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Rezensionen – Sword Art Online Alternative: Gun Gale Online

Avatar: BK-201
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#1
Das Spin-off zu Sword Art Online ist anders als das Original. In Sword Art Online geht ist um Leben und Tod. Menschen sterben in diesem Anime und der Protagonist muss sich mit dem Tod und dem Verlust von geliebten Personen auseinandersetzten. Auch eine Liebesbeziehung zwischen den beiden Protagonisten spielt eine wichtige Rolle. Zudem gibt es immer einen Bösewicht, den es aufzuhalten gilt.

All dies findet man nicht in seinem Ableger. Die Story ist auch für nur 12 Folgen sehr dürftig, so dass man diese in einem Satz zusammenfassen kann: LLENN nimmt an zwei Turnieren „Squad Jam“ und „Squad Jam 2“ des Spiels Gun Gale Online Teil PUNKT Eigentlich ist es fast so, als würde man einem Battle Royale Shooter zusehen.

Es kommen zwar keine geliebten Figuren aus Sword Art Online vor, jedoch werden Anspielungen oder Namen erwähnt, wodurch das Spin-off folglich nach den Ereignissen der 2. Staffel spielt.

Für das 2. Turnier wollten die Macher es noch einmal dem Original gleich machen und es augenscheinlich um „Leben und Tod“ gehen lassen. Der Grund dafür ist aber mehr als lächerlich und fragwürdig:
Pitohui bringt sich in der realen Welt um, wenn sie im Spiel stirbt.

Ein weiteres Manko des Animes ist, dass sich der Charakter der Figuren in der realen Welt zu sehr von dem im Spiel unterscheidet. Dies ist zwar von den Machern auch gewollt, denn sie betonen einmal in dem Anime extra, dass Menschen in der fiktiven Welt ganz anders werden. Dies verdeutlichen sie unter andrem durch Karen, die Komplexe wegen ihrer Größe in der realen Welt hat, sich nun in der fiktiven Welt so verhalten kann, wie sie es gerne tun würde. Jedoch merkt man als Zuschauer nicht, dass Karen in Wirklichkeit LLENN ist, da der Kontrast im Verhalten zwischen den beiden viel zu groß ist. Dies ist bei fast allen Figuren der Fall.

Im Laufe der Handlung wird die noch anfangs sympathische Pitohui zu etwas, das man schon als Antagonisten des Animes ansehen kann. Diese wird so widerwärtig, dass die zuvor noch dagewesene Sympathie zu einer Verabscheuung dieser Figur umschlägt. Und diesen "Bösewicht" gilt es dann zu retten...

Fazit:
Für Sword Art Online Fans könnte dieses Spin-off eher enttäuschend sein, da viele Aspekte des Originals in diesem Anime nicht wiederzufinden sind und LLENN auch nicht Kirito zu ersetzten vermag. Es ist lediglich ein Action-Anime mit einer sehr dürftigen Story, der auf keinen richtigen Höhepunkt hinausläuft und der Zuschauer zu einem Betrachter eines Battle Royale Games wird. Zudem ist der Anime zu vorhersehbar.
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Rezensionen – Yao Guai Ming Dan Di Er Ji

Avatar: BK-201
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#2
Die 2. Staffel von Yaoguai Mingdan ist auf jeden Falls anders als die 1. Staffel. Dies ist durch den Wechsel des Studios zu erklären.

Die offensichtliche Änderung ist die Qualität des Zeichenstils. Wohingegen die 1. Staffel noch bleich, trist und sehr billig wirkt, kann die 2. Staffeln mit den gut animierten Animes aus Japan mithalten. Hierbei kann man schon erkennen, dass viel mehr Geld in die Hand genommen wurde, wodurch es auch viel mehr Spaß macht den Anime anzuschauen.

Des Weiteren wurde auf das „Hentai“-Element (vgl. Kommentar 1. Staffel) verzichtet, in der die Frauen die Männer verführen, um Mana zu regenerieren. Dafür erhält das Harem-Genre eine tragende Rolle in dieser Staffel. Zuvor waren es nur Sujiu und Guo, die um die Gunst des männlichen Hauptcharakters kämpften. Im Laufe der 2. Staffel kommen weitere Mädchen hinzu.

Leider war die 1. Staffel um einiges spannender und actiongelandener. Die 2. Staffel benötigt einige Folgen, bis endlich das Geschehen nur ein bisschen in Schwung kommt. Nichts desto trotz wird der Anime im weiteren Verlauf auch nicht recht viel interessanter, wodurch der Anime sehr langweilig und fad ist. Im Gegensatz zur vorherigen Staffel, wo es vorkommt, dass man mit der Antagonistin mitfühlt, fehlt dem Anime das gewisse Etwas.

In den letzten 4 Folgen geht es um ein früheres Leben von Feng Xi. 
Dort trifft er auf Sanyuan, als beide noch Kinder waren. Diese Episoden erklären zwar, warum auch sie in Feng Xi verliebt ist und warum auch sie ihn kennt.
Leider sind diese Episoden auch sehr langweilig und eigentlich interessiert dies vermutlich auch niemanden. Es wäre besser gewesen, wenn diese Folgen als OVA veröffentlicht worden wären.

Wie auch zuvor ist die Synchronisation asynchron, monoton, lieblos und einfach nur schlecht. Dies ist aber ein generelles Problem der „Animes“ aus China.

Fazit:
Im Gegensatz zur 1. Staffel ist die Qualität der Animationen um einiges besser, aber es leidet der Unterhaltsamkeitsfaktor darunter, da die Story schlichtweg langweilig, einfallslos und uninteressant ist sowie kaum Kämpfe bzw. Actionszenen vorhanden sind.
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Rezensionen – Princess Principal

Avatar: BK-201
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#3
„Kleine Mädchen als Spione“ - Dies hört sich schon einmal nicht sehr überzeugend an.

Das Königreich ist Zwiegespalten und die Gruppe von Mädchen agieren als Spione undercover auf der Queen-Mayfair-Schule . Die Geschichte ist episodisch aufgebaut und jede Episode beinhaltet einen Fall. Die einzelnen Geschichten sind sehr interessant und auch gut gemacht. Doch dieser Anime hat ein offensichtliches Problem. Die kleinen Mädchen machen das Spion-Genre oftmals unseriös. Der Zuschauer bekommt immer mehr das Gefühl, dass es sich hierbei nur um kleine Mädchen handelt, die einfach nur das "Spione sein" spielen.

Sie sind zum einem auch einfach viel zu jung und zum anderen müssen sie immer wieder betonen, dass sie Spione sind, wobei hierdurch die Seriosität verloren geht. Trotz ihres jungen Aussehens kann eigentlich nur Ange dies annähernd seriös dem Zuschauer näher bringen. Im Gegensatz zu Chise, Beatrice und der Prinzessin wurde sie für den Job ausgebildet. Sie ist auch der eigentliche Hauptcharakter des Animes und ist immer im Fokus der Handlung. Durch ihre besondere und vielschichtige Persönlichkeit ist sie im Grunde der einzig interessante Charakter. Sie agiert in den Einsätzen nüchtern sowie gewissenhaft und hat immer das Ziel des Auftrags im Auge. Hierdurch wirkt sie älter und Erwachsener als sie es in Wirklichkeit ist. Doch leider gibt sie immer von sich, dass sie vom „Black Lizard Planet“ ist. Dadurch kann man sie nicht ganz so ernst nehmen und es deutet darauf hin, dass sie im Grunde doch noch ein kleines Mädchen ist.
Die restlichen Charaktere sind einfach nur Pausenfüller und nur vorhanden, dass für jedem etwas dabei ist. Besonders Dorothy ist offensichtlich nur wegen einem Grund dabei und dies wird auch oftmals während eines Auftrags untermalt.

Ein weiteres Manko des Animes ist, dass die Fälle, bis auf den letzten drei Folgen, durchwegs unchronologisch sind. Die erste Folge zeigt einen Fall, in dem die Gruppe schon zusammen gefunden hat und schon gemeinsam auf die Schule gehen. Dass die erste Folge die Handlung zu einer späterem Zeitpunkt zeigt und anschließend erst die Geschichte aufgebaut wird, ist schon seit längerem ein gängigerer Erzählstil. Jedoch ist es bei diesem Anime nicht so. Es wäre aber viel besser gewesen, wenn ab der 2. Folge die Handlung chronologisch erfolgen würde, damit der Zuschauer nach und nach mit den einzelnen Charakteren vertraut wird.

Normalerweise werden in der heutigen Zeit Animes mit solch einem Format durch ausreichend Ecchi untermalt, damit der Zuschauer zumindest durch den Fanservice zum Ansehen animiert wird. Dies ist hier nicht der Fall, weshalb die Seriosität des Animes nicht ganz verwindet.

Fazit:
Ein Anime mit guten Animationen, schönen und unterhaltsamen Geschichten und mit einem großen Manko, dass die Handlung nicht ernst zu nehmen ist, da die kleinen Mädchen eher das „Spion sein“ spielen als wirkliche Spione zu sein.
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Rezensionen – Juuni Taisen

Avatar: BK-201
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#4
„Juuni Taisen ein actiongeladener Anime ohne Story“

Das ist das was sich womöglich viele darunter vorstellen. Aber dieser Anime überrascht und bringt einen frischen Wind in die Herbstsaison.

Die Handlung wird aus der Sicht von Toshiko Inou dargestellt. Ihre Vergangenheit wird zunächst erläutert und es werden die einzelnen Schritte aufgezeigt, wie sie zu diesem Turnier kommt. Hierbei wird sich der eine oder andere fragen, wie kann diese unsympathische Person die Protagonistin dieses Animes sein. Doch dies wird gleich in der 2. Folge aufgeklärt.

Dieser Anime zeigt das Geschehen nacheinander aus der Sicht der unterschiedlichen Akteure und bringt in fast jeder Folge Ausschnitte aus ihrer Vergangenheit. Dieser Stil macht diesen Anime sowohl interessant als auch besonders. Hierbei gibt es keinen richtigen Hauptakteur, von dem man schon von Anfang an weiß, dass er der Gute in der Geschichte ist und dieses Turnier gewinnen wird. Somit bleibt die Spannung, wer dieses Turnier schlussendlich gewinnen wird, bis zum Ende erhalten.

Aus diesem Grund sind die Charaktere vielfältig und zum Teil auch interessant. Durch die Background Story der einzelnen Figuren werden diese dem Zuschauer auch näher gebracht. Hierbei werden ihre Motivationen aufgezeigt und zum Teil gibt es auch Überraschungen, die man so manchen Charakteren gar nicht zugetraut hätte. Des Weiteren hat jede Figur eine besondere Fähigkeit, welche oftmals in ihrer Background Story näher erläutert wird. Da jeder Charakter in etwa nur in einer Folge im Mittelpunkt steht, ist es schwer für den Zuschauer eine wirkliche Verbindung mit ihnen einzugehen. Doch dies ist hier auch nicht so vorgesehen. Der Zuschauer soll lediglich bei diesem Kampf als Außenstehender unterhalten werden, wobei die Figuren trotzdem mit Liebe vorgestellt werden und nicht einfach nur „vorhanden“ sind.

