Magister Negi Magi (Manga)Mahou Sensei Negima! / 魔法先生ネギま!

  • TypManga
  • Bände / Kapitel38 / 355
  • Veröffentlicht26. Feb 2003
  • HauptgenresActionkomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Manga Beschreibung

Manga: Magister Negi Magi
© 2003 Ken Akamatsu, Kodansha Ltd.
Der zehnjährige Magier Negi Springfield hat gerade seinen Magier-Abschluss gemacht. Zur Weiterbildung muss er danach einen Job an einer Mädchen-High-School annehmen. Doch weil er seinen Schülerinnen gerade mal bis zur Brust reicht, wird er von ihnen nicht wirklich ernst genommen, und mehr als kleiner, knuddeliger Junge gesehen. Eines Tages entdeckt die Schülerin Kagurazaka sein magisches Geheimnis und zwischen den beiden entsteht eine eigenartige Freundschaft. Eine Reise in eine Welt voller magischer Rätsel, Wunder und unbekannter Gefahren.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Manga Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Ein Fighting Shounen von Ken Akamatsu. Wer sowohl das Genre, als auch den Autor kennt, der kann sich schon ziemlich gut ausmalen was ihn erwartet, denn es ist so ziemlich genau das, was man sich vorstellt. Ein männlicher Held mit bestimmten Ziel trainiert um stärker zu werden und ist umringt von einem ganzen Harem unterschiedlichster, hübscher Mädchen, die ihn dabei unterstützen und deren Interesse an ihm oft tiefer geht als reine Freundschaft. Das alles angereichert um Ecchi im Akamatsu-Stil. Grundsätzlich ja keine schlechte Mischung, nur stellt sich das Alter des Protagonisten sowie die Größe des Harems schnell als ziemliche Schwäche heraus und es zeigt sich eine gewisse Unvereinbarkeit der beiden Genres, was letztendlich auf beiden Seiten Schwächen bedingt.


Ein zehnjähriger Protagonist in einem Harem Setting mit lauter vierzehnjährigen Mädchen? Es ist wenig verwunderlich, dass diese Konstellation mehr als suboptimal ist. Man tut sich als Leser einfach schwer hier die Romantikelemente ernst zu nehmen, die darüber hinaus durch die Ahnungslosigkeit bzw. adäquate Unreife von Negi ständig ausgebremst werden. Dabei wäre seine Auswahl ziemlich ansprechend, trifft man doch auch viele Charaktertypen aus Ken Akamatsus Klassiker Love Hina wieder und optisch ansprechend war sein Zeichenstil eigentlich schon immer. Neben dem Altersproblem krankt das Haremelement allerdings noch an einer weiteren Stelle, der schieren Anzahl an Mädchen. Nicht weniger als 31 (unbestreitbar sympathische) gibt es schon allein in Negis Schulklasse und es gesellen sich noch ein paar weitere von außerhalb hinzu. Logische Folge: Vernachlässigung des Großteils von ihnen und gerade wenn ein persönlicher Favorit nur eine der unwichtigeren Figuren ist, muss man weitgehend auf deren Präsenz verzichten. Man kann guten Gewissens sagen, dass hier einfach völlig übertrieben wurde was die Anzahl der Figuren betrifft, und dass das Abdecken wohl jeglichen Charaktertypus mit einer gleichzeitigen starken Qualitätsabnahme bei den Einzelnen bezahlt werden musste.

Doch es gibt natürlich nicht nur das Harem-Element sondern auch das des Fighting Shounens. Hier zeigt Akamatsu wenig Innovation, setzt die bekannten Schemata aber auch nicht schlecht um und trotz der üblichen Power-up Entwicklungen, sind manchmal auch kleine Überraschungen dabei, wobei schon allein die Hauptfigur als eigentlich intellektueller Typ mal eine Abwechslung darstellt. Auch die Kämpfe sind nett inszeniert und schöpfen das Magiepotential auch gut aus. Leider entwickeln sie sich manchmal zu sehr zu einer One Man Show von Negi, was man durch die große Anzahl an Kampfgefährten weniger leicht verzeiht, wenn diese dafür auch eigene Kämpfe spendiert bekommen. Die Rahmenhandlung an sich, die der Suche nach Negis Vater, ist zwar von der Ausgangslage her auch keine Besonderheit, weist aber Verlauf der Handlung doch ein paar Plottwists auf, die das Interesse daran steigen lassen. Letztendlich stellt sich dann aber gerade dieser Umstand als großer Nachteil heraus, denn aus noch nicht näher bekannten Gründen wurde der Manga von Akamatsu unbestreitbar überhastet zu Ende geführt und selbst die wichtigsten Handlungsstränge lediglich in einer Nebenbemerkung final abgehandelt bzw. überhaupt offen gelassen. Bedenkt man die wenigen Kapitel, die er für den Abschluss zur Verfügung hatte, ist das Ende im gewissen Sinne wahrscheinlich sogar noch befriedigend, aber eben nur im gewissen Sinne.
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Avatar: Leoknight#2
Ein Zehnjähriger Junge mit einem Harem aus seinen 31 Schülerinnen? Das kann doch nur geil werden, oder etwa nicht?
Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als ich mit Negi Magi in Berührung kam. Unglücklicherweise war es der Anime und wie man sicher weiß, ist dieser im Vergleich zum Manga, nun ja; er ist miserabel.
Damals hatte ich für mich das Kapitel Negima abgeschlossen und wollte auch nichts davon hören. Bis mir eine gute Freundin erzählte wie viel besser der Manga im Vergleich zum Anime sei.
Also fasste ich mir ein Herz und habe mir die ersten Chapter durchgelesen. Ich danke bis heute diesem Tipp, denn ohne ihn würde ich wohl einen meiner Lieblingsmanga nie entdeckt haben.
Die ersten Chapter machten mich neugierig und spätestens bei der Mahora-Festival-Arc war ich in seinem Bann gefangen. 

