Black Clover (Anime)Black Clover (2017) / ブラッククローバー (2017)

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  • TypTV-Serie
  • Episoden170 (~)
  • Veröffentlicht03. Okt 2017
  • HauptgenresFighting-Shounen
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Asta und Yuno wurden einst gemeinsam bei einer Kirche ausgesetzt. Von Kindertagen an waren die beiden unzertrennlich, doch es entstand auch eine Rivalität. Einer von ihnen soll der nächste Zauberkönig werden, dass schworen sie sich und so war ihr Ziel klar. Während Yuno sich als Genie in den magischen Künsten entpuppte, war Asta unfähig, Zauber zu nutzen und er trainierte zum Ausgleich seinen Körper. Als Yuno ein mysteriöses Grimoire erhält, auf dem statt dem üblichen dreiblättrigen Kleeblatt ein vierblättriges abgebildet ist, und kurz darauf in große Gefahr gerät, offenbart sich auf einmal Astas wahre Kraft. Er erlangt das „Black Clover“-Grimoire der Anti-Magie. Mit demselben Ziel vor Augen, begeben sich die beiden Freunde und Rivalen auf die Reise.
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Anime Charaktere

Anime Zitate

  • Luck VOLTIA

    I'm going to keep getting wins, and offer all of them to my mother. If I don't, mom would get mad at me.

  • Asta

    Ich werde der König der Magier …!! Das steht fest …!!

Anime Forum

Anime Rezensionen

Avatar: Tnoobo#1
Ein wenig Anti-Bashing, oder warum dieser Anime nicht so viel Hate verdient hat

Also... Auhc von mir mal ein Zwischenreport. Vor diesem aber eine mir wichtige Sache, die ih in anderen Reszenzionen von mir auh erwähnt hab: Man sollte immer danach bewerten was der Anine sein will und welche Intention die maMach haben.

Und vorab. Was wir hier haben ist kein meisterwerk, aber ein überraschend symphaticher Anime, wenn man sich drauf einlassen kann.

Und das wenn ist da, ja. Klichees gibts zuhauf, gerade der Hauptcharakter Asta brüllt halt nur rum. Und war mir die ersten Folgen unsympathisch.

Doch was die charaktere richtig gut machen ist: sich selber nicht ernst nehmen und unglaublich witzige Dialoge zu kreiren. Manche Situationen kommen so unerwartet, dass sie gerade wegen der Klichees gut Funktionieren. Auch Asta gehört da dazu, gerade seine Liebe zur Nonne steht im Krassen kontrast zur sontigen unentschlossenheit anderer Hauptcharaktere. Und Asta ist nicht nur der typische verpeilte Nervige Hauptcharakter. Ihm wurde das Verpeilte genommen und was übrig war ist schiere blödheit. Nicht die süse Variante. Und da bedarf es schon durchhaltevermögen um mit dem Kerl warm zu werden.

Ich finde die Macher haben Mut zur Konzequenz. Es ist fast shon none sense humor. Aber ich glaube das sich die Serie da nicht wirklich ernst nimmt und die Klichees daher bis ins unermessliche übertreibt. Asta ist das beste beispiel dafür.

Und dank der zahlreichen klichees bleiben die Charakterzüge im Gedächtniss die abweichen. Abders wie so ift, werden viele Klichees durhch gute Hintergründe einem einigermaßen gut verkauft, grad der Siscon hat mich überracht.

Die Kämpfe werden immer besser, sind aber leider seltenst wirklich spektakulär. Und das ist in nem fighting shounen ein wirkliches manko. Ein shounen Manga, grade eins wie black clover was auf unter 18 abziekt muss keine Tiegründige charaktere haben, oder das brutale drama hinlegen. Aber die Kämpfe brauchen sehr lange bis sie mich gepackt haben.

Dafür lässt man dem Cast und auch trotz Clichees einer Charakterentwicklung freien lauf. Und damit hätte ich bei nem Anime wo der Zähler durchbrennt wirklich nicht gerechnet. Respekt an die macher.

Die Zeichnungen sind aber etwas schwach im bereich der Animationen. Da wird leider etwas an Bildern pro Minute gespart. Sehr schade. Das hätte den Anime um einiges aufgewertet. Dafür ist die Musij und die Untermalung wider echt gut geworden.