Die übergeordnete Story in diesem Anime ist nichts Besonderes. Es töten sich lediglich 12 Figuren gegenseitig, wobei der Gewinner anschließend einen beliebigen Wunsch erfüllt bekommt. Die wirklich interessanten Geschichten sind die Rückblenden der einzelnen Figuren. Es kann aber auch vorkommen, dass man unbedingt wissen will, wie es mit der Hauptstory weiter geht und einem die Background Story ausgerechnet von dieser Figur nicht gerade jetzt interessiert. Im Grunde ist die Handlung so aufgebaut, dass sich gut inszenierte Kämpfe mit den Background Storys abwechseln. Lediglich die letzte Folge sticht heraus und ist eher uninteressant, zeigt aber welcher psychologische Druck auf den Charakteren in dieser Welt lastet.

Die Qualität des Animes ist hervorragend und der dunkle Zeichenstil, spiegelt die düstere Atmosphäre gut wieder. Lediglich eine Folge ragt negativ heraus. Hierbei sind die Figuren während der Hauptgeschichte animiert und nicht gezeichnet, wie es im restlichen Anime der Fall ist.

Fazit:
Ein durchaus überdurchschnittlicher Anime, der doch anders ist als der erste Schein verlauten vermag. Der Aufbau, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht einer Figur gezeigt wird und der Zuschauer die Figuren durch Rückblenden näher kennen lernt, macht diesen Anime besonders und fast einzigartig, jedoch auch nicht zu etwas außergewöhnlichem. Zudem vermag es der Anime überraschenderweise gut zu unterhalten.
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Rezensionen – Overlord II

Avatar: BK-201
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#5
Overlord II oder besser gesagt: Overlord - Das Spin-off.

Gleich zu anfangs werden zwei neue Charaktere vorgestellt, von denen man ausgehen könnte, dass diese die neuen Gegenspieler von Ainz werden. Zudem behaupten die beiden noch, dass die eine von ihnen viel stärker sei als Shalltear. Des Weiteren scheinen die beide Charaktere auch sehr interessant zu sein und man könnte meinen, dass mit Hilfe der beiden die Story noch sehr spannend wird, ABER leider kommen diese Charaktere im restlichen Anime nicht mehr vor. Auch ein Drache und eine vermutlich starke Zauberin werden gleich am Anfang vorgestellt, welche ebenso nicht mehr vorkommen. Eigentlich werden viele Dinge vorgestellt, die auf eine interessante Handlung schließen lassen, aber auf diese nicht mehr weiter eingegangen werden. Jedoch gibt es bald eine weitere Staffel, in der dies alles noch geschehen könnte.

In der ersten Folge wird dann noch kurz Ainz und seine Gilde gezeigt. Jedoch stehen für die nächsten 2 Folgen nur noch irgendwelche Echsen im Mittelpunkt, die wirklich niemanden sehen will und auch keinem interessiert. Man weiß wirklich nicht mehr, ob man sich Overlord oder irgendeinen Drittklassigen Anime anschaut. Zwar wird später noch erklärt, warum die Echsen für Ainz wichtig waren, aber der Anime wird generell nicht mehr so, wie die erste Staffel. Der, der laut dem Titel des Animes die Hauptfigur sein soll, wird leider zu einem Komparse, der hin und wieder im Anime vorkommt. Immer wieder sind die verschiedensten Figuren im Mittelpunkt, aber so gut wie niemals Ainz selbst.

Fazit:
Wer die erste Staffel gesehen hat und wieder den mächtigen Overlord in Aktion sehen will, der wird leider in der 2. Staffel zutiefst enttäuscht. Zwar geht die Story direkt nach der vorherigen Staffel weiter, aber im Mittelpunkt sind immer wieder andere Figuren. Dennoch ist der Anime sehr Unterhaltsam und Fans vom Genre Fantasy werden, bis auf die Story mit den Echsen, nicht enttäuscht.
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Rezensionen – Aho Girl

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#6
Aho-Girl ist ein Anime, den man sehr schlecht bewerten kann. Eigentlich ist es Trash, aber ein guter Trash. Hierbei wäre eine Genrespezifische Bewertung ideal.

Der Anime ist eine Nonsense-Komödie und verfolgt keine Story, sondern zeigt lediglich das Leben von Yoshiko Hanabatake als Schülerin. Die Folgen sind sehr episodisch, wobei sogar in den Folgen selbst nur mehrere voneinander unabhängige kurze Szenen gezeigt werden. Hierbei ähnelt es dem Anime Nichijou.  

Der Anime ist sehr lustig und besteht eigentlich nur aus einer Aneinanderreihung von Witzen. Wie jede Comedy-Serie hat auch dieser Anime das Problem, dass die ersten Folgen die Besten sind, die späteren Folgen aber immer schlechter werden. Zwar ist es im Großen und Ganzen immer noch sehr lustig, der große Enthusiasmus der ersten Folgen bleibt jedoch aus.
Einige der Charaktere, inklusive der Protagonistin Yoshiko, sind Lüstlinge, wodurch viele sexuelle Anspielungen in dem Anime vorkommen. Auch das Genre Ecchi kommt dadurch nicht zu knapp und wird auch oft für die Comedy verwendet.

Wie es der Titel des Animes schon verrät, ist Yoshiko sehr dumm („aho“ heißt so viel wie „Idiot“ oder „Dummkopf“). In der Schule erhält sie immer nur 0 Punkte und ihre Lieblingsspeise sind Bananen (sexuelle Anspielungen vorprogrammiert). Sie will Akuru dazu bringen, dass er sich in sie verliebt und sie dann auch irgendwann heiratet.
Akuru hingegen will nur seine Ruhe, damit er für die Schule lernen kann. Sein Ziel ist es, später einmal im Leben erfolgreich zu sein. Des öfteren schlägt er auch Yoshiko, wenn sie etwas sehr idiotisches oder perverses macht.
Aufgrund der Tatsache, wie der Anime aufgebaut ist, kann man auch keine Tiefe der Charaktere erwarten, wodurch auch alle restlichen Figuren lediglich nur für die Erweiterung des Repertoires der Witze zuständig sind.

Wenn man das Intro und Outro weg rechnet, dauert eine Folge in etwa 10 Minuten, wobei dies für den Anime die perfekte Länge darstellt. Yoshiko kann nicht normal reden und schreit sehr viel. Zudem folgt ohne Pause ein Witz auf den Anderen. Deshalb sind 10 Minuten genau richtig, bevor es zu nervig wird und man den Anime nicht länger ertragen kann.

Fazit:
Aho-Girl ist ein sehr lustiger und witziger Anime, wobei die ersten Folgen am besten sind und die Weiteren leider nicht mehr an diese anknüpfen können. Dennoch ist der Anime sehenswert und eignet sich perfekt, wenn man sich einfach nur erheitern will, ohne das Gehirn einschalten zu müssen.
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Rezensionen – Fate/Apocrypha

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#7
Wer nach der Beschreibung jetzt meint, dass es ein einfacher Kampf 7 gegen 7 ist, die böse schwarze Fraktion gegen die gute rote Fraktion, liegt falsch. Es ist ein sehr spannender und interessanter Anime mit Plot-Twists und Charakteren, die erfrischend abwechslungsreich sind.

Die ersten paar Folgen ziehen sich ein bisschen und es ist auch noch nicht ganz klar, welche Figuren nun die eigentlichen Hauptcharaktere sind oder mit wem man überhaupt sympathisieren soll, obwohl man laut den Informationen weiß, dass die Hauptcharaktere Ruler und Sieg sein sollen. Jedoch ist deren Screentime auch nicht sehr viel länger als von anderen Charakteren. Aber mit der Zeit wird dann schon klar, dass diese Zwei die Hauptakteure sind.

Der Anime zeigt die Geschichte aus vielen Perspektiven und gibt den meisten Charakteren genügend Zeit, damit der Zuschauer diese näher kennen lernen oder sogar eine Verbindung aufbauen kann. Auch deren Antriebe und Wünsche werden bei allen aufgezeigt. Zwar werden bei dieser Fülle an wichtigen Charakteren nicht jeder gleich behandelt, aber es ist auch nicht so wie in den Fate/Stay Night bzw. Zero Animes, dass nur paar wenige Figuren richtig vorgestellt werden und von den restlichen Mastern und Servants bekommt man so gut wie nichts mit. Insgesamt ist den Machern die Charaktergestaltung sehr gut gelungen, wobei die eigentlichen Hauptcharaktere Ruler und Sieg durch diesen besonderen Stil fast unter gehen.

Die Geschichte wird verständlich und sinngemäß erzählt. Auch viele unerwartete Elemente und Plot Twist machen die Geschichte interessant und abwechslungsreich. Nach den ersten paar Folgen wird einem dann auch klar, dass es kein einfacher Kampf von Gut gegen Böse wird.

Ein großes Manko des Animes ist, dass er sich bis zum Ende nicht treu bleibt, zumindest was den Zeichenstil anbelangt. Zwar sind die Animationen nicht so ultimativ herausragend, wie bei Fate/Stay Night: Unlimited Budgetworks, aber dennoch sehr hochwertig sowie schön und gut gemacht. Leider wird es am Ende haarsträubenden und man kann schon fast von Augenkrebs reden. Entweder ist ihnen am Schluss das Geld ausgegangen oder hatten keinen Bock mehr, aber die Kampfszenen der letzten Folgen waren teilweise richtig schlecht animiert. Vor allem die Folge 22 ist fürchterlich. Hier hatte man das Gefühl, dass es ein billiger Fanart ist. Im Gegensatz zu den anderen Folgen des Schlusses waren es nicht nur die  Kampfszenen, sondern fast die ganze Folge lang war die Qualität mies und billig gemacht.

Fazit:
Ein sehr gut gemachter Anime mit einer tollen Story und abwechslungsreichen sowie erfrischenden Charakteren. Zudem werden nicht nur die Hauptcharaktere gezeigt und aus deren Sicht die Geschichte dargestellt, sondern es werden den meisten Mastern und Servants genug Screentime gegeben, um dem Zuschauer eine gewisse Nähe und Tiefe zu vermitteln. Das fast einzige Manko des Animes ist der gelegentlich haarsträubende Zeichenstil in den letzten paar Folgen.
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Rezensionen – Tsugumomo

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#8
Tsugumomo ist ein Anime der alle Hemmungen fallen lässt und keine Scharm kennt.

Inhalt:
Kazuya ist ein Schüler, der sehr an den Obi (Stoffgürtel) seiner verstorbenen Mutter hängt. Eines Tages wird er auf dem Dach der Schule von einer Perücke angegriffen, wobei er beinahe gestorben wäre, wenn er nicht von dem Obi Tsukumogami namens Kiriha gerettet worden wäre. Tsukumogami sind Gegenstände, die viele Jahre hinweg durch den intensiven menschlichen Kontakt Intelligenz und eine menschliche Form erworben haben. Kiriha erklärt ihm auch, dass die Perücke ein Amasogi war, welches ein Gegenstand ist, die durch die intensive Begierde ihres menschlichen Besitzers in kurzer Zeit lebendig werden. Diese folgen nur dieser Begierde, bis sie schließlich von diesem Menschen selbst Besitz ergreifen. Nach diesem Zwischenfall lebt nun Kiriha bei Kazuya und beschützt ihn bei Gefahr.

