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Allgemeine Themen und Diskussionen rund um derzeit laufende Animeserien

Sora Yori mo Tooi Basho

Avatar: Pilop

V.I.P.

Themenstarter#1

Beschreibung Tamaki Mari ist schon im zweiten Jahr der High School angelangt, als sie mit Schrecken feststellt, dass alle ihre Vorsätze für ihre High School Zeit bisher unerfüllt blieben. Keine spontanen Reisen, kein Schulschwänzern, kein gar nichts. Immer wieder schreckt sie im letzten Moment davor zurück etwas Neues, Spontanes, Unbekanntes zu tun und verbleibt so stets in gewohnten Bahnen. Zufall führt sie eines Tages jedoch mit Kobuchizawa Shirase zusammen, einem Mädchen, das sich aus sehr persönlichen Gründen fest vorgenommen hat in die Antarktis zu reisen. An diesem Vorhaben arbeitet sie unerlässlich und ungeachtet des Spotts und aller demotivierenden Kommentare ihres Umfelds. Mari ist beeindruckt von Shirases Willensstärke und sieht nun ihre Chance ihren eigenen Hang zum Zögern endlich zu überwinden und die große Reise zu machen, die sie sich solange vorgenommen hat.

   Vorlage: Original-Anime

   Studio: Madhouse

   Episoden: 12

PV

Episode 1:
Die Serie hat mir klar gemacht, dass ich mich diese Saison besonders wenig darüber informiert habe welche Anime laufen. Ich habe heute nämlich zum ersten Mal von ihr gehört. Sie war aber kein schlechter Start in die Saison. Zumindest in der ersten Folge hat es die Serie nämlich vermieden inhaltlich allzu naiv und bei den Figuren allzu oberflächlich zu sein. So wirkt Mari als Heldin zunächst mehr wie der Typ unbekümmert und energisch, nur damit sich dann herausstellt, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. Und auch bei Shirase hat man es vermieden sie zu extrem darzustellen. Ich habe bei der Folge eigentlich die ganze Zeit darauf gewartet, dass sie irgendwo stark danebengreift, aber dazu ist es nicht gekommen. Zumindest bis jetzt, denn irgendwie bleibe ich etwas skeptisch. Das Setting mit einer Antarktikexpedition von Schülerinnen lädt halt schon dazu ein den Realismus völlig links liegen zu lassen. Die Einstiegsepisode war aber sympathisch und besonders die Charakterinteraktion hat mir gefallen.
Beitrag wurde zuletzt am 02.01.2018 um 18:29 geändert.
Avatar: Neal

#2
Episode 1

Durch ihre verschollene Mutter hatte man sich jedenfalls gleich um einen roten Faden für den Anime gekümmert. Ich denke das er trotz des Settings ernst genug verlaufen wird, in der ersten Episode stand ja nun nicht bloßer Humor im Vordergrund, sondern auch seriöse Ansätze.

Der semi-reale Stil mit den sehr speckigen Charakteren bleibt noch (im neutralen Sinne) gewöhnungsbedürftig, man gewöhnt sich sicher daran, auch wenn es seine Zeit dauert. Größere Sorgen bereitet mir da der Protagonist. Solche überdrehten, bipolaren Persönlichkeiten sind Gift für meine morschen Knochen. Hoffentlich hampelt am Ende dann nicht die gesamte Truppe herum, quasi wie ihre neue Freundin zum Ende hin. Ansonsten gäbe es bislang nichts zu beklagen, die Stimmung wurde schon sehr schön in Szene gesetzt und insgesamt verlief der Einstieg wirklich rund. Mal schauen, ob und wohin sich dann eine Geschichte schlussendlich entwickelt.
Avatar: Aodhan

V.I.P.

