A Lollypop or A Bullet (2007)Satou Kashi no Dangan wa Uchinukenai / 砂糖菓子の弾丸は撃ちぬけない

Manga Beschreibung

Manga: A Lollypop or A Bullet
© 2008 Iqura Sugimoto, Kadokawa Shoten
Klappentext:
Die dreizehnjährige Nagisa Yamada ist gelangweilt vom Leben auf dem Land und kann es kaum erwarten, endlich erwachsen zu werden. Sie beschließt, nach der High School nicht zu studieren, sondern zu den Selbstverteidigungsstreitkräften zu gehen – denn als Halbwaise mit einem sozial gestörten Bruder kennt sie bereits den Ernst des Lebens. Als sich eines Tages ihre neue Mitschülerin Mokuzu der Klasse vorstellt ist klar: Viele Freunde wird auch sie nicht finden, immerhin behauptet sie, sie sei eine Meerjungfrau. Unvermittelt sucht Mokuzu die Freundschaft zur desinteressierten Nagisa, die sich immer mehr über die scheinbaren Wahnvorstellungen ihrer unverhofften Freundin aus reichem Hause wundert – und darüber, warum diese immerzu ihr linkes Bein nachzieht …

Mangaka Iqura Sugimoto (Variante) erweckt die Figuren von Kazuki Sakuraba (Gosick) zum Leben. Herausgekommen ist ein bittersüßer, melancholischer und wunderschön gezeichneter Manga in zwei Bänden über eine einzigartige Mädchenfreundschaft.
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Manga Rezensionen

Avatar: Kuro-Okami
V.I.P.
#1
Als ich den Manga "A Lollypop or A Bullet" angefangen habe, erwartete ich keinen allzu guten Manga, denn ich war der Meinung, dass 2 Bänder nicht ausreichend wären, um eine gute Geschichte erzählen zu können, die dazu noch Tiefgang besitzt. Dieser Manga zeigt aber, wie sehr ich mich doch irren kann, denn die Geschichte ist sehr fesselnd und wirkt nicht unfertig, oder zu kurz.
Nagisa Yamada ist eine Schülerin, die gelangweilt ist von ihrem Leben, was sich aber ändert, als sie eine neue Mitschülern bekommt. Mokuzu Umino ist eine sehr verrückte Person, denn sie glaubt daran, dass sie eine Meerjungfrauen sei und sie ist nur in die "Oberwelt" gekommen, da sie gerhört hat, dass die Menschen dumme Lebwesesen seien und will daher wissen, ob es nicht besser wäre, wenn diese Menschen sterben würden....

Nagisa Yamada ist eine sehr zurückhaltende Person, die sich nicht gerne mit anderen Menschen abgibt. Sie ist von der Welt und dessen Bewohnern gelangweilt und spricht daher nur ungerne mit Anderen. Als Mokuzu Umino in ihre Klasse kommt und ihre Freundin werden will, beginnt sie eine freundschaftliche Bindung zu ihr zu entwickeln. Mokuzu Umino hingegen ist das Gegenteil von Nagisa, denn sie scheint sehr offen und direkt zu sein. Auch wenn sie wegen ihrer Vorstellungen, dass sie eine Nixe sei, als verrückt erklärt wird, scheint es ihr nicht sonderlch viel auszumachen. Ihr größtes Verlangen ist es Nagisa Yamada als Freundin zu gewinnen, weshalb sie Nagisa auf Schritt und tritt folgt.

Das Besondere an diesem Manga ist das sehr Interessante Thema, dass durch eine perfekte Erzählweise und sehr guten Charakteren vollends zur Geltung kommen kann. Die Autorin hat nämlich versucht den Leser zum Nachdenken anzuregen und hat absichtlich die skurrilsten Themen gewählt. Das ein Mädchen eine Nixe sein kann, ist doch ausgeschlossen, da dieser Manga in dem modernen Japan spielt und somit keine Fantasyelemente beinhalten darf. Aber wieso hat Mokuzu Umino an ihren Beinen eine Verletzung, die an eine Existenz von Schwimmflossen glauben lässt und weshalb ist sie überhaupt so versessen darauf, dass sie eine Nixe sei? Sie ist ständig auf eine Wasserflasche angewiesen, aus der sie zu jederzeit etwas trinken kann, aber wieso? So schafft es die Autorin dem Leser eine scheinbar unglaubwürdige Geschichte als wahr zu verkaufen und tatsächlich beginnt man zu glauben, dass es sich bei ihr um eine Nixe handeln könnte. Das ist auch der Grund, weshalb man als Leser unbedingt wissen will, wie es weiter geht und sorgt demensprechend für sehr viel Spannung.

