Manga Beschreibung

Manga: Bleach
© 2002 Tite Kubo, Shuueisha Inc.
Klappentext:
Bleach erzählt die Geschichte von Ichigo Kurosaki, einem 15-jährigen Schüler, der schon seit seiner Kindheit die Fähigkeit besitzt, Geister zu sehen. So trifft Ichigo auch auf Rukia Kuchiki, eine Shinigami (Totengöttin), die gerade mit einem bösen Geist (Hollow) kämpft. Während des Kampfes wird sie schwer verletzt, sodass sie ihre ganzen Kräfte bei dem ahnungslosen Ichigo „zwischenlagert“. Bis Rukia ihre Kräfte zurückerlangt, muss Ichigo nun die tägliche Arbeit eines Shinigami verrichten... So taucht er immer weiter in eine fremdartige Welt voll mächtiger Geister und Dämonen ein, die mitten unter uns existieren...
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Manga Zitate

  • Ichigo KUROSAKI
    You know why big brothers are born first? To protect the little ones that come after them.
  • Ichigo KUROSAKI
    If miracles only happen once, what are they called the second time?
  • Ichigo KUROSAKI
    I'm not Superman, so I can't say anything big like "I'll protect everyone on Earth!". I'm not a modest guy who will say "It's enough if I can protect as many people as my two hands can handle." either. I want to protect...a mountain-load of people.
  • Ichigo KUROSAKI
    You nuts?! What kind of sick twisted freak attacks his own son while he's laying in bed, sleeping?!
  • Ichigo KUROSAKI
    Because he attained so much power, he could only be controlled by it. And in the end, maybe his only option was to destroy himself.

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Manga Rezensionen

Avatar: Shirayume#1
Ich fühle mich richtig... verarscht.
Ich bin aber schon auf diesen Manga reingefallen und komme nicht mehr von ihm los.

Bleach - mein allererster Anime, Manga und mein erster Kommentar auf Anisearch. Man könnte meinen dem gebührt die Ehre. Meiner Meinung nach nicht und dennoch erwische ich mich dabei, wie ich diesen Manga immer wieder (völlig irrational?)genieße. Ich sage mir immer wieder ich hätte den Kauf nach den ersten 21 Bänden wirklich lassen sollen und trotzdem kann ich das Sammeln nicht lassen.
Also kommen wir erstmal auf meine Kritik zu sprechen, denn die überwiegt fürchterlicher weise wenn man mit anderen Battle-Mangas vergleicht.

Design
Was Kubo Tites Zeichnungen ausmacht sind die realistischen Züge. Jedes Gesicht hat völlig andere Merkmale und Ausdruck. Ein wirklich schönes Design, was ich an Bleach so liebe. Und habe ich schon von den Titelbildern geschwärmt, von denen ich nur zu gerne auch in der deutschen Ausgabe einen Farbabdruck hätte? Und die Kleidung, die von den Charakteren (in der materiellen Welt) getragen wird?
Und dann seine Verbesserung: vergleicht mal die ersten Bände mit dem späten Soul Society Arc! Der Manga blüht darstellerisch auf!
Leider muss man sogar hier Abzüge machen, denn es ist wirklich das Design, dass so brilliant ist.
Zu einem Manga gehört natürlich mehr. Ein wichtiger Punkt ist die Panelverteilung und zum Beispiel der Hueco Mundo Arc hat ab und zu eine miserable. Ich Frage mich ob dieser Mann manchmal zu faul ist oder Angst hat mit dem Abgabetermin nicht klar zu kommen. In beiden Fällen wäre zu empfehlen, sich eine Woche länger Zeit zu lassen.
Was so schrecklich ist? Kennt ihr nicht diese sinnlosen Doppelseiten in denen gerade mal ein Gebäude explodiert? Oder erkennt man in den Kampfszenen immer, was dort grad gezeigt wird? Wo bleibt das Detail? Manche Panel der Actionszenen sind einfach so immens groß und sinnlos und da frage ich mich: hat er Schwierigkeiten damit, die Schlachten bombastisch und zerstörerisch darzustellen wie er es gerne hätte?
Und dennoch: dieser Mann kann Zeichnen und vor allem kann er Manga Zeichnen.
Sagen wir einfach mal so: einige seiner Panel sehen wirklich nicht so spektakulär aus. Davon betroffen sind Actionszenen. Schade, denn dies nennt man nicht umsonst Action-Manga. Schaut euch den Hueco Mundo Arc einfach mal genauer an und vergleicht mit früheren Bänden... oder anderen Mangas.

