Es ist Moe... und Horror! Moe-Horror? Horror-Moe? Wie auch immer, es ist eine Kombination, die ebenso abstrus wie genial ist.
Moe-Anime tauchen heutzutage in vermehrter Häufigkeit auf. Daher ist es nicht verwunderlich, dass solche Serien nach und nach mit allen möglichen Genres kombiniert werden. Diese Serie nimmt sich also das Horror-Genre vor. (Ich schreibe hier ganz bewusst nicht, wie. Denn wenn ihr die Beschreibung oben noch nicht gelesen habt, lest sie nicht bevor ihr die erste Episode kennt. Das macht die Episode um einiges besser ;) )
Das besondere an dieser Kombination ist natürlich der krasse Gegensatz. Niedliche, junge, nette, fröhliche Mädchen auf der einen und Gewalt, Tod, Furcht und Panik auf der anderen Seite. Gerade in diesem Kontrast sehe ich die größte Stärke der Serie. Beide Extrema des Spektrums wirken so viel... intensiver, nachdem man gerade die andere Seite gesehen hat.
Die Charkatere gefallen mir; ohne allzu revolutionär zu sein sind sie solide und interessant. Die Story, die stark antichronologisch erzählt wird, ist ähnlich. Nicht bahnbrechend, aber gut ausgearbeitet und ausreichend, damit ich stets auf die nächste Folge gespannt bin.
Fazit: Gakkou Gurashi! ist eine sehr spezielle Serie. Für Moe-Gegener ist es natürlich nichts, trotz des Horror-Aspekts. Wer aber, so wie ich, beiden Genres nicht abgeneigt ist, der wird nicht enttäuscht werden.
Moe-Anime tauchen heutzutage in vermehrter Häufigkeit auf. Daher ist es nicht verwunderlich, dass solche Serien nach und nach mit allen möglichen Genres kombiniert werden. Diese Serie nimmt sich also das Horror-Genre vor. (Ich schreibe hier ganz bewusst nicht, wie. Denn wenn ihr die Beschreibung oben noch nicht gelesen habt, lest sie nicht bevor ihr die erste Episode kennt. Das macht die Episode um einiges besser ;) )
Das besondere an dieser Kombination ist natürlich der krasse Gegensatz. Niedliche, junge, nette, fröhliche Mädchen auf der einen und Gewalt, Tod, Furcht und Panik auf der anderen Seite. Gerade in diesem Kontrast sehe ich die größte Stärke der Serie. Beide Extrema des Spektrums wirken so viel... intensiver, nachdem man gerade die andere Seite gesehen hat.
Die Charkatere gefallen mir; ohne allzu revolutionär zu sein sind sie solide und interessant. Die Story, die stark antichronologisch erzählt wird, ist ähnlich. Nicht bahnbrechend, aber gut ausgearbeitet und ausreichend, damit ich stets auf die nächste Folge gespannt bin.
Fazit: Gakkou Gurashi! ist eine sehr spezielle Serie. Für Moe-Gegener ist es natürlich nichts, trotz des Horror-Aspekts. Wer aber, so wie ich, beiden Genres nicht abgeneigt ist, der wird nicht enttäuscht werden.

Gakkougurashi!
School-Live!
School-Live!
Gakkou Gurashi!
School-Live!
School-Live!![School-Live! - Komplettset [Blu-ray]](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/81/81857_400.webp)

![School-Live! - Vol. 3/3 [Blu-ray]](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/48/48004_400.webp)

![School-Live! - Vol. 2/3 [Blu-ray]](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/48/48003_400.webp)

![School-Live! - Vol. 1/3 [Blu-ray]](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/48/48000_400.webp)

![School Live! - Complete Series [Blu-ray] (Re-Release)](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/161/161944_400.webp)
![School Live! - Complete Series: Limited Edition [Blu-ray+DVD] + OST](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/43/43553_400.webp)
![School Live! - Complete Series: Limited Edition [Blu-ray+DVD]](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/43/43468_400.webp)
![School Live! - Complete Series [Blu-ray]](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/63/63008_400.webp)