Fazit

Alles in allem kein schkechter Anime. Trotz virl verschwendeten Potential. Das Problem ist das da durch kindlichem und teils plötlich erwachsenem, alles in allem aber sehr speziellen humor wohl viele abschrekt. Der Anime schafft klichees, spielt aber mit ihnen und übertreibt diese und ist ungewohnt Konzequent. Das ist sowohl gut als auch schlecht. Mann muss es mögen können. Es ist kein Anime, der alle Filge 1 umhaut. Sondern eher einem mit der zeit ans herz wächst. Mich hatt er erwicht. Auch das alle folgen am stück erscheinen spricht sehr für die mühe und die Konzequenz der macher( hohes Finanzielles risiko ist das schon).

Mich begeistert der Anime immer mehr und inzwichen hatt er mich sogar sehr zum lachen gebracht. Mann muss sich wie gesagt dem humor und den charakteren öffnen können und eine chance geben. Die hatt der Anime trotz klarer schwächen wirklich vetdient.

zu empfehlen für
Leute die keine Klichee zähler benutzen. Leichte Kost möger und auf charaktere fokussierte fighting shounen möger.
Nonsense Comedy mögrt könnten warm werden. Geduldige zuschauer.

nicht zu empfehlen für:
Leute die hoche ansprüche stellen, klichees hassen und die Nase voll davon haben, kämpfe mit effektgewittern wollen und alle die rein gar nichts mit einem etwas seltsamen Humor was anfangen können. Sehr ungeduldige zuschauer.
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Avatar: Ich&Anime#2
Eigentlich bin ich eine Person, die in Reviews gerne auf Details oder einzelne Folgen eingeht - versuch das mal bei 170 Folgen! Das das nicht wirklich möglich sein wird, ist zwar schade, heißt aber nicht, dass ich nichts zu schreiben habe.

Erstmal sollte ich wohl erwähnen, dass ich den Anime knapp nach Folge 120 pausierte und in den letzten Tagen die fehlenden 50 Folgen sah.

Worum geht es in Black Clover? Der Protagonist der Geschichte heißt Asta. Kurz nach seiner Geburt wird er zusammen mit seinem besten Freund und Konkurrenten Yuno vor einer Kirche am... nun ja, Arsch der Welt ausgesetzt. In ihrer Welt dreht sich alles um Magie und umso höher deine magische Kraft und besser deine Fähigkeiten, einen umso höheren sozialen Stand hast du. Da allerdings magische Fähigkeiten vererbbar sind, bleiben die richtig starken Magier meist in einem kleinen Kreis, woraus sich ein System ähnlich dem Mittelalter und der jungen Neuzeit entwickelte, also mit einem kleinen und mächtigen Personenkreis, der über alle anderen steht. Die Jahre ziehen ins Land und Yuno und Asta werden älter. Yuno zeigt bald ein Talent für Windmagie, während Asta scheinbar magielos ist - was eigentlich nicht sein dürfte. Als Asta und Yuno ihr 15. Lebensjahr erreichen, setzt die Geschichte ein: Beide sollen ein Magisches Buch, genannt Grimoire, verliehen bekommen, welches ihre Kräfte verstärkt. Diese Bücher sind vom Schicksal gegeben und an die Menschen gebunden. Yuno kriegt sogar ein seltenes und mächtiges Exemplar, während Asta zuerst leer ausgeht. Doch als Yuno angegriffen wird, erscheint vor Asta ein Fünf-Blättriges Grimoire.Und laut den Geschichten wohnt in diesem der Teufel...
Beide Jungen besuchen kurz darauf die Auswahlprüfungen zu magischen Rittern, da beide Bauern sind ist dies ziemlich ungewöhnlich. Zudem wollen so ihren großen Ziel näherkommen: König aller Magier zu werden, beide haben sogar eine Wette am laufen, wer der König der Magier wird...

