Puella Magi Madoka Magica: Der Film - Rebellion (Anime)Gekijouban Mahou Shoujo Madoka Magica (Shinpen): Hangyaku no Monogatari / 劇場版 魔法少女まどか☆マギカ[新編]叛逆の物語

  • TypFilm
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht26. Okt 2013
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Puella Magi Madoka Magica: Der Film - Rebellion
© Magica Quartet / Aniplex ・ Madoca Movie Project Rebellion
Madoka war mal ein normales Mädchen mit einem glücklichen Leben. All das endete, als sie sich selbst opferte um andere "Magical Girls" vor dem grausamen Schicksal, das sie erwartete zu retten. Unfähig Madoka zu vergessen, hört Homura nicht auf alleine in der Welt, die Madoka zurückließ, zu kämpfen, um noch einmal ihr Lächeln zu sehen.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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  • Homura AKEMI

    So how about we become monsters together… and turn this world upside down?

  • Homura AKEMI

    Remember this and take it to heart, kindness sometimes leads to even greater tragedy.

  • Homura AKEMI

    Do you treasure the world you live in or would you break its laws to follow your heart?

  • Homura AKEMI

    I won't rely on anyone anymore.

  • Kyubey

    You humans always react this way. Whenever I try to tell you the simple facts, you inevitably have this same reaction… I just don’t get it. Why are humans so touchy about the placement of their souls?

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Die unmögliche Fortsetzung.
Wenn der Erfolg eines Werkes einen gewissen Pegel überschreitet, dann ist eine Fortsetzung in Stein gemeißelt, selbst wenn eigentlich schon alles erzählt ist. Auch bei Madoka Magica stand man vor diesem Dilemma und hat mit dem Film Rebellion den Versuch einer Fortsetzung geliefert, der zwar gut unterhält, der aber am Ende eben genau das bleibt: Ein Versuch, der sich mehr anfühlt wie ein Bonus oder ein Special.

Nicht falsch verstehen, der Film macht Spaß und unterhält gut. Er bietet wieder beeindruckende Optik und wartet auch mit netten Ideen auf, wenn sein Verlauf auch vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig ist und wohl nicht jedermann gefallen wird. Aber trotz einer Weiterentwicklung der Geschichte bleibt am Ende das Gefühl einer Art Fremdkörpers, der zwar an eine Geschichte anschließt, sich aber nicht so wirklich in sie einfügt. Der Film kann schlicht nicht darüber hinwegtäuschen, dass er ursprünglich nicht geplant war und man nun nach einem Weg gesucht hat nochmal möglichst spektakulär etwas mit den bekannten Hauptfiguren zu erzählen. Bei der Beschreibung des Films ist mir gegenüber auch das Wort Fanservice gefallen und auch wenn ich den negativen Beigeschmack dieses Begriffs hier gar nicht mal zur Geltung kommen lassen will, trifft man es mit dieser Kategorisierung doch ziemlich gut. Madoka Magica: Rebellion ist ein Film für die Fans, entsprungen aus dem nachträglichen Wunsch nach einer Fortsetzung (und aus finanziellen Interessen) und klar orientiert an den Vorlieben der Anhänger der Serie, was sich auch in inhaltlichen Elementen niederschlägt, wie dem Wiederauftauchen von Figuren, die an sich so gar nicht mehr in der Geschichte vorhanden waren. Aus dieser, nun ja, suboptimalen Ausgangslage macht man dann das Beste, gleicht das grundsätzliche Manko aber am Ende nicht aus und persönlich fällt es mir ja sogar schwer den Film in seiner Rolle einer Fortsetzung der Serie vollkommen ernst zu nehmen. Leichter ist es ihn als unterhaltsames, gut gemachtes Special zur Serie zu sehen, auch wenn das nicht so intendiert ist.
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Avatar: Wolperdinger#2

Puella Magi Madoka Magica: Film 3 - Rebellion

Eine Fortsetzung, die es nach dem Ausgang der Serie definitiv nicht geben hätte müssen.
Zwar lies das Ende einige interpetationswürdige Spekulationen zurück, jedoch war die Geschichte
meiner Meinung nach fertig erzählt.
Um so überraschter war ich über den Versuch, die Story in irgend einer Art und
Weise fortsetzen zu müssen!