Charaktere
Was mir früher noch positiv an Bleach aufgefallen war, ist die Menge an Charakteren, die man auf ihre eigene Art lieben kann. Die Charaktere interagieren wirklich fantastisch und ihre Beweggründe kann man verstehen. Jeder hat eine eigene Geschichte im Hintergrund und wir haben mysteriöse Charaktere (Gin) bis hin zu sympathisch -fröhlichen (Matsumoto). Der Charaktercast ist eine große Stärke von Bleach eben aufgrund seiner Vielfältigkeit.
Leider (und wieder kommt der Wendepunkt ins Negative) wird man auch hier enttäuscht.
Als der Soul Society Arc beendet wird kommen die Vizards - wirklich tolle Charaktere die für den Hintergrund der Geschichte essentiell sind.
Dann jedoch kommt eine Vielfalt neuer Banden ins Spiel, die Arrancar und jeder von ihnen bekommt noch mal eine Hintergrundgeschichte. Das ist ja alles schön und gut aber die alten Charaktere, die man so lieben gelernt hat rücken immer mehr in den Hintergrund und werden scheinbar vergessen. Stattdessen hat man überall wo man hinsieht Ichigo...
Und wenn die einzelnen Charaktere an sich schon so kurz kommen bleibt natürlich wenig Zeit für die Charakterentwicklung. Spontan kann ich glaub ich nur Orihime nennen, die gerade eine Charakterentwicklung vom Naivling zur mutigen Kämpferin durchmacht. Selbst bei Ichigo, der die ganze Zeit den Mittelpunkt markiert erkennt man kaum Veränderungen.
Das faszinierende ist: Unter den Hauptcharakteren findet man allenfalls annehmbare Charaktere. Die Nebencharaktere bergen jedoch sogar einige Juwelen. Einer davon wäre Urahara Kisuke, seit jeher mein Absoluter Lieblingscharakter. Tiefgründig, Sympathisch und ein Fadenzieher, der seltener in den Mittelpunkt kommt. Ich finde er bekommt so viel Zeit wie ihm gebührt, denn er braucht als "Puppenspieler" nicht mehr Auftritte.
Es ist wirklich schwer zur heutigen Zeit originelle Charaktere zu erschaffen, vor allem bei einer derart großen Anzahl. Aber ich finde Kubo Tite macht seine Sache, dafür dass er uns eben einige faszinierende Personen für unsere Fantasie geschaffen hat, seine Sache recht gut.

Story
Das ist ein Punkt, bei dem mir wohl jeder hier laut rufend zustimmen wird. Die ersten 21 Bände haben eine faszinierende Story. Okay, die ersten 7 Bände haben wir eine Einleitung (Kubo Tite weiß noch nicht, ob sein Manga zum Erfolgstitel wird), die für manche als schleifend empfunden wird, von mir aber als Interessanter Einstieg zum Kennen lernen der Hauptcharaktere und ihrer Welt. Dann, wahrscheinlich spürt Kubo, dass er die Geschichte in eine Richtung lenken muss, erschafft er eine neue Welt.
Die Soul Society, basierend auf das feudale Japan ist für den Leser wieder gewöhnungsbedürftig, aber er fühlt damit ja nicht anders als Ichigo.
Mit der Zeit fiebert man wirklich mit Ichigo mit und jeder Kampf wird zu einem spannenden Erlebnis. Und dann werden immer mehr Geheimnisse gelüftet, der Leser wird von der Geschichte mitgerissen, weiß aber nicht mehr was er von gewissen, zunächst geglaubten Feinden denken soll. Renji war ja doch nicht so ätzend oder Kenpachi ist doch eigentlich ganz nett.
Als die Intrige gelüftet wird ist der Leser entsetzt.
Bis zu diesem Punkt gewinnt die Geschichte immer mehr an Schnelligkeit und Spannung. Ich weiß nicht wie oft ich wiederholen möchte, dass ich diesen Abschnitt, die ersten 21 Bände und 63 Folgen liebe, liebe, liebe! Hab ich schon gesagt, dass ich diesen Abschnitt aus tiefster Seele liebe?
Bis dahin hat der Manga etwas episches. Man sieht die Kommandanten in einem völlig anderen Licht. Man möchte außerdem sehen wie es weiter geht.
Leider wird man hier enttäuscht. Gute Charaktere machen eine gute Geschichte. Weiteres steht unter entsprechendem Abschnitt dieses Kommentars. Aber was früher noch einen richtigen Hintergrund hatte, das wirklich dramatische, die vorhandene Geschichte zum Beispiel, wird von sinnlosen Kämpfen eingenommen. Meiner Freundin gefällt das aber ich war ja nie ein Fan von Dragonball... daher fällt mir das negativ auf.


Fazit
Worum es mir geht ist der Qualitätsunterschied. Anfangs reißt dieser Manga selbst mich mit und dann so eine Pleite.

Ich würde sagen, das was uns in den ersten 21 Bänden geboten wird ist mehr als interessant, ich beschreibe es als Meisterwerk der Battle-Mangaszene und ich hätte mir gewünscht, nicht darüber hinaus weiter zu lesen und dennoch freue ich mich immer wieder über einen neuen Band, weil ich zumindest diesen Manga genieße und mich immer wieder darüber freue, wenn einer meiner Lieblingscharaktere in den Vordergrund gerückt wird.
Bleach bekommt von mir daher 60% für Zufrieden stellend, weil es ein typisches "wem es gefällt" unterzuordnen ist. Doch wer Bleach liest darf jedenfalls nichts Besseres als One Piece oder den Naruto Manga erwarten.
Und dennoch ist Bleach mein persönlicher Liebling unter all den anderen Shounen Manga der Weekly Jump, weil mir die Charaktere ans Herz gewachsen sind, der Zeichenstil und die Welt, in der es spielt.