#3
Episode 1
Ich find aber schon, dass die beiden ziemlich naiv sind. Es ist dieses Niedlich-Weltfremde, was für Mädchenklub-Animes natürlich typisch ist und irgendwie hat mich bei dieser Episode die Übertreibung gestört, auch wenn mir bewusst ist, dass sie lustig sein sollte. Naja, beim theatralischen Weinen bin ich mir nicht ganz so sicher. Mari kommt mir trotz ihrer Marotte schon wie eine "Genki" vor.

P. S. Ich hab extra nachgeschaut: 1000000 Yen sind gerade mal 7500 Euro. Da muss sie noch ein paar Jahrzehnte arbeiten.
Avatar: Pilop

V.I.P.

Themenstarter#4
Naiv sind sie natürlich immer noch, aber da hat es in derlei Serien echt schon Schlimmeres gegeben. Man hat eben noch nicht völlig den Bezug zur Realität verloren. Aber wie gesagt, prinzipiell sehe ich dahingehend auch die größte Gefahr für die Serie. Gut möglich, dass das noch völlig in Richtung weltfremder genki-Mädchenklub abgleitet, aber die erste Episode hat zumindest noch Potential für einen anderen Verlauf gezeigt.
Avatar: Neal

#5
Es würde mich allgemein interessieren was eine jap. Jugendliche verdienen kann. In Deutschland hätte sie für die 7500€ schon in der Grundschule kräftig schuften müssen, und andere Einkommensquellen wurden nicht genannt. Japaner scheinen allerdings kein JArbSchG bzw. ein BBiG zu kennen, jedenfalls wird in den (Schul-)Anime nie sonderlich zwischen minderjährigen und volljährigen Angestellten differenziert. Ich kann mir vorstellen, dass auch OberschülerInnen dadurch bereits höher entlohnt werden.
Avatar: R.Rook

V.I.P.

#6
#1:
Ich hab als Kind mal ein Jugendbuch gelesen (Name vergessen), in dem eine Horde Kinder aufbrach, um das verunglückte Luftschiff von Umberto Nobiles Polarexpedition 1928 zu suchen und die Leute da zu retten. Die Kids kamen nach einer Reihe von Abenteuern bis 100 km nördlich der Stadt, von der aus sie aufgebrochen waren (ich glaube, es war Prag). Die Message war ganz klar: Der Weg ist das Ziel! Ich war hin und weg von dem Buch damals...
Ich vermute, dass die Mädels trotz ihrer Naivität hier weiter kommen werden. Vielleicht sogar tatsächlich bis ans Ziel. Immerhin hat die Schwarze einen bekannten Namen, das könnte noch zum Türöffner werden. Aber wenn nicht, empfände ich es auch nicht als schlimm. Mir passt das so.
Außerdem: In diesem Bildband, den die Zaghafte aus der Bibo mitnimmt, haben sie den Mpemba-Effekt richtig dargestellt. Die Auroras waren auch wirklichkeitsnah. Wenigstens naturwissenschaftlich scheint die Serie schon mal kein kompletter Müll zu werden.
Beitrag wurde zuletzt am 05.01.2018 um 23:31 geändert.
Avatar: OPYoshi

Moderator

#7
Folge 1

Habe die Serie erst vor kurzem in meine Liste aufgenommen, weil ich mir noch unschlüssig war, ob die was für mich ist. Nach einigen Kommentaren hier ist es nun so weit.
Mir hat die erste Folge sehr gut gefallen. Es ist schön, wenn Leute versuchen ihren Weg zu gehen. Nur etwas komisch, wie die dann einfach abhauen und gut ist. Hätte sicherlich eine Menge Theater gegeben. Hoffen wir mal, dass die Serie auch weiterhin gut wird.
Avatar: Neal

#8
Episode 2

Die zweite Episode lässt mich unzufrieden in der Luft hängen. Ich hatte ja gedacht, dass sie sich gleich als Schwarze Passagiere aufs Schiff schleichen, bzw. zumindest einen illegalen Plan verfolgen werden. Aber ganz seriös als offizielle Teilnehmer ab Australien teilnehmen zu wollen klingt schon deutlich abstruser. Und andererseits wird nebenbei die eigentliche Expedition hinausgezögert, bei 12 Episoden sollten jedenfalls nicht zu viele Episoden für den Einstieg verbraten werden.

