• GeschlechtWeiblich
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Beiträge

Eine Übersicht aller Beiträge, die Du verfasst hast.
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Rezensionen – Cotton

Avatar: Ixs#1
Cotton ist ein verstaubter kleiner Manga, der ursprünglich im Jahr 2000 veröffentlicht wurde und nur vier Kapitel umfasst. Die Mangaka hinter Cotton Kita Konna, die Autorin die bereits hinter anderem großen Serien wie Himitsu no Kaidan steckte. Offensichtlich ist ihr weder Yuri noch Yaoi fremd.
Es gibt jede Menge Dramatik, was immer schön ist, aber da der Manga so kurz ist wirkt die Geschichte sehr gehetzt. Es gab mehrere Male, wo ich mich dabei ertappte, dass ich von der Kette der Ereignisse verwirrt war und mich fragte, wie eine Handlung dorthin führte. Natürlich könnte dies alles auf meine persönliche Unintelligenz zurückzuführen sein, aber ich denke, dass ich inzwischen genug Manga gelesen habe, um ein vernünftiges Verständnis dafür zu bekommen, was ein gutes Tempo sein sollte.
Die Charaktere selbst waren ziemlich anständig, da sie beide vernünftig und hübsch waren. Die Hauptcharaktere, Natsuki und Michiko, haben eine ordentliche Chemie zwischen sich, wobei ihre Beziehung eine ordentliche Entwicklung durchläuft. Natsuki, als die ältere der beiden, überbrückt die Grenze zwischen dem Älterwerden und einer überraschenden kindischen Seite. Es ist wirklich erfrischend, eine Hauptfigur zu haben, die eine Office Lady ist, anstatt nur ein Schulmädchen zu sein. Michiko hingegen ist der klassische coole und mysteriöse Schulmädchentyp, die fast garantiert, dass sie einige hitzige Probleme hinter ihrer kalten Miene versteckt. Insgesamt sind sie nicht super einprägsam, aber sie sind auch nicht nervtötend. Ordentlich, würde man sagen.
Das Artwork ist so ziemlich die Definition von einfach, mit schönen, klaren Linien, die die Dinge nicht zu kompliziert machen oder die Seite überladen. Die Charakterentwürfe selbst sind nicht besonders schick.

Alles in allem war Cotton ziemlich anständig. Anständige Kunst, anständige Geschichte, anständige Charakterisierung, anständig. In Ordung.
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Rezensionen – Fragtime

Avatar: Ixs#2
Die Geschichte von Fragtime folgt Moritani Misuzu, einem Mädchen mit der ungewöhnlichen Fähigkeit die Zeit anzuhalten, aber nur für drei Minuten am Tag. Da sie schüchtern und introvertiert ist, nutzt sie ihre Fähigkeit nur, um sich etwas Zeit zu nehmen und dem sozialen Druck durch Gespräche mit anderen zu entkommen. Als zurückhaltendes Mädchen konnte sie keine wirklichen Freunde finden. Dies alles änderte sich eines Tages, als sie beschloss unter dem Rock eines anderen Mädchens, ihrer Klassenkameradin Murakami Haruka zu schauen. Aus irgendeinem Grund ist Murakami immun gegen ihre Kraft und ertappt Moritani auf frischer Tat ein. Dies führt zu einer Kette von Ereignissen und zu ein bisschen Romantik zwischen den beiden.
Ein Aspekt den ich an Fragtime wirklich mag, ist die Kraft selbst und Moritanis Gebrauch davon. Ich mag die Richtung die viele japanische Geschichten nehmen, wenn es um Superkräfte geht, die oft nicht von Superhelden genutzt werden und die Geschichte stattdessen viel persönlicher und charakterorientiert machen. Auch die Beiläufigkeit wie diese Kräfte existieren, Moritani hat sie einfach irgendwie, ohne seltsame Ursprungsgeschichte oder gruseligen Wissenschaftler.
Die Handlung, die Abfolge von Ereignissen, ist eine eher einfache Alltagsleben-Geschichte mit ein wenig Zeit-Manipulation. Die Mädchen kämpfen nicht täglich gegen Anomalien und Monster. Der wirklich gute Teil liegt in den Charakterentwicklungen von Moritani und Murakami selbst.
Moritani ist ein schüchternes, stilles Mädchen, das lange ohne Freunde auskommt und zum ersten Mal Dinge wie Vertrauen und Eifersucht erfährt. Ihre Unsicherheit ist das größte Hindernis. Murakami ist zu Beginn ein Rätsel. Sie hatte Moritani angelogen, um ihre Kräfte zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen und drehte sich dann und biete Moritani an sich zu verabreden. Es ist anfangs sehr schwierig eine gute Vorstellung davon zu bekommen, wer sie ist. Ein direktes Zitat aus dem Manga: „Ich habe keine Ahnung, was sie denkt!“ Aber das macht sie interessant.

Das Artwork ist anständig. Bestenfalls gut. Es passt zu dem Grundton der Geschichte, die es zu erzählen versucht. Das Artwork erinnert mich ein bisschen an KyoAni, weshalb ich es vielleicht so mag. Moritani ist sehr Moe. Es ist ziemlich gut, aber nicht fantastisch.
Insgesamt ist Fragtime ein guter Manga. Es lohnt sich ihn länger als die drei Minuten die Moritani die Zeit anhalten kann zu lesen.
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Rezensionen – Honey Crush

Avatar: Ixs#3
Honey Crush ist eine bittersüße Geschichte über unerwiderte Liebe. Kyokos Dilemma ist das einer unerwiderten Liebe. Obwohl sie und Madoka sich in ihrer Kindheit versprochen hatten in Zukunft zu heiraten, sobald Kyoko und sie wieder vereint sein würden, war Madoka nicht nur schockiert zu erfahren, dass Kyoko ein Mädchen und kein Junge ist, wie sie glaubte, als sie noch Kinder waren (Kyoko war flach, bevor sie einen großen Wachstumsschub bekam), sondern sie lehnte Kyoko auch vollständig ab. Für Kyoko war dies schwer zu akzeptieren, aber es blieb ihr nicht anderes übrig. Durch Mitsus „Ermutigung“ sich zusammenzutun und Madokas aktuelle Beziehung zu einem Mann zu stören, durfte Kyoko etwas weiter hoffen, dass Madoka ihre Gefühle schließlich doch noch akzeptieren würde.
Kyoko ist ein cooler Charakter, weil sie in ein anderes Mädchen verliebt ist und es ihr egal ist, was andere darüber denken. Die Tatsache, dass sie irgendwie ihre Gelassenheit beibehält, obwohl sie wegen ihrer Fähigkeit mit Geistern sprechen zu können, als Freak bezeichnet wird und dabei auch noch abserviert zu werden, ist wirklich bewundernswert. Als zwei Exorzisten dabei sind Mitsu in den Himmel zu schicken ohne ihr die Möglichkeit zu geben zu entscheiden was sie tun will, tritt Kyoko ein und zeigte wieviel Mitsu ihr bedeutete. Dies ist der Moment, als Mitsu und Kyoko miteinander verbunden waren … bis …
Diese Geschichte dreht sich hauptsächlich um das Aufblühen von Kyokos und Mitsus scheinbar unmöglicher Liebe. Madoka, das zweite Ghost-Girl, ist zu 95% sinnlos und diente nur dazu, Mitsu Charakter zu entwickeln. Der generische, nette Kerl, das rivalisierende Exorzistenduo, usw., waren alle da, um Mitsu und Kyoko Mut zu machen, Madoka aufzugeben und sich stattdessen aufeinander zu konzentrieren.
Mitsu ist ein Geist, der wegen einer unerfüllten Liebe an diese Welt gebunden ist. Sobald ihre Liebe erfüllt wird, gibt es keinen Grund mehr in der Welt der Sterblichen zu bleiben. Sowohl Mitsu als auch Kyoko erkannten dies und versuchten so gut sie konnten ihre Gefühle zurückzuhalten, um zusammen bleiben zu können. Für eine Weile ertrugen sie diesen Schmerz bis keiner mehr zurückhalten konnte.

Ob Mitsu und Kyoko ihre Liebe füreinander hätten aussprechen können, wohl wissend, was passiert wäre oder voneinander getrennt blieben und eine schmerzhafte Lüge für den Fortbestand der beiden Mädchen in gleicher Weise lebten einfach? Wie weit würden Menschen im Namen der Liebe gehen? Es gibt viele Beispiele dafür in fiktionalen Geschichten, wie weit Menschen für die Liebe gehen würden. Insgesamt ist Honey Crush ein weiteres Beispiel für diese Art von Liebesgeschichte.
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Rezensionen – Honey & Honey

Avatar: Ixs#4
Honey & Honey ist ein spezieller kleiner Manga, der zeigt, wie eine realistische lesbische Beziehung aussehen kann. Geschrieben von Sachiko Takeuchi und 2006 von Media Factory herausgegeben, agiert dieser süße kleine Manga als ein autobiografisches Fenster in das Leben der Mangaka, einer Lesbe und der Beziehung zu ihrer Freundin. Als solches bietet er auch einen Einblick in ihren Lebensstil. Wo gehen sie hin? Welche Art von Freunde haben sie? Wie reagieren andere in Japan auf die LGBT-Community? All das in 34 kurzen Kapiteln. Es ist keine typische reine Schulmädchenliebe, aber manchmal kann die Wirklichkeit süßer als Fiktion sein.
In Sachikos und Masakos Welt werden Lesben als „Bians“ bezeichnet, da „Lez“ zu abwertend ist. Es ist eine Welt in der sie darüber streiten, welche Vibratoren sich am besten für Paare eignen. Es ist eine Welt in der Menschen aller Orientierungen freiwillig die Vielfalt dieser Orientierung feiern. Es ist eine andere, aber interessante liebenswerte Welt in die man eintreten kann. Es ist die reale Welt. Weitestgehend ist der Manga eine Alltagslebensgeschichte, da es ehrlich gesagt keine richtige Geschichte gibt. Es gibt keine übergreifende Handlung, keine tiefen Metaphern und kein ausgefeiltes Storytelling. Honey & Honey ist einfach und unbeschwert. Es macht Spaß den beiden Protagonistinnen zuzuschauen, wie sie ihr Leben leben und einen Blick auf ihre Realität zu haben aus der Perspektive einer Lesbe.
Der Manga eignet sich gut dazu, das Alltagsleben seiner Protagonistinnen zu zeigen, wobei Sachiko selbst oft mit dem Leser redet, um ihren eigenen Kommentar zu ihrem eigenen Leben und ihrem Treiben zu schreiben. Es ist nur eine leichte Komödie, der Manga hat aber ziemlich lustige Momente.
Sachiko geht lässig mit ihrem Liebesleben um. Man wird vielleicht überrascht sein, wie sehr man sich mit Sachiko und ihrer Freundin identifizieren kann, selbst wenn man heterosexuell ist. Die Vertrautheit mit den Tugenden und Schwächen der geliebten Person, die Auseinandersetzung mit Eifersucht, die daher rührt, eigene Freunde zu haben, das sind alles Dinge, die Paare unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung erfahren. Es ist fast überraschend zu sehen, wie die Dinge überhaupt nicht anders sind. Und bei all dem kann man immer noch süße Yuri-Momente finden.
Das Artwork ist sehr einfach. Punktaugen und schlichtes Design. Es ist einfach, aber es funktioniert. Wenn man den Manga mag, ist das Artwork kein Grund ihn nicht zu lesen.

