King Kong gegen Godzilla (Live-Action)Gojira tai Mechagojira / ゴジラ対メカゴジラ

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  • TypMovie
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht21. Mär 1974
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • Zielgruppe-

Film Informationen

Film Beschreibung

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Film Rezensionen

Avatar: Slaughtertrip
Redakteur
#1
Was!? – Die Live-Action-Filme über einen der größten (wortwörtlich gemeint) Exportschlager Japans haben bisher nur eine einzige Rezension!?!? Das muss sich schleunigst ändern! Als kleiner Godzilla-Fan möchte ich diesen Monat regelmäßig alle paar Tage kurze* Rezensionen zu meiner Lieblingsechse posten. Beginnen möchte ich meinen persönlichen »Godzillapril« – sorry, das Wortspiel musste sein – mit einem Film, dessen Name vielleicht – nein, ganz bestimmt! – sehr verwirrend ist: »King Kong gegen Godzilla«!
PS: Zufälligerweise startet heute** mit »Godzilla S.P« ein neuer Godzilla-Anime. Die Produzenten hatten dabei wohl auch das Wort »Godzillapril« im Kopf.

**Netflix-Kunden konnten schon am 25. März in den Genuss dieser Serie kommen.

Interessanterweise enthalten viele Godzilla-Filme im Titel entweder den Namen »King Kong« oder »Frankenstein«. Neben diesem Film taucht diese Absonderlichkeit in folgenden Filmen auf:
Hintergrund ist, dass der deutsche Filmverleih diese verwirrenden Titel verwendet hat, um die Popularität dieser Figuren zu benutzen, um für mehr Einnahmen zu sorgen. Das ging wohl nur deshalb, weil sich Frankenstein und King Kong in der public domain befinden.

Wenn man ins Godzilla-Universum eintauchen möchte, sollte man zuerst wissen, dass die Filme in bestimmte Staffeln unterteilt sind: Shouwa, Heisei, Millennium und Reiwa. Zusätzlich gibt es noch ein paar US amerikanische Filme. Die Riesenechse ist also ganz schön rumgekommen. Dieser Film ist Teil der Shouwa-Staffel.

Handlung:
Zu Beginn sieht man Prinzessin Nami und einen alten Mann, die beide Nachkömmlinge der Azumi-Könige sind. Während das Mädchen die Fähigkeit der Weissagung besitzt, ist der alte Mann der Hohepriester der Azumi und einfach nur da, um da zu sein. Das Mädchen hat die Vorahnung, dass ein Monster auftauchen und die Welt zerstören wird. Dabei wird King Caesar erwähnt, der das Volk der Azumi einst gerettet hat und nun ihr Wächter und Beschützer ist. In den ersten Minuten sammeln sich gleich drei Prophezeiungen. Eine ist wohl nicht genug, um darauf hinzuweisen, dass ein Monster kommt und alles zertrampelt. Prophezeiungen eignen sich gut, um das Auftauchen von Monstern zu begründen. Die Prophezeiungen sind:
Die letzte Prophezeiung ist eine Abwandlung der zweiten. Diese ist auf der Statue von King Caesar geschrieben und eine Anleitung, um ihn zu wecken.

Doch wer ist dieses Ungeheuer, das laut Prophezeiung alles zerstören wird? In einer Höhle wird von Masahiko Shimizu ein Metallstück gefunden, das er Prof. Hideto Miyajima weitergibt. Dieser findet heraus, dass das Metallstück außerirdischen Ursprungs ist. Kommt das Monster also aus dem All? Ja, denn hierbei handelt es sich um Mechagodzilla.*** Dieser wird von den Aliens ferngesteuert; natürlich aus dem typischen Beweggrund eines Bösewichts: die Eroberung der Welt!!! Doch Maschinen zicken immer irgendwann rum oder werden kaputt – so auch Mechagodzilla. Prof. Miyajima wird von den Aliens entführt, um ihn zu reparieren. Die Aliens nennen Mechagodzilla übrigens »King Kong«, um den doofen Titel des Films zu rechtfertigen. Fun Fact: Mechagodzilla ist ein Cyborg, doch die Aliens sprechen dieses Wort ganz seltsam aus, nämlich »Kiborg«. Die Aussprache ist also nicht »Saiboag«, sondern tatsächlich »Kiboag«. Wusste man 1974 noch nicht, wie man dieses Wort ausspricht?

***Vielleicht denkt ihr euch jetzt: »Wuuut!?!?! Mechagodzilla ist doch kein Alien!« Kommt drauf an! Godzilla und die anderen Kaijuu haben alle von Film zu Film eine andere origin story.

