Gatchaman Crowds (Anime)ガッチャマン クラウズ

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht13. Jul 2013
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Japan 2015: 180.000 Menschen leben in Tachikawa City, der "zweiten Metropole" des Raumes Tokio. Unter ihnen sind auch die "Gatchaman", Kämpfer, welche in speziellen Anzügen kämpfen, die von "NOTE" angetrieben werden, der Manifestation der den Lebewesen innewohnenden spirituellen Kräfte. Für die Gatchaman wurden Leute mit latenten Kräften rekrutiert, um die Erde vor außerirdischen Kriminellen zu schützen. Eine der Gatchaman ist die High School Schülerin Hajime, die gemeinsam mit ihren Partnern beauftragt wurde gegen die mysteriöse Organisation namens "MESS" vorzugehen.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Avatar: PhryneMandelbrot#1
Gatchaman Crowds gilt als Geheimtipp der Sommersaison 2013. Geheimtipp deshalb, weil viele sich von dem Gatchaman-Franchise, dass viele Anime-Titel umfasst, eingeschüchtert fühlen und zum anderen, weil das Super Sentai-Genre (jap. Superhelden-Teams) eher eine Nischengruppe in der Anime-Landschaft sind. Was bietet der neue Ableger der Gatchaman-Serie?



Eins vorweg: ich selbst bin mit keinem Vorgänger der Serie vertraut und kann dem Super Sentai-Genre kaum etwas abgewinnen. Nach einer eher mittelmäßigen ersten Folge wird Gatchaman Crowds Stück für Stück zu einem Klischeebrecher, wofür vor allem Titelheldin Hajime Ichinose zu danken ist. Sie hinterfragt die Aufgabe der heldenhaften Gatchaman und denkt über die Bewegründe ihrer Gegner nach. Was zuerst exzentrisch und zweidimensional wirkt, entpuppt sich später als origineller, dreidimensionaler Charakter. Sie ist ohne Frage eine der besten weiblichen Titelheldinnen eines Anime überhaupt.

Wer dem Sentai-Genre abgeneigt ist, kann auch aufatmen, denn komische Posen und Kämpfe mit übertriebenen Spezialeffekten sind eine Seltenheit, ja man vermisst sie beinahe. Tatsächlich steht ein anderes Thema im Vordergrund und zwar wie Menschen soziale Netzwerke bilden und mithilfe technischer Hilfsmittel (dem Programm GALAX) ihre Fähigkeiten optimiert einsetzen um anderen zu helfen. Natürlich bietet dieser idealistische Ansatz ebenso große Gefahren. Das ist das Hauptthema der Serie und um diesem in der kurzen Zeitspanne so gerecht wie möglich zu werden, verzichtete man auf überdramatisierte Kämpfe und seltsame, verwirrende Plottwists gegen Ende, wie man sie zum Beispiel aus C: Control - The Money and Soul of Possibility kennt.

Und bis auf ein paar kleine Mängel, gibt es an Gatchaman Crowds nicht viel auszusetzen. Es gibt einen sympathischen Cast, kaum ein Charakter ist unglaubhaft oder zweidimensional, was keine Selbstverständlichkeit ist, insbesondere bei kurzen Serien. Berg Katze, eine Gestalt so seltsam und fragwürdig wie ihr Name, übernimmt die Rolle des mächtigen Gegenspielers und ist, nun ja, mehr als unterhaltsam. Der Soundtrack ist hervorragend, wenn z.B. Elektronik und Operngesang sich mischen merkt man, dass Taku Iwazaki (u.a. Gurren Lagann) verantwortlich war.

Wie Fans ältere Gatchaman-Ableger den Anime auffassen, kann ich nicht beurteilen, jedoch sollte jede frische Neuinterpretation willkommen sein, die Zuschauer für sich und das Franchise begeistern kann. Was das betrifft, muss sich Gatchaman Crowds nicht in den Schatten von Lupin the Third: Mine Fujiko to Iu Onna stellen.


Fazit:
Gatchaman Crowds bricht mit vielen Klischees, die in Anime allzu oft anzutreffen sind. Die Charaktere sind allesamt sympathisch, insbesondere die Titelheldin ist an Originalität kaum zu übertreffen, und der Soundtrack ist hervorragend. Thematisch stehen die Gesellschaft und der Nutzen bzw. die Gefahr sozialer Netzwerk im Vordergrund, weniger als effektvolle Kämpfe. Somit tritt Gatchaman Crowds eher in die Fußstapfen von C: Control - The Money and Soul of Possibility und Fractale, macht seine Sache aber im Durchschnitt besser. Dieser Anime ist nicht umsonst ein Geheimtipp.
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Avatar: Noa
V.I.P.
#2
Ayatsurareteru kono sekai
kakikake no nooto ni, ie nai omoi afurete iru

Man muss kein Fan vom Superhelden Genre sein oder die alten 70er-Jahre Gatchaman Anime kennen, um sich an Gatchaman Crowds aus dem Jahre 2013 zu erfreuen. Weder handelt es sich hierbei um eine Serie für Fans des Franchise, noch um ein Remake, sondern um eine neue und erfrischende Kreation aus dem Gatchaman Universum.

