School-Live! (Anime) ➜ Forum ➜ RezensionenGakkougurashi! / がっこうぐらし!

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht09. Jul 2015
  • HauptgenresHorror
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Anime „School-Live!“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: Minamimoto#1
Es ist Moe... und Horror! Moe-Horror? Horror-Moe? Wie auch immer, es ist eine Kombination, die ebenso abstrus wie genial ist.

Moe-Anime tauchen heutzutage in vermehrter Häufigkeit auf. Daher ist es nicht verwunderlich, dass solche Serien nach und nach mit allen möglichen Genres kombiniert werden. Diese Serie nimmt sich also das Horror-Genre vor. (Ich schreibe hier ganz bewusst nicht, wie. Denn wenn ihr die Beschreibung oben noch nicht gelesen habt, lest sie nicht bevor ihr die erste Episode kennt. Das macht die Episode um einiges besser ;) )
Das besondere an dieser Kombination ist natürlich der krasse Gegensatz. Niedliche, junge, nette, fröhliche Mädchen auf der einen und Gewalt, Tod, Furcht und Panik auf der anderen Seite. Gerade in diesem Kontrast sehe ich die größte Stärke der Serie. Beide Extrema des Spektrums wirken so viel... intensiver, nachdem man gerade die andere Seite gesehen hat.
Die Charkatere gefallen mir; ohne allzu revolutionär zu sein sind sie solide und interessant. Die Story, die stark antichronologisch erzählt wird, ist ähnlich. Nicht bahnbrechend, aber gut ausgearbeitet und ausreichend, damit ich stets auf die nächste Folge gespannt bin.

Fazit: Gakkou Gurashi! ist eine sehr spezielle Serie. Für Moe-Gegener ist es natürlich nichts, trotz des Horror-Aspekts. Wer aber, so wie ich, beiden Genres nicht abgeneigt ist, der wird nicht enttäuscht werden.
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Avatar: DeadCrow#2
Für alle Moe Liebhaber ist es Okay dennoch als Horror würde ich diesen Anime nicht Komplett zustimmen. Ich bin ein GROßER Horror Fan und das hier passt eindeutig nicht dazu. Ich empfehle euch die erste Episode an zuschauen denn dann könnt Ihr entscheiden ob ich es wirklich weiter anschauen möchtet oder sein lassen sollt. Ich werde den Anime dennoch zu ende schauen weil ich nicht ein Anime halbfertig liegen lassen will. 

Zur Story:

Die Story ist fasst so wie bei "High School of the Death" nur alles spielt sich in Moe Stil nur in der Schule ab. Also ein Ort ein Anime 5 Character und ein Hund. 

Was mich gestört hat war die " Yuki " weil Sie anscheinend wie in der ersten Episode zu sehen ist zum Schluss an ein Trauma leidet den sie nicht wahr nehmen will. Sonst spielt sich das meiste mehr in der Vergangenheit ab das Ihr halt die Vorgeschichte kennen lernt.



Sonst gibts paar Parts wo man sich denkt " Es geht los ! Na endlich ! " und dann wird man enttäuscht durch eine Moe Szene aber jeder sein Geschmack. Ich finde ehrlich ab der 4ten Episode fängt der Spaß an. Natürlich muss man sich an die paar Episoden bisschen gewöhnen wenn man kein Großer Moe Fan ist. 

Sonst Fazit:

Schaut es euch an die Ersten paar Episoden beurteilt es selber und für Moe Liebhaber ein gefundener Horror fressen. Dennoch auch für nicht Moe liebhaber schaut es euch an beurteilt selber.....

Ist auf jedenfall nicht mein Themen Gebiet.
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Avatar: Asaki
V.I.P.
#3
Von Gakkou Gurashi hatte ich Anfangs eigentlich etwas ganz anderes erwartet, aber das Ergebnis hat mir dann doch ziemlich gut gefallen, auch wenn es einige Schwachpunkte gab.

