Vorschau für die Wintersaison 2026: Das erwartet Dich in der kommenden Saison auf Crunchyroll!
Veröffentlicht am von ani-chan; Beitrag wurde zuletzt am 14. Januar 2026 18:10 geändert.
Noch bevor die neue Anime-Season offiziell startet, durften wir dank Crunchyroll bereits exklusiv einen Blick auf mehrere kommende Titel werfen. Die frische Season hält wieder jede Menge Genre-Vielfalt bereit: Von abgedrehten Action-Serien über düstere Idolgeschichten bis hin zu spannenden Isekai-Stoffen ist alles dabei.
In dieser Preview stellen wir Dir einige der Highlights vor, auf die sich Anime-Fans in den kommenden Wochen freuen können – natürlich spoilerfrei, aber mit erstem Eindruck und Einschätzung.
Blut, Götter und Hoffnung im Jenseits: Die zweite Staffel von „Hell’s Paradise“ setzt die gnadenlose Reise fort. Nach dem Finale der ersten Staffel kehrt die düstere Dark-Fantasy-Serie mit neuen Prüfungen, grausamen Gegnern und weiteren Enthüllungen über die geheimnisvolle Insel zurück, auf der Erleuchtung und Tod untrennbar miteinander verbunden sind.
Die Anime-Adaption basiert auf dem gleichnamigen Manga von Yuuji Kaku. Für die Umsetzung zeichnet erneut das Studio MAPPA verantwortlich. Die Regie übernimmt Kaori Makita, der bereist für Staffel 1 zuständig war.
Welchen Preis würdest du für die Unsterblichkeit zahlen?
Nachdem Gabimaru und der Rest der Truppe feststellen mussten, dass die Insel alles andere als paradiesisch ist, haben sie nur noch ein Ziel vor Augen: Überleben! Doch dies ist leichter gesagt als getan, denn nicht nur die übernatürlichen und unsterblichen Gegner sind ein Problem, sondern auch, dass Sagiri und Gabimaru getrennt wurden. Sagiri setzt alles daran, Gabimaru wiederzufinden, um ihre Mission zu erfüllen und ihn von der Insel zu bringen.
Allerdings hat Gabimaru sein Gedächtnis verloren und erinnert sich an nichts mehr – auch nicht daran, was ihm am wichtigsten ist. Wird er es schaffen, sein Gedächtnis wiederzuerlangen und die Insel zu verlassen? Vielleicht sogar mit dem Elixier der Unsterblichkeit, sollte es tatsächlich existieren …
Noch ist unklar, welche Geheimnisse und Gefahren die Insel für die Besucher bereithält.
LLNy:
Gute Actionszenen und viele Mysterien – das legte die erste Staffel vor. Nun tritt die zweite Staffel von „Hell’s Paradise“ in ihre Fußstapfen. Trotz den vielen schon offen gelegten Mysterien gelingt es dem Anime weiterhin, Dinge auf eine spannende Art und Weise im Verborgenen zu belassen. Nicht zuletzt hilft der von seinen Erinnerungen verlassene Gabimaru einem die Ereignisse der ersten Staffel wieder neu zu entdecken. Ein wenig enttäuschend sind die Actionszenen der ersten Folge. Sie sind zwar nicht schlecht, schaffen es aber auch nicht, an die Großartigkeit der ersten Staffel anzuknüpfen – gleich, wenn der in Flammen gehüllte Gabimaru fantastisch aussieht. Hier bleibt zu hoffen, dass der Fokus des Studios auf den wichtigen finalen Kämpfen liegt. Fans der Reihe dürfen sich dennoch auf die Fortsetzung freuen. Und auch Action-Liebhaber sollten den Titel im Auge behalten.
Diding:
Staffel 2 knüpft nahtlos an Staffel 1 an und wir finden uns direkt mitten im Geschehen wieder. Zunächst sehr ruhig lässt die erste Kampfszene jedoch nicht lange auf sich warten. Zwar ist der Kampf nicht ganz so bildgewaltig wie am Ende der ersten Staffel, aber wir sind ja erst bei Folge 1 und haben noch Luft nach oben – ich hoffe, wir können uns im Laufe der Staffel erneut auf viel Action freuen. Die Serie behält zudem ihre düstere und mysteriöse Stimmung bei, was direkt für Spannung sorgt. Wer also auf Action und Übernatürliches steht und wissen will, was es mit den Mysterien aus Staffel 1 auf sich hat, darf die zweite Staffel „Hell’s Paradise“ auf keinen Fall verpassen!
Leise Gefühle und große Gegensätze: Im Mittelpunkt der RomCom „You and I Are Polar Opposites“ steht eine Oberschul-Beziehung zwischen zwei Jugendlichen, deren Persönlichkeiten kaum unterschiedlicher sein könnten. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Manga von Koucha Agasawa. Produziert wird der Anime vom Studio Lapintrack, die Regie übernimmt Takakazu Nagatomo.
Das perfekte Match?
Sie könnten nicht viel verschiedener sein. Während Suzuki ein fröhlich-munteres, extrovertiertes Oberschulmädchen ist, das immer versucht, sich anzupassen, wirkt ihr Sitznachbar – und heimlicher Schwarm – Yusuke Tani stoisch, leise und unberührt von der Meinung anderer. Nach einem aufregenden Heimweg zusammen mit Tani wird Suzuki am nächsten Tag gefragt, ob sie ein Paar sind. Prompt verneint sie die Frage und natürlich bekommt Tani das mit. Doch Suzuki lässt dieses Missverständnis nicht stehen und fängt Tani ab, um ihm ihre Gefühle zu gestehen. Nun beginnt das turbulente Pärchen-Leben dieser zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem Hals-über-Kopf in den anderen verliebt sind.
Gleich vorweg: Dieser Anime macht unheimlich Spaß! Anders als viele RomComs geht es hier nicht darum, ob oder wann die Hauptcharaktere endlich zueinander finden, sondern um die Beziehung an sich. Beide – ob nun still und leise oder laut und aufgedreht – haben absolut keine Ahnung, was ein Paar ist und wie man sich als Partner verhält. Trotzdem versuchen sie ihr Bestes zu geben und das ist oftmals … sehr lustig.
„You and I Are Polar Opposites“ lebt von Situationskomik, die immer wieder an den richtigen Stellen für gute Lacher sorgt. Und nicht nur das: Suzuki und Tani haben eine verdammt gute Chemie, was nicht zuletzt an der guten Synchronarbeit von Sayumi Suzushiro (Suzuki) liegt. Damit ist „You and I Are Polar Opposites“ der perfekte Romance-Abschluss für das Jahr 2025. Und das Beste? Der Manga ist bereits abgeschlossen!