Aufgrund der sehr einfachen und gelassenen Art von Honey & Honey gibt es nicht viel mehr zu sagen. Die Kapitel sind in der Regel kurz und prägnant und man kann den ganzen Manga an einem Tag beenden, wenn man das will. Man kann die Geschichte als Ergänzungen betrachten, beide Seiten des Yuri-Spektrums, sowohl die idealisierte als auch die realistische. Die Grenze zwischen Fantasie und Realität und irgendwo dort findet man Honey & Honey.
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Rezensionen – Lonely Wolf, Lonely Sheep

Avatar: Ixs#5
Imari Kakimoto ist groß, burschikos und brünett und Imari Kakimoto ist süß, zierlich und blond. Zwei gleichnamige und gleichaltrige Mädchen, die sich am selben Tag im selben Krankenhaus mit der gleichen Verletzung begegnen und zur selben Zeit zur Rezeption gerufen werden. Abgesehen von ihrem Aussehen ist der einzige andere bemerkenswerte Unterschied, dass ein Imari einen Tag früher geboren wurde. Die Ähnlichkeiten enden dort nicht. Beide Imaris sind gleich gutherzig, gleich süß und gleich schüchtern. Sie verfolgen sogar die gleiche Horoskop-Seite. Sie haben aber auch tiefe, dunkle Geheimnisse, die sie vor einander hüten. Es sind diese zwei Geheimnisse, die die treibende Kraft hinter dem Handlungsablauf sind, wobei eines schwieriger zu lösen ist als das andere. Die Probleme fühlen sich vertraut an, zusammen mit etwas, das einige deprimierte Leute tun könnten, wenn sie alleine sind.
Die große Imari ist eine energetischer Wildfang, die nach ihrem völlig zufälligen Treffen mit der kleinen Imari absolut überglücklich ist. Natürlich, weil sie burschikos ist, bedeutet das automatisch, dass sie innendrin ein großer Softie ist (zumindest ist es normalerweise so in fiktiven Geschichten). Die kleine Imari ist ein hinreißendes, schüchternes Mädchen, das stärker wird, nachdem sie sich mit der großen Imari angefreundet hat. Durch ihre Verbindung mit dem „Faden des Schicksals“ gewinnen beide ein besseres Verständnis davon was beide Mädchen glücklich macht.

Insgesamt ist Lonely Wolf, Lonely Sheep eine 4 Kapitel kurze und effektive Geschichte mit lockeren Charakteren, die auch einige ernsthafte Probleme angeht. Kann man gut zwischendurch lesen, es dauert nicht so lange.
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Rezensionen – Kaichou to Fukukaichou

Avatar: Ixs#6
Kaichou to Fukukaichou ist die Geschichte der Schülerratsvizepräsidentin Ashizuka, die sich mit ihren Gefühlen auseinandersetzt und sich langsam in die Schülerratspräsidentin Fuji verliebt. Ashizuka erfährt, dass Fujis Fröhlichkeit mehr ist als es auf den ersten Blick scheint.
Die Geschichte ist ziemlich einfach. Die Vizepräsidentin versucht sich mit ihrer immer größer werdenden Liebe zur Präsidentin zu arrangierte. Der Zweifel und der Schmerz, den sie die ganze Zeit verspürte, sind für eine Oberschülerin glaubwürdig, vor allem für eine, die in ein anderes Mädchen verliebt ist.
Die Präsidentin selbst ist ein zunächst unkompliziertes, unbeschwertes und optimistisches Vorbild, aber tief in ihr steckt viel mehr. Es wird zunächst angedeutet, dass sie wirklich gerne mit der Vizepräsidentin zusammen ist, aber sind ihre Gefühle für die Vizepräsidentin die gleichen?
Der dritte auffallende Charakter ist Sakurai, das fünfte Rad am Wagen, denn das ist alles was sie wirklich war. Sie ist vermutlich in Bezug auf den dramatischen Effekt hineingeschrieben worden. Die Mangaka scheint Liebesdreiecke zu mögen (wie auch schon bei Kono Negai ga Kanau nara).

Insgesamt eine gute Lektüre. Der Geschichte ist leicht zu folgen, das Hauptpaar ist brauchbar und das fünfte Rad am Wagen ist einfach nur da. Zu dem Manga gibt es eigentlich nicht vielmehr zu sagen. Die Kapitel sind kurz und man kann den Manga schnell abschließen.
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Rezensionen – Strawberry Shake Sweet

Avatar: Ixs#7
Strawberry Shake Sweet handelt von dem erfahrenen Idol Julia Tachibana, die bisher in ihrer Karriere relativ erfolgreich war. Eines Tages wird sie darum gebeten ein neues Talent unter ihre Fittiche zu nehmen, was Julia aber kategorisch ablehnt, sie ist nicht dumm und will unter gar keinen Umständen einer zukünftigen Konkurrentin helfen. Was sich aber in den Moment ändert, als das neue Talent, Ran Asakawa (groß, schlank, sportlich, attraktiv) unverhofft zur Tür hereinkommt, schlagartig vollzieht Julia eine 180°-Wendung in ihrem Verhalten und die Aussicht von nun an die Mentorin von Ran zu sein erscheint ihr auf einmal gar nicht mehr so unvorteilhaft.
Von da an versucht Julia auf völlig psychotische Weise Ran abwechselnd näher zu kommen und sie gleichzeitig auf Distanz zu halten. Glücklicherweise ist Ran ein wenig blöd und hält die unangemessenen Ausbrüche von Julias manischem Verhalten für ihre Art der Fürsorge gegenüber einem Neuling.
Das läuft so lang bis Julias nervlich überstrapazierte Managerin, Ryouko Saeki, sie darauf hinweist, dass eine lesbische Liebesbeziehung mit Ran ihrer Karriere schaden und einen Skandal verursachen könnte. Jedoch reagiert Julia, die selbst eine Idiotin ist und keine Ahnung hatte, dass sie verliebt ist, vollkommen anders als von ihrer Managerin beabsichtigt. Nun weiß sie was ihren Wahn verursacht und ist sofort bereit energische Schritte zu unternehmen. Saeki bedauert sogleich es je erwähnt zu haben.
Julia, die Idiotin, die den Hohlkopf, Ran, offensichtlich so sehr liebt, dass alle anderen leicht ihre Gefühle bemerken, außer natürlich der Hohlkopf, der schließlich Gefühle entwickelt für die Idiotin, aber es dauert eine lange Zeit bis sie es erkennt. Kurz gesagt, es ist ein Wartespiel. Man muss wirklich geduldig mit ihnen sein. Wenn man sieht, wie Julia ständig über alles spricht, was er mit Ran machen will, während sie ihrer verklemmten Managerin zahlreiche Kopfschmerzen bereitet.
Das Artwork des Mangas ist durchweg passend und sehr solide. Julia, Ran und alle anderen Charaktere sind alle hinreißend und gut gezeichnet. Es gibt nicht viele erstklassige Hintergründe, aber dafür leistet Shizuru Hayashiya großartige Arbeit wenn es darum geht durch Mimik und Gestik Emotionen darzustellen. Das Artwork ist am Ende etwas diskrepant, die Mangaka erklärt dies wegen der großen Zeitverzögerung, die es zwischen den Kapiteln gab.

Strawberry Shake Sweet ist eine Komödie mit übermäßig vielen physischen Gags. Die Komödie ist im Manzai-Stil mit Blut, Tränen und extreme Überreaktionen auf dumme Witze gehalten. Der Manga ist auf Lacher ausgerichtet, weniger auf Romantik. Berührende oder romantische Szenen werden häufig von massiven Nasenbluten markiert. Wer nicht an Hayashiyas Stil gewöhnt ist könnte von der Menge an Gewalt überrascht sein. Eine andere Sache die überraschen könnte ist das Ende. Strawberry Shake Sweet ist süß, verrückt und bezaubernd. Und der Höhepunkt des Mangas ist absolut fantastisch! Insgesamt ist dies die beste Romantische Komödie die ich je gelesen habe.
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Rezensionen – Yuri ni Tanpopo

Avatar: Ixs#8
Das Hauptthema der Geschichte sind Beziehungsprobleme und Angst vor der Sichtweise der Gesellschaft auf Homosexualität. Ena fühlt sich vollkommen wohl mit einer anderen Frau in einer Beziehung zu sein. Mizuho fürchtet, zu Recht, die Voreingenommenheit der Gesellschaft gegenüber Homosexuellen, aber die Art, wie sie sich entscheidet mit beiden Themen umzugehen ist fragwürdig.
Ein Großteil der Geschichte handelt von ihrer Beziehung, die Rückblenden erzählen ihre Geschichte. Die Flashbacks sind eine meiner Hauptkritikpunkte beim Manga. Manchmal fällt es schwer zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu unterscheiden. In einer bestimmten Rückblick wusste ich noch nicht einmal, dass es sich um Mizuho dreht und nicht um Kanae. Ansonsten war die Geschichte gut erzählt.
Ich kann weder Mizuho noch Ena richtig beurteilen, da beide Charaktere sich genauso verhalten haben wie man es bei diesen Charaktertypen erwarten würde. Jedoch sind die Aktionen und Reaktionen beider Charaktere glaubwürdig. Kanae, Mizuhos jüngere Schwester, agierte auch genauso, wie jemand in ihrer Position reagieren würde, eine Person, die sowieso nicht voreingenommen ist. Sie ist insgesamt ein cooler Charakter.

Ein kleiner Makel dieses Mangas ist, dass die Geschichte gehetzt endet. Dies hat jedoch den Grund, dass der Manga vorzeitig beendet wurde. Die Geschichte war länger geplant. Es hätte sicher noch zu interessanten Themen geführt, wenn der Manga wie geplant umgesetzt worden wär. Insgesamt nicht erstaunlich, aber eine gute Lektüre.
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Rezensionen – Lemonade

Avatar: Ixs#9
Youko hat einen Komplex, weil sie ihr ganzes Leben lang mit ihrer älteren Schwester verglichen wurde. Die Mittelschule hat einen schlechten Start für Youko, als der Tennisclub versucht Aiko-senpais jüngere Schwester und ihre beste Freundin Maki zu rekrutieren. Sie ist schockiert als sie herausfindet, dass Maki sowohl an dem Club als auch dessen Team-Captain Keita interessiert ist, den Youko sofort nicht leiden kann und ungewohnte Gefühle der Eifersucht drohen bald eine Spaltung zwischen ihr und Maki zu verursachen.

