• TypTV-Serie
  • Episoden26 (~)
  • Veröffentlicht23. Okt 2005
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Mushi sind Wesen, die man weder als Tiere, Pflanzen, Insekten oder Geister bezeichnen kann. Sie existieren in unterschiedlichsten Arten auf der Welt. Sie leben in Städten, der Natur, im Wasser oder in der Luft sowie neben Pflanzen, Tieren und Menschen. Manche Arten finden aus Versehen, manche auch gezielt, den Kontakt zu Menschen und gehen eine Verbindung ein, die für diese sowohl gut als auch schlecht sein kann. Der Protagonist Ginko, ein Mushishi, ist ein Mann, der sich auf Mushi spezialisiert hat. Er sammelt Informationen und rettet auf seinen Streifzügen durchs Land oftmals von Mushi befallenen Menschen das Leben oder befreit sie zumindest aus einer unangenehmen Situation, die durch Mushi entstanden war.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Zitate

  • Ginko

    Simple yet mysterious. Distant ancestors unlike any plant or animal we’ve ever seen. These groups of odd creatures have induced whispers of fear among man since ancient times.

  • Nui

    Do not allow yourself to be blinded by fear or anger. Everything is only as it is.

Anime Forum

Anime Rezensionen

Avatar: Enklave#1
Mushishi ist ein Anime der etwas anderen Sorte, der mit einer Kombination eindrucksvoller Animationen, japanischer Musik und kleinen mystischen Erzählungen zu überzeugen weiß. Wer in Animes eine Abwechslung von der westlichen Art Filme zu machen sucht, ist hier genau richtig.


In den an traditionelle Sagen und Legenden erinnernden episodenhaften Erzählungen der Serie folgt der Zuschauer Ginko, einem Mushishi, durch ein imaginäres Japan des 19. oder frühen 20. Jahrhunderts. Mushishis sind Gelehrte, die Wissen über Mushis – geisterhafte Wesen zwischen Tier und Pflanze – sammeln. Das geschieht dabei nicht nur aus ihrem Interesse an diesen seltsamen Lebensformen heraus, die die meisten Menschen nicht sehen können. Vielmehr ziehen sie mit diesem Wissen durch die Gegenden um Menschen zu helfen, die unter Mushis leiden. Im Laufe der Erzählungen erfährt man auch etwas über Ginko selbst und seine Vergangenheit, wobei im Vordergrund aber dennoch immer die Beziehung zwischen Menschen und Mushi im Allgemeinen steht.

Stärken:
Das erste was an Mushishi auffällt sind die eindrucksvollen Hintergrundanimationen: Inmitten der nebelverhangenen Berglandschaften, leuchtend grünen Täler und herbstlichen Bambuswäldern mit ihrem goldenen Blätterregen kann man schonmal beinahe den Faden der Erzählung verlieren. Dazu trägt sicherlich auch die Musik bei, die bewusst dem Setting angepasst wurde und mit ihrer minimalistischen Art perfekt den mystischen Charakter der Story untermalt. Ich nenne hier bewusst Animation und Sound vor dem Inhalt, da beide Dinge in Mushishi nicht nur eine weitaus größere Bedeutung haben als in gewöhnlichen Animes oder sonstigen cineastischen Werken, sondern auch weil die Story ohne die atemberaubende visuelle und akustische Unterstützung sicherlich weit weniger Eindruck hinterlassen würde.

Dabei sind die Erzählungen, die an traditionelle Legenden und Volkssagen erinnern, keineswegs langweilig oder banal. Sie erzählen vielmehr in verschiedenen Variationen von den Begegnungen zwischen Menschen und Mushis, die den ersteren in der Regel unerklärlich bleiben, bis der Mushishi Ginko vorbeikommt. Die Folgen dieser Begegnungen können gut oder schlecht sein, wobei die Veränderung die die Mushis mit sich bringen meist derart ungewöhnlich sind, dass sie in der Regel einen starken Lebenswandel mit sich bringen und nicht selten auch zum Ausschluss aus der sozialen Gemeinschaft führen. Interessanterweise – und das ist für mich eine große Stärke von Mushishi – hat Ginko trotz der vielen negativen und teilweise schrecklichen Auswirkungen der Mushis ein sehr differenziertes Bild von ihnen. Anstatt sie als Spukerscheinungen oder Monster abzutun, versteht er sie als Lebensform ohne Willen, die schlichtweg da ist und ohne diabolische Intention Schaden verursacht. Anders als viele seiner Kollegen vernichtet er sie daher nicht wo immer er kann, sondern versucht sie nur am Befall von Menschen zu hindern.

