Elfen Lied (Manga)エルフェンリート

  • TypManga
  • Bände / Kapitel12 / 107
  • Veröffentlicht06. Jun 2002
  • HauptgenresSentimentales Drama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich, Volljährig

Manga Beschreibung

Manga: Elfen Lied
© 2002 Lynn Okamoto, Shuueisha Inc.
Klappentext
Lucy tötet jeden Menschen, der in ihre Nähe kommt, sofort. Sie ist eine Mutantin mit abnormen Fähigkeiten, die in einem Forschungslabor unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen festgehalten wird. Dennoch gelingt es ihr eines Tages zu fliehen. Wenig später finden der Student Kouta und seine Cousine Yuka am Strand ein hilfloses Mädchen. Da es sein Gedächtnis verloren zu haben scheint, nehmen die zwei sich ihm an … Ist es nur eine Frage der Zeit, bis Lucy ihnen ihr mörderisches Gesicht zeigt?
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Manga Charaktere

Manga Zitate

  • Lucy
    When you’re miserable, you need someone more miserable than yourself.
  • Lucy
    Warmth and love. I’m the one who took everything from you…

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Manga Rezensionen

Avatar: Kuro-Okami
V.I.P.
#1
Ein Manga, den viele schon von der Animeadaption her kennen. Doch was macht den Manga so lesenswert?

Im der Welt von Elfenlied ist ein Virus ausgebrochen, der manchen Neugeborenen Kinder mit einer Krankheit belegt hat, die sie zu sogenannten "Diclonius" macht. Diesen Kindern wachsen aus dem Kopf 2 Hörner, außerdem haben sie unsichtbare Arme, die man die Vektoren nennt. Mit diesen Vektoren ist es das Ziel der Diclonius die Menschheit auszuradieren. Aufgrund ihrer Gefahr werden sie in ein Forschungslabor gebracht, wo man Versuche an ihnen durchführt, um ein Gegenmittel gegen diese Krankheit zu enwickeln und um ihre Vetoren zu studieren. Doch eines tages gelingt es einer Diclonius namens Lucy aus dem Forschungsinstitut zu entkommen.

Lucy ist die wichtigste Diclonius für das Forschungslabor, da sie als einzige in der Lage ist ihren Virus weiterzugeben. Man könnte sie auch als eine Art Bienenkönigin sehen, die dazu als einzig in der Lage ist Kinder zu zeugen. Lucy ist ein Mädchen, dass aufgrund ihrer Hörner einige schlimme Erinnerungen hat, da sie in ihrer Kindheit deshalb sehr oft gequält wurde. Aus diesem Grund hat Lucy einen großen Hass auf die Menschen entwickelt und will sie nun umbringen. Anders als man es vielleicht zunächst erwarten würde, ist Lucy nicht das Monster, wofür man sie zunächst hält, da sie nur so reagiert, weil sie angst um ihr Leben hat. Einzig und allein vor Kouta zeigt sie sehr starke Emotionen, da sie in ihn verliebt ist, aber es ihm nicht sagen kann.

Die Charaktere in diesem Manga haben mir sehr gut gefallen, weil man hier mit Erfolg probiert hat die verschiedensten Persönlichkeiten miteinander zu verbinden. So findet man in diesem Manga die verschidensten Charaktere, wie z.B. den Zuverlässigen, die Chaotin, die Romantikerin usw. Man findet somit in diesem Manga nie eine Person zweimal, oder hat das Gefühl einen Charakter nochmal vor sich zu haben. Auch das Vermischen von mehreren Persönlichkeiten in einer Person hat wunderbar geklappt, wodurch Charaktere wie Lucy - die noch eine zweite Persönlickeit namens "Nyu" hat- nie langweilig wurden. Der Autor hat es auch geschafft jedem Charakter genug Aufmerksamkeit zu widmen und so jedem Charakter die Chance gegeben, dass man ihn ins Herz schließen konnte.

