Anime Beschreibung

Anime: Kill La Kill
© TRIGGER・中島かずき/キルラキル製作委員会
Satsuki Kiryuuin regiert die Honnouji Academy mit eiserner Faust, unter anderem mit der Aufteilung der Schüler in unterschiedliche gesellschaftliche Schichten - die auch mit unterschiedlichen Privilegien, sogenannten Goku Uniformen einher gehen.
Ryuuko Matoi hingehen will lediglich den Mörder ihres Vaters finden und fordert Satsuki - die angeblich die Identität des Mörders kennt - gleich an ihrem ersten Schultag kurzerhand mit ihrem Schwert (der Hälfte einer Schere) heraus.
Doch dieser Kampf bleibt nicht der letzte und vor allem nicht der größte.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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Anime Rezensionen

Avatar: Raest Shippūden#1
Der Schulhof als Kampfarena, Schuluniformen als Symbol der Macht und bizarre Figuren wohin man auch schaut. Studio Trigger hat mit Kill la Kill an vielen Stellen den Vogel abgeschossen, doch vor allem ist Kill la Kill Animationskunst, die das Merkmal besitzt, einfach anders zu sein.

„I finally get it now. I need to get naked.“

Was diese Serie von Anderen – neben dem besonderen Zeichenstil - abhebt, ist die Kreativität der Macher, die es sogar verstehen geschickt einfachste Animationen und Standbilder so wirken zu lassen, dass es fast schon wie eine surreale Kunst aussieht. Zusammen im Wechselspiel zwischen dynamischen Animationen und detaillierten Zeichnungen, entfaltet sich hier die ganze Stärke dieses Animes, bei der die irrwitzige Story die hier einem geboten wird nicht besser zur ebenfalls Over-the-Top Inszenierung hätte passen können und beim Zuschauer abwechselt für ein „aah“ und „ooh“ sorgt.

Eindrucksvoll zeigt schon die erste Episode auf was man sich in den Nächsten freuen darf: Explosive Action, eigenwillige Figuren und nackte Haut im Übermaß. Schon nach wenigen Minuten zeigt sich, dass man es ihr mit einem der wohl schrägsten Vertreter des Action-Genres zu tun hat, welcher sich in der Intensität seiner realitätsfernen Ereignisse und aberwitzigen Wendungen bis zum Ende seiner Handlung immer weiter steigert. Getreu dem Motto: „Schneller, weiter, höher, verrückter“, liefern die Leute, die schon an TTGL und PSG beteiligt waren erneut eine rasante Actionserie ab, bei der sprichwörtlich die Fetzen fliegen, besonders bei der Kleidung.

So gut Kill la Kill mir am Ende der 24 Episoden gefallen hat, so groß war auch die Ernüchterung die ich kurz nach dem Anfang verspürte. Startet die erste Episode noch ganz ordentlich, werden die Späteren zur Geduldsprobe. Dabei mangelte es weniger an Actionszenen, als viel mehr an einschneidenden Wendungen in der frisch gestarteten Handlung. Endlose Ketten aus vorhersehbaren Kämpfen, Szenenrecycling und immer gleichem Episodenaufbau, sind das schwache Fazit nach fast der Hälfte der Episoden, welches auch die beste Action und die knappste Kleidung für die Protagonistin auf die Dauer nicht aufwiegen konnte. Zumindest gab es viel Fan-Service zusehen, gegen das man besser keine Aversion besitzen sollte, da nackte Haut fester Bestandteil jeder Episode ist und später gar glorifiziert wird. Bleibt man jedoch standhaft, wird man ab dem zweiten Teil der Serie belohnt. Ab dann steigert sich Kill la Kill kontinuierlich in eine gute Richtung.