Das wäre eine grobe Zusammenfassung der ersten 1 oder 2 Folgen.
Lasst uns zuerst das Technische klären: Der Anime sieht echt gut und schön aus, auch wenn er nicht mit Spitzentiteln wie z.B. Fate HF oder ähnlichem mithalten kann. Persönlich halte ich vor allem die OPs für meisterhaft animiert, es gibt recht viele, weshalb es schwer ist Konkreteres dazu zu sagen, aber alleine die ersten 5 Sekunden des letzten OPs sind einfach atemberaubend schön. Was ich nicht so schön finde sind die Fehler im Sub. Der Anime hat 170 Folgen, also können ein paar kleine Fehler durchaus verziehen werden, aber es gab halt selten Übersetzungen, die keinen Sinn ergeben haben. Das bezieht sich auch hauptsächlich auf die letzten 30 Folgen, für die davor kann ich leider nicht mehr sprechen.

Weiter geht es mit der Story. Ich mag sie zwar eigentlich, aber es gibt da so ein paar Dinge, die einfach ziemlich nerven. Erstmal nervt es, dass die einzelnen Arcs leicht zufällig gewählt wirken. Ich nehme als Gegenbeispiel mal Fairy Tail, der ähnlich lang war: Hier gingt es von Anfang an um Zeref. Jeder Arc hatte irgendetwas mit ihm zu tun, er war wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte. In Black Clover ist dem nicht so. Hier springt der Anime immer mal wieder zu irgendeine Arc, der erst nichts mit der bisherigen Story zu tun haben scheint. Wenn es in Black Clover eine Art Thema gibt, dass bereits zu Beginn verfolgt wurde, war es die Tatsache, dass Asta und Yuno zum König der Magier werden wollen und das man über die Herkunft beider und Astas Mangel an Magie nichts weiß und mehr wissen möchte. Doch dann kam plötzlich Terroristengruppe A, dann kam Terroristengruppe B, dann gehen sie zum Unterwasserpalast und da ist dann plötzlich Terroristengruppe C. Und nachdem mit den ganzen Terroristen gekämpft wurde, geschieht wieder plötzlich irgendetwas anderes, was nicht nichts mit der Story zu tun haben scheint - weshalb ich den Anime auch erst abbrach.
Im Nachhinein muss ich zugeben, dass die Story durchaus, großenteils, Zusammenhänge hat, die im ersten Moment aber nicht wirklich auffallen. Zumindest bis ca. Folge 120, der Arc danach hat nicht wirklich irgendetwas mit der vorigen Story zu tun, mit Charakteren, Fähigkeiten usw. schon, aber nicht mit der Story.
Dafür, dass Yuno und Astas Kampf um den Thron des Königs der Magier das eigentliche Thema des Anime ist, kommt Yuno zudem viel zu wenig vor.
Zudem ist es auch ziemlich doof, dass der Anime mitten in der Story endet, auch wenn ein Film angekündigt wurde.

Zwar habe ich gerade gesagt, dass Yuno viel zu wenig vorkommt, aber eigentlich sollte er wohl doch lieber weniger vorkommen. Das benötigt eine Erklärung: 170 Folgen a 23 Minuten ist eine Menge Zeit und der Anime nutzt diese auch. Charakterentwicklungen, Hintergrundgeschichten, bestimmt 50% des Anime wird damit gefühlt, dass Charaktere ihre Fähigkeiten verbessern, ihre Vergangenheit aufarbeiten und sich selbst überwinden. Und das wird meist auch noch belohnt. Das ist eigentlich echt gut, aber einige Charaktere sind wohl die Lieblinge der Macher, Yuno ist hier weit vorne. Asta ist der Protagonist der Serie, doch über ihn wissen wir nichts, während Yuno schon zwei Hintergrundgeschichten bekommen hat. Aber hier endet die Bevorzugung nicht: Asta könnte den krassesten Gegner aller Zeiten schlagen und dabei drauf gehen und Yuno würde belohnt werden, während Asta leer ausgeht. Ich beziehe mich hier speziell auf eine Situation weit nach Folge 120, weshalb ich nicht zu viel sagen möchte. Ich meine es war Folge 153. Ich sag nur so viel: Nach dieser Folge war ich so wütend, dass ich von Crunchyroll einen Rage Quit hingelegt habe und schlafen gegangen bin.

