Girly Air Force (Anime)ガーリー・エアフォース

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  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht10. Jan 2019
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

  • Anime: Girly Air Force
    © 夏海公司/KADOKAWA/GAF Project
    • Japanisch Girly Air Force
      ガーリー・エアフォース
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 10.01.2019 ‑ 28.03.2019
    • Englisch Girly Air Force
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 10.01.2019 ‑ 28.03.2019
      Publisher: Crunchyroll
    • Deutsch Girly Air Force
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 10.01.2019 ‑ 28.03.2019
      Publisher: Crunchyroll

Anime Beschreibung

Als plötzlich die mysteriösen, fliegenden Kreaturen, bekannt als Zai, erscheinen, erschafft die Menschheit ein Kampfflugzeug namens „Daughters“ sowie den automatischen Kampfmechanismus „Anima“, die wie menschliche Mädchen geformt sind, um die Kreaturen zu bekämpfen.

Die Geschichte handelt von einem jungen Mann namens Kei Narutani, der sich danach sehnt, in den Himmel zu fliegen und der Anima Gripen, die als Trumpfkarte der Menschheit gilt.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Dr_Strategy#1
In dem zwölfteiligen Anime "Girly Air Force" geht es um den militärischen Einsatz künstlich geschaffener Flugzeugpiloten, welche die Menschheit in einem Kampf gegen die außerirdische Übermacht Zai unterstützen. Der vor den Zai nach Japan geflüchtete Kei Narutani trifft auf eine solche Pilotin und spielt für ihre Einsatzfähigkeit eine entscheidende Rolle. Der Anime basiert auf der Lightnovel-Reihe von Koji Natsumi.


Handlung

Die Menschheit wird im Informationszeitalter von der unbekannten Macht Zai angegriffen. Der Nachwuchspilot Kei Narutani flüchtet mit seiner Kindheitsfreundin Minghua Song vor den außerirdischen Streitkräften vom chinesischen Festland. Auf der Überfahrt nach Japan werden sie von feindlichen Flugzeugen angegriffen und im letzten Moment greifen die japanischen Luftstreitkräfte ein. Dabei fällt Kei besonders die Kampfkraft des schwedischen Flugzeugs JAS 39D Gripen auf. Als dieses Flugzeug nach dem Kampf unerwartet ins Meer stürzt, entschließt sich Kei den Piloten zu retten und schwimmt zum Flugzeug. Dort angekommen ist er erstaunt, dass es sich beim Piloten um eine junge Frau (Gripen) handelt, die ihm ungewöhnlich nahe kommt.
Nach der Ankunft in Japan lebt Kei zusammen mit Minghua. Er sinnt auf Rache gegen die Zai, welche einen Teil seiner Familie während des bisherigen Kriegsverlaufs getötet haben. Aus Neugier schaut er sich im Bereich eines Stützpunkts der japanischen Luftstreitkräfte um. Dabei wird man auf ihn aufmerksam und es stellt sich heraus, dass Gripen genau an diesem Standort stationiert ist.
Gripen ist eine sogenannte Anima; sie ist ein künstlich geschaffenes Wesen, welches als Pilotin zusammen mit ihrem Flugzeug eine Kampfeinheit bildet. Die Anima können im Luftkampf den technischen Möglichkeiten der Zai etwas entgegen setzen und sind daher die beste Waffe der Menschheit. Kei wird auf dem Stützpunkt eingestellt, weil Gripen etwas für ihn empfindet, was sich positiv auf ihre teilweise vorhandenen Fehlfunktionen auswirkt.
Im Laufe der Zeit wird der Hauptprotagonist immer weiter in das Kriegsgeschehen gegen die Zai verwickelt und wird dabei mit immer gefährlicheren Situationen konfrontiert, was er Minghua allerdings verschweigt. Dabei lernt er weitere Anima kennen, welche individuell sehr unterschiedliche Wesen sind.
Als eine Schlachtsituation gegen Ende des Animes eskaliert, erlebt Kei zusammen mit Gripen plötzlich eine unüberschaubare Situation mit einem überraschenden Gegner.