„Jujutsu Kaisen: Staffel 3“
Die Anime-Adaption basiert auf dem gleichnamigen Manga von Gege Akutami. Produziert wird die Serie wie gewohnt vom Studio MAPPA, unter der Regie von Shouta Goshozono. Die ersten zwei Folgen dieser neuen Staffel liefen bereits im Kompilationsfilm „Jujutsu Kaisen: Execution“, der die Shibuya-Incident-Arc zusammenfasst und als Preview für den Culling-Game-Arc diente.
Hat die Grausamkeit je ein Ende?
Der grausame Kampf in Shibuya ist vorbei, doch eine Verschnaufpause bleibt kaum. Die Obersten haben die Aussetzung der Hinrichtung Yujis aufgehoben und Yuta mit deren Vollstreckung beauftragt. Gleichzeitig macht sich Naoya auf, um Megumi zu finden und zu töten, um das Zen’in-Oberhaupt zu werden. Doch als wäre das nicht genug, ruft Geto die „Metzel-Spiele“ ins Leben. Von langer Hand geplant, hat Geto die Teilnehmer bereits ausgewählt und markiert – darunter auch Megumis Schwester. Um sie zu retten, bleibt Yuji und Megumi also nichts anderes übrig, als selbst an den Metzel-Spielen teilzunehmen. Doch diese sind grausam, mit gnadenlosen Regeln. Können unsere Freunde in den Spielen bestehen, oder haben sie sich hier etwa zu viel vorgenommen?
Die dritte Staffel geht direkt actionreich weiter und die nächsten Kämpfe stehen an. Der Name des Arcs, „Die Metzel Spiele“, verspricht viel Action und vermutlich auch Gemetzel. Es bleibt zu hoffen, dass unsere Freunde das Ganze unbeschadet überstehen. Mit der letzten Staffel hatte Mappa viel Kritik geerntet, und auch wenn die Animationen besser aussehen, sind sie meiner Meinung nach nicht das, was JJK als Animation verdient hat. Auch die Darstellung der Storyline macht es schwierig, dem Plot zu folgen. Dennoch freue ich mich sehr auf die Staffel, da JJK stets inhaltlich überzeugt. Der Titel ist demnach eine klare Empfehlung für diejenigen, die auf Spannung und Action stehen, als auch für diejenigen, die wissen wollen, wie es weitergeht.
Was wenn Held sein nichts tolles ist und selbst der Tod keine Erlösung bringt. Was wenn man gehasst wird nur weil man ein Held ist. Mit dem düsteren Hero-Fantasy Titel „Sentenced to Be a Hero“ können wir uns dies genau ansehen. Ab dem 3. Januar laufen auf Crunchyroll die „Straf-Helden“ gegen die unendlichen Armeen des Dämonenkönigs an – egal ob sie am Ende leben oder sterben. Denn der Tod ist nicht das Ende dieser einzigarten „Helden“. Die Anime-Adaption basiert auf der gleichnamigen Light-Novel aus dem Jahre 2021, die auch seit 2022 als Manga-Adaption existiert. Schöpfer dieses Werkes ist Rocket Shoukai. Produziert wird die Serie von Studio KAI, mit Hiroyuki Takashima in der Regie und Kenta Ihara als Drehbuchautor.
Was ist wirklich ein Held, wenn er nur für Dreck gehalten wird?
Als »Held« zu gelten ist hier kein Segen: Verurteilte Verbrecher werden zu »Auserwählten« erklärt und als Kanonenfutter gegen Dämonen und den Dämonenkönig an die Front geschickt. Der Tod bedeutet keine Erlösung, denn die Gefallenen werden wiedergeboren und erneut in den Kampf gezwungen, verdammt zu endlosen Qualen. Diese Grausamkeit will der Anführer der Verbrecher beenden – ein Göttermörder, an dessen Händen göttliches Blut klebt. Als er einer Göttin begegnet, schließt er einen folgenschweren Pakt. Kann dieser die Welt verändern, oder verzehrt ihn sein Rachedurst? Die Geschichte eines jungen Mannes beginnt, der seine Vergangenheit überwinden will und endlich in eine ungewisse Zukunft blickt.
Erstes Fazit:
Die Serie zeigt großes Potenzial. Die erste Folge startet mit sehr hohem Tempo und führt direkt in die Handlung ein. Gleichzeitig nutzt die einstündige Episode ruhigere, persönliche Momente, um Einblicke in die Psyche des Helden zu geben. Diese Mischung aus schneller Storyentwicklung und Charakterfokus funktioniert gut. Insgesamt hat die Folge das Potenzial, zu einem der stärkeren Neustarts dieser Season zu zählen.
Bevor Haruhi Fujioka in „Ouran High School Host Club“ irrtümlich für einen Jungen gehalten wurde und eine Karriere als Host startete, mischte Mizuki Ashiya – als Junge verkleidet – bereits ein reines Jungeninternat in Hisaya Nakajous „Hana-Kimi“ auf. Der Manga wurde ursprünglich von 1996 bis 2004 in Japan veröffentlicht und in 23 Bänden abgeschlossen. Neben einer regulären Ausgabe veröffentlicht Carlsen Manga seit September 2025 zudem eine überarbeitete Shoujo Pearls‑Doppelband‑Edition.
Der Manga erhielt bereits 2007 und später noch einmal 2012 eine Live‑Action‑Adaption, bevor er nun endlich seinen wohlverdienten Anime bekommt. Zum Leben erweckt wird dieser Shoujo‑Klassiker vom Studio Signal.MD, mit Natsuki Takemura in der Regie. Das Drehbuch stammt von Takao Yoshioka, und Shiyi Su steuerte das Charakterdesign bei.
Um ihrem Hochsprung‑Idol Izumi Sano an dieselbe Schule folgen zu können, überzeugt die halb Amerikanerin, halb Japanerin Mizuki Ashiya ihre Eltern, sie allein nach Japan zurückkehren zu lassen, damit sie dort dasselbe Internat besuchen kann. Was sie ihnen jedoch verschweigt: Es handelt sich um eine reine Jungenschule – und sie wird sie verkleidet als Junge besuchen.