Von den Charakteren her muss ich sagen, dass sie doch ziemlich gut sind. Die wichtigsten Charaktere sind alle maximale Stereotypen, zumindest zu Beginn. Jeder dieser Charaktere hat irgendeinen Charakterzug, der durchgängig als Running-Gag verwendet wird. Einer ist ein Siscon, ein anderer eine Tsundere und der nächste ist, kein Witz, andauernd Kacken. Ansonsten lässt sich die Charakterentwicklung als typische Shounen Charakterentwicklung zusammenfassen. Alle werden Freunde und überwinden gemeinsam den schlimmsten Gegner, man kennt es. Allerdings ist diese Entwicklung echt gut gemacht, jeder der wichtigen Charaktere, Ausnahme Asta, hat eine Hintergrundgeschichte, die Kreativ, hier ist die Ausnahme Grey, ist. Es wird sich auch Zeit genommen diese zu erklären, wobei hier wieder Charaktere vorgezogen werden. Mir persönlich gefallen die Charaktere sehr, sie machen den Anime echt witzig und auch ein bisschen deep.

Ich wiederhole mich, aber die Bevorzugung bestimmter Dinge oder Charaktere ist das Hauptproblem, dass ich mit diesem Anime hatte. Von manchen Leuten oder Dingen wissen wir nichts, bei anderen kennen wir sogar die Hintergrundgeschichte des Onkel dritten grades (Metaphorisch). Bevorzugt werden Finral, Noelle, Yuno und Vanessa. Charaktere wie Grey, Magna, Yami oder Gordon haben nur eine Folge oder weniger für die Hintergrundgeschichte bekommen, selbst von Neben-Nebencharakteren wie Mereolona wissen wir mehr! Bei einigen von diesen wird sogar das Training übersprungen. Und dabei wären einige Charaktere echt interessant, bei Yamis Hintergrundgeschichte könnten wir z.B. mehr über sein Heimatland lernen.

Fazit
Ich mag Black Clover. Ich werde mir den Film auf jedem Fall reinziehen, aber so manche (oben beschriebene) Dinge nerven einfach.
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Avatar: Slaughtertrip
Redakteur
#3
Ein Jahr ist nun seit Beginn des Anime vergangen. Es wird Zeit für ein Zwischenresümee.

Wer in Kurzfassung wissen möchte, ob es sich lohnt, den Anime anzusehen: Bloß nicht!
Wer die Langfassung lesen möchte, kann sich auf ein kleines Bashing einstellen.

Dieser Anime ist eine Ansammlung lauter Stereotypen des Fighting-Shounen-Genres. Ohne übertreiben zu wollen, wirken Story und Charaktere so auf mich, als wären sie innerhalb weniger Minuten konzipiert worden. Es wird nichts Neues geboten. Die erfolgreichsten Fighting Shounen haben es geschafft, sich von anderen Serien abzuheben, indem sie ihre eigene Identität entwickelt haben. Black Clover schafft das nicht. Die Erfolgsformeln dieser Animes werden lieber kopiert - nur in schlecht. Besonders auffällig sind die Ähnlichkeiten zu Fairy Tail, vermischt mit ein bisschen Naruto.

In der Story geht es um Asta, der sich zum Ziel gesetzt hat, der Wizard King zu werden, obwohl er keine magischen Kräfte besitzt. Das erinnert schon einmal stark an Luffy aus One Piece, der Piratenkönig werden will, bzw. Narutos steinigen Weg zum Hokage. Sein Freund und Rivale, der hochtalentierte Yuno, hat dasselbe Ziel. Die Beziehung der beiden weist Ähnlichkeiten zu Naruto und Sasuke bzw. Natsu und Gray aus Fairy Tail auf, wobei Asta und Yuno doch einen deutlich freundlicheren Umgang miteinander pflegen, was zumindest ein bisschen Eigenständigkeit in die Sache bringt. Wie Asta es schaffen will, sein Ziel zu erreichen, ohne selbst Magie zu beherrschen? Er scheint wohl einen Dämon in sich zu tragen, was ihn zu etwas Besonderem macht. Narutos Kyūbi und Kurosaki Ichigos Hollow lassen grüßen.
Was das Setting betrifft, hätte es kaum näher an Fairy Tail sein können. Ob man einen weiteren Fighting Shounen braucht, der in einer Welt spielt, in der Magie im Mittelpunkt steht? Ich nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn die Umsetzung so schlecht ist wie hier.

