Der Yuri-Manga-Vorstellungsthread

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Der Yuri-Manga-Vorstellungsthread

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Avatar: serenityThemenstarter#1


Willkommen in der wunderbaren Welt der Yuri-Manga. Wie in Pilop's Schwesterthread auf aniPodium soll auch hier nach und nach eine Sammlung an lesenswerten Yuri-Manga entstehen. Es gelten die gleichen Regeln:

1) Nur Manga, die mehrere Kapitel haben, also keine Oneshots (Extras zählen auch nicht).
2) Nur Vorstellungen, keine Diskussionen über die Manga
3) Der Aufbau sollte Bild, Autor, Kurzbeschreibung, persönliche Anmerkungen, den (aktuellen) Umfang des Manga und - falls vorhanden - Linzenzierungen enthalten, wenn möglich auch in einer ähnlichen Formatierung wie das unten zu sehende Beispiel.

Das bedeutet auch, dass keine inhaltlichen Fragen oder Fragen nach weiteren Empfehlungen (hierfür bitte den vorgesehenen Thread nutzen) gestellt werden. Ein Posting, sollte es keine Empfehlung enthalten, ist demnach nicht erwünscht.

Ich werde zunächst die bisherigen Manga von aniPodium übertragen, gekennzeichnet, von wem diese stammen.

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Citrus von Saburouta

 
BeschreibungDurch die erneute Heirat ihrer Mutter ändert sich für Yuzu einiges. Vom Typ her ein modebewusstes und eher aufmüpfiges Mädchen, muss sie nun eine konservative Mädchenschule besuchen, was auch ihren eigentlich gefassten Vorsatz endlich einen Freund zu finden in weite Ferne rücken lässt. Gleich nach ihrer Ankunft gerät sie mit der Schülerpräsidentin Mei aneinander, welche mit ihrer überkorrekten und kalten Art das genaue Gegenteil von Yuzu darstellt, die nichtsdestotrotz aber eine nicht unerhebliche Wirkung auf das trotzige Mädchen hat. Dem nicht genug, stellt sich ihre neue Widersacherin dann auch noch als ihre neue Stiefschwester heraus, doch muss Yuzu schon bald feststellen, dass sich hinter Meis korrekter, emotionsloser Fassade mehr verbirgt, als es den Anschein hat.

Der Reiz des aktuell noch laufenden Manga liegt sicher in der ungewöhnlicheren Ausgangssituation. Dass es zwei völlig konträre Persönlichkeiten sind ist ja nichts Neues, aber Meis Verhalten überrascht zunächst und ist eher speziell und auch wenn es hier schnell Entwicklung gibt, bleibt man doch am weiteren Verlauf interessiert. Auch Yuri-Szenen bekommt man schnell präsentiert und der Zeichenstil ist ebenfalls ansprechend. Zunächst hatte es den Anschein als könnte der Manga in eine zu übertriebene Richtung abdriften, aber das wurde dann doch vermieden, auch wenn ich die Gefahr weiterhin sehe. Von den aktuellen Manga aber sicher einer der interessanteren. (Pilop)

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Derzeit 2 Bände
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Ab Februar bei Tokyop
Beitrag wurde zuletzt am 06.09.2017 um 13:05 geändert.
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Avatar: serenityThemenstarter#2
Ebisu-san to Hotei-san von Akira Kzuki

 
BeschreibungAls Mayo Ebisu in ihr Büro versetzt wird, ist Hotei alles andere als begeistert, wurde sie von ihr bei einem vergangenen Meeting ordentlich zurechtgewiesen. Ebisus Verhalten als Hoteis Kollegin hilft dann auch nicht dabei ihr Image aufzubessern. Sie ist verschlossen, unnahbar, überheblich und scheint nicht ihrer Arbeit nachzugehen. Darüber hinaus weigert sie sich strikt Überstunden zu machen. Hotei bringt dieses Auftreten schon fast zur Weißglut, doch drehen sich ihre Gedanken nur noch um Ebisu, wenn auch nicht unbedingt im positiven Sinne. Das ändert sich allerdings, als sie herausfindet, was hinter Ebisus Verhalten steckt.

