No Game No Life (Anime)ノーゲーム・ノーライフ

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht09. Apr 2014
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: No Game No Life
© 2014 榎宮祐・株式会社KADOKAWA メディアファクトリー刊/ノーゲーム・ノーライフ全権代理委員会
Das Internet ist voll von Gerüchten über die NEETs, Hikikomoris, Genies und gleichzeitig über die Geschwister Sora und Shiro. Die echte Welt ist in ihren Augen nur ein schlechtes Spiel. Doch eines Tages meldet sich eine Person bei ihnen, die sich „Gott“ nennt und beschwört die beiden in eine Parallelwelt. Dort hat „Gott“ den Krieg verboten und entschied, dass alles durch Spiele entschieden wird, sogar nationale Grenzen. Die menschliche Zivilisation umfasst nur noch eine einzige Stadt und wird von allen Seiten durch andere Arten bedrängt. Können Sora und Shiro, die sozialen Einsiedler, das Überleben der Menschen in dieser Parallelwelt sicherstellen?
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Zitate

  • Sora
    Das achte der zehn Gebote lautet: Während des Spiels beim Schummeln erwischt zu werden bedeutet sofortige Niederlage. Also so lange man nicht auffällt, ist es OK.
  • Sora
    Das Einzige, das unabänderlich Recht in dieser Welt ist, ist Niedlichkeit! Niedlichkeit ist Recht! Alle Begierden, Gelüste, Triebe verlangen nach dem Niedlichen. Für das Niedliche opfern wir alles, das ist wie wir Männer nunmal sind.
  • Sora
    Ziel: Höschen der NPC – vermutetes Material: Baumwolle – Stoffdicke: maximal 1mm – Richtung: 12 Uhr – Distanz: 20050 – Winkel: 93 – Geschwindigkeit: 300m/s – Abweichung: unter 0,5mm
    Aber ich kann das schaffen!
  • Feel NILVAREN
    Chlammy, es ist rausgekommen. Ich glaube es ist unhöflich, sich beim nackten gesellschaftlichen Umgang miteinander zu verkleiden.

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Anime Rezensionen

Avatar: RaestHD#1
Manchmal kommt es letzten Endes auf die Mischung an und wie gut man diese in Szene setzen kann. No Game No Life, ein Anime mit viel Freizügigkeit, einer handvoll Spiele, nettem Humor, etwas Drama, etwas Romantik und Fantasy. Eine Welt, in der Konflikte mit Spiele gelöst werden und ein geniales, NEET-iges Geschwisterpaar die für die Menschheit die letzte Hoffnung sind; klingt ziemlich vielversprechend, oder?

„Why would they try to go back to a world like that?“

Es gibt so Serien bei denen ich nicht verstehen kann warum eine breite Masse diese unbeschreiblich gut findet. No Game No Life ist so eine Serie für mich. Auch nach einer handvoll Episoden konnte ich nicht so ganz verstehen was hier jetzt besonders überragend ist im Vergleich zu ähnlichen Anime. Nach meiner Einschätzung, ist hier eigentlich nichts überragend, weder die Figuren, noch das Setting oder die quietschbunten Zeichnungen. Was die Serie dann doch auf eine komische Weise unterhaltsam macht, ist die Art, wie all diese Faktoren zusammenspielen. Niedliche Zeichnungen, niedliche Figuren, niedlicher Fan-Service. Geniale Figuren, geniale Spiele, geniale Panty-Shots. Das ganze Konzept der Serie ist in sich stimmig, harmoniert miteinander und ist in der Inszenierung bei manchen Episode einfach top. Auf Humor folgt Ernst, auf Drama folgen flotte Sprüche und natürlich vergisst man nicht genug Ecchi einzubauen, gegen dasselbige man besser keinen Abneigung hegen sollte. No Game No Life ist ein Mischung aus vielen und hat obendrauf auch paar spannende Momente.

