Spice & Wolf (Manga) ➜ Forum ➜ RezensionenOokami to Koushinryou / 狼と香辛料

  • TypManga
  • Bände / Kapitel16 / 100
  • Veröffentlicht27. Sep 2007
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Manga Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Manga „Spice & Wolf“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: Pilani#1
Da sich der Anime ja größter Beliebtheit erfreut, aber anscheinend niemand den Manga kommentieren möchte, werde ich das hiermit machen.

Groß ist die Überraschung für den fahrenden Kaufmann, als er eines Nachts unter der Plane seines Pferdewagens, auf einem Haufen Marderfelle schlafend, ein wunderschönes, nacktes Mädchen vorfindet. Doch noch erstaunlicher ist, dass der ungebetene Gast anscheinend einen Wolfsschwanz und kleine Wolfsohren hat.

So trifft der junge aber engagierter Händler Craft Lawrence auf die neckische Erntegottheit Holo.

Nach der gelungenen Flucht aus dem Dorf, dem sie viele Jahre eine reiche Ernte beschert hat, hat sie nur noch den Wunsch ihre weit im Norden liegende Heimat Yoitsu wiederzusehen.
Obwohl Lawrence die Entscheidung, ob er ihr dabei helfen soll nicht sofort fällt, bittet Holo ihn darum, ihn auf seinen Reisen begleiten zu dürfen.

(Ich muss hier unbedingt anmerken, dass sich die Handlung zwischen Manga und Light Novel nur minimal unterscheidet, der Anime wartet hier leider mit einigen wenig gelungenen Änderungen auf.)

Die Genialität dieses Mangas, der auf der Light Novel von Isuna Hasekura basiert, ruht auf drei mächtigen Säulen:

Erstens, die sehr dichte und interessante Mittelalterwelt und die fast schon akribischen Beschreibungen des Handelswesens aus jener Zeit. Man kann hautnah miterleben wie Handelshäuser, Gilden, Handwerker und Bauern unter dem Einfluss einer immer mächtiger werdenden Kirche leben, arbeiten und um ihr täglich‘ Brot kämpfen.

Zweitens, die überragenden Zeichnungen von Keito Koume.
Die Qualität und der Detailgrad steigen ab dem zweiten Band sogar noch und einige Hintergründe und ganzseitige Artworks kann man durchaus als Kunstwerke bezeichnen. Das ursprüngliche (grandiose) Charakterdesign von Jyuu Ayakura wurde im Manga perfektioniert und überragt das des Animes um Längen.
Ich kann auf alle Fälle behaupten, dass der Manga optisch der Exzellenteste und Stimmigste ist, der mir bisher unter die Augen gekommen ist.

Und Drittens, die Charaktere.
Selten ist mir in einem Manga oder Anime ein so ausgewogen sympathisches Paar untergekommen.
Lawrence zeigt Holo, die Jahrhunderte an das Dorf Pasloe gebunden war und dabei vereinsamte, die neuen Wunder seiner Welt. Im Gegenzug bereichert das lebensfrohe und spontane Wolfsmädchen sein Händlerleben. Und langsam erblüht zwischen den beiden eine zarte und verspielte Romanze.

Ich kann an dieser Stelle nur weitere Vergleiche zum Anime anstellen und - zumindest für mich – feststellen, dass gerade diese kleinen, intimen Augenblicke im Manga um ein vielfaches intensiver und stimmiger dargestellt sind. Alles in allem wird der Anime Holo und Lawrence nicht vollkommen gerecht. Zu viele Szenen werden durch die mäßigen Animationen leider gestört oder wurden leicht geändert.

Ich kann dem Manga zu Spice & Wolf nur meine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen. Wer den Anime schon toll fand wird mit dem Manga auf jeden Fall eine Freude haben und denjenigen, die von Holo und Lawrence noch nichts gehört haben, oder noch unschlüssig sind, kann ich nur sagen: Greift einfach zu! Bei Light Novel (Englisch) oder Manga ist egal.
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Avatar: Xaardas
V.I.P.
#2
"Diese Rezension ist auf Basis der 10 bereits erschienenen Bände erstellt. Ich werde, sofern sich dazu etwas ändert die Rezension anpassen."