Auch das Mischen von mehreren Genres hat hier gut funktioniert. Man bekommt so mal romantische Szenen, oder mal dramatische Szenen, oder auch mal Kampfszenen. Man wird zwar mit vielen Sachen gleichzeitig konfrontiert, aber durch eine angenehm langsame Erzählweise kommt nie das Gefühl auf, dass man nicht mitkommt.

Anders als man es vielleicht anhand des "niedlichen" Zeichenstils erwarten würde, ist dieser Manga sehr brutal und rücksichtslos. Man bekommt ständig Kämpfe zu sehrn, wo den Menschen irgendwelche Körperteile abgetrennt werden, oder wo unschuldige Zivilisten auf übelste Weise hingerichtet werden. Doch passt diese Brutalität sehr gut zum Manga, da es sehr glaubhaft präsentiert wird. Die vielen Nacktszenen hätten nicht unbedingt seinen müssen, wo man ständig nackte Frauen sieht, die einander begrapschen und aneinander rumspielen.

Der Zeichenstil konnte mich nicht vollends überzeugen, da ich fand, dass sich zu viele Charaktere ähnlich sahen. Man konnte sie aber durch die Art des Redens trotzdem gut voneinander unterscheiden. Die Hintergründe hingegen konnten mich vollends überzeugen, die mit einer detailgetreuen Kulisse faszinieren konnten. Durch die langsame Erzählweise wurden auch die Bilder recht langsam präsentiert und eine Szene wurde recht lange behandelt, doch hat es sehr gut zum Manga gepasst.

Fazit:
Elfenlied ist ein Manga, der die größte Stärke in seinen Charakteren hat. Der Autor hat sich besonders viel Mühe dabei gegeben jedem Charakter eine Individualität zu verpassen und hat durch seine langsame Erzählweise dafür gesorgt, dass man sowohl der Charakterentwicklung, als auch der Story gut folgen konnte. Der Zeichenstil konnte mich im Bereich der Charaktere nicht wirklich überzeugen, aber dafür waren die Hintergründe immer schön anzusehen. Auf so viele Nacktszenen hätte man auch ruhig verzichten können.
Der Manga ist somit eigentlich für jeden zu empfehlen, der nichts gegen zu viel perverses und brutales hat.
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Avatar: AlainJohns#2
Der Name "Elfen Lied" dürfte wohl zu den bekanntesten aller Mangas zählen, gleichwohl dies wahrscheinlich eher der gleichnamigen Anime-Umsetzung zu verdanken ist. Immer wieder wird Elfen Lied als Einstiegs-Manga, oder Anime genannt und für nicht wenige stellt er ein Meisterwerk in Sachen Dramatik dar. Doch wie viel Substanz steckt wirklich hinter dieser äußeren Fassade von Gewalt und viel nackter Haut?