Ein Manga, der (O-Ton Kelven) "mal etwas außer Yuri zu erzählen hat". Zur Minderheit der nicht in der Schule spielenden Yuri-Manga zählend, wird einem hier auch eine Geschichte mit dort nicht möglichen Themen erzählt, was die gewisse Abwechslung bringt. Die Handlung mal etwas anders und die Figuren sympathisch, fehlt es dem Manga eigentlich nur an einer größeren Portion Yuri, denn auch wenn es eigentlich eindeutig ist, ziert man sich hier davor die letzte Konsequenz zu ziehen, was im Gesamtpaket aber nur ein kleiner Wermutstropfen bei einem ansonsten sehr positivem Eindruck ist. (Pilop und, eh Kelven? :p)

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Japan1 Band (abgeschlossen)
Frankreichs.o. (Ebisu & Hotei)
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Avatar: serenityThemenstarter#3
Kimi Koi Limit von Moto Momono

 
BeschreibungIn der Highschool hat Sono ihre Liebe zu Sato gestanden, doch sie lehnte dies ab. Heute lebt sie als Schmarotzerin mit ihrer Freundin Hiroko in einem Apartment. Allerdings hat sie Sato noch immer nicht vergessen und als sie beim Sex mit Hiroko ihren Namen schreit, gerät sie in einigen Schwierigkeiten...

Kimi Koi Limit ist nicht spektakulär, bietet aber im Grunde alles an Yuri was man braucht. Dabei steht insbesondere Sono im Vordergrund, die ihre Gefühle zu Sato auch in ihrer neuen Beziehung nicht vergessen kann. Wie in der Beschreibung schon ersichtlich, kann man sich denken, in welche richtung es geht. Dabei wird auf übertriebenes Drama weitestgehend verzichtet. und es ist ausreichend interessant anzusehen, wie sich die Beziehung zwischen Sono und Sato entwickelt, und was das für Hiroko bedeutet. Die Charakter bieten dabei zwar kein übermäßges Profil, stören aber auch nicht.

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Avatar: serenityThemenstarter#4
Gokujou Drops von Hajime Miku

 
BeschreibungKomari hat einige Probleme ein Wohnheim in ihrer neuen Schule zu finden, bis sie dann über Umwege gerade in das hoch angesehene Wohnheim "Haraiso no Yakata" kommt. Leider musste sie sich für den Platz im Wohnheim dazu bereit erklären, die persönliche Dienerin der "Schulprinzessin" Yukio zu werden. Und die lässt keine Chance aus, um Komari an die Wäsche zu gehen.

Vorneweg: Wer keine gezeigten sexuellen Handlungen oder sexuelle Übergriffe/ Belästigungen sehen möchte, sollte sich überlegen hier einen Bogen drum zu machen. Meines Erachtens nach fehlt diesen aber dir schärfe, was bedeutet es mach eher den Eindruck, als wären die Ereignisse auch so von der Protagonistin nicht unerwünscht. Wie dem auch sei. Im Vordergrund steht die Beziehung zwischen Komari und Yukio. Letztere gewährt Komari unterschlupf im Wohnheim, jedoch nicht ohne einen Preis. Darunter fallen Dienstmädchentätigkeiten wie auch Belästigungen. Dabei entwickelt sich (mehr auf einer seichten Ebene) nach und nach eine Beziehungn zwischen den beiden, die bald über eine Master/ Servant Beziehung hinausgeht. Garniert wird das mit ebenfalls lesbischen und an Komari interessierten Nebencharakteren. Der Manga eignet sich insbesondere für diejenigen, die trotz starken sexuellen Aspekten auf sowas wie eine Story nicht komplett verzichten möchten, welche in dem Manga zwar oberflächlich aber in sich ausreichend konsistent bleibt. DIe Sexuellen Handlungen decken dabei von Liebesyuri über Incest bis Dom./Dev. und Belästigungen (manch einer mag es Rape nennen), eine hohe Bandbreite ab, ohne dabei zu extrem und explitzit zu wirken. Das meines Erachtens nach schöne Charakterdesign sorgt sogar für eine gewisse Ästhetik. (serenity)