Bis hierhin ist Mushishi ein unterhaltsamer Anime, aber kein außergewöhnlich guter. Dazu wird er erst durch eine zusätzliche, neben den eigentlichen Geschichten existierende Ebene, auf der man etwas über die Eindrücke und Empfindungen der Menschen erfährt, die mit Mushis konfrontiert sind. Für den westlichen Zuschauer ungewohnt und daher umso eindrucksvoller ist dabei die Art und Weise der Betroffenen, die Geschehnisse häufig als Naturphänomen oder als Folge eigener Verfehlungen anzusehen. Diese Schicksalsergebenheit ist ursprünglich auch der europäischen Kultur eigen gewesen, wurde aber im Zuge der Säkularisierung abgestreift. Das bedeutet nicht, dass die Personen nicht unter den Auswirkungen der Mushis leiden oder sogar daran verzweifeln, dennoch gehen sie anders damit um, als man es erwarten würde. Am Ende von Mushishi versteht man deshalb vielleicht etwas besser was Konfuzius meinte als er sagte, es sei kein Unglück blind zu sein, sondern vielmehr, die Blindheit nicht ertragen zu können.

Schwächen:
An Mushishi gibt es im Grunde wenig auszusetzen; eine Sache wäre eventuell das stets ähnlich verlaufende Muster der einzelnen Episoden, was aber durch die fesselnden Ideen der Erzählungen ausgeglichen wird. Eine andere Sache ist die fehlende Charakterentwicklung von Ginko, der von der ersten bis zur letzten Episode stets der gleiche bleibt und auch durch kleinere Rückblenden in seine Vergangenheit kaum an zusätzlicher Tiefe gewinnt. Da es in Mushishi aber schlicht nicht um Ginko geht, sondern dieser vielmehr nur ein Katalysator für die einzelnen Geschichten ist, büßt der Anime dadurch nicht wirklich etwas von seiner Ausstrahlungskraft ein.

Insgesamt ist Mushishi eine gelungene Mischung aus düsterer Unterhaltung und melancholischer Reflexion des menschlichen Daseins. Wer einen atmosphärischen und nachdenklichen Anime sucht, der aber nicht ganz so sperrig wie Serial Experiments Lain oder Texhnolyze ist, ist bei Mushishi an der richtigen Adresse.

(rewatch-Faktor: hoch)
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Avatar: resdayn
Freischalter
#2
“Neither good nor evil. They are life in its purest form.“

„Mushi“ sind eine einzigartige Form des Lebens, weder Pflanze noch Tier, aber ebenso in den Kreislauf der Natur eingebunden – von den meisten Menschen können sie nicht wahrgenommen, aber sehr wohl von ihnen beeinflusst werden.
Jede Episode von Mushishi erzählt eine neue Geschichte um Mushi-bezogene Phänomene, welche sich die Menschen nicht erklären können…und der Zusammenprall mit deren fremdartiger Welt führt nicht selten dazu, dass die Betroffenen einiges an Leid erfahren müssen.


Bindeglied zwischen den weitgehend voneinander unabhängigen Geschichten ist der durchs Land ziehende Mushi-shi Ginko – seine pragmatische und geradezu stoisch-souveräne Persönlichkeit gibt der Serie einen ruhigen, bodenständigen Anstrich. Mit seiner Fähigkeit Mushi zu sehen, mit ihnen zu interagieren und seinem Erfahrungsschatz über die verschiedenen Arten von Mushi ist er bestrebt den Menschen bei ihren Schwierigkeiten beizustehen, wobei er in dem Bewusstsein agiert, dass zumeist eine Koexistenz die beste Lösung darstellt. Manchmal nimmt er daher nur die Rolle des Beobachters ein, gelegentlich steht er der Situation aber auch einfach machtlos gegenüber.

