OreShura (Anime)Ore no Kanojo to Osananajimi ga Shurabasugiru / 俺の彼女と幼なじみが修羅場すぎる

  • TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht06. Jan 2013
  • HauptgenresRomantische Komödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Der Oberschüler Eita Kidou hat sich das Ziel gesetzt, Medizin zu studieren. Aufgrund des Beschlusses seiner Eltern, die sich scheiden lassen, und dem Wunsch, die guten Noten zu behalten, meidet er das Thema Liebe und Romantik gänzlich. Eines Tages lädt ihn die beliebte Masuzu Natsukawa dazu ein, mit ihr zusammen nach Hause zu gehen, was er allerdings sofort ablehnt. Doch weil sie nicht locker lassen kann und ihn immer wieder darum bittet, muss er schließlich ihrem Wunsch nachgeben. Masuzu ist die ständigen Liebeserklärungen der Jungs Leid und schlägt daher vor, dass sie und Eita eine Beziehung vortäuschen sollen. Obwohl Eita versucht, dies abzulehnen, zwingt Masuzu ihn dazu. Diese Nachricht verbreitet sich schnell in der Schule und Eitas Kindheitsfreundin Chiwa Harusaki beginnt damit, die Beziehung der beiden zu hinterfragen.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Ryuu13#1
Nachdem ich sämtliche aktuellen Kommentare mir durchgelesen habe und entsprechend feststellen musste, dass es doch unterschiedliche Meinungen diesem Anime gibt, musste ich mich doch dazu überwinden selbst einen Kommentar zu verfassen und doch meinen Standpunkt hier zu vertreten. Vielleicht ermöglicht es euch, das Ganze aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Vorweg, es wird euch nichts nützen, wenn man nur halbherzig Ore Shura rangeht. Wenn man sich mit der Protagonistin Masuzu NATSUKAWA nicht anfreunden kann sollte man sogar besser ganz die Finger von diesem Anime lassen, da ihr Handeln und ihre Art die ganze Geschichte durchziehen und prägen. Da sie für mich eher der Haremuntypsische Charakter ist und Ore Shura generell eher Haremuntypisch ist, da Masuzu und Eita KIDOU schon seit Folge 1 zusammen sind(auch wenn es eine Fake-Beziehung ist), war schon das Interesse geweckt. Eita selbst tritt zwar von Anfang an selbst eher als überdurchschnittlicher Schüler heran, wirkt allerdings genauso wie die eher durchschnittlichen, schon bekannten Standard-Haremhelden, da er sich genauso stümperhaft verhält und ebenso begriffsstutzig ist, wenn es um Liebe geht, je weiter die Geschichte vorantreibt. Das macht allerdings nicht viel am Anime aus, da er mit seinem Tagebuch und seinen Momenten, in denen er sich zum Affen macht, punkten kann. Eitos Tante Saeko KIRYUU ist auch ein gut passender und sympathischer Charakter. Das Ende von OreShura lässt sich tatsächlich erahnen, aber nicht 100%ig vorhersehen, deswegen...

meine Empfehlung: Nicht ansehen, wenn man ohnehin halbherzig dem Verlauf folgt und sich keinerlei Gedanken um die charakterlichen Hintergründe der weiblichen Charaktere macht, ausgenommen Himeka AKISHINO. So, wie man oft "Zwischen den Zeilen lesen muss", so sollte man versuchen Masuzu NATSUKAWAs Beweggründe für ihr Handeln zu deuten versuchen, um Spaß beim Anschauen zu haben.
Ich persönlich konnte die Geschichte mit Interesse verfolgen und wurde auch nicht diesbezüglich enttäuscht. Aber so wie die Geschmäcker verschieden sind, so sind es auch die Meinungen.

Als kleine Nebenanmerkung. Das Opening war mir persönlich sehr sympathisch und erinnerte mich direkt an B Gata H Kei, welches im Opening diesselbe Sängerin Yukari TAMURA hatte und für Stimmigkeit dieses Genre auch gesorgt hat.