In Magister Negi Magi geht es um einen, wie zuvor erwähnt, zehnjährigen Jungen, der gerade die Magierschule abgeschlossen hat und sich nun seiner letzten Prüfung, die zwischen ihm und dem Titel Magister Magi steht, stellen muss: Er wird Lehrer an einer japanischen Mittelschule; einer reinen Mädchenschule.
Er wird mit den alltäglichen Problemen konfrontiert, die seine Schülerinnen haben und zugleich muss er mit seinen eigenen fertig werden, besonders denen eines zehnjährigen Lehrers den keiner für voll nimmt.
Er muss Streitereien schlichten, seinen Schülerinnen etwas beibringen und nebenbei noch versuchen nicht als Zauberer aufzufliegen, was ihm natürlich schon am ersten Tag misslingt.

Ehrlich gesagt, war ich kein große Fan dieses Konzepts, denn wer Ken Akamatsu kennt und vor allem sein Werk "Love Hina", der wird nicht abstreiten können, dass sich die Story und die Charaktere, außer ein paar kleinen Abweichungen, wie ein Ei dem anderen gleichen.
Deshalb bin wohl auch ohne größere Erwartungen in diesem Manga gestartet und hätte nicht mal in meinen wildesten Träumen erahnen können was für eine Entwicklung dieser Junge und sein persönlicher Harem durchmachen werden.
Der anfängliche Alltagstrott wird schon bald gestört und die unglaubliche Geschichte um einen Jungen und seiner verzweifelten Suche nach dem Menschen, der sein größter Ansporn ist und seinem Versuch seiner Vergangenheit zu entkommen beginnt.

Im Voraus will ich gleich sagen, dass ich ab hier auch Spoiler haben werde, denn ich will nicht 38 Mangabände rezensieren ohne auf extrem wichtige Details einzugehen, was an sich fast unmöglich ist. 

Alles beginnt mit Fate und es endet auch mit ihm (was sehr ironisch klingt). Ohne Fate wäre Negi nicht der geworden, der er am Ende ist, ohne ihn hätten wir kein Abenteuer in der magischen Welt, ohne ihn hätten wird kein so dramatisches Ende.
Fate, der Tertium der Averruncus, ist der persönliche Hauptfeind Negis und zugleich sein wohl größter Anreiz, abgesehen von seinem Vater, für seine extreme Entwicklung innerhalb kürzester Zeit.
Ich weiß wirklich nicht wieso Ken Akamatsu von seinem LoveCom-Harem auf Fighting-Shonen umgestiegen ist, doch ich danke ihm dafür.
Ist Negima naiv? Ja. Ist es unrealistisch einen zehnjährigen diese Rolle zu übertragen? Auf jeden Fall.
Stört es mich? Nicht im Geringsten.

Es ist ein Wagnis diesen Altersunterschied einzuführen. Ich persönlich hatte jedoch keine Probleme, einfach aus dem Grund, weil Negi trotz all seiner Naivität, trotz seines unreifen Betragens, sich nicht wie ein Zehnjähriger verhält. Angetrieben von seinem wichtigsten Ziel, seinen Vater zu finden und die Bewohner seines Dorfes zu heilen, ist er unermüdlich und stellt sich jedweden Gefahren. Sollte er sich dennoch Blöße geben, wird er von seinen Freundinnen aufgefangen und unterstützt.
Er kämpft nie alleine, auch wenn er es oft will. Seine Gefährtinnen wichen ihm nicht von der Seite.

Charaktere
Das Problem der Masse an Charakteren, das natürlich aufgrund der immensen Menge der Mädchen und ihrer permanenten Präsenz bei allen Ereignissen entsteht, hat Akamatsu gut gelöst. Er hatte gleich zu Anfang verstehen gegeben, wer die wichtigsten Charaktere sind und mit wem Negi die meiste Zeit verbringen wird. Man kann natürlich nicht alle 31 perfekt darstellen, aber das will Akamatsu auch gar nicht, das Augenmerk liegt auf Negi und der Geschichte um ihn herum. Die Mädchen sollen als krasser Kontrast für das dienen, was ihm während seiner Reisen begegnet, und in welche katastrophalen Situationen er auch immer geraten sollte, seine Schülerinnen und die Mahora-Schule sind für ihn jenes, was er beschützen und zu dem er zurückkehren will. Sie sind seine rosige Zukunft, die stets großer Gefahr ausgesetzt ist.

