Captain Earth (Anime)キャプテン・アース

  • TypTV-Serie
  • Episoden25 (~)
  • Veröffentlicht06. Apr 2014
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Captain Earth
Die Nacht vor Beginn der Sommerferien. Daichi Manatsu, ein Hochschulschüler der 2. Klasse, beobachtet eine eigenartige Erscheinung am Himmel: Ein runder Regenbogen fliegt über Seed Island. Mit der Erinnerung an seinen toten Vater und an das Treffen mit zwei mysteriösen Personen, beschließt er, sich der schwebenden Insel zu nähern. Dort angekommen, wird er Zeuge des Angriffs sogenannter "Kiltgang", einer Spezies vom Planeten Uranus. Hals über Kopf wird der Schüler in den Kampf zwischen den Planeten hineingezogen.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Xaardas
V.I.P.
#1
"BIST DU EIN CAPTAIN?..............?"

Captain Earth ist sicherlich eines der schwieriger zu handhabenden Werke, welches sicherlich nicht zu den besten Mecha-Animes aus dem Hause Bones gehört und sich bei weitem nicht mit erfolgreichen Serien wie Eureka Seven messen kann.


Setting:

Das Grundrezept der Geschichte lassen sich sehr einfach zusammenfassen:

 - Außerirdische greifen die Erde an
 - Junge wird "Auserwählt" der einzig wahre Beschützer der Erde zu sein
 - Etwas Mecha
 - eine Prise Space
 - Vier Freunde
 - etwas Romance und Drama
 - mit Tiefgang sparsam sein
 - dafür noch mehr Mecha
 - je nach Geschmack mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken

Alles in einen Topf geben, 15 Minuten köcheln lassen, fertig.

Es mangelt dem Anime einfach an Konsequenz und die Charaktere schaffen es nicht Spannung aufzubauen, sodass es den Zuschauer in seinen Bann zieht. Vielleicht liegt das auch an dem erzwungenden Genrevergleich mit Größen wie Buddy ComplexTengen Toppa Gurren-Lagann oder Eureka Seven, aber ausgehend von der starken Konkurrenz kann der Anime nicht überzeugen, da er sich zu sehr schon vielfach benutzter (wenn nicht gar übernutzten) Elemente bedient. Wobei ich lügen würde, wenn ich sage, dass der Anime gänzlich langweilig ist, aber er verschenkt viel Potential mit dem sich durchaus eine unterhaltsamere Geschichte hätte gestalten lassen.


Animationen:

Die Animationen sind für Bones Typisch hochwertig. Auch das Charakter- und Mechadesign können sich sehen lassen. CGI, sowie die Einarbeitung dieser sind gut umgesetzt und machen für das Auge einiges her. Einzig ein wenig zu Bunt ist mir der Anime an einigen Stellen (die Kill-T-Gang haben alle ihre eigene Farbe.......erinnert mich ein wenig an Power Rangers aber darüber kann man sich streiten)


Charaktere:

Wenn ich schreibe, dass die Charaktere nicht besonders tiefgründig sind spreche ich ihnen vielleicht sogar etwas mehr zu als sie verdient hätten, denn die Charaktere sind vieles aber auf keinen Fall das.

Unser Hauptheld der Geschichte Daichi Manatsu ist ein Heldenhaft inszenierter Charakter der eine tragische Kindheit hatte/hat. Sein Mutter ist gestorben ebenso wie sein Vater. Bis auf einige ziemlich oberflächlich inszenierte "Zweifel" und "Unsicherheiten" ist Daichi vom Beginn der Geschichte her bis zum Ende ein eher langweiliger und austauschbarer Charakter.

Teppei Arashi dagegen war schon etwas interessanter. Er gehört zu den Außerirdischen kämpft aber auf der Seite der Menschen. Der Charakter hat viel Potential, was seine Art als eigentlich unsterbliches Wesen anbelangt, der sein ewiges Dasein für eine kurze Lebensspanne als Mensch aufgibt (dieser Aspekt der Serie ist sowieso eindeutig zu kurz gekommen daraus hätte man mehr machen können)

Der unglaubwürdigste Charakter ist eindeutig Hana Mutou da sie erst naiv und unbeholfen (bis dumm) auf den Zuschauer wirkt. Ihren großen Wandel erfährt der Zuschauer dann, als sie zu verstehen gibt, nur so zu tun als wenn sie Naiv und unbeholfen ist, denn in Wirklichkeit ist sie sehr wehmütig, traurig, ernst und so weiter (also eine komplette Kehrtwende). Solche Charaktere sind immer zum erbrechen schwierig, da ihr Wandel völlig ohne Vorankündigung und von einer Minute auf die Nächte erfolgt.

Akari Yomatsuri ist das Überbleibsel aus dem Emotionseintopf aus dem die Macher schöpfen konnten. Sie ist aufgedreht, laut, launisch, nervtötend und ein Genie mit dem Umgang technischer Geräte. Sie besticht weniger durch ihr fehlendes Profil als mehr durch ihre nervtötende und aufgesetzte Art wie sie mit anderen Menschen umgeht.

