Attack on Titan: Staffel 3 (2018)

Shingeki no Kyojin Season 3 / 進撃の巨人 Season 3

Informationen

Inhaltsangabe

Die nunmehr dritte Staffel der »Attack on Titan«-Anime-Adaption setzt nahtlos an die Geschehnisse ihrer Vorgängerstaffel an: Eren und seine Kameraden der 104. Trainingseinheit sind nun Teil des neu gegründeten Levi-Squads, dessen Aufgabe es ist, Eren und Historia zu beschützen.

Doch Eren mit seiner neuen Titanen-Verhärtungstechnik und Historia mit all ihrem Wissen und ihrer Abstammung sind nicht nur für den Aufklärungstrupp rund um Erwin und Levi von großer Bedeutung, sondern auch andere Mächte sind daran interessiert, die beiden in ihre Finger zu bekommen – wenn auch zu gänzlich anderen Zwecken als Erwin!

Dies bestätigt sich auch durch den brutalen Foltertod des Priesters, den Hanji an einen vermeintlich sicheren Ort brachte. Der Verdacht liegt nahe, dass die Militärpolizei ihre Finger im Spiel hat und ihr neuer (menschlicher) Gegner lässt auch nicht lang auf sich warten. Ein heißes Gefecht entbrennt zwischen Levi und einem alten Bekannten, an den er sich aus seiner Jugend nur zu gut erinnert …

Hauptgenres / Nebengenres / Tags

Streams

Im Bereich „Streams“ findest Du ggf. weitere Streaming-Anbieter und diverse Sprachversionen.

Trailer

Neuerscheinungen

Bilder (22 Screenshots)

Charaktere

Zitate

  • Erwin SMITH

    Sag mir Levi, kannst du sie sehen? Unsere toten Kameraden? Sie alle schauen uns aufmerksam zu. Sie möchten wissen, was aus ihren geopferten Herzen geworden ist. Denn der Kampf ist noch nicht zu Ende.

  • Erwin SMITH

    Wir beide trachten sehnsüchtig danach, diese Sache nun endlich zu entscheiden. Menschen oder Titanen? Wer von beiden wird überleben und wer wird sterben?

  • Levi

    Viele sind gestorben, sowohl Freunde als auch Feinde. Es geschah über riesige Umwege und alles andere als elegant, doch egal ob unbeholfen oder nicht, wir haben unser Ziel erreicht.

  • Levi

    Wenn die Alternative ist, sich sein Leben lang in ständiger Furcht wie eine Maus zu verstecken, ist es doch besser, alles auf eine Karte zu setzen, um dem Feind einen Schlag zu versetzen.

  • Levi

    Weil du Blut vergossen hast, ist es uns erspart geblieben, einen Kameraden zu verlieren. Dafür danke ich dir.

Empfehlungen

Relationen

Forum

Rezensionen

Avatar: AcurosKekstitan
V.I.P.
#1
Rezensionen zu Staffel 1 und Staffel 2
Ereignisse der vorherigen Staffeln werden nicht gespoilert.

Im Gegensatz zur ersten und zweiten Staffel richtet sich der Fokus dieses Mal verstärkt auf interne Machtkämpfe und Charakterkonflikte, weswegen der klassische Kampf gegen die Titanen bis auf eine Ausnahme keine Rolle spielt.
Stattdessen gibt es aber Mensch-gegen-Mensch-Kämpfe, die auch nicht zimperlich daherkommen und vor allem in der Frühphase nicht nur gut animiert sind, sondern vor allem mit ihrer Inszenierung überzeugen. Ich sprach in meiner Staffel-1-Rezension ja schon von dynamischen "Kamerafahrten". Die kommen auch hier wieder zum Einsatz, aber teilweise noch beeindruckender.

Nicht nur, dass die Heldengruppe am Anfang von der inneren Polizei verfolgt wird, so muss sie sich nach kurzer Zeit auch mit der Entführung und einer damit einhergehenden Rettungsmission herumschlagen. Parallel dazu wird auch Erwin Smith in den Vordergrund gerückt. Im Gegensatz zu vorherigen Staffeln wird er ein gutes Stück interessanter, nicht zuletzt dank seiner Hintergrundgeschichte.
Die zuvor genannten Kämpfe bringen mit Kenny auch ein relevante Figur und gleichzeitig Gegner neu ins Spiel. Er ist ein zwiespältiger Charakter und sicher kein Sympathieträger, aber sein verschrobenes Charisma und seine Motivation in diesem Szenario machen ihn in dieser Staffel zum vielleicht interessantesten Nebencharakter. Es wird nicht übrigens nur seine Hintergrundgeschichte gezeigt, sondern auch endlich in die von Levi.