Als wäre es nicht schon schwierig genug, nicht aufzufliegen, erfährt sie obendrein, dass sie sich ausgerechnet ein Zimmer mit ihrem Idol teilen muss, der dem Hochsprung offenbar den Rücken gekehrt hat. Eine turbulente Geschichte über das Erwachsenwerden, Sport und große Gefühle nimmt ihren Anfang – während Mizuki alles daransetzt, nicht enttarnt zu werden.
Erster Eindruck:
Ich war wirklich positiv überrascht, wie gut es Shiyi Su gelingt, das ausgesprochen altmodische Shoujo‑Design des Mangas zu überarbeiten, in die Moderne zu übertragen und dennoch die charakteristischen Merkmale der Figuren unverkennbar zu bewahren. Doch damit nicht genug: Natsuki Takemura zeigt im Regiestuhl ein beeindruckendes Feingefühl für Compositing, Blickwinkel und Kamerafahrten, wodurch das Ganze einen deutlich dynamischeren Touch erhält und intime Momente besonders hervorgehoben werden.
Die Shoujo‑typischen Charaktere, die bodenständigen Geschichten, der großartige Humor und die romantischen Gefühle versprechen, diesen Titel zu einer echten Shoujo‑Perle werden zu lassen – und das vollkommen zu Recht.
Bevor Izuku Midoriya die U.A.-Oberschule besuchte und seinen Traum vom Helden verfolgte, gab es eine Zeit, in der die Geschicke von Helden und Schurken noch etwas chaotischer waren und es eine große unbekannte Grauzone gab, in der Menschen sich zusammenschlossen, welche nicht offiziell als Helden registriert waren, aber dennoch ihren Mitmenschen helfen wollten. Diese nannte man Vigilantes!
Der Anime adaptiert den Manga aus der Feder von Hideyuki Furuhashi mit Illustrationen von Court Betten, basierend auf der Welt, die durch Kouhei Horikoshi geschaffen wurde. Dieser ist vollständig von Carlsen Manga in Deutschland veröffentlicht. Staffel 2 wird erneut bei Bones produziert, mit Kenichi Suzuki im Regiestuhl und dem Drehbuch aus der Hand von Yousuke Kuroda. Das Charakterdesign stammt ebenfalls wieder von Takahiko Yoshida.
Der Einsatz der Droge Trigger sorgte für Chaos in Naruhata, weshalb unser Kouichi sich seinem Lehrmeister Knuckleduster anschloss, um für Ordnung zu sorgen, auch wenn dies bedeutet, dass er fortan als Vigilante vorsichtig sein muss, denn auch der Einsatz seiner Fähigkeiten verstößt gegen die Gesetze. Schlussendlich ist er kein offizieller Held. Begleitet werden sie vom Underground-Idol Pop☆Step. Dies legte einige düstere Geheimnisse über die Drahtzieher und Knuckledusters wahre Beweggründe für seinen Kampf offen. Seitdem die Unruhen ihren Höhepunkt hinter sich zu haben scheinen, fehlt auch von Knuckelduster jegliche Spur und Kouichi ist gemeinsam mit Pop☆Step unterwegs nach Osaka, jedoch sind noch lange nicht alle Drahtzieher hinter den Machenschaften mit Trigger geschnappt und ausgerechnet Osaka könnte der nächste Schauplatz ihrer Pläne werden.
Erster Eindruck:
Vigilantes ist eine andere Art von My Hero Academia. Eine Geschichte, bevor alles eskalierte und die Welt als Ganzes von den Untaten der Schurken ins Chaos gestürzt wurde. Nur weil unsere Protagonisten nicht die großen Helden in den Schlagzeilen sind, bedeutet das jedoch nicht, dass ihre Geschichten weniger tragisch und heldenhaft sein können. Es ist eine Zeit, in der es noch mehr Grauzonen gab und viele uns bekannte Helden noch ganz am Anfang standen. Für mich ist Vigilantes die Erfüllung des Traums vom Helden aus eigener Kraft, ganz ohne eine verliehene Allmacht, und ich liebe es, die Geschichten und Schicksale aller zu verfolgen. Und ich bin mir ganz sicher, die Vigilantes können auch Euer Herz erobern, nicht zuletzt auch mit dem großartigen Same-Day-Dub.
Der Auftakt zum großen Finale! Der Abschluss einer langen Reise, welche vor sechseinhalb Jahren ihren Anfang nahm und jetzt die Geschichte von Shinra und der achten Feuerwehreinheit beenden wird. Und dramatischer könnte es nicht sein, denn schlussendlich steht nicht weniger als das Ende der Welt bevor!
Der Anime adaptiert den Manga aus der Feder des gefeierten Mangakas Atsushi Ookubo. Dieser ist vollständig von Tokyopop in Deutschland veröffentlicht. Auch für Cour 2 hat sich das Team nicht geändert. Erneut entsteht er bei David Production, mit Tatsuma Minamikawa im Regiestuhl und dem Drehbuch von Sei Tsuguta. Characterdesign liegt ebenfalls wieder bei Hideyuki Morioka.
Die Evangelisten und die Kirche arbeiten nun Hand in Hand und die achte Feuerwehreinheit wird über Nacht zum Staatsfeind. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, rückt eine grausige Wahrheit über die Pläne ans Licht, die Welt mit der alles verschlingenden Feuerhölle Adora zu vereinen, welche jetzt auf ihren Höhepunkt zusteuert. Während all dem muss Shinra lernen, dass er die letzten 3 Monate nicht bei sich war und die Welt immer dichter vor dem Untergang steht. Können sie das Ende der Welt verhindern? Dies werden wir jetzt herausfinden!
Erster Eindruck:
Man merkt deutlich, dass es jetzt um alles oder nichts geht. Der Auftakt spart sich viele Jokes und versucht, der Stimmung treu, etwas ernster zu bleiben. Es ist ein Auftakt, der einen hinterfragen lässt, was die Wahrheit dieser Welt ist. Was war die Welt vor der Katastrophe vor 250 Jahren und was ist Adora wirklich? Dies ist der Punkt, um alle Fragen zu klären und so manchem Bösewicht seine gerechte Tracht Prügel zu verpassen. Seid gespannt, denn nun geht es ans Eingemachte und ihr könnt alle dabei sein!
Western-Action und galaktische Finsternis: „Trigun Stargaze“ bringt die nächste Phase des legendären Sci-Fi-Anime „Trigun: Stampede“ auf die Bildschirme – und zwar ab 10. Januar 2026. Die Serie setzt die Geschichte von Vash the Stampede und seinem Schicksal auf dem rauen Planeten Noman’s Land fort, zweieinhalb Jahre nach den Ereignissen von „Stampede“. Der Anime basiert auf dem gleichnamigen Manga von Yasuhiro Nightou, und wird vom Studio Orange produziert. Die Regie übernimmt Masako Satou, mit Drehbuch und Serienkomposition von Kazuyuki Fudeyasu.
