Food Wars! Shokugeki no Soma (Anime)Shokugeki no Souma / 食戟のソーマ

  • TypTV-Serie
  • Episoden24 (~)
  • Veröffentlicht04. Apr 2015
  • HauptgenresGanbatte
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Food Wars! Shokugeki no Soma
© 附田祐斗・佐伯俊/集英社・遠月学園動画研究会弐
Souma Yukihiras Traum ist es, ein Vollzeit-Koch in dem Restaurant seines Vaters zu werden und dessen Kochkünste zu übertreffen. Aber gerade als Souma die Mittelschule beendet, schließt sein Vater, Jouichirou Yukihira, das Restaurant um in Europa zu kochen. Zunächst niedergeschlagen, wird Soumas Kampfgeist durch eine Herausforderung seines Vaters neu entfacht. Dieser fordert ihn auf, auf einer Elite-Kochschule zu bestehen, bei der nur 10% der Schüler den Abschluss schaffen. Kann Souma diese Schule überstehen?
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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  • Souma YUKIHIRA
    Die Zehner-Elite ist ein Haufen Bestien in Menschengestalt.

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Anime Rezensionen

Avatar: RaestHD#1
In einer Welt in der Essensschlacht wörtlich genommen wird, Nahrung Menschen in extremste Ekstase versetzten kann und wo kein Koch ein Haarnetz trägt. Shokugeki no Souma, es ist angerichtet!
 
“Glad you liked it!“

Essen war wohl noch nie so sexy, wie es hier in dieser Serie dargestellt wird. „Foodporn“, als Fachterminus, trifft es hier wohl am besten. Das gezeigt Essen sieht so gut aus, es macht einen hungrig. Die Figuren erleben beim Verzerr dementsprechend auch eine kurze Phase einer inneren Glückseligkeit, welche metaphorisch für die Zuschauer aufgearbeitet und nicht selten mal freizügig wird. Hier macht sich Shun Saekis Erfahrung als Doujinshi Zeichner bemerkbar, der weiß, wie er die Figuren darzustellen hat.
Tatsächlich ist Shokugeki no Souma eine der speziellen Serien die ohne eine gut verbildlichte Inszenierung nicht funktionieren könnten. Dies macht sich nicht nur an den freudigen Reaktionen der Esser bemerkbar, welche wahrlich innerlich das Paradies gefunden zu haben scheinen, sondern auch beim Akt der Zubereitung. Untermalt mit ansprechender Musik und blitzschnellen Bewegungen wird wohl so in der Realität kein Gericht zubereitet, dennoch entfalten die Abläufe - auch wenn es sich z.b nur um das schneiden von Gemüse handelt - eine ganz eigene Faszination. Man bekommt als Zuschauer fast selbst das Bedürfnis all die gezeigten Gerichte nachzukochen und wenn eine Serie solche eine Wirkung zeigt, dann hat man wohl was richtig gemacht.
Auch die Figuren tragen einen großen Beitrag zu der Klasse dieser Serie bei. Ausgesprochen tiefsinnige Typen findet man zwar nicht, dafür ist das Netz aus Rivalitäten weit gestrickt und treibt die Handlung voran, welche abwechslungsreicher ist, als man es von einem Koch-Schul-Setting Anfangs vermuten würde. Letztlich steuert auch der Humor viel zur Sympathie für die Figuren bei und ist neben den ernsten Momenten nicht fehlplatziert.

Mein Fazit also: Ausgezeichnet. Ist die Serie Anfang vielleicht noch etwas abschreckend, der ungewohnten Inszenierung geschuldet, wird sie mit der Zeit immer spannender zu verfolgen. Eine gelungene, wenn auch überzeichnete, Darstellung der Thematik „Kochen und essen“ und gute Figuren mit Humor machen ihr übriges für ansprechend Unterhaltung. Für mich persönlich unter den Top 3 des Sommers 2015.
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Avatar: Lpark
V.I.P.
#2
Ich gehöre zu der Sorte Mensch, für die Spiegelei auf Brot das höchste der Gefühle beim Kochen darstellt. Auch sonst bin ich alles andere als ein Feinschmecker und vermeide Restaurantbesuche eher. Dass mir "Shokugeki no Souma" dennoch so gut gefiel, lässt sich darauf zurückführen, dass der Anime trotz der ungewöhnlichen Thematik schlicht ein sehr gut produzierter Shounen-Titel ist und man sich als Fan von One Piece und Co. hier ohne Frage heimisch fühlen kann. Wie gewohnt bekommt man es mit dem typischen Draufgänger in der Heldenrolle zu tun, der sich gegen jede Menge Konkurrenten durchsetzen muss, um der Beste von allen zu werden. Anstelle von Kämpfen treten hier nur eben Koch-Battles, die aber nicht minder Laune machen als die üblichen Kloppereien. Ganz im Gegenteil, die durch übertriebene Reaktionen der Jury und ausgefeilte Erklärung der Rezepte perfekt inszenierten Wettbewerbe und Prüfungen bieten ein neuartiges und äußerst unterhaltsames Erlebnis. 