Zusammengefasst ist Kill la Kill ein kleines Juwel mit anfänglichen Startschwierigkeiten, dessen Unterhaltungswert im späteren Verlauf jedoch deutlich an Punkten gewinnt. Die Handlung bekommt mehr Background, die Kämpfe werden famoser, der Humor noch abwegiger und die finalen Episoden sind genauso spannend wie hüllenlos. Ein neues TTGL sollte man zwar nicht erwarten, dafür ist Kill la Kill für alle Action-Freunde durchaus einen Blick wert.
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Avatar: Eisregen121#2
Übertriebene Gewalt, viel nakte Haut, japanischer Wortwitz, wenig Tiefgang, ein Zeichenstiel aus längst vergangener Anime Zeit und dennoch ein Kunstwerk?

Ich werde hier nichts über die Story schreiben, denn ich glaube die paar Zeilen oben von der Anisearch reichen durchaus aus.
Vielmehr möchte ich etwas über die Technik und Machart sowie die angestrebte Zielgruppe des Anime schreiben:

Um es kanz Knapp auszudrücken. Kill la Kill versteht sich eigentlich nur als eines: Eine Hommage an die flachen Action und Comedy Anime der 70ger-80ger.Und diese Aufgabe erfüllt er mit Bravour.

Gerade was die Grimassen der Charaktere betrifft, wird ein Stiel verwendet der schon seit Jahren nicht mehr zum Einsatz kommt. Und dafür liebe ich diesen Anime. Kaum zu glauben das diese Art des Zeichnens noch jemand so gut beherscht.
Auch die Bewegungen in Kämpfen mit recht wenig Animationen und die Szenenwechsel wirken für heutige Zeit auf den ersten Blick überholt.
Deswegen denke ich dürfte der Anime auch die Zuschauer in zwei Lager spalten. Die einen die nur mit neueren Serien aufgewachsen sind und sich nicht für echte "Retro" Serien interessieren, dürften leicht dazu neigen dieses Werk als Trash abzutun.
Alle anderen die Anime evtl schon seit 20 Jahren oder mehr schauen oder vor älteren Produktionen nicht zurück schrecken, werden sich hier köstlich amüsieren.
Man muss sich einmal vor Augen halten wieso die Anime damals so waren wie Sie waren. Damals diehnten szenen eines Manga noch als eine direktere Vorlage bzw. Inspiration. Um den Zuschauer auf bestimmte Emutionen aufmerksam zu machen wurden diese "überzeichnet".

Heute sind nur noch wenige Dinge aus dieser Zeit übrig geblieben. Nur Dinge wie kleine Schweißperlen im Gesicht, ein zuckendes Auge usw. haben sich gehalten. All das sind aber Überbleibsel aus der Zeit um dem Zuschauer in einem Bruchteil einer Sekunde die Situation und das persönliche Befinden einer Person mit nur einem Blick klar zu machen. Das war für Manga natürlich extrem wichtig, und sicher war es der wichtigste Faktor wieso diese so erfolgreich wurden. Diese Art des Ausdrucks wurde auch auf die Anime übertragen. Und genau diese Art der Darstellung war damals deutlich überzeichneter als man sie heute noch findet.

Und hier geizt Kill la Kill nicht. Es vergehen kaum 5 Sekunden wo man nicht an diese Epoche erinnert wird. Jeder vergleich zu einem Anime der nach dem Jahr 2000 gemacht wurde hinkt stark hinterher, denn all diese sind dann nur selbst eine Anspielung auf das ältere Genre. Man muss allerdings sagen das Kill la Kill so konsiquent wie kaum ein anderer sich selbst und seinem Stiel treu bleibt.
Und ganz ehrlich wurde ich überrascht. Ich dachte nicht das Kill la Kill diese Konsiquenz wirklich bis zum Schluss beibehalten kann und wird. Ständig rechnete ich damit das er sicher bald absacken wird.
Davon kann allerdings keine rede sein. Gerade zum Schluss hin gab es immer wieder Szenen wo ich mich selbst mit einem breiten Schmunzeln erwischt habe da die Wortwitze (nicht als übersetzte Form, sondern wiklich im Japanischen gesprochen) so genial waren.
Alleine bei der japanischen Aussprache von "der 999-fache super rettungssauger" habe ich mich fast weg geschmissen vor lachen, das alleine war es schon Wert den Anime zu schauen :)

