Joker Game (Anime)ジョーカー・ゲーム

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht05. Apr 2016
  • HauptgenresThriller
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonRoman
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Joker Game
© 柳広司・KADOKAWA/JOKER GAME ANIMATION PROJECT
Herbst 1937: Während politische Anspannungen auf internationaler Ebene einen bevorstehenden Krieg andeuten, gründet Oberstleutnant Yuuki von der Kaiserlich Japanischen Armee im Geheimen die Spionage-Trainingseinheit „D-Kikan“. Im Gegensatz zur in der Armee vorherrschenden Tendenz, Personal mit militärischer Ausbildung zu bevorzugen, sind die Mitglieder von D-Kikan häufig junge Absolventen der Universitäten in Tokyo oder Kyoto, welche die „übermenschliche“ Auswahlprüfung der Einheit ohne Probleme bestanden haben. Nach einer Ausbildung in allerlei Fertigkeiten, welche für ihre Spionagetätigkeit erforderlich sein werden, treten diese jungen Menschen ihre neue Aufgabe an. „Stirb nicht, töte nicht!“ ‒ Diesem, für die unauffällige Verrichtung ihrer Arbeit im Geheimen, von Yuuki als unumgänglich aufgestellten Grundsatz, welcher in höheren Kreisen der Armee auf starke Ablehnung stößt, folgend, arbeitet die Gruppe von jungen Spionen mithilfe von List und Täuschung hinter den Kulissen des Weltgeschehens …
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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Anime Rezensionen

Avatar: Yuffie#1
Viele Fans scheinen mit dem episodischen Ablauf dieser Serie nicht zufrieden zu sein. Für mich hat genau dieser Fakt dazu beigetragen, dass sich vor meinen Augen ein packender Spionage-Krimi entwickelt hat – auch wenn es natürlich stärkere und schwächere Folgen gab.
 
 
Story
Zwar wird immer wieder wage ein roter Faden präsentiert und auch der Hintergrund von Yūki und dem einen oder anderen Spion erzählt, doch man hält sich hier nicht stringent an eine Chronologie und die Serie hat auch kein Ziel, sondern besteht lediglich aus dem Weg. Man könnte es als einzelne Kurzgeschichten sehen, welche manchmal einen losen Zusammenhang haben, aber dafür als einzelne Episoden durchaus stark wirken. Natürlich gibt es immer wieder schwächere Fälle; so empfand ich den Fall in China zum Beispiel sehr vorhersehbar; doch die meisten konnten einen anhaltenden Nervenkitzel herbeiführen und durch einige Twists überzeugen ohne dabei zu abgehoben zu wirken oder in gängige Anime-Klischees zu verfallen.
 
Charaktere
Oftmals waren die Charaktere nur ein Mittel zum Zweck und durch den Aufbau der Serie war es nicht leicht für alle das gleiche Maß an Sympathie aufzubringen. Ich persönlich habe mich aber gleich in eine Hand voll von Mitgliedern des D-Kikan verliebt, da sie in ihrer Rolle brilliert haben. Macht nicht gerade dies einen Charakter gut, wenn er ohne viel Screentime ein Gefühl im Zuschauer auslösen kann? Man wird dem ein oder anderen cleveren Spion sicherlich auf den Leim gehen und bei einigen schade finden, dass sie im Endeffekt nur eine Chance haben zu scheinen. Meine persönlichen Favoriten waren definitiv Miyoshi und Yūki, doch auch die Anderen hatten ihre Stärken. Im Grunde hing es oft damit zusammen, was die einzelne Folge zugelassen hat… aber durch Realismus und den Verzicht auf die übelsten Tropen hat man immerhin einen glaubwürdigen Cast.
 
Animationen
Ich möchte gleich sagen, dass ich nicht verstehen konnte, dass viele das Design als schlecht abgetan haben, nur weil die einzelnen Charaktere keine grünen Haare und strahlend blaue Augen haben – dies ist aber wohl Geschmacksache. Der realistische Look passt aber durchaus zu dem Gesamtwerk und beweist vor allem, dass man eine Diversität alleine durch Gesichtsstrukturen, Augen und vielleicht noch die Haarfarbe machen kann. Abseits davon war die Qualität immer eher im oberen Feld, wobei die etwaigen Filter und Farbwahlen viel zur Atmosphäre beigetragen haben. Keine quietschbunten Farben, sondern meistens eine raue Umgebung und viel Spiel mit Dunkelheit, sofern die Szene es erlaubt. Hin und wieder hätte etwas mehr Sorgfalt dem Ganzen gut getan, aber im Groben waren die Animationen stimmig und ordentlich.
 
