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Rezensionen – Shoujo Shuumatsu Ryokou

Avatar: Nyan-Kun#1
Auch da sind wir einer Meinung. Der Fokus der Serie lag da ganz klar auf Chito und Yuuri und wie sie in dieser Welt zurecht kommen und das fand ich alles sehr gelungen umgesetzt.

Abgesehen, dass ich diese postapokalyptische Welt eine Spur zu freundlich gesinnt empfand hab ich mich zwischenzeitlich auch gefragt wo denn all die anderen Menschen abgeblieben sind. Weder hat man irgendwo Leichen/Skelette noch irgendwelche Massengräber gesehen. Dazu könnte man sich alle möglichen Theorien ausdenken.
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Rezensionen – Shoujo Shuumatsu Ryokou

Avatar: Nyan-Kun#2
Wollte eigentlich selbst noch eine Rezession zu dieser Serie schreiben, aber deine Rezession beschreibt schon sehr gut was ich von dieser Serie halte.
Ein paar logische Schwächen hat die Serie aber schon. Über die kann man jedoch wegen Chito und Yuuri, die wirklich grandios geschrieben sind, gut hinwegsehen. Auch die ruhige Inszenierung, die eine leichte Melancholie und putzigen Humor in sich trägt weiß sehr zu überzeugen.
Für mich war die Serie ein richtiger Volltreffer gewesen.
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Rezensionen – Kanojo to Kanojo no Neko: Everything Flows

Avatar: Nyan-Kun#3
Zunächst mal muss ich sagen, dass ich den Werken von Makoto Shinkai etwas distanzierter gegenüber stehe. Sie sind keinesfalls schlecht, aber Meisterwerke sind diese für mich bisher (noch) nicht. Da mangelt es noch an einer interessanteren und intensiveren Charaktergestaltung und die Storys könnten auch noch etwas mehr Feinschliff vertragen, vor allem vom Gesamtbild und der Erzählung her. Das Potenzial ist aber auf jeden Fall da. Shinkais Spezialität sind Geschichten zwischen zwei Hauptcharakteren, die eine enge Bindung zueinander haben bzw. wo sich eine solche Bindung noch herauskristallisiert. Das ganze spielt sich dann in der realen Welt ab, zum Teil mit phantastischen Elementen.

She and Her Cat: Everything Flows bildet da keine Ausnahme. Doch worum geht es in dieser kleinen, aber feinen Miniserie bestehend aus 4 kurzen Episoden:

Hier wird die Beziehung zwischen einer jungen Frau und ihrer Katze näher beleuchtet, die schon seit ihrer Kindheit zusammen waren. Dabei wird die ganze Geschichte in einem recht sachlichen Tonfall von der Katze erzählt. Wie ich finde eine sehr schöne Idee. Kann der Kater aus seiner Sicht nicht alles richtig erfassen, während einem als Zuschauer durchaus klar ist mit welchen Problemen und Sorgen sie die junge Frau herumschlagen muss. So fügt sich das ganze zu einem recht interessanten Gesamtbild. Die nüchterne Erzählweise des Katers in Verbindung mit dem was man als Zuschauer über das bisherige Leben der Frau zu sehen bekommt lässt das ganze um einiges emotionaler werden. Und je mehr man über die beiden erfuhr umso rührender wurde das ganze bis zum großen Finale, was, wie man das von Shinkai kennt, eine gewisse Tragik beinhaltet.

Was die Charaktere betrifft so finde ich sie von allen Shinkai Werken so ziemlich am besten gelungen. Der Kater kommt durch seine nüchternen Off-Kommentare erstaunlich gefasst und doch sogleich wissbegierig rüber. Kann er doch nicht so recht verstehen, was mit der guten Frau los ist und ist entsprechend bemüht dies zu erklären. Von der jungen Frau erfährt man zu Beginn noch nicht so viel. Im laufe der Geschichte kommen aber immer mehr Puzzlesteine zusammen, die den bisherigen Lebensverlauf der Frau aufzeigen. An sich ist sie eine ganz normale Frau. Es ist auch hier die Erzählweise und Inszenierung, die dafür sorgen, dass man mit ihr mitfühlt, ihre Lage nachempfinden kann und sie einem nicht völlig egal ist.

Apropo Inszenierung. Die Regie, Animation und Bildkompositionen sind absolut erste Klasse. Das ist für mich ohnehin das Steckenpferd von Shinkai. Das kann er und hat es auch immer wieder bewiesen. Da die Geschichte aus der Sicht des Katers erzählt wird hat man auch die Bildführung entsprechend dem angepasst, sodass man auch als Zuschauer die Geschichte aus der Sicht des Katers sieht. Hin und wieder gibt es noch einige Totalaufnahmen, damit man kurz einen Überblick über die Lage bekommt oder wenn die Sicht rüber zur Frau wechselt.
Die Animationen sind auch angenehm flüssig und detailreich, wodurch das ganze noch ein gutes Stück lebendiger wirkt.

