NekoparA (2020)

Nekopara (2020) / ネコぱら (2020)

Informationen

Inhaltsangabe

»NekoparA« knüpft an die Handlung von »Nekopara« an. Ein neuer Tag beginnt im Leben von Kashou Minazuki, dessen Pâtisserie La Soleil mittlerweile sehr gut läuft. Während er für die beiden Katzenmädchen das Frühstück zubereitet, versucht Vanilla die schläfrige Chocola aus dem Bett zu bekommen. Am Essenstisch denkt Kashou an die Anfänge von La Soleil zurück und wie er Chocola und Vanilla im Umzugskarton entdeckt hat.

Zur selben Zeit machen sich auch Maple und Cinnamon auf der Weg zur Arbeit im La Soleil. Da sie allerdings zu spät kommen, ist Chocola bis zu ihrem Eintreffen bereits halb verhungert und hätte sich am liebsten von den Kunden mit Kuchen füttern lassen. Während ihrer Schicht beobachtet Cinnamon die zufriedenen Kunden und verfällt in romantische Tagträume, in denen sie von ihrer Schwester Maple mit Kuchen gefüttert wird. Nach Ladenschluss machen sich Maple und Cinnamon wieder auf den Weg nach Hause.

Zum Abendessen soll es Thunfisch geben, den die beiden von Shigure mitgebracht haben. Da Kashou jedoch nur Sojasoße zu Hause hat und kein Ponzu, macht sich Chocola auf den Weg in die Stadt, um die Würzsoße zu kaufen. Dabei trifft sie in einem Park auf ein kleines, verlassenes Katzenmädchen. Chocola schenkt ihr spontan etwas Schokolade und setzt ihren Weg fort. Wieder Zuhause angekommen bemerkt sie jedoch, dass ihr das fremde Katzenmädchen gefolgt ist.

Hauptgenres / Nebengenres / Tags

Streams

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Charaktere

Zitate

  • Vanilla

    Bitte entschuldigen Sie. Es ist verboten, den Angestellten etwas zu essen zu geben.

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Rezensionen

Avatar: AschenseeleKekstitan
Freischalter
#1
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Nachdem ich schon vor längerer Zeit versprochen hatte, einen Neko-Anime zu rezensieren, habe ich mir nach langer Zeit dann doch noch »NekoparA« angeschaut. Die Spiele, auf denen dieser Anime basiert, sind mir natürlich nicht unbekannt, aber ich werde dabei in erster Linie nur auf die Adaption des Animes eingehen.

Handlung

Die Handlung gestaltete sich dann doch deutlich anders als in den Spielen. Während die Spiele einen klaren Hentai-Fokus hatten, hat man diesen Aspekt der Geschichte, der eigentlich die ganze Handlung tragen sollte, hinausgestrichen, wohl, damit man es überhaupt im Fernsehen zeigen darf. Dadurch verliert die Geschichte aber spürbar an Halt.

Selbst wenn explizite Szenen nicht gezeigt werden und nicht darüber gesprochen wird, muss man sich hier doch einige Fragen stellen. Wie kommt es dazu, dass so viele streunende Katzenmädchen die Welt bevölkern, wo doch keine einzige männliche Version ihrer Art gezeigt wird? Wer setzt diese Kinder andauernd auf der Straße oder in Kartons aus?

Etwas, was mir bei den Spielen, die ich irgendwann abgebrochen habe, noch nicht so störend aufgefallen ist, hat mich beim Schauen des Animes mitunter sehr beschäftigt. Die Katzenmädchen sind höchstens ein klein wenig weniger intelligent als normale Menschen, eigentlich genauso intelligent und nur etwas unreif, trotzdem werden sie wie Sklavinnen behandelt. Ohne Erlaubnis ihres Meisters dürfen sie nicht mal nach draußen, wenn doch dann auch nur mit einer Glocke und arbeiten dürfen sie ohne sichtbare Bezahlung. Sie haben keine Rechte, obwohl sie genauso zur Gesellschaft beitragen wie ihre menschlichen Meister. Wenn der Protagonist sich gegen diese gesellschaftliche Ordnung zur Wehr gesetzt hätte, wäre dies eine sinnvolle Thematik für den Anime gewesen, gar eine ernst zu nehmende Story, doch es findet praktisch keine Erwähnung. Stattdessen verfängt sich der Anime durchgehend nur in Slice of Life mit niedlichen Katzenanimationen und sich wiederholenden kleinen komödiantischen Einlagen. Die Handlung bewegt sich keinen Zentimeter vorwärts.