Ich fühle mich richtig... verarscht. Ich bin aber schon auf diesen Manga reingefallen und komme nicht mehr von ihm los.


Diesen Kommentar hat etwas schizophrenes, weil ich beim Schreiben zu oft gemischte Gefühle erlebt habe. Wenn es um Bleach geht weiß ich manchmal nicht ob ich schwärmen oder mich ärgern soll.
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Avatar: serenity#2
Bleach ist vorbei. Und wenn ein Manga am Ende einige Jahre des eigenes Lebens begleitete, sollte das Gefühl beim Abschied eigentlich eines des Wehmuts, des Bedauerns sein. Ein bisschen Traurigkeit. Als würde etwas fehlen, wenn man nicht mehr Woche für Woche ein Kapitel in die Hände bekommt. Daran scheiterte bereits Naruto vor einiger Zeit, und Bleach gelingt es sogar, hier noch eines drauf zu setzen: Jetzt bin ich einfach nur noch froh, dass es vorbei ist, und ich gar nicht erst in Versuchung gelangen kann, den Schrott nochmal in die Hand zu nehmen. Dieses Gefühl ist ironischerweise dann doch traurig, gehörte dieser Titel doch einst zu meinen großen Manga Lieben. Da fragt man sich doch, wie kann es so weit kommen?


Zur Story selbst muss nichts mehr gesagt werden. Inhalt, zahllose andere Kommentare geben euch hierzu alles. Ein ganz normaler Schüler (naja, fast) lebt ein ganz normales Leben, bis er eines Tages auf ein mysteriöses Mädchen triftt, und plötzlich alles anders ist. Jaja, so ist es, und nicht anders. Was folgt, ist natürlich typisch Shounen. Held bekommt Kräfte, wird stärker, kämpft und bla blub- weiter im Text.

Aber bei den Göttern, ja, die ersten Arcs waren spitze, und gehörten im Genre für mich zu den besten was ich kannte, und auch noch kenne. Sei es der Start, wie Ichigo und Rukio langsam zu Freunden werden, wie sich die ganze Kern Truppe findet, und was am Ende in einer so dermassen epischen Befreiungsaktion gipfelt, als Rukia zurück zur Soul Society gebracht wird, um dort hingerichtet zu werden, und mit einem Twist der Über-Antagonist präsentiert wird. Geile Fights- check! Coole Charaktere- check!! Phenomenale Inszenierung- check!!!!! Bleach bot mir zu diesem Zeitpunkt alles, was ich wollte. Aber dann... wurde aus Bleach nichts anderes als Blech.

Liebhaber (sollte es sie noch geben) hören sowas nicht gern.  Aber im Hueco-Muendo Arc fin der ganze Abstieg nunmal an. Kubo überschwemmte uns mit einer Vielzahl an Charakteren mit teils diffusen Kräften (alleine der Quatsch mit den Nummern der Espada...), baute einige vielversprechend auf, und demontierte andere wieder- oder vergaß sie schlicht und einfach. Die Kämpfe waren weniger packend, was auch durch das immer absurdere Balancing der Fähigkeiten und Kräfte zustande kam. Kubo fand hier nie mehr eine vernünftige, klare, Linie. Die Inszenierung war in Teilen immer noch Großartig. Doch während der SS-Arc sich hier schön zu einem Höhepunkt aufschaukelte, schaffen die späteren Arcs oft nur kleinere Peeks, während beim eigentlichen Höhepunkt versagt wird. Trotz der bereits immer mehr zu Tage kommenden Schwächen, schaffte Kubo durchaus, Hueco Muendo mit dem Anschliessendem Finale in Karakura (?) mit einem teils sehr starken Endfight gegen den Endboss zu einem versöhnlichen Ende zu bringen.

Moment, Endboss, Endfight? Ha, und bereits jetzt zieht sich Kubo den Handschuh über, schmiert ihn mit Vaseline ein um ihn euch schön in den Allerwärtesten zu jagen. Statt den Manga sein verdientes Ende zu bescheren, geht es hier fröhlich weiter. Ich werde hierzu gar nicht mehr viel zu sagen, denn besser wurde es nicht. Weit entfernt. Es gab mehr Charaktere, noch mehr absurderes Balancing (na, eigentlich verzichtete Kubi ganz auf so etwas). Selbst in Sachen Inszenierung wurde es schwächer, die Choreographien der Fights wurden uninspiriter und hanebüchen. Vom Endfight ganz zu schweigen- eigentlich frage ich mich immer noch, ob es den überhaupt gab. Wenn man nur noch einen zerfetzten, löchrigen Teppich vor sich sieht, erkennt man leider kein Gesamtbild mehr.