Die Mangafassung zu Ookami to Koushinryou ist wie der "gleichnamige Anime" und die "Light Novel" eine durchweg gute und durchdachte Erzählung, welche mit liebevollen Charakteren und spannenden Geschichten zu überzeugen weiß.


Setting:

Ookami to Koushinryou spielt in einer Zeit, die in etwa im Mittelalter angesiedelt ist. Die Welt befindet sich im Umbruch, in dem die Menschen aufhören an Heidnische Götter zu glauben und die Lehren der Kirche des "rechten Glaubens" annehmen (Ein Gott für alles). Zu dieser Zeit begleiten wir einen fahrenden Kaufmann und eine heidnische Erntegöttin in Menschengestalt auf ihrer Reise in ihre Heimat. Auf dieser Reise erleben die beiden dann die unterschiedlichsten Abenteuer, welche jedes für sich sehr unterhaltsam gemacht sind. Dabei ist jede Situation in die Lawrence und Horo geraten unterschiedlich gestaltet, sodass nie Langeweile aufkommt.
Besonders hervor zu heben ist die charakterliche Entwicklung, welche gut in die Geschichten eingewoben wurde.


Charaktere:

Eine weitere, große Stärke der Geschichte sind die Charaktere, bei denen sehr viel Wert auf Tiefgang gelegt wurde.
"Kraft Lawrence", ein junger und geschickter fahrender Kaufmann, welcher durch die Lande reist und seine Geschäfte möglichst Gewinnbringend abschließen will. Er hat ein gutes Herz und ist für sein Alter selbst für einen Kaufmann schon sehr gerissen. Sein großer Traum ist es, sein Dasein als fahrender Kaufmann hinter sich zu lassen und sesshaft zu werden. Er wird von "Horo", einer heidnischen Fruchtbarkeitsgöttin, welche in den Ländereien in denen sie für die Ernte gesorgt hatte nicht mehr benötigt wird, begleitet. Sie möchte nach Jahrhunderten der Einsamkeit wieder in ihre Heimat reisen und so schließt sie sich Lawrence an. Die beiden erleben zusammen Abenteuer, lernen neue Menschen kennen, gewinnen dabei oftmals Freunde und auch die beiden selbst kommen sich näher. Die scharfe Zunge von Horo ist dabei mehr als einmal für eine Überraschung gut und bringt Lawrence ein ums andere mal in Verlegenheit. Bei der Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen den Beiden lässt man sich sehr viel Zeit, was auch gut ist, da der Manga sich so hauptsächlich um die charakterliche Entwicklung der Haupt-, sowie Nebencharaktere kümmern kann, was bei manch anderem Manga völlig außer acht gelassen wird.
Die Nebencharaktere kommen nur in der jeweiligen Arc vor, bekommen aber durch den oben schon gelobten Tiefgang auch selbst genug Profil, sodass man sich als Leser gut und gerne an die Erlebnisse erinnert, was dem Manga einen weiteren Wiedererkennungswert gibt.


Zeichenqualität:

Hochwertig und detailliert, aber dabei gleichzeitig nicht überladen wirkend. Bei der Manga-Adaptation wurde viel Wert auf die Qualität gelegt. Das trifft auf die Hintergründe zu, sowohl als auch auf die Charaktere. Dabei fällt auf, dass Gesichter etwas einfacher gehalten wurden (z.B. das Fehlen von Wimpern usw.), ohne dabei zu Simpel oder gar Einheitlich zu wirken (mal Markante Gesichter, mal etwas Rundlicher usw.). Dafür ist aber sehr viel Detail in die Kleidung und die Darstellung der Städte geflossen, was ein sehr authentisches Gefühl für die Zeit in der sich das Geschehen abspielt vermittelt. Dieser gut überlegte Mix ist es dann, welcher dem Manga ein einmaliges Gesicht gibt.


