91 Days (Anime)ナインティワンデイズ

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht09. Jul 2016
  • HauptgenresThriller
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: 91 Days
© 2016 91Days
Das klassische Mafia-Drama spielt während der Prohibitionszeit. Im sogenannten Lawless-Bezirk kümmert sich keiner mehr um bestehende Gesetze, die Mafia regiert über die Straßen der Stadt und illegal hergestellter Schnaps wird offen an Interessierte verkauft. Einst lebte Avilio in diesem Bezirk, nachdem aber seine Familie durch die Mafia ermordet wurde, tauchte Avilio unter und lebte seither im Untergrund. Ein Brief, den Avilio von einer mysteriösen Person zugestellt bekommt, entzündet in ihm die Leidenschaft für die Rache und so entschließt er sich dazu nach Lawless zurückzukehren. Langsam dringt er in die Kreise der Mafia-Familie Vanetti ein und kommt so in die Nähe von Nero, dem Sohn des Familienoberhauptes.
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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Eine Mafia-Rachegeschichte, die man nach Hollywood-Standards als sehr klassisch bezeichnen würde, deren Art man in Anime allerdings sonst eigentlich nie findet. Nüchtern und mit erwachsenen Figuren wird so der Aufstieg Avilio Brunos in der Vanetti-Familie geschildert und wie er kaltblütig-berechnend seinen Racheplan umsetzt. Originalität wird man hier nicht finden, aber eine konsequente Umsetzung des Stils. Als Schwäche entpuppt sich dann vor allem, dass man sich Anleihen am Stil typischer Anime dann doch nicht ganz verkneifen konnte.

Wäre die Serie eine Hollywood-Produktion, würde ich wahrscheinlich kritisieren, dass man zu sehr in bekannten Bahnen bleibt. Ich denke nicht, dass es hier eine Entwicklung gibt, die man nicht schon mal in anderen Live Action Mafiawerken gesehen hat, meistens auch schon besser. Für Anime ist dieser Stil hingegen ungewohnt, was sicher mit ein Grund ist, warum die eigenen, Anime-geprägten Erwartungen dann hier auch immer wieder angenehm durchkreuzt werden. Verniedlichungen oder dergleichen sucht man hier vergeblich. Es ist ein hartes Milieu mit harten, allerdings auch nicht herzlosen Protagonisten. Etwas mehr Herz hätte man sich aber durchaus für den Protagonisten Avilio gewünscht, denn erst spät taut er aus seiner stoischen Art auf und zeigt mehr Gefühle, was zusammenfällt mit einer allgemeinen Steigerung der Serie, besonders in den letzten Episoden. Weniger Emotionen hingegen wären beim Antagonisten Fango angemessen gewesen, dessen überzeichnet-psychopathische Art die eine, störende Anleihe am typischen Anime-Stil ist, die hier wie ein Fremdkörper wirkt. Aber auch dieses Manko wird letztendlich überwunden und im Finale kommt es zum vollen Ausspielen der Handlungsfäden aus Rache, Freundschaft und Verrat, bevor man mit einer gelungen Endszene abschließt. Eine Empfehlung für alle Freunde von Mafiageschichten, wie auch von nüchternen Werken, die man ohne Probleme auch als Live Action hätte umsetzen können.
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Avatar: Neet-X#2
Vereine Motive aus Once upon in America und Godfather, animiere sie mit einer Qualität aus dem vergangenen oder vorvergangenem Jahrzehnt, schreibe Figuren, von denen die wenigsten originell sind, aber entwickele eine immerhin halbwegs spannende Story mit gutem Ende und du hast 91 Days. 
Entschuldigt bitte den in die Länge ausgearteten langen Satz, aber kann ich zu Mindestens im Folgenden zeigen, warum die genannten Aspekte keine bloßen Behauptungen sind. 
Parallelen zum Patefilm gibt es, auch wenn zum Teil nur implizit, einige.
Ein Protagonist, der dadurch entsteht, dass seine gesamte Familie zum Teil vor seinen Augen ermordet wird aus italienisch-mafiösen Familiengründen, während er noch ein kleines Kind ist. Selbst das Kind wird versucht umgebracht zu werden, da es sich im Erwachsenenalter rächen könnte.
Diesem gelingt aber die Flucht. Bevor es sich rächen kann, versucht es sich, einen Namen zu machen in der Gesellschaft mit wirtschaftlichen Ambitionen mit Hilfe eines Freundes.
Dann wiederum konkurrierende Brüder innerhalb einer Familie, um der besseren Nachfolge für den Vater. Dabei ein Bruder, der den anderen Bruder umbringt. Ein Vater, der seine Patenposition an den Sohn noch zur Lebzeiten abgibt, da er durch Alter und Krankheit dahinrafft. Die anderen Machthaber innerhalb der Kernfamilie, die dem neuen Paten vor dem alten die Hand küssen.
Die Rache, die vollzogen wird, nachdem der Name des eigenen Vaters, den man recht, offenbart wird.

