Jaco, The Galactic Patrolman (Manga) ➜ Forum ➜ RezensionenGinga Patrol Jaco / 銀河パトロールジャコ

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  • TypManga
  • Bände / Kapitel1 / 11
  • Veröffentlicht13. Jul 2013
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Manga Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Manga „Jaco, The Galactic Patrolman“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: Slaughtertrip
Redakteur
#1
Jaco Tilimentenpiboshi (was für ein Name ... Gott segne die Copy-&-Paste-Funktion) ist den meisten als Sidekick von Son Goku und seinen Freunden bekannt. Als Freezer im Film »Dragon Ball Z: Fukkatsu no “F”« auf die Erde kam und seine neue Form präsentierte, brachte Jaco ganz schön Schwung in die Truppe. Aber das ist – wie man so schön sagt – eine andere Geschichte …

Ein paar Jahrzehnte davor war Jaco – die selbsternannte »Super-Elite der Weltraumpolizei« – schon einmal mit einer Mission, welche ihn auf unseren blauen Planeten geführt hatte, betraut worden. Und um genau diese Mission geht es in diesem Manga.

Handlung:
Jaco wurde auf Befehl des Weltraumkönigs zur Erde geschickt. Er landete dort zwar, aber nicht so, wie er es geplant hatte. Er baute mit seinem Raumschiff einen Unfall und bruchlandete auf einer kleinen Insel. Und hier lernen die jungen Leser, die wohl die Hauptzielgruppe von Akira Toriyamas Manga sind, eine wertvolle Lektion: Während man ein Fahrzeug lenkt, sollte man sich keine Videos ansehen! Auf der Insel trifft er den Wissenschaftler Tokunoshin Oomori, der ihm helfen möchte, sein kaputtes Raumschiff wieder auf Vordermann zu bringen. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, auf der Erde passende Materialien und einen kompatiblen Treibstoff für das außerirdische Gefährt zu finden, begegnen sie Tights Briefs, die ihnen auf ihre ganz eigene Art und Weise behilflich sein kann. Tokunoshin hat jedoch ein kleines, offenes Geheimnis: Er baut an einer Zeitmaschine. Wer vielleicht schon etwas tiefer in der »Dragon-Ball«-Lore gegraben hat und die Weltraumpolizei kennt, der weiß, dass Zeitreisen strengstens verboten sind und Gesetzesbrecher mit eiserner Faust bestraft werden (sollten*). Na, wenn das mal gut geht …?

*Drakonische Strafen bei der heldenhaften Weltraumpolizei, die vom Weltraumkasperlkönig befehligt wird? Na ja, vielleicht irgendwann mal ...

Charaktere:
Jaco ist ein so ausdrucksstarker, Blicke auf sich ziehender, eigensinniger Charakter, dass er alle anderen – ob vom Mangaka gewollt oder nicht – überstrahlt. Der Manga trägt nicht umsonst seinen Namen im Titel, hätte aber auch genauso gut »Die Jaco-Show« heißen können. Er ist sehr arrogant, jedoch ist er sich ganz tief in seinem Innersten über zumindest ein paar seiner Schwächen bewusst. Diese versucht er zu überspielen, indem er sich mehr aufplustert als jeder Pfau. Eigentlich sind solche Wichtigtuer nicht besonders sympathisch, doch seine hie und da aufblitzende korrekte Selbstwahrnehmung wirft ein anderes Licht auf seine gespielte Arroganz. Manchmal kann er einem schon leidtun, weil er viele Komplexe zu verarbeiten hat – auf komödiantische Weise, versteht sich.
Die gewöhnliche Persönlichkeit Tokunoshins ist der Nordpol zu Jacos Südpol. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein, geben aber vielleicht deshalb ein so gutes Paar ab. Trotz seiner gewöhnlichen Persönlichkeit geht von ihm aufgrund seiner Eingriffe in die Zeit ein besonders großer Reiz aus. Seine Forschungen dienen dabei einem selbstlosen Zweck, welcher seinen Ursprung in einem tragischen Ereignis aus seiner Vergangenheit hat.
Neben Jaco ist Tights wohl der interessanteste Charakter. Und zwar nicht deshalb weil sie spezielle Merkmale oder Eigenheiten besitzt – sie ist sehr schlau, aber das sind viele andere fiktive Charaktere auch –, sondern weil sie die große Schwester von Bulma Briefs ist. Hätte sie keine spezielle Verbindung zu »Dragon Ball«, wäre sie auch einfach nur das: ein cleveres Mädchen.
Mit diesen drei Charakteren wären auch schon alle wichtigen Personen, die hier vorkommen, abgedeckt. Alle weiteren hinterlassen zu wenig Eindruck, um aus dem riesigen Schatten von Jaco und den mittelgroßen Schatten von Tokunoshin und Tights heraustreten zu können. Vor allem diejenigen, die Jaco im Weg stehen (um das Wort »Bösewicht« zu vermeiden, die es hier laut Definition dieses Wortes gar nicht gibt), nehmen eine für die Manga von Akira eher untypisch untergeordnete Rolle ein.

Für Fans von »Dragon Ball« und …?
Dieser Manga spricht ganz deutlich die Fans rund um die Geschichten der sieben Zauberkugeln an. Der Auftritt von Tights mag mich und meine Gleichgesinnten vielleicht begeistert haben, jedoch ist dieser für andere wohl nur ein Auftritt eines beliebigen Charakters. Mit dem letzten Chapter wird den meisten Fans vermutlich ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Warum das so ist, möchte ich an dieser Stelle lieber nicht verraten. Wer jedoch auf die Hinweise zu Beginn des Mangas achtet, der wird ohnehin ahnen, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Ansonsten ist Jaco selbst – mit all seinen witzigen und auch sympathischen Facetten – wohl der größte Selling point des Mangas. Ob einzig und alleine Jaco für Leser, die nicht »Dragon Ball«-affin sind, ein überzeugendes Kaufargument ist, möchte ich jedoch bezweifeln. Je nachdem wie viele Häkchen man bei den Fragen »Magst du Sci-fi?«, »Magst du Adventure?« und »Magst du Comedy?« setzen kann, werden die Argumente überzeugender und überzeugender.

Randnotiz:
Dieses und weitere Werke von Akira sind unter dem Namen »Toriyama Short Stories« erschienen. Dort beinhaltet dieser Manga ein Bonuskapitel namens »Dragon Ball Minus«. Dieses erzählt in geänderter Form die Origin Story von Son Goku. Als Fan war ich zwar wenig begeistert davon, dass die »Wahrheit von damals« nunmehr die »Lüge von heute« ist, doch bei Akira muss man sich damit arrangieren, dass dieser den Begriff »künstlerische Freiheit« SEHR weit dehnt.
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