Utawarerumono: Heldenlied (Anime)Utawarerumono / うたわれるもの

  • TypTV-Serie
  • Episoden26 (~)
  • Veröffentlicht04. Apr 2006
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonVisual Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Covertext:
Ein Mann ohne Vergangenheit könnte den Schlüssel zur Zukunft besitzen. Alles um ihn herum ist in Geheimnisse gehüllt. Die Maske, die er nicht abnehmen kann. Seine eigene Vergangenheit, die er nicht enträtseln kann. Und das Überleben der Leute, die ihn zu ihrem Anführer auserkoren haben. Nur eines weiß Hakuoro: Er wurde schwer verletzt in einem Wald zurückgelassen. Ein freundliches junges Mädchen namens Eruruu fand ihn und pflegte ihn wieder gesund. Er wurde willkommen geheißen in einem öden Land, in dem seltsame Kreaturen umherschweifen, in dem ein zorniger Gott Vergeltung übt, unterdrückerische Feudalherren Unschuldige abschlachten und in dem ein blutiger Krieg am Horizont droht. Kann der maskierte Held die Leute befreien, die ihm das Leben gerettet haben? Kann er seine Erinnerungen zurückgewinnen? Oder wird er ein Fremder bleiben, selbst gegenüber sich selbst?
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: raito-kun#1
Obwohl mir die als Vorlage dienende Visual Novel gefallen hat und durchaus zu meinen Favoriten zählt, habe ich mich lange nicht durchringen können, Utawarerumono auch in Animeform zu konsumieren, wahrscheinlich weil ich mir schon vorher ausmalen konnte, wie die Umsetzung aussehen würde bzw. wo die Stärken und Schwächen liegen. Zuerst sollte man ganz klar sagen, dass es sich hierbei um eine der besseren Visual Novel/Eroge Umsetzungen handelt, was aber kaum verwundert, da die Vorlage sehr linear abläuft und deswegen die Adaption leicht macht. Doch kommen wir zuerst zu den Stärken des Anime, die vor allem darin liegen, dass man keine Hentai Szenen wie im Spiel hat. Diese waren im Spiel nämlich so schlecht eingebaut, dass man die Charaktere in diesen kaum wiedererkannt hat ob des völlig ungewöhnlichen Verhaltens, und die deswegen viele Charakterkonzepte für mich zum Wanken brachten.
Die Schwächen der Umsetzung kommen dagegen weniger zum tragen, denn die liegen vor allem darin, dass man dem Zuschauer einiges vorenthält, was aber angesichts der richtigen Prioritätensetzung nicht schwer ins Gewicht fällt.
Im Großen und Ganzen hat man mit diesem Anime alles richtig gemacht, denn man bekommt nicht nur eine spannende und interessante Storyline geboten, sondern lernt auch die allgemein warme Stimmung zu schätzen, die vor allem durch die großartigen und sympathischen Charaktere zu Stande kommt.

Animation 5/10
Massenschlachten in Anime bedeuten meistens sehr statische und wiederkehrende Sequenzen bzw. Animationen, auch Utawarerumono macht hier keine Ausnahme, obwohl es sich in Grenzen hält. Manchmal wird auch auf CG zurückgegriffen, was auch großteils nicht sehr schön anzusehen ist, hier hätte ein wenig Feinschliff nicht geschadet. Die Animationsqualität schwankt während der Serie, teilweise gibt es sehr flüssige und detaillierte Szenen, doch öfters merkt man den Qualitätsverlust deutlich durch schwammige Hintergründe und Defizite bei Details und Bewegungsabläufen.
Das Charakterdesign ist dagegen sehr gut und bietet wie schon in der VN eine Menge Abwechslung, man hat auch die Schauplätze sehr gut aus dem Spiel übernommen und sich bei den Kampfszenen sehr an der Vorlage orientiert.