Umsetzung

Der Zuschauer erlebt die Geschichte alleine aus der Sicht von Kei und bleibt daher immer an seiner Seite. Das ist gerade am Anfang spannend, aber man wird deswegen über viele Zusammenhänge und Geschehnisse dauerhaft im Unklaren gelassen. Die Zai und ihre Motive bleiben ein Rätsel. Die Flugzeuge der Anima stammen aus unterschiedlichen Zeitperioden und Nationen, was keine konkreten Hinweise auf einen Feind gibt, der eventuell durch die Zai vertreten wird. Von Verhandlungsversuchen oder weiteren Maßnahmen seitens der Menschen erfährt man nichts. Militärische Autoritätspersonen kommen nicht vor, so dass es teilweise unklar ist, woher Befehle und Entscheidungen kommen.
Der Kriegszustand selbst wird kaum vermittelt. Die Stadt in der Nähe des Stützpunkts zeigt dafür keinerlei Anzeichen und Minghua spricht nicht über das Thema. Bei Kei geht es in dem Zusammenhang lediglich um Erinnerungen aus seiner chinesische Wahlheimat.
Das Konzept der Anima ist durchaus interessant und es wird bis zu einem gewissen Grad begründet, warum man diese bauen konnte. Weshalb diese in der Form junger Frauen geschaffen werden und ihren Ingenieur als Vaterfigur ansehen, wird dagegen nicht erklärt. Immerhin interessieren sich alle Anima für das Team Kei und Gripen, weil sie selber nur Einzelkämpfer sind. Die Verbindung zwischen Kei und Gripen wird teilweise als außergewöhnlich hingestellt, allerdings hat sie ihn doch zufällig getroffen. Eine nicht stattfindende Beziehung zu anderen Personen am Stützpunkt wird immerhin begründet. Dennoch hat man den Eindruck, dass es nicht unbedingt hätte Kei sein müssen.
Die Charaktere befinden sich innerhalb eines Militärapparats, aber das wird nicht herausgearbeitet. Es wirkt albern, dass Kei den langen Weg zum Stützpunkt täglich mit dem Fahrrad fahren muss, aber manchmal doch abgeholt wird. Er erfährt – trotz Wichtigkeit – keinerlei Bewachung. Das sollte schon bei Projekten mit normalen Flugzeugen finanziell kein Problem sein. Er und Gripen können sich frei auf dem Stützpunkt bewegen, wodurch man aufgrund des Alters manchmal eher an eine Schule denkt, als an einen Militärstützpunkt. Auch die anderen Anima wandern manchmal einfach durch die Gegend außerhalb des Stützpunkts.
Es tauchen interessante Fragen aus dem SciFi Bereich und Nutzung künstlicher Intelligenz auf, allerdings findet das nur in geringem Maße statt. Der Anime beantwortet diese Fragen zum größten Teil nicht.


Hauptcharaktere

Kei Narutani
Am Anfang erscheint ihm noch alles einfach und er wird durch die Rache an den Zai getrieben, wobei das zwar erklärt, aber nicht gut transportiert wird. Er muss seine Denkweise allerdings manchmal hinterfragen. So würde Gripen beispielsweise einen anderen Ansatz für die Konfliktsituation mit den Zai wählen. Zudem wird er im Laufe der Geschichte unsicher, welchen verbündeten Anima und Menschen er vertrauen kann. Trotz Überforderung nimmt er viele Situationen gelassen hin, was aufgrund seiner Unerfahrenheit und fehlenden Ausbildung manchmal irritiert. Er vollzieht zwar eine gewisse Charakterentwicklung, aber dies verläuft zu reibungslos und schmerzfrei.
Insgesamt werden seine Sorgen und inneren Konflikte zu wenig dargestellt oder sind nur bei Sorge um Gripen sichtbar. Er gerät wiederholt zwischen die ihm gegenüber mehr als freundschaftlichen Gefühle von Minghua und die Zuneigung von Gripen. Es wird nicht richtig deutlich, wie stark seine Gefühle für Gripen und Minghua wirklich sind.
Es kam mir im Laufe des Animes so vor, als ob der Zuschauer auf keinen Fall Anstoß an Kei's Charakter nehmen soll. Dies ist nachvollziehbar, weil der Zuschauer in der Geschichte an Kei gefesselt ist. Allerdings wird dadurch im Anime versäumt, Kei als komplexen Charakter herauszuarbeiten. Das ist schade, weil er die Hauptfigur ist.

Minghua Song
Sie ist die einzige Nicht-Militär und einzige echte Frau, mit der Kei in der Serie interagiert. Sie nimmt die Situation mit Kei auf dem Stützpunkt hin und konfrontiert ihn nicht mit seiner Dauerbereitschaft, sondern nur mit seiner häufigen Abwesenheit. Über den Hintergrund ihrer Figur erfährt man leider nur wenig. Minghua steht für Familienrückhalt, aber auch für die daheim gebliebene Freundin eines Soldaten. Kei‘s Beziehung zu Minghua bietet einen angenehmen Kontrast zur Handlung im Militärstützpunkt. Die Szenen mit ihr sind amüsant und gut umgesetzt, zumal sie als einziger Charakter im Anime regelmäßig glaubwürdige Emotionen zeigt.

Gripen
Sie erscheint teilweise als naives Hascherl. Sie hinterfragt nicht ihre Zuneigung zu Kei und sie erscheint als der klischeehafte Charakter, den Helden in Fantasy-Animes retten möchten. In manchen Szenen hat sie mich allerdings positiv überrascht. Ihre Dauermüdigkeit führt dazu, dass der Charakter stellenweise langweilig wirkt.

Eagle
Sie ist eine weitere Anima und erfüllt das Klischee des extrovertierten blonden Dummerchens.

