Naru Taru (Manga)Narutaru / なるたる

  • TypManga
  • Bände / Kapitel12 / 67
  • Veröffentlicht25. Mär 1998
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Manga Beschreibung

Manga: Naru Taru
Die junge Schülerin Shiina Tamai besucht im Sommer gerade ihre Großeltern, als sie ein seltsames, sternförmiges Wesen findet. Sie tauft es Hoshimaru und nimmt es mit nach Hause. Kurze Zeit später trifft Shiina andere Kinder, die wie sie ein "Drachenkind" besitzen, aber im Gegensatz zu ihr wissen wie man diese Wesen kontrolliert. Und anscheinend wollen sie die "Drachenkinder" dazu benutzen, um die Welt in ein Utopia zu verwandeln und dabei nehmen sie selbst den Tod vieler Menschen in Kauf.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Manga Rezensionen

Avatar: AlainJohns#1
Ein 11 jähriges Mädchen findet ein niedliches, sternförmiges Wesen und kämpft mit diesem im weiteren handlungsverlauf um das Schicksal der Menschheit.
Hinter dieser, zunächst nach einem typischen Shounen/Shoujo-Anime klingenden Ausgangssituation verbirgt sich einer der komplexesten, fesselnsten und verstörendsten Manga, die ich bis heute gelesen habe.

Denn nicht die Kämpfe, welche im engeren Sinne nicht einmal als solche bezeichnet werden können, sondern die psychologische Entwicklung der Charaktere, welche immer wieder mit teils rein psychischen, teils physischen Grausamkeiten konfrontiert werden, steht hier im Vordergrund.
Da die Darstellung dieser Gewalt dabei teilweise noch expliziter und brutaler ist, als man es beispielsweise aus Weken wie Elfen Lied kennt, ist Naru Taru sicherlich ein Manga, der sich nicht an Kinder, sondern ein deutlich älteres publikum richtet.
Trotzdem handelt es sich hier ganz und gar nicht um einen hirnlosen, nur auf Gemetzel basierenden Splatter-Manga.
Denn zum einen werden derartige Szenen deutlich seltener als etwa in Elfen Lied eingesetzt und zum anderen liegt das Hauptaugenmerk stets auf dem Einfluss der Geschehnisse auf die Charaktere, die Handlung und die Atmosphäre, statt auf den Splatterelementen selbst.
Themen die auf diese Weise aufgegriffen werden, sind beispielsweise Depressionen, Selbstmordgedanken, extremes Mobbing, Rachegelüste, sowie extreme politische und gesellschaftliche Theorien, wie etwa jene der Roten Khmer unter Pol Pot.
Das es sich bei den hiervon betroffenen Charakteren größtenteils um Kinder handelt verstärkt noch die mitreißende und verstörende Atmosphäre, die für diesen Manga charakteristisch ist, was auch daran liegt, dass diese, in Anbetracht ihres Alters und ihrer Lebenssituation, sehr realistisch und glaubhaft dargestellt wurde.

Speziell bei den Charakteren, aber auch bei der Handlung fällt zudem auf, wie komplett dieser Manga von Kapitel 1 bis zum Ende hin durchdacht ist.
Von Anfang an werdem dem Leser immer wieder Hinweise und Metaphern geliefert, durch die er Vermutungen über den späteren Handlungsverlauf ansellen kann, ohne dass ihm jemals die Spannung genommen wird.
In den letzten Kapiten stellt man dann fest, wie sich sämtliche zuvor gemachten Andeutungen und Handlungsstränge zu einem einzigen, stimmigen - man möchte schon sagen Gesamtkunstwerk - zusammenfügen.