Neben dem Abdecken von gängigen Otaku-Fetischen, ist die Laufzeit von gerade mal 12 Episoden der wohl größte Makel der Serie. Die Zeit reicht schlichtweg nicht, um am Ende wirklich zufrieden zu sein, dafür war es viel zu offen, weshalb weitere Staffeln hoffentlich folgen werden. Vielleicht verzichtet man dann auch Laufzeit mit unnötigen Badhausbesuchen zu belegen und fokussiert sich auf die Haupthandlung, die mitunter immer unnötigen Geplänkel ausgesetzt war. Ungeachtet dessen, haben wir es bei No Game No Life mit einer durchgehend unterhaltsamen Serie zu, die es schafft, bis zum Ende eine gewisse Spannung aufrecht zu halten. Trotz andauerndem Fan-Service oder vielleicht gerade deshalb.
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Avatar: Lpark
V.I.P.
#2

"No Game No Life" ist wahrlich ein abgedrehter Anime, der es versteht einen zu unterhalten. Zunächst haben mir die Animationen sehr zugesagt. Es mag vielleicht auch Einige geben, denen dieser bunte, "weiche" Stil nicht gefällt, aber für mich war es ein Augenschmaus und es hat definitiv zum Anime gepasst. Auch die Musik war grandios. Sowohl ruhigere, als auch Spannung aufbauende Osts überzeugen voll und ganz. Ebenfalls hab ich das Opening und das Ending so gemocht, dass ich beides immer mitgeguckt habe.


Die Story beginnt ohne große Anlaufzeit, das Leben der Protagonisten in der "normalen" Welt wird nur sehr kurz behandelt und sie werden sofort in eine Parallelwelt geworfen, wo alles durch Spiele entschieden wird. Das kommt den Beiden zu Gute, da sie absolut unschlagbare Spieler sind. Daran, dass sie sich nicht wirklich fragen, wie eine solche Welt existieren kann, merkt man früh, dass der Anime von jeglicher menschlicher Logik befreit ist. Viel mehr wird ein absolut abgedrehtes Abenteuer gestartet, was seiner eigenen Logik folgt. Im Großen und Ganzen setzten sich die beiden Protagonisten zum Ziel, alle 16 Rassen dieser Welt zu besiegen, was ihnen das Recht geben würde, den Gott dieser Welt herauszufordern. Dabei schreitet die Handlung allerdings in diesen 12 Folgen nicht so besonders weit fort, sondern es werden eher erst einmal verschiedene Verbündete gefunden. Ich persönlich hätte mir nach den ersten paar Folgen eine Reise durch diese (wirklich wunderschöne) Welt erhofft, bei der man mit allen einzigartigen Rassen und den Regionen, in denen diese Leben in Kontakt tritt. Davon war leider noch nichts wirklich da, aber vielleicht kommt das ja noch in zukünftigen Staffeln.

Die Story ist also ein bischen halbgar, es passiert irgendwie schon Einiges, aber der Anime hat nicht dieses Shounen-Gefühl, dass sich auf eine Reise begeben wird, wo man immer stärkeren Gegnern gegenübertritt. Aufgrund fehlender Ernsthaftigkeit, schafft es der Anime auch nicht wirklich viel Spannung aufzubauen. Es wird eher Wert auf Comedy gelegt, die mir übrigens sehr gefallen hat. Ich habe durchaus das eine oder andere Mal lachen müssen. Ein anderer ganz großer Part ist unschwer zu übersehen: Fanservice. Es fängt schon bei der kleinen, anhänglichen Schwester des Protagonisten-Paars an und auch jegliche andere Verbündete der Beiden, dienen zu großen Teilen der Zufriedenstellung von Ecchi-Fans. Das zeigt sich zum einen in den manchmal etwas fragwürdigen Bekleidungen der Charaktere und zum anderen in Szenen wie den mehrfach enthaltenen Bade-Szenen. Ich persönlich fand das alles über große Strecken angenehm, jedoch wurde es mir bei jenen besagten Bade-Szenen eindeutig zu viel. Ansonsten ist es aber meistens mit Comedy verbunden und dieser Anime ist sowieso nie wirklich todernst, weswegen das Ganze auch nicht total fehl am Platz wirkt.

Die Charaktere sind eben so, wie sie ein solcher Anime braucht: Alle sympathisch, jedoch nicht wirklich besonders. Zum Teil wird etwas von der Vergangenheit unserer Protagonisten gezeigt, was ich sehr schön fand, allerdings findet praktisch keine Charakterentwicklung statt und ihre Emotionen sind meistens auf sehr wenig tiefgehende beschränkt.