Die Antagonisten sind jetzt auch nicht gerade der Brüller da diese auch hochgradig stereotypisch sind. Da haben wir Sadisten, tragische Antihelden, deprimierte und nachdenkliche Bösewichte. Es wurde zwar versucht den Antagonisten eine Vorgeschichte zu geben (was ich lobenswert finde). Diese wurden aber meist unvollständig aufgeklärt und spielten danach nie wieder eine echte Rolle. Das lässt die Bösen wie einen Flickenteppich aussehen.


Musik:

Der OST ist bis auf das Opening und einige wenige Stücke aus der BGM nicht erwähnenswert. Leider schafft es der Soundtrack nicht immer die richtige Untermalung für die Szenerie zu bieten.


Fazit:

Leider ist Captain Earth an keiner Stelle geeignet länger als nötig in Erinnerung zu bleiben, denn auch wenn der Anime keine wirklich vernichtenden Schwächen aufweist, lässt Captain Earth viele gute Ansätze liegen und verliert sich in der Bedeutungslosigkeit des Mittelmaßes. Als Zuschauer ist man mit anderen Mecha Animes besser eindeutig besser unterhalten. Ich gebe hierfür 2,5 von 5 Sternen.
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Avatar: SabriSonne#2
Normalerweise heißt es ja immer: "Himmel, hat der Anime sein weniges Potential wieder verschenkt...!". Das ein Anime jedoch von eben diesem erschlagen wird, habe ich auch noch nicht gesehen.

Zur Handlung
Bei Captain Earth zeigt sich, dass "Viel hilft viel" nicht immer das beste Motto ist. Wir haben es hier nämlich mit insgesamt 5 eigenständigen Storylines zu tun, die aufgrund der Kürze der Zeit nur bedingt ausgeführt wurden. Dies verwundert auch nicht, da viele der Storylines allein durch ihre bloße Idee gereicht hätten, um 25 Folgen zu füllen. Und hätte der Anime wirklich nur auf die Hauptstory gesetzt, sprich die rund um die Außerirdischen und ihre seltsamen Fähigkeiten, wäre das Endergebnis sicher viel besser. Stattdessen versucht man, mit ein bisschen Vergangenheit Daichi und dem Mecha "Captain Earth" unnötig Dramatik zu geben, die aufgrund bloßer Belanglosigkeit und Desinteresse der Figuren nicht einmal ansatzweise funktioniert, und schiebt mit Hana das fantastisch Übernatürliche ein, das einem förmlich ins Gesicht gedrückt wird. Zu allem Überfluss fehlt auch die 3. Instanz nicht, die sich das System unter den Nagel reisen will, und Teppeis Story wird relativ schnell links liegen gelassen.
Wirklich schade, kann man da nur sagen. Alle 5 Storylines hätten allein schon mehr Potential wie manche anderen Animes komplett, aber was zu viel ist, ist zu viel.

Hervorheben möchte ich allerdings die super Optik, die mir gerade bei den Charakteren richtig gut gefallen hat.

zu den Charakteren
Ja, was soll man sagen... sind halt Kinder. Daichi, der typische Held, Hana, die typisch Rätselhafte, Teppei, der typisch Besorgte und Akari, das typisch Nervige. Sympathie kommt da insgesamt leider wenig auf. Gerade Akari nervt seit der 1. Sekunde und wäre im Nachhinein nicht einmal wirklich notwendig gewesen, was ihren Gesamteindruck nur weiter verschlechtert. Hanas Charakter empfand ich teilweise bezüglich ihrer Emotionen als etwas unlogisch und Daichi... ist halt der typische Held. Der einzig interessante Charakter war Teppei, dessen Story leider nach der Einführung im Nichts verschwand, was sich nicht unbedingt positiv auswirkte.

Am besten gelungen fand ich noch die Gegner, die schöne Motive hatten, teilweise erst einmal gefunden und "aktiviert" werden wollten und schöne Einstiegsgeschichten mitbrachten. Da der Anime aber ohnehin schon zum Überlaufen mit Handlung voll war, gingen die Einführungen für meinen Teil viel zu schnell, und danach wurden sie, wie so ziemlich alles, irgendwo ins Nichts gestoßen, weil einfach keine Zeit war, irgendeinen Charakter weiter zu beleuchten.

Fazit
Mein Kommentar hört sich jetzt vielleicht schlecht an, aber schlecht war der Anime bei weitem nicht! Vielmehr scheitert er an der bloßen Tatsache, dass er von seinem eigenen Potential erschlagen wurde. Und das machte auch die Bewertung schwer, weil die Storylines an sich gut bis sehr gut waren, sie jedoch einfach der Zeit zum Opfer fielen.

Ach ja, wo ist eigentlich der tolle Insert-Song "Mugen no Hana" hin verschwunden?! Der war irgendwann auch einfach weg...
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