Fazit:
Naru Taru ist eine äußerst gelungene Mischung aus Psycho-Thriller und Mystery-Geschichte, deren größte Stärke in ihrer Komplexität und Durchdachtheit liegt und die zudem durch eine dichte Atmosphäre, die den Leser immer wieder dazu veranlasst gespannt den Atem anzuhalten, mit den Charakteren mitzufiebern und sich zu fragen, was als nächstes passieren wird, zu überzuegen weiß.
Somit empfehle ich Naru Taru jedem, der Psycho-Thriller mag, die eine Menge Interpretatiobnsstoff liefern und den Zuschauer auffordern sich selbst Gedanken zum gerade gelesenen zu machen.
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Avatar: PhryneMandelbrot#2
Mukuro Naru Hoshi, Tama Taru Ko

So groß wie "die ganze weite Welt" müsste ein Blatt Papier sein, damit alle Träumereien der jungen Shiina Tamai darauf Platz finden können. Weder der Leser noch das Mädchen selbst können zu diesem Zeitpunkt auch nur ahnen, welch unheilvoll prophetischen Charakter diese bereits im ersten Kapitel getroffene Aussage hat. Was als heitere Magical Girl-Geschichte beginnt, entwickelt sich zu einem der wohl traumatisierendsten und gleichzeitig genial durchdachtesten Manga, der je gezeichnet wurden.


Auf dem Cover des ersten Bandes sieht man die Protagonistin auf einem niedlichen, sternförmigen Tierchen durch die Luft fliegen. Das seltsame Wesen, das eine verblüffende Ähnlickeit zu einem Pokemon hat, entpuppt sich später als der Knochendrache Hoshimaru. Bereits diese erste Illustration weckt in dem Leser die Erwartung, eine Geschichte über Abenteuer und Freundschaft in den Händen zu halten. Weit gefehlt, denn was bei "Mahou Shoujo Madoka Magica" für Furore sorgte, treibt Mohiro Kitō bis zur Perfektion. Anstatt die in Aussicht gestellte Handlung darzubieten, lässt Kitō, was übersetzt "Teufelskopf" heißt, den Leser in einem Meer der Misanthropie ertrinken. Vom Mobbing an der Schule über Vergewaltigung und Ermordung von Kindern bis hin zum nuklearen Winter wird das gesamte Spektrum der Unmenschlichkeiten abgearbeitet.

Doch "Narutaru" richtet sich keinesfalls an perverse Sadisten, die lediglich an Splatter und Grausamkeit interessiert sind. Die subtil geschaffene Atmosphäre und die komplexe Handlung, die bis ins letzte Detail durchdacht ist, sind auf höchstem Niveau inszeniert, keine einzige Seite wird sinnlos vergeudet. Ähnlich wie in Urasawas Werken wird die Geschichte größtenteils fragmentarisch erzählt, d.h. die Handlung wird in verschiedene, anfangs zusammenhanglos erscheinende Handlungsstränge zerlegt und Stück für Stück im Verlauf der Handlung wie ein Mosaik wieder zusammengefügt, was dem Leser einige Denkarbeit abverlangen dürfte. Auch das Intrigenspiel der verschiedenen Interessensgruppen und Drahtzieher, deren Absichten für lange Zeit geheim bleiben, ist meisterhaft in Szene gesetzt. Ein Vergleich mit den inteletkuellen Gefechten in "Death Note" könnte den Unterschied zwischen Shounen und Seinen nicht deutlicher machen. Während vor allem die jungen Charaktere in "Narutaru" sehr realistisch dargestellt werden,sowohl psychisch als auch physisch, erscheinen Charaktere wie der Nihilist und Übermensch Naōzumi Sudō vielmehr als Verkörperung ideologischer oder philosphischer Grundsätze.

Kitōs Zeichenstil überzeugt durch seine Detailgenauigkeit, vor allem was Kampfjets, Fahrzeuge und Waffen betrifft. Ebenso realitätsnah sind die verschiedenen Charaktere gezeichnet, was vor allem bei der Protagonistin auffällt, die dürr, burschikos und nicht mädchenhaft dargestellt wird. Bei dem großen Spektrum von Charakteren kommt nie Langeweile auf, schließlich verfügt Kitō über einen ganz eigenen Stil, der seinesgleichen sucht.
Die vorhin bereits erwähnten Knochendrachen sind manchmal derart surreal und grotesk, es ist kein Wunder, dass Kitō für das Design des dritten Engels in "Evangelion: 2.22 - You Can (Not) Advance" engagiert wurde.

Zusammen mit der hervorragenden Erzählweise des Autors erzeugen die Zeichnungen eine ominöse, unbehagliche Atmosphäre, die den Leser immer weiter in die Mysterien der Geschichte hineinzieht, bis hin zum grandiosen/ traumatisierenden Finale, dass, obwohl es die meisten ungekläreten Fragen zu beantworten weiß, trotzdem genügend Spielraum für Interpretationen freilässt.