Die Story ist keinesfalls etwas außergewöhnliches und war in ähnlicher Form schon öfters gegeben.
Anfangs gibt es immer wieder Kämpfe gegen diese Amasogi, wobei diese immer durch das Verlangen von Schülern aus seiner Schule hervorgerufen wurden. Hierbei merkt man schon, dass der Anime doch nicht auf den Standard Action bzw. Fighting Shounen Zug aufspringt und auch zwischenmenschliche Gefühle und Begierden eine Rolle spielen. Anschließend wird noch ein Mysterium um Kazuya selbst und seiner Vergangenheit angedeutet, welches den Anime noch ein wenig Spannung verleiht.

Aber zur Mitte des Animes wird es doch kurios und man merkt, dass der Anime auf etwas anderes abzielt. Obwohl man dachte, dass die Handlung endlich so richtig losgeht, werden einige Folgen eingebaut, die man schon als „Filler“ bezeichnen könnte. Die Story wird ignoriert und der Ecchi-Anteil, der zuvor schon nicht selten war, nimmt überhand und ist oftmals sehr pervers. Man könnte es eigentlich schon dem Genre Erotik zuweisen. Bis zum Schluss gibt es immer wieder ein paar Szenen, in denen, wenn das wirklich gezeigt werden würde, was angedeutet wird, man vielleicht schon von einem Hentai sprechen könnte. Zudem darf in keiner Folge des Animes eine Nacktszene, meist in der Form vom gemeinsamen baden, zwischen den beiden Hauptcharakteren Kazuya und Kiriha nicht fehlen.

Zum Schluss kommt der Fighting-Shounen Charakter durch und es kommt noch einmal zu einem wirklich interessanten Kampf, der nicht auf bloße Stärke (siehe Dragonball), sondern auch auf Taktik und Geschick beruht. Leider wird aber das am Anfang angedeutete Mysterium um Kazuya nicht mehr aufgelöst bzw. aufgegriffen.

Beim anschauen des Animes erhält man das Gefühl, als hätten zwei verschiedene Parteien diesen Anime gestaltet. Die einen wollten einen Fighting-Shounen mit einem Charakter fertigen, der eine mysteriöse Vergangenheit hat und dazu noch außergewöhnlich stark ist. Die Anderen wollten eher einen erotischen Anime mit Kindern produzieren.

Der Anime ist auch ziemlich Humorvoll, wobei manchmal die Comedy eher pervers ist, da sie als sexuelle Anspielung dargestellt wird, welche bei so jung aussehenden Mädchen eher fehl am Platz wirkt.

Kiriha ist der typische Tsundere Charakter, die Kazuya immer ärgert und herum kommandiert, ihn aber auch um jeden Preis beschützen will. Kazuya ist zu Beginn der einfältige und eher schwächliche Typ, welcher jedoch durch die Bedrohungen eine Charakterentwicklung durchmachen muss, um seine Freunde und Familie zu beschützen.

Fazit:
Falls ein Anime keine außergewöhnliche Story aufweisen kann oder sonst nicht anderes zu bieten hat, dann dürfen die Macher ihn natürlich mit Fanservice und Ecchi etwas „aufpeppen“, aber hierbei gehen meines Erachtens manche Szenen einfach zu weit, vor allem da die Charaktere viel zu jung sind bzw. viel zu jung aussehen. Die doch etwas schwach wirkende Story, welche aber Potential darbietet, gefestigt durch die mysteriöse Anspielung um die Vergangenheit von Kazuya und dem Tod seiner Mutter, und man ausbauen hätte können, wird einfach ignoriert und der Anime konzentriert sich schließlich mehr auf die Erotik und die pubertären Gelüste der einzelnen Charakteren.
Eigentlich besteht der Anime im Kern nur aus Action, Comedy und Erotik und ist in keinster Weise anspruchsvoll. Dabei kann man einfach das Gehirn ausschalten und sich unterhalten lassen.
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Rezensionen – Fate/Grand Order: First Order

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#9
Der Anime Fate/Grand Order: First Order ist eine Videospiel Adaption und gehört zu dem Fate-Universum.

Inhalt:
Der Inhalt in der Beschreibung widerspiegelt die Handlungen in dem Anime nur sehr wage und beinhaltet nur den Grundkern. Die folgende Beschreibung kann wegen der kürze des Animes als Spoiler angesehen werden:
Die Ursache für das Aussterben der Menschheit im Jahr 2017 ist ein Krieg um den Heiligen Gral im Jahr 2004. Ritsuka Fujimaru und Kirieraito Mashu, die beiden Hauptfiguren des Animes, werden nun durch gewisse Begebenheiten auch in diesen verwickelt. Dabei ist dieser Krieg fast genauso, wie in den Fate/Stay Night Animes, mit sieben Dienern (Saber, Lancer, Berserker, Archer, Caster, Assasin, Rider), welche sich gegenseitig bekämpfen, um den Heiligen Gral zu bekommen. Auch von dort bekannte Charaktere wird man zu Gesicht bekommen.

Die Charaktere im Allgemeinen sind eher langweilig und haben auch keine Tiefe. Besonders Fujimaru kommt überhaupt nicht zur Geltung. Obwohl er neben Mashu der Hauptcharakter sein soll, ist er so gut wie die ganze Zeit über nutzlos und macht eigentlich Nichts.
Bei Mashu hat man das Gefühl, dass sie einfach dabei ist, da es so vom Videospiel vorgeschrieben wird. Man erkennt nicht warum sie so handelt oder welche Gefühle sie dabei hat.

Dies kann an der Kürze des Animes liegen, denn 74 Minuten sind sehr wenig und die Handlungen in dem Film entsprechen nur einem kleinen Teil der Gesamtstory. Es kommt einem so vor, als hätte man die ersten 3-4 Folgen eines 25 Folgen Animes angeschaut, in der die Hauptfigur erst begreift, was er nun zu tun hat und welcher Weg noch vor ihm liegt. Aufgrund dieser Tatsache endet der Anime mit einem großen Cliffhanger und es werden viele Fragen offen gelassen. Angesichts dessen, wie der Anime endet und dadurch, dass der Anime „First Ordner“ genannt wird, lässt auf eine Fortsetzung schließen.

Die Animationen sind sehr gut gemacht und kommen denen aus Fate/Stay Night: Unlimited Bladeworks sehr nahe.

Fazit:
Ein guter Anime mit schönen Animationen, aber durch die Dürftigkeit der zeitlichen Länge, kommen die Charaktere nicht zur Geltung und sind dadurch langweilig. Wem aber das Fate- Universum gefällt und es eine Fortsetzung zu diesem Film gibt, dem wird auch dieser Anime gefallen.
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Rezensionen – Zero kara Hajimeru Mahou no Sho

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#10
Zero kara Hajimeru Mahou no Sho ist ein Anime, der das Potential beherbergt ein außergewöhnlicher Anime sein zu können, sich aber mit weniger begnügt.

Inhalt:
Zero ist eine Magierin, die zum ersten mal ihre Höhle verlässt, um ihr gestohlenes Buch das „Grimore of Zero“ wiederzuerlangen. Auf ihrer Reise trifft sie auf einen Tiermenschen-Söldner, der zum überleben Hexen Jagd. Von den Menschen wegen seiner Gestalt missbilligt, gefürchtet und gehasst, wünscht er sich nichts sehnlicher als ein Mensch zu werden. Im Gegenzug für seine Dienste als Leibwache, verspricht Zero ihn in einen Menschen zu verwandeln und nennt ihn einfach nur „Söldner“ ( japanisch "Youhei").
Da die Menschheit nicht vieles über Magie oder Hexerei weiß, werden die Magier als Hexen beschimpft, gefürchtet und gejagt.

In den ersten paar Folgen wird noch zu Beginn etwas aus dem Anime erklärt, woher z. B. die Tiermenschen kommen und wie sie entstanden.

Der Anime ist im Allgemeinen relativ simpel und das nicht nur in der Namensgebung (z. B. Zero, Dreizehn oder Söldner). Zum Einen ist die Story recht überschaubar. Zwar kommen Plotwists vor, aber ansonsten kann man den Handlungen leicht folgen, so zu sagen eine „leichte Kost“. Zum Anderen werden auch nicht viele wichtige Charaktere eingeführt, womit deren Anzahl recht überschaubar ist.

Aber simpel muss nicht bedeuten, dass es gleich schlecht ist. Die Story ist dennoch interessant und es macht Spaß ihn anzuschauen. Vor allem die beiden Hauptcharaktere Zero und Youhei sind sympathische Charaktere, die man gleich lieb gewonnen hat. Generell macht der Anime nicht viel falsch.

Nicht viele Animes vermögen es innerhalb von nur 12 Folgen eine Geschichte zu erzählen, bei der man nicht das Gefühl bekommt, da fehlt etwas oder das Ende wurde zu überhastet herbeigeführt. Aber dieser Anime ist einer der Wenigen. Die Geschichte ist am Ende fertig erzählt, der Zuschauer ist vollkommen zufrieden, wie es endete oder wie das Ende herbeigeführt wurde, und es braucht keine Fortsetzung, welche aber dennoch wünschenswert wäre.
Jedenfalls wäre das Potential vorhanden gewesen, dass man diesen Anime länger gestaltet und generell mehr Handlung, Charaktere, Intrigen und Antagonisten einbaut.

Fazit:
Ein gelungener Anime, der sein Potential nicht vollkommen ausschöpft und im Ganzen relativ simpel aufgebaut ist. Dennoch kann der Anime den Zuschauer gut unterhalten und bringt mit seinen beiden Hauptfiguren Charaktere hervor, die man einfach mögen muss. 
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Rezensionen – Shuumatsu Nani Shitemasu ka? Isogashii Desu ka? Sukutte Moratte Ii Desu ka?

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#11
Der Inhalt der Beschreibung des Animes nimmt schon einiges vorweg, welches erst mit der Zeit erklärt wird. Am besten man schaut sich den Anime an, ohne sich die Beschreibung durchzulesen. Diese enthält zu viele Spoiler, welche nicht zu wissen, den Anime interessanter gestalten würde. Auch mein Kommentar enthält diese Informationen.

Der Anime Shuumatsu Nani Shitemasu ka? Isogashii Desu ka? Sukutte Moratte Ii Desu ka? fällt erst einmal durch seinen ungewöhnlichen und äußerst langen Namen auf. „Was würdest du tun, wenn das Ende der Welt anbricht?“ Mit dieser Frage setzt sich der Protagonist, Willelm, in gewisser Weise auseinander. Zudem enthält der Anime eine Vielfalt an Genres und Tags, welche auf einen guten und abwechslungsreichen Anime schließen lassen.

Inhalt:
Furchterregende Monster fielen über die Welt her, wobei die Menschheit ausgerottet wurde und die übrigen Rassen sich auf schwebende Inseln im Himmel retteten. Um diese Monster zu töten, werden besondere „Waffen“ eingesetzt, welche eigentlich Feen mit „verzauberte Schwertern“ sind. Willelm, der 500 Jahre in einem eisigen Schlaf verharrte, wird nun quasi der „Kindergärtner“ dieser „Waffen“.