Godzilla:
Godzilla ist nicht gleich Godzilla. Nicht nur sieht er nicht immer gleich aus, nein, er ist sogar nicht immer dasselbe Monster. In manchen Filmen stirbt er**** nämlich oder bekommt einen reboot. Auch verändert sich sein Aussehen signifikant. Mal sieht er ganz putzig aus, dann wieder so garstig, dass man ihn sowas von gar nicht knuddeln möchte. Größe und Gewicht alternieren ebenfalls. Bei »Godzilla«, seinem Debütauftritt, war er noch 50m groß. Diese Größe wurde gewählt, damit er über die damals höchsten Gebäude Japans blicken konnte. Mit der Zeit wurden die Gebäude aber natürlich immer größer, weshalb auch Godzilla immer größer werden musste. Seine wohl größte Inkarnation mit 300m ist in der Anime-Trilogie »Godzilla« zu sehen. Bei diesem Bild, das Mechagodzilla, der genauso groß ist wie Godzilla, und ein paar Menschen zeigt, kann man sich ungefähr vorstellen, wie groß die Monster hier sind. Der Godzilla, der hier gezeigt wird, gehört zur wenig angsteinflößenden Sorte. Dieser zeichnet sich durch seine großen Augen aus. Ein bisschen sympathisch muss Godzilla in jenen Filmen, die ihn als Retter der Welt portraitieren, nämlich schon aussehen. Diesen Godzilla würde ich als den »klassischen Godzilla« bezeichnen.

****Ja, Godzilla ist ein Männchen. Er kann zwar Eier legen, aber das liegt daran, dass er mittels Parthenogenese eine Art der eingeschlechtlichen Fortpflanzung benutzt.

Kaijuu:
Godzilla ist fast nie alleine. Nur bei »Godzilla« und »Shin Godzilla« darf er alleine herumwüten. In diesem Film sieht man zuallererst Anguirus, der einer der vielen Freunde von Godzilla ist, die ihn im Kampf gegen die bösen Kaijuu unterstützen. Diesen darf man aber ja nicht mit Angilas verwechseln. Während Anguirus einst ein Igel war und aufgrund radioaktiver Strahlung zu einem Ankylosaurus-ähnlichen Wesen mutierte, ist Angilas ein waschechter Ankylosaurus. Doch auch hier gibt es Ungereimtheiten. Weil Angilas in »Godzilla kehrt zurück« stirbt und in späteren Filmen abermals auftaucht, wurde er in der deutschen Version einfach in Anguirus umgetauft. Anderssprachige Versionen scheinen die Filme nach »Godzilla kehrt zurück« als eigenständige Werke zu sehen, die keine Verbindung zu diesem Film haben.

Ein weiterer Verbündeter ist King Caesar, der nur in diesem Film und »Godzilla: Final Wars« vorkommt. Letzterer ist ohnehin nur Fanservice, da dort haufenweise Monster ins Geschehen geschmissen werden, weshalb er wohl nur in diesem Film von Bedeutung ist. Er sieht ungefähr so aus wie eine Mischung aus hässlichem Affen, hässlichem Dackel und hässlichem Mogwai. Ein bisschen weniger wie ein Dackel sieht er aus, wenn er die Ohren aufstellt, wodurch er aber mehr wie ein aufmerksames Hündchen aussieht, das auf den Wurf eines Stöckchens wartet. Damit er zumindest ein bisschen edel aussieht, gab man ihm ein goldenes Fell. Hat diese Idee funktioniert? Entscheidet selbst.

Wenn es zwei Verbündete gibt, muss es auch einen megastarken Gegner geben, und dieser ist hier niemand Geringeres als Mechagodzilla. Dieser ist einer der bekanntesten Rivalen Godzillas. Ich kann mir auch gut vorstellen, warum das so ist. Die Japaner lieben einfach ihre Mecha. Kaijuu und Mecha sind somit die ultimative Kombination japanischer Japanischheit. Und was diese Maschine für ein Feuerwerk zündet, ey! Und damit meine ich kein metaphorisches Feuerwerk, sondern ein richtiges Feuerwerk, das man zu Silvester in den Himmel schießt. Wenn man sich ansieht, was der so alles abfeuert, könnte man meinen, dass die Macher tatsächlich Feuerwerkskörper in den Anzug des Schauspielers gesteckt haben. In einer Szene wurde mit den Effekten so sehr übertrieben, dass man fast nur noch Staub sieht.