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Avatar: serenityThemenstarter#5
Kuchibiru ni Suketa Orange von Rokuroichi

 
BeschreibungAls die Austauschschülerin Kanae von Tokyo auf Chizurus Schule wechselt, fühlt sich diese sofort zu dem hübschen und stylischen Großstadtmädchen hingezogen. Überraschenderweise hält sich das neue Mädchen an Chizuru und ihren Freundeskreis, doch während ihre Freundinnen Kanae näher kommen, fühlt Chizuru sie in immer weitere Ferne rücken, je stärker ihre Gefühle für sie werden.

Der Sammelband enthält zwei weitere Kurzgeschichten:

Tojitete ne, Kokoro: Nachdem ihre jüngere Cousine Kiwako bei ihnen einzieht, greift Azusas und ihre bereits enge Beziehung auch auf die körperliche Ebene über, doch beginnt damit für Azusa auch die Angst vor dem Ende ihrer gemeinsamen Zeit.

I Don't Know if This Is Love : Rio und Yui waren die besten Freundinnen, bis Rio ihr eines Tages ihre Liebe gestand. Yui willigte ein, ohne sich über ihre eigenen Gefühle wirklich bewusst zu sein, was in ihrer Beziehung nun zunehmend zu Tage tritt.

ie Hauptgeschichte, wie auch die Kurzgeschichten, leben Yuri auch wirklich aus, sprich enthalten Sexszenen. Sowas ist gerade bei Kurzgeschichten ein wenig gefährlich, da darunter meist die Handlung leidet, aber hier bekommt man ein passendes Verhältnis aus beidem hin und wirkt dadurch nicht zu plump. Die Hauptgeschichte nimmt sich natürlich mehr Zeit, spricht aber auch früh die sich entwickelnden fleischlichen Gelüste an, was sich angesichts der ansonsten sehr unschuldig wirkenden Chizuru als netter Kontrast erweist und letztendlich auch lebensnäher wirkt. Durch den starken Fokus auf Chizuru und deren Gefühle kommen die zwar gut zur Geltung, aber im Gegenzug wird Kanae vernachlässigt und schwächelt dadurch als Figur etwas bei der finalen Entwicklung. Herausragendes Merkmal der Geschichte bleibt damit die Darstellung des sich steigernden Verlangens Chizurus. (Pilop)

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Avatar: serenityThemenstarter#6
Prism von Show Higashiyama

 
BeschreibungMit dem Beginn des neuen Schuljahres, ihr erstes Jahr an der Highschool, bricht für Megumi ein neuer Abschnitt ihres noch jungen Lebens an. Und doch startet der Tag wie so viele zuvor, mit der Erinnerung an ihre erste und einzige Liebe aus einem längst vergangenen Sommer. Nicht einmal einen Tag verbrachte sie mit Hikaru an einem verlassenen Strand, aber diese Begegnung hat sie bis heute nicht vergessen können. Etwas, was sich in diesem Jahr ändern soll, denn Megumi hat sich fest vorgenommen, endlich über ihre Vergangenheit hinwegzukommen und ihr Glück in einer neuen Liebe zu finden. Doch schon die leiseste Hoffnung daran wird im Keim erstickt, als sie vor ihrer neuen Schule unvermittelt von einer schwarzhaarigen Schönheit umarmt wird und sich diese als eben jene Hikaru zu erkennen gibt. Mit der Tatsache konfrontiert, dass ihre große Liebe plötzlich vor ihr steht und darüber hinaus auch noch ein Mädchen ist, beginnt für Megumi an diesem Tag nicht nur ein neues Schuljahr, sondern auch die Suche nach ihren wahren Gefühlen.