Im Grunde ist es eine äußerst gute Story mit vielen Geheimnissen, welche allein schon einen dazu veranlasst, diesen Anime anschauen zu wollen. Hinzu kommt noch, dass es um „Waffen“ geht, die gegen Monster kämpfen. Dabei könnte man ausgehen, dass der Anime noch sehr Spannend wird und einiges an Action vorkommt, vor allem nach der Anfangsszene.
Aber er wird ganz anders.
Die ersten vier Folgen zeigen eher ein Alltagsleben aus der Sicht von Willelm, der auf die Mädchen nun aufpasst und im Laufe der Zeit eine Beziehung zu diesen aufbaut, wobei er wie eine „Vaterfigur“ für sie wird. Danach steht eigentlich nur noch die Beziehung zwischen Willelm und Chtholly im Vordergrund. Man könnte meinen, dass Willelm sich für die Mädchen einsetzten will, da diese nur Missbraucht werden, um gegen die Monster zu kämpfen, und sich für den Schutz des Volkes opfern müssen. Dem ist nicht so, denn der Anime lässt einfach alles andere liegen und konzentriert sich nur noch auf die Romanze zwischen den Beiden. Vor allem werden viele Fragen einfach nicht aufgeklärt, obwohl Willelm immer wieder kleine Hinweise auf die Ereignisse der letzten 500 Jahre und der Entstehung der Monster findet, welche noch mehr Fragen aufwerfen. Die gute Story um die Romanze herum wird einfach ignoriert.

Warum der Anime im Hauptgenre als Actiondrama eingetragen wurde, ist sehr schleierhaft, denn Action kommt so gut wie gar nicht vor, mit Ausnahme der letzten beiden Folgen. In diesen zwei Folgen wird es noch einmal Spannend und es wird ein bisschen gekämpft.

Das Ende des Animes ist dann aber noch einmal wirklich enttäuschend und wird wahrscheinlich jeden aufregen, der mit den Figuren sympathisiert.

Auch der Fanservice darf natürlich nicht fehlen und es werden hin und wieder kleine Mädchen in Unterwäsche gezeigt, was aber eher selten vorkommt. Weil viele junge Mädchen vorkommen, darf auch im Anime die Anspielung auf einen „Perversen mit einem Lolita-Komplex“ (bezogen auf Willelm) nicht fehlen, wie es in vielen Standard Animes mit Ecchi und Harem vorkommt.
Das Genre Harem hält sich eher in Grenzen, da außer Chtholly die Mädchen Willelm eher nur gern haben und keine romantische Beziehung mit ihm wollen. Es ist kein Anime, in dem viele Mädchen um die Liebe des männlichen Protagonisten kämpfen.

Fazit:
Der Anime bietet anfangs so viel Potential und konzentriert sich aber immer mehr auf seine Schwächen, wobei er letztendlich zu einem durchschnittlichen Liebesdrama verkommt. Falls keine weitere Staffel erscheint, hat der Anime ein herzzerreißendes Ende, das vermutlich keinen Zuschauer zufrieden stellt und sehr viele Fragen offen lässt.
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Rezensionen – Granblue Fantasy The Animation

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#12
Granblue Fantasy The Animation ist ein durchschnittlicher Anime, der nichts Neues bieten kann.

Der Zuschauer wird gleich zu Anfangs ohne einer Einleitung in das Geschehen hineingeworfen. Ein wunderschönes Mädchen mit besonderen Kräften flieht vor den Bösen und der männliche Held der Geschichte findet sie auf ihrer Flucht und hilft ihr. Anschließend gehen sie Gemeinsam auf eine Reise mit einem bestimmten Ort als Ziel, der die Antworten auf ihre Fragen haben soll. Dies hat man sicher schon oft gehört oder gesehen.

Aber leider kann der Anime ebenso nichts Neues darbieten. Die Charaktere werden nur oberflächlich vorgestellt und haben auch keine Tiefe. Als Zuschauer tut man sich hierbei wirklich schwer eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Generell werden die einzelnen Motive der Charaktere nie wirklich geschildert oder aufgeklärt.

Die Story beginnt nicht nur so, wie zuvor schon erwähnt, wie viele andere Abenteuer Animes auch, sondern folgt weiter dem Pfad des Standards. Die Gruppe trifft immer wieder auf andere Leute, die ihnen dann aus unersichtlichen Gründen helfen und anschließend sich dann der Gruppe auch anschließen. Des weiteren müssen sie immer wieder Monster bekämpfen, die ihnen einen weiteren Hinweis geben und anschließend deren Macht der Gruppe zur Verfügung stellen. Dies kennt man dies sicher aus anderen Computerspielen.

Der Schluss hat es dann nocheinmal geschafft, den Anime noch schlechter zu machen. Nicht nur, dass der Anime bei Folge 12 mitten in der Geschichte aufhört und viele Fragen offen lässt, sondern auch die Folge 13 ist eigentlich nichts weiter als eine OVA, die in keinster Weise mit der Story zu tun hat. Diese ist eigentlich nur für den Fanservice zuständig, denn alle weiblichen Figuren, die bis zu dem Zeitpunkt vorgekommen sind, gehen einfach einmal an das Meer baden und die männlichen Charaktere werden so gut wie gar nicht gezeigt. Das Beste ist, dass der männliche Hauptcharakter einfach durch ein Mädchen ersetzt wird, damit man mehr Brüste einbauen kann.

Fazit:
Ein Anime dessen Story man schon in tausend anderen Animes, Filmen, Serien und Computerspielen gesehen hat. Außerdem bringt der Anime nichts Neues hervor und kann ebenso in keinster Weise überzeugen. Obendrein ist auch das Ende zu abrupt und lässt viele Fragen offen.
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Rezensionen – Little Witch Academia (2017)

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#13
„My little Harry Potter Academia“

Der Zeichenstil und die Art der Charaktere erinnert sehr an den Anime „My Hero Academia“. Des Weiteren haben die Macher sich auch sehr von Harry Potter inspirieren lassen.

Zumal ist es eine Gruppe aus Drei Leuten, wobei eine dieser Drei, nämlich Lotte, mit ihrem Aussehen und ihrem Charakter einen an Ron erinnert. Diana ist eine Mischung aus Draco und Hermine. Die erste Folge ist sehr den ersten beiden Filmen von „HP“ nachempfunden. Zu Beginn muss sie eine Haltestelle finden die keiner kennt (-> Gleis 9 ¾). Anschließend fliegen sie mit einem Besen zur Akademie. Durch einen Zwischenfall landen sie in einem verbotenen Wald (-> HP 1. Teil) und werden dort angegriffen. Jedoch schaffen sie es noch rechtzeitig zur Immatrikulationsfeier, bekommen aber eine Rüge von den Lehrern. (-> Harry und Ron im 2. Teil auf den Weg nach Hogwarts mit dem fliegenden Auto.) Dann gibt es noch einen speziellen Besen (-> Nimbus 2000). Man kann noch viele weitere Parallelen aufzählen.

Dieser Anime ist in den ersten Folgen sehr episodisch und man kommt ins Grübeln, worauf der Anime eigentlich hinauslaufen soll oder, ob noch eine zusammenhängende Story kommt. Ja. Erst relativ spät erfährt man, dass
Akko sieben vergessene Wörter wiederbeleben muss.
Diese Suche beinhaltet auch viel Herz und tränenreiche Emotionen.

Akko erinnert einen mit ihrer Art und ihrem Aussehen an Uraraka aus „My Hero Academia“ oder auch an die weiblichen Hauptcharaktere aus dem Ghibli-Universum. Sie ist eher dämlich, aufbrausend, ehrgeizig, naiv, stur und sehr lebhaft. In Verbindung mit ihrer Tollpatschigkeit und ihrem fehlenden Talent für Magie gewinnt sie schnell die Gunst der Zuschauer. Im Gegensatz zu den ersten Eindrücken drängt Diana die beiden Charaktere Lotte und Sucy immer weiter in den Hintergrund und übernimmt immer mehr die Rolle der Freundin von Akko. Lotte und Sucy kommen im Ganzen viel zu wenig zur Geltung und werden zum Schluss hin eher zu einer Art Komparse. Vor allem Sucy ist eine interessante Figur, deren Background Story interessant gewesen wäre. Generell werden Hintergrundinformationen von den einzelnen Charakteren weggelassen. Auch wenn es viele Figuren in dieser Akademie gibt, werden eigentlich immer nur dieselben ca. 15 Charaktere gezeigt. Zwei der Freundinnen von Akko sagen auch kein bzw. fast kein Wort, damit es wahrscheinlich billiger oder einfacher wird.

Der Anime ist sehr unterhaltsam und es macht Spaß diesen anzuschauen. Es ist ein Anime, den man einfach mal zwischendrin anschauen kann, wenn man sich einfach nur, ohne groß nachzudenken, unterhalten lassen will. Und dies ist auch der Knackpunkt, denn dieser Anime macht oftmals einfach keinen Sinn, es wird etwas nicht genauer erklärt bzw. vergessen oder irgendetwas taucht plötzlich wieder auf. Zusätzlich fragt man sich in so manchen Szenen, ob Akko ein Shinobi aus dem Naruto-Universum ist. Der Inhalt der letzten paar Folgen wirkt sehr einfallslos und erzwungen. Im Allgemeinen ist es eher etwas für Kinder, wobei auch Erwachsene sich unterhalten lassen können, wenn sie es zulassen.

Fazit:
Es ist ein sehr farbenfroher und lustiger Anime, der sowohl Kinder als auch Erwachsene zu unterhalten vermag, wobei man über die vielen Sinneslücken hinwegsehen muss.
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Rezensionen – Shuumatsu no Izetta

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#14
Was wäre, wenn eine mächtige Hexe zur Zeit des 2. Weltkrieges existiert hätte?

Inhalt:
In einer fiktiven Welt, welche eine äußerst ähnliche Begebenheit aufweist, wie sie es zur Zeit des 2. Weltkrieges existierte. Das Kaiserreich Germania (Deutsches Reich) beginnt im Jahr 1939 in das benachbarte Land Livonia (Polen) einzumarschieren und es bricht ein Großer Krieg in Europa aus, welche auch die Länder Britannia (Großbritannien) und Thermidor (Frankreich) involviert. Ein Jahr später bricht nun die Prinzessin Ortfine „Fine“ Fredericka des Fürstentums Eylstadt, welches sich in den Alpen befindet, zu einer Diplomatische Mission auf, um einen Angriff Germanias auf Eylstadt zu verhindern. Dabei gerät sie in die Gefangenschaft Germanias und trifft bei ihrer Überführung nach Neu-Berlin auf die ebenso gefangene Hexe Izetta.

In einer Zeit, welche auf Naturwissenschaften beruht, taucht ein junges Mädchen mit übernatürlichen Fähigkeiten auf und ist zudem noch die Letzte mit derartige Kräften. Ein interessantes Setting, welches auch gut umgesetzt wurde. Die Story ist klasse und man hätte daraus auch mehr als nur zwölf Folgen machen können.

