Yurikuma Arashi (Anime)Yuri Kuma Arashi / ユリ熊嵐

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  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht06. Jan 2015
  • HauptgenresUnbestimmt
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

  • Anime: Yurikuma Arashi
    • Japanisch Yuri Kuma Arashi
      ユリ熊嵐
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 06.01.2015 ‑ 31.03.2015
      Studio: SILVER LINK.
    • Englisch Yurikuma Arashi
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 07.01.2015 ‑ 30.03.2015
    • Deutsch Yurikuma Arashi
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 05.01.2015 ‑ 30.03.2015
      Publisher: Crunchyroll
    • Synonyme: Yuri Bear Storm, Storms of Lesbian Bears, Difficulty with the Yuri Bear

Anime Beschreibung

Es begann mit der Explosion des Asteroiden Kumaria irgendwo in den Untiefen des Weltraums.

In der Folge wurden seine Fragmente zu einem Meteoritenschauer, der auf die Erde herabregnete und dazu führte, dass sich Bären auf der ganzen Welt erhoben und begannen die Menschheit zu attackieren. Im Kampf Mensch vs. Bär aßen die Bären die Menschen, während diese die Bären niederschossen, was zu einem nie endenden Kampf und einer Spirale des Hasses führte. Letztendlich errichtete man eine Barriere zwischen den Menschen und den Bären und beide Seiten verzichteten auf weitere Angriffe.

In der Welt der Menschen:

Eines Morgens treffen sich die beiden Schülerinnen der Arashigaoka Akademie, Kureha Tsubaki und Sumika Izumino, gerade wieder beim Beet voller weißer Lilien hinter ihrer Schule. Dieses hat für die beiden Liebhaber eine ganz spezielle Bedeutung, doch wird ihre Zweisamkeit an diesem Tag je durch den Bärenalarm gestört, der die Invasion der Bären in die Welt der Menschen bedeutet. Wie Kureha später herausfindet, sind die eben in ihre Klasse gewechselten Schülerinnen Ginko und Ruru in Wirklichkeit Bären, die gekommen sind, um sich ihre Bäuche mit Menschenfleisch vollzuschlagen, wobei Ginko es speziell auf Kureha abgesehen hat, was auch Sumika in besondere Gefahr bringt.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Schräge Geschichten voller Symbolismus, das ist es wofür man Kunihiko Ikuhara gemeinhin kennt. Als einer der letzten kreativen Köpfe der Anime-Industrie, ist er immer für Außergewöhnliches gut und außergewöhnlich will zweifellos auch Yurikuma Arashi sein. Allerdings muss diese Serie nun als Beispiel dafür herhalten, dass ein derartiger Ansatz auch gehörig schiefgehen kann, wenn ein willkürlicher Symbolismus mehr als Blendwerk für eine schlicht schwache Geschichte fungiert, welcher Kohärenz fehlt und deren Aussage am Ende äußerst dürftig bleibt.

Die Pinguine gewinnen über die Bären, sozusagen. Während Ikuhara bei Penguindrum noch die richtige Mischung aus sympathischen Figuren, Handlung, Symbolismus und Absurdität fand, stellt sich bei Yurikuma nie diese Begeisterung ein, mit der man dort die Handlung mitunter verfolgt hat, denn Yurikuma bleibt über weite Strecken unzugänglich. Die Schrägheit der Geschichte trifft einen schon in der ersten Episode mit voller Breitseite, doch stellt sich gleich danach heraus, dass sie nur einen wackeligen Handlungsunterbau hat, weshalb die ersten Folgen mehr wie Abstraktion, Stilisierung und Surrealismus um ihrer selbst willen wirken, anstatt damit wirklich viel aussagen zu wollen. Allerdings muss man sagen, dass sich der Anime im Verlauf dann insofern bessert, als dass die eigentliche Handlung mehr an Fahrt gewinnt. In Handlung und Symbolismus kristallisieren sich ein Grundmotiv heraus, die gesellschaftliche Ausgrenzung von Homosexualität, und auch andere Motive meint man zu erkennen. Doch genau bei den Motiven versagt die Serie letztendlich wieder. Denn sie zieht sie nicht durch. Anstatt sie konsequent zu verfolgen und damit eine klare Aussage zu machen, verliert sich der Anime schließlich wieder in beliebig wirkender Bildersprache und forcierter Dramatik. Erst am Ende wird man dann zumindest beim Grundmotiv ein wenig klarer, allerdings hat das mehr zur Folge, dass einem „Und darauf habe ich jetzt so lange gewartet?“ durch den Kopf geht. Um den kaschierenden Faktor eines symbolischen, tieferen Sinns beraubt, schlägt bei der Geschichte zwangsläufig die schwache Qualität der eigentlichen Handlung durch und auch die Figuren können dem nicht entgegenwirken, denn es sind unter ihnen nur wenige Sympathieträger.