Musik
Die Musik war mir in vielen Fällen zu dezent und die Tracks wurden oftmals wiederholt. An sich waren diese zwar gut gewählt, aber ich bin mir sicher, dass man dem kompletten Werk noch einen Feinschliff hätte verleihen können, wenn mehrere einzelne Stücke eine größere Tragkraft gehabt hätten oder penetranter eingesetzt worden wären. Nicht unbedingt schwerwiegend in Bezug darauf, wie sehr mir die Serie sonst gefallen hat, dennoch etwas schade. Aber dafür waren das Opening und das Ending in dieser Season mitunter das Beste was meine Ohren zu hören bekommen haben.
 
Fazit
Ich kann durchaus verstehen, dass einem das Episodische nicht gefällt, halte Joker Game aber dennoch für einen Anime den man gerade deswegen sehr gut empfehlen kann, wenn man jemanden in die Welt der japanischen Animationsserien einführen will. Der komplette Verzicht von Fanservice und der realistische Stil sind eine willkommene Abwechslung zu all den Moe-Serien (die ich natürlich dennoch mag) und den quietschbunten Alternativen. Mir hat es gefallen und für mich eines der Highlights im Frühling 2016. Außerdem darf ich noch anmerken: Solltet ihr ein Gentleman-Spionage-Kerl im sexy Anzug sein, dann sendet mir bitte Heiratsanträge. Ich werde euch verfallen.  
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Avatar: Morti77#2
Es sieht aus, als würden ein paar Leute Poker spielen, aber es ist anders. Bei diesem Spiel versuchen die Spieler, scheinbar unbeteiligte Personen im Raum auf ihre Seite zu ziehen, damit diese ihnen die Karten der anderen Spieler über geheime Zeichen mitteilen. Doch man kann niemandem vertrauen, spielt die Person vielleicht schon für jemand anderen? Das ist das Joker Game.
Klingt bescheuert? Ist es auch, aber der Anime hat noch schlimmeres zu bieten.

Um kurz auf das Setting einzugehen: Vor Beginn des Zweiten Weltkriegs wird in Japan die "D-Agentur" gegründet, die ihre erstklassigen Agenten nicht aus Militärakademien, sondern aus der Zivilbevölkerung anwirbt und ausbildet. Unter dem Motto "Niemanden töten und nicht sterben", verlassen sich die Spione nicht auf rohe Gewalt, sondern ihre außerordentlichen Fähigkeiten, um Menschen zu manipulieren und auf ihre Intelligenz. Wer jetzt einen Agententhriller im herkömmlichen Sinne erwartet wird enttäuscht, der Anime ist episodisch und erzählt nur zusammenhangslose Einzelgeschichten in sehr kurzer Zeit, die eher wie kleine Kriminalfälle wirken und sich nicht mal als solche wirklich entfalten können, weil eine oder zwei Episoden einfach zu wenig sind. Wirklich Sinn machen die Geschichten selten, einer Überlegung, warum sich die Agenten in den jeweiligen Situationen befinden und was sie ohne das Auftreten diverser unvorhergesehener Ereignisse gemacht hätten, halten sie nicht stand. Zum Miträtseln laden die "Fälle" auch selten ein, die Lösungen sind meist relativ absurd.  Was das größere Ziel der Agentur ist, bleibt zweifelhaft: Gearbeitet wird gegen jeden, egal ob Freund, Feind oder Kollege. Die gezeigte Arbeit der Spione ist nicht ansatzweise realistisch. Die einzige Idee dahinter war wahrscheinlich, dass alles möglichst cool ist, selbst das ist jedoch völlig misslungen.

Grund dafür sind auch die Charaktere. Es fällt schwer, die einzelnen Agenten überhaupt optisch zu unterscheiden, aber auch charakterlich sind sie nicht sonderlich verschieden. Allgemein verhalten sie sich (besonders, wenn sie nicht Hauptcharakter einer Episode sind) wie Soziopathen, denen Menschenleben und Wertvorstellungen völlig egal sind. Ich habe ehrlich gesagt irgendwann nur noch gehofft, dass sie versagen, gerade Yuuki, der Leiter der D-Agentur, ging mir mit seiner selbstverliebten, niederträchtigen Art mehr auf die Nerven, als jeder Gegenspieler.