Das Grundgerüst der Story ist zunächst einmal nichts wirklich ungewöhnliches für einen Anime. Ein Junge findet ein bildhübsches Mädchen, dass in diesem Fall ihr Gedächtnis verloren hat und nimmt diese bei sich auf. Der entscheidende Punkt hier ist nur, dass es sich bei diesem Mädchen, welches kurzerhand Nyu getauft wird, um eine Mutantin (genannt Diclonius) und brutale Serienkillerin handelt.
Schaut man sich nun noch die Tags "Übermäßige Gewaltdarstellung", "Ecchi" und "Moe" an, so hat man bereits eine ziemlich gute Zusammenfassung dessen, worum es in diesem Manga letztlich geht:
Splatter, Sex und eine gehörige Portion Kitsch. Genau die richtigen Reize also, um die Sensationsgeilheit und Gier des Menschen, nach dem Extremen zu befriedigen. Ein weiterer, in dieselbe Richtung gehender Aspekt, der hier eine nicht unwesentliche Rolle spielt, ist der des Harems. In für dieses Setting typischer Manier kommen mit der Zeit immer mehr Mädchen (und selbstverständlich nur Mädchen) hinzu, die mit dem Protagonisten zusammen wohnen, was natürlich zu allerlei, nicht gerade dezent gehaltenen, sexuellen "Anspielungen" führt.
Betrachtet man nun einmal objektiv die Handlung, so muss man zu dem feststellen, dass diese vor Inkonsistenz und Plot Holes, zumindest zeitweise, nur so strotzt und auch die Charaktere sind entsprechend dem Genre "Sentimentales Drama" größtenteils extrem klischeehaft und eindimensional. Am deutlichsten fällt dies wohl bei Koutas Cousine und Kindheitsfreundin Yuka auf, welche eigentlich nur über ihre Liebe zu Kouta definiert wird und sonst keinerlei besondere Persönlichkeitsmerkmale hat.
Tja, aber dennoch bekommt Elfen Lied von mir immerhin 80%, also wieso bei all diesen Schwächen?
Der Grund ist recht einfach: Es ist trotz allem letztlich eine spannende Geschichte und auch das Anspechren, der niederen menschlichen Instinkte, durch brutale Gewalt, Sex und viel Herzschmerz funktioniert. Man darf sich sicherlich nicht all zu viele Gedanke machen, über das was man gerade liest, denn sonst muss einem unweigerlich auffallen, wie sinnbefreit dies an vielen Stellen ist, aber wenn man dies beherzigt bekommt man eine über weite Strecken mitreißende Geschichte präsentiert, die es weiß einen gespannt auf die zukünftigen Ereignisse warten und mit den Charakteren mitfühlen zu lassen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es bei den Charakteren nicht nur hohle Stereotypen, sondern auch einige recht interessante Figuren gibt. Besonders gefallen haben mir hier der Diclonius Nana und der Elite-Soldat Bandou. Beides Figuren die über weite Strecken zwischen den Fronten und im Falle von Bandou oft auch zwischen Gut und Böse stehen, wie es oft bei den wirklich interessanten Figuren der Fall ist.

Bevor ich zum Ende komme, für jene de diesen kennen noch ein kurzer Vergleich Manga vs. Anime. Mir persönlich hat der Anime Elfen Lied sogar noch etwas besser gefallen als der Manga und das aus 2 Gründen:
1. Wurde der Anime, vor allem musikalisch sehr gut umgesetzt, wodurch bei ihm eine dauerhafte Stimmung von Unbehagen erzeugt, was ihm, zusätzliche zu der bloßen Brutalität, eine gewisse Note von subtilerer Angst verleiht, die dem Manga ein klein wenig fehlt.
2. Ist das Ende des Anime meiner Meinung nach besser. Da der Manga noch weitergeht als der Anime ist das Ende des Anime deutlich offener, was hier ein Vorteil ist, da der Manga nach jenem Teil, der im Anime umgesetzt wurde, schlechter geworden ist. Zu sehr wollte man sich dort an sensationellen Entwicklungen selbst übertreffen, wodurch die Entwicklungen noch unglaubwürdiger wurden und die Geschichte auch einiges von ihrem Charme eingebüßt hat. Besonders schlimm ist hier das letzte Kapitel, in welchem zwecks Fanservice jegliche Logik mit Füßen getreten wird und auch noch nicht einmal versucht wird, das zu verdecken.
Trotz dieses etwas bitteren Nachgeschmacks hat mich auch der Manga aber bis auf die allerletzten Kapitel aber immer gut unterhalten.