Und genau das ist Bleach am Ende: Ein löchriger, zerfetzter, schmutziger und verbleichter (you get it?) Fetzen Stoff. Ich könnte noch so viel mehr schreiben, wollte ich alles Aufzählen, was mich an Bleach stört. Dabei weiße ich darauf hin, dass das nur mein eigenes Empfinden widerspiegelt- die Enttäuschung was aus einem meiner Lieblingstitel wurde. Micht nervt es aber einfach, das Kubo so viele Charaktere, so viele Kämpfe, das bisschen an Story sowie seine Fähigkeit der Inszenierung selbst demontiert und über Board geworfen hat. Zugegeben, das Ende wirkte unfreiwillig, als sei es hier doch der Verlag gewesen, der die Reissleine zog- das allerdings meiner Meinung nach völlig zu Recht. Wer sich nun also fragen sollte, ob er Bleach anfangen oder weiterelesen sollte: Von mir hierzu leider ein klares NEIN!
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Avatar: Leoknight#3
Update unten

Da Bleach einer meiner absoluten Lieblinge ist und ich zwar seine Anime-Adaption rezensiert, mich dort aber vor allem auf die Charaktere konzentriert habe, fehlte mir noch eine Gesamtbewertung. Auch weil der Kommentar von Shirayume eine negativeres Bild von Bleach zeichnet. Doch ich will nicht den Kommentar widerlegen oder kritisieren, denn ich selber bin mit Vielem einverstanden, was darin steht.         
Was ich bemerken will ist folgendes: liest oder guckt man Bleach, erwarten einen zwei komplett verschiedene Manga/Anime. Der eine vor und der andere nach der Soul-Society-Arc, also wie Shirayume es passend bemerkte. Das Problem ist, dass viele Bleach als fade und „überladen“ mit Kämpfen und Charaktere abstempeln sobald diese Arc vorbei ist, doch dies bei anderen Manga gerne übersehen. Und ich will zum einen aufzeigen wieso dies der Fall ist, und vor allem, meinen Standpunkt zu allen bisher bekannten Arc erläutern, aber auch mit diesem Vorurteil wenigstens etwas aufräumen.

[Verzeiht mir bitte, aber das wird ein laaaanger Kommentar, ich werde aber versuchen ihn interessant zu halten. Ich werde die größeren Ausführungen in den „Spoilern“ verschwinden lassen, aber es sind keine eigentlichen Spoiler in diesen Kommentar enthalten, also keine Angst!]

Story

Bleachs Story ist ziemlich einfach und beinahe jeder kennt sie. Junge, der Geister sehen kann, trifft (surprise!) Geistermädchen, wird von Schwert durchstochen und verwandelt sich zum Shinigami (Geisterjungen… surprise!). Nach der Einleitung in die Fähigkeiten und die Welt des Ichigo Kurosaki und der Rukia Kuchiki, wird es nach längerem Warten endlich interessant. Rukia wird entführt und muss gerettet werden.    
Ichigo und Kumpanen machen ein Crashkurs im Shinigami-töten und los geht’s zur Soul Society. Und hiermit beginnt eine, wenn nicht die beste, Fighting Shonen (FS) Arc, die je eine Feder verlassen hat. Die Charaktere, die Ichigo und seine Gruppe treffen, die Kämpfe, die Rätsel, wie diese gelüftet werden und und und. Es ist einfach unglaublich gut. Unser Geisterjunge entwickelt sich zuerst zu einem Geistermann und danach zu einem wahren Dämonenkrieger. Und man erhält zwei der vielleicht besten Kämpfe in diesem gesamten Manga in dieser ersten „richtigen“ Arc – der Kampf gegen Kenpachi und gegen Byakuya. Ich schmelze geradezu dahin, wenn ich nur daran denke. Und nachdem die großen bösen Machenschaften aufgedeckt wurden, und einer der perversesten Bösewichte zum Vorschein kam, ist es vorbei. Friede, Freude, Eierkuchen? Nope.       
Kaum sind die Becher geleert und die Freunde wieder zu Hause, geht es von neuem los… und zwar exakt das gleiche Spiel… Entführung --> ab in die Höhle des Löwen --> neue Fähigkeiten --> Bosskampf. 
Nun diese repetitive Arrancar-Arc wird von vielen als der Hauptgrund gesehen diesen Manga abzubrechen, und zurecht! Denn anders als in der Soul-Society-Arc gibt es keine großen Geheimnisse, Enthüllungen und selbst die neu erlangten Skills sind im Vergleich zu vorher… meh. Die endlosen Kämpfe, die debilen Charaktere und die öden Dialoge sind echt zum Vergessen. Nur zwei Sequenzen sind überhaupt erwähnenswert: die Kämpfe gegen Grimmjow und Ulquiorra. Das war’s, mehr gibt’s nicht. Ende. Und danach beginnt eine neue und sehr vielversprechende Arc, die Fake-Karakura-Town-Arc. Und was passiert? Genau derselbe Mist. Zu viele Kämpfe, eine eher langweilige Enthüllung – meiner Meinung nach – und ein Gegner, der so overpowered ist, dass es kaum zu ertragen ist. Erst das Ende, der ultimative Bossfight und eine der wohl coolsten Transformationen in einem FS lassen einen wieder hoffen.            
Und tatsächlich die darauf folgende Fullbring-Arc ist m.E. eine der interessantesten Arcs, da sie einfach anders ist, als die 240 Chapter davor. Sie hat Intrigen, coole Kräfte, die auch noch bestimmte Bedingungen und Effekte haben und haufenweise bemerkenswerte Enthüllungen. Selbst das Ende dieser Arc ist äußerst interessant und verpasste mir wieder mal Gänsehaut.
Soweit zur Story dieses Endlos-Manga.