Der erste Abschnitt springt gern von einem Handlungsplatz zum nächsten und verlangt eine gewisse Grundaufmerksamkeit, belohnt den Zuschauer aber schon hier mit etlichen Hintergrundinformationen. Das Ganze mündet in einem vorübergehenden Höhepunkt, der nicht nur sehr unterhaltsam ist, sondern für die gesamte Menschheit hinter den Mauern auch einschneidende Veränderungen mit sich bringen wird.
Dafür bleibt aber keine Zeit, weil man als Zuschauer nun einen Konflikt in kleinerem, aber keineswegs weniger bedeutendem Rahmen verfolgt. Der zweite Abschnitt schließt sich nahezu nahtlos an und beantwortet weitere der etlichen Fragen, die sich dem Publikum schon eine Weile gestellt haben, z. B. der Ursprung von Erens Kräften oder das mysteriöse Auftauchen des Kellerschlüssel zu Beginn der ersten Staffel. Das ist längst nicht alles, aber ich will es dabei belassen, dass der Abschnitt insgesamt recht fesselnd ist und so einiges auf den Kopf stellt.

Da in dieser Staffel viel passiert, ist die Präsenzzeit von vielen Figuren mitunter spürbar reduziert. Das macht sich besonders bei Armin und Mikasa bemerkbar, die man diesmal schon als Nebenfiguren bezeichnen muss, während Levi und Kenny eher wie Hauptcharakter wirken. Mit Abstrichen auch Erwin und Krista, die in beiden Abschnitten so einiges an Hintergrund und auch Entwicklung spendiert bekommt, aber trotzdem seltsam putzig bleibt – ich schwanke immer noch ein bisschen zwischen leichter Irritation und Sympathie.
Der einzige Titanenkampf dieser Staffel ist zwar keineswegs undramatisch oder langweilig, aber nicht so intensiv wie Kämpfe der vorherigen Teile. Das ist gut so, weil er sich damit passend in den dezenteren Erzählstil einfügt und gewissermaßen Symbolwirkung hat. Episch ist er natürlich trotzdem. Die Handlung selbst klingt ziemlich ruhig aus, was allerdings daran liegt, dass die dritte Staffel geteilt wurde. Die letzten Szenen dienen als Vorbereitung auf die hochdramatischen Ereignisse (so viel sei verraten) der zweiten Staffelhälfte, bieten aber einen zunächst versöhnlichen Abschluss.
Und natürlich konnte man sich die sozusagen obligatorische Cliffhanger-Szene erneut nicht verkneifen, die man obskurerweise mitten ins Abspannlied eingefügt hat. Das gefällt mir nebenbei relativ gut und zwingt mir die Frage auf, ob es nicht das bessere Titellied gewesen wäre. Das eigentliche ist mit seinem leicht kitschigen J-Pop-Geklimper selbst für diese Staffel zu unaufgeregt.

Fazit:
Dank dem Fokuswechsel weg vom direkten Titanenkonflikt hin zu Politik und Charakterbetrachtung ist die Staffel eine erfrischende Abwechslung und beweist, dass Attack on Titan mehr kann als blutiges Gemetzel. Für mich bislang der beste Teil der Serie, wenn auch knapp.
    • ×6
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
Rezension weiterempfehlen?
+ 1

Kommentare

Du möchtest anderen Mitgliedern der aniSearch-Community Deine Meinung zum Anime „Attack on Titan: Staffel 3“ mitteilen, ohne dafür gleich eine ganze Rezension schreiben zu müssen? Dann eröffne über den nachfolgenden Button ein Kommentarthema zu „Attack on Titan: Staffel 3“ und sei der Erste, der dazu etwas sagt!
  • Bewerten
  • Lesezeichen
  • Favorisieren

Bewertungen

  • -
  • 1 %
  • 5 %
  • 35 %
  • 59 %
Gesamtbewertung
Eigene Bewertung
Klarwert4.33 = 87%Toplist#39

Mitgliederstatistik

Letzte Bewertungen

Top Eintrager

Neueste Anime-Rezensionen

Neueste Umfragen

Personalisierte Listen

Discord

Teilen

Du hilfst anderen gerne bei der Suche nach einem Anime oder informierst gern über Anime? Dann empfehlen wir, zusätzlich einen Link zum Anime-Eintrag hier auf aniSearch mit anzugeben. Damit erleichterst Du dem Empfänger die Suche nach dem Anime und bietest ihm eine ganze Fülle an Informationen!