Fazit:
Objektiv betrachtet ist Elfen Lied sicher alles andere als ein Meisterwerk. Die Handlung wirkt wie ein Schweizer Käse, die Charaktere sind größtenteils stumpf, und auch die viel gepriesene Dramatik erinnert oft eher an billige Affekthascherei. Letztlich funktioniert die Mischung aus ausgerissenen Gliedmaßen, viel nackter Haut und Suffering als unterhaltsame, anspruchslose, aber spannende Unterhaltung dennoch ziemlich gut. Pathetisch formuliert: Ein Manga um das Gehirn auszuschalten und sich den niederen Gelüsten der Seele hinzugeben.
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Avatar: Ryomou#3
Anspruch:viel
Action:wenig
Humor:wenig
Spannung:viel
Erotik:mittel
Als ich erfuhr, dass der Manga von Elfen Lied nun endlich in Deutschland erschien, war ich sofort gespannt. Ich hatte große Erwartungen in den Manga, da der Anime mich schon überzeugte und wurde nicht enttäuscht. Dies ist wahrlich Lynn Okamoto´s Meisterwerk!

Story:

Japan, 21. Jahrhundert. Die Menschen in Kamakura und Umgebung leben eigenständig und anonym. Dass auf einer nahgelegten Insel, eine neue Menschenrasse, den Homo Diclonius, auf qualvolle Weise gefoltert und erforscht wird, weiß niemand.

Die Diclonii sind eine gefährliche Spezies Mensch, ausgestattet mit einer tödlichen Waffe, genannt "Vektoren", die mit hochfrequenzer Geschwindigkeit Menschen töten könnten.

Lucy, ein mächtiger Diclonius, entkommt und hinterlässt auf ihrem Pfad Blut und zerfetzte Leiber. Sie ist die Königin der Diclonius, reinrassig und sinnt auf Rache, derer die für ihr qualvolles Leben zuständig sind zu töten und eine neue Welt zu erschaffen. Allerdings entdeckt sie bald, dass auch Menschen ihre Waffen haben und dass auch Liebe ihr Schicksal nicht verändern kann. Zu allem Überfluss plant der Institutsleiter Kakuzawa etwas, um sich an allen zu rächen!

Die Geschichte Elfen Lieds spielt mit der Psyche der Akteure und auch der der Leser. Lucys Angst und ihre Zerstörungswut steht im Mittelpunkt und zeigt, dass man nicht mit der Natur Spiele treiben soll, denn sie schlägt zurück!

Wie schon unten erwähnt, geht die Geschichte des Mangas mit dem Anime auseinander. Der Manga erzählt alle Facetten der Diclonius viel intensiver und gefühlsbetonter, es lohnt sich, ihn sich anzusehen!

Zeichenstil:

Anfangs noch regelrecht hässlich, steigert sich der Mangaka mehr in den Zeichenstil hinein und verbessert sich enorm. Er betont selbst, der Stil würde ihm nicht gefallen! Kulleraugen und nackte Körper sind dort keine Seltenheit, aber werden passend in Szene gesetzt.

Die Hintergründe sind schön gestaltet und tragen die Thematik von Elfen Lied in ein anderes Level. Er könnte zwar nicht mit anderen konkurrieren, macht aber mit der Geschichte alles wieder wett.

Charaktere:

Jeder Elfen Lied -Charakter hat mit einem traumatischem Erlebnis in seiner Vergangenheit zu kämpfen, sei es Missbrauch, Angst, Einsamkeit, die Erkenntnis, dass man nichts weiter ist als Versuchskaninchen in einem "Käfig" oder der unvorstellbar quallvolle Tod derjenigen, die man am meisten liebt.

Und auch jeder Chara geht mit seinem Erlebnis anders um: Man frisst es in sich hinein, man klammert sich an etwas fest, was einem etwas Hoffnung verleiht, man verdrängt es oder man lässt seiner blutigen, gezwungenen Rache freien Lauf!

Im Manga versteht man die einzelnen Charaktere und deren Geschichte besser und kann mit ihnen mitfühlen, sie verachten, lieben oder fühlen, dass auch Diclonius nur Menschen sind und dass jede harte Schale auch einen weichen Kern hat.

Besonders Lucys Shizophrenie zeigt, dass sie mehr als nur Nyu in sich trägt! Zudem tauchen mehr Diclonius auf, die nichts weiter als Marionetten für einen Plan sind.


