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Wahl im Saarland - richtungsweisend oder Einzelfall?

Avatar: Feidl

Moderator

Themenstarter#1
In Saarland wurde gewählt.



Hier mal als extra Thread.

Umfragen sagten ein anderes deutlich knapperes Ergebnis voraus.

Wo ist der Schulzeffekt geblieben? Doch nur etwas mediales, der in der Wahlkabine dann verpufft?

Und vor allem, ist es ein Signal für NRW oder Bund?
Schulz behauptet nein, aber das sagt er auch nur, weil SPD verloren hat.

Und wieso haben es weder grün noch FPD geschafft? Schadet der Kampf zwischen den großen doch den kleinen?

Und AfD drinne, aber doch nicht so wie in letzten Wahlen.

Als Begründung für das Ergebnis wird angeführt, dass die Leute mit der großen Koalition im Saarland zufrieden sind. Trifft das vielleicht auch auf den Bund zu, nur wird es nicht so offen gesagt oder publiziert.

Mir hat das Ergebnis gefallen , die Menschen im Saarland möchten keine rot-roten Experimente, gerade wenn es gut läuft.
Beitrag wurde zuletzt am 26.03.2017 um 23:28 geändert.
Avatar: Feidl

Moderator

Themenstarter#3
Im Vergleich zur letzten Saarlandwahl ist das Ergebnis der FDP schon positiv, haben mehr als doppelt soviel Stimmen  (so kann man das auch sehen), ganz anders als für die Grünen.
Es war nun keine Überraschung, dass FDP draußen bleibt, hingegen Rot-rot war eine echte ernstzunehmende Möglichkeit. Daher ist das draußen bleiben der FDP für mich nicht so tragisch. In den Bundestag sollten sie aber schon wieder reinkommen, da braucht es eine liberale Partei.
Beitrag wurde zuletzt am 26.03.2017 um 20:10 geändert.

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Avatar: Mysteryman

#4
Ich glaube der Schulzeffekt wird überschätzt.
Das die FDP reingekommen ist liegt am Imagewechsel.

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Avatar: クロキュー

Redakteur

#5
Ist shitty. Diese "Keine Experimente"-Mentalität hat was von Steinzeitdenken. Bloß nix wagen, könnte ja gefährlich sein, lieber in der Höhle bleiben...
Nach der Denke kann man auch alle Parteien abschaffen und nur noch CDU machen lassen, alles andere ist 'n Experiment.

Na ja, ist schade. Aber der Abwärtstrend der Grünen ist schon interessant, die mutieren irgendwie zur FPD (unwichtig&fliegt bald). Hoffe, dass die FDP 2017 auch draußen bleibt, die haben nix im BT zu suchen.
Erschreckend sind für mich immer noch die 6% AfD, sind 6% zu viel, aber hat zum Glück nicht solche Auswüchse wie in BW gezeigt.

Was aber den Bund angeht, so glaube ich, dass Wechselstimmung da ist. Eine Große Koalition ist immer das schlechteste, was passieren kann und 4 weitere Jahre GroKo kann man sich nicht erlauben finde ich und es gibt ja schon eine gewisse Müdigkeit Merkel gegenüber. Auf Bundesebene wird das dann 'n anderes Spiel sein. Ich würde das R2G-Experiment begrüßen, vielleicht bringt es ja mal was. Diese Angstmache seit Jahrzehnten vor einer komplett roten Regierung ist peinlich. So lächerlich, wenn CDU/CSU und FPD da Panik schieben...

Und bei NRW & SH vermute ich mal, dass es dort auch anders aussehen wird. Haben ja jetzt etwas mehr als 'n Monat Zeit zu sehen, wie SH abschneidet und wie NRW danach aussehen wird.
Aber 'n Tapetenwechsel ist nach 12 Jahren mal nötig, und die CDU/CSU endlich auf die Oppositionsbank!

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Avatar: Gelonidres

Freischalter

#6
クロキューIst shitty. Diese "Keine Experimente"-Mentalität hat was von Steinzeitdenken. Bloß nix wagen, könnte ja gefährlich sein, lieber in der Höhle bleiben...
Warum dann so gegen die AfD? Das wäre doch wirklich mal ein Experiment. Und Steinzeitdenken klingt für mich klüger als "Läuft bei uns, lass mal was anders machen".

Empfehlung für die ganzen Umfragen von dimap (unten), immer interessant.
Avatar: 0ni

#9
Wie die Leute hier so tun, als ob es zwischen den Parteien einen riesigen Unterschied gäbe. Als ob die CDU noch richtig konservativ und die SPD noch richtig sozialistisch wäre. Alles verlogene, machtgeile Heuchler, die ihre Sache längst verraten haben.

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Avatar: SkyFief

V.I.P.