Ein Muster aus der Vergangenheit
Zweieinhalb Jahre nach einem folgenschweren JuLai-Zwischenfall gelten Vash the Stampede und sein Bruder Millions Knives als verschwunden. Als jedoch erneut geheimnisvolle Diebstähle von Plants gemeldet werden, die auffallend an frühere Ereignisse erinnern, wächst der Verdacht, dass alte Konflikte noch nicht abgeschlossen sind. Gemeinsam mit einer neuen Partnerin beginnt Meryl Strife Nachforschungen anzustellen – und stellt sich der beunruhigenden Frage, ob die Vergangenheit wirklich hinter ihnen liegt oder ob Vashs Schicksal noch untrennbar mit ihr verbunden ist.
julixchan:
Zweieinhalb Jahre sind seit dem Ende von Staffel 1 vergangen, in der sich Knives und Vash einen erbitterten Kampf geliefert haben. „Trigun Stargaze“ knüpft hier direkt an und hält das hohe Qualitätsniveau problemlos. Trotz des markanten CGI-Stils wirken die Emotionen sehr greifbar – wenn Meryl Angst oder Zweifel zeigt, fühlt man auch als Zuschauer mit. Studio Orange macht das einfach toll! Die Handlung nimmt schon in Episode 1 ordentlich Fahrt auf und überrascht mit mehreren Wendungen. Viele Fragen bleiben bewusst offen, was mich eher neugierig als frustriert zurücklässt. Besonders freuen wird den ein oder anderen auch, dass Milly nun mit dabei ist, was – soweit ich mich erinnern kann – Ende der ersten Staffel angeteasert wurde. Mir hat Staffel 1 schon unerwartet gut gefallen. Umso gehypter war ich auf Staffel 2 – und die erste Episode hat mich definitiv nicht enttäuscht. Ich freue mich schon auf die restlichen Folgen!
RedPanter:
Wie soll man das ausdrücken? Als man sich für die Vorschau dieser Season anmelden konnte, dachte ich mir: Das sieht nach einem interessanten neuen Anime aus. Erst nachdem ich die erste Folge angeschaut habe, dämmert es mir dann! Das ist eine zweite Staffel. Aber auch dann kann ich sagen: Die Serie packt einen visuell eindeutig. Der etwas spezielle CGI-Stil ist durchaus beeindruckend. Besonders die einzigartige Kameraführung und wenigen Cuts machen diesen Anime zu etwas Besonderem. Die Story scheint auch viele neue Fragen aufzustellen. Daher bin ich wohl jetzt gezwungen, so schnell wie möglich die erste Staffel nachzuholen, damit ich in der zweiten Season kontinuierlich dabei bleiben kann.
There is no business like show business. Schon 1946 stellte dieser Song Licht und Schatten des Showbusiness im Musical „Annie Get Your Gun“ auf eine ironische Art gegenüber. 80 Jahre später und man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll, ob der Song in den meisten Punkten recht behalten sollte. Let’s go on with the show! So auch bei „Oshi no Ko: Mein Star - Season 3“, der dritten Staffel zu Aka Akasakas Idol- und Showbiz-Manga „Mein*Star“, welcher heute im Stream startet. Wie schon die ersten beiden Staffeln entsteht auch die Fortsetzung bei Studio Doga Kobo unter Regie von Daisuke Hiramaki.
Der große Wendepunkt, besonders für die beiden Zwillinge Aqua und Ruby, zeigte sich bereits am Ende der zweiten Staffel: Während Aqua als Resultat seiner Recherchen zum Mord an Ai Hoshino – zumindest weitgehend – seinen Frieden mit sich selbst gefunden zu haben scheint, wirkt Ruby nach dem schrecklichen Leichenfund fast wie um 180° gedreht. Ein halbes Jahr ist seitdem vergangen, B-Komachi ging viral und ist aus der Szene nicht mehr wegzudenken. Nach außen ist Ruby weiterhin das immerfrohe Mädchen, welches ihren Kindheitstraum lebt, als Idol auf der Bühne zu stehen. Doch ein tiefer Blick in ihre Augen verrät bereits, dass ihre Seele immer dunkler wird, dass sie sich verändert hat – was nicht nur Idolmitglied Mem-Cho auffällt, sondern auch bereits ihren Fans und ihrem Umfeld. Aqua hingegen dreht fröhlich weiter TV-Serien und ist regelmäßiger und gern gesehener Talkshowgast. Mem-Cho nutzt ihre Influencer-Kontakte, um Abo- und Abrufzahlen für B-Komachi hochzutreiben und bleibt wohl als einzige bislang von einem seelischen Umbruch verschont. Und dann ist da auch noch das dritte Mitglied von B-Komachi: Arima Kana. Schon immer etwas zynisch gewesen, doch inzwischen völlig im Abgrund gefangen, da sie es nach wie vor nicht verkraften kann, dass Aqua sich für Schauspielkollegin Akane statt sie entschieden hat und sie dadurch von ihm nur noch gemieden wird. Doch auch er hat tiefer sitzende Gründe dafür, allen voran die Angst, dass – wie zuvor schon Ai – auch Kana zum Opfer eines Vebrechens durch einen fanatischen Fan werden könnte, sollte es jemals publik werden, dass sie einen Liebhaber hätte …
Man merkt bereits, die Stimmung scheint etwas zu kippen. Schon die erste Folge weiß dem Großteil der Hauptcharaktere einen neuen Stempel zu verpassen, der bei einigen so gar nicht dem entspricht, wie man sie in den ersten beiden Staffeln kennenlernen durfte. Das Drama geht jedoch weiter. Zudem kehrt auch ein alter Bekannter zurück, der fast zwei Staffeln lang völlig aus dem Bild verschwunden war. Ein Start nach Maß für eine der wohl meist erwarteten Fortsetzungen der Winter-Season.
In dieser Preview stellen wir Dir einige der Highlights vor, auf die sich Anime-Fans in den kommenden Wochen freuen können – natürlich spoilerfrei, aber mit erstem Eindruck und Einschätzung.