Dafür gefallen mir die Mädchen nun richtig gut, zum einen was den Charakter anbelangt, und dann ihre Dynamik untereinander. Wobei besonders die Verfolgungsjagd in Shinjuku diesmal herrlich gewesen war, auch im Hinblick auf die Animationsqualität. Als Coming of Age über drei quirlige Mädchen wäre das sicherlich ein erstklassiger Anime.
Avatar: Aodhan

V.I.P.

#9
Episode 2
Die Folge hat mich an die Animes von P. A. Works erinnert und das ist kein gutes Zeichen. Mir ist das alles schon zu albern und hyperaktiv (Mari hat anscheinend schnell vergessen, dass sie unsicher ist), was zwar bei solchen Animes ziemlich normal ist, aber hier irgendwie nicht passt. Eine halbwegs ernste Geschichte über die Suche nach der Mutter würde mir besser gefallen, auch wenn bei der mit einem Happy End wohl nicht zu rechnen wäre. Das ist bei Shirase natürlich schon romantisierter Optimismus, nach drei Jahren noch darauf zu hoffen, ihre Mutter lebend vorzufinden. Vielleicht wurde sie ja eingefroren und muss nur wieder aufgetaut werden.
Avatar: OPYoshi

Moderator

#10
Folge 2

Also die Verfolgungsjagd war ja genial, unterhaltend und ziemlich gut animiert. Etwas entsetzt hingegen, wie sie auf das Schiff wollen. Eigentlich habe ich ja gehofft, dass die zwar über Umwege, aber legal draufkommen wollen und nicht durch so ein Hintertürchen. Wahrscheinlich wird die vierte im Bunde sie auf das Schiff bringen.
Etwas Angst habe ich noch, dass die Expedition zu kurz kommt. Bis jetzt ging es nicht ansatzweise voran und die vierte wurde nur kurz am Ende gezeigt. Nicht, dass die auch noch eine Folge bekommt und dann noch eine Folge brauchen, um nach Australien zu kommen. Dann ist ein drittel der Serie für nichts weg.
Avatar: R.Rook

V.I.P.

#11
OPYoshiFolge 2 ... Bis jetzt ging es nicht ansatzweise voran ...

#2:

Hihi, so kann sich die Wahrnehmung unterscheiden. Bei mir geht das bisherige Fazit nämlich so: Innerhalb von zwei Folgen sind sie von "Naja - nicht wirklich real, dass sie das schaffen" hin zu "Oh, so könnte es tatsächlich gehen" gekommen.

Bei einer mit öffentlichen Mitteln finanzierten Fahrt wären sie nur illegal (als blinde Passagiere) mitgekommen - oder vielleicht über eine tränendrüsige Medienkampagne der Schwarzhaarigen. Privat können sie vollkommen legal mitfahren, wenn sie ihre Eltern und die Expeditionsleitung überzeugt kriegen. Und am besten dazu noch einen nerdigen Bitcoin-Yenmilliardär, der in seiner Highschoolzeit den Schulmädchenzug verpasst hat... oder so. Oder vielleicht ist die vierte im Bunde einfach nur reich? Kohle muss halt noch ran!

Eine Folge werden sie mindestens noch brauchen. Außerdem möchte ich gern wissen, wie sie sich vorbereiten. Bis jetzt kann das alles wirklich so passieren - bis auf die alberne Verfolgungsjagd vielleicht. Aber dafür ist es ein Anime und kein Dorama.
Avatar: Aodhan

V.I.P.

