Kenshin (Manga)Rurouni Kenshin: Meiji Kenkaku Romantan / るろうに剣心 -明治剣客浪漫譚-

  • TypManga
  • Bände / Kapitel28 / 255
  • Veröffentlicht05. Apr 1994
  • HauptgenresFighting-Shounen
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Manga Beschreibung

Manga: Kenshin
© 1994 Nobuhiro Watsuki, Shuueisha Inc.
Klappentext:
Tokio 1879. Ein Wanderer mit Namen Kenshin Himura kommt in die Stadt. Eine X-förmige Narbe auf der Wange und ein Schwert sind alles, was er bei sich trägt.

Der einstmals berühmte Samurai Kenshin hatte geschworen, nie wieder einen Menschen zu töten. Seither trägt er ein Schwert mit geschliffener Innenseite - mit ihm kann er kämpfen, ohne jemanden zu verletzen. Und dennoch findet der einsame Wanderer keinen Frieden. Die politischen Verhältnisse im Japan der Meiji-Ära befinden sich im Umsturz.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Manga Charaktere

Manga Zitate

  • Kenshin HIMURA

    Perhaps the distant part of the sky always seems clearest, so that we will always strive to reach it.

  • Kenshin HIMURA

    I will bear your pain for you now, and find a path of repentance.

  • Kenshin HIMURA

    A sword is a weapon. Kenjutsu is the art of killing. Whatever pretty words you use to speak of it, this is its true nature. What Kaoru-dono says are the words of one who has never dirtied her hands. An idealistic joke….I like Kaoru-dono’s idealism better than its true nature. If one can ask so much, I want the world to accept this joke as its true nature.

  • Kenshin HIMURA

    You believe that the strong exist to cull the weak. To use them as food. But you are mistaken . . . The strong exist, not to feed off of the weak, but to protect them!

  • Kenshin HIMURA

    The scar of my past will determine my future!

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Manga Rezensionen

Avatar: SwordNinja#1
Rurouni Kenshin zählt bis heute zu den bekanntesten Samurai Werken im Anime- und Mangabereich. Durch die Trust & Betrayal OVA, welche mir relativ gut gefallen hat, chronologisch vor den Geschehnissen spielt und auch ohne Vorkenntnisse geschaut werden kann, bin ich auf die Reihe aufmerksam geworden und bekam kurze Zeit später Lust, mich ebenfalls der gesamten Handlung zu widmen. Der Manga lässt sich in drei Teile untergliedern und schafft es, sich kontinuierlich zu steigern. Das einzige Problem bei der Sache ist, dass ich persönlich die ersten zwei Arcs storymäßig nicht gerade interessant fand und beim Lesen – insbesondere im zweiten Teil – vielmehr das Gefühl hatte, man würde einen Kampf an den anderen reihen ohne die notwendige Essenz dazwischen zu packen.

Am besten fang ich mal ganz von vorne an. Die Geschichte dreht sich um Vagabund Himura Kenshin. Im Gegensatz zu den anderen trägt er eine umgekehrte Klinge, das sogenannte Sakabato, um in den Kämpfen die Feinde nicht zu töten, da er sie dadurch mit der stumpfen Seite angreift. Aufgrund seiner brutalen Vergangenheit schwor er, nie wieder einen Menschen zu töten, sondern nur noch für den Schutz anderer zu kämpfen. Auf seiner Wange klafft dabei eine X-förmige Narbe, durch die er auch Jahre später noch erkannt wird. Verfolgt von seiner Vergangenheit findet er allerdings keine Ruhe…

Der erste Arc spielt in Tokio und es findet noch nicht allzu viel statt. Für einen Fighting-Shonen bedarf es einer Gruppe an Protagonisten und genau von diesen kreuzen sich in den ersten Bänden die Wege. Die Atmosphäre ist noch relativ locker gehalten, der Manga versucht mit diversen Gags durch bewusst übertrieben dargestellte Gesichtsausdrücke oder Wutanfälle alles heiter erscheinen zu lassen. Leider ist der Humor von Rurouni Kenshin absolute Geschmackssache und meinen hat es nicht gerade getroffen. So hinterlässt beispielsweise Kaoru Kamiya den Eindruck einer Tsundere, wovon man sich allerdings nicht abschrecken lassen sollte, da sie bereits am frühsten von allen – nämlich noch innerhalb des ersten Arcs – eine Charakterentwicklung vollzieht, die den Fakt tatsächlich gänzlich verschwinden lässt.