„Hell’s Paradise: Staffel 2“
(ein erster Eindruck von LLNy und Diding)
Blut, Götter und Hoffnung im Jenseits: Die zweite Staffel von „Hell’s Paradise“ setzt die gnadenlose Reise fort. Nach dem Finale der ersten Staffel kehrt die düstere Dark-Fantasy-Serie mit neuen Prüfungen, grausamen Gegnern und weiteren Enthüllungen über die geheimnisvolle Insel zurück, auf der Erleuchtung und Tod untrennbar miteinander verbunden sind.
Die Anime-Adaption basiert auf dem gleichnamigen Manga von Yuuji Kaku. Für die Umsetzung zeichnet erneut das Studio MAPPA verantwortlich. Die Regie übernimmt Kaori Makita, der bereist für Staffel 1 zuständig war.
© 賀来ゆうじ/集英社・ツインエンジン・MAPPA
Welchen Preis würdest du für die Unsterblichkeit zahlen?
Nachdem Gabimaru und der Rest der Truppe feststellen mussten, dass die Insel alles andere als paradiesisch ist, haben sie nur noch ein Ziel vor Augen: Überleben! Doch dies ist leichter gesagt als getan, denn nicht nur die übernatürlichen und unsterblichen Gegner sind ein Problem, sondern auch, dass Sagiri und Gabimaru getrennt wurden. Sagiri setzt alles daran, Gabimaru wiederzufinden, um ihre Mission zu erfüllen und ihn von der Insel zu bringen.
Allerdings hat Gabimaru sein Gedächtnis verloren und erinnert sich an nichts mehr – auch nicht daran, was ihm am wichtigsten ist. Wird er es schaffen, sein Gedächtnis wiederzuerlangen und die Insel zu verlassen? Vielleicht sogar mit dem Elixier der Unsterblichkeit, sollte es tatsächlich existieren …
Noch ist unklar, welche Geheimnisse und Gefahren die Insel für die Besucher bereithält.
LLNy:
Gute Actionszenen und viele Mysterien – das legte die erste Staffel vor. Nun tritt die zweite Staffel von „Hell’s Paradise“ in ihre Fußstapfen. Trotz den vielen schon offen gelegten Mysterien gelingt es dem Anime weiterhin, Dinge auf eine spannende Art und Weise im Verborgenen zu belassen. Nicht zuletzt hilft der von seinen Erinnerungen verlassene Gabimaru einem die Ereignisse der ersten Staffel wieder neu zu entdecken. Ein wenig enttäuschend sind die Actionszenen der ersten Folge. Sie sind zwar nicht schlecht, schaffen es aber auch nicht, an die Großartigkeit der ersten Staffel anzuknüpfen – gleich, wenn der in Flammen gehüllte Gabimaru fantastisch aussieht. Hier bleibt zu hoffen, dass der Fokus des Studios auf den wichtigen finalen Kämpfen liegt. Fans der Reihe dürfen sich dennoch auf die Fortsetzung freuen. Und auch Action-Liebhaber sollten den Titel im Auge behalten.
Diding:
Staffel 2 knüpft nahtlos an Staffel 1 an und wir finden uns direkt mitten im Geschehen wieder. Zunächst sehr ruhig lässt die erste Kampfszene jedoch nicht lange auf sich warten. Zwar ist der Kampf nicht ganz so bildgewaltig wie am Ende der ersten Staffel, aber wir sind ja erst bei Folge 1 und haben noch Luft nach oben – ich hoffe, wir können uns im Laufe der Staffel erneut auf viel Action freuen. Die Serie behält zudem ihre düstere und mysteriöse Stimmung bei, was direkt für Spannung sorgt. Wer also auf Action und Übernatürliches steht und wissen will, was es mit den Mysterien aus Staffel 1 auf sich hat, darf die zweite Staffel „Hell’s Paradise“ auf keinen Fall verpassen!
„You and I Are Polar Opposites“
(ein erster Eindruck von LLNy)
Leise Gefühle und große Gegensätze: Im Mittelpunkt der RomCom „You and I Are Polar Opposites“ steht eine Oberschul-Beziehung zwischen zwei Jugendlichen, deren Persönlichkeiten kaum unterschiedlicher sein könnten. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Manga von Koucha Agasawa. Produziert wird der Anime vom Studio Lapintrack, die Regie übernimmt Takakazu Nagatomo.
© 阿賀沢紅茶/集英社・「正反対な君と僕」製作委員会
Das perfekte Match?
Sie könnten nicht viel verschiedener sein. Während Suzuki ein fröhlich-munteres, extrovertiertes Oberschulmädchen ist, das immer versucht, sich anzupassen, wirkt ihr Sitznachbar – und heimlicher Schwarm – Yusuke Tani stoisch, leise und unberührt von der Meinung anderer. Nach einem aufregenden Heimweg zusammen mit Tani wird Suzuki am nächsten Tag gefragt, ob sie ein Paar sind. Prompt verneint sie die Frage und natürlich bekommt Tani das mit. Doch Suzuki lässt dieses Missverständnis nicht stehen und fängt Tani ab, um ihm ihre Gefühle zu gestehen. Nun beginnt das turbulente Pärchen-Leben dieser zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem Hals-über-Kopf in den anderen verliebt sind.
Gleich vorweg: Dieser Anime macht unheimlich Spaß! Anders als viele RomComs geht es hier nicht darum, ob oder wann die Hauptcharaktere endlich zueinander finden, sondern um die Beziehung an sich. Beide – ob nun still und leise oder laut und aufgedreht – haben absolut keine Ahnung, was ein Paar ist und wie man sich als Partner verhält. Trotzdem versuchen sie ihr Bestes zu geben und das ist oftmals … sehr lustig.
„You and I Are Polar Opposites“ lebt von Situationskomik, die immer wieder an den richtigen Stellen für gute Lacher sorgt. Und nicht nur das: Suzuki und Tani haben eine verdammt gute Chemie, was nicht zuletzt an der guten Synchronarbeit von Sayumi Suzushiro (Suzuki) liegt. Damit ist „You and I Are Polar Opposites“ der perfekte Romance-Abschluss für das Jahr 2025. Und das Beste? Der Manga ist bereits abgeschlossen!
„Jujutsu Kaisen: Staffel 3“
(ein erster Eindruck von Diding)
© 芥見下々/集英社・呪術廻戦製作委員会
Die Anime-Adaption basiert auf dem gleichnamigen Manga von Gege Akutami. Produziert wird die Serie wie gewohnt vom Studio MAPPA, unter der Regie von Shouta Goshozono. Die ersten zwei Folgen dieser neuen Staffel liefen bereits im Kompilationsfilm „Jujutsu Kaisen: Execution“, der die Shibuya-Incident-Arc zusammenfasst und als Preview für den Culling-Game-Arc diente.