Eines sollte man aber Vorweg schon mal sagen dürfen, bei Gakkou Gurashi, sollte man sich nicht von der friedlichen Atmosphäre, die die erste Episode zu bieten hat, täuschen lassen. Diese friedliche Idylle ist nämlich nur eine Fassade und bereits in der zweiten Folge zeigt die Serie ihr wahres Gesicht. Natürlich hält GG auch an dieser Idylle fest und zeigt oft den fröhlichen nicht ganz so altäglichen Schulalltag der vier Protagonisten, die inmitten einer Zombieapokalypse in der Schule leben. Klar, könnte man jetzt auch denken, dass man sich hier auch ordentlich grusseln kann, wo es doch Zombies gibt, aber das ist leider nicht ganz richtig. Sicherlich Gakkou Gurashi stellt das bisschen Horror was er zu bieten hat schon etwas in den Vordergrund, aber dieser wird oft und auch schnell durch Slice of Life und humorvolle Momente verdrängt, sodass sich die Serie gerne mal wie eine schlichte School Life Serie anfühlt, es aber letzendlich gar nicht ist. Hinzu kommt dass die Serie auch sehr auf Moe getrimmt ist, wodurch sie vielleicht nicht jeden unbedingt zusagen dürfte. Natürlich könnte man sich jetzt die Frage stellen, ob Moe und Horror in dieser Kombination in einem Anime etwas taugen? Meiner Meinung nach taugt es schon etwas, nur sollte man gerade bei Gakkou Gurashi nicht so viel vom Horror Aspekt verlangen, denn dieser nimmt sich nicht immer sehr ernst und ist mehr eine Horrorkomödie.

Charakterlich ist selbstverständlich alles auf Moe gestimmt, besonder die Protagonistin Yuki stößt hier am meisten hervor, denn sie ist nicht wie die anderen drei und lebt eigentlich in ihrer eigenen, friedlichen Welt und ihre Freunde lassen das auch zu, verbergen aber ihre wahren Gefühle. Insgesamt sind die Charaktere aber soweit eigentlich sehr Symapthisch und wissen durchaus zu gefallen, sodass man eigentlich schnell seinen Favoriten findet.

Fazit: Gakkou Gurashi ist vom Moe Typ, mal eine willkommene Abwechslung, den meisten sind solche Anime ja mehr Komödie, aber hier schafft man es gekonnt auch mit Horrorelementen herum zu spielen, um so eine durchweg Unterhaltsame Horrorokomödie zu bieten. Für Moe Fans sicher ein kleiner Hingucker.
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Avatar: RaestHD#4
Das Zombies und Figuren aus Anime mit dem Schwerpunkt Moe auf unterschiedliche Weise die Gabe besitzen Gehirne bzw. Gehirnzellen verzerren zu können, scheint wohl auf den ersten Blick die einzige Gemeinsamkeit zu sein. Wie also eine Serie zu beiden produzieren?
 
„Everyone really loved this school“

Es wäre von meiner Seite normalerweise unfair bei einer Serie welche auf die Niedlichkeit ihrer Figuren setzt, um seine inhaltliche Leere zu überdecken, mit dem Hammer draufzuschlagen. Diese Serien sind von Anfang an auf seichte Unterhaltung ausgelegt. Würde sich Gakkou Gurashi! ebenfalls in diese Reihe stellen wäre es ja nur eine kurzweilige Serie unter vielen und damit wohl mehr oder weniger passabel. Doch der Anime möchte mehr, es möchte Drama, Moe und Horror verbinden und scheitert an den Anforderungen. Es beginnt schon mit den äußeren Voraussetzungen, um eine dichte und beunruhigende Atmosphäre voller Verzweiflung angesichts einer Zombie-Pandemie zu schaffen. Während sich vor der Schule der Hauptfiguren die Schüler als Zombies stapeln, weil sie als Zombies "unterbewusst ihre Schule noch immer lieben(?)", leben die Mädchen Kurumi, Yuki, Miki und Yuuri innerhalb der Schule, mit besten Voraussetzungen zum Überleben, ihre Klubaktivitäten aus: Solarbetriebene Stromgeneratoren, Wasserfiltersysteme, Gemüsegarten auf dem Dach, scheinbar endlose Nahrungsmittelvorräte und genug Wasser für Duschen und den Pool, welche für Fanservice genutzt werden. Wie sie den nächsten Tag überstehen ist also fraglich.
Während die Figuren also darunter leiden das der Fußboden immer so schnell dreckig wird, sind die torkelnden Klassik-Zombies draußen auf dem Sportplatz eine geringere Bedrohung als die eigene Langeweile. Also geben sie sich in fast jeder Episode ihrer eigenen Niedlichkeit hin, feiern Ballonpartys und spielen mit dem Hund. Müssen die Mädchen dann doch mal über die Barrikaden, wird zumindest unterhaltsam auf einzelne Zombies eingeschlagen.
Das Innenleben der Figuren wird dabei kaum thematisiert oder nur oberflächlich angekratzt, was für Drama zu wenig ist. Einzig Yuki, die Oberschülerin mit der Katzenohrmütze und dem Sonderstipendium - da sie kaum Schreiben kann, ringt mit Wahnvorstellungen von einer heilen Welt bzw. ihre Freundinnen lassen sie einfach machen und irgendwann, so die Hoffnung, heilt sie sich von selbst. Ziemlich verkorkst das Ganze. Das zeigt sich vor allem dran, dass der Hund und Serienmaskottchen mehr Charakterentwicklung zeigt als der Hauptcast. Der Horror kommt nur Phasenweise vor und ist dann auch mehr Action als unterschwellige Bedrohung, besonders da die Zombies nichts zu bieten haben außer Masse. Schließlich kommt mit dem Finale auch etwas Bewegung in den Plot. Dies geht einher mit diversen Kürzungen und unsinnigen Änderungen am Orginalskript. Empfehlen kann ich diese Serie nur Moe-Fans die etwas Abwechslung vom normalen Zucker möchten.
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Avatar: Shiho Akai#5
Gakkou Gurashi war ein Anime unter dem ich mir anfangs nichts vorstellen konnte und auch die Genres schienen erstmal nicht so ganz zusammenzupassen...
Dafür dass die Genres so verschieden sind, funktionieren sie hier ziemlich gut zusammen, trotzdem hat Gakkou Gurashi auch so einige Schwächen.