Zudem weiß der große und überaus liebenswerte Cast auf ganzer Linie zu überzeugen. Der Autor geht tatsächlich sehr kreativ zu Werke und verpasst jedem einzelnen Charakter ein ganz eigenes Image. Ob es die auf Fleisch spezialisierte Ikumi ist, die Italiener Takumi und Isami, oder die fürsorgliche Megumi, die mit Bedacht auf gute Verdaulichkeit kocht, ein jeder verkörpert einen ganz eigenen Stil, der sich in ihren Gerichten niederschlägt. Zudem erfährt man über einige von ihnen unter anderem durch Flashbacks auch genug, um sie wirklich ins Herz schließen zu können, wobei die zurückhaltende Megumi, die sich ziemlich durchbeißen muss um an der Schule bestehen zu können, meine Favoritin geworden ist.

Zusammenfassend ist "Shokugeki no Souma" ein sehr gut gemachter Titel, der neben altbewährten Shounen-Qualitäten wie dem Ganbatte-Feeling, vielen coolen Charakteren, einem gesunden Humor und einer simplen, aber spannenden Handlung, auch frischen Wind in das Genre bringt, indem man auf die einzigartige Koch-Thematik setzt und sie mit witzigen und unterhaltsamen Ideen ausbaut. So ist dieser Anime sicherlich nicht nur für Meisterköche zu empfehlen sondern auch für den Autonormalverbraucher eine gute Wahl, selbst wenn das Interesse am Kochen womöglich noch den letzten Kick beim Schauen geben könnte. In diesem Sinne: Einen guten Appetit!
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Avatar: Tnoobo#3
Was haben wir hier für einen Leckerbissen?

Einen bekömmlichen Ganbatte über einen Kerl, der auf eine Elite-Kochschule geht, damit ihm sein Vater erlaubt, den Familien Imbiss zu übernehmen.

So weit so gut.
Nur war ich am Anfang ziemlich Irritiert. Kochduelle werden einem hier öfters begegnen, skurrile Charakter, welche sich nicht alle an die 08/15 Vorgaben halten ebenso. Eine lose Storyline, die aber an den richtigen Stellen greift und auch mal Spannung erzeugt.

Nur reicht das?

 


Meine Meinung: Ja.

Dieser Anime spielt förmlich mit den Erwartungen des Zuschauers, ohne dabei komplett in den Nonsense reinzuruschen. Ein respektabler Spagat der auch noch gelingt.

Food Wars! so der Deutsche Name nimmt erstmal den Aufbau eines School-Anime/Ganbatte und wartet mit einem etwas anderen Schulausflug, einem etwas anderem Protoganisten, etwas anderen Duellen und algemein etwas verdrehten Charakteren auf.

Das dort auch Klichees ausgelebt werden empfinde ich nicht als störend, das schüchterne Mädel sorgt für ein par gut Szenen und die reiche verwöhnte "Tussi" ist herrlich in Szene gesetzt.
Der Hauptcharakter ist mal die lockere, trotzdem zielstrebende Version eines Harem-Helden.
Sehr gut gemacht. Sehr schöne abgedrehte  Ideen, hier zu nennen die Aldini Brüder. Hier hat man sich auch zeichnerich ausprobiert.
Trotzdem bleibt alles in einem Rahmen.

