Death Note (Live-Action) ➜ Forum ➜ Rezensionenデスノート

  • TypMovie
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht17. Jun 2006
  • HauptgenresKrimi, Thriller
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert von-
  • ZielgruppeMännlich

Film Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Film „Death Note“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: Maley#1
Das erste Problem, welches die meisten haben, wenn sie diesen Film sehen, ist das sie bereits den Anime gesehen haben und nun viel zu hohe Erwartungen an diesen Zweiteiler haben. Man kann die Tiefe von ca. 12 Stunden Anime nicht mit der von ca. 4 Stunden Film vergleichen.

Ich habe den Film gesehen bevor ich den Anime gesehen habe und habe mir erst danach den Anime angesehen.

Nun aber zu dem Film. Ich fange mit der Besetzung an. Hier sticht eindeutig die geniale Besetzung von L herraus, leider tendiert die Besetzung von Yagami in die andere Richtung. Er kann nicht wirklich als Genie überzeugen und wird im Film dümmer als im Anime dargestellt gerade im ersten Film. Die anderen Schauspieler würde ich als OK bezeichnen. Besondere Würdigung gilt den Herzattacke opfern die allesamt (beabsichtigt?) extrem unüberzeugend sterben.

Die Geschichte ist weitgehend aus dem Anime bzw. Manga übernommen und wird spannend inszeniert. Sie ist auch wenn man die Serie nicht kennt zu verstehen, obwohl manche Nebenhandlungen im Film wenig realistisch umgesetzt wurden, weil schlicht die Zeit zur Ausarbeitung fehlt.
Die Shinigamis sind gut animiert aber auch nicht überragend.

Insgesamt würde ich den Film vor allem für Leute empfehlen die den Anime nicht kennen. Aber auch für Fans der Serie, die auf ein alternatives Ende gespannt sind.
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Avatar: via#2
Sollte man beim Film zu Death Note eine genauso geniale Umsetzung erwarten, wie bei der Serie, wäre die Wahrscheinlichkeit groß enttäuscht zu sein. Nicht zuletzt aufgrund der im Vergleich zur Serie, sehr dünnen Charaktere der einzelnen Personen, welche schon fast das Herzstück der Serie wären, wenn es nicht noch diese geniale Handlung geben würde. Die Denkduelle, die die Serie ausgemacht haben, fallen fast komplett weg. Dabei wurden zwar ein paar interessante Wendungen eingefädelt, die letztendlich trotzdem an der kurzen Zeit des Filmes zu leiden haben und man dazu neigen könnte den Film eine schlechtere Wertung zu geben, als er verdient.


Handlung:

Die Handlung bleibt weitestgehend die Gleiche wie in der Serie. Der Student Light Yagami findet auf der Straße (Hier nicht auf dem Universitätsgelände) das sogenannte Notizbuch des Todes. Natürlich hält er es anfangs für einen schlechten aber trotzdem gut durchdachten Scherz. Jedoch stellt sich bald heraus, dass alles, was in dem Buch steht stimmt. Während die Ausgangshaltung die Selbe bleibt wurde ein bisschen an den weiteren Verläufen der Story gedreht, wobei die Beziehung von Light und Shiori weiter im Vordergrund steht, welche in der Serie nur in einer Episode angedeutet wurde. An alle die jetzt eine klischeehafte Umsetzung erwarten; Dies ist nicht der Fall, wie sich vor allem in letzten Viertel des Films offenbart in der Light seine skrupellose und kaltblütige Art offenbart, welche sogar noch stärker in den Vordergrund tritt, als es gegen Ende der Serie der Fall war, was mir persönlich gut gefiel, jedoch vielen Liebhabern der Serie übel aufstoßen würde.

Grafik und Animation:

Zur technischen Umsetzung gibt es eigentlich kaum Gutes zu sagen. Einige Szenen wirken schon eher surreal als natürlich. Bestes Beispiel dafür wäre das Death Note, was zu Beginn auf die Erde fällt und kurz vor dem Boden noch mal einen Schwung nach hinten macht ehe es aufschlägt. Erstens ist ein Buch zu schwer um sich durch einen leichten Windstoß wegblasen zu lassen und zweitens befanden sich bereits Häuser vor und hinter dem Buch, sodass gar kein starker Wind wehen konnte. Ebenfalls anzumerken wäre der künstlich wirkende Ryuk, der selbst als unnatürliches Wesen besser animiert hätte sein können. Man siehe die Computeranimationen würden teilweise eher den 90er Jahren entsprechen, als den heutigen Maßstäben.