Die Protagonisten und Antagonisten sind - wie zu erwarten war - in Gruppen aufgeteilt. Die Guten gehören zu den Wizard Knights, die Bösen zu einer Formation, die sich „White Night Eye“ nennt. Die Wizard Knights teilen sich in mehrere Squads auf. Man will ja das Wort „Gilde“ aus Fairy Tail vermeiden. Asta gehört zu dem Black Bull Squad, in dem sich die größten Querulanten der Wizard Knights befinden. Yuno gehört zu dem privilegierten Golden Dawn Squad.

Was den Anime so richtig schlecht macht, sind die Charaktere. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass ich kaum einen Anime gesehen habe, der schlechtere Charaktere zu bieten hat; vor allem in Anbetracht der großen Episodenanzahl, in der es möglich gewesen wäre, die Charaktere entwickeln zu lassen. Asta ist nur am Herumschreien und wirkt eher wie eine Parodie auf Naruto und Natsu. Und er schreit wirklich immer herum, nicht nur bei Kämpfen. Er brüllt auch immer dasselbe. Ich kann sein „Mada da! Mada mada!“ (übersetzt: „Not yet! I’m not done yet!“) nicht mehr hören. Yuno ist einer der wenigen Charaktere, die normal sind und einen nicht auf die Nerven gehen, auch wenn er ein bisschen blass wirkt in diesem Haufen voller Clowns.
Am schlimmsten sind aber die Nebencharaktere. Diese besitzen jeweils eine bestimmte Marotte, auf die sich die ganze Persönlichkeit aufbaut. Als Beispiel nehme ich Astas Teamkollegen vom Black Bull Squad. Gordon Agrippa spricht so leise, dass man ihn kaum verstehen kann. Das war’s. Mehr kann ich über ihn nicht sagen. Und das nach 51 Folgen. Und dieser Gag wird jedes Mal bis zum Erbrechen wiederholt, wenn er auf der Bildfläche erscheint. Und das nicht nur bei ihm, sondern auch bei allen anderen Nebencharakteren. Noch schlimmer ist Grey, der zwar ein cooles Charakterdesign hat, aber die ersten 40 Folgen gar nichts gesagt oder getan hat. Später gab es dann eine kleine Überraschung, die mich aber wenig beeindruckt und seine Charakterentwicklung nicht wirklich weitergebracht hat, weil nicht mehr darauf eingegangen wurde und es scheinbar nicht einmal seine Squad-Kollegen interessiert hat. Charmy Papittoson hingegen denkt nur ans Essen. Besonders schlimm finde ich Gauche Adlai, der den Begriff „Siscon“ auf ein neues Level treibt. Es ist nicht nur so, dass er andauernd seine kleine Schwester im Kopf hat - was ihn genauso eindimensional wie alle anderen Charaktere macht -, nein, er bekommt dabei auch Nasenbluten, was in Animes sonst immer ein Zeichen von sexueller Stimulation ist. Hier dürfte für manche schon eine gewisse Grenze überschritten worden sein. Für mich einer der unsympathischsten und nervigsten Charaktere ever. Immerhin wurde die Vergangenheit von ihm und seiner kleinen Schwester abgehandelt. Und zwar innerhalb von zwei Minuten. Das hat wenig dazu beigetragen, ihn wirklich gut kennenzulernen und Verständnis für seine Macke zu entwickeln. Das hat z.B. One Piece viel besser gemacht. Dort wurde jedem Mitglied der Strohhutbande eine eigene Arc gewidmet.
Was noch nervt, sind gewisse Akzente, Dialekte, Phrasen und Standardwörter bzw. -sätze, die bestimmte Charaktere immer wieder von sich geben. Ein Beispiel dafür wäre Sekke Bronzazza, der einen mit seinem „Fuhha!“ (oder „Buh Ha!“, je nach Übersetzung) in den Wahnsinn treibt. Man hat das Gefühl, als wären diese platten Charaktere sprechende Puppen, die ihr winziges Repertoire herunterrattern, sobald man die am Rücken befestigte Schnur zieht.
Einen winzigen Lichtstrahl in diesem schwarzen Loch schlechter Charaktergestaltung gibt es aber dennoch: Zufälligerweise spreche ich von einem Charakter, der „Licht“ heißt. Er ist der Boss von White Night Eye. Am Anfang völlig kaltgelassen, scheint an ihm mehr dran zu sein als gedacht. Generell gefallen mir die Bösewichte ein bisschen besser als die Helden.