Fazit:
"Narutaru" ist ein Ausnahmewerk, nicht zuletzt wegen der genialen Erzählweise Mohiro Kitōs, die von hoher literarischer Qualität zeugt und weit über dem Niveau der meisten Manga anzusiedeln ist. Den Anime sollte man aber meiden oder höchstens als Ergänzung anschauen, da er eine qualitativ mangelhalfte Adaption ist und einen Großteil der Handlung auslässt.
Für alle Mystery-Fans, deren Nerven stark genug sind - denn man muss diese Warnung aussprechen: "Narutaru! ist nichts für schwache Nerven! - gilt meine uneingeschränkte Empfehlung.
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Avatar: Mr.Columbo#3

Man nehme ein Blatt Papier und frage sich, wie groß es sein müsste, damit alle Träumereien einer Person drauf passen. „So groß wie die ganze weite Welt.“ – eine Aussage, die Shiina innerhalb der ersten Kapitel trifft. …
Großartig, einfach nur großartig.


Das Cover des ersten Bandes spiegelt das idyllische Leben wieder, das Shiina bei ihren Großeltern zusammen mit „Hoshimaru“, einem sternförmigen Wesen, verbringt. Doch merkt man früh, dass die Angelegenheiten dieses Mangas wesentlich ernster sind. Ist dieses friedliche Leben also nur eine Fassade, die ein Gegenteil der eigentlichen Handlung von Narutaru darstellen soll? Nein! Im Grunde genommen ist auf dem Cover schon vieles Wichtiges der Handlung zu sehen und selbst die friedlichen Geschehnisse des ersten Bandes sind unmittelbar damit verflochten, der Leser merkt es zu Beginn bloß nicht. Dazu aber später mehr, denn zunächst muss ich zu den Charakteren kommen, die schlicht grandios sind. Abgesehen davon, dass sie sehr gut charakterisiert sind und sich durch menschliche Interaktionen entwickeln, haben wir natürlich unseren Hauptcharakter, Shiina Tamai, der schon ziemlich schwierig zu beschreiben ist. Ihre mutige – oder auch leichtsinnige – Einstellung, aber auch Hilfsbereitschaft sind sehr wichtige Träger des Plots und verwickeln sie immer wieder in schwierige, teils auch gefährliche Situationen. Eigentlich schon im ersten Band, wenn man bedenkt, dass sie bei dem Entdecken von Hoshimaru beinahe ertrunken ist. Doch aufgrund ihrer anfänglichen Sorglosigkeit, die nur logisch ist, wenn man sich ihr idyllisches Familienleben ansieht, schiebt sie dieses Erlebnis noch auf einen unglücklichen Zufall und denkt sich, sie passe in Zukunft besser auf. Doch in Band 2 gerät sie mit Akira, während beide eine tiefgründige Freundschaft haben, in eine sehr schockierende Situation, in der beide von Gewalt und absurden Zielen, in denen es heißt, die jetzige Gesellschaft müsse gewalttätig und opferbringend verbessert werden, praktisch überrannt werden. Im weiteren Verlauf der Handlung verbinden sich diese Ziele mit einer verrückten Ideologie, die von denjenigen, die sie vertreten, zwar näher beschrieben wird, aber trotzdem mit menschlichen Grundsätzen nicht vereinbar ist. Zudem wird durch die Umsetzung dieser Ideologie durch einige der „Drachennutzer“ die Entwicklung der Charaktere maßgeblich und hochkompliziert beeinflusst und es werden viele Charakterbeziehungen und Themen tiefgreifend behandelt. Shiina, die mit ihren schockierenden Situationen mit den Drachennutzern zunächst kaum klarkommt, lernt mit der Zeit, sich ihnen zu stellen. Interessant dabei zu sehen ist, wie logisch und nachvollziehbar ihre gesamte Entwicklung verläuft und wie stark sie durch die vielen Interaktionen mit verschiedenen Charakteren geprägt wird. Ihre Familie, ihre Kameraden in der Schule, aber auch Leute wie Tsurumaru und Satomi gehören dazu. Natürlich entwickeln sich auch viele anderen Charaktere dadurch, manchmal auch, dass man es nur bei genauer Betrachtung sieht. Und so entwickelt sich das Ganze in ein wahnsinnig komplexes, düsteres, aber auch menschliches Netz an Charakteren, die den Plot vorantreiben.

