Space Pirate Captain Harlock (Anime)キャプテンハーロック -Space Pirate Captain Harlock-

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  • TypFilm
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht07. Sep 2013
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Man schreibt das Jahr 2977. Nachdem sich die Menschheit durch die Eroberung des Weltraums und Kolonisierung vieler neuer Planeten explosionsartig ausgebreitet und vermehrt hatte, befindet sie sich inzwischen im langsamen Niedergang. Schwindende Ressourcen in den Kolonien führten zu einer zunehmenden Sehnsucht nach dem Heimatplaneten Erde, was schließlich im Heimkehrerkrieg gipfelte. Um die zerstörerische Konkurrenz um die Erde zu beenden, wurde diese durch die Gaia Sanktion zu einem nicht besiedelbaren heiligen Ort erklärt, der nur noch mit Ausnahmebewilligung betretbar ist.

In dieser hoffnungsarmen Zeit, in der sich die Meisten bereits mit dem unaufhaltbaren Niedergang der Menschheit abgefunden haben, existiert ein Symbol des Widerstandes: Captain Harlock, ein Weltraumpirat, der sich mit seinem mächtigen Schiff Arcardia seit 100 Jahren gegen die Gaia Sanktion stellt und damit die Hoffnung auf eine Änderung des Schicksals der Menschheit erhält. Er gilt als ebenso legendär wie mysteriös und zu seiner Crew zu gehören ist das Ziel all jener, die sich nach Freiheit sehnen, wie etwa von Yama, der jedoch auch einen anderen Grund hat in Harlocks Umfeld gelangen zu wollen.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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Anime Rezensionen

Avatar: Kuro-Okami
V.I.P.
#1
Da ich eigentlich alles von Captain Harlock kenne, war dieser Film natürlich auch ein Muss für mich. Ging ich anfangs noch von einer Neuerzählung der ersten Serie aus, war schnell zu erkennen, dass es sich bei diesem Film um eine komplette Neuinterpretation der Serie handelt. Die Macher des Filmes haben sich also den Spielraum genommen, um das Franchise in eine etwas andere Bahn zu lenken. Und zwar in eine durchaus gute und vor allem in sich stimmige Richtung.

Was zu allererst auffällt, ist natürlich die Optik. CGI ist nicht allzu populär unter den Anime-Schauern, passt bei diesem Film aber ziemlich gut. Neben sehr guten Animationen, die man genießen darf, sind vor allem die Schlachten gut und vor allem dynamisch inszeniert. Man entschied sich also für eine actionlastigere Ausrichtung, was aber sicherlich nicht verkehrt war, konnte man durch die Schlachten doch vor allem diesen Aspekt hervorheben.

Neigt man zunächst dazu, das Werk auf den ersten Blick wegen des gewählten CGI zu meiden, stellt diese Entscheidung aber eben die erfrischende Abwechslung in diesem Film dar. Die Animationen sind hervorragend, das Entscheidende ist aber, dass vor allem die Atmosphäre des Filmes sehr gut dadurch betont werden kann. Es entsteht eine dystopische Atmosphäre, die durch stets ernst agierende Charaktere und einer düsteren Story abgerundet wird. Zwar wird die Story nie wirklich tiefgründig, was aber durch den stärkeren Fokus auf die Action vertretbar ist.

Das Manko dieser Serie sind aber die Charaktere; zugegebenermaßen überzeugt Harlock, der mysteriös, charismatisch und interessant ist durchweg, wie er es bereits in der Serie konnte. Die anderen Charaktere bleiben jedoch zumeist eher flach. Man versucht ihnen ein wenig Leben einzuhauchen, aber sie bleiben einfach durchweg uninteressant bzw. wirken sie wie einfache Lückenfüller.

Fazit:
Packend inszenierte Kämpfe, die vor allem durch die dystopische Ausrichtung des Filmes hervorragend zur Geltung kommen. Ja, die meisten Charaktere und auch die Story bleiben flach, aber da Harlock als Protagonist wirklich überzeugen kann, die Kämpfe auch und die Story zumindest in Ordnung geht, bekommt man einen wirklich unterhaltsamen Film geboten, der in sich auch stimmig ist.
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Avatar: Xaardas
V.I.P.
#2
Was für eine Effektschlacht. Die CGI-Neufassung von Captain Harlock is ein Animations-technischnisches Monstrum, welches Story-technisch und Charakterlich eher hinkt. Dennoch bleibt es ein Muss für jeden, der sich an epischen Schlachten, gut inszenierten Effekten und stylischen Charakteren erfreut.
Natürlich ist er auch für alle geeignet, die Captain Harlock auch in der Anime Fassung gesehen haben und mochten.


Setting:

Wir befinden uns in der fernen Zukunft des Jahres 2980. Das Sonnensystem ist dunkel, dreckig und völlig von den Menschen ausgebeutet. Die Welt ist in einer gewissen Endzeitstimmung. Da kämpft ein Mann und seine Crew gegen die Diktatur die das Universum knechtet.
Die Geschichte bietet eine recht einfache Erzählweise mit einigen Wendungen, welche nicht sonderlich zu überraschen wissen, aber eine fortlaufende Geschichte erzählen, ohne über die eigenen Füße zu stolpern.


Animationen:

Ja wo fange ich bei den Animationen an? Am besten bei den Charakteren. Die CGI der Charaktere ist wirklich extrem hochwertig. Wer die Final Fantasy Ableger "The Spirits within" und "Advent Children" kennt, kann sich beruhigt geben, denn die Qualität mit der die Kleidung, die Bewegungen und die Gesichter Animiert wurden, legen die Messlatte für eben diese Standards ein weiteres Mal ein gutes Stück höher. Das gleiche gilt auch für die Hintergründe und Lichteffekte. Die Raumschiffe und Fahrzeuge sind auch sehr detailliert und ausgesprochen ansehnlich. Diesbezüglich macht der Film alles richtig.