Yurikuma Arashi ist für mich in der Wahrnehmung irgendwie auch eine Art Blendwerk. Absurdität, Stilisierung und Andersartigkeit in Inszenierung vermitteln den Eindruck einer tiefergehenden Bedeutung, die dann in der Handlung selbst nur wenig zum Ausdruck kommt. Phasenweise eröffnen sich einem manche der Motive, nur damit sie später wieder weitgehend fallengelassen werden. Es ist davon auszugehen, dass sich Ikuhara bei diesem Werk etwas gedacht hat, doch versagt er dabei seine Idee dem Zuschauer wirklich zu vermitteln und das was man erkennt, ist bei weitem zu dürftig und banal für eine ganze Serie. Dieser Umstand ist gleichbedeutend ist mit einem weitgehenden Versagen in der Erzählung. Was sicher primär eine Geschichte über gesellschaftliche Ausgrenzung von Homosexualität sein sollte, ist somit geprägt von einer weitgehenden Beliebigkeit, in die man wohl viel Weitergehendes hineinprojizieren kann, die das selbst aber nicht wirklich zum Ausdruck bringt bzw. als Motiv nicht zu Ende verfolgt.
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Avatar: Yuuuuuuuuuu#2
Jaja, „Yuri Kuma Arashi“ – die gute alte Love Bullet.

Wichtelzeit – und das heißt meistens Animes zu gucken, die eigentlich nicht meinem persönlichen Geschmack entsprechen. Diesmal wurde es auf Anliegen eines geschätzten Kollegen das Yuri-Reizüberflutungs-Epos „Yuri Kuma Arashi“ – eine besondere Erfahrung.

„Yuri Kuma Arashi“ ist das Werk des Producers Kunihiko Ikuhara. Normalerweise ist es mir völlig schnuppe wer was wo wie produziert hat, aber ich denke man sollte es nicht unerwähnt lassen, dass es mehr oder weniger der Nachfolger des recht geschätzten „Mawaru Penguindrum“ ist. Wer also ähnlich banales, abstraktes Storytelling, grafisches Feuerwerk und Tiere erwartet, der sei beruhigt – Ja, das gibt es auch hier.


Story:

Im Grunde kann man es sich so vorstellen, dass in Kunihiko Ikuharas Büro ein Mixer steht und er sich allerlei Zutaten bedient, die ihm gerade in den Kopf kommen. In Falle von„Yuri Kuma Arashi“ sieht das Ganze so aus:

- Ganz viel Yuri
- Ein Sack Metapher ohne Boden
- Humanoide Bären – Genozid?
- Der exzessive Gebrauch des Begriffes Liebe
- Ganz viel Glitzer, Glitzer, Kira, Kira, Shabadadu
- Süßholzraspeln
- Bullying, wohin das Auge reicht
- Eine immense Zahl an Über- und Rückblenden
- etc.

Das sieht nicht nur komisch aus, sondern funktioniert meiner Meinung auch anfangs kaum. Bis sich aus diesem Mischmasch eine halbwegs verständliche Story entwickelt, vergehen schon mal 5-6 Episoden. Zeit, die ein 12 Folgen-Anime eigentlich nicht hat. Die ersten Episoden haben bei mir zumindest einen recht verstörten Eindruck hinterlassen. Manchmal musste ich nochmal kurz in mich gehen und prüfen, ob sich nicht der Aggregatzustand meines Gehirns verändert hat.

Aber hey – ab Folge 6-7, nachdem die Story endlich ersichtlich wird, entwickelt sich der Anime. Sogar so sehr, dass man diese ohne Probleme in einem Rutsch gucken kann und sich obendrein eine nette Spannung ergibt. Die Frage ist halt, reicht das bei einem 12-Folgen-Anime? Ich bin mir da unschlüssig.

Style:

„Yuri Kuma Arashi“ hat Style. Fast schon zu viel Style. Soviel Style, dass man sich denkt, muss man wirklich so auf die Pauke hauen? Manchmal ist weniger mehr und dieser Anime ist ein Paradebeispiel dafür.
Man will möglichst viel Glitzer, Funkeln, Schabadadu, usw. in den Anime stecken. Das mag zwar Fans dieses Stils á la „Mawaru Penguindrum“ gefallen, aber hier wollte man noch einen drauf setzen und das funktioniert halt bei halber Länge nicht so gut. Ich heiße es zwar immer gut, wenn Animes so einiges versuchen, allerdings überhitzt sich „Yuri Kuma Arashi“ phasenweise damit (dazu später mehr).