Die Handlung spielt in ein zeitgenössischen Tokyo, genauer gesagt ist die Stadt Tachikawa, im westlichen Teil von Tokyo, der Schauplatz. Hier treffen die Gatchaman mit ihren spirituellen Kräften gegen außerirdischen Kriminelle vor und versuchen die Erde vor ihr zu schützen. Die sehr optimistische Schülerin Hajime Ichinose wird prompt von ihren schlummernden Kräften informiert und zur neusten Gatchaman gekürt. Mit ihrer fröhlichen Art, voller Tatendrang und ein schier endloser Energiebündel mischt sie nicht nur mit der bisherigen Gatchaman Crew ordentlich auf, sondern stellt auch die Aufgaben und Verantwortung der Truppe in Frage und denkt über die Beweggründe ihrer Gegner nach. In dieser technischen Metropole werden nicht nur spektakuläre Action und Kämpfe zur Show geboten, sondern müssen sich die Helden vielmehr damit auseinander setzten, wie Menschen soziale Netzwerke bilden und mithilfe technischer Hilfsmittel ihre Fähigkeiten optimiert einsetzen um anderen zu helfen. Ebenso wird der Gefahrenansatz dabei idealisiert.

Alleine schon durch die kunterbunte Mischung von Helden, ins besondere die Protagonistin, Hajime, sticht der Anime nicht nur aus sein eigenen Franchise hervor, sondern auch aus sein Genre. Ebenso bunt wie die Helden sind, so vermischt man auch diverse Sci-Fi, Action, Slice of Life und Fantasy Elemente mit einer sanften Comedy. So bricht auch Hajime während eines Kampfes nicht von ihrer Schwärmerei ab und nimmt ihre gegenwärtige Situation nicht für voll.

Das Charakterdesign ist sehr abwechslungsreich und sehr individuell. Wirkt er zunächst nicht nur wohltuend befreiend vom Einheitsbrei und auch sehr catchy, harmoniert er sehr gut mit der hier verwendeten hellen Farbpalette. Bei der Animation gibt es nicht viel zu meckern. Hier und dort befinden sich Statisten und auch schwächere Hintergründe. Für das Erscheinungsjahr durchaus passabel und in den nötigen Action Szenen etwas kraftvoller. CGI bei den Rüstungen waren mir jedoch ein Dorn im Auge und sah nicht hübsch aus.

Ebenso wie die Serie auf und ab springt, wechselt die Musik sehr schnell und kommt meist als eine Mischung von Elektronik und Operngesang daher. Man merkt den Soundtrack sehr seine Freude an und eine seltsame Mischung kann sehr gut klingen, wenn sie gut produziert wurde. Wie hier eindrucksvoll bewiesen wurde. Wo sonst bekommt man eine etwaige Mischung von Dubstep, Disco und Idol-Gesang? Im Hintergrund machen sich auch unaufdringlich leises Geplätscher breit und untermalt die ruhigeren Phasen zwischen der Action und den wilden Szenen. Opening und Ending haben mir beide sehr zugesagt und ins besondere das Ending unterstreicht mit sein Text die Thematik des Anime nur zu deutlich.

Fazit:
Gatchaman Crowds mischt ordentlich mit seiner individuellen Protagonistin auf und hebt sich sonstig auch von sein Genre ab. Er bricht mit diversen Klischees die mittlerweile im Anime dazugehören und macht somit erfrischend viel Spaß.
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Avatar: MasamuneDate#3
Gatchaman Crowds – ein Anime, der vielleicht erst einmal wie eine Serie für Kinder aus dem Kindergarten oder der Grundschule klingt, von der Ernsthaftigkeit gelegentlich aber auch als solche bezeichnet werden kann. Aber wer will den Kindern schon solch einen Schund vor die Augen setzen?

Als ich den Anime empfohlen bekommen habe, war ich zunächst skeptisch und neugierig zugleich. Anime in denen es um traditionell japanische Superhelden geht sind ja wie bereits erwähnt eher für die jüngere Zielgruppe bestimmt, allerdings sahen die aS-Screenshots relativ seriös aus und das Charakterdesign war auch ziemlich schick, weswegen ein gewisses Grundinteresse schon mal vorhanden war.