Fazit:

4,5 von 5 Sternen mit dem Potential ein Meisterwerk zu werden. Das ist die vorläufige Bewertung für diesen Manga, der in so ziemlich allen Belangen brillieren kann. Die vielfältigen und detaillierten Abenteuer von den beiden sympathischen Hauptcharakteren "Lawrence" und "Horo" sind eine Augenweide und machen es nur schwer auf den nächsten Band/Kapitel zu warten.
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Avatar: FaceFaultTV#3
  • Story
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  • Charaktere
Ninjas sind wohl die coolsten Krieger die es gibt, super geheime special moves und lautloses killen gehört zu ihrem repertior. Und um genau jene Krieger geht es in Masashi Kishimotos Manga Naruto.
1999 erschien Naruto im Weekly Shonen Jump Magazin des Shuueisha Verlages. Und begeisterte weltweit die Massen, momentan ist er der 4t erfolgreichste Manga allerzeiten mit über 220 Millionen Verkauften Kopien. Die Story steht dabei im Mittelpunkt und dreht sich um den Jungen Ninja Anwärter Naruto Uzumaki, ein wahrlich freches Kind welcher von den Bewohnern seines Dorfes Konohagakure aber gemieden wird, denn in ihm schlummert der Geist des 9 Schwänzigen Fuches, welches paar Jahre zuvor das Dorf fast völlig zerstörte. Aufgehalten wurde der Kyuubi wie man ihn nennt,
vom Herrscher über des Dorfes dem sogenannten Hokage, dieser opferte sein Leben und das seiner Frau um das Dorf und auch ihr Kind zu retten. Dieses Kind war Naruto. Ohne Eltern aufwachsend, ist es verständlich wieso Naruto ein Aufmerksamkeitsdefizitssyndrom hat und immer scheiße baut um von den anderen gesehen zu werden. Sein einzigster Wunsch? Naruto möchte Hokage werden, damit alle zu ihm aufsehen und ihn bemerken. Dies ganze gestaltet sich sichtlich schwer, denn immerhin muss er erst mal die Ninja Schule abschließen und lernen ist nunmal nicht Narutos stärke. Als die Story vorranschreitet, wird er in ein Team gesteckt bestehend aus Kakashi Hatake einem Erfahrenen Ninja und dem Leader der Gruppe. Sasuke Uchiha einem Genie was die Ninjakunst angeht, welcher aus dem Berüchtigten Uchiha Clan stammt, die bekannt sind für ihre überaus starke augentechnik das Sharingan. Doch Sasuke hat ein Dunkles Verlangen er möchte seinen Bruder töten, welcher seinen gesamten Clan auslöschte. Und zu guterletzt haben wir dann noch
Sakura Haruno, eine Kunoichi also ein weiblicher Ninja, welche Unheimlich in Sasuke verliebt ist, gleichzeitig ist sie aber auch der Love Interest für Naruto. Na dieses Team kann ja nur schiefgehen. Zusammen erleben sie eine große anzahl an
abenteuern, bis es irgendwann der große Plottwist eintritt und Sasuke das Dorf verlässt um sich Orochimaru einem abtrünnigen Ninja anzuschließen um sein Ziel ein Schritt näher zu kommen. Doch das ist noch lang nicht alles, eine weitere
Böse Organisation sucht nach dem Geist des Neun Schwänzigen Fuchses und 8 weiteren Geistern um mit ihnen die Welt zu erobern. Zu jener Organisation gehört auch Sasukes Bruder.
Das ganze ist dann gefolgt von einem Timeskip wo wir dann 2 Jahre später die etwas erwachseneren Charaktere vorfinden, und die Story schreitet voran mit vielen neuen Plotwists, doch hier in Naruto Shippuden wie es nach dem Timeskip heißt, zieht sich das ganze und wird irgendwie kurios. man weiß nicht mehr wirklich wer der gut und wer böse ist. Um dann in einen alles entscheidenden Endkampf zu gehen mit jemanden den wir vorher nie gesehen oder gehört haben.