Sound und Musik:


Eigentlich würde es zum Soundtrack nicht mehr sagen zu geben als: absolutes Durchschnittswerk. Die Musik ist nämlich weder gelungen, noch schlecht und wurde die meiste Zeit über sogar komplett ausgelassen, während die Serie fast die komplette Zeit mit einem Ehrfurcht erbietenden Unterton untermalt wurde. Da wäre wohl ein weiterer Punkt zu nennen; Alle Stücke der Serie die jene Stimmung verursacht haben wurden weggelassen, was zwar dafür sorgt, dass diese Version ernster wirkt, jedoch von „Perfektion“ nicht so viel mitbekommt.

Charaktere:

Light; du bist noch skrupelloser...

Würde man die Personen aufteilen, gäbe es zwei Gruppen. Jene die Kira vergöttern und jene die ihn als einen Verbrecher sehen, der kein bisschen besser ist, als jedes seiner Opfer und erbitterten Widerstand leisten (Team L). Dabei haben beide verschiedene Ansichten von Gerechtigkeit, wobei das Thema seltener angesprochen wird als in der Serie. Die Trennung zwischen Gut und Böse fällt im Movie wirklich um einiges leichter als in der Serie, wo die Ansichten näher aneinander liegen und es schwerer fällt sich für eine Seite zu entscheiden. Insgesamt hat man es trotzdem immer noch mit den zwei hochbegabten Strategen Light und L zu tun. Light zieht Schlussfolgen ebenso schnell und gelungen, wie in der Serie, während L hier leider etwas unerfahrener rüberkommt als in der Serie, was mir negativ auffällt. Die Nebencharaktere sind zu schnell abgehandelt, als dass man etwas zu ihnen sagen könnte.

Schauspieler:

Sollte man die Wahl der Schauspieler noch gesondert bewerten würde diese Wertung weder gut noch schlecht ausfallen. Nicht zuletzt, weil sich fast alle Schauspieler beträchtlich ähneln und es zu Beginn schwer fällt zuzuordnen, wer überhaupt Light ist. Ansonsten könnte man außerdem noch dazu neigen, die Schauspieler mit den doch deutlich westlich orientierteren Charakteren der Serie vergleichen. Einzig und allein Misa, welche nur kurz im Film auftaucht hat lässt sich gut von den anderen Personen unterscheiden. Zuzüglich ist noch zu erwähnen, dass der Schauspieler von L wohl am besten gewählt ist und auf ganzer Linie überzeugen kann.

Fazit:

Eingefleischte Death Note Fans werden mit Sicherheit zumindest ein bisschen von der Live-Action enttäuscht sein. Jedoch besitzt auch diese Umsetzung eine anhaltende Spannung, die einen vor den Bildschirm fesseln zu vermag.

7,5/10 Punkten
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Avatar: Ralf05#3
Anspruch:mittel
Action:wenig
Humor:wenig
Spannung:viel
Story:sehr viel
In dieser Bewertung werde ich die Realverfilmung Death Note und Death Note the last Name zusammenführen da die beiden eigentlich zusammmen gehören.
Kurz gesagt kann man sagen das Die Realverfilmung eine gute alternative zum Anime ist wiso erläutere ich weiter unten.

Am besten finde ich an dem Film das Drehbuch das ist nämlich ganz gut gelungen. Es gibt Szenen die eins zu eins übernommen wurden und da wo man aus Zeitgründen abstriche machen musste wurden Szenen gut ergänzt bzw abgeändert. Das ist meiner Meinung nach sogar sehr gut gelungen. Es gab vereinzelt Szenen die mir sogar besser gefallen haben als im Anime.

Trotzdem ist das Anime natürlich insgesammt um einiges besser.
Das liegt daran das die Schauspieler vorallem in der sterbens Szenen unfreiwillig komisch sind und auch die Atmosphäre einfach nicht gut rüber bekommen. Dazu kommen noch die Spezial Effecte Effecte die ziemlich schlecht gemacht sind.

Fazit:
Mann kann denke ich sagen das es den Filmen gelungen ist die Geschichte von Death Note in ca 4,5 Stunden (beide Filme) zu erzählen. Sicher es ist kein Meisterwerk und hat einige Mängel dennoch wer nicht soviel Geld für das Anime ausgeben will und nicht so viele Ansprüche hat kriegt mit den beiden Filme eine gute alternative.
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Avatar: AnimeChris#4
Death Note Live Action Movie 1
- Die Realfilm Version gibt ihr bestes um mit dem genialen Anime Schritt zu halten -

Dass Realverfilmungen gut werden können, hat ja zum Beispiel GANTZ bewiesen und so muss man sagen, dass Regisseur Shūsuke Kaneko wirklich sein bestes gibt, um Fans der Animeserie und Neulinge glücklich zu machen. Allerdings wird der Anime für Fans weiterhin unschlagbar sein.