Also ran ans Werk, und die erste Folge machte direkt Lust auf mehr. Diese Hoffnungen verblassten aber schnell, nachdem der Anime abwechselnd total ernst oder lustig sein wollte. Die Mischung hat mir überhaupt nicht gefallen, aber ich hielt durch. Ebenfalls gefiel mir nicht, dass die Transformationen, die solch einem Anime durchaus Charme verleihen können, wenn nur einmal gezeigt wurden und dann gar nicht mehr. Die Rüstung der Helden sah auch ziemlich schwach aus.

Nun zu ein paar einzelnen Aspekten:
Die Story:
Ein außerirdisches Wesen möchte auf der Erde rumpöbeln. Ein Netzwerk von Helden die man bei jeder Situation rufen kann. Bla bla bla, wirklich gepackt hat mich die Geschichte nicht, weswegen ich in manchen Szenen einfach den Kopf abgeschaltet habe. Bei Einfluss von Alkohol wär ich bestimmt das ein oder andere Mal eingenickt.
0/10 – definitiv kein gutes Zeitinvestment

Die Optik:
Das Charakterdesign ist wie gesagt schick, was durch die eher hässlichen Helden-„Kostüme“ leider leicht an Wert verliert. Die Hintergründe sind nicht besonders auffällig. CGI war überhaupt nicht gut.
7/10 – hooked einen, enttäuscht manchmal ein wenig

Die Charaktere:
Darüber kann man wahrscheinlich noch am meisten sagen.
Die Protagonistin ist IMMER genki. Ich mag Genki-Girls, wenn sie mal auftauchen, aber als Protagonistin ist mir das too much. Zumal sie auch sonst ziemlich flach in ihrer Persönlichkeit ist.
Die anderen Helden sind natürlich auch ziemlich bunt. Nehmen wir erst einmal die Tunte. Kurze, lila Haare, Lidschatten, grüne Lippen, typische Stimme. Aber an sich eine der besseren Charaktere, vor allem im Kampf. Davon sieht man leider nicht viel.
Dann der Jailbait, der fast immer im Bikini rumläuft. Unspektakulär und meist gefühllos.
Und der Blonde, der für diese Serie eigentlich schon zu normal ist. Auch ziemlich uninteressant.
Jede Action-Serie braucht einen coolen Macker der meist irgendwo allein an irgendeiner Säule anlehnt und nur was sagt wenn er gebraucht wird. Der ist auch nur cool bis er im Kampf den Kürzeren zieht und sich danach nicht nur in seiner Ehre verletzt fühlt. Gegen Ende aber noch ne coole Szene, das bügelt das wieder aus.
Als letztes gibt es in der Heldengruppe noch den Chef, einen kleinen sprechenden Panda. Da ich sprechende Tiere schon so nicht leiden kann, hat der Charakter durch sein Tun und Handeln nur Hass in mir geschürt.
Außerhalb der Gruppe gibt es noch den Außerirdischen, leicht psychopatisch, sieht komisch aus und kann sich per Mundkuss in die geküsste Person verwandeln. Läuft dann gerne mal Amok, weswegen die geküsste Person dann in Schwierigkeiten ist. Daneben gibt es noch den Leiter von einer Organisation. Crossdresser, Lieblingsperson in dem Anime. Würd ich gerne vergewohltätigen.
6/10 – hier und da kleine Lichtblicke

Musik:
Opening und Ending sind gut, OST ist akzeptabel.
6,5/10

 

Mein Fazit: Ein Anime, der für mich einfach zu viel ist. Von der nervigen Stimme und Art der Protagonistin überfordert, vom Plot überhaupt nicht begeistert.
Unterm Strich gut gemeinte 2 Sterne.
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Avatar: crimso#4
Dass ich einen Anime abbreche, geschieht eher selten. Noch viel seltener kommt es vor, dass ich einer Anime-Figur gegenüber wirkliche Aggressionen empfinde. Hier war es soweit. Die Animationen sind recht gut, aber die Geschichte schien mir recht flach und die Figuren aus dem Klischeebaukasten, einschließlich mysteriösem Meister und sprechendem Tierchen. Mag sein, dass die Geschichte in den weiteren Folgen noch gewinnt, aber ich hab's nicht mehr ausgehalten. Die weibliche Hauptfigur war dermaßen kindlich-aufdringlich-nervig, dass ich nach ein paar Folgen die Reißleine gezogen habe.
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