Wie man der kurzen Zusammenfassung entnehmen kann konzentriert sich Lemonade auf drei Haupthandlungsstränge und alle drei werden mehr oder minder schlecht ausgeführt.
„Keita ist kein schlechter Kerl.“ Diese Sekundärgeschichte sollte wahrscheinlich vermitteln wie jung Liebe für ein Mädchen sein kann, das in jemanden verliebt ist. Das Problem ist, dass diese Handlung viel zu lange gedauert hat und wenig Entwicklung gemacht wurde. Youko zeigte Verachtung für Keita, ihre Freunde sagen ihr, dass Keita kein schlechter Kerl sei und Maki zeigt langsam ihre Gefühle für ihn. Keita selbst war irgendwie nur vorhanden und trug wenig zur Hauptgeschichte bei. Er war nur ein Hintergrund für Youko.
„Im Schatten der älteren Schwester leben.“ Es ist schwierig die kleine Schwester von einer populären Berühmtheit zu sein. Youko hat das Gefühl, dass sie unter Druck gesetzt wird dem Vermächtnis ihrer älteren Schwester gerecht zu werden. Das Problem mit dieser Handlung ist das sie kaum einen Fokus bekommen hat und sobald eine Lösung aufgezeigt wurde, wurde das Thema fallen gelassen. Onee-chan selbst taucht kaum jemals in der Geschichte auf und wenn sie es tut, hat das wenig Auswirkung auf die gesamte Handlung. Im Grunde genommen war diese Handlung größtenteils sinnlos.
„Ich glaube, ich bin in Maki-chan verliebt.“ Der wichtigste Handlungsstrang und der wurde auch nicht richtig ausgeführt. Nicht ein einziges Mal hatte ich das Gefühl, dass Maki für Youko mehr als nur Freundschaft empfand. Es ging alles von Youko aus, die heimlich in Maki verliebt ist. Das Ende selbst fühlte sich gehetzt an, ein „lasst uns den Manga endlich beenden Ende“. Das wäre nicht so schlimm gewesen, wenn die Geschichte, die zu diesem Punkt führte, interessant gewesen wäre, was sie aber nicht war.
Über die meisten Charaktere gibt es wenig zu sagen. Youko verbringt die meiste Zeit damit, darüber zu schimpfen, warum Keita ätzend ist oder sie macht sich Sorgen darüber, dass sie Gefühle für Maki entwickelt. Letzteres wäre tatsächlich interessant, wenn Keita den Manga nicht für mehr als die Hälfte der Geschichte dominieren würde. Ihr Schwarm/ihre Liebe zu Maki war nicht nur einseitig, aber Maki war Youkos Gefühle nicht würdig und das Lesen fühlte sich wie eine Zeitverschwendung an. Maki ist wirklich langweilig. Keita selbst ist ein generischer netter Typ.

Das Artwork ist nicht beeindruckend, aber es wäre keine große Sache gewesen, wenn die Handlung interessant genug wäre. Und schließlich war das Ende so gehetzt und unbefriedigend, dass es sich überhaupt nicht gelohnt hat den Manga zu lesen. Es zog sich zu lange hin, die meisten Charaktere sind nicht erinnerungswürdig und der Autor beendete die Geschichte mit einem unbefriedigenden Ende. Insgesamt lohnt es sich nicht die Geschichte zu lesen.
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Rezensionen – Octave

Avatar: Ixs#10
Als sie jung war wollte Yukino Miyashita mehr als alles andere ein Idol werden. Nachdem sie ihren Traum verwirklicht hatte, konnte die Idol-Gruppe, der sie angehörte, sich nicht verkaufen und sie kehrte in die Schule zurück, wo sie sich der Entfremdung ihrer Altersgenossen gegenüber sah. Jetzt, im Alter von 18 Jahren lebt Yukino allein in Tokio und versucht halbherzig ein neues Leben als Talentmanagerin zu beginnen, obwohl sie nicht in der Lage ist ihre Idol-Tage hinter sich zu lassen. Sie trifft Setsuko, einen Songschreiberin, die einst auch einer gescheiterten Idol-Gruppe angehörte. Die Romanze ausgelöst durch ihre Begegnung mit Setsuko, veranlasst Yukino dazu, ihr eigenes Leben neu zu bewerten.

Yukino hat kein Selbstwertgefühl, ist anfällig für Eifersucht, etwas narzisstisch, sensibel und unsicher. Im Grunde ist sie ein menschliches Wesen. Yukino befindet sich in einem emotionalen Durcheinander, ihr fehlt die Richtung in ihrem Leben. Sie möchte stark und unabhängig werden, hat aber keine Ahnung, wo sie anfangen soll. Sagen wir mal, Yukino hat eine schwierige Persönlichkeit und ist wenig sympathisch. Genau das macht Yukino zu einem interessanten Charakter. Sie ist sehr fehlerhaft und das lässt den Leser gespannt ihre Veränderung mitverfolgen, sich freuen über ihre Siege, ihr Versagen verfolgen und hoffen, dass sie am Ende nicht nur Glück finden wird, sondern auch ihr Leben wieder in die Spur bekommt. Sie muss sich ihrer Idol Vergangenheit, ihren Schwächen als Mensch, ihrer aufkeimenden Sexualität und vor allem ihrer Freundin stellen und gemeinsam mit ihr an ihrer Beziehung arbeiten um sie stabil zu halten, wovon nichts einfach ist.
Setsuko Iwai ist zunächst eine coole Bishoujo. Sie ist anfangs stark, selbstbewusst, schön, aufgeschlossen, durchsetzungsfähig, irgendwie ein bisschen scharfzüngig und diejenige, die die Hosen in der Beziehung an hat. In der Tat geht zunächst die Initiative von ihr aus. Diese Eigenschaften haben sie auch in Schwierigkeiten gebracht. Durch die Beziehung mit Yukino entwickelt Setsuko eine zusätzliche Charaktereigenschaft: Liebeskummer. Während Setsuko als zweite Protagonistin und Teil von Yukinos Sichtweise auf die Geschichte agiert, bekommt sie manchmal ihre eigenen Kapitel und Chancen, dem Leser die Situation aus ihrer Perspektive zu zeigen und ihren Charakter aus Yukinos Liebesinteresse herauszuarbeiten.
Einer der Hauptgründe, warum ich diesen Manga so sehr mag, ist, wie realistisch und glaubwürdig die Hauptbeziehung ist. Ich mag zwar lockere Yuri-Manga, aber ich kann auch den Reiz ernsthafter lesbischer Beziehungen nicht leugnen, die mit all den Freuden und Schwierigkeiten mit ihnen einhergehen. Yukino und Setsuko sind sich der Hindernisse bewusst, die das Leben ihnen bereitet. Sie müssen sich ihnen selbst stellen und Wege finden mit den Fehlern der Geliebten und ihren eigenen fertig zu werden. Es gehört alles dazu sich zu verlieben und eine ewige Verpflichtung einzugehen. Der Wunsch, sich gegenseitig zu verstehen, genug Kraft zu besitzen, um Schwächen langsam zu überwinden, gemeinsam in die Zukunft zu schauen und andere Macken in romantischen Beziehungen zu erleben, ist in dieser Geschichte präsent.
Die Geschichte hat auch die klassischen ernsten Momente, die in homosexuellen Medien präsent sind, die Beziehung akzeptieren, versuchen, es geheim zu halten, Leute zu treffen, die der Beziehung ablehnend gegenüber stehen und Menschen, die sie unterstützen. Sexuelle Erforschung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.

Ich war von Anfang bis Ende gefesselt von der romantischen Geschichte eines insichgekehrten, schüchternen Mädchens mit persönlichen und sozialen Problemen und ihrer selbstbewussteren Freundin, die Emotionen erlebt, die sie nie wieder zu spüren glaubte. Vom ersten Kapitel an liegt hier der Fokus auf der Beziehung der Protagonisten und das bleibt er auch bis zum Schluss. Es wird darauf verzichte eine umständliche Geschichte zu konstruieren oder massenhaft Nebencharakter einzuführen, der Manga konzentriert sich voll auf das Wesentliche. Das Artwork des Mangas ist hingegen wenig gelungen, es sind sehr einfach gehaltene Zeichnungen. So gut die Geschichte auch sein mag das Artwork gibt es einfach nicht wider. Ich kann nicht garantieren, dass der Manga jedem so gut gefällt wie mir, aber ich empfehle ihn trotzdem jedem. Insgesamt ein absolutes „Must-Read“ für Yuri-Fans.
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Rezensionen – Hoshikawa Ginza Yonchoume

Avatar: Ixs#11
Hoshikawa Ginza Yonchoume ist die Geschichte der Beziehung zwischen Otome Matsuda (ein Mädchen im Alter von 11-13 Jahren) und Minato Nakagawa (eine Lehrerin in ihrer Mitte der 20er Jahren). Otome hatte eine schwierige Vergangenheit hinter sich und das brachte Sensei irgendwie dazu ihr zu helfen. In der Gegenwart wird Otome misstrauisch gegenüber dem was Sensei vorhat, wenn sie zur Arbeit geht.

Minato-Sensei ist eine intelligente Frau, die die Fähigkeit zum schnellen Lernen hat, jedoch im alltäglichen Leben, da ihr der praktische Verstand fehlt, zu fragwürdigen Entscheidungen neigt, weil sie möglicherweise als Jugendliche verwöhnt wurde. Otome ist ein Mädchen das aufgrund ihrer Vergangenheit gezwungen wurde schnell auf sich selbst gestellt zu sein. Sie ist sehr schlau und hat grundlegende wirtschaftliche Überlebensfähigkeiten. Otome ist jedoch immer noch ein Kind, das Führung und Fürsorge benötigt wovon sie sehr wenig erhalten hat bevor Sensei in ihr Leben trat.
Dies führt zu den 3 Möglichkeiten, wie ihre Beziehung gesehen werden kann: 1. Minato ist Otomes Vormund. Als solche arbeitet sie hart um Otome aufzuziehen, wie es eine liebevolle Mutter tun würde. Sie kommen miteinander aus und streiten sich wie jedes echte Elternteil und Kind. 2. Sie sind wie Geschwister, weil beide Stärken und Schwächen haben und einander brauchen, um zu überleben. Obwohl Minato die ältere der beiden ist, hat Otome Fähigkeiten, die Minato nicht hat und umgekehrt. Sie reden auch über ihre Probleme und unterstützen sich gegenseitig wie Geschwister. 3. Sensei und Otome sind ein Liebespaar, jedoch sexuell nicht aktiv.
Darüber hinaus nehmen sie sich die Zeit, ihre Situation gründlich zu diskutieren und Pläne für ihre Zukunft zu machen, sich auf das schwierige Leben vorzubereiten, das ihnen bevorsteht, während sie mit ihrem ohnehin schwierigen gegenwärtigen Leben umgehen. Sie haben das Glück, Beziehungen zu Menschen zu haben, die ihr Geheimnis kennen und ihnen dennoch helfen wollen. Die meisten Nebencharaktere sind auf ihre eigene Art interessant und fühlen sich nicht grundlos hineingeschrieben an. Selbst Charaktere, die sehr kurz erscheinen haben einen Zweck.

