Sugar wa Otoshigoro (Manga) ➜ Forum ➜ Rezensionenシュガーはお年頃

  • TypManga
  • Bände / Kapitel3 / 18
  • Veröffentlicht2007
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • Zielgruppe-

Manga Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Manga „Sugar wa Otoshigoro“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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  • Illustrationen
  • Charaktere
  • Yuri
Sugar wa Otoshigoro ist kein persönlicher Favorit von mir, aber es ist immer noch ein solider Einstieg in die Yuri-Subtext-Nische. „Sehr, sehr enge Freunde, die etwas mehr werden könnten“. Die schrulligen, sympathischen Protagonistinnen sind es, die diese ansonsten unauffällige High School Dramedy ausmachen.

Hatanaka Keiko ist ein leicht verschrobene Oberschülerin mit ungewöhnlichen Ambitionen. Sie träumt davon, eine Prostituierte zu werden, wenn sie erwachsen wird – tatsächlich bekommt sie, als sie in ihrem Handy-Blog darüber schreibt, satte 500 Kommentare von Leuten und ihr meistens sagen, dass sie verrückt ist. Ansonsten ist sie eine ziemlich typische Schülerin mit einem arbeitenden Vater, einer Mutter als Hausfrau und einer harmlosen, rotzigen kleinen Schwester. Sie ist ein Wildfang mit der Angewohnheit, ihre Gefühle laut heraus zu singen, und ihre Klassenkameradinnen sehen sie als eine Art Außenseiterin an. Gibt man Asami Tsubaki, ein kühnes, verbissenes Mädchen, das in der Schulbibliothek arbeitet und noch viel mehr als ein Außenseiterin als Keiko gilt, weil Gerüchte laut werden, dass sie eine Prostituierte in der High School war. Keiko freundet sich mit ihr an und sie kommen sich nah, auch nachdem Keiko von den Gerüchten ihrer klatschverdächtigen „Freunde“ erfährt. Tsubaki (mein Lieblingscharakter) ist es eigentlich egal, was ihre Klassenkameradinnen von ihr halten, und die Mädchen kommen sich immer näher, selbst als Honda, ein freundlicher, aber eigenwillig Junge aus Tsubakis alter Schule, in die Gleichung eintritt und (unerwidertes) Interesse an ihr ausdrückt.

Sugar wa Otoshigoro ist für mich auf mehreren Ebenen erfolgreich. Es funktioniert als eine Geschichte über eine amüsant unkonventionelle Freundschaft – Tsubaki und Keiko haben eine großartige Chemie als Freundinnen, was mich zu dieser Geschichte führt, die als eine beginnende, langsam Yuri-Romanze oder vielmehr eine Freundschaft mit einem starken romantischen Subtext während Band 1, obwohl es so aussieht, als würde Yuri ab dem nächsten Band stärker ausgeprägt sein. Dieser Band scheut sich jedoch nicht, seine Charaktere mit dem Yuri-Subtext zu zeichnen – einer meiner Lieblingsmomente ist, als Keiko zu Hause ein Liebeslied zu einer Tsubaki-Pflanze (Kamelienpflanze) singt, während sie an Tsubaki denkt und ihre Familie denkt ist wie „WTF tut sie?“ Aber während Sugar wa Otoshigoro Yuri-Canon enthält, ist es nicht blumig und flüchtig. Stattdessen schafft es eine Geschichte, die sich mit „grobstofflichen“ Themen befasst, mit denen Teenager (manchmal) fertig werden – wie Mobbing, Vergewaltigung usw. – Keikos Klassenkameradinnen tratschen gerne und sind nervig, aber sie überwältigen nicht die Anziehungskraft der Geschichte – Tsubakis und Keikos vertiefende Freundschaft.
Außerdem leidet Tsubaki nicht unter Honda und verhält sich nicht auch noch freundlich gegenüber Menschen die sie schlecht behandeln. Keiko wirkt versöhnlicher, aber nicht so sehr, dass ich sie ablehne. Die Dialoge sind auch gut geschrieben, mit einigen Juwelen des Humors, die überall verstreut sind. (Wie Tsubakis Reaktion auf Keikos Bestrebungen und Hondas unglückliche Versuche, Informationen über Tsubaki aus Keiko zu extrahieren.) Die Geschichte findet eine sehr gute Balance zwischen fröhlichem Humor und Drama.
Das Artwork sieht gut genug aus. Es vermittelt die Geschichte gut, mit deutlichen, ausdrucksstarken Charakterdesigns – besonders wenn es um Keikos Körpersprache geht. Die Charakterdesigns sehen etwas grob aus und abgesehen von Keiko, Tsubaki, Honda und Keikos Mutter und Schwester sind alle Charakterdesigns unvergesslich. (Die peripheren Charaktere werden oft nicht einmal mit Augen gezeichnet – obwohl es manchmal eine stilistische Wahl sein kann, wenn eine der Klassenkameraden von Keiko zum ersten Mal mit Augen gezeichnet wird, wenn sie beginnt, Keiko zu verstehen.)
Kurz gesagt, Sugar wa Otoshigoro ist ein Komödiendrama mit ansprechenden Hauptrollen, das ich aber nur bedingt empfehlen würde – ob Keiko und Tsubaki nun ein Paar werden oder nicht. Aber natürlich wäre es schön, wenn es passieren würde.
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Titel

  • Japanisch Sugar wa Otoshigoro
    シュガーはお年頃
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 2007 ‑ 10.08.2009
    Bände / Kapitel: 3 / 18
    Mangaka: Autor & Illustrator
  • xx Synonyme
    Sugar's Old Enough, Sugar is Pubescent

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