Kann ich diesen Anime jedem Empfehlen? Ach was, natürlich nicht.
Ist er für jüngeres Puplikum geeignet? Gott bewahre, niemals (sowohl Gewalt, nakte Haut und der Humor haben in Kinderhänden nichts zu suchen).
Muss man den Anime mögen? Keineswegs
Aber man muss die Leistung dahinter anerkennen. Was so spielend Leicht wirkt, ist dennoch in der heutigen Zeit einzigartig.
Die Serie ist wie ein Gemälde. Es gibt Bilder bei denen man sagt: "Das kann meine kleine Tochter schöner", und dennoch wäre ich Millionär wenn ich es besitzen würde.
Auf seine Art eben doch "Kunst".
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Avatar: Hatsu-Nee#3
Don’t loose your way!!! ~

Nachdem ich heute einen wirklich genialen Anime abgeschlossen habe, konnte ich nicht anders und schrieb diese Rezension. Kill la Kill enthält viel nackte Haut, einigermaßen viel Gewalt, einen wirklich ausgezeichneten Humor und bombastische Musik. Er ist übrigens ein Anime vom Studio Trigger, das von den Gründern von Gainax im August 2011 gegründet wurde.

Story
Ryuuko Matoi, ein 17 jähriges Mädchen ist auf der Suche nach dem Mörder, der ihren Vater mit einem Scherenschwert ermordet hat. Dieser ließ bei der Tat eine Hälfte dieser abstrakten Waffe in dem Körper des toten Mannes zurück. Also besucht Ryuuko, bewaffnet mit der Hälfte des Schwertes, die Honnoji Akademie, da sie den Verdacht hat dort den Mörder ihres Vaters zu finden und ihn zu rächen. Die Akademie wird von Satsuki Kiryuuin geleitet, die etwa ein Jahr älter ist als Ryuuko.
In der Akademie gibt es Schuluniformen, die zum Teil aus Lebensfasern gemacht sind und ihrem Träger übermenschliche Kräfte verleihen. Die Kraft der Personen steigt mit dem Prozentsatz der eingearbeiteten Lebensfasern. Die Prozentzahl wird in 10er Schritten als ein bis drei Sterne auf der Uniform angegeben. Aber nicht alle tragen eine solche Uniform, sondern nur einige der vielen Schüler.
Ziemlich am Anfang der Serie trifft Ryuuko auf Senketsu, einer sprechenden Uniform die ihr Vater entwickelte und die aus 100% Lebensfasern besteht. Diese birgt erstaunliche Kräfte, aber da ich nicht spoilern will, sollt ihr sie lieber selber sehen
Soviel zur Story, aber diese erlebt einen heftigen Twist ab der Hälfte des Animes  und auch die Tiefe nimmt zu. Ihr könnt euch auch noch über Cliffhanger am Ende jeder Folge freuen

Animation
Die Animationen erinnern in manchen Szenen an eine Mischung zwischen Comic und Manga-Zeichnungen, was meiner Meinung nach Kill la Kill das bestimmte Etwas gibt. Da dieser Stil in den neueren Animes so gut, wie nicht verwendet wird, freut es mich wahnsinnig, dass jemand diesen noch so gut beherrscht. Die Kampfanimationen sind richtig gut gelungen (zu viel Epic) und die Charakter passen zur detailreichen Umgebung. Nebenbei wird viel nackte Haut vor allem in den Kämpfen gezeigt, was nicht unbedingt ein schlechter Aspekt sein muss
Im Ganzen macht der Anime ein sehr schönes Bild, was eventuell ein bisschen an Tengen Toppa Gurren Lagann erinnert. Außerdem gibt es einen unvergleichlich schönen Humor, der in den Szenen richtig gut umgesetzt wurde!