Insgesamt also ein gut unterhaltender, relativ ungewöhnlicher Anime mit überzeugender Comedy, sehr guten Animationen und guter Musik. Es hat mir definitiv Spaß gemacht, "No Game No Life" zu kucken, auch wenn sich die erzeugte Spannung in Grenzen hielt. Für mich gab es auch keine Momente der Langeweile, sondern ich habe mich nach jeder Folge gleich sehr gerne in die nächste gestürzt. Irgendeine Art von Tiefgründigkeit oder Charakterentwicklung darf man natürlich nicht erwarten, da ist man hier falsch.

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Avatar: air#3

Bei No Game No Life handelt es sich um einen gut inzenierten Abenteueranime mit einer großen Portion Comedy und Ecchi.

"You don’t change yourself. You change how you do things. You have to make your own way."


Dieses Zitat trifft Soras außergewöhnliches Handeln gut. Beim Bestreiten seiner Abenteuer findet er stets sein eigenen Weg, wie er diese bewältigt. Meist sind diese von Sora und Shiro fest geplant worden, aber stets außergewöhnlich und meiner Meinung nach unerwartet, was einen gut unterhält.
Nebenbei begleiten ihn einige Begleiter, die hauptsächlich für die Ecchi-/Comedyeinlagen missbraucht werden, wobei Steph der obligatorische Idiot ist, der alle Vorgänge nochmal erklärt werden, damit auch jeder Zuschauer es verstanden hat. Ob dies nötig ist, sei mal dahingestellt.

Klare Pluspunkte bei NGNL sind eindeutig das Duo Sora und Shiro und die Inszenierung. Das Duo ist sehr sympathisch und schafft es die Gags und den Ecchi flüssig mit der Handlung zu verbinden, dazu noch die farbenfrohe Gestaltung und der schöne Zeichenstil, wodurch alles in sich harmoniert.

Großer Kritikpunkt ist die magere Episodenzahl.

Soras Ziel ist es Gott bzw. die Welt zu besiegen. Dazu muss er alle 16 Rassen auf seine Seite bringen. Der Anime schafft in dieser Kürze nur einen kleinen Bruchteil, weshalb man wohl auf weitere Staffeln hoffen kann.

Insgesamt wird man die ganze Zeit über gut unterhalten. Dem einen mag es viel Fanservice sein, dem anderen mag gerade dies gefallen. Ich selbst, bin kein Fan davon, wurde aber nicht genervt, da der Ecchi gut in die Handlung eingebunden wurde und Sora als 18-year old virgin noch eine kleine Prise Ironie hinzufügt.

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Avatar: Isaak Newt0n#4
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Einleitung 

Bei diesem Anime hatte ich damals ab Release interessiert reingeschaut ohne etwas darüber zu lesen – vollkommen skurril und ein zu extremer (vermuteter) Ecchi Anteil ließ mich direkt davon abwenden. Ich hatte kein Bock auf einen Anime, der „Geschwisterliebe“ proklamierte, doch die erste Szene war für mich so eindeutig, sodass ich gleich aus gemacht habe.

Doch wusste ich nicht, das mit dabei ein ziemlich genialer Anime entgehen würde – jedenfalls von den beiden Geschwisterprotagonisten. Denn sie besitzen eine Übermacht in einer Welt, die sie sozusagen „erobern“ wollen – GENIAL! Sowas lässt mein größenwahnsinniges Herz höher schlagen. Jedoch ist das nicht die einzige Eigenschaft, die ich an diesen Geschwistern, bzw. an diesem Anime liebe!

Mir ist klar, warum dieser Anime gehypt wurde – allein die Optik ist herausragend wie Haifischflossen. Dazu werden Spiele allgemein thematisiert, was natürlich die meisten Jugendlichen enorm anspricht.



Anfang

Wie schon gesagt, war mein erster Kontakt nicht so erfreulich, deswegen hatte ich ihn erst akribisch abgelehnt. Beim zweiten Mal(etwa vier Jahre später) schaute ich mir die erste Folge jedoch vollständig an und war geschockt darüber, was ich mir entgehen lassen habe... Jedenfalls ist das Opening sehr gut gesungen und umgesetzt worden. Abgesehen von dem optischen Blickpunkt, ist die auditive Wirkung ausgesprochen gut. Ich habe sogar vor Ewigkeiten mal einen Remix des Openings heruntergeladen, ohne zu checken, von welchem Anime dieser ist.