Das Problem der großen Arrancar-Arc, die ja eigentlich auch die Fake-Karakura-Town-Arc beinhält, ist, dass Kubo versuchte einen steinigen Weg für Ichigo zu verlegen, bis er denn dann beim Endgegner ankommen konnte, und die „gigantische“ Enthüllung hinter den Machenschaften dieses bösen „Geniuses“ erfahren durfte. Doch steinig wurde dieser Weg nicht für Ichigo, sondern für die Leser. Denn Ichigo selbst foltern zwar Selbstzweifel, doch werden sie viel zu schnell und simpel behoben. Während seiner Selbstfindung sind die Leser jedoch übermäßig vielen Schlachten seiner Freunde und Gefährten ausgesetzt, die zugleich viel zu lange dauern, aber auch viel zu kurz sind, um eine Charakterentwicklung durchzuführen, und dazu einen sehr zweifelhaften Wert für die Story haben. Ebenso verstehe ich bis heute nicht die hohe Anzahl der Arrancar, die einfach nur stört. Denn Ichigo selbst kämpft nur gegen wenige von ihnen, den anderen Charakteren bringen diese Kämpfe aber kaum etwas, da ich, wie erwähnt, nicht wirklich eine Entwicklung in dieser Zeit sah. Auch weil die Chapter eine nur begrenzte Anzahl hatten. Alles in Allem wurde viel erzählt, aber nur wenig gesagt. Und die Tatsache, dass sich die Gründe für die Reise ähneln wie ein Ei dem anderen, macht es auch nicht viel besser.

 
Charaktere

Für mich persönlich ist das der starke Teil des Manga. Beginnend mit Ichigo trifft man auf Charaktere, die selten einen bestimmten Stereotyp haben, vergisst man mal Orihime. Alle haben sie eigene Motivationen, Vorstellungen von Moral und Pflichtgefühl usw. So wirkt Rukia Kuchiki zunächst wie die perfekte Kuudere, doch ihre eigenen Zeichnungen, ebenso wie die Gags in Zusammenarbeit mit Ichigo, lassen sie menschlich und sogar freundlich erscheinen. Vor allem ist das am Ende der „Introduction-Arc“(also die ersten 70 Chapter) zu sehen und während der Soul-Society-Arc.
Orihime ist zwar, m.E., viel zu naiv, eine extreme Klette und manchmal dumm wie ein Ziegel, doch muss auch gesagt werden, dass sie eine interessante Entwicklung durchmacht – auch wenn sie viele der erwähnten Charakterzüge weiterhin beherbergen wird. Zu Chad kann ich wenig sagen, da, obwohl ich ihn gemocht habe, er meiner Meinung nach so gut wie gar keine Fortschritte gemacht hat bzw. sie mir nicht aufgefallen sind.       
Eines des Highlights vieler Bleach-Fans ist natürlich Ishida, und das nicht umsonst. Grund dafür sind seine sehr humanen Verhaltensweisen. Denn trotz seines zunächst gleichgültigen und von Ehre bestimmten Benehmens entsteht in ihm schnell Mitgefühl und auch Respekt für seine Kameraden. Auch für Ichigo, den er, weil dieser Shinigami ist, eigentlich hassen und verachten müsste. Was er zwar oberflächlich immer wieder sagt, aber was ganz anderes dann denkt und tut (Tsundere). Außerdem ist er der einzige Mensch in dieser Gruppe, der anscheinend ein Hirn besitzt, welches ihm erlaubt irgendeine Strategie zu entwickeln.         
Aber die wohl interessantesten Charaktere sind die Kapitäne und Vize-Kapitäne der Soul Society. Schon Abaray Renji und Byakuya Kuchiki, die ersten denen man begegnet, werden einen die gesamte Zeit lang begleiten, und sich dabei weiterentwickeln und immer wieder beachtenswerte Momente erfahren. Ähnliches gilt für die anderen Kapitäne, wie Kenpachi, der erst durch den Kampf mit Ichigo versteht was ein Zanpakto ist, oder Soifon, die endlich ihre Gefühle gegenüber Yoruichi öffnen kann. Nicht zu vergessen seien Hitsugaya und Matsumoto, obwohl letzte mehr für den Fanservice entwickelt wurde, hat auch sie eine Hintergrundgeschichte, und Hitsugaya ist grundsätzlich ein lustiger Charakter, den beinahe alle mögen.
Meine persönlichen Favoriten waren aber Kyouraku und Ukitake. Die „Erwachsenen“ in diesem Kindergarten, die immer wieder eingreifen müssen, wenn die Kinder sich in Gefahr begeben. Auch hat Kyouraku eine Fähigkeit, die nicht so langweilig ist wie die der meisten anderen, und ich habe seine Kämpfe, die äußerst rar sind, sehr genossen. Ukitake ist das „strategische“ Genie, stets überlegt, selten emotional, aber immer warm und väterlich. 
Yoruichi und Urahara, denen die Gruppe um Ichigo zwar früh begegnet, aber lange braucht um etwas über sie zu erfahren, sind wohl durchdachte und realitätsnahe Charaktere, die bemerkenswerte Geschichten haben, die eine immense Wichtigkeit für die späteren Arcs mit sich bringen.  
Die spätere Involvierung der Vizards stört deswegen auch nicht, und passt in das Gesamtbild des Manga und wird zu einem wertvollen Teil seiner Geschichte. Übrigens sind die Vizards zwar alle äußert gut gelungen, doch ist es auch so, dass man nur zwei von ihnen wirklich gut kennen lernt, die anderen wurden zwar versucht detailliert darzustellen, doch ist dies nicht wirklich gelungen.


