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Rezensionen – Sword Art Online: Alicization

Avatar: MaDmAn#1
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Sword Art Online Alicization: Teil (1/3)
Dies ist eine grobe Review der dritten Staffel, also der Alicization-Arc. Diese Review basiert auf Notizen die ich aus meinem Gedächtnis entnommen habe. Ich nutze nur Informationen aus der Vorlage, also den Light Novels, wenn dies notwendig ist. Zudem wird man an der sich stetig wachsenden Anzahl an Wörtern feststellen, dass die Probleme im Laufe der Handlung zunehmend werden.

Auch in der dritten Staffel von Sword Art Online wird die Qualität des Anime an mehreren Punkten stark verzerrt. Diese werde ich in den folgenden Abschnitten darlegen, es sei anzumerken, dass ich die Vorlage, also die Light Novel gelesen, habe.

Folgen 1-11:
Die ersten elf Folgen von Alicization haben sich wie Fullmetal Alchemist: Brotherhood angefühlt, eine sehr ruhige, langsame und mysteriöse Erzählweise. Anstatt einen weiblichen Deuteragonisten, lernt Kazuto Kirigaya (Kirito) zu Anfang seiner Zeit in Underworld einen Jungen namens Eugeo kennen.

Ohne Gegenleistung bietet er ihm ein Teil seines Mittagessen an, schon zu Beginn lernt man die Hilfsbereitschaft von Eugeo kennen, aber auch merkt man das ein Ereignis ihn besonders bedrückt. In seiner Kindheit musste er mit ansehen wie seine Kindheitsfreundin Alice Zuberg von einem Integritätsritter entführt wird. Seit diesem Tag hat er sich geschworen, ein Integritätsritter zu werden um sie zurück in sein Heimatdorf, Rulid, zu bringen.

Natürlich ist die Erzählweise deutlich zu schnell, besonders das Verlassen aus Rulid war zu verfrüht, dort hätte man den Konflikt von Eugeo nochmals hervorheben können, hierbei sei die Szene mit Selka anzumerken. Leider hat man die Reise der beiden hin zum Turnier von Zakkaria nicht adaptiert, was die Beziehung zwischen Kirito und Eugeo nochmals hervorgehoben hätte, dies ist eine qualitative Anmerkung die, den ersten Abschnitt noch verbessert hätte.

Ein Highlight in dieser Staffel ist tatsächlich die Persona Eugeo, man kann erkennen wie aus dem unbefleckten und schüchternen jungen ein mutiger und intelligenter Schwertkämpfer wird. Der die Worte, die ihm sein Freund Kirito beigebracht zu Herzen nimmt und das Taboo-Register, als erster Mensch in Underworld, in Frage stellt und sich von diesen befreien kann. Zudem entwickelt er eine zunehmende Intelligenz in seinen Kämpfen und schließt selbständig auf Zusammenhänge (Kampf gegen Eldrie und Humbert). Auch sorgt seine Figur, dass einige Momente entstehen, die Situationen authentisch werden lassen, die zuvor sehr konstruiert gewirkt hatten.

Ebenfalls ist seine Gesichtsmimik ständig in einem bedrückten Zustand, nur in wenigen Momenten kann er von seinem Konflikt absehen und Freude empfinden. Dieser Charakter fühlt sich, sehr menschlich an und besitzt viele Schwächen und Fehler die er in ihrem Leben begangen hat bzw. daran gehindert wurde dies zu ändern. Auch hat Eugeo eine besondere Eigenschaft, die tragische Vergangenheit zu seinem Vorteil zu nutzen und sich jedes Mal die eine Szene ins Gedächtnis zu rufen und vorwärts zu gehen, im Gegensatz zu Kirito (Plot Convenience).

Man merkt gleich zu Beginn, dass Kirito keine komplexe Figur ist, wenn man Eugeo neben sich hat. Eugeo lernt im Laufe der Handlung seine Schwertfähigkeiten zu verbessern und sich von dem Konflikt zu befreien, wenn Reki Kawahara nicht Plot Convenience verwendet hätte um seinen Charakter zu verunstalten und somit Kirito wieder in den Vordergrund zu stellen. Ohne Betrachtung der zukünftigen Ereignisse ist, kann das folgende Fazit auf die Volumes 9-11 ausgesprochen werden, ein Armutszeugnis für ein Arc von 11 Volumes (Vol. 9-20).