Hat die Grausamkeit je ein Ende?
Der grausame Kampf in Shibuya ist vorbei, doch eine Verschnaufpause bleibt kaum. Die Obersten haben die Aussetzung der Hinrichtung Yujis aufgehoben und Yuta mit deren Vollstreckung beauftragt. Gleichzeitig macht sich Naoya auf, um Megumi zu finden und zu töten, um das Zen’in-Oberhaupt zu werden. Doch als wäre das nicht genug, ruft Geto die „Metzel-Spiele“ ins Leben. Von langer Hand geplant, hat Geto die Teilnehmer bereits ausgewählt und markiert – darunter auch Megumis Schwester. Um sie zu retten, bleibt Yuji und Megumi also nichts anderes übrig, als selbst an den Metzel-Spielen teilzunehmen. Doch diese sind grausam, mit gnadenlosen Regeln. Können unsere Freunde in den Spielen bestehen, oder haben sie sich hier etwa zu viel vorgenommen?
Die dritte Staffel geht direkt actionreich weiter und die nächsten Kämpfe stehen an. Der Name des Arcs, „Die Metzel Spiele“, verspricht viel Action und vermutlich auch Gemetzel. Es bleibt zu hoffen, dass unsere Freunde das Ganze unbeschadet überstehen. Mit der letzten Staffel hatte Mappa viel Kritik geerntet, und auch wenn die Animationen besser aussehen, sind sie meiner Meinung nach nicht das, was JJK als Animation verdient hat. Auch die Darstellung der Storyline macht es schwierig, dem Plot zu folgen. Dennoch freue ich mich sehr auf die Staffel, da JJK stets inhaltlich überzeugt. Der Titel ist demnach eine klare Empfehlung für diejenigen, die auf Spannung und Action stehen, als auch für diejenigen, die wissen wollen, wie es weitergeht.
(ein erster Eindruck von RedPanter)
Was wenn Held sein nichts tolles ist und selbst der Tod keine Erlösung bringt. Was wenn man gehasst wird nur weil man ein Held ist. Mit dem düsteren Hero-Fantasy Titel „Sentenced to Be a Hero“ können wir uns dies genau ansehen. Ab dem 3. Januar laufen auf Crunchyroll die „Straf-Helden“ gegen die unendlichen Armeen des Dämonenkönigs an – egal ob sie am Ende leben oder sterben. Denn der Tod ist nicht das Ende dieser einzigarten „Helden“. Die Anime-Adaption basiert auf der gleichnamigen Light-Novel aus dem Jahre 2021, die auch seit 2022 als Manga-Adaption existiert. Schöpfer dieses Werkes ist Rocket Shoukai. Produziert wird die Serie von Studio KAI, mit Hiroyuki Takashima in der Regie und Kenta Ihara als Drehbuchautor.
© © ©2024 Rocket Shokai/KADOKAWA/Project Sentenced to Be a Hero
Was ist wirklich ein Held, wenn er nur für Dreck gehalten wird?
Als »Held« zu gelten ist hier kein Segen: Verurteilte Verbrecher werden zu »Auserwählten« erklärt und als Kanonenfutter gegen Dämonen und den Dämonenkönig an die Front geschickt. Der Tod bedeutet keine Erlösung, denn die Gefallenen werden wiedergeboren und erneut in den Kampf gezwungen, verdammt zu endlosen Qualen. Diese Grausamkeit will der Anführer der Verbrecher beenden – ein Göttermörder, an dessen Händen göttliches Blut klebt. Als er einer Göttin begegnet, schließt er einen folgenschweren Pakt. Kann dieser die Welt verändern, oder verzehrt ihn sein Rachedurst? Die Geschichte eines jungen Mannes beginnt, der seine Vergangenheit überwinden will und endlich in eine ungewisse Zukunft blickt.
Erstes Fazit:
Die Serie zeigt großes Potenzial. Die erste Folge startet mit sehr hohem Tempo und führt direkt in die Handlung ein. Gleichzeitig nutzt die einstündige Episode ruhigere, persönliche Momente, um Einblicke in die Psyche des Helden zu geben. Diese Mischung aus schneller Storyentwicklung und Charakterfokus funktioniert gut. Insgesamt hat die Folge das Potenzial, zu einem der stärkeren Neustarts dieser Season zu zählen.
„Hana-Kimi“
(ein erster Eindruck von CipherDood)
Bevor Haruhi Fujioka in „Ouran High School Host Club“ irrtümlich für einen Jungen gehalten wurde und eine Karriere als Host startete, mischte Mizuki Ashiya – als Junge verkleidet – bereits ein reines Jungeninternat in Hisaya Nakajous „Hana-Kimi“ auf. Der Manga wurde ursprünglich von 1996 bis 2004 in Japan veröffentlicht und in 23 Bänden abgeschlossen. Neben einer regulären Ausgabe veröffentlicht Carlsen Manga seit September 2025 zudem eine überarbeitete Shoujo Pearls‑Doppelband‑Edition.
Der Manga erhielt bereits 2007 und später noch einmal 2012 eine Live‑Action‑Adaption, bevor er nun endlich seinen wohlverdienten Anime bekommt. Zum Leben erweckt wird dieser Shoujo‑Klassiker vom Studio Signal.MD, mit Natsuki Takemura in der Regie. Das Drehbuch stammt von Takao Yoshioka, und Shiyi Su steuerte das Charakterdesign bei.
©Hisaya Nakajo, Hakusensha / “Hana-Kimi” Production Committee
Um ihrem Hochsprung‑Idol Izumi Sano an dieselbe Schule folgen zu können, überzeugt die halb Amerikanerin, halb Japanerin Mizuki Ashiya ihre Eltern, sie allein nach Japan zurückkehren zu lassen, damit sie dort dasselbe Internat besuchen kann. Was sie ihnen jedoch verschweigt: Es handelt sich um eine reine Jungenschule – und sie wird sie verkleidet als Junge besuchen.
Als wäre es nicht schon schwierig genug, nicht aufzufliegen, erfährt sie obendrein, dass sie sich ausgerechnet ein Zimmer mit ihrem Idol teilen muss, der dem Hochsprung offenbar den Rücken gekehrt hat. Eine turbulente Geschichte über das Erwachsenwerden, Sport und große Gefühle nimmt ihren Anfang – während Mizuki alles daransetzt, nicht enttarnt zu werden.
