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Alle Themen rund ums aktuelle Weltgeschehen, Politik, Politiker und politisches Engagement

Europäisches Superwahljahr 2017

Avatar: Star Soldier

Themenstarter#46
Um Mal wieder OT zu kommen.

Macron hat dominiert. Theoretisch könnte er fast 90% der Sitze bekommen bei nur 35% Wahlstimmen, seltsames System.
Nächste Woche wissen wir es dann Final wie das Parlament in Frankreich aussieht.
Avatar: Feidl

Moderator

#47
tagesschau Sowohl die Republikaner als auch die Sozialisten haben deutlich an Stimmen verloren und sehen jetzt die Demokratie in Gefahr. Denn zu viel Macht für den Präsidenten sei nicht gut, klagen die Sozialisten. Es gäbe nämlich kaum noch eine Opposition, also auch keine wirkliche Kontrolle der Regierung.
Da kann man doch nur lachen , wenn man aus einem Land kommt, wo die Regierung 80% der Parlamentssitze hat.
Avatar: クロキュー

PR-Manager

#49
Jo, zu viel Macht in einer Demokratie ist scheiße. Unsere GroKo zeigt ja, wie scheiße das ist, wenn man keine Opposition hat und sich im Bundestag nur selbst beweihräuchert.

Hoffe, dass die GroKo 2017 ein Ende findet, mir egal, wie am Ende. Mehr Streit im Bundestag ist nötig.
Avatar: Feidl

Moderator

#50
So schlecht finden viele Deutsche GroKo aber nicht


Protipp: Es wird keine dieser Koalitionen, sondern Jamaika
Avatar: TripleB

#51
Nur weil genug Menschen dumm genug sind Scheiße geil zu finden, ändert das nichts daran, dass es sich um Scheiße handelt.
Avatar: クロキュー

PR-Manager

#52
Die Deutschen haben Hitler damals auch nicht schlecht gefunden. // Hitler-, Nazi- und 2.Weltkriegsvergleiche sind immer noch die besten.
Und der deutsche Wähler ist eh gehirnamputiert. ^^

Kommentare (15)

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Avatar: TripleB

#53
Wahlen sind eh so eine Sache. Wenn sich mehr als 5% der Wähler tatsächlich die Wahlprogramme geben und/oder sich regelmäßig damit beschäftigen was in der Politik eigentlich abgeht, anstatt nur einmal alle paar Jahre bei einer zufälligen (Volks-)Partei ein Kreuz zu setzen, wäre ich sehr positiv überrascht.
Aber nein, geben wir unsere Stimme doch lieber aus Protest, für nutzlose Wahlgeschenke oder für irgendwelche Namen, anstatt uns tatsächlich damit zu beschäftigen wer unsere Interessen auch auf lange Sicht vertritt.

Kommentare (1)

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Avatar: uid-47022

#54
Was Schottland angeht: Die waren bestimmt früher auch irgendwann mal unabhängig bis irgendwann sie erobert wurden. DIe USA waren auch mal ne Kolonie von den Briten. Müsste man demnach ja auch verlangen, dass die USA sich wieder den Briten unterwerfen. :D


Zu den Wahlen in Deutschland und Wahlprogramm, etc:
Irgendwer sagte doch mal "Wenn Wahlen was ändern könnten, wären sie verboten." (Oder so ähnlich.)

Außerdem sind Parteien nicht an ein Wahlprogramm gebunden. Können später was total anders machen. (Offiziell sind die einzelnen Abgeordneten sowieso an gar nix gebunden - nich mal an die Partei.)

Läuft eher so ab: Partei/Abgeordnete versprechen irgendwas. Wähler wählt. Partei/Abgeornete versuchen so zu regieren, dass sie möglichst selber die meisten Vorteile davon haben ... bis kurz vor der nächsten Wahl. Dann steht der Wähler wieder im Vordergrund.

So gesehn würd ich also schon sagen, dass es egal ist, was man wählt - so lang keine zu radikalen Parteien an die Macht kommen und genug Mehrheiten haben um "das System" abzuschaffen, was ja funktioniert.

Man hat so zwar wenige (bzw. nur langsam) Fortschritt in positiver Richtung. Aber ebenso kann es nicht zu schnell in negative Richtung weitergehn, wenn die meisten vernünftig sind - und koalieren müssen und damit sowieso nich zu viele Forderungen durchbringen können die von "wenig Änderung" abweichen (da diese dann dem Koalitionspartner schon zu viel wärn).


Was Frankreich angeht: Hätt ich - wenn nich drüber berichtet worden wär - fast vergessen dass da auch Wahlen wärn. Bzw. wusste es erst 1 Tag vorher. Erinnerte mich nur noch an die Präsidentenwahl und dachte damit wars das dann erst mal. Wenn das so kurz aufeinanderfolgte hätte man das auch mit der zusammenlegen können.


Wahlsystem ist hier erklärt: Frankreich - Nationalversammlung

So ähnlich wie bei den Briten - Mehrheitswahlrecht, statt Verhältniswahlrecht. Erklärt wie so Ergebnisse zusammenkommen können, über die sich oben jemand wunderte. Aber noch mit Stichwahl und ner Hürde mit dabei für den ersten Wahlgang. Also nich ganz so krass wie bei den Briten. (Sorry für Verlinkung konnte nich mehr "rausspringen" da der Editor buggte als ich oben den Link gab und ich komm zum normalen Text nich mehr.)

Kommentare (2)

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Avatar: Star Soldier

Themenstarter#55
Ok, Frankreich ist gelaufen. In Brüssel dürften die Sektkorken knallen.
Macron hat seine Mehrheit, mal sehen was draus wird, hoffen wir das Beste.

Für mich persönlich ist der Zugewinn des FN befriedigend, von 2 auf 8 Sitze ist gut aber in einem 577 Sitze Parlament nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Avatar: Star Soldier

Themenstarter#56
Norwegen ist mir ganz entgangen.

Interessantes Ergebnis alle Verlieren außer dem Zentrum, das irgendwie eine Mischung aus Bauern und Grünen ist.
Grün aber gegen einen EU Eintritt.

Mal sehen wie die neue Regierung aussieht.
Avatar: Star Soldier

Themenstarter#57
Ganz vergessen hier das amtliche Ergebniss (vorläufig) der Bundestagswahl. Kann es sein, dass die CDU/SPD gar keine Mehrheit hat? Ach, blöd von mir, da ist die CSU ja extra aufgeführt.

Bundeswahlleiter
Beitrag wurde zuletzt am 30.09.2017 um 12:17 geändert.
Avatar: Star Soldier

Themenstarter#58
Österreich ist gelaufen und die FPÖ ist ganz stark.
Da wird in Wien nun rechtsnational regiert werden.
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