Wobei die Storline leider nicht wirklich herraussticht. Dieser Ganbatte hat die Hauptzutaten,
Harem, Slice of Life, Ganbatte.
Gottseidank schafft es der Anime hier, an den richtigen Stellen einem durch gute Ganbatte-Typische Elemente bei der Stange zu halten. Dazu zählen hier weniger die eher durchschnittlich spannenden Hintergrundgeschichten, als vielmehr die dadurch endstanden Charaktereigenschaften. Diese werden auch manchmal erläutert und schaffen zwar keine extrem tiefgründigen, dafür aber interessante Charaktere und es animiert zum weiterschauen.
Doch wirklich tief berührt war ich bis jetzt noch nie. Für einen Ganbatte fast ungewöhnlich strahlt der Anime durchweg eine Lockerheit und eine Ironie aus, die sich auf einen überträgt.
Angenehm zu schauen, vergleichbar mit Popcornkino, aber eben nicht mehr.

Ein Leckerbissen stellen tatsächlich die Kochduelle dar, diese werden nämlich interressant serviert und tatsächlich nicht langweilig. Diese Angst hatte ich persönlich.

Hier direkt die Musik zu erwähnen. Selten zauberte Musik ein Lächeln in mein Gesicht, brachte mich sogar zum Lachen. Ixion Saga DT! schaffte dies mit dem Intro, Shokugeki no Souma serviert die musikalichen Gags in Form von Melodien, die beim Geschmackstest der Juri in den Duellen eingespielt werden. Köstlich. 
Die musikalische Untermalung dieses Animes ist deutlich über dem Durchschnitt.

Die Animationen von Food Wars! sind gut. Die Einbindung in Gags (Aldini - Brüder)und nebenbei mal doch erwähnt: Das essen sieht gut aus.
Auch überdurchschnittlich.


Insgesamt ist dies ein sehr guter Comedy-Ganbatte. Was dieser Anime sein will ist er auch und das ist gut so. Das Spiel mit der Erwartungshaltung des Zuschauers gelingt sehr gut, allerdings ist es immer noch ein Comedy-fokussierter Ganbatte und als solcher hat er leider seine spannungsfreien Momente und auch geht er nie ganz in die Tiefe. Für einen Ganbatte fast unüblich strahlt der Anime eine gewisse Lockerheit und Ironie aus. Nicht mehr und nicht weniger. Eine sehr gute "Popcorn-Serie" die sich stark von jeglicher Konkurrenz abhebt, sich trotzdem wie ein typischer Comedy-Anime anfühlt.

Zu Empfehlen für: Leute die einen qualitativ sehr guten, lockeren Anime sehen wollen.
Leute die Ironie mögen. Leuten denen es nichts ausmacht sich von der Serie verarschen zu lassen.
Leute die gerne Kochen und mit der Thematik was anfangen können.

Nicht zu Empfehlen für: Menschen die tiefgründige Charaktere und eine dramatiche Geschichte erwarten. Leute die enttäuscht sind wenn ihre Erwartungen sich nicht erfüllen.
Auch diejeniegen, die keine Ironichen  und sehr skurillen Animes mögen.
Wenn ihr mit der Thematik nichts anfangen könnt, ihr aber auch wirklich gar keine Lust habt, diese in einem Anime zu sehen.
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Avatar: Nanacchi#4
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Erotik

Shokugeki no Souma Ein Anime, der es erst beim zweiten Anlauf schaffte mich zu überzeugen und der eine zweite Chance wirklich verdient hat!

Wie oben schon erwähnt, hat es einen zweiten Anlauf benötigt. Den Anime hatte ich vor einigen Monaten das erste Mal gesehen, beziehungsweise nur die erste Folge. Zunächst erschien es mir so, als wäre dieser Anime nichts für mich. Jedoch habe ich das anschauen nur verschoben und ihn nicht gänzlich aus meiner Liste gestrichen.
Nun zeigt sich: Das war die beste Entscheidung, die ich zu diesem Zeitpunkt hatte treffen können!
Ich habe ihn mir dann nochmal angesehen und wollte dieses Mal mehr schauen, als nur die erste Folge. Was soll ich sagen? Es hat mich gefesselt und wenn ich nicht zwischenzeitlich hätte arbeiten und schlafen müssen, hätte ich ihn vermutlich in einem Rutsch durchgeschaut! Kommen wir nun zu den Gründen für meine Bewertung.