Die Ausgangssituation in Prism laß sich zunächst vielversprechend, trotz des Schulsettings. Megumi ist verunsichert als Hikaru den ersten Schritt macht, und zunächst hat man den Eindruck, der Manga würde tatsächlich auch deutlicher das Umfeld eines lesbischen Paares bzw. lesbisch veranlagten Mädchen betrachten. Problematisch zeigt sich hier die plötzlich stark verwirrende Erzählweise des Mangaka (Welcher bis dato wohl nur im Hentai Bereich tätig war, insbesondere Lolicon, soweit ich recherchieren konnte). Es wirkt alles sehr bruchstückhaft und es mag sich nicht das Gefühl einstellen, als würde sich eine wirkliche Geschichte abzeichnen, oder als wüsste der Mangaka, wo hin die Reise gehen soll. Bspw. wird angedeutet, dass die Mädels gemobbt werden, aber diese Thematik bleibt plötzlich doch wieder völlig außen vor. Schön anzusehen sind dagegen die Szenen zwischen Megumi und Hikaru, welche zwar den ersten Schritt machte, dann doch ein wenig verunsichert ist, und Megumi die Führungsrolle übernimmt. Die Zeichnungen bei den körperlichen Annäherungen sind dabei recht hübsch gelungen, es gibt starken körperlichen Kontakt, aber keine richtigen Sexzenen.(serenity)

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Avatar: serenityThemenstarter#7
Girl Friends von Milk Morinaga

 
BeschreibungMari Kumakura ist eine unscheinbare Schülerin, die in den Pausen meistens alleine bleibt und keine wirklichen Freunde hat. Eines Tages wird sie aus heiterem Himmel von der populären, aufgeweckten Akko Oohashi angesprochen, die Mari kurzerhand in den Status einer Freundin erhebt und beginnt ihr die Freuden des Teenagerlebens näherzubringen. Nach und nach taut die schüchterne Mari auf und genießt schließlich ihr neues, interessanteres Leben und die Gesellschaft der Freunde, die sie nun mit Akkos Unterstützung macht. Doch mit der Zeit bemerkt Mari, dass sie in Akko weit mehr sieht als nur ihre beste Freundin...

Als einer der besten Vertreter des Genres darf Girl Friends natürlich nicht fehlen, möchte man eine Yuri Sammlung aufbauen. So umfangreiche und abgeschlossene Werke gibt es nicht so viele in dem Genre. Auch Girl Friends bedient sich dem Schulsetting, was aber nicht abschrecken soll, denn die Geschichte die sich hieraus ergibt ist erstaunlich plausibel, unterhaltsam und gefühlvoll. Wie die Beschreibung sagt, nimmt das ganze seinen Lauf, als Mari bemerkt, dass sie tiefere Gefühle für Akko entwickelt. Die Story zeigt hierbei zunächst Mari dabei, mit dieser neuen Situation zurecht zu kommen, und übernimmt dabei vorerst die Hauptrolle. Später ändert sich das, und Akko wird näher beleuchtet. Dieser Kniff ist gut gelungen, und somit hat man später nicht das Gefühl, dass einer der beiden Charaktere zu wenig beleuchtet würde. In Girl Friends steht eine eindeutige romantische Beziehung der beiden im Vordergrund, oder vielmehr der Weg dorthin, und dem auseindersetzen mit dieser Situation. Man mag das als zu lang gezogen wahrnehmen, tut letztlich dem Spaß keinen Abbruch.

Der Manga eignet sich für euch, wenn ihr eine abgeschlossene Geschichte lesen wollt, in der es eindeutig um eine Romanze zwischen zwei Frauen geht, ihr aber keinen Bedarf nach expliziten Sexzenen bzw. ein regelmäßiges vorkommen von diesen habt. (serenity)

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Avatar: serenityThemenstarter#8
Hana to Hoshi von Kario Suzukin

