Ace of the Diamond: Act II (Anime)Dia no Ace: Act II / ダイヤのA act II

  • TypTV-Serie
  • Episoden52 (~)
  • Veröffentlicht02. Apr 2019
  • HauptgenresGanbatte
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

  • Anime: Ace of the Diamond: Act II
    • Japanisch Dia no Ace: Act II
      ダイヤのA act II
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 02.04.2019 ‑ 31.03.2020
    • Englisch Ace of the Diamond: Act II
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 02.04.2019 ‑ 31.03.2020
      Publisher: Crunchyroll
    • Deutsch Ace of the Diamond: Act II
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 02.04.2019 ‑ 31.03.2020
      Publisher: Crunchyroll
    • Synonyme: Diamond no Ace Act II

Anime Beschreibung

Dia no Ace: Act II ist die nunmehr dritte Staffel der Anime-Adaption zu Yuuji Terajimas gleichnamigem Manga und setzt im nächsten Schuljahr direkt an das Ende des Herbstturniers an. Nachdem das Team rund um Furuya einen entschiedenen Sieg einfahren konnte und Sawamura seinem Rivalen noch die »Warnung« mit auf den Weg gab, dass er ihn irgendwann übertreffen werde, trennen sich die Wege der Spieler zunächst. Nicht jedoch, ohne dass die Emotionen in Raichis Team noch einmal überkochen, denn ihre Liebe zum Baseball berührt selbst die härtesten Kerle und während Raichi, Mishima und Kataoka diese neu begründeten, musste Miyuki in Begleitung von Zono, Kuramochi und Rei aufgrund seiner Verletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Nun sind ein paar Wochen vergangen und im neuen Schuljahr steht das Baseball-Team der Seidou-Oberschule vor neuen sowie altbekannten Herausforderungen, während sie sich ihren Weg durch das Koshien-Turnier zu bahnen versuchen!
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Avatar: Slaughtertrip#1
Die erste Staffel hat mir gut gefallen, weswegen ich an die zweite mit großer Erwartungshaltung herangegangen bin. Aber irgendwas hat mich gestört. Jetzt, bei der dritten Staffel angelangt, kann ich etwas konkreter sagen, was mir schon den Vorgänger etwas madig gemacht hat.

Daiya no Ace ist ein Ganbatte, der sich um Baseball dreht. Ein Charakteristikum von Sport ist, dass man sich bewegt. So weit, so offensichtlich. Mir fällt aber kein Sportanime ein, in dem es so wenig Bewegung gibt. Hier habe ich eher das Gefühl, einen eingefärbten Manga mit Ton zu sehen. Ein paar typische Stilmittel, denen sich der Anime in jeder Folge mehrmals bedient, um dem Zuseher vorzugaukeln, es herrsche doch Bewegung, sind:
  • ein Standbild, durch dessen weißen Hintergrund graue Staubflocken fliegen. Das ist besonders beliebt.
  • ein Standbild, welches sich ganz langsam nach oben, unten, links oder rechts bewegt. Ist das Produktionsteam kühn aufgelegt, bewegt sich ab und zu der Mund eines Charakters.
  • ein Standbild, bei dem die Klamotten eines Charakters im Wind flattern. Dazu gesellen sich meistens einfachste Effekte, wie z.B. verschwommene Streifen an den Seitenrändern oder von innen nach außen gerichtete Streifen.
  • mehrere kleine Standbilder, die entweder sofort oder nacheinander am Bildschirm auftauchen und Nahaufnahmen der Charaktere enthalten. Hier inklusive dem „Staubflocken fliegen im weißen Hintergrund herum“-Effekt.
  • eine Aneinanderreihung von mehreren Standbildern (die Szene ist im Anime übrigens 17 Sekunden lang).

Würde man daraus ein Trinkspiel machen und jedes Mal einen Shot nehmen, wenn eines dieser Stilmittel auftaucht, würde man schon nach der Hälfte der Folge vom Stuhl kippen.

Was den Anime darüber hinaus noch billig erscheinen lässt, ist das offensichtliche Recycling mancher Szenen. Als Beispiel habe ich hier zwei Screenshots von Kominato Haruichi, die ich in zwei unterschiedlichen Folgen gemacht habe. Das eine Bild stammt aus der ersten Staffel, das andere aus der zweiten (man beachte den leeren Hintergrund). Die billige Produktion fing also nicht erst mit dieser Staffel an.


Passend zu der fehlenden Abwechslung muss man hier 52 Folgen lang mit ansehen, wie sich der Co-Trainer Ochiai Hiromitsu seinen Ziegenbart hält. Ist es wirklich notwendig, die Eintönigkeit dieses Animes noch mehr zu untermauern, indem man nicht einmal die Körperhaltung der Charaktere etwas variiert? Ich habe mir mal den Spaß erlaubt und eine Collage von ihm gebastelt:


Viel schlimmer ist aber eigentlich, dass Hiromitsu in dieser Staffel seine Daseinsberechtigung verwirkt hat, indem er rein gar nichts zur Handlung oder zur Weiterentwicklung der jungen Spieler beigetragen hat. Sinn und Zweck seiner Auftritte waren nur Kommentare über das Geschehen. Diese könnten, neben dem Trainer Kataoka Tesshin, aber auch von jedem x-beliebigen Charakter kommen, wie z.B. Takashima Rei, Ōta Kazuyoshi, Mine Fujio oder Ōwada Akiko. Von einem Co-Trainer erwarte ich mir mehr. Vor allem deshalb, weil er in den vorigen Staffeln bewiesen hat, dass er durchaus Akzente setzen kann.