![School-Live! - Vol. 12 [eBook]](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/79/79668_400.webp)

![School-Live! - Vol. 11 [eBook]](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/79/79667_400.webp)

![School-Live! - Vol. 10 [eBook]](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/57/57621_400.webp)

![School-Live! - Vol. 09 [eBook]](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/57/57620_400.webp)



































Kommentare
Es folgt ein längerer Rant.
Man versucht immer wieder, eine gewisse kognitive Dissonanz aufzubauen. Was eigentlich nur gelingen kann, wenn man beispielsweise konsequent den Zuschauer am dramaturgischen Schlawittchen packt und auf alles verzichtet, was es an stereotypen Zutaten gibt. Das genau gelingt nicht. Man gibt sich nicht die geringste Mühe, und dadurch gerät der Dramapart, der die Komödie ad absurdum führen soll, selber zur Lachnummer. Die Zielsetzung "Horror" ist damit schon frühzeitig gestorben.
Erstmal zum allgemeinen:
Ein ernster Anspruch auf "Horror" scheitert frühzeitig daran, daß man eines der unglaubwürdigsten, aber auch eines der beliebtesten Settings wählt: Zombieapokalypse. Die überall zu sehende maximale Verwüstung nehme ich denen nicht ab. Keinen Augenblick lang. Keine Zombiehorde dieser Welt vermag, unbewaffnet, solch ein Chaos anzurichten wie hier am Kaufhaus zu sehen. So etwas, wie übrigens auch die Zerstörungen in der Schule, existiert nicht zu dem Zweck, Realität abzubilden, sondern existiert einzig zu dem Zweck, Eindruck zu schinden auf Teufel komm raus und nebenbei möglichst tief in die Magengrube des Zuschauers zu zielen. Den allgemeinen Reaktionen nach scheint das denn auch gut zu funktionieren. Noch ein reality check, der mir grade einfällt: Am Nachthimmel ist öfters und zu unterschiedlichsten Zeiten der Mond zu sehen. Keine Ahnung, wie das in japanischen Oberschulen mit Zombiebefall aussieht – aber ich kenne keinen Ort in dieser Welt, wo wochenlang Vollmond ist. Auch lustig, wie sie ständig über all diese Scherben laufen und mit dem Auto drüberfahren und es passiert ihnen überhaupt gar nix. Auch das ist Teil der selektiven Dramainszenierung, die rein illustrativen Zwecken dient. Oder ist das schon plot armor?
Was aber am schwersten wiegt:
Man untergräbt permanent die Glaubwürdigkeit, indem man eine neutrale Perspektive hinterher als eine aus Yukis Sicht ausgibt. Es reicht, wenn man sich die 1. Folge zweimal anschaut. Erst gegen Ende wird das Klassenzimmer als Yukis Imagination inszeniert. Rein um des Effekts willen, bzw. um den Zuschauer an der Nase herumzuführen. Leider ist der Zuschauer nicht blöd und hat eine [Repeat]-Taste. Diese ganzen Tricksereien zwischen Yukis Phantomwelt und der wahren Welt haben nämlich genau dann ein Ende, wenn der Zuschauer weiß, was Sache ist. Ab diesem Moment verzichtet man darauf. Seltsam, nicht? Ich weiß nicht so recht, wie man sowas werten soll. Freundlich ausgedrückt ist das unredlich, weniger freundlich ist das hochgradig manipulativ. Sowas stößt mir extrem übel auf.
Eigentlich hätte ich den Anime mit der 6. Folge tropfen sollen, denn da treibt man's auf die Spitze. Ja, die Sache mit Megu-nee.
Größter Spoiler der gesamten Serie