Soundtrack

Der Anime wartet mit zwei Openings und Endings und diese sind ein wahrliches Fest für die Ohren. Ich glaube, dass ich bei keinem anderen Anime die Openings nicht übersprungen habe. Aber noch besser gefallen mir die Kampfsoundtracks und die geniale Geräuschuntermalung. Die Musik ist einfach bombastisch episch und trifft genau meinen Geschmack.
Es gibt meiner Meinung nach sehr wenige Animes in denen der Soundtrack so gut und passend ist wie bei diesem. Also ein großes Lob an den Musik Komponisten Hiroyuki Sawano.

Charaktere

Die Charaktere kann man einfach nur mögen. Sie sind so einzigartig und unterschiedlich gezeichnet, dass man niemals einen hergeben möchte. Die Persönlichkeiten sind vermutlich einer der größten positiven Aspekte des Animes. Sie sind so genial und absurd zugleich, dass man jede als Hauptcharakter werten könnte :) und ins Herz schließt. Neben den vielen tollen Charakteren, gab es einen den ich besonders verabscheute. Dieser ist die Mutter von Satsuki. Aber zu ihr will ich lieber keine Worte verlieren, da es zu große Spoiler enthalten könnte

Abschluss
Ich kann diesen Anime nur jeden wärmstens empfehlen, der einen Sinn für Humor, absurde Sachen mag oder auch neu im Otaku-Leben ist. Er ist ein wenig wie Gurren Lagann, aber man kann die beiden nur schlecht vergleichen, da ja jeder Anime ein Unikat ist. Trotzdem sollten alle Fans diesen schauen. Für Leute die ein wenig nackte Haut nicht vertragen können und Blutverguss bzw. Gewalt nicht gerne sehen würde ich von diesem Anime abraten. Dennoch lohnt sich Kill la Kill wegen seines einzigartigen und göttlichen Humors
Direkt nach der ersten Folge nahm dieser Anime ein Platz in meinem Herzen und ich habe selten so viel gelacht. Er ist für mich einer der besten, wenn nicht der beste Anime den ich je gesehen habe. Er ist ein kleiner (großer) Geheimtipp vom Jahre 2013! Hervorragende Arbeit Trigger!
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Avatar: Lpark
V.I.P.
#4
Um den schmalen Grad zwischen Genie und Wahnsinn kann sich scheren wer will - "Kill La Kill" tut es sicher nicht. Von der ersten Minute wird man hier ohne Rücksicht auf Verluste mit Irrsinn bombardiert, sodass einem kaum Zeit bleibt um mal nach Luft zu schnappen. Dabei ist der Anime so herrlich kreativ und eigenwillig, dass ich gar nicht anders konnte als mittgerissen zu werden. Eine Story, die schon maßlos übertrieben anfängt, es aber dennoch schafft das Ganze ständig weiter hochzuschaukeln und schließlich in einem galaktischen Feuerwerk zu enden, Charaktere, die dermaßen einen an der Meise haben, dass man sich fragen muss, was wohl in diesen vermaledeiten Kroketten drinnen stecke, und die Liebe der Macher für jedes kleinste, schräge Detail, mit dem man die 24 Folgen noch vollstopfen konnte, machen diesen Anime zu einem in vielen Belangen gigantischen Werk.

Auch die grandiose Musik und die knalligen, unverkennbaren Animationen tragen ihren Teil dazu bei, dass das Erlebnis "Kill La Kill" mir gleichermaßen eigenartig wie einzigartig in Erinnerung bleiben wird. Wenn ich überhaupt etwas zu kritisieren habe, dann dass bei mir im Mittelteil über einige Episoden aufgrund von Kämpfen, denen es in meinen Augen an Brisanz fehlte, das Interesse verloren ging. Dafür entschädigten die letzten Episoden dann jedoch nochmal mehr als reichlich, weswegen der Anime selbst mich als Action-Muffel im Endeffekt ziemlich vom Hocker gehauen hat. Wer also auf Action und Blödsinn aus ist, trifft mit "Kill La Kill" sicher eine gute Wahl.