Die Musik ist nicht viel besser. Obwohl… eigentlich ist sie sogar ziemlich gut. Wenn die Seidō High School einen Sieg einheimst und im Hintergrund eine majestätische Melodie gespielt wird, fühlt man sich, als hätte man einen Sieg über eine 1.000 Mann starke Armee errungen. Das Problem ist nur, dass diese Melodie bis zum Erbrechen wiederholt wird. Sogar in Momenten, die keinerlei Spannung aufweisen, egal ob im Spiel selbst, bei Dialogen oder Monologen. Durch diese im Übermaß eingesetzte Melodie wird die Spannungskurve fast dauerhaft bis zum Anschlag gehievt, wodurch die wirklich wichtigen Momente keinerlei emotionale Regung erzeugen. Das erinnert mich ein bisschen an manche unserer Fußballkommentatoren (ich bin Österreicher), die – fast vorm Herzinfarkt stehend – mit einer Aufgeregtheit zu schreien beginnen, sobald der Ball nur 30 Meter vor das Tor rollt.

Dabei ist der Anime an sich gar nicht mal schlecht. Er gehört zu den realistischeren Ganbatte. Die Spieler haben keine Superkräfte, sondern – wie jeder Mensch – ihre Stärken und Schwächen. Sie spezialisieren sich auf bestimmte Techniken, die es auch im richtigen Leben gibt. Baseball ist in Japan der Volkssport schlechthin, weshalb die Regeln zwar nicht bis ins Detail erklärt werden, jedoch bereits in der ersten Staffel dem Zuseher die Grundlagen gut genug nahegelegt wurden, damit dieser eine grobe Ahnung dieser Sportart bekommen konnte.
Die Story ist recht typisch für einen Ganbatte. Der Hauptcharakter tritt als Neuankömmling der Senior High School einem Sportklub bei, man arbeitet sich schrittweise von den kleinen zu den großen Turnieren hinauf (oder versucht es zumindest), ein Jahr darauf gibt es den emotionalen Abschied der Drittklässler und neue Mitglieder treten dem Klub bei.
Aufgrund der realitätsnahen Umsetzung und dem ziemlich gewöhnlichen Aufbau kann stellenweise ein bisschen Langeweile aufkommen. Man hat sich vom wahren Leben eines aufkommenden Baseballspielers so viel abgesehen, dass man hier sogar so weit ging und ca. ein Dutzend Folgen(!) lang ausschließlich über 20(!!) Übungsmatches(!!!) gezeigt hat. Eine generelle Affinität zu Baseball, Sport oder Ganbatte sollte also gegeben sein, um diesen insgesamt bereits 178 Folgen umfassenden Anime in seiner Gänze genießen zu können.

Ein Pluspunkt: Diese Staffel wartet mit vielen neuen Charakteren auf. Seit Beginn der Geschichte ist ein Jahr vergangen und Sawamura Eijun darf sich nun als Senpai der Erstklässler bezeichnen. Am Anfang wird man vielleicht von der großen Anzahl an Neuankömmlingen überrollt, die wirklich relevanten Charaktere stechen aber – nicht nur durch auffälligeres Charakterdesign – sofort heraus.

Ein Highlight ist das Testspiel gegen gleichaltrige Stars aus den USA. Hier wird der Fokus, welcher sich bisher ausschließlich auf Japan richtete, global um einiges erweitert. Es wird angedeutet, dass auf die noch jungen Spieler womöglich bald größere Herausforderungen warten als das japanische Nationalturnier.

In dieser Staffel steht ansonsten wieder einmal der Konkurrenzkampf zwischen Eijun und Furuya Satoru im Mittelpunkt. Dieser mag zwar zu den interessantesten Handlungssträngen gehören, ist aber – wie die Bilder – recycelt. Ist die spannendste Handlung der Staffel nur ein neuerlicher Aufguss eines Themas, welches bereits in den vorherigen Staffeln behandelt wurde, treten gewisse Abnutzungserscheinungen auf.

Aufgrund der Standbild-Orgie und der restlichen angesprochenen Makel wird Daiya no Ace für mich von Staffel zu Staffel leider immer zäher und anstrengender zum Ansehen. Hier wird zu viel wiederholt und zu wenig animiert. Wenn man sich nur die erste Staffel ansieht, fällt das vielleicht nicht so auf, aber je mehr Folgen released werden, desto mehr habe ich das Gefühl, dass sich bei der Produktion überhaupt keine Mühe gegeben wird und zu oft die „Copy & Paste“-Taste gedrückt wird. Noch schlimmer macht es die Tatsache, dass zwischen dieser und der zweiten Staffel ganze vier Jahre liegen, in denen man ohne Zeitdruck etwas Wertigeres produzieren hätte können.

Gut gemeinte 3/5 Sterne für einen Anime, den ich generell zwar gerne mag, dem aber ein Wechsel des Studios guttun würde.
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