Das wirkliche Problem fängt tatsächlich an als die Arrancar integriert werden. Ihre pure Anzahl ist einfach zu groß, um sie, parallel zu dem Fortschritt den die anderen Charaktere machen müssten, zu entwickeln. Kubo löste das dadurch, dass er gar keine seiner Figuren, außerhalb der Gruppe von Ichigo, weiterentwickelte bzw. einfach dort etwas weitermachte, wo die Soul-Society-Arc aufhörte.

Doch warum ist das so ein großes Problem? Ich meine, sehen wir uns Naruto oder HunterxHunter an. In HxH werden Leorio und Kurapika, also zwei der wichtigsten Charaktere, beinahe 200 Chapter komplett vergessen. Weder in der Greed-Island-Arc, noch in der Chimera-Arc tauchen sie auf, kein einziges Mal! In Naruto Shipuuden werden beinahe alle Charaktere aus Konohagakure, abgesehen dem Team 7 und weiteren wenigen Ausnahmen, bis zu dem Moment als Pain in dem Dorf auftaucht, kaum gezeigt.
Warum nimmt man also dieses Fehlen von Charakterentwicklung in Bleach so negativ auf? Zum einen weil HxH es schaffte eine unglaublich lebendige und traurige Geschichte in den zwei erwähnten Arcs zu erzählen, und alle anderen Charaktere, inklusive Killua und Gon, einen Kurapika und Leorio gleich vergessen lassen. In Naruto ersetzen die durchaus interessanten Akatsuki und vor allem Itachi das Fehlen der anderen, und zum anderen war der Zeitsprung ein Faktor, der viele Leser weitermachen ließ. Auch war ja gerade der Übergang zu Shipuuden einer der Momente, der auch hier viele Leser gelangweilt hat.         
Doch zum anderen sind es die Charaktere, die Kubo in den ersten beiden Arcs entwickelt hat. Um diese einzigartigen und interessanten Persönlichkeiten vergessen zu machen, hätte er genau solche wieder entwickeln müssen, doch das tat er nicht. Die Hintergrundstory der meisten Arrancars ist kurz und schablonenhaft, die Kämpfe sind langweilig und folgen zumeist einem Muster und ihre Entwicklung wurde zugunsten der Soul-Society-Charaktere komplett unterdrückt.      
Was Kubo da gemacht hat ist weder Fisch noch Fleisch, und das Ergebnis fällt dementsprechend aus. Es fehlt eine wahrhaftige Entwicklung des schon bekannten Personals, aber andere, sie ersetzende Figuren, sind nicht zu finden: und voila da hat man das Problem.

Doch dieses Problem entsteht nur wegen Kubos vorheriger Arbeit, die lebensechte Persönlichkeiten erschuf und sie nicht vergessen machen ließ.
Nach der „desaströsen“ Arrancar-Arc bedient sich Kubo jedoch dem Prinzip von One Piece. Er lässt eine kleinere Anzahl von Gegnern oder Verbündeten in einer Arc auftauchen, doch sobald diese vorbei ist, verschwinden auch all diese Personen wieder. Die geringere Anzahl hilft ihnen eine Geschichte zu geben und ihr späteres Verschwinden erlaubt es die anderen, wichtigeren Charaktere, weiterzuentwickeln. Deswegen war die Fullbring-Arc in meinen Augen ein glatter Erfolg.

Zum Ende will ich noch kurz etwas zu Ichigo anmerken. Er ist einer der langweiligsten und einseitigsten Hauptcharaktere, die ich in einem FS je gesehen habe. Er ist ein echtes Neutron. Seine Entwicklung findet so gut wie nicht statt, insbesondere, wenn man die Länge von Bleach beachtet, und Ichigo im ersten und aktuellen Chapter vergleicht. Doch ebenso passt er perfekt in dieses Mosaik hinein. Und zwar liegt es daran, dass er als eine Art „Spiegel“ fungiert. Die ihm begegnenden Persönlichkeiten erblicken in der Interaktion mit ihm ihr eigenes Ich und starten ihre Entwicklung an den Punkten, die ihnen in ihrer Reflexion gefehlt haben. Ichigo zeigt ihnen also nicht nur ihr gegenwärtiges Bild, sondern entdeckt in ihnen Fehler und Lücken, die sie zu beseitigen haben. Deswegen gefällt mir Ichigo. Während andere Hauptcharaktere in FS zumeist dumm und naiv sind, ist Ichigo, obwohl er auch teilweise solche Charakterzüge hat, nur ein Mittel zum Zweck. M.E. ist das eine durchaus gelungene Idee, wenn man die anderen, ihn umgebenden Personen, so interessant gestalten kann, dass dies nicht auffällt bzw. nicht stört. Kubo schafft dies zumeist und Ichigo bekommt seine heldenhaften Momente und verschwindet ansonsten in der Reflexion der anderen Charaktere.