Trotz ruhigen Erzähltempos sind die Stories durchweg spannend konstruiert und stimmen wegen der tragischen Auswirkungen, welche der Kontakt zwschen Mushi und Menschen oft nach sich zieht, nachdenklich. Stilistisch drängt sich der Vergleich zu Ghibli-Produktionen wie Kaze no Tani no Nausicaa oder Mononoke Hime auf – nicht nur inhaltlich wegen der mystifizierten Darstellung der Natur, sondern auch optisch wegen den wunderschön gezeichneten, plastischen Landschaftsbildern, die an die Werke von Hayao Miyazaki erinnern.
Gegenüber den aufwändigen Hintergründen fällt der eher simpel gehaltene Zeichenstil der Figuren auf - tatsächlich harmonieren beide Stile aber sehr gut und verleihen Mushishi einen ganz eigenen, faszinierenden Look. Die fast meditative Grundstimmung wird durch einen angenehmen Ambient-lastigen Soundtrack passend unterstützt.

Fazit: Mushishi gestattet in beeindruckenden Bildern und mit atmosphärisch dichter Erzählstruktur einen Einblick in eine fremde und geheimnisvolle Welt. Ein Fantasy-Titel der etwas anderen Art, der ungeachtet fehlender Action oder durchgängigem Plot fesselt.
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Avatar: Roswell47#3
Ein Anime der etwas anderen Art? Ein Sammelband voller künstlerischer Kurzgeschichten? Ein Einblick in eine fremde Kultur? Diese und noch viele weitere Bezeichnungen gingen mir für Mushishi durch den Kopf. Doch was trifft jetzt eigentlich genau zu? Fest steht: Es ist anders, in seiner Art einzigartig und einfach unheimlich faszinierend und fesselnd. Es fällt mir äußerst schwer die richtigen Worte zu finden, die diese Serie letztendlich verdient.

Mushishi ist episodenhaft, zusammenhängende Story gibt es keine. Es werden 26 Geschichten erzählt, jede auf ihre eigene Weise so faszinierend, dass man als Zuschauer regelrecht vor den Bildschirm gebannt wird. Die Handlungen der einzelnen Episoden plätschern regelrecht vor sich hin, das Tempo wirkt wie eine ruhige Bootsfahrt, nur äußerst selten zieht eine Böe auf, sodass man von einem Höhepunkt sprechen kann. Wer hierbei jedoch furiose Action erwartet, der hat weit gefehlt, denn diese bleibt bei Mushishi nahezu vollkommen aus. Was auf den ersten Blick negativ aufzufallen scheint, entpuppt sich bei näherer Betrachtung jedoch als die größte Stärke des Animes. Wie der berüchtigte „Rote Faden“ zieht sich auch durch Mushishi etwas ganz Besonderes. Jede Episode versprüht ihren eigenen Charme, jede Szene ist ein kleines Meisterwerk.

Geradezu grandios gestaltet sich die Atmosphäre. Der Zuschauer fühlt sich mitten in die Natur versetzt. Man hört Vögel zwitschern, Bäche plätschern und sich im Wind bewegende Äste. Die lebendigste Kulisse, die ich in einem Anime gesehen hab. Unbestreitbar schießen einem sofort Parallelen zu Ghibli Produktionen wie „Prinzessin Mononoke“ in den Sinn, auch wenn Mushishi sich in seiner Wirkung damit nicht vergleichen lässt. Trotz heiterer Naturkulisse bringt die Atmosphäre viele melancholische und düstere Elemente mit sich, die mit dem extrem gelungenen Erzählstil eine unheimlich starke Symbiose eingehen und sich sofort im Gedächtnis verankern.

Der Zeichenstil rangiert ohne Zweifel in der obersten Liga. Unheimlich detailliert präsentiert sich die Natur in ihrer Funktion als Kulisse. Jeder Grashalm weht im Wind, jeder Lichteinfall ist Realismus pur. Für mich bis dato unerreicht. Fast schon minimalistisch erscheint dagegen das Charakterdesign. Wie ein Kontrast zu den unglaublich detailierten Backgrounds gesellen sich die Charaktere des Animes. Nur wenige Konturen werden hierbei verwendet, die Nebencharaktere besitzen keinen zeichnerischen Wiedererkennungswert. Allgemein gesehen wissen die Charakterzeichnungen dennoch zu gefallen. Abermals steht das Charakterdesign unter dem Thema „Realismus“, der Zuschauer bekommt keine großen Kulleraugen oder abnormale Frisuren aufgetischt, sondern stets natürliche und realistische Gesichtspartien.