Sound 7/10
Musikalisch gibt es einige nette Stücke zu hören, obwohl die BGM nach einer Weile ob der vielen Wiederholungen doch ziemlich aufdringlich wirkt und dadurch etwas an Wirkung einbüßt. Die Musik in den ruhigeren und vielen Schlüsselszenen ist am besten gelungen, dagegen sagte mir die Musik in den Kampf- und Actioneinlagen weniger zu, da sie zu unspektakulär und gewöhnlich wirkt.
Das Opening und das Ending passen gut zum Stil des Anime und besitzen beide einen hohen Wiedererkennungswert.
Die japanische Synchro ist großteils gut geworden, auch wenn es einige Szenen gibt, in denen die Seiyuu ein wenig unmotiviert zur Sache gingen, aber die Stimmvergabe geht in Ordnung und wird keinen Fan des Spiels enttäuschen.

Charaktere 8/10
Trotz der hohen Anzahl an Charakteren hat man einen ordentlichen Job abgeliefert, natürlich kann nicht auf jeden einzelnen genau eingegangen werden, doch man hat zumindest das Gefühl, dass man die Beweggründe dieser versteht. Wie schon im Spiel bleiben die Gegner meistens unbeleuchtet, was aber kaum ins Gewicht fällt. Bei der Charakterisierung hat man sich genau ans Spiel gehalten und die Persönlichkeiten exakt übernommen, so dass der überaus sympathische Cast aus dem Game erhalten bleibt. Der Hauptcharakter Hakuoro bildet ohne Zweifel das Zentrum der Serie, er ist ein charismatischer Anführer wie er im Buche steht und sammelt nach und nach Anhänger um sich, die ihm bei seinem Aufstieg begleiten, außerdem bildet das Geheimnis um seine Person einen zentralen Punkt der Story. Doch auch die Nebencharaktere bilden einen wichtigen Faktor für den Storyverlauf, überhaupt gehören diese zu einer der großen Stärken des Anime, selten habe ich so viele liebenswürdige und einzigartige Charaktere in einem Anime gesehen.

Story 7/10
Im Mittelpunkt steht der Aufstieg Hakuoros, einem Mann, der seine Erinnerungen verloren hat und eine geheimnisvolle Maske trägt. Die Story spielt in einer Fantasy Welt, die ein wenig ans feudale Japan erinnert, nicht nur kulturell, sondern auch wegen der vielen Konflikte zwischen den einzelnen Ländern.
Die Idee hinter der Story ist wirklich gut, aber trotzdem gibt es ein paar Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben. Doch alles der Reihe nach: die Adaption des Spiels ist ohne Zweifel gut gelungen, doch was im Anime weniger gelungen ist, das ist der Storyaufbau. Vieles geht einfach zu schnell bzw. wird überstürzt, klar gibt es ab und zu Hinweise, in welche Richtung sich die Story entwickeln wird, doch es passieren zu oft Dinge aus heiterem Himmel bzw. eine Storyarc mündet sofort in die nächste, was mich Logik und die vielen Alltagsszenen aus dem Spiel vermissen ließ.
Doch nun zu den positiven Aspekten: Utawarerumono ist von Anfang an spannend und weiß den Zuschauer dank vieler Geheimnisse zu fesseln, man lässt den Zuschauer auch lange genug grübeln, um seine eigenen Theorien zu entwickeln. Vor allem gegen Ende hin gibt es einige große Überraschungen, das Ende selbst weiß auch zu gefallen.

Gesamt 8/10
Als Meisterwerk würde ich es nicht bezeichnen, aber als sehr guten und unterhaltsamen Anime allemal. Vor allem der tolle Cast und die interessante Storyline wissen zu begeistern, und auch wenn es storytechnische Schwächen gibt, so fallen diese niemals so schwer ins Gewicht, dass sie den Unterhaltungsfaktor beeinträchtigen. Genremäßig gibt es auch Abwechslung, von Drama über Action bis hin zu ein wenig Romance und Comedy bietet es vielseitige Unterhaltung. Der Rewatch Wert hält sich in Grenzen, wenn man die Handlung einmal kennt, dann motiviert nicht viel zu einem erneuten Ansehen.
Empfehlenswert ist Utawarerumono sicherlich für Fantasy Fans oder für jeden, der einen derartigen Anime sehen will, solch gute Fantasy Anime findet man auch nicht gerade häufig.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#2
Beim Fantasy-Anime Utawarerumono stehen nicht Einzelkämpfe, sondern Massenschlachten im Vordergrund - eine willkommene Abwechslung zur üblichen Fantasy-Action und in Kombination mit den sympathischen Charakteren für mich auch Grund genug, den Anime zu mögen.