#10
So wie es aussieht geht nur die GroKo auf und die ist sicherlich kein Einzelfall mehr.
Avatar: TripleB

#11
Gelonidres
クロキューIst shitty. Diese "Keine Experimente"-Mentalität hat was von Steinzeitdenken. Bloß nix wagen, könnte ja gefährlich sein, lieber in der Höhle bleiben...
Warum dann so gegen die AfD? Das wäre doch wirklich mal ein Experiment.
Ich stehe dazu, dass ich notfalls Schwarz-blau einer weiteren GroKo vorziehen würde.
Bitte, bitte keine weiteren vier Jahre GroKo!!!
Avatar: Feidl

Moderator

Themenstarter#12
クロキューBloß nix wagen, könnte ja gefährlich sein, lieber in der Höhle bleiben...
Hey, das ist mein Satz. Allerdings bei technisch-kritischen Themen

BW gehörte zu den Spitzenländern in der Bildung, dann kam Grün-Rot und hat experimentiert, Ergebnis: nur noch Durchschnittsniveau

クロキューHoffe, dass die FDP 2017 auch draußen bleibt, die haben nix im BT zu suchen.
FDP verantwortlich für:
- Aussetzung der Wehrpflicht
- erster ausgeglichener Haushalt
- Abschaffung der Netzsperren
- Vorratsdatenspeicherung verhindert, solange sie an der Regierung waren
- Keine Eurobonds (ein gewisser M. Schulz hatte sich vehement für diese eingesetzt)
- Einführung der Fernbusse (was gerade den Ärmeren zu gute kommt)

クロキューErschreckend sind für mich immer noch die 6% AfD, sind 6% zu viel, aber hat zum Glück nicht solche Auswüchse wie in BW gezeigt.
6% AfD ist meiner Einschätzung ziemlich passend, nicht zu stark, aber stark genug als Art Drohung der Wähler, damit die anderen Parteien auch sich mit bestimmten Themen auseinandersetzen, über die sie vielleicht nicht gerne sprechen, die aber die Menschen beschäftigen, wie Ausländerkriminalität.

クロキュー Ich würde das R2G-Experiment begrüßen, vielleicht bringt es ja mal was.
Was soll es denn bringen außer Bevormundung und wirtschaftlichen Abschwung?

クロキュー Aber 'n Tapetenwechsel ist nach 12 Jahren mal nötig, und die CDU/CSU endlich auf die Oppositionsbank!
Vor fast 20 Jahren gabs das schon mal. Der Tapetenwechsel bestand dann aus Agenda2010 und erster Kriegseinsatz Deutschlands seit dem 2. WK. Mal sehen, ob Schulz das toppen kann, wenn er es wird.
Beitrag wurde zuletzt am 26.03.2017 um 23:26 geändert.
Avatar: クロキュー

Redakteur

#13
Jo, Kohl war auch über seinen Zenit längst hinaus und das ganze mit der DDR wurde auch scheiße gehandhabt.
Und mit Adenauer gab's die Wiedereinführung der Bundeswehr... Und mal ehrlich, hätte Kohl zum Kosovo-Einsatz "Nein" gesagt? Das war 'n NATO-Ding~

Und was gab's noch mit der FDP?
Hotelsteuer
Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke

Und ja, die Agenda2010 ist scheiße und muss entweder in seinen Punkten korrigiert werden, damit keine Schlupflöcher für Ausbeutung mehr drin sind. Auch HarzIV muss überholt werden und auch diese Sanktionsdenke (da finde ich es schlimm, wie Schulz dazu steht...).
Die Politik von Schröder hat alles gemacht, wofür die SPD eigentlich nie gestanden hat und das frisst sie bis heute auf und das ist auch schade. Dafür hat er aber zum Irakkrieg nein gesagt, wo die ganze CDU und allen voran Merkel auf Schröder geschimpft hat, man müsse ab in den Irak.
Aber wenn die SPD mal mit den Linken in einer Regierung sind könnte es ja mal zu 'nem Wechsel kommen und die Linke bringt die SPD mal wieder zur Besinnung, die Linke ist ja nichts weiter als der linke Flügel der SPD, der sich nur abgespalten hat in einer eigenen Partei (Die Grünen sind ja auch nur 'n abgespaltener Teil der SPD).

Für die CDU wäre es übrigens auch gut, in die Opposition zu gehen, damit sie sich neu aufstellen kann. Denn wenn Merkel wegbricht und die wird garantiert keine 5. Amtszeit machen, hat die CDU eh nichts zu bieten. Also wäre es doch gut, wenn sie sich auf den Zeitpunkt schon mal vorbereiten, denn VDL, Glöckner usw. sind keine Kandidaten fürs Kanzleramt.
Beitrag wurde zuletzt am 26.03.2017 um 23:37 geändert.

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Avatar: LucaZH

V.I.P.

#14
Habe die Wahl im ZDF verfolgt und dort meinten mehere Deutsche Politiker das die Wahl im Saarland kein anzeichen für die Bundestagswahl wäre, da dass Saarland etwas spezieller wäre.

Mich freut es jedenfalls das die AfD nun auch dort vertreten sind. War ja bei der Wahl 2012 noch nicht so.

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Avatar: Star Soldier

#15
Das Ergebnis ist blöd, nun meint Mutti sie kann genauso weitermachen. Ich hatte gehofft die AfD wird stärker aber wenn man die Querelen der letzten Zeit nimmt und dazu nimmt, dass das Saarland recht offen und eigentlich eher Linksorientiert ist geht es in Ordnung.
Wobei das starke Abschneiden der CDU eine echte Überraschung ist, wo kommt das her, der neue Konservatismus in Europa oder doch eher Angst vor Rot-Rot?

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