Jedenfalls fiel mir direkt dieser extrem ausgeprägte Kontrast aus, der mir das weiter schauen erleichtert hatte(dazu später mehr). Zwar ist das natürlich keine realistisches Setting, jedoch ist es umso cooler – es handelt sich ja um Spiele und der Titel verspricht auch nichts anders.


Animation/Zeichenstil

Ein extremer Unterschied im Vergleich zu den meisten anderen Animes, die ich kenne – der Anime versteht es, sich intensive Farben zunutze zu machen. Die Hintergründe sehen malerisch und gleichzeitig interessant aus und erfüllen mich mit dem Gefühl von Schönheit und Spannung – so bin ich, egal, ob eine Folge mal nicht so interessant sein sollte, dennoch gebannt auf den Bildschirm starrend, um den nächsten Blickfang zu erhaschen.

So sieht der Himmel immer wieder beeindruckend aus und es erstaunt mich immer wieder, was die Macher dieses Animes aus ihrer Trickkiste hervorholen, um den Zuschauer zu elektrisieren. Da es eine andere Welt ist, ist der Fantasie keine Grenze gesetzt worden und so hat man alles erdenkliche probiert und dargestellt wie picassoähnliche(auch er hat sich keine Grenzen gesetzt, wie wir wissen^^) Werke. Ich bin zutiefst erschüttert, dass ich mir den Anime nicht vorher schon reingezogen habe.

Ich liebe dieses Charakterdesign. Es ist an Finesse nicht zu übertreffen. Sicher kennt man das ein oder andere Wesen in dieser Welt, jedoch wurde es so gut dargestellt, dass es sich quasi um neu erfundene schon dagewesene Lebewesen handeln könnte. Jedenfalls optisch betrachtet.

Auch die Augen sind sehr hübsch und innovativ gelöst worden. Die Augen sind nicht so groß wie bei „Air“, jedoch hat man manchmal die Gelegenheit, die Augen in nächster Nähe zu beobachten, was einen manchmal echt verwundern kann. Abgesehen von anderen Charakteren, die auch sehr schöne Augen haben, die vollkommen aus der stereotypischen Masse herausstechen, gibt es zum Beispiel Jibril - sie hat am Anfang Augen, die in ihrer Iris eine kreuzförmigen goldenen Kern besitzen. Wunderschön, besonders die erste Szene, in der man diese begutachten kann. Doch diese verändern sich und sind meistens echt hammermäßig.


Animationstechnisch wird auch in vielerlei Hinsicht auf Slapstick zurückgegriffen, welche gut animiert und dargestellt wurde. Unter anderem sind Spiele(zum Beispiel gegen Jibril) so spektakulär und krass belebt worden, dass man NUR mit Spannung zusehen kann.

Selten erkennt man Dinge, die detailarm oder uninteressant aussehen, gerade bei dieser Bildfrequenz bzw. bei diesem schnellen Bildwechsel – da nicht lange genug auf ein Bild eingegangen wird, um es als Standbild zu werten. Im Großen und Ganzen gibt es für mich derzeit nichts vergleichbares und trotz des hohen Ecchi Gehaltes empfinde ich den Anime grafisch extrem gelungen – und deswegen sage ich es gerade heraus:
Volle Punktzahl!


Story

Hmm. Rein von den Hintergründen her kann man minimale Eindrücke von den Geschwistern feststellen – jedoch nicht sonderlich viel. Auf Eltern, Schule, Arbeit, oder sonstige realitätsbezogene Dinge wird eigentlich fast gar nicht eingegangen – außer es passt gerade zum Spiel.

Auch merke ich, dass diese Kinder als genial dargestellt werden und auch sehr viel lesen, um sich Wissen anzusammeln – jedoch nicht zur Kriegsführung, Forschung oder aus Interesse – sondern nur um alle Spiele zu gewinnen.
Raffiniert! Der Anime suggeriert, dass man Spiele sozusagen fast nur mit Wissen meistern kann – was zwar in echt ein wenig weit hergeholt wäre(gerade bei Glücksspielen), aber die Darstellung finde ich sehr gelungen und plausibel. Auch wird diese Welt hauptsächlich durchs sogenannte cheaten beherrscht, was auch ziemlich effektiv von diesen beiden, besonders vom Bruder (aus)genutzt wird.