Fazit: Ich bin auch kein James Bond-Fan, vielleicht haben Hardcore-Fans von Spionagegeschichten Spaß an Joker Game, aber ich kann eigentlich nur jedem empfehlen einen Bogen um die Serie zu machen. Der interessante erste Eindruck und die wenigen spannenden Folgen, die einen immer wieder motivieren dem Anime noch eine Chance zu geben werden nicht belohnt, der Autor opfert Logik und Moral für seine Vorstellungen von Coolness und der Anime schließt nicht mal mit einem besonders spannenden Finale oder einer vernünftigen Botschaft, sondern mehr als fragwürdigem machohaften Gelaber, das Menschen mit modernen Moralvorstellungen eigentlich nur verwirren oder verärgern kann.
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Avatar: BK-201
Datenbank-Helfer
#3
Wer sich anhand des Namens und der Story-Beschreibung einen Anime vorgestellt hat, indem die Mitglieder der D-Kikan mit Hilfe ihrer Fähigkeiten und Intellekts der Gegenpartei immer ein Schritt voraus sind, wird hier leider enttäuscht. 

Die ersten beiden Episoden sind sehr gelungen und machen auch Lust auf mehr. Anhand eines Pokerspiel wird das sogenannte "Joker Game" erläutert. Hierbei handelt es sich um ein Spiel, indem man den gegnerische Spion auf seine Seite zieht, obwohl niemandem vertraut werden kann.

In den weiteren Folgen arbeitet die Gruppe der D-Kikan leider nicht mehr zusammen. Hierbei wird der Anime sehr episodisch und zeigt meistens einen dieser Agenten auf einem Auftrag, wobei die Geschichte nicht immer aus ihrer Sicht dargestellt wird. Hierbei kann es auch vorkommen, dass eine unbekannte Figur den Part der Hauptrolle übernimmt und der Agent der D-Kikan lediglich am Rande gezeigt wird. Zudem ist deren Missionen auch nicht immer mit Erfolg gekrönt und es wird oft nur dargestellt, wie Genial der Oberstleutnant Yuuki ist. Dieser kristallisiert sich im Laufe der Geschichte immer mehr als die einzige Hauptfigur der Geschichte heraus. Des Weiteren erschwert auch der Animationsstil dem Zuschauer eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, da diese von ihrem Aussehen nicht leicht zu unterscheiden sind.
Für diesen Anime wäre es besser gewesen nicht auf Quantität, sondern auf Qualität der Figuren zu setzten und die allzu schwer unterscheidbaren Schüler nur auf einen oder zwei zu reduzieren. Hierbei kann auch auf eine größere tiefe der Figur in der Geschichte eingegangen werden, welche die Distanz des Zuschauers zum Anime nehmen würde.

Fazit:
Der Anime kann mit einem sehr guten Animationsstil und einer guten Story überzeugen. Leider ist der Anime anders als die Beschreibung und das Intro verspricht.
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Avatar: aniSearchler-17138#4
Der Anime ist echt underrated. Joker Game ist definitiv einer der besten Animes aus dem Jahr 2016.
Als Vorlage diente eine Novel mit Kurzgeschichten, das sollte jedem klar, der die Serie anfängt. Mich hat die Serie seit der ersten Folge in ihren Bann gezogen. Fing schon ziemlich spannend an und besonders die Atmosphäre im Anime gefällt mir echt gut. Besonders positiv möchte ich auch den Soundtrack hervorheben. Wer nach einem Anime für Erwachsene sucht, wird hier fündig. Man bekommt einen durchgehend spannenden Thriller. Man sollte sich auch keineswegs wegen den vielen männlichen Charakteren abschrecken lassen. Es gibt keinen Fanservice oder was man sonst normalerweise für einen Blödsinn in Animes findet. Das man Anfangs Probleme hat die Charaktere voneinander zu unterscheiden ist von den Machern so gewollt. Spätestens nach allen Folgen sollte man alle erkennen können. Der Anime hebt sich vom 08/15 Kram ab und sieht dank Production I.G. auch noch echt gut aus.
Auf jeden fall sehenswert, trotz paar kleiner Schwächen. ;)
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Avatar: TaZ
V.I.P.
#5
Joker Game kommt leicht schwul herüber, ist aber auch fast ohne weibliche Besetzung spannend zu schauen. Nur leider führen die episodischen Folgen, obwohl sie so tun als ob, nirgendwo hin. Außerdem sind sie von schwankender Qualität, was aber beides verkraftbar ist. Hätte was richtig tolles werden können, ist allerdings doch nur ein weiterer vergessenswerter Titel von vielen, die man mal gesehen haben kann. Ganz nett, aber auch irgendwo belanglos. So zum Berieseln lassen, nichts zum Mitdenken.
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Anime Kommentare

Avatar: aniSearchler-35777#1
Einer der Titel, auf die ich wirklich gespannt bin. ^^
Rot auf Schwarz!
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