The Fruit of Grisaia (Anime)Grisaia no Kajitsu / グリザイアの果実

  • TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht05. Okt 2014
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonVisual Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: The Fruit of Grisaia
© Frontwing/Project GRISAIA
Mihama Academy, auf den ersten Blick eine geschlossene Lernanstalt für Schüler, die mit ihrer Umwelt nicht zurechtkommen. In Wirklichkeit ist sie jedoch mehr eine Mischung aus einem Obsthain und einem Gefängnis, die das faule Obst der Gesellschaft von dieser fernhalten soll.

Zurzeit leben fünf Mädchen in der Akademie, die alle ihren eigenen Grund dafür haben, warum es sie hierher verschlagen hat. Mit der Zeit haben sie jeweils eine Routine gefunden, die es ihnen erlaubt, mit ihrer aktuellen Situation zurechtzukommen. Doch diese Routine wird jäh unterbrochen, als plötzlich der erste männliche Schüler in der Schule aufkreuzt: Kazami Yuuji. Durch seine Ankunft kommt Bewegung in das Leben der Mädchen, aber es muss sich erst noch zeigen, ob er es schafft, ihnen zu einem neuen Leben zu verhelfen oder ob sich ihre Vergangenheit als unüberwindbare Hürde erweist. Und es stellt sich natürlich die Frage: Was ist der Grund für sein Auftauchen?
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Ein Obstgarten voller fauler Früchte...

Statt dieses Spiels mit dem Titel dieses Anime hätte ich als Einleitung auch schlicht schreiben können: „Die qualitativ schlechteste Visual Novel, die mir bisher untergekommen ist, in einer schlechten Adaption“. Es gibt Visual Novels, die ich vor allem aufgrund ihres grundlegenden Settings schlecht finde, aber bei Grisaia no Kajitsu ist nicht nur dieses schon von vornherein absurd, sondern es erweisen sich auch die erzählten Geschichten als hanebüchener Unsinn, der sich wirklich einen Dreck um nachvollziehbares Charakterverhalten oder allgemeine Logik schert. Dass viele der Mädchen in zu wenigen, teils nur einer einzigen Episode abgehandelt werden, macht die Sache nicht besser. Wobei... doch, eigentlich schon, denn wenn man dann hört, was alles noch passiert wäre, ist man sogar froh, dass es einem erspart geblieben ist. Die Figuren sind in gleicher Weise ein Trauerspiel. Den Helden kann man als emotionsgestörten Superagenten beschreiben, dessen Art durchaus humoristisches Potential hat, das auch genutzt wird, der aber als Schlüsselfigur in einem Drama einfach nur grotesk ist. Die Mädchen sind die erwartete Ansammlung an (stark) überzeichneten Archetypen, wie man sie in jedem Harem-Anime findet und wie im Genre üblich haben auch sie eine tragische Hintergrundgeschichte. Der Unterschied zu anderen Genrevertretern ist dann allerdings, dass hier die Tragödien im Leben der Mädchen einfach nur an den Haaren herbeigezogen sind und man den Eindruck bekommt die Serie versuche sich in jedem neuen Arc noch einmal selbst im Niveau zu unterbieten. Mann könnte auch sagen, dass die Handlung schlicht völlig losgelöst von der Realität und menschlichem Normalverhalten abläuft – ohne Fantasy sein zu wollen wohlgemerkt. Der natürlich ebenso vorhandene schlechte Fanservice rundet die Sache dann nur noch niveaukonform ab.

Ich könne jetzt noch lange weiterschreiben wie schlecht, idiotisch, etc. dieser Anime ist, aber das würde auch keinen Mehrwert mehr bringen und wäre mehr Aufwand, als es dieses Machwerk verdient hat. Wahrscheinlich würde man dabei sogar mehr Geistesleistung aufwenden, als es der Autor von Grisaia no Kajitsu für sein ganzes Werk zusammengenommen getan hat. Das nüchterne Fazit dieser kurzen Tirade gegen den Anime ist, dass dieses Werk schlicht komplett dilettantisch geschrieben ist, einem inhaltlich rein gar nichts bietet und ansonsten natürlich auch die üblichen Schwächen aller Harem-Anime aufweist. Eine Serie auf dem untersten schriftstellerischen und inhaltlichen Niveau.
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Avatar: Dreambird1973#2
Ich bewerte hier alle 3 Anime zur Grisaia Reihe, nämlich Grisaia no Kajitsu+ Grisaia no Meikyuu + Grisaia no Rakuen:

Grisaia ist ein besonderer Anime, vor allem weil er recht schonunglos auch mit tabuisierten Themen umgeht.
Die phasenweise Thrilleratmosphäre, wird auch gut durch die Darstellung vermittelt auch wenn der Anime ganzen doch mehr in die Drama Richtung geht.
Schön auch, dass die Charactere im grossen und ganzen nicht so recht in enge Characterschubladen zu quetschen sind.