Kämpfe:
Der erste Kampf, den man sieht, ist Godzilla vs. Anguirus. Erster stellt sich wenig später als Mechagodzilla heraus. Warum er sich als Godzilla ausgegeben hat? Wohl nur um die Zuschauer zu überraschen, sobald das wahre Wesen dieses Monsters enthüllt wird. Narrativ hat diese Szene nämlich keinen Sinn und keine Bedeutung. Bei diesem Kampf gibt es eine der brutalsten Szenen dieses Films. Mechagodzilla packt den Gummiteil Unterkiefer von Anguirus und bricht ihm dieses, sodass man jede Menge Ketchup Blut sehen kann.

Als es zum Kampf Godzilla vs. Mechagodzilla kommt, gibt es auch eine ziemlich brutale Stelle. Der Roboter hat wohl Godzillas Halsschlagader getroffen. Anders kann ich mir den Druck, der dafür gesorgt hat, dass Godzillas Blut so kräftig herausspritzt, nicht erklären. Besonders angetan war ich von Mechagodzillas Schutzschild, der sowohl gegen physische Attacken als auch gegen Godzillas Atomic Breath hilft.

Bei Godzilla-Filmen wird oft in Teams gekämpft. Dass man hier diese Art des Kampfes gewählt hat, war eine sehr gute Idee, da sich Mechagodzilla hervorragend dafür eignet, sich mit mehreren Monstern auf einmal anzulegen. Mechagodzilla ist wohl der multitaskingfähigste Gegner, den Godzilla jemals hatte. Besonders eine Szene demonstriert diese Fähigkeit sehr gut: Während sein Körper frontal auf Godzilla gerichtet ist, dreht er seinen Kopf um 180° und attackiert damit King Caesar.

Non-Kaijuu:
Bei Godzilla gibt’s nicht nur Monster. (Leider.) Die Geschichte muss auch irgendwie erzählt werden, und dafür sind die Menschen zuständig. Godzilla selbst kann die Geschichte natürlich nicht erzählen. Man stelle sich nur vor, dass Godzilla im Hintergrund mit seinem weltbekannten Röhren den Off-Kommentar macht. Prinzessin Nami gibt hier eine außergewöhnliche Performance, wenn man nur Filme aus dem 21. Jahrhundert (exklusive Disney-Filme) gewohnt ist. – Sie singt! Das kommt heutzutage viel zu selten vor. Das Lied hat sogar Ohrwurmpotential: »Shiiiiiiiisa, Shiiiiiiiisa, Shiiiiiiiisa«.***** Witzig ist der Hohepriester der Azumi, der in die Kategorie »zerstreuter Klischee-alter-Mann mit Zauselbart« fällt.

Die Aliens sind besonders interessant. Diese Zigarren paffende Wesen (welches Alien macht das nicht?) unterscheiden sich von Menschen nur dadurch, dass sie Dreck Glitzer im Gesicht haben. Aber Halt!!! – Ihre wahre Gestalt sieht ganz anders aus. In Wirklichkeit sehen sie aus wie Affen. Die kommen wohl vom Planet der Affen, höhö.

***** Shisa = Caesar

Technisches:
Für 1974 macht der Film eigentlich eine ganz passable Figur. Zu einem typischen Godzilla-Film gehört das Zerstören der Requisiten. Ich finde es immer bemerkenswert, wenn man so viel Arbeit in das Szenenbild legt, nur um dieses beim Dreh zu zerstören. Das hat was vom Dominoeffekt. Nein, nicht dieser Dominoeffekt, sondern der Effekt, dass man Aufgebautes gerne wieder kaputt macht. Am besten haben mir die Szenen gefallen, in denen sich die Aliens zu Affenaliens verwandelt haben. Ähnlich wie bei »Der Wolfsmensch« wurden hier allmählich Haare hinzugefügt, bis man letztendlich das finale Produkt bestaunen kann.

Fazit:
Mein Fazit ist gleichzeitig eine Warnung. Wenn man sich mit den Godzilla-Filmen beschäftigen möchte, braucht man ein gewisses Maß an Kitsch-Toleranz, denn nur so kann man damit Spaß haben. Vor allem die alten Filme tun ihr Bestmögliches, um die Toleranzgrenze der hartgesottensten Zuseher auszuloten. Es gibt zwar bessere Godzilla-Filme, aber hier passiert so viel Bizarres, dass man alleine damit seinen Spaß haben kann.

*Dass die Rezension doch so lang wird, war nicht geplant!
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