Fazit

Doch warum gebe ich ihm dann 4 ½ Sterne, wenn ich selber schrieb das beinahe 40% (Arrancar-Arc) der Story zum vergessen sind?  
Auf der einen Seite liegt es daran, dass die Anime-Adaption dieses Manga einer der erste Anime war, nachdem ich eine lange Zeit lang nichts mit Anime und Manga zu tun hatte, und ich deswegen immer wieder in Nostalgie verfalle, wenn ich ihn ansehe. Auf der anderen Seite sind die Bosskämpfe und wichtigen Enthüllungen zum Ende jeder Arc es einfach wert ihn weiterzulesen. Die entscheidenden Kämpfe von Ichigo sind immer ein Spektakel und die Geheimnisse, obwohl sehr vorhersehbar und zum Teil oberflächlich, halten die gesamte Struktur des Manga zusammen.  
Des Weiteren sind die immer noch vorhandenen Charaktere, trotz der teilweise fehlenden bzw. langwierigen Entwicklung, immer ein Licht am Ende des Tunnels und die Transformationen Ichigos werden nie öde.
Summa summarum: Wer einen interessanten FS sehen will, der ebenso viele schablonenhafte Persönlichkeiten wie auch originelle Charaktere besitzt, und wer eine der besten FS Arcs lesen will, die je geschrieben wurden, der kommt an diesem Manga nicht vorbei. Und jeder der ein wenig Geduld aufbringen kann, um die langwierigen und eintönigen Sequenzen der Arrancar-Arc überwinden zu können, findet zum Schluss dieser Einöde ein spektakuläres Ende mit einer der coolsten Metamorphosen der FS-Geschichte, und danach eine Arc, die m.E. wieder an die spannenden Chapter der Soul-Society-Arc anknüpfen kann.  
Aufgrund dieser Faktoren, wie der Langzeitmotivation durch die Charaktere und der Hoffnung auf bessere Arcs aufgrund der Ende der anderen, ist dieser Manga für mich immer für eine Überraschung gut.
Ich hoffe, dass Kubo es endlich schafft seine Charaktere und Kämpfe so interessant zu gestalten, dass man am Ende des Manga, welches immer näher rückt, den letzten Band mit vollster Zufriedenheit und Befriedigung beiseitelegen kann.
Und selbst mit der Erkenntnis, dass die Arrancar-Arc auf einen in der Mitte lauert, man ihn doch immer wieder gerne aufschlagen wird, mit der Erinnerung und dem Wissen, dass die anderen Arc es einfach wert sind ihn noch einmal zu lesen.

Edit:

Jeder, der wenigstens das Fazit gelesen hat, wird merken, dass die darin vermerkte Bewertung nicht mehr mit dem Angezeigten übereinstimmt. Die letzte Arc von Bleach, ebenso wie die Tatsache, dass ich den Manga nach vielen Jahren in seiner Vollständigkeit reread habe, führte zu dieser Abstufung.

Obwohl die Kämpfe der letzten Arc besser waren, als die in der Arrancar-Arc, sind sie doch überflüssig und sogar sehr schädigend für den Manga gewesen. Wieso? Wegen des Pacings. Obwohl Kubo seit Jahren wusste, dass sein Manga abgesetzt werden soll, hat er es nicht geschafft einen gleichmäßigen Erzählstil für das Ende zu etablieren. Viele Momente, Kämpfe und Flashbacks waren einfach sinnfrei. Dafür wurden essentielle Dinge nicht erklärt, wie Haschwalths Motivation für Yhwach zu kämpfen (denn der Flashback von Bazz-B ließ mich mit nichts zurück). Auch habe ich keine Ahnung wieso Yhwach die Welt zerstören und wiederaufbauen will (oder, was auch immer, denn selbst das ist nicht klar geworden, da er sich immer wieder widerspricht). Was hat es mit Kenpachi auf sich? Woher nehmen die Quincy diese lächerlichen Fähigkeiten? Weil Yhwach sie ihnen gegeben hat?!! Woher hatte er die denn? Hat er sie von jemanden erhalten, als er einen Teil von sich ab gab?

Wozu war die Division Zero nötig? Wozu Ichigos Training, denn wir wissen ja, wie "nützlich" das war...

