Seven Deadly Sins (Manga)Nanatsu no Taizai / 七つの大罪

  • TypManga
  • Bände / Kapitel33 / 284
  • Veröffentlicht10. Okt 2012
  • HauptgenresAbenteuer, Actionkomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Manga Beschreibung

Manga: Seven Deadly Sins
© 2013 Nakaba Suzuki, Kodansha Ltd.
Nachdem ihnen vorgeworfen wurde, einen Putsch gegen den König zu starten, wurden die gefürchteten Krieger, Die Sieben Todsünden, ins Exil geschickt. Prinzessin Elizabeth findet jedoch die Wahrheit heraus – die Sünden wurden von der eigenen Wache des Königs, den Heiligen Rittern, hereingelegt.
Doch zu spät, Elizabeth kann nicht mehr verhindern, dass sie ihren Vater gefangen nehmen und seinen Thron ergreifen! Nun befindet sich die Prinzessin auf der Flucht, um die Sünden zu finden und mit ihrer Hilfe das Königreich aus den Fängen der Heiligen Ritter zu befreien.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Manga Rezensionen

Avatar: thejanitor#1
Anspruch:3
Action:8
Humor:6
Spannung:8
Erotik:2

Wer kennt nicht die alten Sagen von Drachen, Rittern Feen und magischen Schwertern? Oder die Mythen um Zauberer, Britannien und Camelot? Wer all das mag und auch auf Fighting-Shonen-Manga gepaart mit ein wenig Comedy und einer Prise Ecchi steht, ist bei "Nanatsu no Taizai" genau richtig!
Meine Rezension bezieht sich nicht auf das komplette Werk sondern nur auf die bis hierhin schon 110 erschienenen Kapitel. In meiner Rezension verrate ich die Story der ersten Kapitel, damit man sich auch wirklich was unter der Geschichte vorstellen kann.


Story
Der junge Mann Meliodas betreibt mit Hilfe des sprechenden Schweins Hawk eine Bar. Er bezieht seinen Alkohol aus aller Herren Länder und schafft es somit, trotz unglaublich grausiger Kochkünste, seine Kundschaft zufrieden zu stellen. Eines Tages trifft er die als Ritter verkleidete Elizabeth, ihres Zeichens dritte Prinzessin des Königreichs Lioness, welche auf der Suche nach den sogenannten "Seven deadly Sins" ist. Diese ist eine vom König Lioness' ins Lebene gerufene Einheit der stärksten Ritter des Königreichs. Diese wurden des Verrats und Mordes des "Great Holy Knight" beschuldigt. Die "Holy Knights" sind talentierte und sehr starke Ritter, die für den Schutz des Königreichs und dessen Bürger zuständig sind. 
Da aber viele dieser "Holy Knights" dazu tendieren, ihre Macht zu missbrauchen und einfache Bürger zu unterdrücken, kommen diese Ritter auch unseren beiden Protagonisten Meliodas und Elizabeth in die Quere. Beim Kampf stellt sich heraus, dass Meliodas der Anführer der sieben Todsünden, "The Dragons sin of Wrath", ist.
Gemeinsam mit Hilfe des Schweins Hawk bereisen die beiden nun das Land Brittannia, auf der Suche nach den anderen sieben Sünden mit dem Ziel, das Land von der Unterdrückung und Korruption zu befreien.

Vom Shonen-Aspekt her haben wir auch hier in diesem Manga sehr viele Kämpfe. Diese fallen mal mehr und weniger spektakulär aus. Der Unterschied zu anderen Mangas seiner Zunft ist aber die Tatsache, dass der Hauptcharakter schon sehr stark startet. Er muss nicht trainieren und legt sofort los. Einseitig sind die Kämpfe in jedem Fall nicht, da auch die Gegner nie zu schlapp dargestellt werden. 
Durch die ganzen 100 ersten Kapitel zieht sich ein roter Faden, der eine sehr spannende Geschichte erzählt und sehr wenig Schwächen und Widersprüche aufweist. Ich habe den Manga in wenigen Tagen gelesen war einfach nur begeistert und bin gespannt wie es weiter geht.
Geht es am Anfang noch recht zaghaft voran und werden zuerst nur die Charaktere eingeführt, wird zum ca 60. Kapitel ein vorläufiger Höhepunkt eingeläutet, durch den die Bewertung des Mangas auch wesentlich positiver ausfallen lässt als bis hierhin. 
Keiner der Story-Arcs fühlt sich gehetzt an. Nie hat man den Eindruck, dass hier von einem Gegner zu, nächsten gesprungen wird. Keine Szene fühlt sich überflüssig an. 
Die Story erzählt eine flüssige nahtlose Geschichte.