Trotzdem, die Animationen sind gut, vieles wirkt sehr Monogatari-like, der Sound ist gut, Opening und Ending wirken vom Style her unglaublich passend zum Anime und auch die Seiyuus leisten verdammt überzeugende Arbeit (~shabadadu), aber wie gesagt, in einigen Fällen geht es dann doch Richtung Reizüberflutung und verschreckte mich.

Fazit:

Wie bewertet man jetzt einen Anime, der in der ersten Hälfte sich wie ein Fiebertraum anfühlt und erst in der zweiten Hälfte eine spannende Story vorzeigt? „Yuri Kuma Arashi“ ist ein einzigartiger Anime. Das kann, aber muss nicht zwangsweise etwas Gutes heißen. Der Anime hat von mir 3,5 Sterne aus zwei Gründen bekommen. Erstens versucht er einiges, dass sich andere Animes heute kaum mehr trauen – andersartig zu sein. Dafür zunächst ein Lob. Zweitens finde ich seine Durchschnittsbewertung, im Vergleich zu all dem Anime-Dünnschiss, den man in diesen Regionen findet, absurd. So charakterlos ist „Yuri Kuma Arashi“ nicht, dafür hat es zu viel Style und Charisma. Es ist halt eine sehr extravagante Mischung, gepaart mit übertriebenen Metapher und grafischen Brimbamborium.
Viele werden es nicht mögen und schnell abbrechen. Die, die es jedoch durchziehen und zudem noch eine Vorliebe zu Yuri haben, werden es mögen. Reizüberflutung inklusive.

Empfehlung, daher an Leute, die eine Affinität für Yuri haben und zugleich verrückte, abstrakte Anime mögen. Dem großen Rest empfehle ich eher einen großen Bogen um „Yuri Kuma Arashi“ zu machen. Dafür scheint er mir zu eigen und andersartig zu sein.

Shabadadu~ meine Freunde.
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Avatar: RaestHD#3
Kuma-Schock!

“True love makes me leap into the storm!“

Nachdem in Mawaru Penguindrum das Schicksal und seine Verstrickungen im Mittelpunkt stand, ist Kunihiko Ikuharas neue Schöpfung von der Inszenierung her ebenfalls ein interessantes und extravagantes Werk, jedoch weniger konsequent in der Darstellung seiner Thematik. Dazu zählen Freundschaft, Diskriminierung und gar etwas Antikrieg, die er versucht mit seiner bekannte Arbeitsweise aus Rückblenden und versteckten Hinweisen, welche sich allmählich zu einem Bild formen, darzustellen. Leider übernimmt er sich dabei und schreckt schon zu Beginn mit voller Wucht seiner Skurrilität ab, statt eine leichte Einführung in seine Denkweise zu geben. Für Ikuhara mag das natürlich zu seinem Stil passen, welcher vornehm aus Absurdität, Symbolen, ad absurdum und der Versuch einfach anders zu sein, besteht. Zu seltsam erscheinen dann doch die Ereignisse, zu albern wirkt der Inhalt und unfreiwillig komisch. Die Ausgewogenheit fehlt völlig. Hier sollte eigentlich eine ernste Geschichte, mit einem ernsten Thema erzählt werden, so wie es auch bei Penguindrum der Fall war, nur scheitert das letztlich auch am Konzept der Figuren. Würden die Figuren alle Menschen, statt zur Hälfte niedliche Bären eines Bären-Königreiches, sein, hätte die Darstellung wohl ernster gewirkt und der Effekt der dramatischen Szenen würde nicht so schnell verpuffen. Der dabei gezielt gesetzte Fan-Service ist da ebenfalls nicht förderlich. Das fängt schon im Intro an, wo man sich herzlich anknabbert und mit Honig übergießt. Das die Serie nicht mit nackter Haut und Yuri-Anspielungen geizt, ist für manche – mich eingeschlossen - eine schöne Sache, in einer Serie mit Ansätzen zum Drama, ist das zwar als einfaches Stilmittel entfernt vertretbar, jedoch nicht als Massenware.