Izetta ist ein unglaublich sympathischer Hauptcharakter, die taff und gleichzeitig feminin wirkt. Zugleich ist sie auch sehr interessant im Gegenzug zur Prinzessin Ortfine, welche nur große Reden schwingt, aber letztendlich kaum Hilfreich ist.

Der Anime beinhaltet gut animierte Kämpfe mit einiger maßen viel Action und es wird auch hin und wieder die Grausamkeit des Krieges dargestellt. Demgegenüber stehen wenige äußert Mädchenhafte Szenen, wenn Izetta und Ortfine allein sind, welche für männliche Zuschauer unangenehm langweilig sein könnten.

Dieser Anime ist im Gegensatz zur Mehrheit der neuen 12-13 Folgen Animes abgeschlossen und hat ein schönes Ende, welches keine Fragen offen lässt und auf keine Fortsetzung schließen vermag.

Fazit:
Ein überraschend erfreulicher Anime mit einer sehr sympathischen Hauptfigur, tollem Setting, guter Story, großartigen Animationen und genug Action.
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Rezensionen – Yao Guai Ming Dan

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#15
Yaoguai Mingdan ist ein Anime, der in China produziert wurde, weshalb die orginale Synchronisation ziemlich gewöhnungsbedürftig ist. Vor allem die Mundbewegungen der Figuren sind teilweise nicht synchron mit dem Synchronsprechern und sind generell mit wenig Liebe gemacht. Bei den meisten Animes aus Japan wirkt es viel natürlicher. Hinzu kommt noch, dass die Sprecher die Emotionen nicht wirklich einfangen können und dadurch es emotionslos wirkt. Zumal erkennt man oft nicht, ob der Charakter mit sich selbst redet oder mit der weiter entfernten Figur, da der Synchronsprecher alles gleich spricht.

Auch die Animationen sind teilweise plump und nicht flüssig. Manchmal sind die Cuts komisch und man weiß nicht, warum der Charakter plötzlich wo anders steht oder woher die neu auftauchenden Figuren kommen. Die Qualität wechselt auch zumal. Da kann es passieren, dass ein Charakter, der gerade im Mittelpunkt fokussiert wird, in so einer schlechten Qualität dargestellt wird, wie ein abseitsstehender Charakter in der Ferne.

Die Comedy wirkt auch oft überladen und gezwungen. Man merkt direkt, dass sie dies jetzt nur einbauen, damit man wieder einen Gag machen kann. Auch wissen die Macher teilweise nicht, wann es angebracht ist und wann nicht.

Dies führt mich direkt zum nächsten Punkt, denn bei ein paar Sachen kann man nur den Kopf schütteln, weil es einfach unseriös wirkt und nicht zum bisherigen Gesamtbild des Animes passt. Man würde es eher in einem Hentai vermuten:
Das Baumdämonen Mädchen erhält die Lebensenergie ihrer Opfer durch Geschlechtsverkehr. "Weibliche Monster kommen in ein Hostel mit einem männlichen Menschen, um Mana aus deren Sperma zu erhalten." - Inhaltlich wiedergegeben vom Betreiber des Hostels

Aber der Anime hat nicht nur schlechte Sachen, sondern kann auch überzeugen. Zum einen ist die Story ziemlich gut gemacht. Das Mysterium um die besondere Fähigkeit von Feng Xi ist gut eingebaut und wird auch nicht sofort aufgelöst. Überraschende Wendungen werden eingebaut und im Allgemeinen will man immer wissen wie es weiter geht und wann sie endlich etwas aufklären. Zum anderen haben die Charaktere auch eine gewisse Tiefe und werden nicht nur plump vorgestellt. Da kommt es auch vor, dass man mit der Antagonistin sympathisiert.

Auch die einzelnen Genres sind ausgewogen. Die Actionszenen halten sich in Grenzen und die romantischen Szenen werden zur richtigen Zeit gebracht. Auch die Comedy heitert den Anime auf, obwohl er, wie zuvor schon erwähnt, vereinzelt deplatziert und gezwungen wirkt. Ecchi kommt kaum vor, es ist eher Erotik. Die Macher wollten also nicht mit unnötigen Fanservice die Leute dazu bringen, diesen Anime anzuschauen.

Der Anime ist mit seinen 18 Folgen doch relativ kurz. Dies liegt daran, dass alle Folgen, mit der Ausnahme der ersten Folge, sowie Intro und Outro nicht mit eingerechnet, nur etwa 8-10 Minuten dauern. Somit kann man den Anime als einen langen Film betrachten. Leider ist am Ende die Story nicht abgeschlossen und es bleiben viele Fragen unaufgeklärt. Man kann aber auf eine Fortsetzung hoffen.

Fazit:
Die schlechte Synchronisation und teilweise billigen Animationen machen es nicht leicht den Anime anzuschauen. Besonders die chinesisch Synchronisation ist sehr gewöhnungsbedürftig. Aber falls man darüber hinwegsehen kann, erhält man einen guten Anime, der erheiternd ist und auch zu unterhalten vermag. Zudem führt er einen dazu immer weiter schauen zu wollen, da man unbedingt wissen will, wie es weiter geht, und man auch endlich auf eine Aufklärung hofft.
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Rezensionen – Brotherhood: Final Fantasy XV

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#16
Diese Web-Anime Adaption spielt nach den Geschehnissen aus dem Film Kingsglaive: Final Fantasy XV.
Nachdem Insomnia gefallen ist und somit das technologisch hochentwickelte Kaiserreich Nilfheim über das Königreich Lucis triumphiert, ist nun der Prinz Noctis Lucis Caelum auf den Weg, um die ehemalige Prinzessin von Tenebrae, Lunafreya Nox Fleuret, zu treffen. Begleitet wird er von seinen drei Freunden Gladiolus Amicitia, Ignis Stupeo Scientia und Prompto Argentum.

Diese fünf Folgen beinhalten nicht eine übergreifende Story, sondern es werden verschiedene Aspekte aus Noctis' Vergangenheit dargestellt. In der ersten Episode trifft er am Ende auf ein Monster, dass ihn als Kind schon einmal fast getötet hätte. Wie es hierbei ausgeht, wird erst in der letzten Folge aufgelöst. In den Episoden 2-4 wird in Rückblenden die Entstehung der Freundschaft zwischen ihm und seinen drei Begleitern dargestellt.

Fazit:
Trotz der guten Animationen kommt es natürlich in keinster Weise an die herausragenden Animationen des Films heran. Auch der gesamte Stil ist nicht zu vergleichen. Gesamt betrachtet ist es nichts besonders, einfach ein Goodie für die Fans des Spiels mit dem zentralen Bezug auf Noctis' Vergangenheit.
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Rezensionen – Fate/Extra: Last Encore

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#17
Fate/Last Encore ist überhaupt nicht mit den herausragenden Animes wie Fate/Zero, Fate/Stay Night (bzw. F/SN:UB) oder Fate/Apocrypha zu vergleichen.

Der Zeichenstil ist viel schlechter als man es von den anderen Animes aus dem Fate-Universum gewohnt ist. Die Welt ist sehr trist und meist auch sehr düster. Zudem wird diese auch äußerst minimalistisch dargestellt und erinnert hierdurch einen an den Anime "Mahou Shoujo Madoka Magica". Vor allem der Part mit der Anspielung an Alice im Wunderland ist recht ähnlich zur Hexenwelt aus Madoka.
Auch die Haare von Saber sind gewöhnungsbedürftig. Sie hat so weiße Lichtreflexion in den Haaren, die unnatürlich wirken und eher aussehen, als würde sie eine weiße Substanz in den Haaren haben.

Generell ist dieser Charakter ein billiger und sexualisierter Abklatsch von Saber aka Arturia Pendragon (aus Fate/Stay Night). Sie ist relativ nervig und muss auch oft betonen, wie stark sie ist. Jedoch im Laufe des Animes haben die Kämpfe immer entweder ihr Meister oder Rin entschieden. Sie war meist nur als Ablenkung gut. Eigentlich war sie nichts mehr als ein nerviger Fan-Service. Man bekommt in dem Anime das Gefühl, dass sie nur entstand, weil sich ein paar Leute dachten: „Arturia mit großen Brüsten und einem freizügigeren Outfit wäre doch geil.“
Die generelle Charaktergestaltung war genauso minimalistisch wie der Zeichenstil. Die Charaktere sind sehr lieblos und einfallslos und deren Motive kristallisieren sich bis zum Ende nicht richtig heraus. Des Weiteren ist der Cast auch recht überschaubar. Es sind in etwa nur 10 Figuren, die in dem gesamten Anime vorkommen.

Generell weiß man die ganze Zeit über nicht, was gerade vor sich geht und was die eigentliche Handlung des Animes sein soll. Dies trifft auch auf die Figuren zu (Diese Frage stellt sich Hakuno des öfteren).

Fazit:
Ein einfallsloser und langweiliger Anime ohne einer richtigen Story, der zusätzlich noch schlecht gezeichnet ist. Die Charaktere sind ebenso lieblos gestaltet und zum Teil einfach nur nervig. Zudem erklärt der Anime einfach überhaupt nichts. Dieser Anime ist in jeder Hinsicht schlecht und ist mit den anderen ausgezeichneten Animes aus dem Fate-Universum nicht zu vergleichen.
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Rezensionen – Gekijouban Tiger & Bunny: The Rising

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#18
Der Anime Film Gekijouban Tiger & Bunny: The Rising ist ein Sequel zur TV-Serie Tiger & Bunny.

Inhalt:
Ein Jahr ist es her seitdem Kotetsus Fähigkeit schwächer geworden ist. Mittlerweile kann er seine Fähigkeit nur noch für eine Minute aktivieren. Wie es am Ende des Prequels angedeutet wird, ist das Team Tiger & Bunny nun in der 2. Liga. Da aber die Einschaltquoten der Helden sinken will der neue Chef von Apollon Media die 2. Liga auflösen und ein neues Team aus Barnaby und einem neuen Helden Golden Ryan bilden, welcher die Fähigkeit besitzt die Gravitation in einem gewissen Bereich kontrollieren zu können. Doch bald wird die Stadt von einer neuen Bedrohung angegriffen.

Das Sequel lässt trotz des Zeitsprungs in der Geschichte keine Inhalte vermissen und ist nicht unstimmig. Es geht für den Zuschauer quasi nahtlos an der letzten Szene des Prequels weiter. Der Film ist von der Qualität genauso wie die TV-Serie und könnte genauso gut ein Teil dieser sein.

In dieser Geschichte wird es dieses mal auch mehr auf einen anderen Superhelden eingegangen und zwar auf Fire Emblem. Kotetsu ist dennoch der zentrale Hauptcharakter.

Wem es interessiert: Spoiler zu den Fähigkeiten Kotetsus
Die Dauer seiner Fähigkeit bleibt bei einer Minute und er erhält auch keine Weitere.