Über die Story wusste ich am Anfang recht wenig und wollte mich da auch nicht wirklich spoilern. So bin ich praktisch blind dran gegangen und muss sagen: Sie hat mich wirklich prächtig unterhalten!
Es ist jetzt nicht so, als hätte man das Grundgerüst der Story noch nie gesehen. Das stimmt schon und würde ich auch nicht verneinen. Ebenso gibt es öfter mal Punkte, an denen man schon erahnen kann wie es weiter oder wie etwas ausgeht.
Und doch tut das dem ganzen keinen abbruch. Ich konnte oftmals lachen, hab trotzdem ein wenig mitgefiebert und selbst wenn ich einen Ausgang des Geschehens schon hatte erahnen können, so konnte ich nicht warten und wollte dennoch so schnell es geht wissen wie es weiter geht. Von daher würde ich sie meiner Meinung nach trotzdem als sehr gelungen bezeichnen!

Einen großen Pluspunkt spielen dabei auch die Charaktere. Hier ist es ebenso, dass man nichts außergwöhnliches erwarten sollte. Man hat seinen Held, die Schüchterne etc. Man hat alle Charaktertypen schonmal gesehen und doch wissen sie sich wunderbar in Szene zu setzen! Man hat im Anime die Chance, sich auf jeden Fall mit einem der Charas zu identifizieren und sie lieben zu lernen! Aus meiner Sicht sind sie auch nicht einfach nur dahingeklatscht, sondern bekommen auch ihre Hintergrundgeschichte und damit mehr Tiefe. Also obwohl da nichts groß neues zu sehen ist, sind sie wirklich liebenswert, schon alleine wegen ihren kleinen Eigenarten und passen wunderbar in die Story.

Ich bin ein großer Fan der ganzen Inszenierung! Natürlich liegt da das Hauptaugenmerk in der Zubereitung der Gerichte und jedes Mal hab ich fast Hunger bekommen, wenn ich da zugesehen habe! Vielleicht sind ein paar Dinge etwas überzogen, wie zum Beispiel gewisse Reaktionen der Verkoster. Das gehörte auch mit zu den Dingen, die mich bei meinem ersten Anlauf etwas abgeschreckt haben. Aber im nachhinein kann ich sagen, gehört es einfach dazu und irgendwann war es keine große Sache mehr. Es störte mich dann auch gar nicht mehr, es ist einfach gewöhnungssache, meiner Meinung nach.

Etwas, was mich auch mega überzeugt hat, ist die Musik. Vor allem das erste Opening und das erste Ending haben es mir richtig angetan. Aber auch die übrigen beiden gefallen mir sehr gut. Ich hatte auch schon in anderen Kommentaren erwähnt, dass ich es mag wenn mich die Musik praktisch zurück zum Anime bringt, auch wenn ich den schon länger nicht mehr gesehen habe oder mich gerade nicht damit beschäftige. Zudem bekomme ich gute Laune dabei und höre sie immernoch sehr gerne. Ist für mich also sehr gelungen, obwohl sowas ja auch immer reine Geschmackssache ist.

Abschließend: Er ist vielleicht nicht perfekt, aber ich kann diesen Anime wirklich weiterempfehlen. Man muss möglicherweise erstmal reinkommen, aber schreibt ihn nicht direkt nach der ersten Folge ab. Schaut mehrere, um euch ein richtiges Bild zu machen und auch die Charaktere ein bisschen besser kennenzulernen. Für mich ist er es auf jeden Fall wert geschaut zu werden und ich freue mich schon sehr auf die zweite Staffel!

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Avatar: Animedetektiv#5

Ich werde bei all den positiven Rezensionen hier zum Spielverderber. Denn mich konnte "Shokugeki no Souma" absolut nicht überzeugen. Warum ich zu diesem Urteil gelangt bin, lest ihr im Folgenden.


Ein Anime über einen Jungen, der eine Kochschule besucht. Das hört sich erst einmal nicht sonderlich spannend an, wenn man nicht gerade leidenschaftlichst gerne selbst den Kochlöffel schwingt. Aber gerade im Ganbatte-Bereich wurde ich immer wieder positiv überrascht, weshalb ich mich entschlossen habe, auch dieser Serie eine Chance zu geben.