Obwohl die Handlung relativ lange braucht, um in Fahrt zu kommen, reißt sie spätestens nach der Hälfte der Folgen richtig mit. Dabei wird meistens zwischen normalen Leben der Figuren und Kampfgeschehen gewechselt. Besonders gelungen ist der Plot Twist am Ende der Geschichte, der für mich sehr überraschend kam, aber den Anime doch zufriedenstellend abschließt. Bei den Figuren haben mir so gut wie alle handlungsrelevanten Charaktere gefallen; jedoch mit einer großen Ausnahme, und das ist die männliche Hauptrolle Hakuoro. Nicht, dass ich ihn unsympathisch fand, aber er weicht durch seine sehr besonnene und reife Art stark von den üblichen Helden solcher Animes ab. Allerdings hat dies auch einen handlungstechnischen Grund. Ansonsten sind die Charaktere zwar ohne Tiefgang aber dafür sympathisch genug, um zu gefallen. Wie man es von einer Eroge-Umsetzung kennt, findet sich der Held in einer Haremssituation wieder, die aber für die Geschichte nicht wirklich genutzt wird; sprich es gibt so gut wie keine Romantik.
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Avatar: Atska#3
Utawarerumono ist recht guter Fantasyanime, der anfangs so spannend anfängt, doch im weiteren Verlauf der Serie schnell eintönig wirkt. Man bekommt zwar viele blutige und actiongeladene Kämpfe zu sehen, aber diese enden meistens zu vorhersehbar und bieten kaum Abwechslung, was die kleinen "Slice of life"- Szenen aber wieder gut machen. Die vielen weiblichen Charaktere mit ihren großen Oberweiten deuten schon ein wenig an, dass der Anime auf ein Erotik/Erogespiel basiert, aber in der Umsetzung ist davon nichts zu sehen - nicht mal ein Hauch von Ecchi oder Fanservice, was den Anime auch nicht hätte schaden können. Wie Kelven schon sagt, bietet Utawarerumono kaum Einzelkämpfe, sondern eher Kriege zweier Länder. Die Geschichte startet auch recht gut und mit vielen offenen Fragen: Ohne Erinnerungen wer er einmal war und mit einer Maske, die er nicht abnehmen kann, wird Hakuoro von Eluluu gefunden und bei ihr aufgenohmen. Er befindet in einer Zeit, in der die Menschen von Tyrannen unterdrückt werden und zahlreiche Machtkämpfe stattfinden. Ohne es zu wollen, wird er schnell zum Anführer ernannt und versucht den Leuten dort zu helfen.

Der Anime besitzt zwar einen netten Cast , aber richtig überzeugend konnten sie nicht wirken und wirkten teilweise zu klischeehaft. Unser Held Hakuoro ist als Anführer sehr vernüpftig und handelt nie unüberlegt. Ich denke mal, dass genau das der Grund war, warum es zwischen keinen der Frauen gefunkt hat, was ziemlich schade war. Der einzige der noch auffällt ist Oboro, weil er einer dieser typischen Draugänger ist, die unüberlegt und stürmisch in jeden Kampf ziehen, um danach als Verlierer dazustehen. Eluluu und die anderen waren mir persönlich zu blass und farblos.

Die Animationen gehen weitgehend in Ordnung und besonders herausragend waren sie auch nicht. Nur der Zeichenstil bzw. die flügelähnlichen Ohren sind außergewöhnlich und sorgen für den hohen Wiedererkennungswert. Die Musik dagegen war nur durchschnittlich. Das Opening sowie das Ending waren nicht besonders klasse, geschweige denn die BGM.