Death Note in einen Realfilm zu verwandeln ist auch wirklich kein leichtes Unterfangen, vor allem nachdem der Manga so hervorragend in eine lange Animeserie umgesetzt wurde. Dabei ist natürlich der Sprung nicht ganz so groß wie nun zu einem Live Action Film. Und genau hier liegt auch die Schwierigkeit.

Fans und Kenner des Originals sind mehr als nur mit den Helden und der Geschichte vertraut und haben hohe Erwartungen. In Hinblick auf die Geschichte schafft es Kaneko tatsächlich in der verkürzten Kinofilmzeit von nur 110 Minuten eine Menge Stoff unterzubringen. Dabei wird selbstverständlich so einiges aus der bekannten Story gestrichen, so dass nur das wesentliche übrig bleibt, um eine lineare, spannende Death Note Geschichte zu erzählen. Dabei gibt es einige Abweichungen vom Original und der Film fängt auch gleich etwas anders an. Meiner Meinung nach gar nicht verkehrt, denn der Film will etwas eigenständiges sein und nicht nur eine Neuverfilmung des Animes. Trotzdem sind es aber gerade die bekannten Szenen die extra viel Spaß machen, wenn man sie in dieser Version sieht.

Nicht ganz so viel Spaß macht einem aber teilweise die Charakterauswahl. Für mich die schlechteste Wahl ist Tatsuya Fujiwara, der uns ja schon aus Battle Royal sehr bekannt ist. Die Rolle des charismatischen Light Yagami will ihm aber einfach auf Teufel komm raus nicht passen. Viel zu emotionslos und unsympathisch kommt er rüber. Dadurch wird es um einiges schwerer ihn zu mögen. Für mich ein ganz wichtiger Punkt, denn beim Manga und Anime war es gerade das, was so genial war: man hat Light trotz all seiner Fehler gemocht und war zwischen ihm und L hin und her gerissen. In der Realfilmversion gewinnt L haushoch. Ken'ichi Matsuyama, der mir schon bei GANTZ sehr gut gefallen hat, gibt einen genialen L ab und verleiht der Person auch in der Realfilmversion etwas übersinnlich schaurig gutes. Kudus für diese Casting Entscheidung.
Die Nebendarsteller wurden recht gut gewählt, doch wir kommen nicht drum herum um noch einen genaueren Blick auf den wichtigsten Nebendarsteller zu werfen: Ryuuk. Zum Glück hat man hier etwas Geld in die Hand genommen und eine CGI Figur erschaffen, die in vielen Szenen überzeugen kann und sich meist gut in die reale Umgebung einfügt. Für das Budget des Films ist er wirklich grandios geworden und neben L ist er der zweite Star des Films.

Für die Freunde des englischen Animes klingt die Realfilmversion sehr vertraut. Alle Synchronsprecher der amerikanischen Animeversion sind hier mit von der Partie und man muss sich an keine neuen Stimmen gewöhnen. Obwohl alle wieder einen hervorragend Job machen muss man aber hinzu sagen, dass die Stimmen um einiges besser zu den gezeichneten Figuren passen als zu den menschlichen Schauspielern. Ein Phänomen, dass auch bei anderen Asia-Realfilmen komischerweise öfter negativ auffällt, als bei deutschen Synchronisationen.

Nicht so gut wie beim Anime ist der Soundtrack diesmal. Fast schon unspektakulär ohne großen Wiedererkennungswert schallt es einem hier entgegen. Das ist sehr schade, denn Freunde des Animes wurden in dieser Hinsicht mit vielen tollen Musikthemen verwöhnt.

Der erste Live Action Film von Death Note schafft es allem in allem eine gute Figur abzugeben. Das Storytelling ist ausgesprochen gut, auch wenn man als Kenner schon das eine oder andere vermisst. Allein für L und Ryuuk lohnt sich dieser Film schon und hat man sich irgendwie an Fujiwara als Light gewöhnt kann man tatsächlich manchmal zufrieden staunend vor dem Fernseher sitzen, dass das erste Projekt der Realverfilmung kein Debakel, sondern eine passable Nummer geworden ist.
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