Die Charaktere aus diesem Manga konnten mich ebenfalls vollends überzeugen, denn ihre Handlungen sind für den Leser stets nachvollziehbar. Nagisa Yamada ist ein Mädchen, die man sich als "normal" vorstellt und entsprechend kann man sich mit ihrer Rolle am besten identifizieren. Bei ihr ist aber eine Charakterentwicklung zu spüren, nachdem sie Mokuzu kennenlernt. Sie zeigt mehr Gefühle und wird daher nicht irgendwann zu einseitig oder langweilig. Mokuzu Umino wirkt total überdreht und wird völlig übertrieben dargestellt, doch durch ihre mysteriöse Art weckt sie die Neugier beim Leser. Was aber am erstaunlichsten war, ist für mich die Tatsache, dass man sich bei den Nebencharakteren genausoviel Mühe gegeben hat, wie bei den Hauptcharakteren. Auch diese Charaktere haben einen eigenen Charakter bekommen und können so als eigenständige Personen auftreten, obwohl dieser Manga auch durchaus nur aus den beiden Hauptcharakteren hätte bestehen können. Diese mysteriösen Charaktereigenschaften waren auch bei den Nebencharakteren aufzufinden, denn keiner war perfekt und jeder hatte sein kleines Geheimis, das man als Leser unbedingt wissen wollte.

Der Zeichenstil des Mangas war ebenfalls sehr gut. Nicht nur die Hauptcharaktere, sondern auch die Nebencharaktere haben eine ganz eigene Zeichnung bekommen und konnten so sehr gut voneinander unterschieden werden. Bei den Hintergründen wurde nach den Gefühlen entsprechend gearbeitet. So wurden Hintergründe mal komplett weggelassen, um die Charaktere in den Vordergrund bringen zu können, oder eine wunderschöne Landschaft präsentiert, um vor allem dem Leser schöne Bilder bieten zu können. Da dieser Manga einen sehr mysterösen Eindruck vermittelt, wurden auch die Bilder entsprechen schattiert, um gewisse Situationen noch finsterer wirken zu lassen. Aber da dieser Manga auch gefühlvollere Momente hatte, kamen auch feinere Zeichnungen vor.

Fazit:
Ein Manga, der mir in allen Gebieten sehr gut gefallen hat. Niemals hätte ich von einem Manga, der nur 2 Bänder umfasst eine solch tiefgreifende Geschichte erwartet. Besonders auffallend waren dabei die Erzählweise, wo die Autorin bewusst Fragen eingebracht hat, um das Interesse des Lesers zu wecken und zum anderen die Charaktere, die sich gegenseitig perfekt ergänzen und so den mysteriösen Teil dieser Geschichte perfekt zur Geltung bringen können. Auch der Zeichenstil war sehr gut, da jeder Charakter eigene Merkmale bekam, um ein Individuum sein zu können. Die Hintergründe wurden entsprechend der Gefühlslage im Manga gewählt und reichten von sehr düster bis freundlich und konnte die Geschichte entsprechend verstärken. Ich kann nur sagen, dass ich es schade finde, dass dieser Manga nur 2 Bänder unmfasst, wodurch man nicht lange was davon hat. Den Manga macht das allerdings nicht schlechter und ist somit eigentlich für jeden zu empfehlen, der gerne eine interessante Geschichte erzählt bekommt.
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Avatar: AnimeChris#2
Anspruch:viel
Action:mittel
Humor:wenig
Spannung:sehr viel
Erotik:wenig
Eine einfache Geschichte, die vor Komplexität strotzt:

2 Mädchen, die zueinander finden
2 Mädchen, die in die traurigen Tiefen der Menschlichkeit Blicken


2 Manga Bände zeigen, wie toll man diese Geschichte erzählen kann.

Oftmals lassen sich Mangakünstler Zeit und strecken ihre Geschichten unnötig in die Länge. Dass dies überhaupt nicht sein muss sehen wir bei „A Lollypop or a bullet“. Gerade einmal 2 Bände umfasst dieses Meisterwerk. Der Vorteil: absolut keine Langeweile, völlige Konzentration aufs Wesentliche, und ein meist grandioser Zeichenstil.

In der Tat ist das was Iqura Sugimoto hier auf Papier gebannt hat ganz großes Kino. Die Figuren sind sehr schön gezeichnet und vor allem wenn Mokuzu in ihrem Spitzenkleidchen dasteht schmilzt man wirklich dahin. Obwohl fast über die gesamte Länge des Mangas auf hohe Qualität geachtet wird gibt es ein paar Bilder, die etwas oberflächlich und lieblos daher kommen. Aber es sind wirklich nur eine Hand voll. Dafür gibt es immer wieder Seiten, die einen einfach nur staunen lassen. Detailverliebt und wunderschön wird die Welt von Nagisa und Mokuza zu Leben erweckt.

Doch die Geschichte, der zwei Mädchen ist eine düstere Geschichte. Es geht um Freundschaft, Einsamkeit, Verzweiflung, Vaterliebe, Hikikomoris, häusliche Brutalität, Neid und Verrat. Allein hieran merkt man, dass die 2 Bände einfach randvoll mit spannender Handlung sind, von der man besser nicht zu viel verrät, denn besonders im zweiten Band liest man mit enormer Geschwindigkeit, um zu sehen wie die Geschichte ausgeht.

Das ganze ist nicht unbedingt für jüngere Leser. Teils sehr psychologisch, teils sehr brutal ist die Geschichte von Kazuki Sakuraba. Es bedarf einer gewissen Reife, um dieses Werk zu schätzen und zu verstehen – was nicht heißt, dass man einen Doktor in Psychologie gemacht haben muss ^^

Die deutsche Übersetzung ist meist sehr gelungen. Doch an einigen Stellen merkt man, dass nicht die japanische Version, sondern die englische die Vorlage waren. Da wurde einfach vergessen die englische durch die deutsche auszutauschen. Das finde ich schon echt schwach und sollte eigentlich nicht vorkommen. Außerdem ist manchmal die Satzverteilung auf die einzelnen Sprechblasen etwas unglücklich, so dass der Lesefluss nicht ganz rund ist. Alles in allem aber eine ordentliche Leistung.

Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen, dass dieser Doppelband einfach in keiner Mangasammlung fehlen darf. Wer Mystery, tolles Storytelling und auf schöne Zeichnungen steht, der wird hier in eine tolle Welt entführt, die einen zwar ziemlich depri machen kann, aber auch eine große Lektion über das Leben und Freundschaft bereithält.
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Avatar: Benvolio#3
Zuerst einmal muss ich kurz erzählen, wie ich überhaupt auf diesen Manga gestossen bin. Das war vor gut zwei Wochen, als ich unbedingt einen neuen und interessanten Manga lesen wollte. Da hab ich unter der Topliste Manga nachgeschaut und fand den Titel "A Lollypop or a Bullet" ziemlich interessant. Ein Manga, der nur aus zwei Bändern besteht? Hmm, und ausserdem liegt es aktuell auf Platz 6, das musst doch seine Gründe haben. Deshalb kaufte ich mir sofort diese zwei Bänder. Und nun, nachdem ich die Bänder durchgelesen habe, bereue ich gar nichts. Es ist für mich der aktuell beste Manga, den ich je gelesen habe. So eine tiefgründige Story, die in zwei Bändern erzählt wird, ist traumhaft traurig schön.