Die Story began wirklich stark, es waren viele tiefe emotionen versteckt und war immer spannend. Doch mit zu vielen Antagonisten verstrickungen und verwirrungen verliert sich die grundstruktur der story leider und das pacing stimmt vorne und hinten nicht mehr. Charaktere werden einfach abgefrühstückt und der tiefgang der serie geht etwas verloren. Ich fand zwar dennoch den letzten Arc von Naruto nicht das tragischste der Manga Geschichte. Aber leider konnte die zweite Halbzeit von naruto nicht mit dem anfang der serie mithalten was sehr sehr schade ist, denn viel potenzial
bot sich noch. Charaktere auf die man tiefer hätte eingehen können, storystränge die man hätte besser aufgreifen können und vorallem mal ein cleanup der antagonisten.

Hier mal eine kleine Spoilerwarnung für das Ende von Naruto. Zuerst wird Orochimaru als Antagonist vorgestellt
als abtrüniger Ninja, dann Sasuke als dieser Flüchtete und eine Puppe Orochimaruos werden sollte, doch dann wurde Orochimaru letztenendes eine Puppe von Sasuke. Dann kommt die Geheimorganisation Akatuski, wo wir Pain gegenübertreten, der dann als noch mächtigerer Antagonist vorgestellt, doch dann erfahren wir das Pain oder auch Yahiko wie er eigentlich heißt nur eine Puppe ist und eigentlich schon tod ist, denn hinter ihm steckt sein Jugendfreund
Nagato. Doch auch dieser ist wiederrrum nur eine Puppe und zwar für den eigentlichen Anführer von Akatsuki und zwar Tobi, bzw. Obito Uchiha wie er in echt heißt. Dieser ist der ehemals beste Freund und teamkamerad von Kakashi.
Doch es wäre nicht Naruto wenn nicht auch Obito nur eine Puppe wäre und zwar für niemand geringeres als madara uchiha, dem stärksten uchiha den es jemals gab, der sich seit ewigen zeiten irgendwie am leben erhält um rache an konohagakure zu nehmen. Er erlangt seine alten kräfte zurück und noch mehr um dann nur als Puppe für die nette
Dame zu enden welches das chakra also die kraft der ninjas erfunden hat. Diese wird dann relativ schnell abgehandelt
und damit ist naruto zu enden. Lauter Puppengegner.

Also story technisch hätte das ganze wirklich anders laufen können. Technisch gesehen ist Naruto ein sehr schön
anzuschauender manga, Masashi Kishimoto hat wirklich einige unfassbar schöne Panels gezeichnet.
Und dies hilft auch gut dabei, die stimmung weiter oben zu halten, auch wenn gegen ende die story wirklich den boden unter den füßen verliert. Dennoch muss ich sagen, hat mir der Manga sehr gut gefallen, auch mit dem Wissen das ich jetzt habe über das Ende von Naruto, würde ich jedem dazu raten diesen Manga zu lesen. Es hält wirklich viel spannung gute charaktere und extrem geile kämpfe. Aber ihr müsst einfach leidensfähig sein gegen ende. Ich hoffe dieses kleine review hat euch gefallen.

Für alle die Lieber mein Video Review schauen klickt auf die Spoiler:
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Titel

  • Japanisch Ookami to Koushinryou
    狼と香辛料
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 27.09.2007 ‑ 27.12.2017
    Bände / Kapitel: 16 / 100
    Publisher: Media Works
  • Englisch Spice & Wolf
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 20.04.2010 ‑ 11.12.2018
    Bände / Kapitel: 16 / 100
    Publisher: Yen Press
  • Deutsch Spice & Wolf
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 15.02.2011 ‑ 19.11.2018
    Bände / Kapitel: 16 / 100
  • xx Synonyme
    Spice and Wolf

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