Update nach Rewatch: Nach einem Rewatch muss ich sagen, man muss es nicht unbedingt so kritisch um Masuzu als Charakter sehen wie ich es zuvor hier beschrieben, denn unabhängig von ihr hat diese Serie durchaus noch ihren Unterhaltungswert. Beispielsweise hat Ai FUYUUMI einen doch längere Screen Time als ich es zuvor in Erinnerung hatte und auch sie kann trotz des Standard-Tsundere-Typus noch durchaus sympathisch sein. Lediglich Chiwa HARUSAKI empfinde ich hier als einen schwachen Charakter. Auch wenn der Rewatch-Wert von OreShura ein wenig abnimmt, so bleibt die Bewertung hierbei unverändert. Woran man sich hier allerdings wirklich gewöhnen muss ist der grell-bunte Zeichenstil der Charaktere. Außerdem muss ich noch dazu sagen, dass nach so einigen gesehen RomComs, OreShura bezüglich RomComs mit echter Romanze eines der besten finalen Episoden liefert die ich mir vorstellen kann. Für den Moment kurz vor dem Abspann fehlen mir ebenfalls die Worte(im positiven Sinne). Nichtsdestotrotz empfinde ich insgesamt Masuzu als das Herzstück, um hier gut unterhalten zu werden.

Sterntendenznote: Hervorragend
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Avatar: SomeSome#2
Nachdem ich mich schon lange auf anisearch herumtreibe und mir häufig die Kommentare anderer User geholfen haben mich zu entscheiden ob ich mir einen bestimmten Anime anschaue oder nicht möchte ich mich mit diesem Kommentar revanchieren.

Handlung

Masuzu, das beliebeste Mädchen der Schule, ist genervt von den ständigen Liebesbekundungen ihrer männlichen Mitschüler. Eita ist einer der wenigen Jungs die keinerlei Interesse an ihr zu haben scheinen. Als sie zufälligerweise Eita's altes Tagebuch in die Hände bekommt zwingt sie ihn dazu sich sich als ihren Freund auszugeben, andernfalls veröffentlicht sie das Tagebuch. Eita willigt widerwillig diesem Deal ein. Darüber ist Eita's Kindheitsfreundin Chiwa überhaupt nicht einverstanden, da, wie sich wenig später heraus stellst, sie schon lange Gefühle für Eita hat.
Im Laufe des Animes komplementieren Ai und Hime den Harem.

Charactere

Eita - Die männliche Hauptfigur der recht reif und erwachsen wirkt. Gerade in den ersten Episoden wo er mehrmals die anderen Charactere für ihr Verhalten tadelt oder ihnen aus der Patsche hilft ein sympathischer Character.
Masuzu - Die weibliche Hauptfigur, und eine der interessantesten Harem-Mädchen. Genre-untypisch hat sie nämlich kein Interesse an Eita sondern benutzt ihn nur für ihre Zwecke. Sie ist kalt-herzig und berechnend, und scheint Freude daran zu finden andere bloßzustellen und ihnen emotionale Schmerzen zuzufügen.
Chiwa  - Eita's Kindheitsfreundin, die schon lange für ihn Gefühle hat, sie allerdings noch nie ausgesprochen hat. Obwohl sie älter als Eita ist ist sie körperlich unterentwickelt und stellt den Loli-Character der Show.
Hime - Ein schüchternes, tagträumendes Mädchen mit einem sehr abstrusen Grund warum sie Gefühle für Eita hat.
Ai - Mitglied in der studentischen "Schüleraufsicht" die darüber wacht, dass sie alle Schüler regelkonform verhalten. Der Grund für ihre Gefüle für Eita ist wohl der klischeehafteste den man sich vorstellen kann.