Ferner explizit Figurenkonzepte, die sich ähneln. Der hitzköpfige Nero, der mit Sentino Corleone verglichen werden kann und sein skeptischer und intelligenter Freund Barbero, der sozusagen Consiglieri (rechte Hand/Berater), der Tom Hagen ähnelt. Del Toro, der Leibwächter Vincents, dessen wortkarge, doch widerstandsfähige Art an Luca Brasi erinnert. Es gibt noch andere Beispiele, die aber hier den Rahmen sprengen würden. Der Unterschied zum Paten aber ist die Zeit. Und deswegen ist die Verknüpfung zu es war einmal in Amerika angebracht, zu dem es auch unter anderem mit der Prohibition usw. einige Parallelen gibt. Beide italo-amerikanisch geprägten Filme sind Meilensteine des amerikanischen Films und dazu auch noch zwei meiner Lieblingsfilme, weswegen ich hier auch immer wieder ein kritisches Auge auf den Anime geworfen habe. 
Die Frage hier ist aber, ob das ein Minuspunkt sein muss. Ich meine, eigentlich nicht. Natürlich kann man nicht alles neu erfinden und kann es auch der Kunst wegen von Vorteil sein, gewisse Sachen zu übernehmen. Das Wichtigste dabei jedoch ist, bei einem neuen Produkt die Orginalität zu wahren. Leider hat die Serie kaum etwas Originelles. Es scheint vielmehr ein Mischmasch aus verschiedenen Mafiafilmen (wie auch z.T. aufgeführt) zu sein. Ein wichtiger Überraschungsmoment, der wenigstens ein bisschen was gut gemacht hat,
war die Erschießung Orteos durch Angelo/Avilio.  
Die Story hat es dennoch geschafft, bis zum Ende eine gewisse Spannung aufrechtzuerhalten, weswegen ich auch bis zum Finale drangeblieben bin. 

Eine weitere Schwäche waren leider die Figuren. Die wohl ausgefallenste und interessanteste Figur, die das Figureninventar ein wenig gerettet hat, war Fango. Eine brutale, aber trotzdem verlockende und charmante Figur, die in einen Anime auch passt. Und der Einblick in seine Sexpraktiken gab wenigstens ein Detail von seiner Psyche preis. Orco wiederum ist nur fett und bringt seine Köche um, weil sein Essen nicht schmeckt (das lass ich jetzt so stehen....). Der Protagonist aber versprach aufgrund seiner Geschichte eine psychologische Tiefe. Leider verblieb es bei einer eher gleichgültigen Figur, aus der zu wenig rausgeholt wurde. Insgesamt waren die Figuren zu fad, wobei es auch einfach zum Ausgleich an Coolness gefehlt hat.

Mein größter Kritikpunkt aber gilt der Animation. Sehr grob animiert und viele Standbilder. Dazu kommt die häufige Asynchronität zwischen dem Gesprochenen und der Munbewegung. Wenn man kurz vorher Erased und Death Parade gesehen hat wie ich, ist 91 Days sehr unschön für das Auge. Der heutige Animestandart, sorry, ist ein anderer. Ich empfehle in Episode 11 am Anfang der Episode mal einen Blick in den Eintopf, den Avillo kocht, zu werfen. Eine Zitteranimation aus ein paar Standbildern, die mich um 15 Jahre zurückgeworfen hat. 

Musikalisch hatte der Anime durch passende Soundtracks, die auch klassisch anmuteten wie auch in Mafiafilmen der Siebziger, etwas zu bieten. Das Ending ist schön und tat auch jedes mal gut, um aus den Episoden wieder auszuführen. 

Also, alles in allem ließ sich der Anime zwischendurch schauen, ohne einen abzustoßen. Das Bemühen, die Spannung bis zum Ende zu halten, lässt es auch zu, den Anime durchzukucken. Es mussten zwar einige Abstriche gemacht werden, doch darf das auch wiederum relativiert werden. Denn der Anime befindet sich mit dem Mafiagenre auch auf einem sehr exotischen Gebiet. Also ist 91 Days hochgerechnet noch sehenswert.
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Titel

  • Japanisch 91 Days
    ナインティワンデイズ
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 09.07.2016 ‑ 01.10.2016
    Studio: Shuka Inc.
  • Englisch 91 Days
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 08.07.2016 ‑ 30.09.2016
  • Deutsch 91 Days
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 08.07.2016 ‑ 30.09.2016
    Publisher: Crunchyroll, KSM GmbH

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