Die Geschichte mag nicht realistisch sein, aber sie ist glaubwürdig. Senseis und Otomes Beziehung funktionierten sehr gut und man merkt, dass man gespannt darauf warte, was als nächstes passieren wird. Das ist das Zeichen einer guten episodischen Liebesgeschichte, auch wenn sie stark tabuisiert ist. Ich kann immer noch nicht nachvollziehen, wie Erwachsene sich sexuell zu Jugendlichen hingezogen fühlen können, die sich noch nicht körperlich entwickelt haben. Insgesamt war das eine sehr überraschende Lektüre und ich bin froh, dass ich ein Risiko eingegangen bin und sie gelesen zu haben.
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Rezensionen – Iono-sama Fanatics

Avatar: Ixs#12
Eine beliebte und geliebte Königin eines kleinen europäischen Königreichs ist besessen von schwarzhaarigen Frauen, so kommt es, dass Königin Iono Mito Archeline nach Japan reist, um dort Mädchen als ihre Sobame (Hofdame, Konkubine) anzuheuern. Der Manga konzentriert sich auf die regierende Königin Iono-Sama und ihre Liebe zu schwarzhaarigen Frauen, während sie in Japan Cuties jagt um ihren Harem weiter wachsen zu lassen. Iono-sama Fanatics ist eine lockere, heitere Geschichte, die in der zweiten Hälfte eine leicht seltsame Handlung annimmt.

Eine Sache, die ich wirklich an diesem Manga liebe, ist, dass es ein Yuri-Harem ist und die meisten ihrer Sobames wollen Iono-Sama ohne Wenn und Aber. Dies ist typisch in Anime und Manga, der normalerweise männliche Protagonist ist ein sexueller Magnet. In diesem Manga wird die Hauptgeschlechterrolle umgedreht und Iono ist der Womanizer.
Charakterentwicklung fehlt meiner Meinung nach in diesem Manga. Nicht viele Charaktere bekommen ihre eigene Geschichte und wenn sie es tun, ist es maximal ein Kapitel lang. Trotzdem ist der gesamte Cast sympathisch und sie haben ihre eigene Persönlichkeit oder kleine Eigenarten, die sie liebenswert machen. Zu Beginn des Manga zeigt Iono Zuneigung zu all ihren Sobame, aber im ersten Viertel der Geschichte trifft sie jemanden Besonderen, Eto Hachibe. Persönlich mochte ich alle Charaktere, aber da diese beiden in erster Linie präsentiert wurden, waren sie auch am interessantesten.

Die Liebe fühlt sich aufrichtig an, obwohl es ein Harem ist. In Kotonoha no Miko to Kotodama no Mahou to und Iono-sama Fanatics ist die Romanze und die Geschichte miteinander verflochten, aber in Iono scheint die Romanze nicht so entwickelt zu sein. Trotzdem liebe ich die Manga. Insgesamt: Liebenswerte Charaktere, eine heitere Geschichte und Romantik. Wer Kotonoha no Miko to Kotodama no Mahou to mochte wird auch Iono-sama Fanatics lieben.
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Rezensionen – Junsui Adolescence

Avatar: Ixs#13
Die Handlung von Junsui Adolescence konzentriert sich auf eine Liebesgeschichte zwischen Ritsuko Matsumoto, einer kürzlich geschiedenen Schulkrankenschwester und ihre junge Oberschulfreundin Nanao Okumura, ihre verbotene Liebe und die Schwierigkeit Harmonie zu erreichen, nicht nur wegen der Normen der Gesellschaft haben, sondern auch wegen ihrer eigenen Unsicherheiten.

Da die Hauptgeschichte nur 5 Kapitel lang ist, kratzt die Geschichte nur an der Oberfläche, welche Herausforderungen Nanao und Matsumoto-sensei auf dem Weg den sie gewählt haben, nicht nur als Liebende mit einem mittleren Altersunterschied, sondern auch als Tabu einer Lehrerin die eine Schülerin dated. Der Großteil der Geschichte handelt jedoch von persönlichen Unsicherheiten und das mangelnde Vertrauen von Nanao und Matsumoto-sensei. Nanao ist immer noch ein unreifes Teenager-Mädchen, Unerfahrenheit im Umgang mit Verliebtheit, besonders mit einer Lehrerin, die viel älter ist als sie selbst. Sie ist sowohl selbstsüchtig als auch besitzergreifend, während sie ihre Verbundenheit mit dem Sensei kaum vor anderen versteckt. Obwohl Sensei die Klemme in der sie sich befindet besser versteht, macht auch sie Fehler, weil sie nicht nur eine Erwachsenenbild für ihre Geliebte ist, sondern auch versucht ihre Leidenschaft zu kontrollieren.

Während Junsui Adolescence nicht die beste Interpretation dieser Art von Romantik ist, ist es keineswegs eine lausige. Es gibt den Leser eine grundlegende Ansicht mit einigen zusätzlichen lockeren und spaßigen Momenten, um die Spannung zu lockern, besonders wenn die Hauptgeschichte endet. Wer eine Geschichte zum Thema Age-Gap sucht ist mit Junsui Adolescence auf jeden Fall gut bedient.
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Rezensionen – Shitsurakuen

Avatar: Ixs#14
Der beste Weg, um Shitsurakuen zu beschreiben ist: Revolutionary Girl Utena trifft Black Rock Shooter TV. Dies ist eine Yuri-Shounen mit viel Action und einer Handlung, die mehr oder weniger Sinn macht, aber schwer nachvollziehbar ist, was sie eigentlich aussagen will und wie bei viele Shounen dauert es eine Weile bis die Handlung einen Sinn ergibt (bis zum letzten Band) und selbst dann ist die Handlung von Shitsurakuen immer noch verwirrend. Kurz gesagt, sie ist komisch.
Zunächst einmal ist der Manga zum größten Teil ein Yuri-Harem. Es ist klar, dass die meisten Mädchen sich in die liebenswerte Heldin verlieben sind oder zumindest ein romantisches Interesse an ihr haben. Die Antagonisten sind die unhöflichen Jungen, die die Mädchen aufgrund des Schulsystems als Dienerinnen und nicht als Menschen behandeln. Die Kampfszenen sind in Ordnung. Der Manga ist wie eine Kombination aus Shounen und Niedlichkeit.
Die Mädchen sind süß, aber nicht heiß. Zunächst zu masochistisch verrückten Fantasy-Fetisch-Girls gemacht, werden sie später im Verlauf der Geschichte sympathischer, nachdem sie in einem Duell zwischen Sora und den Macho-Wahnsinnigen aus ihrer Gefangenschaft befreit wurden. Die geretteten Mädchen stellen klassische Stereotypen dar, sogar Sora selbst ist ein Shounen-Stereotyp. Was die Antagonisten betrifft, die muss man sich wirklich selbst ansehen. Sie sind wirklich ätzend, etwas anders, besonders das Mastermind.
Sora Himoto selbst ist eine ziemlich coole Heldin, die all der Zuneigung würdig ist mit der ihr Harem sie bedenkt. Sie verdiente jedes einzelne Herz, das sie mit ihren Reizen, Mut und Dämlichkeit umworben hatte. Soras größte Waffe ist ihre Beharrlichkeit und ihr Mut, aber ihre größte Schwäche ist ihre geringe Intelligenz. Davon abgesehen ist sie ziemlich gut im Kampf. Sie ist nicht unschlagbar, aber sie kämpft jedes Mal bis zur vollständigen Erschöpfung.

Man braucht viel Geduld um diesen Manga lesen. Das ganze alte Patriarchat-System ist an der Oberfläche einfach, aber im Kern unnötig kompliziert. Wie erwähnt, benötigt man ein wenig Geduld mit der Haupthandlung und es gibt keine Garantie dafür, dass die Erklärung die der Manga liefert sobald man den Höhepunkt erreicht hat nachvollziehbar ist. Ein anderes Problem ist, dass das Drama dieses Mangas unglaublich melodramatisch ist. Wie BRS TV ist das Drama wahnsinnig und möglicherweise sogar im Fall von Shitsurakuen etwas lächerlich, je nachdem wie kritisch man ist. Es ist offensichtlich, dass der Autor von Shitsurakuen von Utena inspiriert wurde, als er die Handlung dieses Mangas schrieb, jedoch ohne den symbolischen Teil von Utena zu berücksichtigen. Ein weiterer Kritikpunkt ist das Ende. Man muss den Manga selbst lesen, um herauszufinden wieso er, bzw. das Ende, so umstritten ist. Der Manga ist kein episches Meisterwerk und strotzt nur so vor Logiklücken, aber er ist sicher sehr viel besser als sein Ruf. Viel Melodram und Yuri-Harem warten auf Leser, die mutig genug sind den Wahnsinn von Shitsurakuen zu ertragen.
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Rezensionen – Marriage Black

Avatar: Ixs#15
Lilithia und Lu Die sind Kinderfreundinnen, die in verfeindeten Mafiafamilien geboren wurden. Als Lilithia sechs Jahre alt wurde, arrangierte man eine Heirat mit Lu Dies älteren Bruder. Jedoch einige Ehen verlaufen nicht nach Plan.

Kurze Version: Es ist Romeo und Julia mit Lesben und einem Hauch Action. Bei Marriage Black handelt es sich um eine Nacherzählung: Es ist eine Geschichte über Liebe, Traurigkeit, Loyalität, Ehre, Täuschung, Verführung, Familienbande, das Brechen der Bande, die Auseinandersetzung mit den wahren Gefühlen, das Verständnis der Gefühle der Schicksalsgenossen , Gewehre und Schwerter, sexuelle Spannung und Brüste. Also Romeo und Julia. Es gibt wenig, was man zu dieser zeitlosen Geschichte hinzufügen kann.
Die „Julia“ dieser Version lässt sich nicht fremdbestimmen und herumschubsen, denn sie tut alles um ihren Romeo zu schützen. Was „Romeo“ betrifft, sie ist eine junge Frau, die an den Ehrenkodex glaubt, aber zwischen ihren anfangs schlummernden Gefühlen für die vollbusige Schönheit hin- und hergerissen ist.