Meinung

Vieles an diesen Anime ist Harem-untypisch. Fan-Service fehlt fast komplett. Schon in der ersten Episode "entscheidet" sich der männliche Hauptcharacter für eines der Mädchen. Dieses Mädchen hat allerdings kein Interesse an Eita selbst sondern benutzt ihn nur als Mittel zum Zweck. Zudem sind die Mittel die sie einsetzt um ihre Rivalinnen auszustechen sehr bösartig. Dadurch setzt sich der Anime positiv vom Harem-Anime Einheitsbrei ab.
Was diesem Anime fehlt ist Kontinuität. Eita durchschaut Masuzu's gelogenes Liebesgeständnis fast sofort, ist allerdings lange Zeit ahnungslos über die Gefühle von Chiwa und Ai für ihn. Während Masuzu in den ersten Episoden noch sehr erbittert ihre Position als Eita's Freundin verteidigt hat man teilweise während des Handlungsverlaufs das Gefühl sie sieht sich gar nicht mehr als seine Freundin. Vereinzelt werden Szenen ingestreut in denen sich Eita und Masuzu besser kennen lernen, allerdings ohne erkennbaren Einfluß auf ihre Beziehung, welche sich dann später plötzlich sprungartig weiter entwicklt.
Den Tiefpunkt des Animes bilden die letzten zwei bis drei Episoden in denen sich die gesamte Gruppe zum Strand begibt um an einen "Wie verknallt bist du?"-Wettbewerb teilzunehmen. Hier werden mit unglücklichem Händchen ein paar Harem-Klischees eingestreut, und einzelne Charactere und ihre Beziehung zueinander veränderen sich zu schnell um überzeugend zu sein.

Fazit

Wer ein Harem-Anime jenseits der abgenutzten Pfade sehen möchte und sich nicht an der durchschnittlichen Qualität der Handlung stört ist bei Ore no Kanojo to Osananajimi ga Shuraba Sugiru gut aufgehoben.
Wer Fan Service oder eine Slapstick-Komödie nach "Kerl begibt sich unabsichtlich in eine scheinbar intime Situation mit einem Mitglied des weiblichen Casts und wird daraufhin dafür bestraft" erwartet sollte um diesen Anime einen Bogen machen.
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Avatar: Arius#3
-das folgende geschriebene spiegelt einzig und allein meine Meinung und mein empfinden zum gesehenen wieder. alles von mir mir geschriebene kann und wird mit großer wahrscheinlichkeit von vielen anders wahrgenommen werden-

Da sind wir nun bei meinem zweiten romance Anime angekommen, nachdem ich mich dazu entschieden habe dem Genre noch eine Chance zu geben. Generell muss ich vorweg erwähnen, dass ich wie man vielleicht schon erkennen konnte nicht wirklich für solche Storys zu haben bin, aber wenn man momentan nichts anderes zum anschauen hat, geht auch solch ein Anime.

Die Story:
In diesem 13 Folgen langen Anime begleiten wir Eita und die dazugehörigen notwendigen weiblichen Figuren.

Eine Wunderschöne Austauschschülerin, bedrängt, von Jungs umzingelt, schier verzweifelt aufgrund der zahllosen Geständnisse entdeckt nach einer Sitzplanänderung jemanden der aus der grauen Maße der umnebelten Oberschüler heraussticht und sich nicht für sie, sondern nur für seine Bücher und seine Zukunft interessiert.
"Schöne Blumen besitzen Dornen und sind giftig" lautet es in diesem Anime selbst und wie wahr entpuppt sich diese einfach getroffene Aussage und beschreibt unsere Austauschschülerin dezent in all ihrer Verdorbenen Pracht, sodass es schier wie Bestimmung erscheint, dass sie von allen und jedem wahrgenommen und voller Faszination betrachtet wird.
Eita hat keine Wahl, gezwungen von unserer wunderschönen Austauschschülerin, wissend um seine dunklen Geheimnisse, wird er zu ihrer spielerischen Marionette um sich die anderen seichten und von der Liebe umnebelten Jungs vom Leib zu halten.
Ein neues Paar wurde geboren, verdorben, die Liebe verachtend, Schmerz und Trauer in all ihrer Farbenpracht genießend begleiten wir dieses diabolische Duo auf ihrem Weg zu einigen verschiedenen Mädchen, welche ungleich unserer Protagonisten ein warmes Herz voller Reinheit und Güte besitzen.