Was braucht ein gelungener Ganbatte-Anime? In erster Linie natürlich sympathische und interessante Charaktere, mit denen man auf ihrem Weg zur Spitze mitfiebern kann. Doch schon hier scheitert es. Der komplette Cast ist aus der Klischeekiste zusammenmontiert. Da wäre der Standard-Shounen-Held Souma und die schüchterne und selbstvertrauensbefreite Megumi als Sidekick. Hinzu kommen eine Reihe von Anatagonisten, allen voran die hochmütige Erina und der italienischstämmige Takumi. Ansonsten eine ganze Reihe nebensächlicher Randfiguren, deren charakterliche Tiefe gegen Null geht. Bedauerlicherweise sind allerdings selbst die Protagonisten flach wie ein Papier. Am besten hat mir unter den Figuren noch Megumi gefallen, zwar nicht gerade vor Innovativität strotzend, aber immerhin ziemlich sympathisch. Positiv muss ich in ihrem Fall auch die Charakterentwicklung vermerken. Ein Stück weit verliert sie im Laufe der Geschichte ihre Angst und Selbstzweifel. So traurig es aber ist: Bei allen anderen Personen ist keine vernünftige Veränderung in Sachen Naturell und nicht einmal Fähigkeiten erkennbar. Dabei leben schließlich gerade Ganbatte und Shounen Titel entscheidend hiervon. Der Held bzw. die Helden verbessern ihr Können stetig, werden somit immer stärker und können dadurch vormals unerreichbar scheinende Hürden mit der Zeit erklimmen. Serien ala "Hikaru no Go" oder "Bakuman." machen es vor. Und wie verhält es sich nun bei "Shokugeki no Souma"? Dort ist Yukihira schon zu Beginn an der Spitze der Kochkünste, abgesehen von seinem Vater, den er am Anfang wie gegen Ende nicht übertreffen kann. Bei ihm ist keine, aber auch gar keine Verbesserung während des Anime vorhanden. Die Kochduelle gewinnt er also nicht durch während der Serie vollzogenes Training, sondern ausschließlich, weil er schon von Anfang an überlegen war. Daraus resultiert auch eine leichte Überheblichkeit, die verhinderte, dass ich wirklich mit ihm sympathisieren konnte. Es ergibt sich dadurch ebenfalls, dass Spannung eigentlich fast nie aufkommen konnte, es sei denn, Souma war gar nicht erst beteiligt.

 

In Sachen Story darf man genregemäß nicht allzu viel erwarten. Man hat den üblichen weitestgehend episodischen Aufbau, in dem der Held gegen verschiedenste Gegener antritt, in diesem Fall halt in Form von Kochduellen. Diese sind recht ansprechend umgesetzt und wissen durchaus zu unterhalten. Dem Vergnügen werden daher letztlich durch die Thematik Grenzen gesteckt. Ein kleinen wenig Luft nach oben hätte es aber auch hier sicherlich gegeben.

 

Wie erwähnt lassen die Charaktere zu wünschen übrig und Spannung ist kaum vorhanden. Für viele stellt der wirkliche Reiz des Anime gleichwohl der Ecchi dar. Denn diesen gibt es in Hülle und Fülle, die Serie setzt in jedem Fall reichlich auf nackte Tatsachen. Schon Körperbau und Kleidung mancher Personen lassen keinen Zweifel daran, weshalb die jeweilige Figur überhaupt in das Werk intergriert wurde. Dies gilt beispielsweise für die Fleischexpertin Ikumi Mito. Neben dem allgegenwärtigen klassischen Fanservice haben sich die Macher außerdem noch etwas sehr Spezielles ausgedacht, nämlich Ecchi und Essen zu kombinieren. Dies wird dadurch verwirklicht, dass nach der Essenszubereitung Jury, Gäste, Gegner et cetera von den Gerichten kosten und in Folge dessen (insbesondere die weiblichen Charaktere) in Extase verfallen und quasi erotisch-kulinarische Mini-Tagträume durchleben. Ecchi und Fanservice kamen aber letztlich viel zu plump daher, um mich überzeugen zu können. Denn jene Szenen sind weder irgendwie charmant oder witzig, noch sinnvoll in die Rahmenhandlung eingebettet. Vielmehr wirkt es wie viel zu häufig mal wieder so, als wollten die Macher dadurch einfach die Verkaufszahlen ankurbeln und die Schwäche der anderen Elemente überdecken. Die großen Ecchi-Fans unter den Lesern wird das freilich nicht stören und diese werden mit Sicherheit auch Gefallen am Anime finden. Wer jedoch wie ich dem Ecchi-Genre grundsätzlich eher skeptisch gegenübersteht, wird das ganze weit negativer beurteilen und eher als störend, denn bereichernd empfinden.