Fazit: 8-9/10

Prolog zu den weiteren Folgen:
Jedoch bestand diese Staffel eben aus 48 Folgen und genau die Episoden 12-48 verwässern die eigentliche Qualität von den 11 Folgen. Nun welche Probleme sind es, die diese Staffel genau bzw. fast so qualitativ unterdurchschnittlich macht wie die vorherigen Staffeln?

Es sind die Charaktere, außerhalb des Protagonisten und Deuteragonisten, denn in einer Geschichte sind Interaktionen notwendig um Figuren zum Zuschauer zu binden und dies ist hier nicht der Fall. In einem Fantasy- Genre erwartet man eine große Vielfalt an Charakteren, zwar werden diese hier geboten jedoch sind diese nur wichtig, weil dies die Handlung gerade verlangt, also ein Plot Device.

Natürlich muss eben auch über den Charakter Kirito gesprochen werden, der Protagonist des gesamten Franchise. Besonders in der dritten Staffel sind zu Anfang seine Fähigkeiten limitiert, sodass er in Kämpfen an sein Limit gehen muss, trotzdem ist die Darstellung seiner Figur sehr nach einem Shounen-Helden orientiert. Auch ist er für Eugeo eine Art Lehrer, der ihm den Aincrad-Stil beigebracht hat.

Zudem ist sein Einfluss in der Geschichte deutlich zu groß, bedeutet gewisse Ereignisse sind nur durch seinen Eingriff erst möglich, wie dass Eugeo sich gegen die Axiom Kirche stellt, ohne sein zu tun wäre dies unmöglich gewesen (was sehr Ironisch zum Ziel der ganzen Simulation von Underworld ist, also von Rath). Ebenfalls sind seine Fähigkeiten Plot abhängig, wenn er gegen die Integritätsritter kämpft muss er an sein Limit, aber gegen Quinella, PoH und Subtilizer/Gabriel kann er ohne sonderliche Schwierigkeiten gegen diese kämpfen.

Auch vergangene Elemente aus den vorherigen Staffeln erscheinen mit zunehmendem fortschreiten der Handlung, dies sorgt für Szenen die man in Harem-Anime wiederfinden würde, und ja solche Produkte genießen bei mir kein hohes Ansehen, sowie zeugen sie nicht mit hohem Anspruch, dementsprechend sorgt dies ebenfalls für eine Verwässerung

Folgen 12-24:

Kommen wir nun zu den Folgen die, die Qualität des Alicization-Arc stark verwässern. Der Autor Reki Kawahara hat keinen Weg gefunden, um die neu eingeführten Charaktere sinnvoll in die Geschichte einzubinden. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn er adaptiert die Original Handlung, also den Aincrad-Arc. In Alicization muss der Protagonist ebenfalls einen Turm hinaufsteigen, der auch in Ebenen unterteilt ist, der übrigens 100 Ebenen aufweist.

Hierbei zeigt sich das Problem, die Ebenen sind nicht wie in Aincrad mit diversen Landschaften versehen (die exotische Orte geboten haben), sondern sind stupide aufgebaut. Zwar könnte dies für den Unterhaltungswert keinen Abbruch tun, wenn man einen Teil der 100 Ebenen eine andere Textur gegeben hätte, so sieht jede Ebene allerdings annähernd gleich aus, auch scheinen die wichtigen Ebenen wie Boss räume aufgebaut zu sein. Man kann bezweifeln, dass Quinella dies mit Absicht getan hat, um zukünftige Kämpfe dort auszutragen.

Nun müssen sich Eugeo und Kirito durch mehrere Integritätsritter kämpfen, um die höheren Ebenen zu erreichen. Zwar werden diese animationstechnisch sauber präsentiert, jedoch wird dies nach mehreren Folgen relativ eintönig. Eines der größten Manko ist, dass im Kampf gegen die korrumpierte Alice Zuberg alias Alice Synthesis Thirty, die Wand des Turms zerstört wird und dadurch Alice und Kirito hinausgezogen werden. Es wäre Storytechnisch sinnvoller gewesen, wenn Eugeo diesen Platz eingenommen hätte, denn in keinem weiteren Punkt interagieren diese miteinander, abgesehen von starrer Gesichtsmimik.