Charaktere
Meliodas ist der strahlende Hauptcharakter dieser Geschichte. Er ist besonnen, mutig, stark und hat einen Hang zum Grapschen. Durch sein junges Erscheinungsbild schafft es der Zeichner einen durchaus sympathischen Helden mit Wiedererkennungswert zu kreieren. Jeder der Sins hat auch eine dunkle Vergangenheit. So auch Meliodas! Werden am Anfang nur Andeutungen gemacht, so wird über die Kapitel hinweg ein Puzzle zusammengesetzt, das noch längst nicht gelöst ist. Auch hier entsteht Neugier, wie es weiter geht.

Elizabeth ist unsere Heroine. Anfangs noch schwächlich, zeigt sie mit zunehmendem Maße was in ihr steckt. Sie ist schüchtern, äußerst freundlich und selbstlos. Auch zwischen ihr und Meliodas scheint sich etwas mehr als Freundschaft zu entwickeln. Sie glaubt immer an das Gute und verlässt sich total auf Meliodas.

Komplettiert wird das anfängliche Trio durch das Schwein Hawk. Dieses erfüllt seinen Zweck als Sidekick des Helden mit einer Menge von knackigen Sprüchen und Auftritten.

Im Laufe des Mangas werden noch die anderen "Sins" vorgestellt, die alle ihre eigene Persönlichkeit haben. Wem diese Rezension einen guten Vorgeschmack auf diesen Manga gibt, möchte ich diesen nicht mehr vorwegnehmen! Es sei aber daran erinnert, das jedes Mitglied eine der sieben Todsünden (Zorn, Neid, Trägheit, Gier, Wollust, Stolz und Völlerei) repräsentiert.

Zeichnungen
Die Zeichnungen von "Nanatsu no Taizai" sind sehr klar, detailliert und insgesamt passen sie super ins Thema Shonen rein. Ich bin kein Spezialist im Analysieren von Zeichnungen, würde aber sagen, dass sich der Stil an einer Mischung aus "Dragon Ball" und "Fairy Tail" orientiert.
Die Charaktere sind für sich einzigartig und man kann sie sehr schnell unterscheiden. Oft findet man in den Shonen-Mangas typische Hauptcharaktere mit ihren Stachelfrisuren. Leichte Gemeinsamkeiten sind nun mal immer zu finden. Hier fällt es aber nur marginal auf, was ein weiterer Pluspunkt ist. 
Hintergründe sind detailreich und auch gut zu erkennnen. Orte haben einen persönlichen Touch, was man vor allem in Meliodas Bar erkennt.
Mit den Zeichnungen war ich generell sehr zufrieden, habe aber schon besseres gesehen.

Fazit:

Wer auf Shonen-Manga und Ritter steht ist hier vollkommen richtig! Wer eine spannende Geschichte mit Wendungen und ein wenig Romantik mag, wird auch hier fündig. Gerade der zweite Teil des Mangas kann vollends überzeugen und kann gerade im Hinblick auf Mythologie und Thematik punkten. Da dies aber dennoch ein Fighting-Shonen nach Schema F ist und er mit ernsteren und tiefgründigen Titeln bezüglich Story einfach nicht mithalten kann, mir aber dennoch spannende Tage und Stunden beschert hat, gebe ich dem Manga "Nanatsu no Taizai" 4,5 von 5 Sternen! 

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Avatar: Leoknight#2
Die sieben Todsünden… es kommt einem vor, als ob jeder zweite Anime oder Manga mit ihnen ankommt. Doch irgendwie fallen mir persönlich außer diesen hier nur die aus FMA ein. Es könnte daran liegen, dass nur diese beiden Manga es schaffen das Konzept der Todsünden gut, und im Fall von FMA, fantastisch, umzusetzen. Nanatsu no Taizai (NnT) hat jedoch eine ganz andere Struktur und Atmosphäre, als solch ein ernster Manga wie FMA. Deswegen werde ich die beiden auch nicht vergleichen. NnT erinnert mich eher an Fairy Tail. Nicht umsonst gibt es auch ein paar Crossover mit FT. Bevor sich jedoch hier alle sofort über Herz-Schmerz, pathetische Reden über Freundschaft und Protagonisten die einfach nicht sterben wollen aufregen: NnT ist da ganz anders.

Dafür ist Größtenteils die Ausgangssituation der Story verantwortlich. Denn während in FT die Charaktere so ziemlich bei Null anfangen und ihre Skills erst einmal aufbessern müssen, also ein typisches Fighting-Shonen (FS) Setting, sind die sieben Todsünden schon an ihrem Zenit angelangt, wie es scheint. Es ist vielmehr ein Adventure/Quest Manga, als ein FS. Ohne zu viel zu verraten: die Suche nach bestimmten Schätzen und Personen ist der Kernpunkt des Manga, die Aufwertung der Fähigkeiten der Todsünden ist nicht nötig, da sie jetzt schon so manch andere zerstörerische Manga eingeholt und sogar überholt haben. Es ist ein entdecken der Welt, des Personals verschiedener Gebiete des Landes und die Nacherzählung von Hintergrundgeschichten der Charakter, die, überraschender Weise, nicht so langweilig gestaltet sind wie in anderen Manga.