Erster Eindruck:
Ich war wirklich positiv überrascht, wie gut es Shiyi Su gelingt, das ausgesprochen altmodische Shoujo‑Design des Mangas zu überarbeiten, in die Moderne zu übertragen und dennoch die charakteristischen Merkmale der Figuren unverkennbar zu bewahren. Doch damit nicht genug: Natsuki Takemura zeigt im Regiestuhl ein beeindruckendes Feingefühl für Compositing, Blickwinkel und Kamerafahrten, wodurch das Ganze einen deutlich dynamischeren Touch erhält und intime Momente besonders hervorgehoben werden.
Die Shoujo‑typischen Charaktere, die bodenständigen Geschichten, der großartige Humor und die romantischen Gefühle versprechen, diesen Titel zu einer echten Shoujo‑Perle werden zu lassen – und das vollkommen zu Recht.
„My Hero Academia: Vigilantes Staffel 2“
(ein erster Eindruck von CipherDood)
Bevor Izuku Midoriya die U.A.-Oberschule besuchte und seinen Traum vom Helden verfolgte, gab es eine Zeit, in der die Geschicke von Helden und Schurken noch etwas chaotischer waren und es eine große unbekannte Grauzone gab, in der Menschen sich zusammenschlossen, welche nicht offiziell als Helden registriert waren, aber dennoch ihren Mitmenschen helfen wollten. Diese nannte man Vigilantes!
Der Anime adaptiert den Manga aus der Feder von Hideyuki Furuhashi mit Illustrationen von Court Betten, basierend auf der Welt, die durch Kouhei Horikoshi geschaffen wurde. Dieser ist vollständig von Carlsen Manga in Deutschland veröffentlicht. Staffel 2 wird erneut bei Bones produziert, mit Kenichi Suzuki im Regiestuhl und dem Drehbuch aus der Hand von Yousuke Kuroda. Das Charakterdesign stammt ebenfalls wieder von Takahiko Yoshida.
©H. Furuhashi, BETTEN. C, K. Horikoshi/SHUEISHA, Vigilante Project
Der Einsatz der Droge Trigger sorgte für Chaos in Naruhata, weshalb unser Kouichi sich seinem Lehrmeister Knuckleduster anschloss, um für Ordnung zu sorgen, auch wenn dies bedeutet, dass er fortan als Vigilante vorsichtig sein muss, denn auch der Einsatz seiner Fähigkeiten verstößt gegen die Gesetze. Schlussendlich ist er kein offizieller Held. Begleitet werden sie vom Underground-Idol Pop☆Step. Dies legte einige düstere Geheimnisse über die Drahtzieher und Knuckledusters wahre Beweggründe für seinen Kampf offen. Seitdem die Unruhen ihren Höhepunkt hinter sich zu haben scheinen, fehlt auch von Knuckelduster jegliche Spur und Kouichi ist gemeinsam mit Pop☆Step unterwegs nach Osaka, jedoch sind noch lange nicht alle Drahtzieher hinter den Machenschaften mit Trigger geschnappt und ausgerechnet Osaka könnte der nächste Schauplatz ihrer Pläne werden.
Erster Eindruck:
Vigilantes ist eine andere Art von My Hero Academia. Eine Geschichte, bevor alles eskalierte und die Welt als Ganzes von den Untaten der Schurken ins Chaos gestürzt wurde. Nur weil unsere Protagonisten nicht die großen Helden in den Schlagzeilen sind, bedeutet das jedoch nicht, dass ihre Geschichten weniger tragisch und heldenhaft sein können. Es ist eine Zeit, in der es noch mehr Grauzonen gab und viele uns bekannte Helden noch ganz am Anfang standen. Für mich ist Vigilantes die Erfüllung des Traums vom Helden aus eigener Kraft, ganz ohne eine verliehene Allmacht, und ich liebe es, die Geschichten und Schicksale aller zu verfolgen. Und ich bin mir ganz sicher, die Vigilantes können auch Euer Herz erobern, nicht zuletzt auch mit dem großartigen Same-Day-Dub.
„Fire Force: Staffel 3 (Cour 2)“
(ein erster Eindruck von CipherDood)
Der Auftakt zum großen Finale! Der Abschluss einer langen Reise, welche vor sechseinhalb Jahren ihren Anfang nahm und jetzt die Geschichte von Shinra und der achten Feuerwehreinheit beenden wird. Und dramatischer könnte es nicht sein, denn schlussendlich steht nicht weniger als das Ende der Welt bevor!
Der Anime adaptiert den Manga aus der Feder des gefeierten Mangakas Atsushi Ookubo. Dieser ist vollständig von Tokyopop in Deutschland veröffentlicht. Auch für Cour 2 hat sich das Team nicht geändert. Erneut entsteht er bei David Production, mit Tatsuma Minamikawa im Regiestuhl und dem Drehbuch von Sei Tsuguta. Characterdesign liegt ebenfalls wieder bei Hideyuki Morioka.
©Atsushi Ohkubo, KODANSHA/ "FIRE FORCE Season 3" Production Committee
Die Evangelisten und die Kirche arbeiten nun Hand in Hand und die achte Feuerwehreinheit wird über Nacht zum Staatsfeind. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, rückt eine grausige Wahrheit über die Pläne ans Licht, die Welt mit der alles verschlingenden Feuerhölle Adora zu vereinen, welche jetzt auf ihren Höhepunkt zusteuert. Während all dem muss Shinra lernen, dass er die letzten 3 Monate nicht bei sich war und die Welt immer dichter vor dem Untergang steht. Können sie das Ende der Welt verhindern? Dies werden wir jetzt herausfinden!
Erster Eindruck:
Man merkt deutlich, dass es jetzt um alles oder nichts geht. Der Auftakt spart sich viele Jokes und versucht, der Stimmung treu, etwas ernster zu bleiben. Es ist ein Auftakt, der einen hinterfragen lässt, was die Wahrheit dieser Welt ist. Was war die Welt vor der Katastrophe vor 250 Jahren und was ist Adora wirklich? Dies ist der Punkt, um alle Fragen zu klären und so manchem Bösewicht seine gerechte Tracht Prügel zu verpassen. Seid gespannt, denn nun geht es ans Eingemachte und ihr könnt alle dabei sein!