Fazit:
Ein gelungenes Sequel zur Serie, welches nichts schlechter oder besser macht als diese. Die Story ist gut gelungen. Der Anime ist sozusagen einfach ein Schmankerl für die Fans der Serie.
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Rezensionen – Katsugeki: Touken Ranbu

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#19
Im Grunde geht es lediglich darum, dass ehemalige Schwerter einen menschlichen Körper erhielten, damit sie die Vergangenheit beschützen können. Die sogenannte „Time Retrograde Army“ versucht hierbei wichtige Personen aus der Vergangenheit zu töten, damit sich die Zukunft verändert. Einige der Charaktere müssen sich zwar noch mit ihren Gefühlen zu ihren alten Meistern auseinandersetzen, aber das war es im eigentlichen schon mit dem gesamten vorkommenden Inhalt.

Das was einem als ersten ins Auge fällt und auch das Beste an diesem Anime ist, sind die herausragenden Animationen, welche mit den Animationen des Animes "Tales of Zestiria" vergleichbar sind. Besonders die Landschaften sind so gut und wunderschön dargestellt, wie es in Tales der Fall ist. Das sich bewegende Wasser und das Feuer haben die Macher sehr gut und auch wirklich lebhaft hinbekommen. Hierbei könnte man sogar meinen, dass diese gar nicht animiert sind. Auch die Schwertkämpfe sind sehr gut gemacht. Hierbei wird die „Kamera“, wie in den modernen sehr teuren Hollywood Filmen in den Kämpfen „geführt“. Eine 180° Drehung um das Geschehen, kurzzeitige Slow Motion oder ein schnelles schwenken der Kamera durch das Schlachtfeld. Aus diesem Grund sind die Kämpfe mit den wirklich beeindruckenden Animationen auch sehr schön anzuschauen ist.

In dem Anime gibt es eigentlich nur Zwei Arten wie die Handlung verläuft. Zum Einen wird nur über die Mission oder den Gefühlen der ehemaligen Schwertern zu ihren früheren Meistern geredet. Zum Anderen wird gegen die Armee gekämpft. Leider wird auf nichts Anderes eingegangen. Weder wird erklärt, welche Ziele die Armee verfolgt, wer deren Anführer ist, woher sie kommt oder wie die Einrichtung, um diese Armee aufzuhalten, entstanden ist.

Was einem zusätzlich noch auffällt ist die Tatsache, dass kaum weiblichen Charaktere dabei sind. Bis auf ein paar unbedeutende Figuren die kurz eingeblendet werden, sind alle anderen Figuren ausnahmslos männlich. Zwar wirken die meisten Figuren sehr feminin und teilweise könnte man schon meinen, dass doch ein weiblicher Charakter dabei ist, was sich aber anschließend als Irrtum erweist. Im Gegensatz zu den Actionszenen, welche womöglich eher das männliche Publikum anspricht, ist das Aussehen der Charaktere wahrscheinlich eher für das weibliche Publikum gedacht. Zudem sind generell die Charaktere nicht sehr tiefgründig. Das einzige an Gefühlen, die der Zuschauer von den Charakteren mitbekommt, sind ihre Gefühle zu ihren alten Meistern und ihrem Hadern diesen eventuell zu retten, was eine ungewollte Änderung der Zukunft zur Folge hat.

Fazit:
Im Grunde hat dieser Anime nicht viel mehr als den schönen und hervorragenden Animationen zu bieten. Die Handlung und die Charaktere sind sehr flach und es wird eigentlich nicht das Geringste erklärt.
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Rezensionen – Mahou Tsukai no Yome: Hoshi Matsu Hito

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#20
In der Timeline ist das OVA sowohl vor der TV Serie als auch währenddessen einzuordnen. Chise erhält ein Buch, das sie an ein Erlebnis aus ihrer Kindheit erinnert. Dieses Erlebnis erzählt sie Elias während den drei Episoden. Am Ende der Folge 13 der TV Serie wird in einem kurzen Bildausschnitt darauf angespielt, dass das Geschehen des OVAs an dieser Stelle stattgefunden hat.

Die Geschichte ist sehr interessant und beinhaltet viel Herz und Gefühl. Hier wird dem Zuschauer, im Gegensatz zur Serie, ein Ausschnitt ihrer Kindheit aufgezeigt, wodurch sich ein kleiner Einblick in ihre schlimme, traurige und harte Kindheit ergibt. Infolgedessen ist einem auch ihr Zustand zu Beginn der Serie plausibler.

Fazit:
Für jeden Fan der Serie ein Muss. Wer gerne einen Anime mit einer guten Geschichte mit Gefühl und wunderschönen Animationen anschauen will, ist bei diesem OVA ebenfalls nicht verkehrt.
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Rezensionen – Keijo!!!!!!!!

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#21
Man nehme einen Standard Fighting-Shounen, lässt alles außer das Grundgerüst übrig und füllt es mit Fanservice und Ecchi auf. Das ist das Rezept von Keijo.

Keijo ist ein Sport in dem junge Mädchen auf Plattformen in Schwimmbädern gegeneinander antreten. Hierbei darf nur der Arsch oder die Brüste zum Kämpfen oder zum Greifen verwendet werden. Ziel ist es den Gegner entweder ins Wasser zu stoßen oder Kampfunfähig zu machen, denn man verliert auch, wenn man sich nicht mehr auf den Beinen halten kann.

Das Durchlesen dieser Beschreibung lässt schon vermuten, dass das kein besonderer Anime werden kann. Das Augenmerk ist ganz klar auf halbnackte Frauen ausgerichtet. Das Einzige was diesen Anime etwas interessant gestaltet, ist der Fighting-Shounen Faktor, obwohl dieses Genre nicht erwähnt wird, ist trotzdem ein Hauch vorhanden.
Nozomi Kaminashi ist die Heldin in dem Anime und ihr Charakter und ihre Ziele sind genau so, wie man es von einem Durchschnittlichen Fighting-Shounen erwartet, denn sie will die Stärkste werden. Dies trifft natürlich auch auf das Genre Ganbatte zu. Zudem hat sie eine Natürliche Begabung für das Kämpfen und kann als Anfängerin gleich eine der stärksten Attacken, welche sie aber gleichzeitig auch selbst verletzt.
Jede Kämpferin hat eigene Fähigkeiten und kann unterschiedliche Angriffe und Attacken. Diese werden genauso dargestellt, wie man sie aus Animes wie Naruto, Bleach, One Piece, etc. her kennt, mit dem einen Unterschied, anstatt diese Angriffe mit den Armen oder mit Waffen auszuführen, benützten sie ihre Brüste oder ihren Arsch. Hierbei haben sich die Macher von den anderen Animes inspirieren lassen und man erkennt einige Attacken und Fähigkeiten wieder, wenn man mit dem Genre vertraut ist.

Die Kämpfe sind zum Teil interessant und wirklich auch das einzig Sehenswerte, denn dazwischen passiert überhaupt Nichts, außer, dass halbnackte Mädchen gezeigt werden. Diese Kämpfe werden aber auch oft grotesk und absurd. Vor allem zum Schluss hin, wird es mehr Hentai, als etwas anderes. Zum Einen besiegt die eine zwei Kontrahentinnen, indem sie diese mit ihrem Arsch so erregt, dass sie nicht mehr kämpfen können, zum Anderen erregen sich die Mädchen oft selber oder ziehen blank, um irgendeinen Angriff machen zu können. Dabei stellt man sich die Frage, was sich die Macher dabei nur gedacht haben. Die Antwort darauf ist wahrscheinlich „Nichts“ und haben ihre Perversionen einfach freien lauf gelassen.

Fazit:
Ein Fighting-Shounen, reduziert auf das Mindeste, vollgepackt mit Fanservice, nackten Mädchen und Szenen, die auf einen Hentai vermuten lassen. Eine Handlung ist so gut wie nicht vorhanden und die Kämpfe sind wirklich das einzige Element, welches halbwegs interessant ist. Gewissermaßen ist der Anime eine professionelle Parodie auf das Genre Fighting Shounen. Wer also keinen Anspruch hat und nur halbnackte Mädchen sehen will, ist mit diesem Anime gut geraten, ansonsten Finger weg.
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Rezensionen – Noblesse: Pamyeorui Sijak

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#22
Inhalt:
Die Welt, welche unserer Welt zur Zeit des Mittelalters gleicht, ist durch die vielen Kriege der Menschen in einem Chaos. Aus Furcht vor dem Grauen dieser Kriege leben Muzuka und Ashleen deshalb isoliert fern ab in einer Hütte. Ashleen, die ihre Mutter in einem Krieg verlor, glaubt, dass Muzuka ihr Onkel ist.
Eines Tages besucht Muzuka seinen geschätzten Freund Rai und bringt ihn dazu einmal sein Schloss zu verlassen. Anschließend stellt er Rai Ashleen vor und betont, dass er sie um jeden Preis beschützten und ihr ein glückliches Leben ermöglichen will.

Hintergrundinformationen:
Muzuka ist ein ehemaliger Lord der Werwölfe und der einzige Freund von Cadis Etrama Di Raizel (Rai). Rai ist nicht nur ein sogenannter „Noble“ von Lukedonia, sondern er ist „The Noblesse“.
Die „Nobles“ sind eine altertümliche und mächtige Rasse, welche sowohl außergewöhnliche Stärke, enorme Geschwindigkeit und Telepathie als auch Fähigkeiten besitzen, die mit Blut in Verbindung stehen. Der Stärkste von ihnen erhält den Titel „The Noblesse“ und ist ihr geheimer Beschützer. Zudem agiert dieser auch, wenn nötig, als ihr Richter und Henker. In Verbindung mit dem Lord fungieren diese Beiden als die gleichgestellten Anführer der „Nobles“.

Gleich in der ersten Szene wird der Zuschauer mit einem Kampf zwischen Rai und Muzuka konfrontiert. Anschließend wird die Story bis zum Kampf und zugleich dem Höhepunkt des Animes hingeführt. Dem Zuschauer werden dabei viele Informationen vorenthalten, welcher dieser sich selbst zusammenreimen muss. Dies liegt hauptsächlich an der Kürze des Animes. Man bekommt jedoch das Gefühl, dass dieser Anime nur dafür gedacht ist dem Zuschauer ein bisschen Hintergrundinformationen für das Sequel Noblesse: Awakening zu geben.
Dar Grund für den 820 jährigen Schlaf von Rai.
Dadurch wirkt es sehr unbeholfen und fast lieblos. Hierbei wäre es möglich gewesen mit ein paar Rückblenden die Geschichte auszuschmücken und aufzubessern. Zum Beispiel könnte man das vorherigen Leben von Ashleen bis zu der Ermordung ihrer Mutter oder die Entstehung der Freundschaft von Muzuka und Rai aufgreifen. Auch durch das Fehlen vieler Hintergrundinformationen wirken die Charaktere auf den Zuschauer eher distanziert.

Im wesentlichen besteht der Anime aus einem eher lieblosen und langweiligen Part der zu einem kurzen aber Actionreichen Part hinführt. Dieser besteht aus einem epischen Kampf zwischen Muzuka und Rai und zeigt, wie stark diese Beiden wirklich sind.

Fazit:
Eine eher unbeholfene Adaption des Noblesse Manwha Webtoon, welcher wirkt, als soll er den Zuschauer nur zur eigentlichen Handlung des Sequels hinführen. Ohne den Manwha zu kennen ist es für den Zuschauer sehr schwer sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Wer einen epischen Kampf sehen will, ist mit dem kurzen Anime dennoch gut beraten.
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Rezensionen – Mob Psycho 100

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#23
Ein auf den ersten Blick sehr merkwürdiger Anime mit einem übermäßig starken Hauptcharakter, welcher aber Folge zu Folge immer besser wird.