Charaktere:

Die Charaktere sind (durch die kürze des Filmes von nur knapp unter 2 Stunden) recht oberflächlich.
Harlock ist definitiv ein Ehrfurcht gebietender Mann mit einem wirklich kruden Vogel als Haustier. Er ist Captain des Piratenschiffen Arcadia und hat eine düstere Vergangenheit. Wirklich mehr erfährt man innerhalb des Filmes nicht, denn obwohl er der Hauptcharakter ist, kommt er wirklich kaum zum Zuge und gerät in den Hintergrund.
Kei, Miime und Yama sind als Nebencharaktere in etwa auf dem Niveau von Harlock, bieten aber auch keinen erwähnenswerten Tiefgang. Man merkt, dass bei dem Film eigentlich so gut wie alles auf die Technik der Animationen gelegt wurde. Das ist einerseits recht schade, aber auf der anderen Seite kann man das auch gut und gerne Ignorieren, da man sich eh von den Effekten überrollt wird.


Musik:

Der Soundtrack ist eher unterer durchschnitt. Die BGM beinhaltet kaum Stücke, welche in Erinnerung bleiben (da man mehr Wert auf die Optik gelegt hat), dafür ist das Ending gesungen von der bekannten Band One OK Rock ist da schon ein Ohrwurm-Garant.


Fazit:

Popcorn Kino das einem die Kinnlade herunterklappen lässt. Wer sich damit abfindet keinen großen charakterlichen Tiefgang zu bekommen, bekommt mit diesem Film einen brillanten CGI Kracher, der wohl im Moment die Messlatte für CGI Filme sein dürfte. Neben diesem ist die Geschichte die der Film behandelt, auch wenn Lücken vorhanden sind, in Ansätzen interessant und wedeln gen Ende mit der Moralkeule. Für diesen Film gebe ich mit Freuden 3,5 von 5 Sternen mit 5 Punkten in der Unterposition und werde bei Gelegenheit die Originalfassung in Angriff nehmen, da der Film Lust auf mehr gemacht hat.
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#3
Animationstechnisch sauber aber inhaltlich mehr einer Pflichtkür ähnelnd, bietet Captain Harlock dem Neueinsteiger nur einen oberflächlichen Blick auf diese Marke und ihre Figuren. Eine durchaus adäquate Grundhandlung wird mit zusätzlichem Charakterdrama Einzelner ausstaffiert, das jedoch lustlos bleibt und am Ende nur bewirkt, dass der Großteil der Figuren zu farblos bleibt, allen voran der Titelheld.

Ich würde es meinerseits nicht als verfehlte Erwartungshaltung bezeichnen, dass ich als Unkundiger dieser Marke mit der Vorstellung an den Film gegangen bin, hier einen mysteriös-verwegenen Titelhelden in einem Weltraumabenteuer folgen zu können. Gerade das habe ich aber nicht bekommen. Während das Weltraumabenteuer da ist, schrammt Captain Harlock selbst immer wieder knapp daran vorbei überhaupt nur noch als Graue Eminenz der Handlung bezeichnet zu werden, während die Bühne den anderen Charakteren überlassen wird, allen voran der unbestreitbaren Hauptfigur Yama. Für Kenner dieser Marke mag das eine interessante Abwechslung sein (und wenn man rückblickend die Gesamthandlung betrachtet ist es auch nicht unbedingt unlogisch), für Neueinsteiger hat es aber zur Folge, dass man keinen wirklichen Zugang zu den Figuren findet. Abgesehen vom wie ich annehme neu eingeführten Yama und seinem Umfeld vermitteln sie den Eindruck etabliert zu sein, ohne dass sie es für einen sind. Man kann der Handlung zwar als Neueinsteiger problemlos folgen, mitreißen tut sie einen aber sicher nicht. Da hilft auch das sich um Yama entspinnende Familiendrama nicht, das sich eher lust- und einfallslos gibt und auch unter einer hölzernen Inszenierung leidet. Wenn der Film mit etwas punkten kann, dann mit seiner Action, bei der gerade der Umstand positiv zum Tragen kommt, der auch viele Zuschauer gerne abschreckt, nämlich die CGI-Animation. Deren hohes technisches Niveau bewirkt eine entsprechend gute Optik und außer wirklichen Animationspuristen sollte hier Niemand Probleme damit haben. Dem Faktor Epik sind die damit verbundenen Vorteile jedenfalls zuträglich, auch wenn die Action nicht umfangreich oder opulent genug ist, um die Schwächen des Films auszugleichen. Letztendlich kann eben doch nichts eine charismatische Hauptfigur ersetzen und genau hier klafft durch den in den Hintergrund tretenden Harlock eine klare Lücke.
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Anime Kommentare

Avatar: MINOTAURUS#1
Also is schon alles sehr geil und Detailliert aber..... Einfach zu REAL... die Animation hat meiner meinung nach nix mehr mit Animes zu tun einfach zu viel 3D und Computer Animation. Schade hab mir um einiges mehr erhofft (wen es ein Anime gewesen wehre, aber als 3D Film HAMMER ).

Zur Story:

Nervig ist der Hauptcharakter der geht ein voll auf'n nerv die dieses hin und her die ganze Zeit, welche Partei (was wahrscheinlich daran liegt das er ein Spion ist) nun ist echt brutal nervig nach einer weile.

Ansonsten ist er doch ziemlich geil und die Animation passt auch zu dem film, ansonst 2  schaut ihn euch selber an 
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