Aber auch hier das gleiche Verfahren wie bei Episode 1: sobald dem Publikum eröffnet wurde, daß Megu-nee nicht mehr lebt, erscheint sie in der Serie auch nicht mehr; und wenn sie erscheint, dann als bloße Imagination von Yuki, und das wird auch sehr deutlich als solche dargestellt. Auch hier: Manipulation statt Realismus. Das sind nämlich die gleichen manipulativen Tricks, ähnlich wie in »Tokyo Magnitude«, mit denen man mich in beiden Fällen gern hätte verschonen können.
Was die Serie rausreißt, sind die Ereignisse der zweiten Hälfte, und da vor allem, wie man sie präsentiert. In den wenigsten Fällen chronologisch, was der Serie sehr gut bekommt! Das ist dann zwar eher Mystery als Horror, aber immerhin kommt man in den Genuss einer konsistenten Linie. "Konsistent" im Rahmen der Möglichkeiten, die der Anime bietet. Denn daß die lieben Zombies nur ein diffuses Heimweh nach der Schule verspüren und auch ganz brav wieder "nach Hause"(?) gehen, wenn man das ihnen per Lautsprecherdurchsage nahelegt, das ist so dermaßen an den Haaren herbeigezogen und haut enorme Löcher in die Logik, daß man aus dem facepalmen gar nicht mehr herauskommt. Demnach hätte es auch reichen können, ihnen ganz Megumi-mäßig eins auf die Finger zu geben: "das lass doch bitte schön sein mit dem Beißen, das ist ganz böse!", und alles wäre in Butter.
Es gibt noch haufenweise andere Inkonsistenzen, die man sich leistet, und die Frage sollte erlaubt sein:
Und das ist die generelle Crux:
Die schiere Gewalt und Entschlossenheit, mit der man das Konzept "Moe contra Horror" durchzuboxen bereit ist, gibt dem Anime letztlich den Todesstoß. Hätte man das sein lassen mit dem Comedy-Moe und hätte man das ganze stattdessen als Charakterdrama aufgezogen, wäre wohl Besseres dabei rausgekommen. Vor allem eine konsistentere Linie. Aber ach, die Oberflächenreize! Sie sind ja so verführerisch und erlauben billigen Effekt um seiner selbst willen. Man kann damit ja so schön von den eigenen, weil selbstverschuldeten plot holes, all den diversen Inkonsistenzen und Fehlleistungen bei den Charakteren ablenken, in der oftmals berechtigten Hoffnung, daß es keiner merkt.
Regelmäßig wird ja gefragt: Horror und moe – kann das gehen? Und die verkürzte Antwort ist: könnte vielleicht schon. Aber so jedenfalls nicht. Denn dafür sind die hier gezeigten Moe-Charaktere ungeeignet. Persönlichkeit und Charakterentwicklung verträgt sich nicht mit dem hier gezeigten "Horror", und die recht plumpe Art, wie der Horror präsentiert wird, führt in Verbindung mit dem superniedlichen Schul-Slice-of-Life dazu, daß man dieses ganze Zombiegewusel selber als Comedy wahrnimmt. Einen seiner Höhepunkte findet das in dem, was man Yuki als Verdrängungsleistung angedichtet hat und was wohl eine Art Posttraumatische Belastungsstörung sein soll. Anime Edition.
Es hätte funktionieren können. Aber dafür bräuchte es etwas, was die wenigsten Animes dieser Art besitzen: Originalität, Phantasiereichtum und vor allem der strikte Verzicht auf alles, was nach Klischee und Stereotypen riecht.
Ob der Anime überhaupt auf Blu-Ray oder DVD erscheinen wird, ist noch unklar.
Wann wird der denn rausgebracht, weiß das wer?
Als die Nachricht einer Anime-Adaption bekannt gegeben wurde, habe ich den Manga zum damaligen Stand gelesen, wenn ich mich nicht irre. War wirklich recht unterhaltsam, wobei ich mich kaum noch dran erinnere, eher ein schlechtes Zeichen.
Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, gab es da zumindest einige interessante Plot Twists.