Story:
Die Story funtioniert recht gut und die niedlichen Charaktere bilden einen schönen Kontrast zur sonst so gar nicht niedlichen Story. Allerdings kommt die Geschichte teilweise sehr langsam voran und man hat das Gefühl es würden quasi Filler-Folgen eingeschoben, in denen außer zuckersüßen Moe-Szenen und Fanservice nichts passiert.
Insgesamt ließ mir die Story auch zu viele Fragen ungeklärt, deren Antworten eigentlich durchaus interessant und evtl. sogar ungewöhnlich für einen Zomie Anime gewesen wären.
So erklärt sich für mich zB. nicht warum die Zombies zwar nicht mehr menschlich sind, aber trotzdem zu ihrer Schule zurück kehren, auf die Klingel hören etc. Anscheinend haben sie also doch noch eine Art Bewusstsein oder zumindest Erinnerungsvermögen.

Charaktere:
Die Charaktere sind natürlich sehr auf Moe getrimmt, aber trotzdem nicht allzu nervig. Yuki fand ich tatsächlich recht sympathisch, zumal sie durch ihr Unverständnis für die Situation in manchen Szenen sogar etwas gruselig war.
Allerdings sind die Handlungen der Charaktere an vielen Stellen völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar, weshalb man sich so gut wie gar nicht in sie hineinversetzen kann und das typische "Was hätte ich getan?" ausbleibt. Außerdem fand ich Taromaru an den meisten Stellen einfach nur anstrengend und enorm nervig.

Musik/Animationen:
Die Animationen sind durchgehend schön anzuschauen und die Musik recht unaufällig, aber nicht schlecht. Das Opening hat mich allerdings nach einiger Zeit auch etwas genervt, weswegen ich es dann übersprungen habe.

Fazit:
Für Moe Fans ist Gakkou Gurashi definitiv sehenswert und auch für Leute die vielleicht mal einen etwas anderen Zombie-Anime suchen. Man sollte allerdings bereit sein über eine etwas langatmige Handlung und viele ungeklärte Fargen hinwegzusehen.
Ich gebe 2 1/2 Sterne, da ich überascht bin, wie gut die Genres zusammen funktionieren und die Idee mag. Meiner Meinug nach wurde hier aber auch viel Potential verschenkt.
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Avatar: Dreambird1973#6
Gakkou Gurashi ist mal eine recht neue Idee im Animeserienbereich: Was passiert wenn man einen Anime mit Moe Characteren macht und überwiegend ihr (Schul) - alltagsleben zeigen will, das alles dabei aber in ein düsteres Horrorsetting steckt? Kann das gut gehen?