Wie ist NnT zu bewerten? Nun, dabei muss man nicht nur beachten, worin er seine Stärken und Schwächen hat, sondern auch, was seine Ambitionen waren.
Auf der einen Seite sind seine Charaktere durchaus anderen nachempfunden und nicht gerade einzigartig und die Story selbst haut mich auch nicht aus den Socken, aber auf der anderen Seite sind die Kämpfe hervorragend, die Welt lebendig und kreativ, die Skills der Charaktere durchdacht und passend, und auch sind, wie erwähnt, die Hintergrundgeschichten durchaus interessant, und sogar teilweise Highlights in diesem Manga. Mir persönlich hat er sehr gefallen, ich möchte nicht sagen, dass er ein Geniestreich ist, doch unterhält er, und da das sein primäres Ziel war, kann ich hier nur wenig kritisieren.
Da Suzuki Nakaba in diesem Manga nie darauf hinwies, dass die Geschichte voll von genialen Intrigen und Plottwists sein sollte, sondern bloß interessante Kämpfe darstellen soll, die von liebevoll gezeichneten Charakteren ausgetragen werden, hat er m.E. sowohl eine perfekte Erzählweise, als auch das bestmögliche Design dafür gewählt. In der Hinsicht der Erwartungshaltung an diesen Manga, war dies also ein voller Erfolg, und das ist meiner Ansicht nach auch der Grund dafür, warum er mir, und vielen anderen, so gefällt. Er gibt dem Leser das, was er ab dem ersten Moment erwartet hat, nicht mehr und nicht weniger: super!
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Avatar: Mnwhllswhr#3
Actionreiche Unterhaltung, mit Potenzial für mehr

Nanatsu no Taizai oder "The Seven Deadly Sins" legt einen eher holprigen Start hin, ehe es dem Leser ans Herz wächst. Die Handlung lässt sich erst einmal darauf herunterbrechen, dass ein mittelalterliches "Brittanien" vor den "Holy Knights" gerettet werden muss, nämlich durch die "Deadly Sins" - sieben angebliche Kriminelle, die eine der biblischen Todsünden begangen haben. Eine Prinzessin auf der Flucht vor den Holy Knights trifft dabei auf Protagonist Meliodas, der erst einmal spielend sämtliche Feinde aus dem Weg räumt. Begleitet wird das Pärchen von einem ... Schwein, ja, später weiteren der Deadly Sins. Ziel ist es, alle sieben zu rekrutieren.

So weit, so schlecht. Zu Beginn mutet das Abenteuer - auch aufgrund vorhersehbarer Kämpfe, flacher bis merkwürdiger Charaktere und detailliertem Fanservice - sehr formelhaft an, die Spannung bleibt aus. Jedoch zeigt der Patient schnell erste Zeichen einer Genesung: die vorgestellten Feinde werden rasch facettenreicher, als der Hauptcast, zeigen widersprüchliche Motive und Einstellungen. Zur Augenweide werden jedoch die Kämpfe, die ausgeglichene Kraftverhältnisse beibehalten und nachvollziehbar ausgehen. Neben Waffen- und Kampfkunst beherrscht jeder Charakter eine Spezialkraft, an Abwechslung mangelt es den Effekten nicht. Gegen Kapitel 52 mündet der Manga in ein Spektakel, das möglicherweise vier Sterne verdient hätte, falls das Niveau beibehalten wird. Selbst der augenscheinlich platte Hauptcast durchläuft unerwartete Entwicklungen. 

Durch die Konzentration auf Kämpfe lässt der Manga Psychologie oder eine allzu ausgeklügelte Handlung vermissen. Auch die Charakterdesigns bleiben allerhöchstens Durchschnitt. Schwere literarische Fehltritte oder Peinlichkeiten leistet sich der Mangaka aber selten. Manche der Antagonisten, sowie die zunehmend mehrdimensionale Handlung lassen vermuten, dass Suzuki durchaus das Potenzial zu "hoher Kunst" besitzt. Er schafft stattdessen ein leicht verdauliches Actionspektakel - mit Daseinsberechtigung, ohne Zweifel.
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Titel

  • Japanisch Nanatsu no Taizai
    七つの大罪
    Status: Laufend
    Veröffentlicht: 10.10.2012 ‑ ?
    Bände / Kapitel: 33 / 284
    Publisher: Kodansha Ltd.
  • Englisch The Seven Deadly Sins
    Status: Laufend
    Veröffentlicht: 14.01.2014 ‑ ?
    Bände / Kapitel: 28 / 281
  • Deutsch Seven Deadly Sins
    Status: Laufend
    Veröffentlicht: 17.03.2015 ‑ ?
    Bände / Kapitel: 21 / 127
    Publisher: Carlsen Manga

Bewertungen

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