Wenn man Grisaia mit der ersten Staffel beginnt , merkt man zwar schon recht deutlich, dass da eine eventuell etwas Thrillermässige Handlung dahinterstecken könnte, dennoch präsentiert sich der Anime in den ersten 3 Folgen extrem comedylastig, was aber bis auf eine Folge durchaus lustig und nicht wirklich übertrieben daherkommt.
Auch hier merkt man schon das typischen Animeklischee's deutlich in den Arsch getreten wird.
Danach befasst sich der Anime aber fast nur noch mit seinen Characteren und zeigt uns vor allem in der ersten Staffel spannende und auch sehr emotionale Geschichten, die einem die Charactere sehr schön nahe bringen. Kritisieren könnte man hier, dass die aufgewendete Zeit für die verschiedenen Charactere nicht sehr gleichmässig verteilt wurde, aber positiv ist da wiederum anzumerken, dass sie es schaffen auch die Charactere, die am wenigsten Zeit bekommen, tatsächlich genauso gut zu beleuchten wie die anderen.

Was wir dann im Tv Special und der zweiten Staffel zu sehen bekommen, reisst einen in ein emotionales Chaos, gerade im Tv Special wird schonungslos offen gelegt, was einem Menschen alles schlimmes widerfahren kann und ihn zu dem formt, der er schlussendlich wird. Im letzten Abschnitt der zweiten Staffel müssen die Charactere nochmal alle zusammenhalten um die Vergangenheit zu besiegen.

Was Grisaia wirklich stark macht ist das Drama und die Charactere, auch die Comedy kann sich vor allem in der ersten Staffel sehe lassen. In der zweiten Staffel haben sie da die Akzente doch eher irgendwie falsch gesetzt, was auch der Grund ist, warum ich diese noch am "schlechtesten" bewerte.
Kritiker könnten jetzt die Ecchi einlagen in dem Anime kritisieren und vielleicht uch die ein oder andere Comedyeinlage, die vielleicht etwas unpassend wirkt, aber erstens bin ich keiner diese dämlichen Ecchigegner und zweitens habe ich zum Thema Comedy ja bereits etwas geschrieben.

Insgesamt ist Grisaia schon ein kleines Meisterwerk seiner Art, vor allem das Tv Special, das im Grunde die Einleitung zur zweiten Staffel ist.
Daher meine Wertungen: Grisaia no Kajitsu (Staffel 1) 4,5 Grisaia no Meikyuu (TV Special) 5 und Grisaia no Rakuen (2.Staffel) 4 Punkte.

Als Gesamtwerk sind also 4,5 Punkte auf jeden Fall drin.

Lieblingscharacter(e):
Kazuki + Makina
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Avatar: Myratax#3
Ein Paradebeispiel dafür was passiert wenn man eine VN mit ca 80 Stunden Laufzeit auf nicht mal 5 Stunden Anime kürzt oder in diesem Fall wäre kastriert wohl eher das bessere Wort.

Man versteht in diesem Anime weder die Characktere und ihre "Krankheiten" noch das Setting. Alles bleibt einfach so Oberflächlich, dass man sich ständig fragt, was das eigentlich alles soll. Besonders auffälig ist das bei Sachi, die im VN wohl den ausgefallendsten Charackter hat von dem im Anime nicht mehr übrig bleibt als "trägt eine Maid Uniform". Auch der Hauptcharackter und seine Motivation den Mädchen zu helfen bleibt ein absolut oberflächlicher Niemand.

Es hilft natürlich auch wenig, dass hier alle Handlungsstränge der VN, die sich gegenseitig ausschließen, zu einem Strang verwurstet werden. Im Gegenteil, das ganze wird dadurch noch weniger nachvollziehbar.

Insgesamt kann ich niemandem diesen Anime empfehlen. Lest statt dessen die VN. Trotzdem 2 Sterne auf Grund der guten Visuals und des, aus der VN übernommenen, Soundtracks.
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Avatar: cloud1#4
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Erotik
The Fruit of Grisaia wecke mein Interesse nachdem ich mir das Opening ansah. Das Ansehen der Serie bereitete mir gemischte Gefühle und es stellte sich heraus, dass ich doch etwas mehr zu diesem Titel zu sagen habe. So viel, dass sich ein Kommentar lohnt.

Story
Der Schüler Yuuji kommt an eine neue Schule, welche mit ihm nur sechs Schüler hat. Jeder seiner Mitschüler, welche alle weiblich sind, haben wie er eine mysteriös Vergangenheit. Unser Protagonist muss sich nun mehr oder weniger freiwillig mit seinen Mitschülern auseinandersetzen und ihr Vergangenheit ergründen. Eine einfache Story, welche viel Spielraum für Charakterentwicklung bietet. Die Story wird fortlaufend in Arcs erzählt, die sich immer um einen Charakter drehen. Diese sind dabei okay bis wirklich großartig. Einzig die ersten drei Episoden sind eine Katastrophe und nur etwas für Ecchi-Fans, die Spaß an absolut hirnloser Unterhaltung haben.