Ich saß am Ende vollkommen ratlos und enttäuscht da. Ratlos, weil alles, was Bleach ausmachte (der Kampf mit sich selbst, mit seiner Angst, um seine Freunde zu beschützen) zum Schluss hin zerbröselte und ich irgendwie nicht mehr weiß, was für einen Manga ich da gelesen habe. Enttäuscht, weil die sich langsam aufbauenden Geheimnisse um Fähigkeit, Herkunft usw. gnadenlos  verkorkst wurden, aber Dinge, die mich kein Stück jucken, wie die Geschichte um Bazz-B einen Platz im Manga fanden. UND WEIL DIE PAIRINGS KACKE SIND! (#lovehurts #buuuuhorihime #ichiruki4eva sorry... )
Und schlussendlich kam der Endkampf einfach nicht an die Erwartungen heran. Eine komische Strategie, ein noch seltsamerer Twist und die Ernüchterung um das endgültige Ende des Ganzen. Und ALL DIES hinterlässt nicht einfach einen faden Beigeschmack, es brennt gerade zu mit einer bitteren Flamme des Entsetzens jegliche frühere Euphorie über diesen Manga hinfort...  

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Avatar: RuriNeko#4
Auf den Manga bin ich "nur" gekommen da ich Bleach weiter verfolgen wollte als nach Folge 52 die Deutsche Snychro. abgebrochen wurde. Jedoch fing ich ganz normal mit Band 1 an.

Das der Bleach Manga dazu führte das ich heute bestimmt über 200 Mangas im Regal stehen habe und noch weit mehr gelesen habe hätte ich nie gedacht.

Der 15 Jährige Ichigo Kurosaki kann schon seit ewigkeiten Geister sehen. Das führt unter anderem dazu das er eines Tages auf die Shingami Rukia Kuchiki trifft. Die Aufgabe der Shinigami ist zum einen die Geister (Seelen) von verstorbenen zu "erlösen" und zum anderen verlorene Seelen die böse geworden sind (hier Hollows gennat) zu "Lynchen". Als so ein Hollow Ichigos Familie angreift und Rukia verletzt wird hat er keine andere wahl als Selbst zum Shinigami zu werden.

Da ich bereits öfter gelesen habe das viele finden das nach der Soul Society Handlung die mit Band 21 endete die Serie auch "einsackte" muss ich sagen das ich dies nicht so finde. Die Neue Handlung und auch die neuen Charaktere finde ich interessant, okay ich hege nicht für alle Sympathie aber doch schon für die meisten und die Soul Society ist ja nicht aus der Welt ^^

Nach nun mehr 12 Jahren "Bleach" (bei mir sind es etwa 2) bin ich gespannt wie lange diese Geschichte noch laufen wird.
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Avatar: Genkijouban#5
Ich liebe Bleach. Er wird einfach einer meiner liebsten Mangas bleiben, auch wenn andere es vielleicht viel mehr verdient hätten. Als ich damals 2011 als absoluter Quereinsteiger (Fake Karakura Town Arc) mit Bleach anfing, hat er mein jüngeres Ich Bull's Eye in meine Shonen-Seele getroffen und davon habe ich mich bis heute nicht erholt.
Aber mal die Schwärmereien beiseite: An Bleach gibt es (zu recht) Dinge zu bemängeln, z.B. die shonentypisch flache Handlung, die sich zum Ende hin (zu Kubos Verteidigung, er ist geaxed worden) in zu hastiger Erzählung und Deus ex Machina verliert oder auch, dass sehr viele eigentlich für die Handlung durchaus wichtige Charaktere relativ blass bleiben was Hintergrund und dergleichen anbelangt oder dass der Hauptcharakter Ichigo manchmal das Empathie-Level einer Kartoffel besitzt (obwohl es zu ihm wenigstens verhältnismäßig viel Hintergrund - Story gibt) und Leute mit weniger verklärten Blick würden bestimmt noch das ein oder andere ergänzen können.
Doch was Bleach für mich ausmacht ist auch nicht ausschließlich die Rahmenhandlung, sondern vor allem der Kampf und Kubos Weise diesen darzustellen. Schließlich sind mindestens 2/3 der Story Teil einer Kampfhandlung. Er hat einen sehr sauberen, für Manga - Verhältnisse realistischen Zeichenstil, der sich auf das Wesentliche, nämlich die Akteure, bzw. Kontrahenten, fokussiert und diese einfach nur genial und episch in Szene setzt, sodass ich mir getrost das ein oder andere Kapitel als Artwork an die Wand hängen könnte. Kubos Zeichnungen sind für mich die Besten. Das, gepaart mit der Kreativität des Charakterdesigns (jede Gruppierung ist kulturell anders inspiriert und einige Fähigkeiten sind interessant gestaltet und #BankaiBombFever), meinem Interesse an Schwertkampf, der actionlastigen Handlung und dem charismatischten Antagonisten eines Shonens (AizenFanboyInc.) haben mich trotz einiger storytenischer Hürden und offenen Fragen jede Woche auf ein neues Kapitel hinfiebern lassen und Bleach für mich so lesenswert gemacht.
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Titel

  • Japanisch Bleach
    ブリーチ
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 07.08.2001 ‑ 22.08.2016
    Bände / Kapitel: 74 / 684
    Publisher: Shuueisha Inc.
  • Englisch Bleach
    Status: Laufend
    Veröffentlicht: 01.06.2004 ‑ ?
    Bände / Kapitel: 71 / 591
    Publisher: VIZ Media, LLC
  • Deutsch Bleach
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 03.04.2006 ‑ 10.08.2017
    Bände / Kapitel: 74 / 684
    Publisher: Tokyopop GmbH

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