Ein weiterer Minuspunkt ist der unterdurchschnittliche Zeichenstil bzw. die miesen Animationen. Ich habe sogar das Gefühl, dass der Zeichenstil immer schlechter wurde. So als ob jeder Beteiligte keine Motivation mehr gehabt hätte, sich nur ein klein bisschen für diesen miesen Anime ins Zeug zu legen. Es wurde teilweise nicht einmal geschafft, die Augen so zu zeichnen, dass sie geradeaus sehen. Es sah so aus, als würden sie schielen. Und wenn man sich bei einer Einstellung denkt: „Bäh“, dann sagt das schon eine Menge aus.

Kämpfe sind für einen Fighting Shounen sehr wichtig. Diese sind jedoch auch langweilig. Vielleicht lassen diese mich aber auch nur deshalb kalt, weil der Rest des Animes katastrophal ist und mir die Charaktere egal sind.
Es ist aber nicht alles grauenhaft. Immerhin gibt es ein nachvollziehbares Kampfsystem. Sobald die Magier ihre Fähigkeiten gut genug entwickelt haben, bekommen sie ein Zauberbuch - auch Grimoire genannt - mit einem dreiblättrigen Kleeblatt auf dem Umschlag. In diesen Grimoires stehen bereits ein paar Zaubersprüche, wobei leere Seiten mit neuen erweitert werden können. Die Magier beherrschen die verschiedensten Hauptkategorien (z.B. Water Magic oder Flame Magic), worauf weitere Unterkategorien (z.B. Creation Magic, Binding Magic oder Recovery Magic) aufbauen. Mit Creation Magic kann man eine feste Form erschaffen, Binding Magic hält den Angegriffenen gefangen, Recovery Magic kann Personen heilen. Ein Beispiel für einen Zauber der Hauptkategorie wäre Flame Magic/Spiral Flames, womit man Flammen schießen kann. Beispiele für die Unterkategorien wären Water Creation Magic/Slashing Sea-Serpent - das sozusagen eine aus Wasser bestehende Schlange aus dem Nichts kreieren kann-, Water Binding Magic/Sea Serpent's Coils, das eine Schlange erschafft, die den Gegner umwickelt, oder Plant Recovery Magic/Dream-Healing Flower Cradle, das einen Käfig herbeizaubert, der Verletzte heilen kann. Leider ist dieses Kampfsystem aber wenig innovativ und scheint auch innerhalb kürzester Zeit entwickelt worden zu sein. Kein Vergleich zu den Jutsus in Naruto, den Teufelsfrüchten und Haki in One Piece, den Zanpakutōs und Hollowkräften in Bleach, Nen in Hunter x Hunter oder den philosophischen Ansätzen in Tenjō Tenge.
Ein bisschen Abwechslung gibt es aber Dank der Spirit Magic. Besonders talentierte Magier haben ein vierblättriges Kleeblatt auf ihrem Grimoire, wodurch sie von einem Geisterwesen begleitet werden, das ihnen noch mehr Kraft beisteuert. Asta hat sogar ein fünfblättriges, was wohl der Grund dafür ist, dass er den schon angesprochenen Dämon in sich trägt.

Die bereits angesprochene minimalistische Herangehensweise, bei der man denkt, der Mangaka hätte die ganze Geschichte und alle Charaktere während einem längeren Toilettenaufenthalt entwickelt, möchte ich mit einem Beispiel aus dem letzten Arc vertiefen. Der Black Bull Squad machte sich auf, um an einem besonders geheimnisvollen Ort einen bestimmten Gegenstand zu suchen. Das Design dieses Ortes war jedoch ungemein langweilig. Die Bewohner hatten weder ein bestimmtes Charakterdesign noch irgendetwas anderes an sich, das sie von normalen Menschen unterscheidet. Innerhalb von wenigen Minuten trafen sie auch schon den wenig interessanten Ältesten des Ortes, der ihnen den gesuchten Gegenstand überreichen würde, sollten sie an einem Spiel teilnehmen, aus dem sie siegreich hervorgehen würden. An diesem Punkt dachte ich, es würde spannend werden, doch das Spiel wurde kurz nach Beginn unterbrochen, weil sich White Night Eye eingemischt hat. Es folgte ein Kampf, der eigentlich ganz in Ordnung war. Am Ende fiel ihnen der Gegenstand quasi wie aus heiterem Himmel in die Hände, ohne noch etwas tun zu müssen. Der Gegenstand selbst sorgte für wenig Aufsehen. Sie nahmen ihn einfach unbeeindruckt mit, als hätten sie gerade eine Semmel in der Bäckerei gekauft. Keine Szene wirkte so, als wäre sie zumindest unter ein bisschen Anstrengung entstanden.