Ähnliche Animes: Gurren Lagann
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Avatar: Thor87#5
Vorwort
KILL la KILL ist mit Abstand der bescheuertste Anime, den ich seit langer Zeit gesehen habe, was aber nicht heißt, dass er deswegen schlecht ist. Wenn man sich jedoch ansieht wer hinter diesem Machwerk steht, dann ist das nicht weiter verwunderlich. Denn KILL a KILL ist unter Aufsicht des ehemaligen Drogen-Komitees von Studio GAINAX entstanden, welches schon bei Serien wie FLCL und Panty and Stocking with Garterbelt, zum Teil aber auch schon bei Neon Genesis Evangelion ihre Finger im Spiel hatten. Was aber zumindest für mich viel wichtiger ist, das ist die Tatsache, dass das selbe Team auch für Tengen Toppa Gurren Lagann verantwortlich war und das ist in meinen Augen ein massives Gewicht, was meine Ansprüche an KILL la KILL entsprechend erhöht.

Handlung
Wir starten die Geschichte mit der jungen Ryuuko Matoi, die nach Vergeltung für den Tod ihres Vaters sucht. Bewaffnet mit einer Hälfte einer riesigen Scherenklinge führt eine Spur sie in die Honnouji-Akademie. Da sie glaubt, über die amtierenden Präsidentin Satsuki Kiryuuin etwas über ihren Vater zu erfahren, fordert sie diese zu einem Zweikampf heraus. Vorher muss sie sich aber diversen Untergebenen stellen, die mit speziellen Goku-Schuluniformen ausgestattet sind, welche ihren Trägern magische Kräfte verleihen. Gegen diese kann Ryuuko nur mit ihrer eigenen Schuluniform bestehen, die sogar ihren eigenen Willen besitzt und mit ihr kommunizieren kann. Nach und nach findet sie so nicht nur heraus, warum ihr Vater sterben musste, sondern auch, was es mit den eigenartigen Uniformen und ihrer Scherenklinge auf sich hat.

Ich muss zugeben, nach den ersten Folgen war ich etwas enttäuscht, da der Anime zwar schon noch die Qualität und Genialität von Gurren Lagann aufweist, aber nicht mehr in dieser Intensität. Damit beziehe ich mich nicht nur auf die absolut abgedrehten Ideen und die mehr als unterhaltende Umsetzung der Action. Was Tengen Toppa Gurren Lagann in meinen Augen zu einem Meisterwerk macht, ist die schnelle Abfolge mit der die einzelnen Ereignisse voran schreiten ohne sich dabei in irgendwelchen Nebenplots zu verhaspeln, die nirgendwo hin führen. Und das haben die Autoren bei KILL la KILL leider nicht geschafft. Statt frühestmöglich zum Punkt zu kommen begleiten wir hier über mehrere Folgen Ryuuko, wie sie gegen einzelne Clubmitglieder kämpft, was für den späteren und eigentlichen Verlauf der Serie komplett irrelevant ist. Zwar ist das ein legitimes Mittel um eine Serie in die Länge zu ziehen, aber es wird viel zu viel Zeit dafür verschwendet bis der eigentliche Plot erst los geht.