 
BeschreibungSeit ihrer Grundschulzeit war Sawako eine begeisterte Tischtennisspielerin und errang auch bei Turnieren diverse Erfolge. In der Mittelschule änderte sich das jedoch, denn dort traf sie in jedem Turnier auf Haru und verlor ohne Ausnahme gegen sie. Frustriert vom eigenen Unvermögen, gab sie das Tischtennisspielen auf, um sich in der High School nun neu zu orientieren. Ihr Plan, ihre sportliche Vergangenheit hinter sich zu lassen, wird jedoch sofort durchkreuzt, als Haru als ihre Mitschülerin vor ihr steht. Haru misst ihrer beider vergangenen sportlichen Konkurrenz oder auch nur dem Spiel an sich aber keine Bedeutung zu und sucht stattdessen die Nähe zu Sawako und bringt sie mit ihrem stoisch-verqueren Verhalten nicht nur einmal schwer aus dem Konzept. Sawakos Irritation wird schließlich auf einen neuen Höhepunkt gebracht, als Haru nach einem Weckversuch im Halbschlaf versucht sie zu küssen und ihr anschließend – ahnungslos von ihrer unbewussten Aktion – eröffnet, dass sie von ihr geträumt hat.

Ein weitgehend leichtherziger Manga, der sich nur gegen Ende etwas ernsthafter gibt, dessen Schwerpunkt und Stärke aber im humorvollen Bereich liegen. Sawako trägt als schrullig-putzige Heldin diesen Manga und hat mit der stoisch-verqueren Haru ein passendes Gegenüber. Die Kombination der Charaktere ist keine neue, wird hier aber gut umgesetzt und man hat schlicht Spaß an den sympathischen Figuren, was auch am gelungenen überzeichneten Mimenspiel liegt. Die ernsthafteren Teile verleihen die gewisse Würze, ohne dass man sich dabei Fehltritte leistet, so dass sich am Schluss ein befriedigendes, unterhaltsames Gesamtpaket ergibt. (Pilop)

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Avatar: serenityThemenstarter#9
Love Flag Girls von Itsumi Takahashi

 
BeschreibungSchon seit langem verzehrt sich Königin Beatrice in unsäglicher Trauer und scheint kaum mehr in der Lage sich an ihrem Leben zu erfreuen. Schuld daran ist der Verlust eines wertvollen Schmuckstücks, welches ihr von der berüchtigten Piratenbraut Maria gestohlen wurde. Unfähig den Kummer ihrer Mutter länger hinzunehmen, beschließt Prinzessin Lucia daher kurzerhand sich bei den Piraten einzuschleichen und das kostbare Kreuz zurückzuholen, um dem Elend ihrer Mutter endlich ein Ende setzen zu können. Allerdings entsprechen die Piraten so gar nicht ihrer Vorstellung vom bösen Seeräuber und vor allem die lebhafte Eliana sorgt dafür, dass sich Lucia an Bord des Piratenschiffs schon alsbald wie Zuhause fühlt.

Kurzweilige recht süße und alberne Geschichte mit der einen oder anderen Sexszene. Piraten sieht man in Yuri-Manga ja sicher nicht so häufig und wie man es schon erwarten mag ist die Crew hier natürlich vollständig weiblich. Die Comedy baut großteils auf den Kontrast zwischen Prinzesschen (nein, nicht die von der hochnäsigen Sorte ;-) und scheinbar sorglose Piratenbraut auf. Einen kleinen Plot gibt es auch, aber der Verlauf ist weitesgehend vorhersehbar. Die Mädels kommen hier auch recht schnell zur Sache und eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit den Gefühlen braucht man hier nicht erwarten. Hier fragt sich dementsprechend auch keiner, ob es nicht seltsam sei es mit einem Mädchen zu tun oder so.
Jedenfalls... wer das Hauptpaar von Anfang an nicht süß findet oder wer Probleme damit hat, dass es schnell rund geht, der kann beruhigt schnell den Manga beiseite legen, mir hat er jedenfalls gefallen und das shoujo-hafte Charakterdesign hat mich ebenfalls angesprochen. (Eliholz)

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Avatar: serenityThemenstarter#10
Hatsukoi Shimai von Komao Mako

 
BeschreibungBei ihrem Besuch der Tsunojo Mädchenschule wird Chika Matsusato die Schülerin Haruna Kanzaki als Führerin zugeteilt. Chika ist sofort hin und weg von ihr und nach nur dieser kurzen Zeit, die sie miteinander verbracht haben, geht ihr Haruna nicht mehr aus dem Kopf. Sie beschließt alles daran zu setzen an der Schule aufgenommen zu werden, um so mit Haruna zusammen sein zu können. Als Chika nun aber tatsächlich an der Schule anfängt, muss sie feststellen, dass die Sache nicht so einfach laufen wird, wie sie sich gedacht hatte.