Alles dreht sich um Spiele und das ist auch okay. Es wurde sich gegebenenfalls von Sword Art Online inspirieren lassen. Diese Welt, in die sie hineingeworfen werden, ist sehr interessant mit den ganzen Völkern und Rassen, sowie den Fähigkeiten. Dennoch sind die Protagonisten drauf und dran, sich diese Welt zu eigen zu machen, mit dem Gedanken, einfach nur zu spielen bzw. zu gewinnen.

Dennoch sind Spiele nicht nur die Standard Spiele, die man kennt. Sie enthalten immer eine Besonderheit – zum Beispiel ist das erste richtige Spiel um eine Länderei Schach, jedoch haben die Schachfiguren eine Seele, was sehr innovativ ist, da das Spiel so schwieriger ist und sich anders spielen lassen muss, um zu gewinnen. So wird mit jedem Spiel verfahren, jedoch ließ sich der Mangaka so geile Sachen einfallen, dass ihm mein größter Respekt gebührt.
Perverser Humor und nackte Körper, sowie Cosplay sind übrigens auch enorm vertreten – manchmal ganz lustig, aber eher selten anregend(wobei das Cosplay ganz nett aussieht). Besonders schlimm, wenn die weibliche Protagonistin Shiro nackt ist oder sich die Geschwister, warum auch immer, küssen. Moralisch verwerflich, aber mein Gott, was kümmert mich das? Sie gewinne jedes einzelne Spiel zusammen und können das auch noch spannend gestalten. Jedenfalls ergeben sich auch sehr interessante Situationen durch die eisernen Gesetze, die man nicht(außer das Betrügen, was sogar der derzeitige Gott betreibt) brechen kann.

Jede „Weltmacht“ scheint auch eine kleine bis größere Hintergrundgeschichte zu besitzen, was die Nationen an sich immerhin nicht so kahl wirken lässt.


Charaktere

Charaktertechnisch haben wir bezüglich des Harems, der ja nebenbei bei jedem Sieg größer wird, keine großen Neuheiten. Jeder der Mädchen/Frauen hat seine Vorteile und bringt die Protagonisten in ihrem Begehren nach der Weltherrschaft mehr oder weniger enorm weiter – es sind keine aufbrausenden oder widerspenstigen Charaktere – wegen der Gesetzeslage benehmen diese sich devot/unterwürfig, was eher seichte Unterhaltung verspricht.

Aber die beiden Protagonisten sind sehr sympathisch und außerdem besitzen sie eine Treue, die seinesgleichen sucht.
Die kleine Schwester ist von der Art her, obwohl sie eigentlich nicht so intelligent sein könnte, unter normalen Umständen, überaus überlegen, selbst für Anime Verhältnisse. Auch der Bruder ist ein Genie, schafft jedoch Betrügereien aufzudecken. Wie ein gelernter und erfahrener Gaukler und Betrüger erkennt er solche Dinge enorm schnell, was seinen Wert gegenüber dem Mädchen steigert. So gleichen sie sich perfekt aus, mit ihrer Raffinesse und Intelligenz. Auch gibt es sie nur im Doppelpack bei Spielen.

Unter anderem scheinen sie alleine ansonsten auch nicht ohne den anderen auszukommen. Gibts halt wirklich nur im Doppelpack. Humoristisch ergeben sich so auch ziemlich lustige Momente und Szenen, die an Sympathie nicht zu übertreffen sind. Nebencharaktere sind trotz ihrer Stereotypen sehr unterhaltsam, selten bis gar nicht nervig und ergeben auch somit viele sehr witzige Szenen. Wesentliche besonders negative Punkte habe ich bisher noch nicht wahrnehmen können.

Der Bruder ist, wie man männliche Jugendliche in Animes kennt, ein sogenannter „Perversling“, wobei der Anime sich nicht so unschuldig benimmt und auch Brüste oder andere Körperregionen berührt werden mit Reaktion, die nicht immer mit Schläge endet, was ich sehr begrüße.

Abgesehen davon scheint er Ansichten zu haben, welche er jede Folge preisgibt, die extrem interessant sind und einem tiefen Verständnis für die Welt und Menschen obliegt. Ich feier den Typen!

Bis zur Hälfte des Animes habe ich noch keinen Badass erblicken können, gegen den man besonders mitfiebert, und das ändert sich auch nicht.  Das ist einer der Schwächen des Animes - darauf gehe ich später noch ein.