Antwort: Ja

Es kommt aber darauf an, was man sich genau von dem Anime erwartet: Will man einen actionreichen, gewalttätigen Horroranime wie Highschool of the Dead sehen, ist man hier falsch. Will man einfach einen lustigen, zuckersüssen Alltagsanime sehen , ist man hier aber teilweise auch falsch.

Der Anime schafft es jedoch überwiegend recht gut, zuckersüsse Moe Charactere neben ihrem Alltag, aufgrund des Szenarios, immer wieder in ernste und sehr einfühlsam erzählte Situationen zu versetzen. Wie man diese Mischung zwischen Moe Alltag und düster - ernstem Horrorfeeling findet ist geschmackssache; genauso ob man lieber weniger oder mehr von den ernsten, atmosphärisch düster erzählten Situationen hätte. Für mich war die Zusammenstellung überwiegend sehr gut - wie gesagt einfühlsam erzählt, teilweise auch ziemlich spannend und die Charactere machen es einem leicht mitzufühlen. Gerade das Finale der Serie muss ich dahingehen sehr loben, da es mich tief berührt hat. Aber auch hier gehen die Meinungen sicherlich sehr auseinander. Man darf einfach keinen Horrorshocker erwarten, sondern eine einfühlsam erzählte Story, die auf direkt gezeigte Gewalt fast gänzlich verzichtet, aber dennoch phasenweise eine gute Horroratmosphäre schafft. Gerade die Charactere muss ich hier auch sehr loben. Auch das es ein oder zwei Dinge in der Serie gibt, die eventuell überraschen und die man nicht erwartet hat.

Ich persönlich fand dieses Animeexperiment wirklich sehr gut, auch wenn es eventuell ein paar wenige Momente gab wo ich etwas skeptisch war - aber der Anime hat mich absolut überzeugt, vor allem das Ende, was viele sicher sehr kritisieren werden.

Meine Meinung jedoch ist, das der Anime sich 4 Punkte mehr als verdient hat.