Fazit: Trotz einiger Schwächen der Storyentwicklung und Charaktere ist Utawarerumono sicherlich ein gutunterhaltender Anime, den es ja auch auf Deutsch zu kaufen gibt. Die Synchro ist für deutsche Verhältnisse recht gut und die passenden Sprecher hat man auch gewählt. Es gibt zwar viele verschiedene Meinungen über das unumstrittene Ende, aber ich denke, dass es die Serie schön und gelungen abschließt.
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Avatar: Firo#4
Nun, um mit einem richtigen Aufhänger zu beginnen: Utawarerumono ist animationstechnischer Müll mit Charakteren aus der Mottenkiste. Nein wirklich. Auch wenn ich nicht allzu viel von einer Eroge-Umsetzung erwartet habe, wurde ich bitterlich enttäuscht. Ein Werk, welches seinen Schwerpunkt auf die kriegerischen Auseinandersetzungen und die damit verbundenen Schlachten, taktische und strategische Geplänkel setzt; dann aber nur Standbilder, ein sich dauernd veränderndes Design und Proportionen, stockende und sich sooft wiederholende bzw. recycelte Szenen bietet, dass ich nach einer Weile mit dem Brechreiz zu kämpfen hatte – Das kann gar nicht gut gehen!

Dass die Visualisierung so ziemlicher Mist ist, sollte auch dem ungeübten Auge nicht entgehen [Unnötig zu erwähnen dass von denselben Machern, Pokemon und das damals schon derb schlecht animierte Berserk kam]. Das man aber, trotz der gezielt älteren Zuschauergruppe, aus der Vorlage einhergehend, auch den taktischen und strategischen Teil, mal so was von in den Sand gesetzt hat - als ob da ein mittelprächtiger Command & Conquer Spieler zu Gange ist, sowohl vor als auch auf dem Papier – ist nicht entschuldbar. Ganze Reiche welche scheinbar nur aus vier Dörfern bestehen, Soldaten und Armeen, welche in einen von Idioten gesetzten Hinterhalt rennen und Könige, welche die Basis des gesunden Menschenverstandes nicht abbekommen haben, sind nicht witzig. Man beeinflusst den geneigten Zuschauer enorm und lenkt ihn von der ersten Minute eigentlich nur einem Ziel entgegen, der Verdummung. Nein, aber der klaren Rollenverteilung. Da ist gut, da ist böse.

Das dieses Spiel bei mir nicht aufging liegt wohl am größten Knackpunkt des Werkes. So kann man ja die Optik versauen, die Kriege und den damit verbundenen Rest zur Nebensache erklären; aber einem dann die dämlichen Charakterhülsen vorzusetzen, ist ein Verbrechen am guten Geschmack. Man kann diesen ebenso viel Sympathie bzw. Antipathie entgegenbringen wie einem Stück Treibholz. Keine Tiefe, keine Entwicklung, keine über Smalltalk hinausgehende Dialoge – Nichts, nada, niente! Profillos. Klar, wie soll das auch möglich sein, wenn man doch versucht ist, fast jede Folge eine weitere Haremette (ein TaZ’scher Begriff) einzuführen, welche zum 'Gut aussehen' verdammt ist, ohne irgendeinen Sinn für die Handlung zu ergeben. Wenn sie denn wenigstens Fanservice eingebaut hätten… aber nein, nicht mal das gönnt man dem gescholtenen Auge. Die Antagonisten sind allesamt nicht erwähnenswert; entweder grausam oder dumm, wenn nicht gar beides.

Den Bogen überspannt aber unser Protagonist, Hakuoro. Ein Braveheart-Verschnitt³. Er kam, sah und siegte… oder so ähnlich. Mit Gedächtnisverlust wacht er eines Tages in einem beschaulichen Dörfchen auf und wird recht schnell vom „Zero to Hero“. Um der Tyrannei, welche herrscht ein Ende zu setzen, erobert er im Stile eines Mel Gibson mal auf die Schnelle, das komplette Königreich mit seinen paar Dorftrampeln, aufgrund, na klar, der genialen Taktiken… Ne, also wirklich, Pathos, Kitsch und Klischee haben sich hier ganz doll lieb, bedenkt man noch seinen Anhang, in Form von „Frau und Kind“, welchen er mitschleppt. Weder Erklärungen noch konsequente Handlungen bekommt der Zuschauer spendiert.