Nicht dass dies eine tragische Geschichten zwischen Eugeo und seiner Kindheitsfreundin Alice Zuberg wäre, nein, Reki Kawahara hat vergessen dies in die Handlung zu implementieren. Der Vorzug galt Kirito um seine Agenda durchzudrücken, die übrigens keiner wirklich, in seinem Umfeld jemals in Frage gestellt hat, bedeutet also sein Wort ist die oberste Maxime. Die beiden Sitzen außerhalb des Turms und Kirito akzeptiert ihre Bitte sie nach Rulid zu ihrer Familie zu bringen und danach die Erinnerungen von Alice Zuberg in ihren Körper zu implementieren, also sie gibt freiwillig ihren Körper auf.

Der nächste Schnitzer geschieht, als Eugeo im Gemach von Quinella aufwacht und von ihr korrumpiert wird. Sie gräbt eine unvollständige bzw. abgehackte Erinnerung aus seinem Gedächtnis, die zeigt wie Kirito und Alice sich zu küssen scheinen. Zwar hat er seit Beginn der Handlung einen Konflikt in sich, dass er zu Feige war, um Alice vor dem Integritätsritter Deusolbert zu retten, bloß lag es nicht an seinem Charakter, sondern an das Taboo-Register, dass verhindert hat, dass er sich bewegen kann. Ebenfalls sind diese Entscheidungen seitens Eugeo, nicht im Sinne seines Charakters.

Denn von Rulid bis zu dieser Szene, war seine Motivation Alice zurückzubringen, eben dieses Ziel gab ihm die nötige Willenskraft um jede Hürde (Bruch mit dem Taboo-Register) zu überwinden. Abgesehen von seinem Ziel, gab er eine weitere Person ein Versprechen, nämlich Tiese. Die übrigens auch romantische Gefühle für ihn empfunden hat, deswegen ergibt es keinen Sinn, dass er in seinem Leben keine Liebe verspürt hat. Eben wie Kirito hat Eugeo auch Personen die ihn als eine wichtige Person in ihrem Leben ansehen (Selka, Alice Zuberg, Tiese, Golgorosso).

In der gleichen Szene appellieren Tiese, Alice und Kirito sich nicht von den Worten zu beeinflussen. Es sei anzumerken, dass die Visuelle Darstellung elegant und wirkungsvoll mit Musik unterlegt wurde, zudem wird damit sein Konflikt perfekt inszeniert. Seine Jahre lange Einsamkeit und Hilflosigkeit, sowie die Abschottung von anderen Menschen und die damit verbundene Bürde die er niemanden anvertrauen konnte und somit nicht teilen vermochte.

Ihm wird in dieser Szene selbst klar, dass dies nicht richtig zu seien scheint. Trotzdem lässt er sich doch von ihr in ein Integritätsritter verwandeln und so seine Erinnerungen zu verlieren. Dies steht konträr zu seinem Charakter und macht die gesamte Struktur seines Aufbaus zunichte. Noch ein weiteres Manko ist, Kirito kann aus einer simplen Vermutung schließen, dass ein Mitarbeiter von Rath die Bewohner von Underworld manipuliert hat. Aber das Eugeo seit seinem Verschwinden mit einem Konflikt zu kämpfen hat, bemerkt er nicht. In den Light Novels macht es Eugeo deutlich offensichtlicher als im Anime.

Nun kommt es zum Kampf zwischen Kirito und Eugeo (als Integritätsritter). Während des Kampfes appelliert Kirito an seinen Freund, ohne Erfolg. Er friert seine beiden Freunde ein und kehrt wieder zu Quinella zurück, um sein Erinnerungsmodul zu modifizieren, in diesem Augenblick wacht er aus seinem Marionettenzustand auf und greift Quinella an, da sein Dolch aus Metall ist kann er ihr keinen nennenswerten Schaden zufügen.

Als sie versucht ihn anzugreifen, kommt seine Verstärkung. Kirito ahnte bereits, dass Eugeo dies nur als List abgetan hat. Zusammen an der Seite seiner besten Freunde können sie den Lakai Chudelkin besiegen. Quinella nimmt es ganz gelassen hin und zeigt ihr Meisterwerk dem Trio, als dieser versucht Eugeo anzugreifen blockt Alice dies mit ihrem Körper ab und wird durch die Klinge durchbohrt.