Inhalt:
Shigeo „Mob“ Kageyama ist ein Junge der außergewöhnlich starke psychische Kräfte besitzt. Er verbirgt seine Kräfte und benützt sie kaum, da er fürchtet, er könnte jemanden damit verletzten. Mob geht noch zur Schule und führt ein normales Leben. In seiner Freizeit arbeitet er bei dem selbsternannten Hellseher und Exorzisten Arataka Reigen. Dieser löst übernatürliche Fälle, wozu er die Fähigkeiten von Mob missbraucht, worunter auch dessen Gabe übernatürliche Wesen zu sehen fällt. Mob sieht Arataka als seinen und einen sehr mächtigen Meister an, da dieser ihm dies vorgaukelt, obwohl er keine außergewöhnlichen Fähigkeiten besitzt.

Mob schöpft das gesamte Potential seiner Fähigkeiten aus, wenn seine emotionale Kapazität 100% erreicht. Dies bedeutet, dass wenn er sein Limit erreicht und es umgangssprachlich auszudrücken „komplett angepisst ist“, ist er so gut wie unbesiegbar. In diesem Zustand kann er sich selber nicht mehr kontrollieren. Deshalb versucht er sich im Zaum zu halten, da er fürchtet jemanden in diesem Zustand versehentlich zu verletzten. Aus diesem Grund wirkt Mob äußerlich belanglos und hat nur einen Gesichtsausdruck.
Der Prozentsatz der aktuellen emotionalen Kapazität von Mob wird während des Animes bei Änderung immer eingeblendet.

Mob ist schon ein gut gemachter Charakter, aber Reigen stiehlt mit seiner Art und seinem Humor Mob die schau. Obwohl er keine Fähigkeiten besitzt, schafft er es immer wieder Mob mit ausreden vorzugaukeln, dass er sehr mächtig ist, welcher ihm auch immer wieder glaubt.

Was einem als erstes an diesem Anime auffällt ist der eigenartige Zeichenstil, welcher zunächst noch gewöhnungsbedürftig ist, aber dennoch für diesen Anime perfekt passt. Vom Aussehen und der außerordentlich starken Fähigkeiten erinnert Mob sehr an Saitama aus dem Anime One-Punch Man. Dies liegt daran, dass beide Mangas von den selben Schöpfern sind.

Obwohl die ersten Folgen nicht so sonderlich gut sind, wird der Anime aber von Folge zu Folge besser und macht ab der Mitte so süchtig, dass man nicht mehr aufhören kann weiter zu schauen. Das Ende ist anders als man es sich im vornherein vorstellt. Leider ist der Anime mit 12 Folgen wiedereinmal viel zu kurz, aber ein kleiner Cliffhanger am Ende lässt aber auf eine weitere Staffel vermuten und hoffen.

Fazit:
Ein erfrischender Anime mit einem komischen Zeichenstil, welcher es aber schafft, von Folge zu Folge interessanter zu werden. Zudem überzeugt er durch seinen Humor und tollen Kämpfen. Auch die einzelnen Charaktere sind witzig und gut gemacht. Nicht nur diejenigen, die übermäßig starke Charaktere in Animes mögen, werden diesen Anime lieben.
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Rezensionen – Berserk

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#24
Die erste Adaption des Mangas aus dem Jahre 1997 mit dem Titel Kenpuu Denki Berserk sollte ursprünglich lediglich als "Werbung" für diesen Manga dienen. Die Handlung entspricht dem Arc "Das Goldenen Zeitalter", wobei das Ende dieses Arcs nicht mehr in diesem Anime vorkommt. Aufgrund dieser Tatsache passen die letzten beiden Folgen nicht zu dem Rest des Animes und ist dadurch sehr verwirrend. Zudem hört es auch mitten im Höhepunkt auf und der Zuschauer wird mit vielen offenen Fragen zurückgelassen.

2016 wurde nun ein neuer Berserk Anime veröffentlicht, dessen Handlungen nach den Ereignissen des ersten Teils stattfinden und mit dem Arc "Der Schwarzer Ritter" des Mangas weitergeht.

Die Fans werden sich einerseits freuen, dass es doch weiter geht, aber der Animation-Stil ist wirklich unheimlich schlecht. Fast 20 Jahre liegen zwischen den beiden Staffeln und die Animationen sind so armselig gemacht, dass der alte Anime viel besser ausschaut als der Neue. Keine Ahnung was sich die Macher dabei gedacht haben sollten, falls das Budget nicht sehr begrenzt gewesen war. Hin und wieder scheint es, dass manche kurze Szenen gezeichnet sind, womit es wieder besser wirkt. Aber dann kommt die nächste Szene mit den schlechtesten Computeranimationen, die man je zuvor gesehen hat. Auch das Schwert hört sich anfangs an, als wäre es hohl.

Diese Staffel kann man kaum mit der ersten Staffel vergleichen. In der ersten Staffel geht es um die Vorgeschichte von Guts, wie er durch die vielen Kriege so „Stark“ wird und welchen Grund er nun hat, um in der Welt zu reisen und Monster zu jagen. Dieser Anime konnte mit einer guten Story über Freundschaft und Krieg überzeugen und es war bis auf das Ende relativ „einfach“ gestrickt ohne jeglichen Monstern oder Magie.
Nun wird es deutlich warum der Anime diesen Titel erhalten hat. Guts kämpft eigentlich die ganze Zeit in dem Anime. Wenn es um ihn geht, gibt es nicht viele Dialoge, sondern nur Monster und Menschen die er bekämpft und tötet. Obwohl die Story relativ gut ist, geht es hier hauptsächlich um das bezwingen von Monstern. Zudem ist dieser Anime oft genauso bizarr, wie das Ende des vorherigen.

Guts erhält gleich in der ersten Folge einen neuen Begleiter mit dem Namen Puck. Puck ist eine kleine Elfe, welche wegen seinem Charakter und seiner Erscheinung überhaupt nicht in das Gesamtbild des Animes passt und daher deplatziert wirkt. Zusammen mit Isidro lockern diese Beiden die Stimmung in den sonst so eher düsteren Anime auf. Isidro ist ein rothaariger Junge, der auch so stark werden will wie Guts und ihm daher nachlauft.

Auch in dieser Staffel wird nicht gezeigt, wie Guts und Caska aus dem Massaker vom Ende der ersten Staffel gerettet wurden. Zwar wird der Retter gezeigt, aber es wird nichts von ihm erzählt, wodurch viele Fragen aufgeworfen werden.

Fazit:
Ein Action geladener Anime mit vielen Kämpfen und einem unglaublich starken Hauptcharakter, welcher ohne spezielle Kräfte gegen oft übermenschlich starken Monster kämpft. Die Animationen sind aber leider unglaublich schlecht, was viele davon abhalten kann, diesen Anime zu schauen. Da es nun eine Fortsetzung gibt, in der es scheint, als würde der Animation-Stil besser sein, kann man sich bei nur 12 Folgen dazu überwinden, insbesondere, wenn einem die erste Staffel gefallen hat und man wissen will wie es weiter geht. Trotzdem lässt die relativ schlechte Bewertung meinerseits auf diese miserablen Animationen zurückführen.
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Rezensionen – D.Gray-man Hallow

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#25
Nach der Anime Adaption von 2006 (D.Gray-man) geht es jetzt mit der Geschichte von Allen Walker und den Exorzisten aus dem „schwarzen Orden“ in D.Gray-man Hallow weiter.

Hierbei geht die Story nicht direkt nach dem Prequel wieder weiter, sondern es wird ein Teil vom Manga übersprungen. Somit ist es etwas schwierig sich in der Handlung zurechtzufinden. Dies wird auch erschwert, da das Prequel schon etwas länger her ist.

Hinzukommend besteht der Anime nur aus 13 Folgen, weshalb die Handlung nicht erst aufgebaut oder das vorher Geschehene erklärt wird. Aus diesem Grund kann es leicht passieren, dass der Zuschauer recht schnell den Faden verliert und nicht mehr dem Handlungsablauf folgen kann. Deshalb ist es einem zu raten, sich vorher nochmal über die vorherigen Geschehnissen zu informieren, bevor man mit diesem Anime anfängt.

Obwohl die Handlung zu schnell verlauft und es besser gewesen wäre, diese 13 Folgen auf doppelt so viele zu verteilen, ist es dennoch ein toller Anime, der das Feeling aus dem alten Anime wieder aufleben lässt.
Die Animationen haben sich etwas geändert, wodurch sich auch die Charaktere leicht äußerlich veränderten. Dadurch, dass es so wenige Folgen sind, kommen alle anderen Charaktere außer Allen Walker kaum zur Geltung. Besonders Lenalee und Lavi, die zuvor mit Allen die Hauptcharaktere bildeten, werden kaum gezeigt.

Der Anime endet sehr abrupt und es bleiben viele Fragen offen. Ansonsten kann man sagen, dass der Anime sehr ähnlich zum Vorgänger ist.

Fazit:
Ein gut gelungenes Sequel, das leider viel zu kurz ist und sich die Handlungen aufgrund der kürze des Animes nahezu überschlagen. Dennoch wird jedem dieser Anime gefallen, welcher schon ein Fan vom vorherigen Anime war. Man sollte sich aber zuvor noch einmal über die Geschehnisse des Prequels und dem fehlenden Teil aus dem Manga informieren.
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Rezensionen – Ajin (2016)

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#26
Seit dem ersten Auftauchen eines Ajin vor 17 Jahren, hat die Bevölkerung Angst vor diesen übermächtigen Wesen und die Ajin werden nun von der Regierung gejagt und für Versuchszwecke missbraucht.
Ajin werden solche Menschen genannt, die unsterblich sind. Die betroffenen Person mit solch einer Fähigkeit wissen aber bis zu ihrem Tod nicht, dass sie nicht sterben können. Erst durch ihren Tod heilen alle Verletzungen und sie kommen wieder zurück ins Leben.

Dies gilt auch für den Hauptcharakter Kei Nagai, dessen Leben sich durch einen tödlichen Autounfall nun drastisch ändert. Aufgrund der Tatsache, dass es bei seiner Heilung Zeugen gab, wird er nun auch von der Regierung als Ajin gejagt.

Neben ihrer Unsterblichkeit haben die Ajins noch eine weitere Fähigkeit. Sie können schwarze Geister (IBM = Invisible Black Matter) hervorrufen, welche sie kontrollieren und befehligen können. Diese sind für normale Menschen unsichtbar und können nur von anderen Ajins wahrgenommen werden.

Nagai ist ein sehr zurückhaltender Junge, der seine Gedanken und Emotionen nie ausspricht. Zudem ist er äußerst intelligent und seine Denkweise ist sehr logisch, wodurch er auf seine Mitmenschen kühl und kalkulierend wirkt.