Hatsukoi Shimai reiht sich bei den zahlreichen Yuri-Manga mit Schulsetting ein und gehört hierbei zur leichtherzigeren Art. Relativ zu Beginn scheint sich ein wenig Drama in der Vergangenheit von Haruna anzubahnen, allerdings löst der Manga diese Situation recht zügig und glaubwürdig auf. Dafür konzentriert er sich lieber auf die beiden sympathischen Hauptfiguren und einen nicht unerheblichen Comedy-Teil, der durch die verschiedenen Persönlichkeiten gut funktioniert.
Die Beziehung des Pärchens geht nicht über das Küssen hinaus, hat man sich jedoch mit den Beiden angefreundet, tut es der Sache keinen großen Abbruch.
Neben Chika und Haruna gibt es noch einige Nebencharaktere an der Mädchenschule, die sich auch mit dem Thema Liebe zwischen Mädchen auseinandersetzen, doch deren Beziehungen werden erst zum Ende des Manga ein wenig aufgezeigt.
Ist man auf der Suche nach leichter Kost, kann man sicherlich mal einen Blick hinein werfen. (Viniacious)

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Avatar: serenityThemenstarter#11
Zenryaku, Yuri no Sono yori von Atsuhi Suga

 
BeschreibungYuri und Fujiwara könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Fujiwara eine Musterschülerin und Vorbild aller Mitschüler, sowie Liebling aller Lehrer ist, gilt Yuri aufgrund ihrer blonden Haare, ihrer eher verschlagen aussehenden Augen und ihres asozialen Verhaltens als Delinquentin. Was die anderen Schüler nicht wissen ist, dass Yuri gemeinsam mit einer Freundin in ihrer Freizeit Manga zeichnet und sie sich ihr Verhalten nur angewöhnt hat, da sie seit ihrer Kindheit aufgrund von Vorurteilen wegen ihres Aussehens ausgegrenzt wurde. So aber hat sich Yuri mit ihrer Situation schon fast abgefunden, ist aber genervt davon, wie alle anderen die ach so perfekte Fujiwara umschwärmen, die in Yuris Augen ihr wahres Wesen hinter ihrer immer freundlichen Maske versteckt. Umso schlimmer trifft es Yuri dann, als gerade Fujiwara hinter ihr heimliches Hobby kommt und damit eine gewisse Macht über sie erlangt, die sie dazu verwendet, um sich zunehmend in Yuris Leben zu drängen.

ie Hauptgeschichte bedient sich wieder mal des Konzepts der sich anziehenden Gegensätze, wobei die beiden Mädchen letztendlich doch mehr gemeinsam haben, als es Yuri zunächst scheint. Als Hauptpaar funktionieren sie jedenfalls gut und haben durch Yuris Probleme mit Fujiwaras Art einen netten Witz am Laufen. Wie man leicht vermuten kann, dreht sich in der Geschichte auch viel um Schein und Sein und das Problem mit Vorurteilen, wobei man das die meisten Zeit auf einem angemessenen, nicht zu ernsten Niveau behandelt. Nur gegen Ende forciert man dann etwas zu sehr eine dramatischere Entwicklung, die es in meinen Augen nicht gebraucht hätte. Der zweite Kritikpunkt ist dann, dass man sich auch mit dem Yuri zurückhält und dahingehend eigentlich überhaupt erst in den abschließenden Specials Klarstellung bringt, was zwar angesichts der Handlung bzw. der Beziehungsentwicklung der Beiden nicht mal ganz unpassend ist, was aber trotzdem einen kleinen Wermutstropfen darstellt.