Von einem Cast zu sprechen ist bei Mushishi eigentlich unmöglich. Als einziger Charakter mit Wiedererkennungswert wird dem Zuschauer der Mushishi „Ginko“ präsentiert, welcher in jeder Episode mit neuen Nebencharakteren und deren Leiden durch Mushi konfrontiert wird. Zwar erfährt man in zwei Episoden etwas über seine Vergangenheit, dennoch ist eine Charakterentwicklung nicht vorhanden. Seltsamerweise habe ich Ginko trotzdem als unheimlich sympathischen und interessanten Charakter im Gedächtnis behalten was nicht zuletzt an seinem absolut nachvollziehbarem Handeln und Denken liegt. Im Gegensatz zu vielen Animes ist Ginko bei weitem nicht der allmächtige Gott, der jede noch so schwere Tat meistert und jede noch so belastende Bürde trägt. Zu oft sind ihm einfach die Hände gebunden, zu oft muss er letztendlich doch vor der Natur kapitulieren. Und genau diese menschlichen Eigenschaften machen diesen Charakter so unheimlich glaubhaft.

Das Opening besitzt eine schöne Melodie, war für meinen Geschmack aber etwas zu poplastig. Die BGM hingegen war so etwas wie das i-Tüpfelchen und hat der gesamten Serie die Krone aufgesetzt. Sehr schön komponierte Melodien mit teilweise asiatischem Touch. Einer der wenigen Animesoundtracks, den ich mir zugelegt habe. Das Ending ist von Episode zu Episode unterschiedlich, da Mushishi immer mit einer BGM im Hintergrund und ablaufenden Credits ausklingt.

Betrachtet man den Anime jedoch von der anderen Seite wandeln sich viele negative Punkte in die eigentlichen Stärken von Mushishi. So kristallisieren sich die Natur, beziehungsweise die Mushi, als heimliche Protagonisten der Serie heraus und lassen die Charaktere als Kulisse meilenweit hinter sich. Persönlich sehe ich Mushishi als Ode an die Natur, was bisher noch keinem Anime so überzeugend gelungen ist.

Wie man Mushishi als Zuschauer letztendlich konsumiert ist jedem selbst belassen. Mit seinem hohen Maß an Dramatik hat der Anime auf der einen Seite einen guten Unterhaltungswert, mit seinem Erzählstil viele entspannende Momente. Ob man das ganze auch auf einer philosophischen Ebene betrachten kann wage ich hier nicht zu beurteilen. Sicher kann man das ein oder andere hineininterpretieren, jedoch verstehe ich zu wenig von der japanischen / buddhistischen Kultur um hier irgendwelche Moralanstöße aufzuzeigen.

Die einzigen Schwächen, die die Serie aufzuweisen hat sind die äußerlich einheitlichen Nebencharaktere. Diese besitzen in manchem Folgen eine zu hohe Ähnlichkeit, dass man ständig den Gedanken hat den Charakter aus einer anderen Folge bereits zu kennen, obwohl man es mit einem komplett anderen Personentyp zu tun hat. Alle weiteren negativen Punkte sind relativ. So kann man die komplett fehlende Action und Spannung sowohl als Stärke als auch als Schwäche sehen.

Mushishi ist ein Anime, der bewusst fern von jeglichem Mainstream steht. Ob man ihn mag oder nicht muss letztendlich jeder selbst entscheiden, nicht ohne Grund spaltet die Serie zahlreiche Meinungen. Jedem, der Abwechslung vom Einheitsbrei (ob gut oder schlecht) sucht und sich gerne faszinieren lässt, sei Mushishi ans Herz gelegt. Alle Desinteressierten verpassen hierbei vielleicht das sehnlichst gesuchte Meisterwerk ihres Lebens.
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Avatar: Nemesis#4
Ich hätte nie gedacht, dass mich ein so ruhiger Anime so sehr begeistern würde. Mushishi mag für einige vielleicht nach einem langweiligen Anime aussehen, doch dem ist keineswegs so.


Präsentation/Inszenierung:
Mushishi ist der ruhigste Anime, den ich bisher kenne. Hier fetzen keine Mechas über den Bildschirm, es wird kein Krieg ausgefochten, es gibt kein Gut gegen Böse. Aber Mushishi bietet eine andere Art von Unterhaltung. Auch wenn es durchaus wahr ist zu sagen, dass dieser Anime einfach zum... ich nenn als mal Genießen ist, so kommen durchaus einige sehr dramatische Stellen vor, die für Spannung sorgen. Die Geschichte von Mushishi wird Episodenhaft erzählt und nicht jede Episode hat ein Happy End. Mushishi bietet eine ganz eigene Atmosphäre, die unbeschreiblich einnehmend ist und mich sehr fasziniert hat.