Der Manga hat alles was man von einer Romeo und Julia Nacherzählung erwarten würde. Er hat seine eigenen kleinen Wendungen ohne vom Original abzuweichen. Er ist einen Blick wert, wenn einen die zusätzlichen Elemente nicht stören. Insgesamt eine lustige, kurze Adaption einer zeitlosen Geschichte.
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Rezensionen – Girl x Girl x Boy: Otome no Inori

Avatar: Ixs#16
Girl x Girl x Boy: Otome no Inori handelt von einer Oberschulgeschichte über die Dreiecksbeziehung zwischen zwei Mädchen und einem Jungen. Fuuka mag Riri. Riri mag Itta. Itta mag Fuuka. Dies ist jedoch keine typische Dreiecksbeziehung!

Dies ist ein Liebesdreieck das auf vergangene Beziehungen, persönlichen Emotionen und Unannehmlichkeiten aufbaut. Eine Person mag die andere, kann die Person jedoch aus zunächst unbekannten Gründen nicht mögen. Die dritte Person ist eine andere Person als der, wie er einmal war und das Ende hat eine ziemlich interessante Tiefe.
Fuuka ist unschuldig, liebeskrank und zutiefst in Riri verliebt. Riri ist eine Art Wildfang, die Itta aus irgendeinem Grund mag. Itta ist fröhlich, lebhaft und hat ein lockeres Mundwerk. Alle drei Akteure zeigen Unbehagen in ihrer Situation und begehen manchmal fragwürdige Entscheidungen. Die Geschichte ist unterteilt in einige Flashbacks und der heutigen Situation mit Fuuka, die verzweifelt versucht Riris Aufmerksamkeit zu erreichen, Riri, die dasselbe mit Itta macht, Fuuka nörgelt an Itta herum und Itta flirtet mit Fuuka. Die Charaktere sind weder nervig noch super einfältig. Ihr Liebesdreieck ist zum größten Teil glaubwürdig. Insgesamt eine kurze, aber amüsante Lektüre.
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Rezensionen – Blue Friend: 2nd Season

Avatar: Ixs#17
Es ist Kanako Shimizus erster Tag an ihrer neuen Mädchenoberschule und sie ist ein wenig überwältigt. In der Hoffnung neue Freunde zu finden stößt sie auf die merkwürdige Ao Kamei und ihre ersten drei neuen Freunde: Aki, Rikako und Haruna.
Kanako ist fröhlich und optimistisch. Ao ist ein scharfzüngiges Mädchen, das keine Angst hat, seine Meinung zu äußern, aber ein wenig Aufheiterung gebrauchen könnte. Aos unhöfliches Auftreten ist nicht komplett ihre eigene Schuld, da sowohl sie als auch Kanako von klischeehaften Stereotypen umgeben sind, die gerne hinter dem Rücken anderer über andere Mädchen reden, gewöhnte sie sich ihre abweisend Art an. Die Hauptschurkin, wenn man sie so nennen kann, ist unbedeutenden.
In einem unverblümten Satz zusammengefasst, ist es eine Beziehung zwischen einem Dummkopf und einer Tsundere. Es gibt offensichtlich mehr an diesen beide Mädchen als nur ihre Stereotypen, aber ihre Hauptcharakterzüge sind die eines Trottels und einer Tsundere, die sich gegenseitig ergänzen und dabei helfen, einander stärker zu machen und sich dabei ineinander verlieben, obwohl ihre Beziehung verglichen mit Ayumu und Misuzu zäher ist.

Das Artwork und die Atmosphäre sind so gut, wie die der ersten Serie und gibt ein paar nette Wendungen, aber der Manga leidet unbestreitbar unter einem Minderwertigkeits-Fortsetzung-Syndrom. Dennoch, seine gezähmte Erzählweise bedeutet auch gleichzeitig, dass der Manga zugänglicher als sein Vorgänger ist, ein Punkt der für ihn spricht. Wer die erste Serie mochte macht mit der Zweiten auch nichts falsch.
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Rezensionen – Zenryaku, Yuri no Sono yori

Avatar: Ixs#18
Yuri ist ein Mädchen mit einem finster aussehenden Gesicht, das sie für die anderen Mädchen ihrer Schule wie eine unheimliche Delinquentin aussehen lässt. Aufgrund eines Mobbing-Vorfalls, als sie und ihr Jugendfreundin jünger waren, entwickelte Yuri eine gemeine Fassade, um die Leute von sich fern zu halten. Eines Tages erhält Yuri die Aufmerksamkeit der Klassen „Heiligen“ namens Misono, die sich seltsamerweise für Yuri interessiert. So beginnt sich langsam eine Freundschaft von zwei Menschen zu entwickeln, deren Begegnung nicht so zufällig verlaufen ist, wie sie ursprünglich wahrgenommen wurde.

Neben Mobbing ist das zweite wichtige Thema, dass dieser Manga abdeckt Vorurteile und Missverständnisse. Manche Menschen werden unter Druck gesetzt, falsche Bilder von sich selbst zu erstellen, um Ärger mit den Menschen in ihrer Umgebung zu vermeiden. Dieser äußere Schutzschild wird normalerweise als Abwehrmechanismus von Menschen geschaffen, die in einer Umgebung geboren und aufgewachsen sind, die ihnen keine andere Wahl gelassen hat, als die Standards zu erfüllen, die ihnen auferlegt wurden und den Menschen keinen Raum zu geben, um sie selbst zu sein. Der Kern des Humors in diesem Manga liegt in der Seme-Uke Beziehung der Tsundere Yuri und ihrer „nettes Mädchen nach außen, aber innendrin teuflisch“ komischen Freundin Misono. Es gibt einen einfachen Grund, warum Misono Yuri ärgert und sie dazu bringt sich mehr zu öffnen. Beide Mädchen haben allerdings einige Schwächen, vor allem Misono. Sie ist manchmal aufdringlich ... wirklich aufdringlich ... Während Yuris Tsundere-Haltung und mangelnde Fähigkeit Dinge zu durchdenken, sie einige Mal in Schwierigkeiten bringt. Trotz ihrer Fehler zeigt die Geschichte, dass die beiden füreinander bestimmt sind. Sie müssen sich jedoch zuerst gegenseitig verstehen.

Alles in allem war Zenryaku, Yuri no Sono yori eine gute Lektüre. Die mich zwar nicht so oft zu lachen gebracht hat wie andere Manga, die ich gelesen habe, aber seine Witze und die Themen, die er abdeckt, waren genug, um mich zu interessieren.
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Rezensionen – Poor Poor Lips

Avatar: Ixs#19
Die 21-jährige Nako Okashi ist von Armut geplagte und benötigt dringend einen Job. Sie bewirbt sich um eine Anstellung in einem Juweliergeschäft. Als die Ladenbesitzerin Ren Otsuka sich als lesbisch outet, verflüchtigen sich ihre Mitbewerberinnen um diese Position und zurück bleibt nur noch Nako. Ren fragt sie, ob ihre sexuelle Orientierung ein Problem sein könnte, Nako erwidert vernünftig, dass sie das nicht interessiert, also sieht sie kein Problem.

Die beste Art um Poor Poor Lips zu beschreiben ist: Eine heitere Komödie über eine sich langsam entwickelnde Romanze zwischen einer jungen Erwachsenen, die in relativer Armut lebt und einem reichen Mädchen, das nicht völlig verwöhnt ist, aber dringend einen Realitätscheck braucht. Als Leser weiß man, wie die Geschichte enden wird, aber diese Geschichte handelt mehr von dem Weg als vom Ziel. Es verzögert das Unvermeidliche, ohne es zu sehr zu ziehen, weil die Filler-Kapitel dazu dienen, entweder Nako, Ren oder die Nebencharakter zu entwickeln. Die meisten Kapitel tragen etwas bei. Während die Geschichte seinen Humor von Anfang bis Ende behält, wird sie auf halbem Weg immer ernster.
Neben der unbeschwerten Komödie und dem seltenen Fanservice, wird die Geschichte in der zweiten Hälfte von Band 2 immer ernster. Die Geschichte gibt den Lesern eine wirkliche Einschätzung der relativen Armut. Wie Nako in vielen der Kapitel in den Bänden 1 und 2 sagt, ist sie „irgendwie arm“. Ihre Armut ist nicht absolut. Sie arbeitet hart um zu überleben und schätzt die einfachsten Mahlzeiten als Geschenke des Himmels. Nako fehlt es etwas an gesundem Menschenverstand, aber nicht so schlimm wie Ren, soweit es um Geld geht.
Neben dem das Ren offen lesbischen Leben, hat auch sie ihre eigenen Lernerfahrungen. Als sie Nako kennenlernt lernt sie offensichtliche Lektionen, wie das Geld nicht die einzige Quelle des Glücks ist oder gib Geld weise aus, egal wie reich du bist. Während Nakos persönliche Herausforderungen interessant sind, hat Ren andere Probleme zu bewältigen. Besonders eins erregt die Aufmerksamkeit, der Showdown „Lesbe vs Eltern“. Man sieht selten das größte Hindernis im Liebesleben einer Lesbe in Yuri-Manga. In der Nähe des Manga-Höhepunkts taucht eine weitere neue Herausforderung auf.

Der Humor ist amüsant, aber nicht urkomisch, die meisten Charaktere sind sympathisch, die Protagonistinnen sind süß und toll, die Geschichte ist einfach und effektiv. Eine unbeschwerte Handlung mit ernsten Elementen.
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Rezensionen – Akuma no Riddle

Avatar: Ixs#20
Der Verlauf der Handlung ist im Fall von Akuma no Riddle ziemlich einfach, eine Gruppe von 12 Attentäterinnen werden beauftragt 1 Person, Haru Ichinose, zu töten, jede Mörderin hat dabei ihre eigene Motivation und Zielen. Gegen Ende des Mangas erfährt man, dass dieses Schulprogramm eine tiefere Bedeutung hatte, als nur ein Ziel zu eliminieren.
Der Manga hat einen sehr formellen Fortschrittsprozess, der sowohl als gut, als auch als schlecht angesehen werden kann. Diese Art von Konzept ist jedoch nichts Neues. Akuma no Riddle ist einer von vielen Manga, Anime, Film oder Videospielen, die dem Prinzip „Einer (oder zwei in diesem Fall) gegen Viele“ folgen: Man trifft die Heldin und Feindinnen. Während die Geschichte voranschreitet, lernt man beide Seiten nach und nach kennen. Manchmal bekommt man Rückblenden oder eine Biografie zu sehen die ihre Motivation erklärt, aber normalerweise wird sie nicht auf einmal untersucht. Manchmal wird sie überhaupt nicht erforscht. Mit jeder gefallenen Attentäterin beginnt sich die Vergangenheit oder Motivation der Heldin immer weiter zu entfalten. Je näher sie der letzten Attentäterin kommt, desto klarer wird der Grund der Heldin für das Sein, bis es vollständig klar ist. Sie stellt sich dem Mastermind. Und eine Art Schlussfolgerung folgt.
Das nächste sind die Boss-Kämpfe. Es gibt kein Fussvolk für Tokaku, die sie verprügeln könnte, also ist es meistens sie gegen eine der Attentäterinnen. Die Kämpfe sind gewalttätig, aber nicht blutrünstig. Nicht alle Kämpfe haben eine hohe Qualität oder sind von großer Länge, da ein größerer Fokus auf den Charakteren liegt und weniger Action, aber diejenigen, die sich auf dem Weg machen um Tokaku herauszufordern tun es immer mit großen Stil.