Dieser ist noch ein ganzes Stück beeindruckender. Das Faszinierende daran ist nicht der „grundsätzliche“ Plot, sondern das, was dahinter steckt. Da er sehr charaktergetrieben ist, steuern diese auch ihre Komplexität zum Plot bei und verleihen ihm eine gewisse Spannung. Viel faszinierender ist aber die bizarre Erzählweise, denn die psychischen und emotionalen Probleme der Charaktere werden mit wenigster Aufdringlichkeit vermittelt und es gibt einen riesigen Spielraum für thematische Kontraste. Wichtig ist auch die Gewalt, die im Manga vorkommt. Hier merkt man deutlich, dass der Autor sie nicht nutzt, weil es ihm gefällt, sondern weil sie notwendig ist, und dass sie in Animes oder Mangas nicht immer irgendein plump hingeschissener Gore sein muss. Denn der Gewaltbrauch in Narutaru ist sehr reduziert, wenn er aber kommt, dann auch schonungslos. Dabei liegt der Fokus auch hier nicht auf dem Gore, sondern auf den psychischen Zuständen der Charaktere. Dadurch, dass der Leser ab einer gewissen Zeit immer weiß, welch ernsthafte Geschichte sich hinter dem Ganzen verbirgt, wirken die lockeren Momente als Kontrast dazu wie eine Art Stilmittel, um eine ganz spezielle Wirkung beim Leser zu erzeugen, sind aber gleichzeitig eng mit dem Plot und den Charakteren verbunden und bringen ihn voran, sodass sie weit mehr als ein simpler Kontrast sind und die Wirkung auf den Leser noch größer ist. Mit der Zeit beginnt die große Eskalation und zum Schluss führt alles auf ein Ende zu, das den Leser völlig perplex zurücklässt, die meisten Fragen beantwortet, aber auch einiges an Spielraum für Interpretationen bietet. So merkt man auch, wie unglaublich gut durchdacht der Manga in seinem und seinen Charakteren ist und mit seinen Stilmitteln umgeht, von der ersten Seite an bis zur letzten. Denkt man über Narutaru nach und erinnert sich an den Anfang zurück, stellt man fest, dass sich der Autor bereits dort bei allen Momenten weitaus mehr gedacht hat, als es zu Beginn scheint, und wie viel da dahinter steckt. Dazu kommen noch die psychischen und emotionalen Zustände der Charaktere und viele traurige Momente, die zur Grausamkeit des Mangas stark beitragen. All das löst eine unglaubliche Wirkung auf den Leser aus, die er lange nicht vergessen wird.

Geht man ganz kritisch an die Zeichnungen heran, muss man sagen, dass sie vor allem in den ersten Bänden nicht sonderlich gut sind. Einiges erscheint ungewohnt und viele Panels sind ziemlich ungenau, was beim Anfang eines Mangas, der ohnehin anspruchsvoll genug ist, eindeutig ein Schwachpunkt ist. Dass sich einige Charaktere zum Verwechseln ähnlich sehen, erleichtert das Ganze auch nicht gerade. Leider stört auch – so gut der Manga auch durchdacht ist –, wie lange er braucht, um in Fahrt zu kommen. Umso besser gefallen mir die Designs der einzelnen Drachen, die schon von vornerein eine sehr befremdliche, bizarre, teils bedrohliche Ausstrahlung haben. Außerdem muss man sagen, dass sich das Peneling mit der Zeit stark bessert und man sich mit der Zeit nach und nach an den Stil gewöhnt. Außerdem wird die Geschichte immer spannender, da viele Geheimnisse aufgeworfen werden und der Manga es schafft, das Interesse des Lesers dafür zu wahren.