Charaktere

Abgesehen von Running Gags wirken die Charaktere alle überaus leer und eindimensional. Es gibt keine Charakterentwicklung. Außerdem fühlt sich jeder in seiner Rolle genau richtig und möchte nicht aus ihr herausbrechen. Man merkt deutlich, dass diese Charaktere ursprünglich für ein Videospiel erdacht wurden, das aufgrund seines erotischen Fokus keine tiefgreifende Charakterentwicklung benötigt. Stattdessen wird man mit immer neuen putzigen Katzenmädchen beworfen, die jede eine Sache gut können, eine andere Sache weniger gut und zusätzlich irgendeine lustige Eigenschaft besitzen, die komplett ausgeschlachtet wird.

Animation

Wo wir dann auch gleich die Stärke des Animes erreichen. Er sieht gut aus. Es gibt zwar keine atemberaubenden Animationen, aber dafür detaillierte und farbenfrohe Bilder mit Katzenmädchen, die irgendwelche niedlichen Dinge tun. Für Fans des Slice of Life Genres sicherlich eine entspannende und angenehme Sache.

Musik

Die musikalische Untermalung würde ich ebenso als gelungen bezeichnen. Das Opening und Ending wird von Katzenmädchen gesungen, enthält zahlreiche Nyan Töne und fängt die Grundstimmung des Animes sehr gut ein. Die Hintergrundtöne während des Animes sind ebenso gut gewählt und die vielen leichten Klavierklänge drängen sich nicht zu sehr auf.

Fazit

Man hat versucht, aus einem Hentai einen Anime zu machen – und ist dabei gescheitert. Die Animationen und die musikalische Untermalung mögen zwar schön sein, täuschen jedoch nicht über die leere Welt voller Fanservice und eintöniger Charaktere hinweg. Die Katzenmädchen haben keine Rechte und keine nennenswerten Ziele, außer ihren jeweiligen Meister tatkräftig zu unterstützen. Für Fans der Videospiele mag es eventuell ganz nett sein, wer hier aber etwas mehr erwartet als niedlich animierte Katzenmädchen, der wird leider enttäuscht werden.

Beitrag wurde zuletzt am 08.04.2023 14:23 geändert.
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Kommentare

Avatar: IDontCareBoutNames#1
(Positiv) Überraschend wenig Ecchi Zeug,
hätte nicht gedacht hier einen schönen chillout Anime gefunden zu haben und kein hirnloses “möglichst viel in die Kamera halten und permanent eindeutige “Kamera”winkel.

war ein entspannter Nachmittag:)
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Avatar: AodhanKeksgeselle
V.I.P.
#2
Ich hab den Anime trotz der eigentlich belanglosen Handlung gerne geschaut, vielleicht diesmal sogar gerade weil er so ungemein niedlich ist. Vor allem die Folgen, die sich um Cacao und die beiden Schwestern gedreht haben, gefallen mir. Nur eine Sache hat mich immer gestört: Die "Katzen" unterscheiden sich abgesehen von ihren Katzenmerkmalen nicht von Menschen und trotzdem werden sie so behandelt, als ob sie den Menschen gehören. Das hat vor allem deswegen Geschmäckle, weil alle "Katzen" Frauen sind.
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Avatar: crimsoKekssucher#3
Putzige Catgirls tun putzige Dinge, da sollte doch alles schnurren. Nach ein paar Folgen geht dem leider die Luft aus und statt Ideen gibt es dann mal milden Ecchi aus der Ecke "Wie ungezogen, ich werd feucht!" und später Inzest. Nö, danke.
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