Wie erwähnt gibt es 12 Attentäterinnen mit jeweils eigenen Zielen. Sie haben auch ihre eigene Persönlichkeit, die jede von ihnen auf eine gewisse Art sympathisch macht. Offensichtlich die Hauptfiguren der Geschichte: Tokaku ist die stereotype, kühle und monotone Figur. Sie beschließt bereitwillig Haru zu beschützen, da sie anders als alle anderen ist die sie je getroffen hat. Haru ist auch ein Stereotyp, ein Charakterklischee das jeden retten will. Übermäßig Optimistische. Sie hatten die meiste Charakterentwicklung und Hintergrundgeschichte.
Sumireiko ist ruhig, gelassen und geduldig, möchte aber gerne ihre Dominanz zeigen, wenn die Zeit gekommen ist. Ihr Ziel ist es die dominierende Mörderin zu sein. Sie mag Shinya/Mahiru wegen ihrer Verrücktheit und kümmert sich um sie wie eine Freundin. Mahiru hingegen ist ein schüchternes und ängstliches Mädchen, das gefoltert wurde und hilflos war. Sie beging einen Mord, um sich zu befreien, was ihre zweite Form weckte, die sie Shinya nannte. In der Dunkelheit verwandelt sie sich in Shinya, deren Persönlichkeit konträr zu der von Mahiru ist. Ihr Ziel ist es, aus irgendeinem Grund ein heiliges Relikt zu bekommen.
Iskue spricht in einem sarkastischen Ton. Sie regt sich schnell auf, achtet aber sehr auf ihre Mutter und ihren Vater. Sie will das Beste und nur das Beste für sie und will es ohne Rücksicht. Haruki kümmert sich auch um ihre sehr große Familie und möchte sie jeden Tag gut ernähren können. Sie nimmt das Leben so wie es kommt und ist, obwohl sie eine Attentäterin ist, relativ freundlich.
Otoya ist ein Serienmörder, dessen einzige Motivation es ist, jeden und immer wieder ohne Konsequenzen töten zu können. Sie kann (sexuelles) Vergnügen offenbar nur durch Töten erreichen. Shiena ist Teil einer Organisation von Attentätern, die früher gemobbt wurden und nun die Mobber töten. Sie bleibt fokussiert und ist loyal und beschützend für ihre Gruppe und wünscht ihnen, dass sie nicht verletzt werden.
Suzu wird von einer Krankheit geplagt, die sie davon abhält zu altern, deswegen heiratete der Mann den sie liebte jemand anderen und starb eines natürlichen Todes. Sie hält Erinnerungen an ihn fest in ihrem Herzen. Sie möchte Haru töten, um normal sterben zu können. Kouko ist Teil einer Organisation von Attentätern, die gleichfalls Heilige (Nonnen) sind. Sie tötet versehentlich ihre Lehrerin, die sie sehr bewunderte, weshalb sie von ihrer Organisation gemieden und gehasst wird. Sie möchte nützlich sein.
Sie verlieben sich schnell, erkennen aber an, dass dies nicht von Dauer ist, da Chitaru schließlich entdeckt, dass Hitsugi die Mörderin ihrer wertvollen Sensei ist. Chitaru ist cool, freundlich, hilfsbereit, sympathisch. Tatsächlich ist sie nicht im Programm, um Haru zu töten, sondern um die Mörderin ihrer Sensei zu finden. Hitsugi hatte scheinbar keine Ziele außer an Chitarus Seite zu bleiben.
Über die die Vorsitzende weiß man sehr wenig, außer, dass sie hinter dem Attentäterprogramm steht. Nio ist misstrauisch und irreführend. Sie weiß mehr als sie scheint und hat dieses schöne grimmige Grinsen um sich, wenn eine Attentäterin sie über ihren Wunsch informiert.
Einfach gesagt, was man von diesem Manga erwartet sind süße und sexy Killer, die sich gegenseitig verprügeln und sich gelegentlich aneinander schmiegen. Und zum größten Teil bekommt man auch genau das.
Die Romanze unterscheidet sich von ihrer typischen Darstellung (Küssen, Händchenhalten etc.) und ist stattdessen die weniger fokussierte Art von Romantik. Tokaku schwört Haru zuerst zu beschützen, weil sie anders ist, aber später wegen der Liebe. Es gibt definitiv auch normale Romanze in diesem Manga, wie der Fall Chitaru und Hitsugi. Aber diese Liebesromantik ist wenig und die Hauptromantik ist diese beschützende. Nicht jede Liebesgeschichte muss notwendigerweise Liebe aufweisen.

Die Anime-Adaption von Akuma no Riddle ist absolut werkgetreu, was bedeutet, dass in beiden Medien praktisch nichts anders passiert. Wenn man sich nicht für den Manga interessiert, aber den Anime gesehen hast, verpasst man nichts. Alles was im Anime nicht erklärt wurde, wird auch hier nicht erklärt. Der einzige Grund diese Manga zu lesen, wenn man den Anime schon gesehen hat, ist, noch einmal sein Gedächtnis aufzufrischen. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass bestimmte Charaktere nicht viel entwickelt wurden. Wie Otoya und Shiena. Otoya ist die erste Attentäterin die verliert und deshalb ausscheidet und sich nicht weiter entwickeln kann. Insgesamt ist Akuma no Riddle eine spaßiger, aber fehlerhafter Manga, aber seine Schwächen sind bei weitem nicht entscheidend. Er ist nicht revolutionär, aber ist zumindest eine unterhaltsame Lektüre.
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Rezensionen – Tokimeki Mononoke Jogakkou

Avatar: Ixs#21
Als sie an einem regnerischen Morgen über einen Friedhof geht, gelangt Arare Amano irgendwie in ein Mädcheninternat der Mononoke-Welt. Als Mensch ist sie in Gefahr von den verschiedenen Youkai verletzt oder sogar gefressen zu werden. Glücklicherweise kann Arare mit Hilfe von Kiri, einer Nekomata, und Pero, einer Akaname, nicht nur überleben, sondern auch mit einer falschen Youkai-Identität eine Schülerin werden.

Eine weitere romantische Komödie der es gelingt eine bekannte Idee und melodramatische Handlung charmant in einer ironische Geschichte zu integrieren. Das bringt der Handlung und dem dummen Humor, der eigentlich schon alleine für sich stehen kann, wirklich viel Substanz. Dieser Manga lässt einen lachen und das Dilemma der Hauptprotagonistin mitfühlen, wie sie ihre Beziehung zu den Mädchen, in das sie sich verliebt hat, ausbauen kann. Er hat eine interessante Art das Problem anzugehen, wie weit man gehen will, bzw. was eine Person zu tun bereit ist, um mit der Person, die sie liebt, zusammen zu sein – wenn auch ein bisschen albern umgesetzt, im Sinne dessen, was genau die Protagonistin zu tun hat… Die Geschichte ist auch empfehlenswert wegen ihres ordentlichen Aufbaus. Was mir auch gefallen hat ist die übernatürliche Seite des Mangas. Die meisten der Monster reichen von bekannten bis meist obskuren mythologischen Kreaturen hin, die Fans der japanischen Mythen und Folklore bekannt sind. Wie bereits erwähnt handelt es sich hier um eine romantische Komödie. Während die Hauptromantik fesselnd genug ist, macht der Humor seine Aufgabe gut und bietet Albernheiten um seine Leser zu unterhalten. Japanische Monster, Romantik und Yuri-Ecchi – ein guter Manga für Zwischendurch.
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Rezensionen – Collectors

Avatar: Ixs#22
Shinobu, ein begeisterte Büchersammlerin, und ihre Freundin Takako, ein begeisterte Kleidersammlerin, sind zwei 24-jährige Frauen, die sich die meiste Zeit über das zwanghafte Hobby ihrer Partnerin streiten, dabei aber zutiefst liebevoll miteinander umgehen.

Die meisten Kapitel haben einen identischen Ablauf: Takako und Shinobu streiten sich oder sind im Begriff sich zu streiten. Das Gezänk dreht sich normalerweise um eine Frau, die die Besessenheit und die Bereitschaft der anderen Frau nicht versteht, viel Geld für ihr Hobby auszugeben und sie dafür kritisiert. Normalerweise schaffen sie es schließlich sich zu versöhnen. Jedes Kapitel schließt mit einer von Beiden oder beiden Frauen, die tief in Gedanken versunken ist und darüber nachdenkt, wie sie ihre Beziehung intakt halten kann. Diese Gedanken handeln davon, ob eine der Frau die andere wirklich liebt oder wie sie die andere Frau glücklicher machen kann, usw. Das sind kurze und sehr empathische Gedanken, die jeder Liebende sicherlich durchmacht. Gelegentlich schließen sich eine der Frauen ihren beiden Freundinnen vom College an. Wenn es in dem Diskussionsthema nicht um ihre Freunde geht, geht es normalerweise um Shinobu, Takako oder um beide.

Collectors ist ein Manga über ein lesbisches Paar, das viel Zeit damit verbringt, sich gegenseitig zu kritisieren, während sie sich insgeheim viel tiefer liebt als was sie nach außen zeigen. Dies ist eine lockere Komödie mit 20+ alten (jungen) Frauen statt der üblichen unter 17-jährigen Mädchen, die Komödien dominieren. Eine Yuri-Komödie kann auch lustig und locker sein ohne dass sie Moe ist. Der Manga ist kurz, einfach und macht Spaß.
Beitrag wurde zuletzt am 09.06.2018 um 17:41 geändert.
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Rezensionen – Kimochi no Katachi

Avatar: Ixs#23
Eine Liebesgeschichte zwischen Satsuki, einem Mädchen, das aufgrund einer vergangenen Erfahrung, die sie bis heute beunruhigt, Schwierigkeiten hat zu akzeptieren, wer sie ist und ihrem Senpai Kano, in die sie verliebt ist, die aber zunächst beide Gefühle, Satsukis und die eigenen, nicht wahrnimmt.

Satsuki hat mit der Tatsache, dass sie eine Lesbe ist, aufgrund einer verständlichen Vergangenheitserfahrung, davor Angst von ihren Mitschülerinnen gemieden und gemobbt zu werden. Die Gegebenheit, dass diese Mädchen bereits Anzeichen von Diskriminierung zeigten, macht Satsuki die Sache nicht leichter. Kano hingegen hatte ein weniger kompliziertes Problem. Im Grunde mochte sie eine Menge Dinge, verstand aber nicht, wie es ist für jemanden wirklich Liebe zu empfinden. Auch, als es bereits Indizien dafür gab, dass sie Satsuki mochte, merkte Kano das zunächst gar nicht.
Die beiden wichtigsten Nebencharaktere sind Kishi und Satsukis beste Freundin Mana. Was man über Kishi wissen muss ist, dass er die Rolle der „männlichen Interferenz“ spielt. Ob man ihn sympathisch findet oder nicht, hängt vom Leser ab. Persönlich fand ich ihn in Ordnung. Mana ist sowohl Satsukis unterstützende Freundin, als auch die Person die Verstand in Satsukis Kopf bläuen will.