Musik

Ja wie schon gesagt, ist das Opening ziemlich geil aufgebaut, jedenfalls vom Soundgefüge(optisch habe ich eher selten Interesse, da das immer bisschen spoilert). So habe ich diesen unbewusst vor ein bis zwei Jahren in Form eines Remixes in einer meiner Playlisten aufgenommen. Ending und sonstiger Sound ist nicht aufgefallen.


Resümee

Ich muss sagen, dieser Anime erscheint mir aufgrund der optischen Eindrücke enorm wertvoll und einzigartig. So etwas erblickt man nun mal selten, dass Studios sich so eine Mühe bei der optischen Gestaltung geben wie Madhouse. Madhouse hat auch schon andere Klassiker und Meisterwerke produziert und auch dieses Werk scheinen sie überaus schön und gut animiert zu haben, sodass man beeindruckt ist.

Außerdem scheint man eine sehr interessante und spannende Story gestalten zu haben, die in einer innovativen Pracht glänzt, welche rar gesäht sind. Diese Welt ist schön und die Rassen sind vielfältig. Zwar erkennt man viele Stereotypen, doch auch diese wirken nicht sonderlich nervig oder fehl am Platz. Es fügt sich alles zusammen und ergibt zwar kein Meisterwerk, jedoch einen Anime, der sich auf einem hohen Rang befindet.

Warum habe ich mich dafür entschieden in, obwohl ich ihn in den höchsten Tönen gelobt habe?
Es ergibt sich eine weitere positive Eigenschaft, die jedoch gleichzeitig rein subjektiv einen langweiligen Beigeschmack besitzt:

Antagonisten sind nur aufgrund ihrer Fähigkeiten interessant und nicht durch ihren Charakter bzw. Brutalität oder ihrer extremen Boshaftigkeit, wie man es von anderen Animes gewohnt ist. Das wertet den Anime dahingehend auf, dass die Zielgruppe Jugendliche/junge Erwachsene nicht durch Gewalt oder Psychospielchen(im Naru Taru Stil) anziehen will, sondern durch „harmlose“ Spiele, die nicht nur durch Betrügereien gelöst werden können. So vermittelt er den Jugendlichen die Weisheit, auch wenn der Gegner eigentlich unschlagbar wirkt(wie zum Beispiel die Elfen), dass man solche Gegner mit Wissen und Intelligenz statt mit Gewalt besiegen kann/sollte/muss.

Und in der Hinsicht ist der Anime unschlagbar, denn diese beiden Genies sind wahrlich das Musterbeispiel für Stärke ohne Kraft oder Gewalt. Darum ist er gerade für die Zielgruppe etwas, dass ich sogar meinen zukünftigen Kinder zeigen würde(wenn sie alt genug für Ecchi sind :D).

Die Zensur ist nicht sonderlich schlimm für mich gewesen, obwohl ich Zensur hasse. Sie übertreiben damit nicht so heftig wie andere Ableger („Kämpfer“ wirkt wegen des Ecchi Anteils viel plumper) und der Protagonist wird nicht von jedem weiblichen Mitglied des Harems verprügelt für jede Aktion in der Hinsicht.

Leider muss ich sagen, bin ich nicht so richtig die Zielgruppe – Gewalt gehört für mich schon zu einen guten Anime(Moment, dass hört sich falsch an :D). Jedenfalls ist das Thema vortrefflich getroffen und wenn man ihn so nimmt, wie er sich gibt, wird man auch sehr gut unterhalten.

Aber die Gewalt löst wie in den meisten anderen Abenteuer mehr Euphorie aus(zum Beispiel Samurai Champloo) und lässt einen viel krasser mitfiebern, da es tatsächlich um Leben und Tod geht und es einen emotional mehr mitnimmt, da Leben und Tod greifbarer und verständlicher ist, als einen Wetteinsatz zu verlieren(ja ich weiß, auch das Leben wird verwettet, aber das wird hier als eher mild dargestellt).

Der Tod bzw. ernste Themen werden weitestgehend übergangen in dieser Welt und das ist auch mal sehr erfrischend und angenehm – aber bei meiner derzeitigen Animewahl(hauptsächlich Dramen). fehlt das sehr.

Dennoch kann man ein mehr oder weniger ernsthaftes Thema feststellen: Rassismus. Die Menschen werden leider als die schwächste Spezies dargestellt und der Protagonist schafft es, das Image so sehr aufzufrischen, dass sie Wert erhalten. Auch Menschen haben ihre „Fähigkeit“, wird gezeigt. Das ist sehr mal was anderes. Normalerweise zeigt man die schlechten Seiten des Menschen, um die Zuschauer zu schocken oder zu fesseln mit Emotionen.