Charaktere:
Ein bunter Haufen an Charakteren wird uns in diesem Anime vorgestellt, obgleich jeder einzelne von Grund auf verschieden werden wir jedoch von keinem der jeweiligen von der Persönlichkeit her überrascht.
Wenn ich mich jetzt nicht verzähle und das Cover hier richtig deute, sind es 4 weibliche Figuren, welche sich um die Gunst unseres Hauptcharakters streiten, für jeden Geschmack ist jemand vorhanden, daher sollte es wohl nicht schwer sein sich eine "Favoritin" herauszusuchen.
Als jemand der dem romance Genre nicht wirklich zugeneigt ist, kam ich natürlich nicht darum herum mit dem verdorbensten Charakter den der Anime hergibt zu sympathisieren, daher kann ich klar sagen, Maszusu (Ich hoffe das ist jetzt richtig) war von Anfang an meine Nummer 1.

Meinung (Zeichnungen, Storyverlauf ect.)
Ich muss direkt sagen, obgleich die Zeichnungen von Ore no Kanojo sehr einfach und "blass" wirken, ist es wohl auch genau das, was mir an dem Anime am meisten gefällt. Die Charaktere wirken nicht überzeichnet und auf biegen und erbrechen so niedlich / schön gestaltet, dass ein Regenbogen sich schämend in die Ecke stellen würde.
Wie erwähnt sind die vorkommenden Persönlichkeiten nichts neues (wie auch, ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, dass es keine Charakteristika gibt, welche noch nicht "entdeckt" wurden) jedoch jede einzelne von Ihnen doch in angemessenem Maße vorgestellt, wobei ich mir bei Maszusu doch gewünscht hätte, dass mehr auf den Grund ihrer verzehrten Persönlichkeit eingegangen wird (ja, es wird kurz erwähnt, leider wie ich finde nur sehr klinisch und oberflächlich).
Ich rühme mich oft selbst damit, dass schon in der ersten bzw. zweiten Folge eindeutig ersichtlich ist welches Ende ein Anime beschreiten wird, doch dieses mal habe ich mich doch geirrt. Wer erwartet nicht alles das wahrscheinlich typische Ende in einem Harem Anime: ...............

Ich muss noch loswerden, dass es Schade ist, dass sich Eita zum Ende hin so dermaßen vom Lernen abbringen lässt, obgleich der Grund dafür für mich wohl den "einfühlsamsten" Moment des Anime darstellt und irgendwie in gewissem Maße die Sympathie und Glaubwürdigkeit unseres Protagonisten verloren geht.

Fazit:
Wie bei seinem Vorgänger bereue ich nicht mir diesen Anime angesehen zu haben, ich wurde in den 13 Folgen gut unterhalten obgleich ich bei manchen Szenen von Peinlichkeit berührt vorspulen musste(fremdschämen ist doch etwas ..feines). Natürlich bietet ein Anime aus diesem Genre nicht den größten Tiefgang, nicht dass ich damit jemandem auf die Füße treten möchte, dennoch habe ich die Geschichte mit Interesse verfolgt und bin mit dem Ausgang doch großteils zufrieden, obgleich noch am Ende versucht wird das Gesamtbild in einen silbrigen Schleier zu hüllen.
Vielleicht verläuft jeder romance Anime nach diesem Prinzip, das kann ich nicht einschätzen, dennoch würde ich soweit gehen und behaupten, dass es sich lohnt ihn sich anzusehen wenn man sich gemütlich auf eine erheiternde Geschichte einlassen möchte.
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Avatar: SkyintheSea#4
Nachdem ich ziemlich neu in der Szene bin, widme ich meine erste Rezension mal dem Anime, den ich bisher mit Abstand am schlechtesten fand. Ich bin aufgrund von Story und Cast mit niedrigen Erwartungen an den Anime herangegangen, doch selbst diese waren zu hoch angesetzt. Ore no Kanojo to Osananajimi ga Shuraba Sugiru (OreShura) ist ein Anime, den man sich wirklich getrost sparen kann.