Wenn man sich einen Fighting Shounen ansehen möchte, gibt es genug bessere Alternativen: z.B. Dragon Ball, Hunter x Hunter, One Piece, Naruto, Bleach, Fairy Tail, Fullmetal Alchemist Brotherhood, Toriko, The Seven Deadly Sins, Boku no Hero Academia, Tenjō Tenge, Mob Psycho 100, Soul Eater oder D.Gray-man. Wer diese schon alle gesehen hat und auf der Suche nach etwas Neuem ist, sollte einen großen Bogen um Black Clover machen und seine Suche fortsetzen.

Anfangs waren nur 51 Episoden geplant. Es wurde jedoch vor kurzem angekündigt, dass er fortgesetzt wird. Was ich mich jetzt frage: Wie zum Teufel hat er das geschafft!?

Dass der Anime von mir bis hierhin trotzdem gutgemeinte 2 Sterne bekommen hat, liegt nur daran, dass ich großer Fan von Fighting Shounen bin und mich deshalb sogar diese Katastrophe einigermaßen unterhalten konnte.
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Anime Kommentare

Avatar: Hinata1ich#1
Mal ein kleines Update aus dem Sommer 2019 ;)

Ich habe vor ein paar Wochen den Anime angefangen und bin jetzt bei Folge 50. Der Anime ist immernoch ongoing und aktuell bei Folge 97. Am Anfang hatte ich auch bedenken, dass das Gebrüll von Asta mich abschrecken wird, aber der Anime hat mich trotzdem genug überzeugt und ich schaue ihn mir weiter an. Ich stimme mit den anderen Kommentaren über schlechte Grafik und langweiliges Storytelling nicht überein. Ich finde, man kann spüren, dass eine Folge einem Kapitel entspricht, da die Story ordentlich schnell vorran kommt, im Gegenzug zu anderen Animes die mich in letzter Zeit ordentlich enttäuscht haben (OP, Naruto/Boruto ... :( )

Man kann den Anime mögen oder nicht, aber auf jedenfall sollte man sich selber eine Meinung bilden und mal 2-3 Folgen reinschauen ;)
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Avatar: OPYoshi
Moderator
#2
Es kommt immer darauf an, wie die Serie läuft. Kann auch sein, dass die Serie aufhört und vllt eine zweite Staffel geplant wird. Kann auch ein Anime-only Ende werden, was dann wieder komplett für die Rektalöffnung wäre.
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Avatar: Millhiore#3
Das Japanische Original ist ja aktuell bereits bei 15 Bänden und 142 Kapitel, selbst die Deutsche Version ist schon bei 9 Bänden und 80 Kapitel.
Wenn also 1 Episode einem Chapter entspricht, würde der Anime da der Manga ja noch läuft, wohl mehr als 200 Episoden lang werden.

Deshalb wird es wohl eher auf einen Abbruch des Anime hinauslaufen, oder es wird wie so oft einfach ein völlig offenes ende geben.
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Avatar: Vendel
Administrator
#4
Mir wurde von einem Manga-Leser gesagt, das der Anime 1 Episode = 1 Chapter umsetzt und der Manga wohl schon weit über 100 Chapter hat. Wenn das stimmt, ist die Chance extrem hoch, das der Anime irgendwann abgebrochen wird oder einer erheblich gekürzten alternativen Handlung folgen wird.
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Avatar: Millhiore#5
Was für ein glück das mich eigentlich nur den Manga interessiert.

Ich dachte mir schon das es schwierig wird bei einem Anime mit über 50 Folgen die Qualität, sowie die Story und Charaktere auf einem
hohen Niveau zu halten. Anscheinend lag ich da gar nicht so Falsch weshalb ich zum Manga (Wenn abgeschlossen) greifen werde.
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