Ich wurde genial unterhalten von Protagonisten(ganz besonders der männliche) die genau meinem Wunschbild(Genies) entsprechen. Und von der visuellen Seite wurde ich mindestens genauso gut angesprochen

Der Anime bietet eine geniale optische Darbietung mit unvergleichlichem Potenzial(Nachfolger werden sich sogar noch steigern, wie ich Madhouse kenne).

Die Story baut sich gelungen auf und ergibt immer interessantere Fähigkeiten und Spiele, die extrem spannend und innovativ sind(und bewegt zum Weiterschauen).

Protagonisten und Nebencharaktere sind sympathisch und bereichernd(außerdem charakterstark und unübertroffen an Genialität).

Deswegen gibt es von mir eine uneingeschränkte Empfehlung, wenn man einen eher seichten aber dafür spannenden Anime schauen möchte.  Wer jedoch dramatische Höhepunkte, Tode, Gewalt oder eine unvorhersehbare Niederlage sehen möchte, ist hier eindeutig falsch. Hier geht es nur ums Spielen, nicht mehr - wie man schon am Titel feststellen kann.

Nun, in dem Sinne warte ich auf die zweite Staffel, um zu rezensieren und mich entspannt unterhalten zu lassen. Euch noch viel Spaß mit diesem gemächlichen Werk!


Entzückt und aufgeregt


IsaakNewt0n
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Avatar: Chaosmaster#5
„Habt ihr Jemals von dem Gerücht gehört, dass wenn Ihr sehr großen Erfolg in Videospielen habt, Ihr eine E-Mail erhaltet mit einer Herausforderung und dem link zu einem Spiel. Wenn ihr dieses Spiel gewinnt werdet ihr in eine andere Welt eingeladen“

Aber der Reihe nach.

Zur Story:
Der große Bruder Sora (18 Jahre, Jungfrau, kommunikationsgestört, NEET, spielesüchtig, von den Eltern aufgegeben) und die kleine Schwester Shiro (11 Jahre, kommunikationsgestört, Hikikomori, spielesüchtig, von den Eltern aufgegeben) führen im Internet unter dem Pseudonym [    ] (wird als „Leer“ gelesen), die Weltranglisten unzähliger Spiele an. Dies mit unzähligen Siegen und ohne eine einzige Niederlage.
Nach der 5 durch gezockte Nacht am Stück erhalten Beide plötzlich eine E-Mail von einem unbekannten Absender. Welcher sie zu einem Spiel herausfordert. Ein Schachspiel. Welches im Endeffekt rund 6 Stunden dauert.
Die Beiden gewinnen dieses Spiel und werden darauf hin eine andere Welt eingeladen. Eine Welt in der alle nach den 10 Geboten leben müssen:

1. Gebot: Mord, Krieg und Raub sind in dieser Welt verboten.
2. Gebot: Alle Konflikte werden durch Spiele gelöst.
3. Gebot: In Spielen setzt jeder Spieler etwas, was nach ihrer Abmachung, von gleichem Wert ist.
4. Gebot: Solange es nicht Nummer 3 widerspricht, werden die Einsätze und die Regeln nicht in frage gestellt.
5. Gebot: Der Herausforderer hat das recht, über die Regeln des Spiels zu bestimmen.
6. Gebot: Alle Einsätze in Zustimmung der Gebote, müssen eingehalten werden.
7. Gebot: Konflikte zwischen Gruppen, werden von gewählten Repräsentanten mit absoluter Autorität ausgeführt.
8. Gebot: Beim Mogeln erwischt zu werden bedeutet die automatische Niederlage.
9. Gebot: Im Namen Gottes dürfen die Vorhergehenden Regeln nicht geändert werden.
10. Gebot: Lasst uns alle Spaß haben und zusammen spielen!

Charaktere:
Jeder der Charas ist gut animiert und hat eine wirkliche Persönlichkeit. Mit Macken, vorlieben und einer Teilweise sehr bewegenden Hintergrundgeschichte. Was den Charas einen enormen Tiefgang verleiht und sie sehr liebenswürdig macht.