Charaktere
Die Charaktere sind das Herzstück von Grisaia. Die Serie konzentriert sich dank der geringen Menge sehr stark auf die einzelnen Handlungsträger. Der Protagonist Yuuji ist dabei ein kalter, berechnender Typ, der nur selten Emotionen zeigt. Für einen Ecchi-Anime wie diesen war das eine nette Abwechslung zu den normale Perverslingen, die sonst immer die Protagonisten verkörpern. Yuujis Mitschüler waren anfangs zwar noch ziemlich Stereotypen, jedoch ändert sich dies nach ihren Arcs und sie werden zu annehmbaren Charakteren mit etwas Tiefe. Abschließend lässt sich sagen, dass die Charaktere wirklich ordentlich, wenn auch gewöhnungsbedürftig sind.

Animationen
The Fruit of Grisaia sieht großartig aus. Die Farbgebung ist wirklich gut und auch die Animationen sind gut gemacht. Abstriche müssen jedoch bei den 3D Animationen und dem Bildformat (16:9) gemacht werden.

Soundtrack
Wie bereits gesagt brachte mich das Opening dazu diesen Anime zu sehen und ich kann sagen, dass es großartig ist. Ich würde sogar behaupten es ist eins der besten Openings ever. Der Rest des Soundtracks ist jedoch nicht der rede wert. Die Endings sind zwar noch wirklich gut, aber die Musik im Anime selbst ist Visual Novel-Adaptionsstandard.

Synchronisation
Auch die Synchronisation ist Standard. Gut.

Fazit
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten erweist sich The Fruit of Grisasia als solider Anime mit einigen Schwächen, jedoch auch viel gutem. Am Ende des Tages konnten die guten Elemente jedoch nicht eine höhere Punktzahl rechtfertigen.
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Avatar: RaestHD#5
Es ist mal wieder Harem-Zeit. Die Zeit, in der ausgelassen gelacht wird, weil jemand, mal wieder, gestolpert ist und eine Bauchlandung mit obligatorischem Panty Shot hingelegt hat. Die Zeit, in der trockene, pragmatische Kommentare jeder überzeichneten Handlung folgen und wo diverse Komplexe der Grund für dauerhafte Stimmungsschwankungen der Figuren sind. Grisaia ist hierbei ein Paradebeispiel; doch es geht noch schlimmer. 

“Thank you for your service.“

Grisaia, die verdorbenen Äpfel der Gesellschaft. Eingesperrt in einer Schule wie ein Gefängnis oder einem Gefängnis wie eine Schule. Egal, für manch einen ist das eine Synonym für das andere. Hier finden wir schon die erste Symbolik in diesem Werk, welches sich auf macht, die Gesellschaft mit düsteren Schicksalen seiner Figuren zu kritisieren. Nebenbei erwarten einen hier auch die üblichen Bestandteile eines Harem-Anime. Billiger Service zum Beispiel, wenn eines der Mädchen absolut glaubwürdig hinfällt, um drauf ihren Gluteus maximus in die Höhe zu richten oder Maids mit Blasenproblemen. Grisaia no Kajitsu bietet aber etwas mehr als nur Geplänkel zwischen sozial angeknacksten Personen – ist gar so düster wie Schwarzbrot.

Während bei anderen Genrevertretern meistens alltägliche Probleme für Konflikte sorgen, bekommt man in Grisaia weitaus bizarrere Ereignisse im Zusammenhang mit den - von einer obligatorisch schweren Vergangenheit geprägten - Mädchen zu sehen, die weit von der Realität entfernt sind. Dabei lässt die Serie wahrlich keinen Moment aus, um auf die Tränendrüse zu drücken und schmeißt mit schweren Schicksalen um sich, wie mit Schneebällen mit Steinen drin; damit man nur den möglichst größten Effekt auf den Zuschauer erzielt. Den Autoren misslingt vollkommen der Akt den - ohnehin unnötigen - Humor und Dramatik ausgewogen zu präsentieren, stattdessen wechselt man die Atmosphäre im Sekundentakt und auch einen gewissen Anspruch und Realitätsnähe, wie sie für Drama nötig ist, sucht man hier vergebens. Jede Geschichte ist überspitzter und grotesker als die Vorherige und die Figuren zu überzeichnet, als das man sie für voll nehmen könnte und im Endeffekt eigentlich nur noch unfreiwillig komisch sind. Hier liegt aber auch ein möglicher Unterhaltungswert – wenn man ein Auge zudrückt. Merkwürdige Therapiepraktiken, seltsame Inzestfantasien, Überlebenskampf im örtlichem Wäldchen etc. Man kann dieser Serie zumindest nicht vorwerfen langweilig zu sein. Zaubert sie bei schon geringen Erwartungen, immer wieder etwas neues, noch abwegigeres aus dem Hut, in dem Versuch, sich erzählerisch bis zum Ende jedes mal zu unterbieten. 
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Titel

  • Japanisch Grisaia no Kajitsu
    グリザイアの果実
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 05.10.2014 ‑ 28.12.2014
    Studio: 8bit
  • Englisch The Fruit of Grisaia
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 05.10.2014 ‑ 28.12.2014
  • Deutsch The Fruit of Grisaia
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 05.10.2014 ‑ 28.12.2014
    Publisher: Crunchyroll
  • xx Synonyme
    Le Fruit de La Grisaia

Bewertungen

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