Bezüglich der Animationen und des Zeichenstils fällt mein Urteil schon weit positiver aus. Das rennomierte Studio J.C.STAFF und das Produktionsteam hat hier eine gelungene Arbeit abgeliefert. Die Animationen sind flüssig, der Zeichenstil überaus ansprechend.

Nicht minder überzeugt auch die Musik. Der Sountrack ist vielfältig und passt gut zu den untermalten Sequenzen. Von einem Meisterwerk kann man hier aber trotzdem bei Weitem nicht sprechen. Die beiden Openings und das erste Ending positionieren sich qualitativ über dem Durchschnitt, ragen aber meines Erachtens auch nicht allzu sehr aus der Masse heraus. Das zweite Ending, Sprechgesang in seiner schlimmsten Ausprägung, hat mir hingegen überhaupt nicht zugesagt, wobei dies selbstredend eine Frage des persönlichen Geschmacks ist.

Fazit:

"Shokugeki no Souma" hat es definitiv nicht verdient, in einem Atemzug mit anderen Größen des Ganbatte-Genres genannt zu werden. Dafür sind die Charaktere zu einfallslos, der Plot zu schwach, und vor allem unterbindet der etwas owerpowerte Protagonist die bitter nötige Spannung. Was bleibt ist ein gelungen animiertes und musikalisch begleitetes Werk, das vor allem auf Ecchi setzt. Wem es nach nackter Haut gelüstet, der wird zweifelsohne auch hier nicht enttäuscht. Jedem anderen aber kann ich die Serie keinenfalls empfehlen.

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Anime Kommentare

Avatar: クロキュー#1
Na ja, sie müssten weitermachen. Ich finde diesen "Showdown" zwischen Yukihira und Dingenskirchen irgendwie nicht so passend als Abschluss. Man wird ja mit der Frage zurückgelassen: Und was passiert jetzt? Das wäre halt kein schöner Abschluss, weil man komplett fragend zurückbleibt.  Hoffe aber auch, dass die eine zweite Staffel ankündigen, am besten noch zur Winter Saison.
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Avatar: Vakron#2
Ne 2te Staffel wäre echt super.
Der Manga zählt insgesamt auch schon über 130 Kapitel und die Momentanen Ereignisse in der Serie sind gerade mal bei Kapitel 60 oder so. Aber da noch nichts angekündigt ist denke ich nicht, dass es noch dieses Jahr weiter geht nächstes vielleicht.
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Avatar: stinkytoast#3
Na also, hat sich doch meine Vermutung richtig bewiesen
das Souma und der Curry-King am Ende


das Staffelfinale bilden :)

Auch ansonsten super Gerichte die bezeigt wurden, auch schön das einige Charakter die weniger Screentime bekommen haben nun im Mittelpunkt standen

(YUUKI <3 mit dem tollen DERP-Gesicht :D

Im ganzen freue ich mich echt auf das Finale und hoffe das eine zweite Staffel dieses Jahr noch kommt.

 

 

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Avatar: uid-39572#4
Super solider Anime der mich richtig mitreißt und mir echt gute Lust verschafft mich selber mal am Herd zu probieren.
Wer hätte Gedacht das kochen doch so spannend und vor allem Anspruchsvoll sein kann. 
Die Harmonie zwischen Gewürzen, die Möglichkeiten der Herstellung bzw. Zubereitung von Lebensmitteln und das Zusammenwirken von Lebensmitteln zu einem großen Ganzen ist doch sehr spannend. Ich habe jetzt die ersten 21 Episoden gesehen und bezweifle stark das dieser Anime mit nur 24 Folgen abgeschlossen sein wird. Wegen mir kann dieser Anime auch gerne 100 Episoden haben, mal schauen wie viele es tatsächlich sind. In der Regel sind Ganbatte Anime ja immer recht lange. Ein Koch in der Top Zehn Liste, wird man ja schließlich nicht schon nach 24 Episoden.  :)
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Avatar: Neosilver#5
Der Anime ist eine gute Adaption zum Manga.
Vorallem kommen einem im Anime die Kommentare zu einzelnen Gerichten nicht so lang vor - was für mich auch einer der Nachteile am Manga ist.
Wenn man 4 Seiten über ein Gericht und alle möglichen Zutaten liest, kann das doch sehr langatmig werden. ;)
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