Animation und Musik:
Die Animationen sind auf einen recht modernen stand... man könnte es in etwa mit dem Stand von SAO vergleichen.
Sowohl das Opening als auch das Ending passen zum Anime und auch die musikalische Untermalung des Animes ist sehr gut gelungen.

Inhalt:
Die Serie ist ein klassischer „Held wird in eine andere Welt gezogen“- Anime mit einem ungewöhnlichen Setting. Auch wenn sich die Hauptprotagonisten, mit dem recht gewöhnlichen Ziel, der Eroberung dieser neuen Welt befassen, so sind die Methoden doch komplett anders, als bei anderen Animes dieses Genre. Denn wirklich alle Konflikte müssen durch Spiele entschieden werden müssen.
Doch diese Spiele nur teilweiße normal. Da kann es schon mal vorkommen das bei einem magischen Schachspiel, die Figuren sich von allein bewegen, sich weigern Befehle aus zu führen oder gar rebellieren.
Dazu kommt noch, das der Hauptchara Sora eine leicht perverse Natur hat (was wohl daran liegt, das er 18 Jahre ist und Jungfrau). Dies bekommt vor allem Stephanie Dola (Prinzessin der Letzten Stadt der Menschen) oft zu spüren.
Aber der Ecchianteil macht nur einen kleinen Anteil des Humors aus. Neben den ungewöhnlichen Spielen und den teilweise verrückten Situationen, die daraus entstehen, gibt es Parodien auf andere sehr bekannt Spiele. Darunter zum Beispiel: Phoenix Wright oder Skyrim.

Unterschied zum Original:
Viele gute Gags sind der Schere zum Opfer gefallen. Und durch eine scheinbare Herabstufung von „ab 16 Jahren geeignet“ auf eine „ab 12 Jahren geeignet“ sind noch mehr gute (und teilweise perverse) Gags verharmlost wurden. Auch die Hintergrundgeschichte zwischen Sora und Shiro wurde leider kaum erwähnt.


Fazit:Es ist ein genialer Anime von dem man kaum die Finger lassen kann und es immer Schade ist wenn eine Folge vor bei ist. Auf jedenfall einen Blick wert, die auf Fantasy mit etwas Ecchi stehen
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Anime Kommentare

Avatar: VeIdrin#1

Die Idee mit der Welt in der mit Spielen Konflikte ausgetragen werden finde ich gut. Die Umsetzung ist okay, aber nicht gut. Vor allem, weil Sora und Shiro einfach immer gewinnen.

Der übertrieben hohe Ecchi- bzw. Fanserviceanteil ist natürlich Geschmackssache. Mir war es zu viel, denn nach dem dreihundertzwölften Ecchiwitz und Fanserviceszene in zehn Minuten hat es sich einfach abgenutzt.
Was ich krass finde, dass sogar Soras Schwester Shiro sexualisiert wurde und man regelmäßig ihr Unterhöschen sieht, obwohl sie erst elf Jahre alt ist! Aber da macht der Anime nicht halt. Nein, die Geschwister haben auch eine latente Liebe zueinander, Shiro nen Bruderkomplex und Sora „mag eben wie alle Männer süße Dinge“. Dass sie eigentlich nur Stiefgeschwister sind macht es nur minimal besser.

Es ist schade, denn hätte man auf diese verstörenden Sachen verzichtet, dann hätten Sora und Shiro durchaus Potential gehabt. „Du bist ja leer“

Durch diese Negativpunkte und weil der Anime einfach abrupt endet, kann ich ihm nur einen Stern geben.

– zu viel Ecchi/Fanservice (der selbst vor kleinen Mädchen nicht halt macht)
– verstörende angedeutete nichtplatonische Geschwisterliebe zwischen der elfjährigen Shiro und ihrem 18-Jährigen Stiefbruder Sora.
– absolut alle weiblichen Charakter werden dumm und rückgratlos dargestellt
– Der durchaus interessante Plot ist halbwegs gut umgesetzt, wird aber nicht zu Ende erzählt. Nach zwölf Folgen endet die Serie abrupt mitten in der Handlung



Ich hoffe dieses Konzept wird erneut aufgegriffen und ohne diese Negativpunkte gescheit neu interpretiert von einem anderen Studio.
Ich habe selten so schwache weibliche Charaktere gesehen und wie kommt es, das niemanden diese pädophile Scheiße in dem Anime negativ bemängelt, außer vielleicht ein oder zwei Kommentare hier?

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