#12
R.Rook Bis jetzt kann das alles wirklich so passieren

Gerade die Ausgangslage finde ich sehr unrealistisch (ohne damit sagen zu wollen, dass ein Anime realistisch sein muss), eine echte Shirase würde wohl allenfalls nach den sterblichen Überresten ihrer Mutter suchen.
Avatar: R.Rook

V.I.P.

#13
AodhanGerade die Ausgangslage finde ich sehr unrealistisch (ohne damit sagen zu wollen, dass ein Anime realistisch sein muss), eine echte Shirase würde wohl allenfalls nach den sterblichen Überresten ihrer Mutter suchen.

"Im Nicht-Wahrhaben-Wollen wehrt sich unsere Seele mit ihrer Liebe dagegen, dass sich die Realität des Todes bewahrheitet."
(R. Kachler)

Ich bin da ein bissel vorbelastet. Ich habe nämlich ein Dorama gesehen, in dem es fast 11 Folgen á 45 Minuten dauert, bevor der Protagonist im Hirn soweit ist, sich den Fakt innerlich einzugestehen, dass seine Liebste wirklich tot ist.

Tief im Inneren wird Shirase wissen, dass ihre Mutter tot ist. Aber offiziell ist sie nur verschollen, es gibt also keine Leiche. Die Hoffnung lebt. Und erst, wenn sie ihre Mutter nach drei Jahre wirklich lebend fände, würde es unrealistisch werden.
Aber ich vermute jetzt mal, das wird nicht passieren.
Beitrag wurde zuletzt am 10.01.2018 um 22:49 geändert.
Avatar: Aodhan

V.I.P.

#14
 Ich habe nämlich ein Dorama gesehen, in dem es fast 11 Folgen á 45 Minuten dauert, bevor der Protagonist im Hirn soweit ist, sich den Fakt innerlich einzugestehen, dass seine Liebste wirklich tot ist.

Ja, Menschen können wegen eines traumatischen Erlebnisses psychisch erkranken, aber so will der Anime Shirase aller Voraussicht nach nicht darstellen. Also gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie geht davon aus, dass ihre Mutter nicht mehr lebt, und der Anime drückt sich darum, es zu sagen, oder sie hofft noch, sie lebendig vorzufinden.

Mir ist gerade noch eine Möglichkeit eingefallen, wie die Mutter gleichzeitig noch leben und trotzdem "verschollen" sein kann: Sie hat ihr Gedächtnis verloren! Nicht dass das glaubwürdig sein würde.
Avatar: R.Rook

V.I.P.

#15
Als sie 13 Jahre alt war, wurde ihr gesagt, dass ihre Mutter verschollen ist und auch nach längerer Suche nicht wiedergefunden wurde.
Das war's. Wenn sie gekonnt hätte, wäre sie schon als 13-jährige selbst suchen gefahren. Alle haben ihr kondoliert, aber niemand hat sie ernst genommen. Zu gefährlich, zu teuer. Das Nicht-Wahrhaben-Wollen ist an dieser Stelle nicht krankhaft. Wenn das meine Mutter gewesen wäre, hätte ich sie auch nicht sofort abgeschrieben.

Also hat sie drei Jahre lang gearbeitet und einen MegaYen angespart. Außerdem hat sie die nötigen Verbindungen aufgebaut, die es ihr nun vielleicht ermöglichen, wirklich selbst dahin zu fahren. Jetzt aufgeben? Sie sagt dazu:
  • Mit dem Anfang der Highschool stand ihr Entschluss fest.
  • Sie fährt dahin, um es allen Zweiflern von damals zu beweisen, dass sie es doch kann.
  • Sie fährt dahin, um ihre Mutter zu finden. Was sie (absichtlich?) nicht sagt, ist: lebend.
(Ich denke auch, dass sie es innerlich weiß - inzwischen ist es wohl eher der Trotz).

Ich finde, Shirase ist ein schönes Beispiel dafür, wohin Nachdruck und Zielstrebigkeit führen können.
Und jetzt schaumermal, was die anderen drei Mädels können.
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