Die zweite enthaltene Geschichte baut auf einem ähnlichen Konzept auf, indem auch hier eine Außenseiterin im Mittelpunkt steht, die mit der Aufdringlichkeit eines anderen Mädchens überfordert ist und ihr als gebranntes Kind auch keinen Glauben schenken kann. Die Geschichte ist nett, wenn auch die Entwicklung in ihrer Kürze nicht ganz so überzeugend. (Pilop)

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Avatar: serenityThemenstarter#12
Futari to Futari von Akihito Yoshitomi

 
BeschreibungAyumi und Sayako teilen sich im Wohnheim ein Zimmer. Ihr Umgang miteinander ist allerdings alles andere als herzlich und vor allem Sayako verhält sich gegenüber Ayumi distanziert und abweisend. Was die beiden aber nicht voneinander wissen ist, dass beide von ihnen eine Beziehung mit einer älteren Frau haben. Als ihnen das durch Zufall klar wird, beginnt sich ihr Verhältnis zueinander schnell zu ändern.

Der Klappentext bringt eigentlich alles was zu diesem Manga gesagt werden muss auf den Punkt. Doch tatsächlich klingt due Aisgangslage spannender, als sich der Manga letztlich darstellt. Ayumi und Sayako finden recht schnell heraus, das die jeweils andere eine Beziehung mit einer anderen Frau haben. Kurioser weise sind diese beiden Frauen auch noch miteinander befreundet- was ein Zufall. Für alle vier ist dies natürlich zunächst eine Überaschung, und sie sehen sich einer neuen Situation gegenüber, die erst einmal verarbeitet werden muss. Doch ein interessantes Drama, was sich durch diese Ausgangssituation hätte ableiten lassen können, gibt es nicht. Zwar wird ein wenig auf auf das Verhältnis zwischen Ayumi und Sayako eingegangen, und auch die Sorgen die deren beiden älteren Partner aufgrund der Wohngemeinschaft der beiden haben, jedoch nur äußerst seicht und oberflächlich. Der Manga bleibt letzlich zu unspektakulär und ohne Wendungen, vorhersehbar und die Charaktere weitestgehend flach, obwohl versucht wird, sowas wie Charaktertiefe zu suggerieren. Ohne erfolg. Was den Titel aber zu gute zu halten ist, ist das schöne Charakterdesign und eindeutiges Yuri inklusive Sexzenen. Wer also keinen Wert auf eine besonders anspruchsvolle Story, aber Bettgeschichten sehen möchte, ohne jedoch in den Hentaibereich einzutauchen, wird hier durchaus seine Befriedigung finden können. Unsympathisch ist der manga jedenfalls nicht. (serenity)

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Avatar: serenityThemenstarter#13
Cirque Arachne von Saida Nika

 
QuelleTeti stößt als neuestes Mitglied zum Cirque Arachne hinzu, einem Artistenzirkus, dessen Star die introvertierte Lotte ist. Schon als die extrovertierte Teti zum ersten Mal einen ihrer Auftritte sieht, ist sie begeistert und berührt von Lottes Eleganz und Präzision und als sie zunehmend mehr Zeit miteinander verbringen, bleibt das für beide nicht ohne Folgen.

Eine Yuri-Romanze, die ohne Drama, wenn auch nicht ohne ernstere Momente auskommt, gleichzeitig aber auch keine reine Komödie ist. Das Setting ist ungewöhnlich und bringt gleich einen gewissen Reiz in die Geschichte und natürlich fühlt man sich schnell auch ein wenig an Kaleido Star erinnert, auch weil man mit der aufgeweckten, positiven Teti und der intovertierten, ernsthafteren Lotte ein ähnliches Hauptpaar hat. Die Atmosphäre ist positiv-locker und die Figuren sind sympathisch. Die Handlung und damit die Romanze lässt man stetig voranschreiten, ohne zu gehetzt zu wirken, zumindest nicht mehr als es bei Einzelbänden in der Regel der Fall ist. Alles in allem schlicht eine sympathische, kurzweilige Geschichte, die einen befriedigt zurücklässt. (Pilop)

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Avatar: serenityThemenstarter#14
Asagao to Kase-san. von Hiromi Takashima

 
BeschreibungKurz vor den Sommerferien trifft Yamada beim alltäglichen Gießen der von ihr gepflegten Prunkwinden auf Kase. Kase ist die Spitzenläuferin der Schule und damit gemeinsam mit ihrer extrovertierten Art ein ziemliches Gegenteil der eher schüchternen und sportlich unbegabten Yamada. Trotzdem beginnt Kase ihre Nähe zu suchen, während Yamada für sich recht schnell bemerkt, dass sie für Kase mehr empfindet als nur Bewunderung.