In Kiritos Wut, da er dessen Bewusst ist das der Tod hier endgültig ist, greift dieser ebenfalls an, wir jedoch nur mit einem Schlag lebensgefährlich verletzt. Eugeo befindet sich in eine Schockstarre und kann nicht verstehen, wie die Situation so schnell eskalieren konnte. Zu seiner Rettung tritt Charlotte, eine kleine Spinne die Cardinal dient, ein um Eugeo Zeit zu verschaffen und um Cardinal in den Turm zu teleportieren. Bei dieser Tat, wird sie durch den Sword Golem getötet.

Cardinal ist nun mit von der Partie, heilt die Wunden der beiden und will sich für den Tod ihrer engsten Dienerin Rächen, bloß Quinella erklärt den vieren, dass der Sword Golem aus 100 Integritätsrittern besteht, die in mehreren Schwertern verwandelt worden sind. Anstatt diese zu zerstören und damit die Seelen von 100 Menschen, gibt sie im Austausch dafür ihr Leben, obwohl sie eigentlich aus der Vergangenheit wissen sollte, dass Quinella hinterlistig ist.

Hier entsteht erneut ein gravierendes Problem, sie kann aus Moralischen Gründen nicht den Sword Golem zerstören, aber als Eugeo sie bat ihn in sein Blue Rose Schwert zu verwandeln, steht seine Bitte nicht im Konflikt mit ihrer Moral. Also sie will lieber, dass ein anderer diesen zerstört, also dreiste Doppelmoral und das für eine K.I. Eugeo schafft es rechtzeitig sich in sein Schwert zu verwandeln und den Sword Golem zu zerstören. Als er Quinella anschaut, kommt ihm das ganze Leid hoch das ihm und seine Kindheitsfreundin angetan wurde und greift sie an. Er kann ihr einen Arm abschlagen, doch dadurch wird sein Schwert in Zwei geteilt und somit auch sein Körper.

Durch die Inkarnation von Kirito, kann er wieder sein Beidhändigkeitsskill verwenden und somit Quinella schwer verletzen. Sie versucht über die Hauptkonsole in die reale Welt zu flüchten, doch Chudelkin der nicht mehr tot zu sein scheint versucht sie körperlich zu „belästigen“ und geht dabei in Flammen auf und beide Verbrennen in der Luft. Man kann festhalten, dass der Endboss durch Deus Ex Machina vernichtet wurde, obwohl dieser auf Seiten des Antagonisten war. Vielleicht ist sein Name nicht ohne Grund auf Schmuddelkind ableitbar, jedoch erniedrigt es seinen Charakter und macht diesen zu flach, wie fast jeden Charakter in Underworld.

Ein weiteres Manko enthüllt sich. Kirito versucht mit seinen Fähigkeiten, die Wunden von Eugeo zu heilen. Doch dieser entgegnete ihm, es sei alles in Ordnung er dieses Schicksal verdiene, da er seine Freunde verraten hat. Das mag zwar sein, jedoch hat sein Verrat nichts am Ergebnis des Kampfes geändert, auch ist durch seine kurze Abwesenheit als Integritätsritter niemand verletzt worden, trotzdem ist es eine wunderschöne Szene (Diese Welt, diese traurige Welt es hüllt sie ganz sanft, ein genauso wie der Nachthimmel / This Sorrowful World envelop it as gently as the night sky), aus dramaturgischer Sicht. Abgesehen davon, dass Eugeo noch Zeit hatte, dem Schwert von Kirito einen Namen zu geben, fühlt sich eher nach einem Abhaken von wichtigen Informationen an.

Sarkasmus: Warte kurz Kirito, ich liege zwar zerteilt auf den Boden, aber dein Schwert sollte übrigens Schwert des Nachthimmels heißen. Ok, ich habe nun alles gesagt, jetzt kann ich in Ruhe sterben. Wenn mich der Plot noch missbrauchen möchte, komme ich sehr gerne wieder und sterbe dann halt nochmal.

[Das würde ich keinen qualitativen Schreibstil nennen, man kann zwar dramatische Momente erzeugen, aber keine widersprüchliche Entscheidungen treffen. Wenn Kirito seinen Freund nicht verlieren wollte (und darauf basiert der gesamte nächste Arc), hätte er versuchen sollen ihn zu heilen, was bestimmt durch seine Inkarnation möglich gewesen wäre (wenn es mit eben dieser Fähigkeit möglich ist, zwei Schwerter zutragen obwohl dies in Underworld unmöglich ist dann wäre eine Heilung sicher eine Option gewesen)]

Allgemein ist diese Entwicklung vom Schwertkämpfer in einen willenlosen Integritätsritter deutlich zu schnell erzählt worden, wohlgemerkt sind seit dem Aufeinandertreffen mit Alice erst ein paar Stunden vergangen. Hier hat Kawahara nur eine Situation kreiert, um seine Seitenzahl zu erhöhen und einen Grund zu liefen, damit er Eugeo den Gnadenstoß geben kann.