Alles in allem eine weitere Kurzgeschichte, die alles erzählt, was erzählt werden muss. Um den Manga in einem Satz zusammenzufassen: Es ist ein guter Manga mit einer ernsthaften Botschaft, die sich hinter seiner lockeren Aufmachung verbirgt.
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Rezensionen – Chirality

Avatar: Ixs#24
In nicht allzu ferner Zukunft wurde die Erde von einem schrecklichen Technovirus überschwemmt. Mechanische Parasiten, die irrtümlich in einem Experiment erschaffen wurden, dass dazu diente den technologischen Fortschritt weiterzuentwickeln, heften sich an das menschliche Rückenmark und wandeln ihre Wirte in Cyborgs um.
In ihrem verzweifelten Versuch sich von diesem technologischen Terror zu befreien müssen sich die verbleibenden menschlichen Überlebenden zusammenschließen und lernen sich gegen ihre Androiden-Feinde zu wehren.

Der Manga startet sofort durch und gibt dem Leser keine Chance zu atmen, bis sich die Handlung etwas verlangsamt. Es ist eine Science-Fiction-Manga, dessen Handlung auf einer postapokalyptischen Erde stattfindet. Wobei der Science-Fiction Anteil sich weniger mit Wissenschaft beschäftigt, als eher darum geht die Roboter-Apokalypse und die Charakter-Interaktion zu überleben. Das Setting ist eine Reminiszenz an die dunkle Zukunftsvision aus Terminator 2, wo die Erde von Skynet regiert wird und ein sehr kleiner menschlicher Widerstand der Roboterarmee gegenübersteht.
Die Action-Szenen sind brutal, um es gelinde auszudrücken. Es ist ein gewalttätiger Manga. Die Schläge, die Mensch und Roboter im Kampf erleiden, zusammen mit einigen „anderen Bildern“, die gelegentlich stattfinden, können für einige ziemlich beunruhigend sein.
Die Protagonistinnen Shiori und Carol sind sehr sympathisch. Zuerst mag Shiori wie ein wandelndes Klischee in Not erscheinen, die von der stärkeren Carol ständig gerettet werden muss, aber das ist weit von der Wahrheit entfernt. Shiori hasst es, nutzlos zu sein und würde alles in ihrer Macht Stehende tun, um Carol im Kampf zu helfen. Abgesehen davon ist sie eine gutherzige und liebenswerte junge Frau, die offensichtlich den Verlust des Lebens um sie herum hasst, aber tut was notwendig ist, um den Krieg zu stoppen. Carol ist ein Humanoid mit mehreren Fähigkeiten (u.a. kann sie ihr Geschlecht verändern). Insgesamt ist sie eine Frau, die sich dem Schutz von Shiori widmet und ihr Bestes tut, um die Menschheit zu retten, aber mehr noch geht es ihr darum Shiori in Sicherheit zu bringen.
Das Hauptthema des Mangas ist die Kraft der Liebe – was sich vielleicht ein wenig kitschig anhört. Es gehe um zwei Frauen, die sich tief lieben und bereit sind, durch die tiefsten Tiefen der Unterwelt zu gehen, wenn es bedeutet, dass sie zusammen zu sein können. Für Carol und Shiori ist der Gedanke getrennt zu werden und sich nicht mehr sehen zu können schmerzhafter als Wunden, gebrochene Gliedmaße oder Folter. – Zwei Frauen retten die Welt und einander vor der ultimativen Zerstörung.

Das Artwork der Charaktere wurde von Satoshi Urushihara gezeichnet, der auch für das Plastic Little OVA, einige Hentai und das Charakter Design von Queen's Blade: Grimoire verantwortlich war, um nur wenig zu nennen. Er arbeitete auch an weiteren erotischen Yuri-Manga namens Ragnarock City (welcher ein Spin Off zu Chirality ist) und Eidron Shadow. Was soll man zu Urushihara sagen, sein Artwork ist einfach ziemlich gut und so auch in Chirality.
Chirality hat eine der einzigartigsten Geschichten des gesamten Yuri-Genres, aber leider auch eklatante Fehler beim Storytelling. Dass Storytelling ist Teils inkohärent und das Erzähltempo gehetzt. Die Protagonistin ist für die Erzählung nutzlos. Dennoch ist die Romanze zwischen Shiori und Carol gut erzählt. Trotz seiner Fehler ist der Manga einen Blick wert, jedoch könnten Gewalt, Sex und Science-Fiction einige Leute abschrecken diesen ihn zu lesen. Insgesamt muss man sagen, dass Chirality sicher nicht für jeden geeignet ist.
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Rezensionen – Himitsu no Recipe

Avatar: Ixs#25
Milk Morinagas „Geheimrezept“ enthält das Genki-Mädchen Chihiro Wakatsuki und die ein wenig zu penetrante Präsidentin des Kochclubs Yuuko Horikawa. Die Geschichte folgt den beiden und der sich entwickelnden Beziehung, die scheinbar im Kochclub der Schule stattfindet. Auf den ersten Blick sind ihre Charakterdesigns und ihre Dynamik sehr ähnlich zu Mari und Akko aus Girl Friends. Das zurückhaltende, dunkelhaarige Mädchen trifft auf die energische und schusselige Blondine. Zum Glück unterscheiden sich die beiden Protagonistinnen hier aber genug von den beiden Charakteren aus Girl Friends. Zum einen ist Horikawa viel härter gegen Wakatsuki, da sie ihr Senpai ist und Wakatsuki ist viel mehr bereit Horikawa zu ärgern. Indem die eine Hälfte des Paares eine Oberschülerin ist und nicht beide dieselben Klasse besuchen ist die Dynamik bereits anders als das was man ursprünglich erwarten würde.

Es beginnt damit, dass Wakatsuki bereits Gefühle für ihre Clubpräsidentin hat und ein großer Fokus auf das Drama ist Wakatsukis Umgang mit der Situation und ihre eigene Emotionen. Wie die Geschichte verläuft ist definitiv etwas was man schon vorher gelesen hat: Mädchen mag Mädchen, denkt das es falsch ist, versucht bzw. versäumt es das andere Mädchen wegzustoßen, Drama entsteht, beide Mädchen begehen Kommunikationsfehler, usw.
Girl Friends war grob in zwei Teile geteilt, der erste Teil konzentriert sich darauf was Mari für Akko fühlt und der zweite Teil umgekehrt. Himitsu no Recipe funktioniert ähnlich, einen Teil handelt von Wakatsukis Gefühlen für Horikawa und der zweite Teil darauf was Horikawa für Wakatsuki fühlt. Horikawa bekommt schließlich ihren Fokus, aber zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte ist es ein bisschen übereilt und unterentwickelt, es passiert einfach irgendwie. Aber angesichts der Tatsache, dass es sich um Morinagas Rezept handelt, kann man getrost davon ausgehen: Auch wenn die Zutaten bekannt sind, ist das Ergebnis trotzdem zufriedenstellend.

Morinagas klassischer Shoujo-Stil ist immer vorhanden, aber mit einigen deutlichen Verbesserungen. Schon die allerersten Seiten des Mangas scheinen ein Sprung in der Qualität der Illustrationen zu sein. Große Augen und weiche Linien die klassische Shoujo-Ästhetik. Wenn es eine Sache gib in der Himitsu no Recipe Girl Friends schlägt ist es das Artwork. Hier gibt es deutliche Verbesserungen in jedem Aspekt der Illustrationen und sogar beim sequentiellen Geschichtenerzählen. Morinagas Illustrationen verbessern sich auch in der Komödie, sie hat keine Angst die Gesichter ihrer Figuren für humorvolle Reaktionen zu verzerren. Während die Charakter-Designs ein bisschen Derivat sind, sind sie jedoch immer noch einzigartig genug.
In vielerlei Hinsicht haben Girl Friends und Himitsu no Recipe eine ähnliche Erzählweise. Himitsu no Recipe schafft es aber dennoch seine eigene Identität und Persönlichkeit zu finden. Womit Himitsu no Recipe glänzt ist sein Setting des Kochclubs. Für sich genommen ist Himitsu no Recipe ein toller Manga.
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Rezensionen – Fu~Fu

Avatar: Ixs#26
Sumi Miyako und Kinana Himefuji sind gerade zusammengezogen. Diese Geschichte handelt von ihrem alltäglichen von Liebe erfüllten Leben als lesbisches Brautpaar. Technisch, auf dem Papier, nicht verheiratet, aber es ist ihnen egal.

In der modernen Welt wünschen sich die Menschen sie könnten eine romantische Beziehung so süß und fröhlich wie die von Sumi und Kinana haben. Natürlich haben echte Paare Streitigkeiten, die viel intensiver sind als die, die diese beiden oder die anderen Paare im Manga haben, aber die Tatsache, dass alle drei Paare Wege finden, sich gegenseitig zu trösten und zusammen zu bleiben, stimmt einen heiter beim Lesen. Dies ist im Grunde ein optimistischer, aufbauender und positiver Manga, der leicht zu verstehen und zu lesen ist.
Zu keinem der drei Paare gibt es viel zu sagen. Da ist das Hauptpaar, Sumi und Kinana, das all die süßen Sachen durchmacht. Dann gibt es noch das zweite Paar, das aus der unbeschwerten, großen Hayase Oomori, und ihrer Tsundere-Freundin Komugi Ogasawara, besteht. Und schließlich gibt es noch Kinanas Zwillingsschwester Kanana Himefuji und Shirayuki Hotori. Und alle drei Paare sind einfach nur süß.

Fu~Fu ist locker, süß, herzerwärmend und inspirierend. Hisanari Minamotos Artwork ist so einfach wie der Manga selbst. Alles in allem gibt es an dieser Manga nichts Komplexes, weil es keine Komplexität benötigt um ihn zu verstehen. Dieser Manga ist wichtig, weil er mit Moe und liebenswerten Charakteren lehrt, was eine lesbische Beziehung ausmacht, was wichtig ist, wie das tägliche Leben aussieht. Ein wirklich guter, direkt auf den Punkt gebrachter Manga über das Leben eines frischvermählten Paars. Sehr empfehlenswert für alle Yuri-Fans denen es nichts ausmacht etwas Leichtes zu lesen.
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Rezensionen – Candy

Avatar: Ixs#27
Candy ist die Geschichte der beliebten und intelligenten Oberstufenschülerin Chiaki Bessho, die ihre Liebe, der talentierten, aber nicht besonders schlauen, Junior-Bogenschützin Kanan Miyamoto, gesteht, diese ist zum Teil zunächst verwirrt, aber schließlich akzeptiert sie.