Lieblingscharacter(e):
Yuri
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Avatar: Ixs
Datenbank-Helfer
#7
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Yuri
Gakkougurashi! ist sowohl ein Girls Club-Anime, als auch eine Moe-Apokalypse. Es ist sowohl Moe, als auch unheimlich. Es gibt zwar Abschnitte in denen dass Moe Vorrang vor dem Düsteren hat, aber das ist heutzutage in Anime mit süßen Mädchen üblich, also ist es zu erwarten. Wenn sich die Show jedoch auf das Geschehen in der Hauptgeschichte konzentriert, sollte man keine Verzögerung erwarten. Dies ist ein Girls Club in einem apokalyptischen Anime, in dem es sowohl ein Leben voller Niedlichkeit, als auch ein Kampf ist, zu verhindern, dass man aufgrund der Schrecken den Verstand verliert. Zuschauer, die Yuuki Yuuna wa Yuusha de Aru gesehen haben und mit der Kombination aus Girls Club und Moe-Apokalypse-Subgenres zufrieden waren, werden diese Show gut genießen können.
Ein Blick darauf, wie die Show beide Genres behandelt. Zuerst der Girls Club-Aspekt. Es ist nicht schwer einen Anime über „süße Mädchen, die süße Sachen machen“ zu präsentieren und Gakkougurashi! hat hiermit auch kein Problem. Die unbeschwerten Szenen, die gelegentliche Sexyness werden genauso gehandhabt wie man erwarten würde. Davon abgesehen haben diese Segmente einen größeren Zweck als nur das „Pendeln für die Massen“ zu sein, obwohl es definitiv ein paar Badeanzüge und ähnliches gibt, aber das ist für Girl Club-Anime nichts Neues, die einige körperlich ansprechende Mädchen beinhalten.
Und nun zu der anderen, ansprechenderen Hälfte der Show, der Moe-Apokalypse. Erstens ist es erwähnenswert, wie gut das Setting verwendet wurde in der die Story spielt. Nachdem der Zuschauer eine Vorstellung davon hat, was in der Show läuft, wirft sie weitere Hinweise auf und enthüllt noch mehr von der Welt in der sich die Mädchen befinden und wie es aufgeführt wird ist besonders lobenswert. In einer Show wie dieser ist es leicht typische gewalttätige Szenen einzubringen, um die Mädchen zu foltern. Nicht so hier. Die ernsteren und unheimlicheren Szenen sind weniger schaurig und gruseliger als Another. Wie bereits erwähnt, nutzt Gakkougurashi! die Umgebung und ihre Gefahren mit großer Wirkung, um den Betrachter mehr Angst und Furcht vor dem Leben der Mädchen zu vermitteln, als kurze Schrecken. Ein weiterer Weg um die täglichen Schrecken, die unsere Heldinnen ertragen müssen zu bekämpfen, wenn sie gezwungen werden sich ihnen zu stellen, besteht darin, dass die vier Hauptcharaktere keine ausgebildeten Kriegerinnen sind. Kurumi hat eine Waffe, aber sie ist nicht im Geringsten überwältigend. Sie ist genauso verletzlich wie ihre Freundinnen, was die angespannteren Szenen legitim macht und somit die Bedrohungen im Vergleich zu High School of the Dead nicht auf die leichte Schulter nimmt. Die ernsten Momente sind Teil des Überlebens, Teil der Vernunft und nicht der Kampf der Sterblichen.
Der zweite lobenswerte Teil ist die Art und Weise, wie die Show den emotionalen Aufruhr der Mädchen im Laufe ihres Lebens vermittelt. Wie oben erwähnt, macht das Leben der Mädchen manchmal Spaß, aber meistens ist es ein Kampf um den Erhalt ihrer Vernunft. In eine Welt gedrängt, in die sie überhaupt nicht bereit sind sich aufzuhalten und die Hoffnung auf eine friedliche Existenz, die immer schwächer wird, ist die Möglichkeit eines „Verlustes des Verstandes“ jeden Tag sehr verständlich. Eines der Hauptthemen, die auf der emotionalen Seite der Show behandelt werden, ist, der psychische Gesundheitszustand, Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Diese Show gibt ein Beispiel, wie es ist, wenn jemand unter einem solchen Zustand „leidet“ und wie man damit lebt. Es wird auch die Frage aufgeworfen, ob es eine gute Idee ist, das Mädchen aus der Welt, in der sie sich befinden, herauszuholen. PTBS wurde bereits in anderen Shows verwendet, aber diese Shows hat eine Umgebung in der eine „Heilung“ möglichweise von Nutzen war, aber hier … muss man so schnell wie möglich gefunden werden? Die anderen Mädchen haben ihre eigenen persönlichen Kämpfe, aber das PTBS spielt eine entscheidende Rolle in der Geschichte und der Welt. Im Grunde handelt es sich bei Gakkougurashi! eher um eine von Charakteren geprägte Geschichte als um eine von der Handlung.
Die Animationsqualität und der Soundtrack sind größtenteils erstklassig. Sie müssen es sein um das Milieu, die Geschichte und die Emotionen, die die Show wiedergeben will, richtig zu vermitteln. Ich mochte besonders die Schatteneffekte, die die alarmierenderen Bedrohungen abdecken, denen unsere Heldinnen ausgesetzt waren. Gerade genug um den Zuschauer eine Gänsehaut zu verpassen. Es ist ein „Was nicht klar gesehen werden kann, ist gefährlicher als das was man sieht“-Ansatz, der gut ausgeführt wird. Das bedeutet nicht, dass alle Bedrohungen im Schatten liegen. Es gibt Blut, aber keine übertriebene Menge. Gerade genug um den Punkt zu vermitteln. Wie bereits erwähnt ist der Soundtrack hervorragend, besonders in den angespannten und düsteren Momenten.

Insgesamt würde ich sagen Gakkougurashi! implementiert die Kombination von Girls Club und Moe-Apokalypse sehr gut. Es gibt Abschnitte in denen dass Moe mehr in den Mittelpunkt rückt als das Düstere, aber das ist heutzutage zu erwarten. Das Wichtigste ist, dass beide Subgenres in vollem Umfang genutzt werden und sich nichts halbherzig anfühlt. Moe-Apokalypse erfahrene Anime-Fans werden zu dieser Show leicht Zugang finden. Für alle anderen hängt alles davon ab, wie tolerant sie gegenüber Girls Club-Shows sind und ob sie akzeptieren können, dass diese Show sich nicht immer auf das „Hölle auf Erden“-Setting konzentriert in der es stattfindet.
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