Und apropos grausam. Was soll dieser plötzliche Blutrausch in der zweiten Hälfte des Anime? Haben es die Produzenten bis dahin geschnallt, dass die Serie ansonsten doch recht dürftig ist und in dem Zusammenhang den Gewaltgrad und die Körbchengröße hat wachsen lassen? Auf die vereinzelt auftretenden Vorzüge des Anime brauch ich nicht einzugehen, diese wurden ja bereits zu Genüge genannt.

Fazit:
Ein recht armseliger Versuch einer Adaption. Selbst für Anime-Einsteiger und Fans des Spiels, welche wohl die Zielgruppe darstellen sollen, ist die Konsumierung dieses Werks nur bedingt zu raten. Für diejenigen, welche schon einige erwachsene Fantasy-Titel und solch Glanzlichter wie Seirei no Moribito für sich entdeckt haben, kommt hier ein gut gemeinter Rat: Macht einen großen Bogen um diesen der Logik spottenden, Augenkrebs erregenden Haufen Dreck. Nur die Jüngeren unter uns, welche sich nicht über Inkonsistenzen in der Handlung und stupide Dialoge wundern, können sich vielleicht damit noch identifizieren und demzufolge auch genießen.
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Avatar: Yandara#5
Utawarerumono ~ Heldenlied

Bevor ihr weiter lest, schaut euch bitte das Opening zu Utawarerumono an.
Gefällt euch nun gar nichts, dann macht euch nicht die Mühe weiter zu lesen.
Wenn nun euer Interesse geweckt ist, dann erfahrt ihr mehr über die wunderbare Fantasywelt mit einer menge hübscher Mädchen, die epische Schlachten und das Mysteriöse, das hinter all diesem zu schweben scheint.


Durch diese Mischung entsteht nämlich die wundervolle Atmosphäre einer fernen Welt, die neben der Geschichte eine der größten Stärken ist. Diese ist in kleinere Handlungsstränge unterteilt und kommt nach den ersten Folgen nur noch selten zum Stillstand. Die eigentliche Hauptstory bleibt zunächst im Hintergrund, spitzt sich dann mit der Zeit immer weiter zu und endet in einem bombastische Finale, das seines gleichen sucht.
Doch neben der Story tragen auch die sympathischen Charaktere und ihr schönes, vielfältiges Design zur gelungenen Stimmung bei. Zwar bleiben sie, trotz ihrer unterhaltsamen Dialoge ohne größeren Tiefgang, aber davon sollte man sich genauso wenig stören lassen, wie von der stellenweise schwachen Animation. Wer nämlich schon nach ein paar Folgen beginnt, sich ständig darüber zu beschweren, sollte sich nicht wundern, wenn an ihm das ganze Gefühl der Serie vorbeizieht.
Doch ich muss an einer Stelle enttäuschen: Wundervolle Musik wie im Opening werdet ihr nicht mehr zu hören bekommen; jegliche musikalische Untermalung ist komplett im Hintergrund und fällt so leider nie auf.