Charaktere:
Es gibt lediglich einen Charakter, der in jeder Episode vorkommt und das ist die Hauptfigur Ginko. Ansonsten wird in jeder Episode eine oder mehrere Personen neu eingeführt/hinzugefügt. Ginko ist ein total sympathischer Kerl und dank seinem umfangreichen Wissen über Mushis, hilft er vielen Leuten mit Mushi-Problemen. Er ist ein total lockerer und ruhiger Typ und lässt nicht so schnell aus der Ruhe bringen und passt deswegen auch sehr gut zum Anime selbst.
Über die restlichen verschiedenen Charaktere, die, wie bereits erwähnt, immer andere sind, gibt es nicht viel zu sagen. Einige sind etwas interessanter als andere, aber im Grunde sticht keiner wirklich hervor.

Animationen und Musik:
Der Zeichenstil bei Mushishi hat seine Stärken, aber auch seine Schwächen. So sind die Charaktere oftmals etwas langweilig ausgefallen und die Qualität ist auch nicht immer gut. Andererseits bietet Mushishi aber verdammt schöne Hintergründe, die ein Augenschmaus sind. Die Animationen sind größtenteils flüssig und schön anzusehen.
Die Musikuntermalung wurde hier wirklich sehr gut gewählt. Immer passend zum Geschehen. Das Opening ist ziemlich ruhig und passt sehr gut zum Gesamtbild von Mushishi, obwohl es für meinen Geschmack sogar etwas zu ruhig ist. Außerdem wird es in Englisch gesungen, was bei einem Anime ja nicht oft der Fall ist. Ein wirkliches Ending gibt es nicht, es werden lediglich immer sehr schöne instrumentale Songs während der Credits eingespielt.

Fazit:
Mushishi ist ein sehr zauberhafter Anime mit viel Fantasie. Ein Anime zum Träumen.
Die dramatischen Elemente sorgen für Spannung und Abwechslung. Wer sich mal einen ruhigeren Anime anschauen möchte, der mit anderen Dingen auftrumpft als der ganze Rest, ist bei Mushishi genau richtig!
Unbedingt anschauen!
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Avatar: FullMetalMartin#5
Mushishi ist wohl eine der wenigen Serien, die selbst eingefleischte Action-Fans vor den Bildschirm fesselt, ohne dass dabei groß die Emotionen überkochen. Viel schlimmer noch, die Serie besticht geradezu mit ihrer Ruhe sowie einer gewissen Moralität und ist dennoch ungemein fesselnd.

Im Gegensatz zu vielen anderen Animes überzeugt Mushishi mit Innovation und einem gewissen Charme, der sich nicht auf SD-Einlagen versteift, um den Zuschauer bei Laune zu halten. Hier geht es weniger um den eigentlichen Plot, sondern mehr um das unglaublich beeindruckende Universum der Mushi, welches mit einer Vielzahl an Geschöpfen aufwartet.

Was Mushishi nun wirklich auszeichnet, kann keiner so genau sagen. Es handelt sich hierbei um diese gewisse Art von Zauber, mit welcher normalerweise nur Studios wie Ghibli vertraut sind.


Wer eine enge Beziehung zu dem Hauptcharakter aufbauen möchte, der wird von Mushishi sicherlich enttäuscht sein. Ginko spielt hier nur die Nebenrolle, die Mushi sind das, worauf man sein Augenmerk legen sollte.

Auch steht jede Folge für sich und hat keinerlei Bezug zu den anderen. Wem es nach einer guten Story dürstet, wird bei Mushishi vergeblich suchen.

Sehr gut gefallen hat mir, neben dem etwas verwunschenen Setting, auch der etwas traurige OST, der mit seinen vielen Tiefen und Höhen mit der Serie harmoniert und auch ein wenig den etwas zurückgezogenen Ginko und dessen Vergangenheit widerspiegelt.

FX und SFX wirkten ebenfalls gut und brachten eine gewisse Spannung in das eigentlich eher ruhige Szenario. Der Zeichenstil ist ein Gemisch aus jung und alt und auch dieser weiß in meinen Augen zu überzeugen.

