• TypTV
  • Episoden11 (~)
  • Veröffentlicht03. Jul 2013
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert von-
  • ZielgruppeWeiblich

Film Beschreibung

Film: Woman
Koharu Aoyagi ist eine allein erziehende Mutter zweier Kinder, einer älteren Tochter namens Nozomu und eines jüngeren Sohns, Riku. Ihr Ehemann Shin Aoyagi ‒ ein Alpinist, der sogar den Mount Everest bestiegen hat ‒ ist bei einem mysteriösen Zugunfall ums Leben gekommen. Ihr Vater, bei dem sie den größeren Teil ihrer Kindheit und Jugend gelebt hat, ist vor längerer Zeit gestorben und mit ihrer Mutter hatte sie seit über 20 Jahren keinen Kontakt, seit diese ihre Familie für einen anderen Mann verlassen hat.

Mehr als zwei Jahre lang versucht Koharu deshalb nun schon, sich und ihre kleine Familie mit mehreren Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten. Da die Kinder deswegen mitunter abends allein sind, ergeben sich Schwierigkeiten mit der Nachbarschaft und mit dem Sozialamt. Dazu kommt, dass die schwere Arbeit ihren Körper auslaugt und sie immer häufiger mit Schwindelanfällen zu kämpfen hat. Für Licht in ihrem Leben sorgen einzig die sonnigen Gemüter ihrer beiden Kinder und eine verständnisvolle Arbeitskollegin in den Mittagspausen, die zu ihrer besten Freundin wird.

Als die Lage immer aussichtsloser wird, beschließt Koharu, Sozialhilfe zu beantragen. Ihr Bescheid lautet, dass sie eigentlich berechtigt wäre, einen Zuschuss zu erhalten ‒ allerdings hat ihre Mutter nach einem Anschreiben des Amtes zugesagt, für ihre Tochter aufzukommen. Also macht sich Koharu zusammen mit den Kindern auf zu ihrem Elternhaus, um herauszufinden wie es nun weitergehen soll …
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Film Rezensionen

Avatar: Rabiator
V.I.P.
#1
Was habe ich nicht vorher alles gelesen über die Show. Sie sei rührselig und lasse die Tränen fließen; man fühle sich teilweise so traurig, dass man kaum die nächste Episode weiter schauen mag... Meine Hauptempfindung nach den ersten paar Folgen war eine vollkommen andere: Blanke Wut! Wer etwas darüber wissen will, was in unseren westlichen Demokratien falsch läuft, der schaue sich diese Serie an!
Alleinerziehende Mütter haben es überall auf der Welt schwer. Allein in Japan gibt es über eine Million von ihnen. Ihr Durchschnittseinkommen liegt dort bei ca. einem Drittel eines Haushalts mit beiden Eltern. Spezifisch für Japan ist sicherlich die Rufabwertung von alleinerziehenden Müttern. Wenn man aber sieht, wie Koharu sich den Ar... für ihre Kinder aufreißt und dafür Nichtachtung oder sogar Anfeindungen durch ihre Nachbarn sowie das Jugend- und das Sozialamt erfährt, wie ihr von allen Seiten Hilfe versagt wird, geht einem das Messer in der Tasche auf.
Insofern war das Drama m. E. vor allem in den ersten Folgen vollends überzeugend.  Hikari Mitsushima als Koharu war für mich dermaßen authentisch, dass ich ihr ihre Charakterentwicklung bis fast zum Schluss vollkommen abnehme. Man sieht quasi das neugierige und "etwas andere" Kind durchschimmern, das für den Verlauf der Ereignisse so wichtig ist. Yuko Tanaka wiederum spielt die lieblose Mutter Koharus so gut, dass man nicht umhin kommt, sie zu hassen. Im Zusammenspiel der beiden liegen meiner Meinung nach die stärksten Momente des Dramas. Ebenso beeindruckend ist das Lehrstück über die positiven Seiten von tatemae im Verhältnis von Koharu zu ihren Kindern - und wann honne besser wäre.
Rio Suzuki macht ihre Sache als verständige kleine Tochter von Koharu sehr gut. Allerdings denke ich, dass sie für dieses Script eher hätte zwei Jahre älter sein müssen, damit ihre Rolle glaubwürdiger rüberkommt. Es stimmt schon, dass es häufig in extremer Not aufwachsende Kinder sind, die solch eine selbstlose Einstellung zum Leben entwickeln ("Ditte Menschenkind" als literarisches Beispiel). Aber dieser Grad von Erkenntnis bei einem siebenjährigen Kind?
Mit dem Ende bin ich nicht so ganz zufrieden. Mir ist klar, welche Lehren das Drama transportieren will, aber zum Schluss hin wird es in meinen Augen unglaubwürdig:
Die vollendete 180°-Kurve, die Koharu, Sachi und Shiori am Ende in ihrer Beziehung zueinander hinlegen, ist in meinen Augen an den Haaren herbeigezogen. Das geht einfach alles viel zu schnell. Alle paar Minuten wurde mir die Immersion durch hölzerne Dialoge und gefühlt unwahrscheinliche Wendungen unterbrochen.

Zum Beispiel: Wenn Shiori so ein herausragend empfindsames Kind war, wieso erkennt sie dann mehrfach nicht Menschen mit unverfälscht positiven Charaktereigenschaften, wenn sie ihnen gegenüber steht?

Außerdem ist die Schlüsselszene, die Sachis anfänglich absolut ablehnendes Verhalten gegenüber Koharu und ihren Kindern erklären könnte, gut versteckt und wird im Nachhinein auch durch Koharu selbst negiert. Ich beziehe mich dabei auf die Stelle, als Sachi von Übergriffen ihres Ex-Mannes berichtet und Koharu kurz sarkastisch auflacht und sich gleich darauf aus dem Gespräch zurückzieht. Kurz darauf entschuldigt sie sich in einer anderen Szene für ihren Vater...

Mir ist nach einem Rewatch der Schlüsselszenen klar geworden, dass sie damit (möglicherweise) ihrer Mutter die Chance geben will, ihr Gesicht zu wahren - aber dann baut die weitere Entwicklung zum Teil auf einer Lüge auf!

Wenn die Anschuldigungen Sachis aber wahr wären - warum ist sie dann Koharu gegenüber anfänglich so negativ eingestellt, vor allem im Angesicht ihrer wirklich entzückenden Enkelkinder? Sie weiß ja am Anfang auch noch nicht, was Shiori angestellt hat und hat keinen wirklichen Grund, Koharu auszuschließen, zumal sie sich das Problem  durch ihre unterschriebene Fürsorgeerklärung selbst ins Haus geholt hat!
Man verstehe mich bitte nicht falsch. Auch wenn man das Ende so nicht akzeptiert, ist die ganze Serie immer noch sehenswert - aber meine Gefühle im Nachhinein sind zwiespältig...
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Titel

  • Japanisch Woman
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 03.07.2013 ‑ 11.09.2013
  • xx Synonyme
    Woman: My Life for My Children

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