Wem also die Vorstellung auf eine andere, stimmige Welt gefällt, eine Mischung aus Action und ruhigen Szenen braucht und es schafft über kleinere Mängel hinwegzusehen, der wird mit Utawarerumono - Heldenlied nichts falsch machen.
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Anime Kommentare

Avatar: Dray#1
Anspruch:mittel
Action:mittel
Humor:nichts
Spannung:mittel
Erotik:nichts
Utawarerumono ist ein aktzeptabler, sehr shonen-lastiger Anime, dem man deutlich anmerkt, dass er auf einem Spiel basiert. Nach den ersten beiden Episoden, die einen Totalausfall darstellen, schippert die Story über mehr als 20 Episoden so vor sich hin, scheinbar ziellos und getrieben nur von gelegentlichen Villains, die das friedliche Leben des Hauptcharakters stören. Danach bekommt man dann einen ganz kurzen Eindruck davon, dass hinter allem ein durchaus interessanter Subplot steckt, der aber viel zu wenig entwickelt wird und dadurch im Prinzip überhaupt keine Wirkung durch die gesamte Serie entfaltet. Gesegnet ist der Anime zudem mit einem Übermass an weiblichen Charakteren, es kommt aber nicht zu irgendwelchen sexuellen Szenen mit irgendeinem Charakter, kein Ecchi, kein Fanservice (nicht, dass das [also das Fehlen] was Schlechtes wäre).
Dazu kommen (zum Ende hin) Kampfszenen, die an NGE erinnern (mit dem Bloodrain und dem gewaltsamen Amputieren von Körperteilen der "EVAs"), die sich aber, glücklicherweise, in engen Grenzen halten.
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Avatar: GokuSan#2
Anspruch:mittel
Action:mittel
Humor:wenig
Spannung:viel
Erotik:nichts
Geniale Anime-Serie, mit einer super Synchronisation. Sehr spannend und fesselnd, einmal angefangen konnte ich nicht mehr aufhören weiter zu schauen ^^.
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Avatar: Ashikabi#3
Anspruch:mittel
Action:viel
Humor:wenig
Spannung:mittel
Erotik:wenig
Ein wirklich gutes Anime mit toller Geschichte. Etwas Romantik, viel Action und ein wenig SciFi. Hört sich nach dem Üblichen an?!? Kann sein, dennoch vom Anfang bis zum Ende interessant.

Leider ist es Anfangs etwas langatmig und zum Schluss zu schnell erzählt. Bei den letzten Folgen habe ich das Gefühl dass die Autoren nicht mit ganzem Herzen bei der Sache waren.

Das Ende ist nicht schlecht, doch ich hätte mir etwas mehr erhofft. Die OVAs sind auch keine große Hilfe, ich wünschte mir dass die Geschichte weiter gehen könnte. Würde mich sehr freuen wenn es eine Fortsetzung geben könnte.

Fazit: Sehenswert! Würde das Anime auch gerne mehrmals anschauen!
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Avatar: Gentlecook#4
Anspruch:10
Action:9
Humor:3
Spannung:10
Erotik:2
Der nicht all zu besondere Zeichenstil und der Anfang der nur langsam ins Rollen kam, brachten mich zuerst zu dem Entschluss dass die Serie nicht so~ doll sei. Ab ca. der 5 Folge jedoch konnte ich allerdings nicht mehr genug kriegen. Ich kann diese Serie nur empfehlen. Laut Kurzbeschreibung klingt die Serie eher Klischeehaft - ein Jemand begibt sich auf die Reise und versucht seine Erinnerungen wiederzuerlangen - aber nein. Diese Serie war irgendwie anders und wahnsinnig spannend. Grade gegen Ende habe ich richtig mitgefiebert. Die Thematik war sehr interessant und ganz und gar nicht weltfremd. Die deutsche Synchronisation war auch verdammt gut gelungen, mit Ausnahme von ein bis zwei Fehlbesetzungen meiner Meinung nach.

Kurz: Eine wirklich verdammt gut gelungene Serie und ein Muss für jeden der Wert auf Anime mit Niveau legt. Nicht überdreht, nicht in die Länge gezogen, nicht abnormal, einfach nur großartig.
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Avatar: sousuke sagara#5
Anspruch:wenig
Action:viel
Humor:wenig
Spannung:mittel
Erotik:nichts
Naja der Verlauf der Story bei Heldenlied ist eigentlich schnell zu erraten, ein Kampf folgt nach dem anderen.

Dennoch ist Heldenlied ein recht gut gelungener Anime dem man sich ruhig ansehen aber auch nicht zweimal.
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