Im Laufe der Episoden setzt sich dann das Puzzle der Handlung allmählich zusammen und ergibt ein interessantes, wenn auch gleichzeitig unausgewogenes Gesamtbild. Die mäßige Handlung bietet da durchaus einige Wendungen und unerwartet Details, letztlich bleibt sie aber eher ein Anhängsel des Symbolismus ihres Schöpfers ohne das eine konkrete Botschaft durchdringt. Letztlich bleibt Yuri Kuma Arashi weit hinter Penguindrum zurück was die Handlung, die Figuren und allgemein der erzählerischen Qualität betrifft.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#4
Wo sind nur der ganze Witz und Hintersinn geblieben, die Utena noch hatte? Vermutlich hat Enokido (damals Drehbuchautor) sie mitgenommen. Yuri Kuma Arashi ist jedenfalls ein Schuss in den Ofen und das in mehrfacher Hinsicht.

Ich finde ja schon, dass Penguindrum schwächer als Utena ist, aber der Anime hat zumindest sympathische Figuren und Pinguine. Im Grunde geht es Ikuhara (Regisseur) darum, die Diskriminierung von Lesben zu kritisieren. Das ist gut, aber dafür hätte er keine 12 Episoden gebraucht und eine weniger "abstrakte" Darstellung wäre der Sache sicherlich dienlicher gewesen oder darf man Gesellschaftskritik in Japan nicht offen äußern? Für mich stellt sich die Frage, an wen sich der Anime überhaupt richten soll. Yuri-Fans? Nun, ich bin einer und für mich bietet die Serie so gut wie nichts von dem, was mich am Genre reizt. Außerdem muss man gerade den Yuri-Fans nicht sagen, dass sie gegenüber Lesben tolerant sein müssen. Waren es also die Fans von Utena und Penguindrum? Kann ich mir auch nicht vorstellen. Von der Inszenierung mal abgesehen ist die Handlung diesmal eher generisch und anspruchslos. Das wäre nur halb so schlimm, wenn sie überhaupt etwas zu bieten hätte, aber sie ist weder romantisch (da bieten Yuri-Oneshots schon mehr) noch spannend. Den größten Unterhaltungswert zieht der Yuri Kuma Arashi noch aus der Frage, ob mehr als das Offensichtliche hinter dem Anime steckt (nein). Leider sind diesmal auch die Figuren nicht sonderlich sympathisch. Meine Meinung über sie hat sich im Laufe der Zeit zwar etwas gebessert, aber blass bleiben sie trotzdem.
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Avatar: Ixs
Redakteur
#5
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Erotik
Zuallererst muss man berücksichtigen, dass Yuri Kuma Arashi von Kunihiko Ikuhara inszeniert/produziert wurde. Dank seiner früheren Werke, wie Utena, Sailor Moon S und Mawaru Penguindrum wird Ikuhara als Gott des Drehbuchschreibens gehandelt. Ikuhara ist für zwei spezifische Dinge bekannt: 1. Er lässt seine Zuschauer gerne darüber nachdenken, was sie gerade sehen. 2. Er spielt gerne mit den Emotionen der Zuschauer. Ob der Zuschauer die Achtbahnfahrt auf die Ikuhara ihn schickt genießt oder nicht, kann man nicht sagen, selbst für Anime-Standards sind sein Inszenierungen oftmals bizarr. Grundsätzlich kann man also sagen, die Erzählung von Yuri Kuma Arashi absichtlich so, wie sie ist.