Der Manga Narutaru hat mich sehr stark beeindruckt und zeigt, dass ein Manga auch ohne unzählige Plot Devices eine starke Komplexität entwickeln und einen riesigen Effekt auf den Leser haben kann. Er hat wahnsinnig gute Charaktere, die die Geschichte auf interessante Weise vorantreiben. Leider unterschätzen viele den Manga aufgrund des langsamen und wirren Startes. Und Narutaru ist auch sicher nicht fehlerfrei, aber hat nichtsdestotrotz einen sehr hohen Wert.
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Avatar: DoktorFaustus#4
Anspruch:sehr viel
Action:mittel
Humor:nichts
Spannung:sehr viel
Erotik:nichts
Wirklich und unübertrieben erstklassig

Naru Taru ist ein ziemlich großes Werk, eigentlich zu groß als das ich mit meinem eher niederen Intellekt auch nur annähernd einen brauchbaren Kommentar dazu schreiben könnte.

Deshalb möchte ich einfach nur meinen beiden Vorrednern "PhryneMandelbrot" und "AlainJohns", die den Manga schon ziemlich auf den Punkt gebracht haben einfach zustimmen.

Naru Taru hat es sogar geschaft das ich für den letzten Band mehr als 20€ bezahlt habe. Für einen Manga ist das schon viel, aber ich musste dieses Werk einfach komplett besitzen.

Es gibt wirklich nur ganz ganz wenige Animes/Mangas die von mir eine Höchstwertung bekommen weil ich der Typ bin der eigentlich immer und irgendwas zu bemängeln hat, aber Naru Taru ist einfach perfekt.

Die Story über ein junges Mädchen das einen niedlichen, großen Seestern mit Glubschaugen findet der sie rettet und sie sich dann einfach entscheidet ihn zu behalten machte auf mich Anfangs (wirklich ganz Anfangs so während der Hälfte des ersten Bandes) keinen so großen Eindruck. Eigentlich dachte ich nur "Naja... was soll das denn werden?". Aber schon wenige Kapitel später merkt man das Naru Taru einfach so... anders ist.
Schon kurze Zeit später wiederfahren der Hauptprotagonisten grausame Schicksalschläge und schnell wird klar das sie in etwas hinein geraten ist aus dem sie nicht so einfach wieder rauskommt.

Die Story ist von vorne bis hinten durchdacht und wird auf Grund des angenehmen Tempos auch nie langweilig oder hektisch.

Hinzu kommen viele interessante Charaktere die alle mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, wobei eben viele Sozialkritische Themen angesprochen werden, mit denen sich der Manga auch in einem ausreichenden Maß befasst.


Das man Kinder in Szenarien extremer psyschicher Belastung reinsetzt und dann versucht den charakterlichen Aspekt so realistisch wie möglich darzustellen ist so gesehen nicht so neu, kennen wir soweas doch z.B. aus "Neon Genesis Evangelion".

Tatsächlich schafft es Naru Taru das ganze aber noch ein wenig besser als NGE umzusetzen, weil man sich neben den Szenario mit dem Drachenkinder'n hier auch noch mehr auf alltägliche Probleme bezieht wie z.B. die Sache mit dem Mobbing oder Leistungsdruck in der Schule, weshalb mich die Charaktere in Naru Taru auch wesentlich mehr interessiert haben als die in NGE.


Fazit: Der Manga bietet defintiv etwas härtere Kost. Aber nicht wegen der körperlichen Gewalt sonder'n nur wegen psyschichen Gewalt die auf die Charaktere, die alle Kinder sind, ausgeübt wird.

Wer mal etwas schwereres lesen möchte was einem danach aber auch definitiv in Erinnerung bleibt und nicht in der Belanglosigkeit vieler anderer Mangas verschwindet ist bei Naru Taru genau richtig.
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Titel

  • Japanisch Narutaru
    なるたる
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 25.03.1998 ‑ 25.10.2003
    Bände / Kapitel: 12 / 67
    Publisher: Kodansha Ltd.
  • Englisch Shadow Star
    Status: Abgebrochen
    Veröffentlicht: 05.09.2001 ‑ 21.12.2005
    Bände / Kapitel: 7 / ?
  • Deutsch Naru Taru
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 15.05.2001 ‑ 15.02.2006
    Bände / Kapitel: 12 / 67
    Publisher: Egmont Manga
  • xx Synonyme
    Mukuro Naru Hoshi Tama Taru Ko, 骸なる星・珠たる子

Bewertungen

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