Kämpfe
Die Kämpfe, die Negi während seiner Reise ausfechten muss sind teilweise brutal, teilweise zu extrem und teilweise einfach genial. Es ist vollkommen lächerlich eine solche Entwicklung von einem Kind zu verlangen, aber aufgrund des Wesens von Negi und seiner neuen Macht wirkt all dies weniger unglaubwürdig, als es zu erwarten war. Seine besondere Nähe zu seinem Meister, sein Willen seinen Vater einzuholen und das Verlangen alle Mädchen beschützen zu wollen, diese Faktoren sind extreme Katalysatoren um diese Stufe an Kraft zu erreichen.
Die Machtverhältnisse bei diesen Kämpfen stellen schon den einen oder anderen Fighting-Shonen in den Schatten und lassen sich nur mit Naruto oder Bleach gleichsetzen.

Story(krasse Spoiler, Vorsicht)
Niemals würde ich von einem Harem erwarten, dass er mir eine aufregende und sehr detaillierte Story bieten würde. Tja, hier habe ich mich wohl geirrt. Die Geschichte rund um Negi und sein Abenteuer ist einfach unglaublich, sie ist keine Schablone von einem der unzähligen anderen Shonen. Es ist eine in sich geschlossene und sehr durchdachte Geschichte.
Die Illusion einer Welt, die ein Replikat des Mars ist? Wow.
Die Geschichte um seinen Vater und seiner Gruppe Ala Rubra, die Geschichte seiner Mutter, die der Welt und seine Geschichte, alles kommt an einem Punkt zusammen.
Ich habe nicht erwartet so etwas von Ken Akamatsu zu lesen, eine unglaubliche Geschichte, die trotz ihrer immensen Größe in sich logisch konstruiert ist.
Auch wenn sich dann der Rettungsplan mehr als naiv und widersinnig erweist, meines Erachtens.

Fazit (ohne Spoiler; für jedermann)
Was nehme ich also mit aus diesem Manga?
Eine Geschichte über einen Jungen mit großen Zielen und mindestens genau so großen Problemen, der alles versucht um seinen Vater zu finden.
Meines Erachtens ist dieser Manga einfach unglaublich, obwohl ich alle seine Schwächen erkenne und niemals einem Harem wirklich einräumen würde, dass er spannend oder überraschend ist, muss ich diesen Harem als Ausnahme betrachten.
Ken Akamatsu schafft den Spagat zwischen erstaunlich inszenierten Kämpfen und einer LoveCom über einen zehnjährigen Lehrer nahezu perfekt. Er versucht uns nicht diese Story als ernsthafte Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Problemen einer fiktiven oder der inneren Welt eines traumatisierten Jungen zu verkaufen. Er versucht eine Geschichte zu erzählen, die zeigt wie wichtig es ist, trotz all seiner Probleme und Ängste auf seine Gefährten zu vertrauen, nicht mehr und nicht weniger. Es geht darum zu verstehen, dass persönliche Ziele einen nicht für jenes, was um einen Geschieht und die für einen wichtigen Personen in seiner Umgebung blind machen soll. Dass jeder ein Anrecht darauf hat sich seinen Traum von einer wundervollen ruhigen Zukunft zu erhalten.
Für mich ist dies ein ganz spezieller Manga, der mich stets daran erinnern wird, dass ich nicht alleine von den Genre ausgehen kann und das ich immer im Auge behalten muss nicht wieder einen Überraschungsmanga zu verpennen.
Ich wünsche mir mehr Manga von Akamatsu und nachdem ich sein Talent in diesem gesehen habe, würde ich mich über einen seriösen Actionmanga von ihm freuen, denn ich glaube er hat das Zeug dazu aus ihm eine Geschichte zu machen, die alle vom Hocker reißen wird und diese Anlagen sieht man auf jeden Fall in Magister Negi Magi.  
 
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Avatar: LupusSolus#3
Das Grundthema ist anfangs die Schulgeschichte mit einen 10 Jahre alten LehrerXD, wechselt dann aber zu einer magie- und actionbetonten Suche nach Negis verschollenem Vater wird ausführlich geschildert und macht einen großen Teil der Geschichte aus. Dadurch kommt die Hauptgeschichte nur sehr langsam voran. Sie dient eher als roter Faden, der sich durch die ganzen Handlungsbögen zieht.liebe volle Charakter tolles Design ;)
Alles in allen ein
Magischer Ecchi-Harem mit viel Humor und Action ;)
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Titel

  • Japanisch Mahou Sensei Negima!
    魔法先生ネギま!
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 26.02.2003 ‑ 14.03.2012
    Bände / Kapitel: 38 / 355
    Publisher: Kodansha Ltd.
  • Englisch Negima! Magister Negi Magi
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 24.03.2004 ‑ 16.04.2013
    Bände / Kapitel: 38 / 355
  • Deutsch Magister Negi Magi
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 15.11.2004 ‑ 11.04.2013
    Bände / Kapitel: 38 / 355
    Publisher: Egmont Manga

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