Rurouni Kenshin: Kyoto Inferno (Live-Action) ➜ Forum ➜ RezensionenRurouni Kenshin: Kyoto Taika-hen / るろうに剣心 京都大火編

  • TypMovie
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht01. Aug 2014
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich, Weiblich

Film Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Film „Rurouni Kenshin: Kyoto Inferno“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: Gutts#1
Eine hervorragend gelungene Neuinterpretation der Kenshin-Saga. Die Movie-Trilogie ist vor allem mitreißendes Popkorn-Kino im Samurai Setting. Dank des vielschichten Haupthelden und der klaren pazifistischen Botschaft bleibt sie aber wenn nicht denk-, dann doch zumindest errinnerungswürdig.

Theatralische Kämpfe, eine gute Portion recht plumpen Humors mit vereinzelten Slapstick-Einlagen, überzeichnete, teils furchtbar platte Charaktere, typische Shounen-Dramaturgie: Die Rurouni Kenshin Movie Trilogie kann ihre Wurzeln nicht verbergen. Es handelt sich um eine Manga-Verfilmung. Nein, schlimmer noch, es handelt sich um eine Fighting Shounen Verfilmung.

Und die lässt sich auf folgende Art und Weise in vollen Zügen genießen: Augen auf, Hirn aus - und Popkorn bereit halten.

Alle drei Filme sind mit gutem Budget und fähigen Leuten am Script und Regisseur-Pult entstanden. Sie sind auf Hochglanz poliert, spannend, mitreißend, stellenweise witzig und mancherorts traurig, voll von sympatischen Helden, Abenteuer, Romantik - und allerhand kleiner liebevoller Details, die ein gutes Fantasie Märchen nunmal ausmachen.

Schauspielerische Hochleistungen sollte man hier kaum von jemandem erwarten. Die Schauspieler sind größtenteils mäßig und beschränken sich darauf, wahlweise cool oder hübsch auszusehen. Andererseits gibt die Vorlage auch nicht wirklich mehr her. Nur Takeru Sato, der Kenshin spielt, erweist sich als echter Glücksgriff. Er verkörpert sowohl den liebeswerten und unbeholfenen, weisen Wanderer Kenshin, als auch den abgrundtief gefährlichen von inneren Dämonen geplagten Mörder Kenshin glaubwürdig. Hervorragende Besetzung.

Der erste Film erzählt eine in sich geschlossene Geschichte. Die Filme 2 und 3 sollten am besten kurz nacheinander geschaut werden, zumal Nr 2 mit Cliffhänger endet.

Fazit: Ja, die japanische Filmindustrie geht am Stock und produziert jährlich immer mehr Müll. Ja, es ist ein schlechtes Zeichen, dass mittlerweile zweitklassige Manga-Verfilmungen mit die größten Budgets vorweisen können. Und ja, die Kenshin-Trilogie hilft dem japanischen Kino kein Stück weit aus der Sinneskrise. Die Richtung ist falsch.

Aber Schwamm drüber. Isoliert betrachtet liefern die Filme gute Unterhaltung und sollten von jedem gesehen werden, der spannende, gut erzählte Abenteuer Geschichten mag.
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