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Rezensionen – Maria-sama ga Miteru

Avatar: Ixs#1
Könnte es wirklich sein? Das es eine Live Action-Adaption eines Yuri-Klassikers gibt, der das Original wirklich respektiert?

Der „Maria-sama ga Miteru“-Film ist eine passend (aber nicht sklavisch) getreue Adaption des ersten Bogens der ersten Staffel von Marimite, worin Sachiko Yumi zu ihrer kleinen Soeur macht. Ein breites Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus, als der Film mit Yumi begann und der Erzähler begann mit den Worten „langsames Gehen wird hier bevorzugt“. Als Sachiko Yumis Schleife richtete, der Yamayurikai vorgestellt wurde, als Yumi und Sachiko gemeinsam Klavier spielten und tanzten und jedes Mal wenn „Maria-sama no Kokoro“ gesungen wurde usw.
Die Leute, die an diesem Film gearbeitet haben, haben Lillian und seine Atmosphäre wunderbar nachgebildet. (Komplett mit dem Soundtrack, den Marimite-Fans gewohnt sind.) Es war besonders schön, den Yamayurikai-Raum in Live-Action zu sehen.
Jede Schauspielerin hat einen guten Job gemacht, um ihren Charakter zum Leben zu erwecken. (Ich war überrascht, wie sehr Seis Schauspielerin nach Toyoguchi Megumi klang. Ein großes Lob für sie.) Der einzige merkliche Schnitzer in der Schauspielerei war, als Yumi weinte, als sie nach den Gerüchten über sich selbst und Sachiko befragt wurde. Der Schauspieler, der Kashiwagi-san spielte, projizierte Kashiwagis Präsenz nicht erfolgreich, aber seine Rolle war wirklich sehr untergeordnet und klein – und wie viele Leute sehen sich diesen Film wegen ihn an? Sachiko war die coole Onee-sama, die eine Spur gereizt war, Youko war köstlich gekonnt, Yumi war die Yumi, wie wir sie kennen, Shimako war bezaubernd, Sei rockte (sie betatsche Yumi immer noch, was Sachiko dazu brachte, mit dem lillianischen Äquivalent von „Weg da, Bitch sie gehört mir.“ zu reagieren), Eriko hatte einen schelmischen Funken, Rei war der sanfte „Schulprinz“ (ihr Haar ist im Film etwas länger, sieht aber gut aus) und Yoshino hatte eine etwas größere Rolle als in früheren Versionen dieses Bogens. (Ihre Rolle – und wirklich die der gesamten Familie der Gelben Rosen – in dieser Arc sind ziemlich klein. Da dies der einzige Marimite-Film ist taten die Autoren gut daran den Yoshino-Fans einen kleinen Gefallen zu tun, indem sie ihr ein paar Zeilen mehr gaben.) Sogar Tsutako war gut besetzt.

Insgesamt: Wenn man ein Fan von Maria-sama ga Miteru ist, ist dieser Film ein Muss. Wenn man noch nie etwas von Marimite gelesen/gesehen hat, würde ich die Light Novels, den Manga oder den Anime zuerst empfehlen. Dieser Film ist für Neulinge zugänglich, aber genau wie die Marimite-Drama-CDs ist er ein Geschenk für die etablierten Fans.
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Rezensionen – Kakera

Avatar: Ixs#2
Kakera folgt den sehr, sehr einfachen Grundzügen von Sakurazawa Ericas fröhlichem romantischen Drama Manga Love Vibes, der es wirklich wert ist gelesen zu werden und der es nicht verdient mit diesem Film in Verbindung gebracht zu werden.