Charaktere
Die Charaktere sind allesamt so abgedreht wie wir es aus diversen anderen Produktionen der GAINAX-Reihe gewohnt sind. Die Autoren schaffen es immer wieder sich neue Ideen zu ihren Charakteren einfallen zu lassen, aber durchaus mit durchdachten Hintergrundgeschichten. Leider bekommen wir hier trotzdem nur sehr wenig an die Hand und ich hätte mir gewünscht, hier mehr zu sehen. Ich für meinen Teil bin der Ansicht, dass gerade das schon immer die Schwäche von GAINAX war, dass wir zwar ein gutes Verständnis darüber bekommen, wie die Charaktere so ticken, aber die einzelnen Hintergründe eher recht dürftig sind. Während wir in anderen Serien ganze Folgen haben, in denen Charaktere erklärt werden, haben wir hier nur vereinzelte Flashbacks, die sich zum Teil über mehrere Folgen verteilen.
Einen Charakter möchte ich aber besonders heraus stellen und das ist Nui Harime. Noch bevor ich den Anime sah, wurde mir Nui als der weibliche Joker der Anime-Szene auf LSD beschrieben und dem kann ich nur beipflichten. Alleine dieser Charakter ist es Wert den Anime trotz aller Schwierigkeiten anzusehen und macht für mich sogar die ersten Folgen wieder wett, allem voran mit der deutschen Synchro.

Bilder & Animationen
Wie schon in den Vorgängern haben die Autoren es auch in KILL la KILL erneut geschafft einen eigenen Zeichenstil zu kreieren. Auch wenn die Bilder in manchen Szenen recht plump wirken mögen, sind die entscheidenden Szenen aber richtig gut animiert. Besonders die Action-Szenen sind fast auf einem Niveau mit Tengen Toppa Gurren Lagann, weshalb ich hier auch im Falle des Kaufes zur Blu-Ray statt zur DVD raten würde.

Soundtrack
Der Soundtrack ist gut wie immer. Neben einem coolen und passendem Intro und Outro zeigt das Team auch hier wieder einmal, wie sehr sie es verstehen verschiedene Dinge in Szene zu setzen.

Synchronisation
Zum japanischen O-Ton kann ich nur sagen, zieht euch KILL la KILL auf Deutsch rein. Was die deutschen Synchronsprecher hier abgeliefert haben, werdet ihr vielleicht nie wieder hören. Die Deutsche Synchro ist um Welten besser, als sie jegliches Recht hätte zu sein für so einen bescheuerten Anime. Ich will sogar behaupten, dass das eine der besten deutschen Synchronarbeiten ist, die mir je untergekommen ist. Wie sich die einzelnen Sprecher in ihre Rollen reingehängt haben, ist in meinen Augen unglaublich und das macht KILL la KILL überhaupt erst unterhaltsam. Denn wenn ich mir vorstelle, diesen Anime auch noch im japanischen O-Ton anzuhören, davon hätte ich bestimmt Ohrenkrebs bekommen.
Besonders Gundi Eberhardt, die sich so für ihre Rolle als Ryuuko ins Zeug gelegt hat, hätte hier auf jeden Fall Schmerzensgeld verdient.

Fazit
Alles in allem ist KILL la KILL ein guter Fighting-Shounen, kommt aber nicht an seinen Vorgänger Tengen Toppa Gurren Lagann heran, was nicht einmal an der absolut sinnfreien Thematik des Anime selbst liegt, sondern viel mehr daran, dass die Autoren zu viel Zeit mit unwichtigen Dingen verschwenden, während wichtige Dinge wie detailierte Backstories zu den einzelnen Charakteren recht dürftig ausfallen. Trotzdem ist der Anime, besonders die Action-Sequenzen, großartig in Szene gebracht, worin sich auch die Genialität der Autoren widerspiegelt. Besonders die letzten 10 Episoden sind fast auf einem Level mit Gurren Lagann und es hat richtig Spaß gemacht die einzelnen Folgen anzusehen.

Dennoch gilt, wer sich eine tiefgreifende und weltbewegende Story erwartet, ist hier absolut fehl am Platz und wird mit KILL la KILL in keiner Regarde bedient. Wer sich aber den bescheuerten und abgedrehten Gehirnschwülsten der ehemaligen aber immer noch stets konsumfreudigen Crack-Abteilung von GAINAX aussetzen will, für den wird dieser Anime vermutlich ein großer Spaß werden.
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