Neben ein paar relativ unspektakulären sowie einseitigen Kämpfen weiten sich die politischen Probleme aber vermehrt aus. So steht vor allem Kenshin immer wieder im Fokus von rachsüchtigen Gegnern, während zugleich starke Krieger deutlich größere Ziele als lediglich das Besiegen des einst gefürchteten Samurais besitzen. Die Konflikte und somit die komplette Geschichte werden nach Kyoto verlagert. In diesem Teil sind die Gefährten unter anderem getrennt, allerdings stoßen im Gegenzug sehr viele Antagonisten hinzu. Ab hier sinkt der Comedy-Aspekt gen Null und das Niveau der wirklich detailliert und super gezeichneten Kämpfe steigt erheblich. Die Truppe trifft hier auf sehr viele würdige Gegner und liefert haufenweise Duelle oder gar Schlachten. Aber die Story hat bei mir einfach nicht gegriffen, sie war nicht fesselnd, mitreißend oder tiefgründig genug um ein Motivationshoch in mir zu entfesseln. Auf Dauer sind die Kämpfe zu eintönig geworden, da sämtliche Faktoren viel zu schwach ausbalanciert wurden und man sich auch eher schlecht in die Antagonisten hineinversetzen konnte.

Aber Rurouni Kenshin dreht den Spieß nochmal um, der finale Arc kriegt die entscheidende Kurve und fährt nicht nur in einer soliden Schiene, sondern übertrifft sich selbst deutlich durch Behebung vorheriger Schwächen. Die Leser werden diesmal genau über Kenshin’s Vergangenheit informiert, die ebenso als Anime in der erwähnten Trust & Betrayal OVA behandelt wird. Da dies durchaus der Punkt ist, auf den man grundsätzlich neugierig hin fiebert, wurde mir durch das vorherige Schauen womöglich etwas der Reiz geraubt. Im Gegenzug hat mich die Geschichte aber nicht nur mehr begeistert als beim ersten mal, sondern sie stellt in meinen Augen sogar den klaren Höhepunkt des Mangas dar. So ist sie nicht nur sehr dramatisch, sondern ebenfalls absolut berührend und einfach schön. Die Story des letzten Arcs baut demnach auf diesem Handlungsstrang auf und schlägt auch von der Atmosphäre her eine ähnliche Richtung ein. Die Action wird wieder stellenweise zurückgeschraubt, die bestehenden Kämpfe bleiben jedoch weiterhin heftig. Aber endlich greifen die Geschehnisse zwischen den Duellen, da ihnen mehr Zeit sowie eben eine sehr starke Grundlage geboten wurde. Der dramatische Teil hat Rurouni Kenshin wirklich gut getan, dank der entsprechenden Würze habe ich die letzten zehn Bände quasi verschlungen. Besonders Sanosuke und Yahiko durchlaufen starke bzw. interessante Entwicklungen, welche erneut einige positive Aspekte bis zum Schluss unterstreichen.

Fazit:
Der Manga lässt sich etwas Zeit, wird am Ende dafür richtig gut. Doch so gerne ich auch die ersten zwei Arcs ignorieren würde, ich kann es einfach nicht. Dementsprechend ist meine Bewertung niedriger geworden, als ich sie am liebsten unmittelbar nach dem Beenden der letzten Seite gegeben hätte. Dennoch kann ich nicht verneinen, auch meinen Spaß beim Lesen gehabt zu haben. Ich war sogar ein wenig traurig als ich den 28. Band abgeschlossen hatte. Rurouni Kenshin mag seine Schwächen besitzen und ist ein bisschen zu lang geraten, kommt aber auch mit einer Teilstory um die Ecke, die bis heute ihresgleichen sucht.
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Titel

  • Japanisch Rurouni Kenshin: Meiji Kenkaku Romantan
    るろうに剣心 -明治剣客浪漫譚-
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 05.04.1994 ‑ 21.09.1999
    Bände / Kapitel: 28 / 255
    Publisher: Shuueisha Inc.
    Mangaka: Autor & Illustrator
  • Englisch Rurouni Kenshin: Meiji Swordsman Romantic Story
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 01.10.2003 ‑ 05.07.2006
    Bände / Kapitel: 28 / 255
    Publisher: VIZ Media, LLC
  • Deutsch Kenshin
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 2002 ‑ 15.01.2004
    Bände / Kapitel: 28 / 255
    Publisher: Egmont Manga
  • xx Synonyme
    Ruroken, Samurai X, Wandering Swordsman Kenshin

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