Knights of Sidonia Staffel 2 (Anime)Sidonia no Kishi: Daikyuu Wakusei Sen'eki / シドニアの騎士 第九惑星戦役

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht23. Nov 2014
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Wir schreiben das Jahr 3394, Tausend Jahre nachdem die Menschheit durch die sogenannten Gauna nahezu ausgelöscht und die Erde zerstört wurde. Ein Teil der Menschheit konnte sich jedoch auf riesigen Raumschiffen, die aus Trümmern der Erde gebaut wurden, in die Weiten des Weltalls flüchten. Eines dieser Schiffe ist die Sidonia auf dem sich über die Jahrhunderte eine eigene Zivilisation gebildet hat. Eine Zivilisation basierend auf dem Vorbild der japanischen Gesellschaft und Lebensweisen. Die Forschung auf Sidonia ermöglicht die Reproduktion durch Clonen, asexuelle Fortpflanzung und genetische Veränderungen wie z.B. die Fähigkeit der Photosynthese bei Menschen.
Die Motive der Gauna, die Menschheit zu bedrohen, liegen jedoch trotz der vielen Jahre des Konflikts immer noch im Verborgenen.

Die zweite Staffel setzt nahtlos an die Geschehnisse aus Sidona no Kishi an. Im Zentrum des Überlebenskampfes gegen die Gauna stehen auch diesmal Nagate Tanikaze, Izana Shinatose sowie ihre Freunde und ihre Widersacher.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Bewertung und Kommentar zur ersten und zweiten Staffel:
Science Fiction zwischen ansprechender Ernsthaftigkeit und Klischee. Auch wenn man es objektiv gesehen mit einem bekannten Szenario zu tun bekommt und es auch nicht an den üblichen Anime-Klischees fehlt, vermag es die Serie merklich mehr anzusprechen als die üblichen Mecha-Anime, was man wohl ruhig auf den Autor der Vorlage zurückführen kann, der nicht nur ein Faible für dystopische Science Fiction hat, sondern in seine Szenarien auch noch das nötige Maß an Denkleistung investiert.

Ein jugendlicher Held, der mit einem Mecha Alienmonster bekämpft und um den sich im Verlauf dann auch ein paar Mädchen scharen. Man kann die Geschichte wenn man will auf ein paar Punkte zusammenkürzen, die sie wie den Inhalt eines beliebigen Anime wirken lassen und man würde dabei noch nicht mal lügen. Und doch greift eine derartige Beschreibung zu kurz, denn sie ignoriert neben dem gut ausgestalteten und designtechnisch schön in Szene gesetzten Szenario auch die – wenn man es so nennen will – feinen Unterschiede. Alles spielt sich in einem ansprechenden Endzeitszenario ab, in dem der Besatzung der Sidonia ständig die totale Vernichtung droht und wo sich die Führungspolitik im Verlauf der Jahrhunderte an den Ernst der Lage angepasst hat und nach dem Prinzip des Überlebens um jeden Preis agiert. Im Kampf mit den Aliens sind nicht die Mechas übermächtig, sondern die Aliens, wo schon ein einzelner die Menschheit ausrotten könnte und im Kampf gegen sie sterben die Piloten oft schon wie die Fliegen. Auch die Eigenschaften des Raumschiffs und der Gesellschaft in einem derartigen Szenario wurden bedacht und im Verlauf der Geschichte wird man auch immer wieder mal von Entwicklungen wirklich überrascht. Knights of Sidonia hat also an sich alle Grundlagen, die es für eine durchaus epische SciFi-Geschichte braucht und immer wieder entspricht der Anime auch einer solchen, schon allein dank seiner spannenden Actionszenen, aber letztendlich fällt er doch immer wieder den Eigenschaften seines Mediums zum Opfer, vor allem im Bereich der Figuren.

Wie schon am Beginn des vorherigen Absatzes geschrieben, ist die dortige Darstellung der Serie zwar eine Verkürzung, aber eben auch keine Lüge. Womit Knights of Sidonia letztendlich am meisten kämpft sind die diversen Klischees aus dem Anime/Manga-Bereich, mit denen die Serie durchzogen ist. Ich schließe mich hier ja jenen Leuten an, die deren Existenz in dieser Form in erster Linie dem Druck der Verleger zuschreiben, denn nicht nur wäre das angesichts der anderen Werke des Autors verständlicher, sondern es würde auch erklären warum sie so häufig irgendwie aufgesetzt wirken. Vor allem der Alltagsbereich und die private Kommunikation zwischen den Figuren leidet darunter, etwa wenn Tanikaze beginnt den Charakter eines Haremheldens anzunehmen, samt pseudolustiger Situationen mit den Mädchen. Ungünstigerweise hat man sich dann auch noch nicht streng an die Vorlage gehalten und neben einigen nicht wirklich nachvollziehbaren Änderungen und Auslassungen wie etwa beim Handlungsablauf auch noch die erwähnten Klischees noch stärker betont, bis hin zur allgemeinen Brustvergrößerung beim Charakterdesign. Durch die an sich gute Durchmischung der die Serie damit ausmachenden Elemente Action, Alltag und RomCom funktioniert die Sache dann aber trotzdem gut, zumindest in der ersten Staffel. In der zweiten stand man offensichtlich vor dem Problem, dass es bei normaler Adaption der Vorlage am Ende der zwölf Folgen kein Actionfinale gegeben hätte. Also hat man die Chronologie der Ereignisse umgebaut, damit aber zwangsläufig in der Mitte der Staffel eine Konzentrierung der Alltags- und RomCom-Teile herbeigeführt. Dabei bemerkt man dann, dass die Serie wenig überraschend auch die Action braucht, denn unterhaltungstechnisch sackt die Serie in dieser Phase dann doch spürbar ab, bevor es schließlich zum dann schon herbeigesehnten Actionfinale kommt, das dafür dann besonders befriedigend ist.

Aus technischer Sicht ist sicher anzumerken, dass es sich hier um eine CGI-animierte Serie handelt, was jedoch vor allem beim Einstieg auffällt, wo die Figuren noch etwas hölzern wirken. Dieser Umstand bessert sich entweder relativ schnell oder man gewöhnt sich rasch daran, jedenfalls wirkt es sich im weiteren Verlauf nicht mehr negativ aus.

Fazit:
Knights of Sidonia ist spannend, unterhaltsam und bietet einige interessante Aspekte in der Geschichte und doch ist man irgendwie unzufrieden damit, eben weil man erkennen kann, dass hier merklich mehr möglich wäre, gäbe es nicht die aufgesetzt wirkenden Anime/Manga-Klischees. Diese beeinflussen den Unterhaltungswert deutlich negativ, weil damit Einiges der Stimmigkeit des Settings verloren geht und es ist der Qualität des restlichen Inhalts zu verdanken, dass sich die Serie trotzdem klar unter den guten Science Fiction Geschichten positioniert. Anzuraten ist aber bei Gefallen auch die Mangavorlage zu lesen, bei der zwar die Action mediumbedingt nicht so packend ist, bei der die Klischees aber wie ich meine nicht ganz so stark zum Ausdruck kommen und wo auch die Abfolge der Ereignisse stimmiger ist.
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