Zudem sind sich Kirito und Eugeo sicher, dass sie um den Körper von Alice hätten kämpfen müssen, da erstere die Persönlichkeit von Alice Synthesis Thirty bewahren und zweiterer Alice Zuberg zurückbringen wollte. Bloß steht diese Aktion im Widerspruch zu den Zielen von Kirito und Eugeo, deren Mission war Alice Zuberg zurückzubringen.

Außerdem hat Alice Synthesis Thirty bereits gesagt, sie wolle ihren Körper für den originalen Besitzer (Alice Zuberg) aufgeben, dies Versprach Kirito. Zudem sollte man vielleicht sie fragen, ob sie damit einverstanden ist, was sie gewesen ist, anstatt über den Körper eines anderen herrschen zu wollen.

Merkwürdig ist, dass beide lieber dieses Ergebnis akzeptieren, anstatt den halbierten Körper zu heilen. Also versucht man, dies dramatisch zu erzählen, obwohl man den Tod von Eugeo hätte verhindern können und dies nur an der Überheblichkeit beider gescheitert ist. Zudem stehen diese Szenen wieder konträr zu ihren Charakteren. Während des Hinaufsteigens des Turms wollte Kirito, Eugeo unbedingt in die reale Welt bringen und Eugeo versprach Selka gemeinsam mit Alice zurückzukehren.

Hierbei kann man schon erkennen, dass Reki Kawahara keine andere Lösung gefunden hat, um den Subarc War of Underworld spannend zu schreiben und natürlich Kirito als den größten und stärksten Schwertkämpfer zumachen, sowie Alice als ein Objekt in seinen Harem aufzunehmen. Es ist nicht logisch, dass Kirito den Sword Golem nicht besiegen kann, aber dafür Quinella. Eine die mehrere Jahrhunderte ihre Schwertfähigkeiten optimiert und jegliche Sacred Arts erforscht hat, sowie Unterstützung aus der realen Welt bekommen hat. In der Light Novel sagt Kirito, in einem Monolog, selbst, dass er sie nicht besiegen kann.

Dieser Quantensprung seiner Kräfte wird gegen Ende des War of Underworld Arc noch deutlicher. Allgemein hätten alle Tode, abgesehen von Charlotte (vielleicht sogar auch ihr Leben) verhindert werden können, wenn Kirito früher sein Beidhändigkeitsskill aktiviert hätte (was ihn durch seine Inkarnation möglich war), so verkümmert Eugeo nur zu einem der größten Plot Devices in der Anime Industrie, vielleicht sogar der gesamten Filmindustrie.

Nämlich die Verwandlung von Kirito in einen komatösen Zustand hin zum Retter von Underworld, dass eigentlich zeigen soll wie Inkompetent das Human Empire sowie seine Freunde sind. Da Kirito am Boden zerstört ist, seinen Freund Eugeo nicht retten und somit nicht mehr in der realen Welt bringen konnte, zusätzlich die Stromversorgung für den STL ausgefallen war, wurde direkt sein Fluctlight angegriffen und dadurch ebenfalls seine "Seele".

Trotzdem ist die Visualisierung dieser Szene [Folge 24, 15:56-17:46 ] sehr gut inszeniert und durch ReoNa dramatisch mit Musik unterlegt. Besonders als Kirito sich an eine vergesse Erinnerung wieder erinnern kann, seine beiden Freunde in seine Richtung schauen und er versucht zu ihnen zu laufen, aber zeitgleich einen tiefen Schmerz in seiner Brust empfindet, somit also daran gehindert wird weiterzugehen. Eine sehr gelungene Verbindung zur ersten Episode, in welche Eugeo auch einen Schmerz verspürte und sich nicht mehr bewegen konnte. Sowie ist dies die erste Visualisierung des Zustandes von Kirito für den nächsten Subarc War of Underworld.