Story

Der männliche Lead, Eita, hat sich vorgenommen Arzt zu werden, um seiner Kindheitsfreundin, Chiwa, zu helfen, die aufgrund eines Unfalls ihr Hobby, Kendo, nicht mehr ausüben kann. Deswegen tut er sehr viel für die Schule und hat in diesem Zuge auch der Liebe abgeschworen. In der Schule lernt er eine Gleichgesinnte, die schöne Masuzu, kennen, die ihn mithilfe seines alten (peinlichen) Tagebuches dazu zwingt, ihr Schein-Liebhaber zu werden, da sie der plumpen Anmachen ihrer Mitschüler überdrüssig ist. Sie ist es auch, die den "Club für junge Frauen, sich neu zu erfinden" gründet, dem anfangs Eita, Chiwa und Masuzu angehören. Im Laufe des Anime kommen noch die Tsundere(?) Ai und die ja, was eigentlich, moe (soll sie wohl sein...), Himeko hinzu.

Aus dem einen oder anderen Grund wollen die Mädels alle was von Eita, doch Masuzu hat ihn unter Beschlag genommen und verteidigt hartnäckig ihre Position. Darum "entwickelt" und spinnt sich der Anime, der seinen "Gipfel"(...) in einem Wettstreit öffentlicher Liebesbekundungen findet. Ich würde OreShura als relativ typischen Harem-Anime, mit der einen oder anderen schwachen Abwandlung sehen.

Charaktere

Wie in vielen Anime dieser Gattung steht und fällt ein Großteil des Anime-Erlebnisses mit den Charakteren - in meinem Fall fällt. Bis auf Chiwa, die ziemlich kawaii und genki daherkommt, standen mir eigentlich bei den anderen (Haupt-)Charakteren non-stop sämtliche Haare zu Berge. Himeko z.b., deren Plattheit einfach nicht zu toppen ist, füllt einen Großteil ihrer Screentime mit dem gleichen Inhalt aus, nämlich damit, dass Eita ihre Liebe aus der Vergangenheit ist, mit der sie nun endlich wieder vereint ist. Dazu kommt, dass sie als moe, vorausgesetzt das sollte sie sein, ein absoluter Fehlschuss ist und, zumindest mich, einfach nur nervt. Masuzu ist in meinen Augen ebenfalls kein versatiler Charakter - sie zieht monoton ihre Masche durch und füllt ihren Platz als Hindernis für die anderen 3 Mädels aus. Ai hat wenig Screentime, was allerdings auch nicht schadet, da sie auch eher 08/15 geraten ist. Ein verknalltes Mädel, das es nicht zeigen kann und sich bei allen Konfrontationen mit dem männlichen Protagonisten selten dämlich anstellt. Der ist, in meinen Augen, der einzige Charakter, der so etwas wie Facettenreichtum entwickelt, unabhängig davon, dass er sich mit seinen 4 - na, ja 3 - Verehrerinnen und seiner Fake-Freundin herumschlagen muss. Da man durch das Tagebuch (s.o.) auch viel über seine etwas freakige Vergangenheit erfährt, kann man im Laufe des Anime durchaus Änderungen an seinem Umgang mit selbiger, sich selbst und anderen feststellen.

Diese Meinung zu den Charakteren ist persönlicher Natur - objektive Beschreibungen sind u.a. hier verfügbar. Wer sich mit den Charakteren identifizieren kann, bzw. sie sympathisch/authentisch findet, wird mit dem Anime vielleicht mehr Spaß haben als ich.

Aufklappen für Anime-Erlebnis und Fazit.


Anime-Erlebnis

OreShura war ein Anime durch den ich mich durchquälen musste, komplett. Anime mit entsprechender Episodenanzahl, die mir gefallen, schaue ich gewöhnlich an einem Stück durch. Für OreShura habe ich Tage gebraucht. In erster Linie war die Investition ausschlaggebend - ich hatte ihn gekauft und wollte das Geld nicht vor die Hunde gehen lassen. Ganz unscheinbar klein war die leise Hoffnung, dass man wenigstens am Ende belohnt würde - aber nichts; minimales Mindfuck-Ende, schreibt theEastwoood. Bei mir war es eher das Gefühl, einige Stunden meines Lebens absolut verschwendet zu haben.