Phantom
Die älteste und tiefgründigste Anima von den Dreien aus dem dem Intro. Sie hinterfragt die Gesamtsituation des Krieges und die Strategie einzelner Schlachten und ist dabei deutlich kritischer als Kei. Während sie anfangs ablehnend ihm gegenüber steht, entwickelt sie mit der Zeit doch ein gewisses Interesse und sie tauscht sich mit ihm aus. Sie ist insgesamt sehr frei und eigenmächtig in ihren Handlungen, was innerhalb einer militärischen Struktur überrascht. Sie ist ein interessanter Charakter und trägt viele Szenen.

Haruka Yashirodori
Er ist der Schöpfer der Anima in Japan und leitender Wissenschaftler für die japanischen Luftstreitkräfte. Er versteht die Beziehung von Gripen und Kei nicht richtig, aber nimmt sie aufgrund ihrer Leistungssteigerung hin und erforscht sie anfangs. Es ist durchaus nachvollziehbar, ihn in der Stresssituation des Krieges als übergewichtigen Raucher darzustellen, allerdings wirkt er in vielen Situation zu selbstsicher. Er erscheint seltsamerweise oft als Autoritätsperson mit großer Handlungskompetenz, obwohl er offensichtlich Befehlsempfänger ist und beispielsweise nur begrenzten Einfluss auf Phantom hat.
Sein Interesse für das wahre Wesen der Anima und seine Lebensweisheit machen ihn ein bisschen sympathisch. Er ist der einzige menschliche Hauptcharakter auf dem Stützpunkt, zu dem man etwas mehr erzählen und dabei trotzdem etwas über die Gesamthandlung erfahren könnte. Vielleicht möchte man sich das für eine Fortsetzung aufheben.


Animation & Ton

Die Animationen sehen gut aus und bei den Luftkämpfen kommt, u.a. bedingt durch die Anlaufphasen, sogar eine entsprechende Atmosphäre auf. Die Kämpfe dauern allerdings nicht besonders lang und es fehlt eine gewisse Intensität.
Die Flugzeuge der Anima sind deutlich als das jeweilige Äquivalent zum real existierenden Flugzeug (JAS 39D, F-15 Eagle, F-4 Phantom, F-2, Super Hornet) zu erkennen. Sie sehen aus, als hätte man sie jeweils in genau eine Farbe eingetaucht und die Flugzeuge der Zai haben grelle Farben. Das passt gut zur Girly Air Force, aber Luftschlachten werden so aus einer realistischen Optik herausgezerrt.
In einigen Szenen wird zur Verdeutlichung der Wut gegenüber Kei eine zusätzliche Methode verwendet: die wütende Person wird dazu bildschirmfüllend als Chibi gezeichnet, während Kei in Miniaturausgabe davorsteht. Dieses Stilmittel wird in diesem Anime wirkungsvoll eingesetzt.
Während Kei‘s Wohnung und öffentliche Orte gut dargestellt sind, wirken die Militärstützpunkte teilweise zu steril. Es finden zu viele wichtige Szenen in der Kantine statt.
Der Ton ist vollkommen in Ordnung und gut auf die jeweiligen Ereignisse abgestimmt. Der Titel Break the Blue!! aus dem Intro passt sehr gut zum Thema Flugzeug. Die Actionszenen sind mit beatlastiger Musik unterlegt, die an alte Arcadeshooter erinnert. Ansonsten gibt es kaum nennenswerte musikalische Untermalung.


Fazit

Der Zuschauer wird an der Seite von Kei Narutani schnell in die Geschichte gezogen. Der weitere Aufbau schwächelt etwas, weil - in Zusammenhang mit Gripen - Klischees zu künstlichen Wesen und deren Beziehungen zu Menschen abgearbeitet werden.
Einige inhaltliche Unklarheiten des Animes sind vielleicht dem frühen Status der Geschichte im Anime geschuldet, zu dem es bisher (Stand Juli 2020) keine Fortsetzung gibt.
Insgesamt fehlt dem Anime ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal, weil die Luftkämpfe dafür nicht herausragend genug sind und alles andere nicht besonders auffällt. Immerhin vollzieht der Anime, u.a. mit entsprechenden Flugzeugen, einen direkten Bezug zu unserer Zeit und baut die Zai und Anima zusätzlich ein.
Ich habe diesen harmlosen Action-Anime zwar gerne geschaut, aber es kam bei fortschreitenden Folgen keine starke Bindung zu den Figuren oder der Handlung auf.
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Anime Kommentare

Avatar: Aodhan
V.I.P.
#1
Girly Air Force bietet zwar wenig Neues, verzichtet aber im Gegensatz zu vielen anderen Action-Light-Novels zumindest auf die Inhalte, die mir besonders sauer aufstoßen. Es gibt nur wenig "Ero" und die Mädchen sind zur Abwechslung mal nicht alle hoffnungslos in den Helden verliebt (auch wenn sich das noch ändern könnte) und ihm ergeben. Überrascht hat mich, wie viel Zeit sich der Anime nimmt. Mir kommt es jedenfalls so vor, als ob er immer noch ganz am Anfang ist, was aber nicht heißt, dass er größere Längen hat. Er hat mich schon unterhalten und die meisten der Charaktere sind auch in Ordnung.
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