Zum Fazit sei noch gesagt, auch die vielen inneren Monologe die, die Charaktere ausführlicher beschreiben nicht für eine Verbesserung sorgen , da das eigentliche Ergebnis durch diese Monologe nicht verändert wird, somit haben diese keine tragende Funktion um die Volumes 11-14 einer qualitativen Richtungsänderung zu unterziehen.

Es müssen dennoch sehr positive Worte über die Endings geschrieben werden. Hier möchte ich insbesondere, dass von ReoNa forget-me-not hervorheben, in diesem Ending (auch in Iris von Eir Aoi) kann man den Konflikt von Eugeo eindeutig sehen und mit dem zerbersten der Rosen wird das Ende von ihm nahezu perfekt visualisiert, wenn man sich die Lyrics dabei noch anschaut benötigt man keine langen und langweiligen Monologe um seine Gedankengängen nachvollziehen zu können.

Ein sehr qualitatives Ending mit Interpretation Spielraum, hier sei noch die Gesichtsmimik anzumerken die von einem traurigen Blick zu einem Lächeln verändert wird, dies soll die Befreiung von seinem Konflikt symbolisieren.

Fazit: 5/10
Allgemeines Fazit: 6/10
Beitrag wurde zuletzt am 12.09.2020 um 22:30 geändert.
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Rezensionen – Kami no Tou

Avatar: MaDmAn#2
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Ein weiterer populärer Anime, der im Genre Fantasy und Mystery angesiedelt ist. Merkwürdigerweise weist der Anime Tower of God und seine Vorlage einige Gemeinsamkeiten mit vielen Shounen Titeln, auf.
Die Handlung von ToG ist einfach zu erkennen, es existiert ein Turm der, wenn man ihn erklommen hat jeden Wunsch erfüllen kann, jedoch ist der Protagonist eine Person die unbefleckter nicht sein kann. Dieser hegt nur den Wunsch seine ehemalige "Retterin" Rachel wiederzusehen und
dieses Ziel wird sich, in seinen Grundzügen, auch vorerst nicht ändern.
Hierbei liegt schon das Problem, denn der Charakter Rachel ist in der gesamten Geschichte von ToG nur ein Plotdevice, sie beschwört sozusagen den Nebel aus Mystery und ist verantwortlich für bestimmte zukünftige Ereignisse. Der Protagonist Twenty-Fifth Baam erfüllt alle Eigenschaften eines typischen Shounen Helden,
zudem ist er sehr beliebt, speziell bei den weiblichen Charakteren, und zu overpowered.
auch hat er tragische Ereignisse erleben müssen. Daraus lässt sich noch ein weiteres Problem öffnen, denn
Baam ändert seine Attitüde im weiteren Verlauf nicht, obwohl ihm schlimme Dinge angetan werden.

Der Charakter Rachel ist das Gegenteil von Baam, durch bestimmte Umstände entwickelt sie einen Hass auf ihn den er im Laufe der Handlung als Quittung spüren wird. Ehrlich gesagt kann ich den Hass, den Rachel auf Baam hat nicht verstehen,
es wird mehrfach gesagt dass dies der wahre Charakter von ihr ist. Obwohl dies konsequent im Widerspruch zu der Beziehung zwischen den beiden außerhalb des Turmes, also zu Beginn der Geschichte, steht. Wie kann ein Psychopath, in diese Kategorie kann man Rachel eingliedern, einen Menschen mit moralischen Werten aufziehen, aber wenige Monate später eine 180° Wende im Charakter aufweisen?

Natürlich das Konzept einen Turm hinaufzusteigen ist ein bekanntes Mittel, es haben schon einige Anime diese Idee aufgegriffen. Auch Realfilme haben diese verwendet ebenso mit Mystery Elementen, Inception, mit seinen mehreren Traumebenen, könne man als Beispiel aufführen.

Mit diesen Vergleich möchte ich zeigen, dass ToG kein neues Konzept liefert, sondern eher den typischen Weg eines Shounen Anime wählt. Die einzigen Charaktere die wirklich besonders und ein gewisses Interesse wecken sind, Aguero Agnis Khun, Leesoo Ship, Rak Wraithraiser (obwohl dieser ein Comic Relief ist) , Hwa Ryun und Rachel (da sie den Nebel aus Mystery trägt und man gerne mehr erfahren möchte).