Kakera handelt von der „Romanze“ zwischen Haru und Riko, die Mako bzw. Mika von Love Vibes ersetzen. Haru, eine College-Studentin, hat einen Verlierer-Freund, aber mit ihrem immer leeren Gesichtsausdruck und der düsteren Atmosphäre mit der sie ständig herumzulaufen scheint, ist sie auch kein großer Wurf. Riko, ihr Liebesinteresse, ist alles, was ihr Manga-Gegenüber Mika (mein Favorit im Manga) nicht ist: langweilig, depressiv und von zweifelhafter psychologischer Stabilität.
Ein perfektes Beispiel dafür, wie der Film die Geschichte und die Charakterisierung des Mangas wiedergibt: In Love Vibes wird Mako zu einem Mixer am Weihnachtsabend eingeladen und akzeptiert, weil sie Angst hat ihren Freunden zu sagen, dass sie eine Freundin hat, Mika. Mika versteht und vertraut darauf, dass Mako sie nicht betrügt und zurückkommt um gemeinsam Weihnachtskuchen mit ihr zu essen. Nachdem Mako sich einem Typen zugewandt hat, der sich für sie interessiert, entschuldigt sie sich aus dem Mixer und geht nach Hause um Mika zu sehen. Sie denkt darüber nach wie sehr sie sie liebt und Weihnachten mit ihr verbringen möchte. In dem Film geht Haru mit ein paar Freunden in eine Bar und Riko, die sie anruft und ausflippt nachdem sie erfahren hat, dass dort Jungs sind taucht in der Bar auf als wäre sie aus Misery ausgestiegen. Sie zieht Haru von ihren Freunden weg und sie verbringen den Rest des Abends damit abseits von ihnen zu sitzen, während Riko Harus Hand ergreift und jeden vor den Kopf stößt, der sich nähert.

Nicht nur, dass alle Charaktere furchtbar umgeschrieben wurden (ganz zu schweigen davon wie Shouko verändert wurde), dieser Film enthält auch prätentiöse Symbole, wie etwa Rikos Prothesenjob, der das Loch in ihrem Herzen darstellt oder was auch immer und eine Flasche Tee, die sich in etwas verwandelt, eine zweiköpfige Taube.
Dieser Film war so durchwachsen, dass es mir egal war, dass sein Ende völlig anders war als das Happy End des Mangas. Ich möchte nicht noch eine Minute von Harus und Ricos Leben sehen, egal ob sie zusammen oder getrennt sind.
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Rezensionen – Topless

Avatar: Ixs#3
Topless war ... okay .... (Es ist überraschend unschuldig.)
Natsuko ist Studentin und mietet mit ihrem in sie verliebten Mitbewohner Koji eine Wohnung in Tokio. Sie erfährt, dass ihre alte Freundin von der High School, die sie immer noch liebt (auch wenn sie es leugnet), Tomomi, heiratet. Natsuko trifft auch auf Kana, eine Schülerin, die nach Tokio gereist ist, um nach ihrer Mutter zu suchen, die sie vor 12 Jahren verlassen hat, um bei ihrer Geliebten zu leben.

Die Schauspieler war gut – besonders Shimizu Mina als Natsuko, Sakamoto So als Koji und Oomasa Aya als Kana, aber die Geschichte interessierte mich nicht besonders. Es ist die Art von Film, die man in einem „Studienkreis“ bei „Queer Studies“ sehen konnte, um Diskussionen auszulösen, aber ich würde mich nicht hinsetzen, um mir den Film noch einmal anzusehen, um eine gemächlich Unterhaltung zu führen.
Topless porträtiert möglicherweise Lesben in Japan auf eine Art und Weise, wie sie in den Medien selten anzutreffen ist (vor allem in Filmen), aber es lässt die Chancen, ein glückliches und erfülltes Leben als Lesbe zu führen, ungewollt gering erscheinen. (Mit Ausnahme von Kanas kurz gesehener Mutter gegen Ende.) Es ist frustrierend, denn das war nicht die Absicht dieses Films – es ist fast komisch, wie trostlos und angstbesetzt diese Geschichte ist. Zum Beispiel: Die Frauen im Lesbenkreis an der Universität von Natsuko sind alle humorlos und haben verbissene Gesichter und der Kreis beginnt sich am Ende aufzulösen. Was zum Teufel war der Grund, den Kreis in den Film aufzunehmen? Am Ende wird Tomomi „unfreiwillig“ verheiratet und hat ein Kind. Natsuko schreibt ihre traurige Geschichte als Roman nieder. Es gab jedoch eine lustige Rolle in dieser letzten Szene, als Tomomi ihrer Tochter sagte, dass Natsuko ihre „besondere Freundin“ sei. (Ich habe einen schrecklichen Sinn für Humor, nicht wahr?)

Der Handlungsstrang jedes Charakters sind am Ende gelöst, obwohl die Endergebnisse von Koji und Kana nicht gezeigt werden, sondern über Natsukos Voice-Over-Erzählung beschrieben werden. Dies gab dem Film am Ende das Gefühl, ein bisschen zu hetzen. Kanas Geschichte fühlte sich auch nicht sehr gut in die anderen beiden (Tomomi und Koji) integriert an, obwohl es wahrscheinlich die originellste war. Das ultimative Gefühl, das Topless hinterließ, war bittersüß, wenn auch es mehr bitter als süß insgesamt war.
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