Yuri Kuma Arashi ist seltsam, voller Symbolik und tiefgründigen Nachrichten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Serie zufällige Yuri oder für neugierige Zuschauer unzugänglich ist. Die ersten drei Episoden sollen die Welt von Yuri Kuma Arashi vorstellen, ihre Bewohner und ihre verdrehten Manierismen und Weltanschauungen. Episode 4 und die Weiteren behalten den Wahnsinn, aber langsam beginnt sich zu entwirren was die Haupthandlung ist, Charaktermotivationen (gute und schlechte) und Flashbacks, die Sinn machen und nicht zufällig sind. Im Grunde genommen müssen zufällige und neugierige Zuschauer nur geduldig sein und alles wird sich mit der Zeit klären, so wie es das normalerweise bei guten Geschichten der Fall ist.
Eine der vielen Botschaften, die die Serie vermittelt ist, wie die japanische Gesellschaft Lesbianismus vor den kulturellen und religiösen Normen dieser Gesellschaft sieht. Was es für die Menschen bedeutet, die als „anders“ bezeichnet zu werden und warum die Gesellschaft die Ansichten und Weltanschauungen dieser „Ausgestoßenen“ zu Unrecht als schlecht betrachtet. Entweder das oder die unglückliche „Es ist nur eine Phase“-Mentalität gegenüber Homosexualität, vor allem bei Lesben. Dazu gehört auch wie die Unterschicht/Ungebildete auf Lesben reagiert. Und das berüchtigte, „aber sie sind doch beide Mädchen“-Trope erhebt sich hässlich in ihren Köpfen auf subtile Weise irgendwann während der Serie.
Ob man es glaubt oder nicht, Yuri Kuma Arashi ist das leichteste Werk zu diesem Thema dem man folgen kann. Trotz all der mehr oder minder versteckten Botschaften über die Gesellschaft und die Seitenhiebe auf die Yuri-Fangemeinde ist die Haupthandlung sehr einfach und vertraut. Yuri Kuma Arashis Haupthandlung ist eine lesbische Liebesgeschichte über zwei Mädchen aus verschiedenen Rassen, die die Vorurteile ihrer getrennten Welten überwinden, um die Antwort auf die große Frage zu finden: Was ist (romantische) Liebe? oder „Ist deine Liebe wahr?“. Die Protagonistinnen und andere haben ihre eigenen Reisen zu unternehmen, um die Antworten zu finden, die sie suchen und sobald sie sie finden, werden sie bereit sein, sich der ultimativen Wahrheit zu stellen?
Eine kleine Eigenschaft, die ich schätzte, ist, dass die Serie während der heftigeren Momente nie zu blutiger und düsterer Brutalität greift. Alles ist symbolisch. Ich schätze Serien, die ab und zu eine brutale Bilderwelt haben, in der sich die Zuschauer vorstellen kann, wie gewalttätig der Schmerz oder das Leiden ist, anstatt sie grafisch darzustellen, zum Beispiel Schussverletzungen und Bandenangriffe. Die Animation dieser Serie ist so als würde man ein Bilderbuch zum Leben erweckt. Es mag kitschig klingen, aber ich bin ein Liebhaben von Serien, die alte Schule mit moderner Animation kombinieren und ihren eigene Note in die Mischung werfen.
Fast alle Charaktere, die sympathisch sein sollten, sind sympathisch, die Bedauernswerten irregeleiteten sind erbärmlich und Der Unsichtbare Sturm ist absichtlich armselig. Ginko ist großartig und Kureha macht eine Menge Emotionen durch. Lulu ist eine Heldin, die alle Qualitäten hat, die eine sympathische Heldin haben sollte, sowohl gute als auch schlechte. Es gibt auch männliche Charaktere. Der Richter, Anwalt und Staatsanwalt dieser Welt. Drei Seiten, die die drei besten Eigenschaften eines sympathischen Mannes, Sexyness, Schönheit und Coolness repräsentieren. Im Grunde sind es Beobachter, Führer und fabelhafte Friedenstruppen mit süßen Schlagwörtern neben dem mittlerweile ikonischen „Gao“. Natürlich gibt es wie alle anderen mehr als das, was ich beschrieben habe.
Die Antagonisten oder eher fehlgeleitete Leute mit verdrehten Glauben, der unsichtbare Sturm. Dies ist eine Organisation, deren Hauptziel es ist Ordnung in der ganzen Welt aufrechtzuerhalten, in der sie leben, um von der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Wiederum sind sie nicht böse, sondern nur verängstigt und bereit sich auf ein niedriges mögliches Niveau zu stürzen, um von den höheren Instanzen ihrer Welt akzeptiert zu werden, das „Richtige“ gemäß den Normen und Werten dieser Welt zu tun.

Während ich Yuri Kuma Arashi sehr genossen habe, ist die Serie sicher nicht für jeden geeignet. Dieser Anime wird Zuschauer testen, die behaupten, dass sie mit seltsamen Dingen zurechtkommen. Trotz der einfachen Haupthandlung könnte die ganze Symbolik und Verrücktheit dazwischen ein bisschen viel für zufällige Zuschauer oder Neugierige sein. Yuri-Fans, die eine bekannte Liebesgeschichte auf wunderbar bizarre und fantastische Art und Weise erzählt bekommen wollen, sollten Yuri Kuma Arashi eine Chance geben.
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Anime Kommentare

Avatar: dakates#1
Herrlicher Nonsens Anime, der absolut nichts für normale Anime Fans ist,
er ist wie der Manga auch eher an Seinen (Erwachsen Männer) gerichtet und auch absolut nicht für den Westlichenmarkt zugeschnitten. Was einem sehr deutlich wirt wen man die Comments der verschiedene seiten von Streams durch liest.

Untermstrich ist er aber nur durchschnitt der Ero teil wirt hier mit der Yuri-Blume da gestellt und lässt auch so einen die fantasy offen,Die Bärchis sind etwas zu süß um als bedrohung ernst genommen zu werden  
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