Nichtsdestotrotz ist für mich die erste Staffel von ToG auch einer der glänzenden Momente aus der Vorlage. Die Musik beim Opening und beim Ending sind sehr gelungen und unterstreichen die Persönlichkeit beider Charaktere, allgemein harmoniert die Hintergrundmusik mit dem aktuellen Geschehen. Zudem sollte gesagt werden, dass einige Szenen im Opening foreshadowing betreiben und für die Manhwa Leser ein kleiner Bonus ist.

Ich muss aber auch zugeben, dass ich keine besondere Affinität zu Shounen Anime habe und in diese Richtung entwickelt sich leider die Vorlage und damit automatisch der Anime, falls dieser eine weitere Staffel erhält, natürlich auch. Dennoch würde ich mich über eine weitere Staffel freuen, nur um die Charakterentwicklung von den oben genannten Charakteren, in animierter Version, schauen zu können.
Beitrag wurde zuletzt am 03.08.2020 um 08:05 geändert.
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Rezensionen – Shokugeki no Souma: San no Sara - Toutsuki Ressha-hen

Avatar: MaDmAn#3
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Food Wars hat zu Beginn mein Interesse für Kochen weiter befeuert, genau diesen Aspekt halte ich diesen Anime weiterhin zu gute. Mit seinen ausgefallenen Gerichten begeistert Food Wars die Zuschauer, dies ist auch ein Grund weshalb ich diesen Anime verfolgt habe.

Der Totsuki Train-Arc ist, bisher, der schwächste Arc in Food Wars, es wird ein solider Plot präsentiert der durch aus weiß Spannung aufzubauen. Jedoch werden zwischen durch einige, vorhersehbare, Plot Twists eingebaut, die Ereignisse in Bewegung setzen die für den Fortlauf der Handlung eine Rolle spielen. Dementsprechend werden auch minimale Entwicklungen seitens der Charaktere spürbar. Im Allgemein erachte ich die Handlung als vollkommen unrealistisch und diese hat man bereits in andere Animes sehen können.

Beim Essen glänzt der Anime durch die großartige Visualisierung, in komödiantischen Szenen nimmt die Qualität der Animation ab, jedoch kennt man diesen Stil auch bei der Nummer Eins auf Anisearch Fullmetal Alchemist: Brotherhood, dieser soll die Szenen etwas auflockern und zum Humor beitragen.
Bei den Charakteren wird bei den Nebencharakteren kaum auf ihre Hintergrundgeschichte eingegangen hierbei spreche ich von Yuuki Yoshino und Ryouko Sakaki, wenn ein Charakter näher beschrieben wird erhält dieser 4-5 Minuten Zeit, um uns eine Verbindung zum Charakter vorzugaukeln. Hier konnten sich keine nennenswerten Entwicklungen seitens der Charaktere erkennen, abgesehen von Erina Nakiri blieben die anderen Charaktere auf der selben Entwicklungsstufe, wie vor dem Totsuki Train-Arc.

Souma Yukihira bleibt ein optimistischer Mensch der nie seine Ruhe verliert, auch Megumi Tadokoro bleibt ein Mauerblümchen und ihre Kochfähigkeiten sind weiterhin auf einem guten Niveau. Die anderen Charaktere treten kaum noch in Erscheinung, dies ist aber auch einem bestimmten Ereignis zu zuschreiben.
Die bewegten sich auf einem ganz soliden Niveau und untermalt jede Szene. Das Opening hat mich, im Vergleich zum ersten, wenig angesprochen auch das Ending blieb mir nicht im Gedächtnis.

Für mich ist Food Wars ein guter Zeit vertreib gewesen, da er in einigen Szenen kaum Ernsthaftigkeit vorweisen konnte und rückte die eigentliche Story meist im Hintergrund und Charaktere wurden in wenigen Minuten näher beschrieben, von Tiefgründigkeit seitens der Charaktere kann nicht gesprochen werden. Jedoch muss gesagt werden, dass durch Comedy Elemente der Anime deutlich gesteigert wird, auch handelt es sich um Food Wars um einen Shounen Titel. Sodass nähere Charakteren Beschreibungen wenig unterhaltsam wären und den Anime deutlich schmälern würden. Trotzdem kann ich den Anime jeder Person empfehlen, die auf Ganbatte, ein wenig Story und auf Einsatz von Ecchi ansprechen.
Beitrag wurde zuletzt am 27.10.2019 um 20:59 geändert.
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