Fazit: Mit She and Her Cat: Everything Flows hat Makoto Shinkai es geschafft in nur wenigen Folgen, die jeweils auch nur knapp 8 Minuten dauern eine sehr schöne und emotionale Kurzgeschichte zu erzählen. Die Geschichte ist an sich nichts großes. Es ist aber die intensive Inszenierung, die diese Kurzgeschichte so "groß" macht. Nach nur wenigen Minuten ist man direkt drin in der Geschichte. Hin und wieder denke ich mal an diese Katze und dessen ruhigen gedankenversunkenen Kommentare.
Für mich so ziemlich das beste Werk von Shinkai, wo er auch perfekt seine Stärken ausspielen konnte. Bei seinen Filmen hapert es für mich meist an der eigentlichen Geschichte. Entweder sie verliert irgendwann ihren Fokus auf das wesentliche oder sie weiß nicht wann es genau zu Ende gehen soll und dümpelt dann schließlich langsam zum eigentlichen Ende vor sich hin. Darunter leiden auch die Charaktere, die dann auch entsprechend blasser werden. Was das anbelangt hinkt er dem Altmeister Hayao Miyasaki noch um einiges hinterher.

Wenn Shinkai diese Defizite noch ausbessert und sich weiterentwickelt, sodass seine Kinofilme konstant ihre gesteckten Ansprüche und Qualitäten halten können dann wird er noch ganz großes auf die Beine stellen können.
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Rezensionen – Mutafukaz

Avatar: Nyan-Kun#4
Mutafukaz ist soweit ich gesehen habe eine französisch-japanische Co-Produktion. Da waren neben dem Studio 4°C mit Ankama auch ein französisches Studio beteiligt. Die komplette Story wurde von Franzosen geschrieben. Die Japaner hatten also nur die technische Seite beigesteuert.
Auch wenn Mutafukaz damit technisch gesehen ein Anime ist sehe ich diesen Film nicht wirklich als solchen. Da hat für mich "Big Fish & Begonia" mehr von einem Animefilm, obwohl das ein rein chinesischer Animationsfilm ist.

Inhaltlich behandelt Mutafukaz zudem auch mehr westliche Themen.
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Rezensionen – Da Yu Hai Tang

Avatar: Nyan-Kun#5
Diesen großartigen chinesischen Animationsfilm hatte ich letztens im Kino gesehen und das hat sich definitiv gelohnt. Denn man merkt sofort, dass dieser Animationsfilm für die große Leinwand gemacht wurde und die ganze Parallelwelt vor allem dort so richtig gut zur Geltung kommt.
Da die anderen Rezensenten vor mir alles wichtige gesagt haben möchte ich auch nicht allzu viele Worte verlieren.

Nur ein paar weitere Anmerkungen:

- Die Story fand ich an sich ganz gut und beinhaltet eine interessante Botschaft, die zum Nachdenken anregt. Zumindest ich hatte mich nach dem Kinobesuch einige Gedanken zum Thema Tod gemacht und ob man das wirklich verhindern oder gar Rückgängig machen kann. Wie man es sich auch ohne den Film gesehen zu haben denken kann ist er mit einem sehr hohen Preis verbunden.
Den Verlauf der Story fand ich nicht unbedingt zu 100% vorhersehbar und bietet so einige unerwartete Überraschungen. Hatte auch keine großen Längen gehabt und verlor nicht den eigentlichen Fokus der Story aus den Augen (etwas was mich leider bei den Animefilmen Your Name und A Silent Voice doch sehr gestört hatte) Am Ende bleiben ein paar kleine Fragen offen, von denen einige bewusst offen gelassen wurden und eine scheinbar unbeabsichtigt.
So bleibt völlig unklar was es mit der Rattendame auf sich hat. Ihre Rolle bleibt bis zum Ende dem Zuschauer völlig verschlossen. Fast schon nebenbei und so als hätte sie es von Anfang an so ausgelegt nutzt sie die Gelegenheit und verschwindet nahezu unbeachtet und unbehelligt in die Menschenwelt. Ab da wirkte es ein wenig so als hätte der Film diese Rattenfrau vergessen. Hatte mich da etwas gewundert.
Jedenfalls hatte das ganze keinen brachialen Cliffhangar Charakter, der nach einem zweiten Teil förmlich schrie. Das fand ich noch in Ordnung.

- Die Charaktere fand ich nett, aber nicht wirklich spektakulär. Wie Asane gesagt hat kann man die Charaktere recht leicht kategorisieren und stereotyp aufteilen. Die etwas naiven Jugendlichen, die sich für das gute Einsetzen und den ängstlichen Älteren trotzen, die weisen Großeltern, die über allem schweben und natürlich die restlichen Erwachsenen und Bewohner, die allerdings eher zu kurz kommen und größtenteils die Gegenfront darstellen. Einzig die bizarre Rattenfrau und der mysteriöse Seelenhüter ragten für mich etwas heraus. Nichtsdestotrotz wurden zumindest die Hauptcharaktere und deren Lage und Beziehung sehr intensiv und emotional dargestellt. Hat mir gut gefallen.

- Das größte Highlight war für mich bei dem Film die erstklassige Animation und die sehr gelungene Cinematographie. Alles wurde sehr schön, lebendig und flüssig animiert. Die Paralellwelt versetzt mich noch immer in staunen. Hatte mich vom Stil her sehr an eine Mischung aus Avatar/Korra und Studio Ghibli Film erinnert. Eine richtige Augenweide, die vor allem auf der großen Leinwand Spaß gemacht hat.

Insgesamt kann ich Big Fish & Begonia nur wärmstens empfehlen. Es ist ein Animationsfilm, dass einen sofort in eine andere Welt hineinzieht. Da können sich wie ich finde viele japanische Animeregisseure auch eine Scheibe von Abschneiden. Abgesehen von Miyazaki und den anderen (Ehemaligen) von Ghibli kam für mich bis jetzt noch kein Animefilm an die Qualitäten von Big Fish & Begonia heran, was Storytelling und zum Teil Cinematographie anbelangt.
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