Western-Action und galaktische Finsternis: „Trigun Stargaze“ bringt die nächste Phase des legendären Sci-Fi-Anime „Trigun: Stampede“ auf die Bildschirme – und zwar ab 10. Januar 2026. Die Serie setzt die Geschichte von Vash the Stampede und seinem Schicksal auf dem rauen Planeten Noman’s Land fort, zweieinhalb Jahre nach den Ereignissen von „Stampede“. Der Anime basiert auf dem gleichnamigen Manga von Yasuhiro Nightou, und wird vom Studio Orange produziert. Die Regie übernimmt Masako Satou, mit Drehbuch und Serienkomposition von Kazuyuki Fudeyasu.
© © 2026 Yasuhiro Nightow, SHONENGAHOSHA / TRIGUN STARGAZE Project
Ein Muster aus der Vergangenheit
Zweieinhalb Jahre nach einem folgenschweren JuLai-Zwischenfall gelten Vash the Stampede und sein Bruder Millions Knives als verschwunden. Als jedoch erneut geheimnisvolle Diebstähle von Plants gemeldet werden, die auffallend an frühere Ereignisse erinnern, wächst der Verdacht, dass alte Konflikte noch nicht abgeschlossen sind. Gemeinsam mit einer neuen Partnerin beginnt Meryl Strife Nachforschungen anzustellen – und stellt sich der beunruhigenden Frage, ob die Vergangenheit wirklich hinter ihnen liegt oder ob Vashs Schicksal noch untrennbar mit ihr verbunden ist.
julixchan:
Zweieinhalb Jahre sind seit dem Ende von Staffel 1 vergangen, in der sich Knives und Vash einen erbitterten Kampf geliefert haben. „Trigun Stargaze“ knüpft hier direkt an und hält das hohe Qualitätsniveau problemlos. Trotz des markanten CGI-Stils wirken die Emotionen sehr greifbar – wenn Meryl Angst oder Zweifel zeigt, fühlt man auch als Zuschauer mit. Studio Orange macht das einfach toll! Die Handlung nimmt schon in Episode 1 ordentlich Fahrt auf und überrascht mit mehreren Wendungen. Viele Fragen bleiben bewusst offen, was mich eher neugierig als frustriert zurücklässt. Besonders freuen wird den ein oder anderen auch, dass Milly nun mit dabei ist, was – soweit ich mich erinnern kann – Ende der ersten Staffel angeteasert wurde. Mir hat Staffel 1 schon unerwartet gut gefallen. Umso gehypter war ich auf Staffel 2 – und die erste Episode hat mich definitiv nicht enttäuscht. Ich freue mich schon auf die restlichen Folgen!
RedPanter:
Wie soll man das ausdrücken? Als man sich für die Vorschau dieser Season anmelden konnte, dachte ich mir: Das sieht nach einem interessanten neuen Anime aus. Erst nachdem ich die erste Folge angeschaut habe, dämmert es mir dann! Das ist eine zweite Staffel. Aber auch dann kann ich sagen: Die Serie packt einen visuell eindeutig. Der etwas spezielle CGI-Stil ist durchaus beeindruckend. Besonders die einzigartige Kameraführung und wenigen Cuts machen diesen Anime zu etwas Besonderem. Die Story scheint auch viele neue Fragen aufzustellen. Daher bin ich wohl jetzt gezwungen, so schnell wie möglich die erste Staffel nachzuholen, damit ich in der zweiten Season kontinuierlich dabei bleiben kann.
(ein erster Eindruck von conaly)
There is no business like show business. Schon 1946 stellte dieser Song Licht und Schatten des Showbusiness im Musical „Annie Get Your Gun“ auf eine ironische Art gegenüber. 80 Jahre später und man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll, ob der Song in den meisten Punkten recht behalten sollte. Let’s go on with the show! So auch bei „Oshi no Ko: Mein Star - Season 3“, der dritten Staffel zu Aka Akasakas Idol- und Showbiz-Manga „Mein*Star“, welcher heute im Stream startet. Wie schon die ersten beiden Staffeln entsteht auch die Fortsetzung bei Studio Doga Kobo unter Regie von Daisuke Hiramaki.
Der große Wendepunkt, besonders für die beiden Zwillinge Aqua und Ruby, zeigte sich bereits am Ende der zweiten Staffel: Während Aqua als Resultat seiner Recherchen zum Mord an Ai Hoshino – zumindest weitgehend – seinen Frieden mit sich selbst gefunden zu haben scheint, wirkt Ruby nach dem schrecklichen Leichenfund fast wie um 180° gedreht. Ein halbes Jahr ist seitdem vergangen, B-Komachi ging viral und ist aus der Szene nicht mehr wegzudenken. Nach außen ist Ruby weiterhin das immerfrohe Mädchen, welches ihren Kindheitstraum lebt, als Idol auf der Bühne zu stehen. Doch ein tiefer Blick in ihre Augen verrät bereits, dass ihre Seele immer dunkler wird, dass sie sich verändert hat – was nicht nur Idolmitglied Mem-Cho auffällt, sondern auch bereits ihren Fans und ihrem Umfeld. Aqua hingegen dreht fröhlich weiter TV-Serien und ist regelmäßiger und gern gesehener Talkshowgast. Mem-Cho nutzt ihre Influencer-Kontakte, um Abo- und Abrufzahlen für B-Komachi hochzutreiben und bleibt wohl als einzige bislang von einem seelischen Umbruch verschont. Und dann ist da auch noch das dritte Mitglied von B-Komachi: Arima Kana. Schon immer etwas zynisch gewesen, doch inzwischen völlig im Abgrund gefangen, da sie es nach wie vor nicht verkraften kann, dass Aqua sich für Schauspielkollegin Akane statt sie entschieden hat und sie dadurch von ihm nur noch gemieden wird. Doch auch er hat tiefer sitzende Gründe dafür, allen voran die Angst, dass – wie zuvor schon Ai – auch Kana zum Opfer eines Vebrechens durch einen fanatischen Fan werden könnte, sollte es jemals publik werden, dass sie einen Liebhaber hätte …
Man merkt bereits, die Stimmung scheint etwas zu kippen. Schon die erste Folge weiß dem Großteil der Hauptcharaktere einen neuen Stempel zu verpassen, der bei einigen so gar nicht dem entspricht, wie man sie in den ersten beiden Staffeln kennenlernen durfte. Das Drama geht jedoch weiter. Zudem kehrt auch ein alter Bekannter zurück, der fast zwei Staffeln lang völlig aus dem Bild verschwunden war. Ein Start nach Maß für eine der wohl meist erwarteten Fortsetzungen der Winter-Season.
Vielen Dank an Crunchyroll für das Bereitstellen des Vorabmaterials!
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