Die einzigen Momente in denen ich mir ein Lächeln abringen konnte, waren Masuzus Zitierungen aus Eitas Tagebuch - das ist aber eher Situationskomik und nimmt nur einen winzigen Teil der Laufzeit ein.
Um es an dieser Stelle kurz zu machen - der Anime war für mich eine Qual, da ich jede Folge erneut enttäuscht wurde; eine Steigerung der Spannung zum Ende hin o.ä. konnte ich nicht wahrnehmen.

Allerdings hat mir der Anime wenigstens einen Lichtblick gebracht, nämlich den Track W:Wonder tale aus dem Soundtrack, der mir ausnehmend gut gefällt.

Fazit

Ein - in meinen Augen - miserabler Cast, eine flache Story ohne Climax, und Dialoge, die weder in Sachen Tiefe noch Witz überzeugen können, machten OreShura für mich ungenießbar. Daher, und da er selbst meinen geringen Ansprüchen in keinem Punkt gerecht werden konnte, bewerte ich ihn als Katastrophe. Einen Gnadenbonus gibt es für den Track W:Wonder tale aus dem Soundtrack, ansonsten wäre meine Wertung hier tatsächlich bei 0 gelandet.
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Anime Kommentare

Avatar: baseult#1

Ich muss sagen der Anime hat mir gut gefallen. Allerdings reicht es lange nicht bis an die Spitze meiner lieblings Animes.

Ich hätte mir doch eher eine etwas fesselndere Story gewünscht. Oft kann man sich eine komplette Folge sparen ohne dabei etwas wichtiges verpasst zu haben. Meiner Meinung nach war es ein 0815 Mainstream Anime in dessen Folgen nicht wirklich etwas spannendes passiert ist.


Fazit: Es gibt nun einfach zu viele Anime die von der Story und den Abläufen her fast komplett gleich verlaufen so       dass dieser Anime bereits langweilig und ausgelaugt wirkt.
         
Stattdessen empfehle ich euch den Anime "Chuunibyou demo koi ga shitai" der meiner Meinung nach eine                   wunderschöne Story und Deutsche Synchronisation hat und sich mit sehr ähnlichen Themen wie in diesem                 Anime beschäftigt.

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Avatar: Dreambird1973#2
Oreshura ist in Teilen eine übliche 08/15 Romantische Kömödie im Haremstil, die aber ihre Stärken hat. Ich werde mal im genauer die Stärken und Schwächen auseinandernehmen.

Stärken: Eindeutig die comedy, die hier überwiegend sehr lustig ist und nur selten in übliche nevige Anime Klischee's abdriftet. Auch einige Anspielungen ,die bei Kenntniss durchaus ziehen sind enthalten. Das ist auf jedenfall die ganze grosse Stärke. Positiv zu nennen wären auch noch die Charactere die sympathisch rüberkommen.

Neutral: Die angesprochenen Charactere lassen sich trotz Sympathie durchaus in einige der üblichen Characterklischeetypen einordnen, was mich persönlich aber selten stört.

Negativ: Hintergründe der Charactere werden nicht tiefgründiger gezeigt, sondern eher jeweils kurz erklärt/angedeutet. Was aber in einer solchen Romcom nicht all zu schwer wiegt. Dann könnte man das Ende auch etwas negativ werten, was jedoch auch wie der andere Punkt nicht all zu sehr ins Gewicht fällt, gerade bei einer waschechten Haremstory.

Alles in allem eine schöne Serie für zwischendurch, vor allem wenn es einem um gute Comedy geht.

Lieblingscharacter(e):
Ai
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Avatar: Tamaki Onizaki#3
Ich übertreibe vielleicht,aber ich kanns überhaupt nicht leiden wenn meine Favoritin nicht gewinnt-.-' Dann ist für mich der ganze Anime gelaufen und so auch hier...
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