Da der Anime nicht gezeichnet, sondern Computeranimiert ist, ist dieser zu Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Dabei sollte sich niemand nur auf Grund dessen sich abhalten lassen den Anime anzuschauen, denn der Anime ist sehr gut umgesetzt. Die Story ist sehr gut gemacht und recht unterhaltsam.
Der Anime hat leider dennoch einen kleinen Makel, denn obwohl der Anime interessante Charaktere beinhaltet, gibt es leider kaum welche mit denen der Zuschauer so richtig sympathisieren kann und wenn doch, spielen diese keine allzu große Rolle in der Handlung. Dies ist vor allem durch den egoistisch und unsympathisch wirkenden Hauptcharakter Nagai bedingt.

Fazit:
Ein sehr guter Anime mit einer außergewöhnlichen Story und einer toller Umsetzung, dem es aber an einem sympathischen Hauptcharakter fehlt. Aufgrund der IBM ist es vertretbar, warum die Macher den Anime animiert anstatt gezeichnet haben. Nach einer kurzer Eingewöhnung hat man aber sich an die Animationen gewöhnt.
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Rezensionen – Joker Game

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#27
Wer sich anhand des Namens und der Story-Beschreibung einen Anime vorgestellt hat, indem die Mitglieder der D-Kikan mit Hilfe ihrer Fähigkeiten und Intellekts der Gegenpartei immer ein Schritt voraus sind, wird hier leider enttäuscht. 

Die ersten beiden Episoden sind sehr gelungen und machen auch Lust auf mehr. Anhand eines Pokerspiel wird das sogenannte "Joker Game" erläutert. Hierbei handelt es sich um ein Spiel, indem man den gegnerische Spion auf seine Seite zieht, obwohl niemandem vertraut werden kann.

In den weiteren Folgen arbeitet die Gruppe der D-Kikan leider nicht mehr zusammen. Hierbei wird der Anime sehr episodisch und zeigt meistens einen dieser Agenten auf einem Auftrag, wobei die Geschichte nicht immer aus ihrer Sicht dargestellt wird. Hierbei kann es auch vorkommen, dass eine unbekannte Figur den Part der Hauptrolle übernimmt und der Agent der D-Kikan lediglich am Rande gezeigt wird. Zudem ist deren Missionen auch nicht immer mit Erfolg gekrönt und es wird oft nur dargestellt, wie Genial der Oberstleutnant Yuuki ist. Dieser kristallisiert sich im Laufe der Geschichte immer mehr als die einzige Hauptfigur der Geschichte heraus. Des Weiteren erschwert auch der Animationsstil dem Zuschauer eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, da diese von ihrem Aussehen nicht leicht zu unterscheiden sind.
Für diesen Anime wäre es besser gewesen nicht auf Quantität, sondern auf Qualität der Figuren zu setzten und die allzu schwer unterscheidbaren Schüler nur auf einen oder zwei zu reduzieren. Hierbei kann auch auf eine größere tiefe der Figur in der Geschichte eingegangen werden, welche die Distanz des Zuschauers zum Anime nehmen würde.

Fazit:
Der Anime kann mit einem sehr guten Animationsstil und einer guten Story überzeugen. Leider ist der Anime anders als die Beschreibung und das Intro verspricht.
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Rezensionen – Dies Irae

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#28
Über Dies Irae kann man nicht viel Gutes sagen. Das einzig Positive an dem Anime sind die actionreichen Kämpfe und die Animationen, obwohl der Hintergrund oft sehr minimalistisch ist. Die Handlung ist sehr unübersichtlich und oft nicht nachvollziehbar. Teils weil Dinge übersprungen oder ausgelassen, andernfalls da viele Sachen einfach nicht erklärt werden. Die Beweggründe von Ren Fujii und Shirou Yusa, warum sie überhaupt gegen die 13 Nazi-Offiziere kämpfen, werden auch nicht erläutert. Sie haben sich plötzlich entschieden gegen diese zu kämpfen Punkt. Generell werden auf Beweggründe der einzelnen Figuren nicht eingegangen. Der Zuschauer bekommt dadurch das Gefühl, dass die Figuren dies nur machen, damit die Handlung nach dem in Stichpunkten geschriebenen Skript weitergeht. Die Background Story von Marie ist einfach nur komplett lächerlich und einfallslos.

Ein großes Problem zudem ist die Unterscheidung der 13 Nazi-Offiziere. Im TV-Special und in Rückblenden sieht man die 13 ursprünglichen Mitglieder. Die eigentliche Handlung spielt aber viele Jahre später. Es passiert einfach oft, dass man nie so genau weiß, ob es nun die eine Figur ist oder doch eine andere. Dies hat mehrere Gründe: Figuren haben entweder in der Vergangenheit eine Charakterveränderung durchgemacht oder ihr Aussehen drastisch verändert, worauf aber nicht eingegangen wurde. Hinzu kommt noch, dass verstorbene Mitglieder durch ein neues Mitglied mit ähnlichem Aussehen ersetzt wurden. Dadurch kann man sich nie sicher sein, dass es sich in dieser Szene wirklich um eine Rückblende oder sich um die Handlung einer anderen Figur handelt. Dies untermalt auch die generelle Lieblosigkeit zum Detail. Diese Lieblosigkeit spiegelt sich auch in den Charaktereigenschaften der Figuren wieder. Die Charaktere werden kaum vorgestellt und der Zuschauer erfährt über diese auch generell sehr wenig.

Fazit:
Ein schlecht gemachter und unausgegorener Anime, der oftmals nicht nachvollziehbar und unübersichtlich ist. Zudem fehlt es den einzelnen Charakteren an Tiefe und sie werden einfach lieblos in die belanglose Geschichte eingefügt. Das einzig überzeugende sind die Animationen und die Kämpfe. Folglich Finger davon lassen, falls einem nur die Action allein nicht reicht.

Das TV-Spezial sollte man sich auf alle Fälle vorher anschauen, da es den Einstieg erleichtert und doch ein paar wichtige Informationen preisgibt, die man vorher wissen sollte.
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Rezensionen – Tales of Zestiria: The Cross

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#29
Nachdem Ufotable, Inc. schon mit ihrer Animereihe Fate/Stay Night: Unlimited Blade Works durch außergewöhnlichen Grafiken und herausragenden Animationen überzeugen konnte, brachte das Studio einen weiteren Anime auf gleichem grafischem Niveau heraus. Tales of Zestiria the X ist eine Videospiel-Adaption und gehört zu der Tales of-Reihe von Bandai Namco.

Der Anime kann allein schon mit einer unglaublich schön anzusehenden Welt überzeugen. Manche Szenen, in denen allein die Landschaft gezeigt wird, sind so wunderschön, dass ich sogar Screenshots davon gemacht habe und nun als Wallpaper verwende. Sehr viele Dinge des Animes sind Computergeneriert, vor allem die Landschaften und die magischen Fähigkeiten. Auch ein Drache ist computeranimiert, wobei dieser eher billig wirkt und ein Dämpfer für die sonst überragenden Animationen ist.

Nicht nur mit diesen beeindruckenden Effekten kann der Anime überzeugen, sondern auch durch die Story. Der Hauptcharakter der Geschichte ist Sorey und lebt als einziger Mensch bei den Seraphim. Diese leben abgeschottet von den Menschen und können auch nicht von diesen wahrgenommen werden. Durch Zufall trafen Sorey und sein bester Freund Mikleo, ein Seraphim, in einer alten Ruine auf den Menschen Alisha Diphda. An dieser Stelle will ich darauf hinweisen, dass der Anime einen Prolog (Tales of Zestiria the X Prologue: The Age of Chaos) mit Alisha als Hauptfigur besitzt. Sie erzählt den Beiden, dass die Welt vom Chaos heimgesucht wird und reist anschließend in ihre Heimat zurück. Sorey und Mikleo folgen später ihr nach, um die Welt zu retten. Im Verlauf des Animes stellt sich heraus, dass Sorey ein sogenannter Hirte ist, welcher in der Lage ist Seraphim zu sehen und auch mit diesen zu fusionieren. Hierbei erhält er je nach Seraphim unterschiedliche Kräfte und Fähigkeiten mit denen er die Hellions bekämpft und „reinigt“. Diese entstehen dadurch, dass ein Wesen (Mensch oder auch Tier) zu viel vom Bösen besessen ist.

Sorey ist leider ein eher langweiliger Charakter, welcher alle Klischees eines Helden erfüllt, der die Welt vom Bösen befreien will. Er ist naiv, übertrieben gutherzig und will alle retten.

Mitten im Anime geht es plötzlich zwei Folgen lang um eine ganz andere Figur, welche später in der Staffel nicht mehr vorkommt. Leider ist dies für den Zuschauer verwirrend, wenn dieser das Videospiel nicht kennt. Hierbei hätte man diese Handlung der neuen Figur erst in der zweiten Staffel einbauen und die Story um Sorey so lange in der ersten Staffel weiterführen können, bis sich die beiden Handlungsstränge treffen. Zudem überschlagen sich die einzelnen Handlungen zum Ende hin so, wodurch einem es so vorkommt, dass öfters etwas ausgelassen wird.

Fazit:
Wer ein Fan von Fantasy-Geschichten ist, das Genre Action mag und herausragende Animationen und Effekte in einem Anime sehen will, dem kann ich nur Tales of Zestiria the X nahe legen. Meiner Meinung nach sind allein diese Animationen es schon wert ihn anzuschauen, wobei ich mindestens HD empfehle, ansonsten würde dieser Anime nicht so gut zur Geltung kommen.
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Rezensionen – Taboo-Tattoo

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#30
Beim betrachten der Genres denkt man an einen eher lustigen Anime mit viel Action und vielen Frauen in knappen Outfits. Aber der Anime ist doch anders als man es sich im vornherein vorstellt.

Zum einen ist der Zeichenstil eher dunkel, düster und nicht so Farbenfroh wie die meisten neuartigen Animes mit dem Genres Action und Ecchi. Zum Anderen ist er blutiger und ernster als zunächst angenommen.
Das Hauptgenre bezeichnet sich selbst als Actionkomödie. Zum lachen bringt einem der Anime überhaupt nicht. Die Autoren versuchen zwar vergeblich hin und wieder lustige Elemente einzubauen, welche aber meist nur zum Kopfschütteln anregen. Hierbei wird das Ecchi-Element eingebaut, indem sie Szenen einsetzten, wie die Eine der Anderen die Brüste massiert. Die sogenannten „lustigen“ Szenen sind peinlich, nervend und passt überhaupt nicht in diesen Anime. Glücklicherweise gibt es nicht viele dieser misslungenen Versuche lustig zu sein, weshalb man sie getrost ignorieren kann.
Der Anime überzeugt mit vielen blutigen Kämpfen, tollen Animationen und einer zu Anfang guten Story. Zum Schluss hin wird einem das Gefühl gegeben, dass zum Anfang der Produktion noch mehr Folgen geplant waren, Ihnen aber danach aufgefallen ist, dass Sie nur das Budget für Zwölf Folgen haben. Somit ist das Ende eher wirr und erscheint überstürzt zu enden.

Fazit:
Ein guter Anime mit viel Action, tollen Kämpfen und schönen Animationen, aber zum Teil mit nervigen und unpassenden Szenen und einem überstürzten Ende.
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