Kaguya-sama: Love is War (Manga)Kaguya-sama wa Kokurasetai: Tensai-tachi no Ren'ai Zunousen / かぐや様は告らせたい~天才たちの恋愛頭脳戦~

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  • TypManga
  • Bände / Kapitel20+ / 194+
  • Veröffentlicht19. Mai 2015
  • HauptgenresRomantische Komödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Manga Informationen

  • Manga: Kaguya-sama: Love is War
    © 2015 Aka Akasaka, Shuueisha Inc.
    • Japanisch Kaguya-sama wa Kokurasetai: Tensai-tachi no Ren'ai Zunousen
      Kaguya-sama wa Kokurasetai: Tensai-tachi no Ren'ai Zunōsen
      かぐや様は告らせたい~天才たちの恋愛頭脳戦~
      Status: Laufend
      Veröffentlicht: 19.05.2015 ‑ ?
      Bände / Kapitel: 20+ / 194+
      Publisher: Shuueisha Inc.
      Mangaka: Autor & Illustrator
    • Englisch Kaguya-sama: Love is War
      Status: Laufend
      Veröffentlicht: 06.03.2018 ‑ ?
      Bände / Kapitel: 11+ / 101+
      Publisher: VIZ Media, LLC
    • Deutsch Kaguya-sama: Love is War
      Status: Laufend
      Veröffentlicht: 02.04.2020 ‑ ?
      Bände / Kapitel: 5+ / 50+
      Publisher: Egmont Manga
    • Synonyme: Kaguya Wants to be Confessed To: The Geniuses' War of Love and Brains

Manga Beschreibung

Kaguya Shinomiya und Miyuki Shirogane sind Vizepräsidentin und Präsident des Schülerrates der prestigeträchtigen Shuichi’in Privatschule und als solche in jeder Beziehung herausragend. Durch ihre gemeinsame Zeit haben sie langsam Gefühle füreinander entwickelt, sind jedoch beide zu stolz dies jemals zuzugeben, da es in ihren Augen einer Niederlage gleichkäme. Also setzen sie nun lieber alles daran, den jeweils anderen zu einem Geständnis zu bewegen.
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Manga Rezensionen

Avatar: Rabiator
V.I.P.
#1
Das Setting dieser Geschichte scheint ja erst einmal nichts Besonderes zu sein: Eine extrem reiche, verwöhnte und super-intelligente Industriellentochter liebt einen armen, aber gutaussehenden und super-intelligenten Jungen aus der Schicht der gemeinen Leute - und umgekehrt. Sie sind außerdem der Präsident und die Vizepräsidentin des Schülerrats einer Eliteschule für Kinder der Oberschicht und ausgewählte Stipendienempfänger. Dem Schülerrat gehören noch zwei weitere Figuren an, die beide ebenfalls direkt dem Handbuch für klischeehafte Settings entstiegen zu sein scheinen, ebenso wie die kampferprobte Kammerdienerin, die das Prinzesschen in der Highschool begleitet und beschützen soll.

Was aus dieser Konstellation herausgeholt wird, lässt sich allerdings nicht so einfach beschreiben und hat mir bis jetzt mehr als einmal Lachtränen in die Augen schießen lassen. Anstatt sich nämlich ihre Liebe zu gestehen (obwohl verliebt bis über beide Ohren), kämpfen die Beiden als seelenverwandte Geister in einer Art stiller Übereinkunft darum, den jeweils Anderen irgendwie zum Geständnis zu bringen und dabei selbst möglichst unbeteiligt zu wirken. Das Ganze vollzieht sich nur deshalb so, weil angeblich derjenige in der Beziehung von Anfang an die Oberhand hat, dem die Liebe gestanden wird - während das Geständnis selbst als ein Zeichen der Schwäche wahrgenommen würde. 

Die Beiden gehen dabei als Ober-Intelligenzbolzen mit einer Raffiniertheit zu Werke, die teilweise sogar über mehrere Tage vorher ausgeklügelte Pläne und andere Personen beinhaltet, die davon bestenfalls gar nichts mitkriegen. Diese Scharmützel lassen mal den einen, mal den anderen am Ende als Tagessieger dastehen - nur um am nächsten Tag in eine neue Falle des Anderen zu tappen. Oft genug gehen aber auch beide Pläne auf urkomische Art und Weise schief.

Mitunter werden Anleihen aus den Wissenschaften bemüht, wie zum Beispiel Chemie oder Psychologie. Es wird mehrmals passend der Barnum-Effekt eingebunden, oder auch der politisch nicht mehr korrekte und außerdem veraltete Begriff der Drapetomanie erwähnt. Letzteres geschieht jedoch in einem lässig hingeworfenen Nebensatz, der die Situation in dem Moment vollkommen zutreffend beschreibt und so ganz im Sinne von schwarzem Humor wirkt. Überhaupt sind viele der Situationen gut durchdacht, mit sehr viel Liebe für's Detail entworfen und gehen selten so aus, wie man nach den ersten 30-50 Prozent des jeweiligen Kapitels erwartet hätte.

Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche und mit zahlreichen intelligenten Anspielungen versehene RomCom mit einer Hauptdarstellerin, die ihren männlichen Gegenpart aus meiner Sicht ziemlich klar in den Schatten stellt, und die ein bisschen an die späte Yukino aus Oregairu erinnert - nur erstmal ohne den dramatischen Teil. Ihre dennoch sehr gut begründete Unerfahrenheit in vielen Dingen des alltäglichen Lebens nutzt der Manga mehr als einmal aus, um eine Niedlichkeitsbombe nach der anderen zu zünden.

...

Uh oh. Da kommt das Drama.
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1× Empfehlungen erhalten
Avatar: SeyTi#2
Die einfache Prämisse klingt erstmal so seltsam wie sie ist: "Wer sich zuerst verliebt, der verliert."
In den Positionen als Präsident und Vizepräsidentin im Schülerrates einer angesehen Oberklasseschule kämpfen die Protagnisten Miyuki Shirogane und Kaguya Shinomiya darum den jeweils anderen zum Geständnis zu zwingen. Während Kaguya in reichen Verhältnissen geboren wurde, ist Miyuki nur wegen seiner akademischen Leistungen auf die Schule gekommen. Normalerweise trivial wirkende Interaktionen und Alltagssituation enden so regelmäßig in absurden "Mindgames", die von der Präsentation ein wenig an Death Note erinnern.

Die Dynamik zwischen den Charakteren (Nebencharaktere eingeschlossen) ist mehr als witzig, sehr gut geschrieben und eine der größten Stärken dieser Reihe. Die Charaktere treiben die Geschichte voran und man kann sich darauf verlassen, dass sich am laufenden Band natürlich komische Situationen ergeben.
Charaktere zeigen realistische Schwächen, die über Zeit tiefer erforscht werden und tragen immer sinnvoll zur Handlung bei. Neben dem großartigen Comedy-Aspekt kann die Geschichte aber auch problemlos ernsthaftere Töne ansteuern ohne fehl am Platz zu wirken.

Die Struktur ist eher episodisch und Kapitel decken häufig für sich stehende Ereignisse ab. Die Kapitel sind mehr oder weniger lose verbunden, haben aber immer eine klare Chronologie. Vergangene Ereignisse werden regelmäßig wieder aufgegriffen und beeinflussen auch konsequent die Geschichte und/oder das Verhalten der Charaktere. Klischees werden sparsam verwendet und gut umgesetzt, oder auch komplett parodiert.

Die Zeichnungen sind ein wenig "unsauber" am Anfang und Aka Akasaka hat seinen Stil noch nicht ganz etabliert. Das verbessert sich aber schnell und bereits in Band 2 sieht man signifikante Unterschiede.

Allein darauf basierend kann ich schon eine klare Empfehlung aussprechen, sofern man ansatzweise was mit dem Humor anfangen kann. Dennoch rechtfertig das für mich noch nicht die volle 5/5 Bewertung.

Die vorherige Teil beschränkt sich im Wesentlichen auf die ersten 5 Bände (von 21 inzwischen). Um das weiter zu erläutern muss ich an dieser Stelle eine milde Spoilerwarnung aussprechen, auch wenn ich vage bleibe:

Eine einfache und kreative Prämisse ist die ideale Grundlage um eine RomCom zu etablieren, allerdings stellt sich natürlich relativ schnell die Frage: Führt das irgendwo hin? Wie lange kann das unterhaltsam bleiben?

Der Autor schafft es durchgehend bekannte Sackgassen in der Story zu vermeiden und zeigt, dass er eine klare Vision für die Geschichte hat. Die episodische Natur der Story entwickelt sich zu längeren, komplexeren Arks mit klarem Zusammenhang. Die Charaktere bekommen gut ausgebaute Hintergründe und Entwicklung, sowie persönliche Wünsche, Ängste und Probleme mit denen sie kämpfen.

Die Geschichte ist nicht gefangen im statischen Gerüst einer RomCom und entwickelt sich weit darüber hinaus.
Ich weiß nicht wie es dieser Manga schafft sich natürlich zwischen Comedy, Romantik, Drama, bis hin zu ernsten Themen wie Depression und Vernachlässigung zu bewegen ohne jemals ungewollt lächerlich zu wirken - und das teilweise im selbem Kapitel.

Es wird kein künstliches Drama erzeugt um Sachen in die Länge zu ziehen. Ereignisse haben fortlaufende Konsequenzen. Entwicklungen kommen nie aus dem Nichts, sondern werden teilweise über 100+ Kapitel hinweg angedeutet und/oder aufgebaut.
Ich hatte mehrmals Zweifel daran wo die Geschichte hingehen würde und jedes mal haben sich die Sorgen als unberechtigt herausgestellt. Nach 211 Kapiteln habe ich mehr Vertrauen in die Fähigkeit des Autors als je zuvor.
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