Wenn man auf süße Geschichten steht, die ohne Drama auskommen, ist man bei Asagao to Kase-san. genau richtig. Die Geschichte ist sehr leichtherzig, wird dabei aber nicht so kitschig, wie man es eventuell erwarten könnte.
Beim Pärchen haben wir das gerne verwendete Konzept des Gegensatzes, wobei Yamada den Part der Schüchteren einnimmt und Kase den der beliebten Sportskanone. Auch wenn das wahrlich nichts Neues ist, sind mir die beiden als Paar sehr sympathisch geworden. Was den Yuri-Faktor angeht, bleibt es allerdings bisher beim Küssen.
Der Zeichenstil schwankt zwischen einigen schönen Zeichnungen und einem eher süßen Zeichenstil, der zur besseren Untermalung der Geschichte genutzt wird. (Viniacious)

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Avatar: serenityThemenstarter#15
Omoi no Kakera von Jin Takemiya

 
BeschreibungEpisoden aus dem Leben von Mika, einer lesbischen Schülerin, welche ihre sexuelle Orientierung auslebt (vorzugsweise mit älteren Frauen) und dabei bisher aber mehr ernüchternde bis hin zu schmerzliche Erfahrungen gemacht hat, ihr jedenfalls die wirkliche Liebe bisher verwehrt blieb. Mit ihrer nüchternen, auf andere mitunter abweisend wirkenden Art eckt sie schnell an und doch gelingt es ihr in der Schule eine echte, wenn auch vielleicht ungewöhnliche Freundschaft zu schließen, deren Folgen letztendlich weitreichender sind, als sie je geahnt hätte.

Ich kann vermutlich gar nicht so genau beschreiben, warum mir der Manga so extrem gut gefällt, aber ich will es dennoch versuchen. Zuerst einmal bekommen wir es hier mit einer Protagonistin zu tun, die für das Genre (und vermutlich auch generell) recht ungewöhnlich ist. Dazu steht ja auch schon was in der Beschreibung. Tatsächlich bekommt sie dann wie man es vermutlich erwarten würde einen Gegenpart, nur stößt dieser Gegenpart bei ihr dann doch auf ungewöhnlich wenig Gegenliebe. Sprich, als Leser bin ich mir den Ausgang der Geschichte gar nicht so recht bewusst, zumal auch noch einige andere Charaktere eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Aber vielleicht habe ich auch nur Angst, dass aus dem Titelpaar nix wird. D: Jedenfalls vermittelt der Manga mir das Gefühl, dass es nicht so kommen muss wie das Titelbild suggeriert.
Was ich damit sagen will, ist vermutlich, dass die Geschichte ungewöhnlich wenig idealisiert ist und dementsprechend auch immer einen leicht bitteren Beigeschmack hat. Eine leichtherzige Romanze sollte man hier eher weniger erwarten. Die Einleitung spricht auch von "Episoden", was ich noch näher erläutern will. Aufgrund der vielen wichtigen Charaktere hat Heldin Mika mal mehr und mal weniger mit der einen oder anderen Person zu tun, weswegen nicht der rote Faden auftauchen wird, den man von einer Romanze erwarten würde und es auch kleine Sprünge gibt. Es geht zweifelsohne um die Liebe in diesem Manga, aber es ist nicht nur eine Liebe, über die hier erzählt wird und das macht den Manga denke vielschichtiger und interessanter als ich es bei random Yuri-Manga, wo ich mir dachte ich les mal rein, erwartet hätte. ;D (Eliholz)

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