Was diese Handlung interessant macht, ist ihre Konzentration auf eine glaubwürdige erste Liebesgeschichte. Es ist glaubhaft im Sinne, dass Kanan zum ersten Mal Liebe erlebt. Sie weiß, was Liebe ist, weiß aber nicht, wie es sich anfühlt verliebt zu sein, bis sie ihre Freundin getroffen hat. Die Ereignisse, die beide Mädchen durchmachen, besonders Kanan, sind unglaublich realistisch oder zumindest glaubwürdig.
Wie jeder Yuri-Manga, der realistische lesbische Romantik erforscht, beinhaltet er auch äußere Hindernisse und persönliche Konflikte, denen sich unsere Heldinnen stellen und überwinden muss um ihre Beziehung aufrechtzuerhalten. Obwohl es vertraut ist, ist es die Art und Weise, wie sie behandelt werden interessant. Der einzige Fehler erscheint in der Nähe des Höhepunkts, wenn ein neuer Charakter aus dem Nichts eingeführt wird. Kurz gesagt, dieser Charakter ist unglaublich sinnlos und es fühlte sich an, als hätten die Autorin sie nur hinzugefügt um eine antagonistische Figur zu haben.

Der Titel Candy bezieht sich sowohl auf die Süße seines Geschmacks, das sinnliche Erlebnis bei jedem Bissen oder auf die Sekunde, in der die Süße im Mund ist, als auch auf die Versuchung und das Suchtpotenzial der Bonbons. Teenager-Romantik ist wie Süßigkeiten.
Abgesehen von einigen kleinen Fehlern ist Candy aber eine ausgezeichnete Lektüre. Ich empfehle den Manga Lesern, die nach einer Kombination aus leichtem und ernsthaftem Yuri suchen.
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Rezensionen – Girl's Ride

Avatar: Ixs#28
Girl’s Ride ist ein Manga von Tsuyoshi Isomoto, der ursprünglich in Houbunshas Tsubomi ab 2011 veröffentlicht wurde. Es ist ein prägnanter kleiner Manga, der nur 9 Kapiteln lang ist. Der Manga handelt vom Motorrad fahren. Es geht um zwei Mädchen, die sich durch Motorradfahren näher kommen. Die beiden Hauptbikerinnen sind die athletische Nan und die tollpatschige Sei.

Sei Nobeyama ist eine neue Schülerin an der Schule, die sie aufgrund der Arbeit ihres Vaters wechselte. Wie viele Manga-Protagonistinnen vor ihr ist auch sie für ihre Ungeschicklichkeit bekannt. Sie freundet sich sofort mit dem beliebten und coolen Nan Kiyosato an und bringt sie dazu Motorrad zu fahren.
Die Dynamik zwischen den beiden Mädchen ist ziemlich gut, der natürliche Verlauf einer aufkeimenden Freundschaft fühlt sich echt an und ist lustig zu beobachten, besonders mit den Eigenarten der Mädchen. Nan ist normalerweise die coolere und selbstbewusstere der beiden, aber wenn sie auf ihren Motorrädern sind, schlägt diese Dynamik um. Auf halbem Weg durch die Geschichte kommt eine Rivalin, Kitagawa, dazu. Glücklicherweise ist das Drama, das dieser Charakter mit sich bringt, nicht besonders schwer und lässt sich leicht lösen.
Die Annäherung von zwei Mädchen, die eine Freundschaft durch Motorräder entwickeln ist eine unverbrauchte Idee in Yuri-Manga. Da diese Mädchen Motorräder fahren, sieht man sie außerhalb des typischen japanischen Oberschul-Settings. Tatsächlich verbringen sie kaum Zeit in der Schule die sie besuchen. Und das Artwork unterstreicht diese Setting, die Motorräder in Aktion sind großartig und die Hintergründe abwechslungsreich und brillant. Wir fahren von einer japanischen Oberschule zum Strand, in die Berge und an stürmische Horizonte.

Das Artwork ist wunderschön, vor allem die Motorrädern. Es gibt so viel Detail und Sorgfalt in jedem Panel, dass man denkt, dass Isomoto den ganzen Tag nur Motorräder zeichnen würde. In der Tat, wenn man sich andere Arbeiten des Mangakas ansieht, haben die meisten von ihnen eine starke Betonung auf detaillierte Illustrationen von Fahrzeugen.
Girl’s Ride ist keine tiefe Erzählung, aber auch die Lockerheit dieser Geschichte hat etwas. Es gibt ein kleines Drama, um die Handlung in eine bestimmte Richtung zu bewegen und eine ansonsten reibungslose Fahrt. In Girl’s Ride geht es wirklich mehr um die Reise als um das Ziel. Eine neue Idee für das Milieu, detailreiches Artwork, jedoch nur ein durchschnittlich süßer Manga.

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Rezensionen – Yuri Kuma Arashi

Avatar: Ixs#29
Die Geschichte der Anime-Adaption und des Mangas sind nicht identisch, was bedeutet, dass im Manga fast alles anders ist. Die einzige Gemeinsamkeit der Geschichten, die Handlung ist genauso kompliziert wie im Anime: Zuerst ist jedes Lebewesen ein Bär, aber dann stellt sich heraus, dass Ginkos Wahn von ihrer Mutter auf sie übertragen wurde und die Menschen doch Menschen sind, aber dann sind alle Menschen tatsächlich Bären … so oder so ähnlich stellt sich die Geschichte dar.

Ginko glaubt, dass sie ihre wahre Liebe in einem Mädchen namens Kureha gefunden hat. Aber als sie die dunkle Vergangenheit ihrer Mutter einholt und die Tatsache, dass sie ein Bär und Kureha ein Mensch ist akzeptiert, akzeptiert sie, dass ihre Liebe nie Erfüllung findet und sie für Kureha und wegen der früheren Verbrechen ihrer Mutter leiden muss.
Ginko, Kureha und Lulu sind das Haupttrio der Geschichte. Sowohl Kureha als auch Lulu verlieben sich in Ginko und sind ihr absolut ergeben. Sie möchten ihr aus ihrer dunklen Vergangenheit helfen, damit sie lernen kann zu lieben. Ginko ist ein cooler und negativer Charakter. Sie findet ihre wahre Liebe, glaubt aber, dass sie niemals erwidert wird. Kureha ist der typischer optimistischer und hilfsbereiter Charakter, der mit Ginko zusammen sein und alles dafür tun will. Lulu ist ein anhänglicher Typ.
Es gibt noch ein weiteres sehr wichtiges Trio von Charakteren. Reia, Kurehas Mutter, zusammen mit Kale, Ginkos Mutter, die die treibende Kraft in Ginkos Vergangenheit ist, und Yurika. Die Liebesabsichten der Charaktere sind zuweilen auch verwirren. Einige von ihnen springen ständig hin und her zwischen der Liebe und Nicht-Liebe zu einem Charakter. Bestimmte Charaktere sind sehr eigenwillig. Die jedoch die Geschichte mit ihrem Eigensinn voranzutreiben oder ihr einen Grund geben ein Drama zu schaffen. Zudem sind die Liebesbeziehungen hauptsächlich Polyamorie.

Der Manga hat sein Drama-Tag wirklich verdient, er beinhaltet Emotionen und Komplikationen die man nur in einem Drama findet. Aber die Geschichte ist gut erzählt und die Emotionale- und Charakterentwicklung sind gut eingesetzt. Der Kern der Geschichte besteht darin Ginko dabei zu helfen ihre wahre Liebe zu erreichen, indem die Hindernisse entfernt werden die sie zurückhalten. Der einzige Weg dies zu tun ist, sie mit der Ursache ihrer Schuld, Kale, ihre Mutter, und mit ein paar andere Dinge zu konfrontieren.
Yuri Kuma Arashi hat sehr viel von Akiko Morishimas süßem und sexy Artwork mit etwas mehr als dem für sie üblichen Fanservice. Der Manga ist meiner Meinung nach nicht ganz so gut wie der Anime, aber insgesamt trotzdem ein hervorragendes Werk und unbedingt empfehlenswert für Yuri-Fans.

Beitrag wurde zuletzt am 10.06.2018 um 04:04 geändert.
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Rezensionen – Prism

Avatar: Ixs#30
Da Megumi die Erinnerung an einen Jungen namens Hikaru wachhielt mit dem sie während ihres letzten Grundschuljahres einen Tag verbrachte, ging sie ohne eine Romanze durch die Mittelschule. Nun, da sie eine Oberschülerin ist, entschied sie, dass sie endlich völlig über ihre erste Liebe hinweggekommen ist und in die Zukunft blicken kann. Doch Megumi trifft an ihrem ersten Schultag ein hübsches Mädchen, das sie umarmt und Hikaru heißt.

Prism war kein bahnbrechender Manga als er zuerst herauskam. Auch ich war zunächst nicht von Prism beeindruckt, was sich aber mit dem Fortschreiten der Kapitel änderte. Seine Anziehungskraft liegt nicht darin revolutionär zu sein. Seine Attraktivität liegt in seiner hervorragenden Ausführung und den behandelten Themen.
Megumis erste Liebe galt einem Jungen, den sie im Sommer kennenlernte, als sie noch jung war. Sie und Hikaru teilten ihren ersten Kuss. Jetzt hat sie ihn das erste Mal seit Jahren wieder getroffen und es stellt sich heraus, dass er eine sie ist. Hikaru ist immer noch in Megumi verliebt. Nach einer Weile kommt Megumi über ihre Abneigung in ein anderes Mädchen verliebt zu sein hinweg.
Es ist eine Geschichte von zwei Mädchen, die sich ineinander verlieben, wohl wissend, welchen Hindernissen sie gegenüber stehen, aber den Mut haben, sich ihnen wegen ihrer stetig wachsenden Liebe füreinander zu stellen. Es ist eine Geschichte, die die Vorurteile gegenüber Homosexuellen, besonders in Japan, behandelt. Das Leben ist nicht einfach für jemanden, der sich mit jemandem des gleichen Geschlechts trifft. Sie werden angestarrt, verkannt und können gemobbt werden. Doch es geht hauptsächlich um zwei süße Mädchen in einer liebevollen Beziehung, anstatt die Qual. Die meiste Zeit ist Prism aber locker, süß und lustig und kann immer noch ernst genommen werden.
Das Artwork ist vielleicht nichts Besonderes, aber seine Ausführung ist so gut, dass es keine Rolle spielt. Der Mangaka ging bei den Hintergründen nicht sehr ins Detail, was die Charaktere mehr hervorhebt.
Leider wurde die Serie aufgrund eines Plagiat-Skandals eingestellt und blieb unvollendet, dennoch lohnt es sich Prism zu lesen.
Beitrag wurde zuletzt am 10.06.2018 um 04:03 geändert.
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