Fazit:

Nach allem darf man nicht vergessen, dass Elfen Lied ein Splatter -Manga ist, d.h. Blut, Leid abgeschlagene Körperteile und Leichen soweit das Blatt reicht. Doch Lynn Okamoto verpackt das alles in eine Story, die weitreichend und unvorstellbar tiefgründig ist, und stellt sie ein wenig als Gesellschaftskritik dar.

Besonders die Charaktere verleihen dem Anime Stärke und die Geschichte rundet alles ab.

Der Manga ist somit für jeden zu empfehlen, der es mag Blut und Trauer vereint zu betrachten und der schon den Anime mit Freude verfolgte.
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Avatar: Marasako#4
Ich gehörte zu jenen die zuerst den Anime gesehen hatten und erst danach den Manga gelesen hatten. Tja und was ich in diesem Manga zu lesen bzw. sehen bekommen habe, war der Wahnsinn (<- Im wahrsten Sinne des Wortes)


Ich denke die Story von Elfenlied, sollte den meisten bekannt sein. Eine wunderschöne Romanze, zwischen Mensch/Mensch und Mensch/Diclounius. Und alle Fragen die im Anime offen blieben werden hier geklärt. Es wurde hier schonmal erwähnt: Die Serie endet für die meisten "bescheiden", aber wird im Manga zu Ende geführt. Sprich, will man das Ende erfahren, sollte man sich den Manga kaufen. Und das kann ich euch dringend raten.
Kurz oberflächlich betrachtet, gibt es in dem Manga einen großen Anteil an Ecchi, Drama und Romance. Auf Comedy wurde weitesgehend verzichtet, beziehungsweise subtil und dezent eingebaut. Ich denke, dass das 2 Pluspunkte sind. Der Zeichenstil hat sich - und da werden mir alle zustimmen - nach und nach geändert. Ich will nicht sagen zum Guten oder zum Schlechten, er hat sich schlichtweg geändert. Es wurde detailreicher und es wurden teils ganze Doppelseiten realistischs gezeichnet. Noch ein Pluspunkt.
Der Manga ist nur bedingt textlastig, so dass man relativ zügig mit dem Lesen vorann kommt (Bei mir ca. 2h pro Band - Aber ich bin auch kein Maßstab), was gut ist, da man Story technisch schnell vorran kommt. Ach ja die Story ist im Vergleich zum Anime, wesentlich länger und ausführlicher. Eigentlich in jedem 5ten Kapitel trifft man auf unbekannte Leute, oder man stellt sich die Frage "Das war im Anime aber nicht so, oder?". Ereignisse, auch jene die einem aus dem Anime in Errinerung geblieben sind, werden teils abgeändert oder ganz anders dargestellt. Das mag aber auch daran liegen, dass zuerst der Manga und dann der Anime rauskam. Also mir kam der Wunsch, dass man dann den Anime auch etwas hätte ausbauen können (~20 Folgen z.B.).
Auch die kleinen Zwischengeschichten, die so ein bisschen indirekt mit der Hauptstory zu tun hatten, aber trozdem in dieser wiederzufinden sind, bieten Unterhaltung und Abwechslung.

Alles in Allem, kann ich diesen Manga nur empfehlen da er einfach alles beantwortet was im Anime unbeantwortet blieb. Klar sollten die, die kein Fan von Ecchi oder Splatter sind, hier lieber ein Bogen drum machen, aber wer mal wieder Lust auf ein "Sentimentales Drama" mit viel Liebe, nackter Haut und Gewalt hat, der muss sich diesen Manga (+ Anime) einfach anschauen.
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Avatar: Hunneh 007#5
Möge das Gorefest erneut beginnen!

Nun in der schwarz/weißen Manga Version.