Nagisa Yamada, die unbedingt Soldatin werden möchte, entwickelt sich im Laufe der Handlung. Sie versteht als einzige Person, warum Umino sich so "seltsam" verhält. Zuerst bin ich der Meinung, dass Umino tatsächlich eine Nixe sein könnte, doch da habe ich mich getäuscht. Gerade deshalb ist dieser Manga so bewundernswert. Es regt den Leser zum Nachdenken an. Das Ende verrate ich nicht, das müsst ihr schon selber lesen. Aber eins kann ich sagen; ich musste am Ende weinen...

Der Manga ist sehr schön gezeichnet und der Titel passt perfekt zur Handlung. Die Nebencharaktere kommen auch ins Spiel und nehmen ihre Rolle dementsprechend ein. Der Manga kritisiert auch die heutige moderne Gesellschaft Japans, in der Themen wie Armut, Reichtum, Hikikomori und der Schulalltag angesprochen werden. A Lollypop or a Bullet beinhaltet auch Schleichwerbung, in der die Getränke "Vittel" oder "Volvic" vorkommen. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich nachdem Lesen plötzlich viel Durst bekommen hatte:=).

Auf jeden Fall ist dieser Manga zu empfehlen. Finanziell betrachtet ist es auch günstig, da es nur zwei Bände gibt.
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Avatar: Richard Raahl#4
Anspruch:sehr viel
Action:wenig
Humor:nichts
Spannung:sehr viel
Erotik:nichts
A Lollypop or A Bullet ist einer der besten Manga, die ich je gelesen habe. Die Charaktere sind interessant und glaubwürdig und die Story greift auf intelligente Art und Weise die Probleme des modernen Japan auf. Nagisa Yamada ist eine Mittelschülerin, die von der Schule und ihren oberflächlichen Mitschülern nur genervt ist und sie möchte so schnell es geht in die Landstreitkräfte eintreten, um Geld zu verdienen und ihre Familie zu unterstützen. Eines Tages kommt ein Mädchen namens Mokuzu Umino, das von sich behauptet eine Nixe zu sein, in ihre Klasse. Trotz anfänglicher Abneigung seitens Nagisa, werden sie dennoch Freundinnen und ab da nimmt das Unheil seinen Lauf. Fängt der Manga noch relativ harmlos an, tritt er einem später mit Anlauf in die Magenkuhle. Und das Ende ist regelrecht grausam. Ich habe nicht geweint, aber es hat mich sehr schockiert. Leute mit schwachen Nerven, sollten besser die Finger von dem Manga lassen. Aber wer ein Faible für düstere Storys hat, ist hier richtig.
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Avatar: eleven#5
Becuse. I miss you.

Ein echt gelungener Manga mit wunderschönen Zeichenstyle.
Ich weis nicht genau wie ich den einzigartigen Eindruck der den Manga auf mich warf beschreiben soll. Es ist devinitiv ein Manga der zum nachdenken bringt, schon nur der Titel: "Ein Lollipop oder eine Kugel?" (hoffe es ist richtig übersetzt, sonst entschuldige ich mich an dieser Stelle)

Der Drama-Effekt kriegt im zweiten Band nochmal neue Masse, es ist anders als im ersten Band... aber halt auch wieder nicht.

Eins sag ich schon mal im voraus: Wer nicht ertragen kann wenn ein Kind stirbt oder Blut zu sehen nicht verträgt (blut ist aber nicht sooo ein wichtiger bestandteil, eher ein Klische), der sollte sich den Manga nicht anschauen bzw. lesen.
Wer aber auf Drama und unerwartet Wendungen steht, für den ist es ein MUSS. Ist allerdings immer noch Geschmackssache.
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Titel

  • Japanisch Satou Kashi no Dangan wa Uchinukenai
    砂糖菓子の弾丸は撃ちぬけない
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 09.01.2007 ‑ 09.01.2008
    Bände / Kapitel: 2 / 13
    Publisher: Kadokawa Shoten
  • Deutsch A Lollypop or A Bullet
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 15.05.2010 ‑ 15.07.2010
    Bände / Kapitel: 2 / 13
    Publisher: Egmont Manga

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