Fazit:
Ich kann einfach nur jedem Anime-Fan ans Herz legen, sich einmal mit Mushishi zu beschäftigen. Die Serie ist nicht nur in sich stimmig, sondern wartet auch mit informativem Hintergrundwissen zu den mythenhaften Mushi auf. Wobei auch ein gewisses Reise- und Entdeckungs-Flair aufkommt.
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Anime Kommentare

Avatar: Sunny-Berry#1
Ich wollte mal einen ruhigen Anime sehen, der etwas mit der Natur zu tun hat. Als ich auf Mushishi gestoßen bin, wusste ich, dass ich genau das gefunden hatte, wonach ich gesucht habe. Es ist ein großartiger Anime, der wunderbare Geschichten über die japanische Natur und Geisterwelt erzählt.
Machmal ist eine Geschichte sehr schön und berührend, manchmal aber auch sehr traurig. Die Hauptperson mag ich auch sehr gerne und die Musik ist sehr passend. Wenn man das Opening sieht, weiß man direkt, mit was für einer Serie man es hier zu tun hat, da auch dieses sehr gut passt. Ich habe eigentlich nichts zu bemäkeln, daher 5 Sterne!

Wer also mal abschalten will und Entspannung sucht, der ist bei Mushishi genau richtig :)
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Avatar: Crick#2
Wie lang ist es her, dass ich so einen großartigen Anime gesehen habe, dass ich ihn nicht beschreiben kann. Das war seit TTGL oder Angel Beats! nicht mehr so.
Allein auf diese Idee zu kommen, dass geisterartige Lebewesen existieren, die unser Leben beeinflussen ist schon genial, aber diese Idee dann noch zu einer halbwegs passenden Story umzusetzen ist noch eine Nummer besser. Auch wenn der Anime leicht episodisch ist und jede Folge eine andere Geschichte beinhaltet, schafften es die Entwickler jedes mal mich zu verblüffen. So haben sie jede Menge Mushi erschaffen, die für etwas anderes gut sind und dafür den Menschen ausnutzen. Auch war der Hauptcharakter Ginko sehr gut reingesetzt. er passte einfach in diesen Anime. Sein Charakter ist komplett dafür ausgelegt ein Mushishi zu sein, jedoch vertreibt er hauptsächlich die Mushi und tötet sie nicht wie andere.
Kurzum vergeb ich 93%. Ein wahres Meisterwerk seiner Genre.
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Avatar: Misako#3
langweilig und vorhersebar. diese Mushis regen schon nach einer folge total auf!!! aber irgendwie war der anime auch entspannend und man konnte sich richtig asuruhen XD^^
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Avatar: Lemon Juice#4
Anspruch:viel
Action:nichts
Humor:wenig
Spannung:mittel
Erotik:nichts
Ein absoluter Geheimtipp. Viel zum Nachdenken, äußerst ästhetisch und auf eigene Art und Weise fesselnd.
Achtung: Null Action!
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Avatar: erory#5
Mushishi ist ein Anime, welcher nicht mit großartiger Action zu überzeugen versucht, oder sich endlos lange mit Liebesszenen aufhält,
es ist ein sehr ruhiger und nachdenklicher Anime, bei welchem jede Folge eine neue kleine Geschichte erzählt.

Es geht um den Mushi-shi Ginko, der durch ein historisches Japan reist und ausergewöhnliche Vorfälle behandelt, bei denen normale Ärzte nicht mehr weiterwissen. Diese Geschehnisse werden duch sogenannte Mushi verursacht und Ginko versucht die Natur oder die Menschen in Einklang mit den Mushi zu bringen.

Ein sehr ruhiges, und meines erachtens sehr schönes, Lied im Opening, bringt einem schon die Stimmung des Anime nahe.
Spannung gibt es nur an den Stellen an denen sie wirklich von Nöten ist, ansonsten herschte eine ruhige, mysteriöse Stimmung vor.

Das Artwork ist umwerfend!!!! zwar sind die Charaktere nicht übermäßig genau gezeichnet (was nicht heißt das da etwas fehlt!!) , jedoch sind die Landschaften und Mushi wunderschön.

Mich hat Mushishi vollkommen in seinen Bann gezogen, von der ersten bis zur letzten Episode.
Meiner Meinung nach ist es einer der besten Animes die ich jeh gesehen habe, vor allem, da er nicht ins typische Genre passt
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