Nachdem die cleveren Macher des Elfenlied Animes die Serie schön mit offenen Ende abgeschlossen haben...
suggerieren sie uns (ähnlich wie die Hypno Kröte in Futurama) "kaaaaaauf den Maaaanga, daaaaa wird die Story weitergehen, buhuuuuu"

Ähm ja also.


Im Gegensatz zum Anime kommt es im Manga wirklich zu einem befriedigenden, abgeschlossenden Ende, welches mich durchaus überzeugen konnte.

Alles im Allem viel es mir nicht so leicht den Manga zu bewerten, denn
wie der Anime weißt auch der Manga meiner Meinung nach große Schwächen auf, es grenzt schon an Geschmacklosigket mit wie viel Blut, Nacktheit und eher semi witzigen ecchi Einlagen ( Band 2 Kota und Yuka aaaaah bah! nee oder?) hier die potenziellen Leser herangezogen werden und siehe da, es klappt ja sehr gut.

Naja meiner Meinung nach ist weniger manchmal mehr, ich hätte mich auch über weniger herraushängende Gedärme und ner nackten Lucy gefreut aber naja.
Noch dazu ein neuer Charakter, der sich anpinkelt wenn sie Angst hat oder unter Stress steht und auch die Leute die einen Inkontinenzfetisch haben zu befriedigen.
Natürlich steht aber dahinter eine wirklich, wirklich traurige Geschichte, warum sich dat Mädel sooft anpinkelt :'(

Und ja sie funktioniert auch noch, verdaaaaaammt.

 Und ich gestehe, ich habe feuchte Augen bekommen bei Bandos Tod und Mayus Trauer und  Zuneigung für ihn.Übrigens ist Bandos Charakter im Manga um einiges ausgereifter als im Anime was ihm gewaltige Sympathiepunkte bei mir einbrachte und er (nach Nana) auf meiner Elfenlied Charafavolist ganz oben steht.




Noch zum Zeichenstyle:
Mann war ich in Band 1 und auch 2 schockiert über diesen furchtbar unprofessionellen Zeichnungen, die Gesichter, die Titten!!! Oh mein Gott die Titten!!!
Kuheuter sind gar nichts dagegen. Und wie weit sollen die noch abstehen?
Und dann ab Band 3....na nu was ist passiert? Die Zeichnungen wurden von Band zu Band immer besser, bis ich wirklich nicht mehr meckern konnte.
Wenn man sich durch die ersten beiden (deutschen) Doppelbände trotz grausigen Zeichenstyle gequält hat wird es jedem voll selbst auffallen wie rapide der Zeichenstyle verbessert wurde.
Naja besser so als andersrum.

Ihr seht, ich habe viel an diesem Manga auszusetzen, aber verdammt er hat mich auch berührt und es wurde immer spannender, ich habe die letzten Bänder nur so verschlungen.

Und natürlich, wer schon den Anime mag der sollte am Manga erst Recht seine Freude haben.
Skeptiker (wie ich es teils bin) sollten auf jeden Fall einen Blick riskieren.
Denn es ist (leider) wirklich so:
Hinter den ach so witzigen ecchi, Gore und Nyu,Nyu Momenten steckt eine wirklich gute Story die einmal mehr zeigt was für ein Monster die Spezies Mensch eigentlich ist.
Und natürlich... wie es sein könnte wenn die Zeit kommt an dem die Evolution uns verdrängen will.
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Titel

  • Japanisch Elfen Lied
    エルフェンリート
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 06.06.2002 ‑ 25.08.2005
    Bände / Kapitel: 12 / 107
    Publisher: Shuueisha Inc.
  • Englisch Elfen Lied
    Status: Zukünftig
    Veröffentlicht: 05.2019 ‑ ?
    Bände / Kapitel: ? / ?
  • Deutsch Elfen Lied
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 06.03.2009 ‑ 28.01.2010
    Bände / Kapitel: 6 / 107
    Publisher: Tokyopop GmbH
  • xx Synonyme
    Elfenlied

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