Nach vielen wirren Gedanken in meinem Kopf nach der Interpretation des Films bin ich zu einer persönlichen Endlösung zu dem Thema gekommen.


Grundsätzlich möchte ich noch hinzufügen, dass ich bereits einen Kommentar zur Serie selbst
hinterlegt habe.
Deshalb möchte ich mich relativ kurz fassen und eine nicht gespoilerte Gegenüberstellung
meiner Eindrücke vermitteln.


Story:

Am besten wäre es natürlich gewesen, wenn ich absolut unberührt in die Stimmung des Films
eingetaucht und mich von der Atmosphäre, die er ausstrahlt, berieseln worden wäre.
Dem war leider nicht so, daher meine Version des Film:

Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handle sich um eine alternative Version zur Serie, wie man sie vllt von anderen Beispielen, wie z.B. Full Metal Alchemist behaupten kann.
Wer dies allerdings glaubt, liegt völlig falsch!
Nach verwirrenden Anfangsminuten muss man sich erst einmal der neuen Plot-Situation anpassen.

Wer die Serie gesehen hat, weiß wovon ich spreche!
Mami und die anderen weilen wieder unter den Lebenden, Madoka ist wie eh und jeh
ein neues Magical Girl/Hexe an ihrer Seite und Homura wieder mit Brille und 2 Zöpfen...

Ich musste mich er zurecht finden, ob es sich nicht wieder um eine von Homura
erzeugten Parallelwelten handelt!


Die Geschichte handelt von Madoka und ihren Freundinnen, die wie ganz normale Schüler wirken
und alltäglichen Dingen nachgehen.

Jedoch führen alle von ihnen in Wahrheit ein Doppelleben...
eins als normales Schulmädchen und im Gegensatz dazu ein Leben als Magical Girl, das nachts
mit dem Bekämpfen von Dämonen und Albträumen beschäftigt ist!

Nach dem Erscheinen einer neuen Mitschülerin nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf.
Durch ihre nachdenkliche und extrem skeptische Art hegt sie Zweifel an der Richtigkeit
in dieser Welt und geht diesem Geheimnis auf den Grund...

Vom Rest könnt Ihr euch selbst überzeugen!


Animation:

Was ich nie im Leben erwartet hätte ist hier wirklich eingetreten.
Wie bereits die Vorgängerserie überzeugt der Film mit bildgewaltigen Kämpfen und Schauplätzen.
Damit ist es jedenfalls nicht abgetan.
Durch das fulminante künstlerische Konzept der Produzenten entwickelte sich Puella Magi Madoka Magica: Der Film - Rebellion zu einem noch größerem Feuerwerk für die Augen der Zuschauer!!!
Tolle Farben, überragende Animationstechnik und tolles in-Szene-setzen der Charaktere
hinterließ bei mir einen wahrlich guten Eindruck.
Vor allem die damit erzeugte düstere und mystische Atmosphäre war absolut fesselnd!
In den angesprochenen Einzelheiten liegt die große Stärke und Bindungskraft des Film!

Charaktere:

Auch das Auftreten der Charaktere ist durchaus gelungen.
Man hat das Gefühl, als wenn sich alle wirklich großartig verstehen würden und wahre Freundschaften entstanden sind.
Mag vllt. etwas kitschig klingen, aber ich empfinde dies mal als gelungene Abwechslung auf der gewaltigen Palette der Anime-Serien.
Und die zuckersüße Madoka....ihre Ausstrahlung und ihre Art...einfach zum dahinschmelzen!

Im Gegensatz zur Serie hingegen ist Homura zu einem noch bedauernswerteren Geschöpf mutiert.
- als Zeitreisende gefangen in einer ewigen, nicht endenden Zeitschleife
- Hüterin von Geheimnisse, die sich nicht einmal die Inkubatoren erklären können
- bestraft mit dem ewigen Gedanken daran, nicht gut genug zu sein um ihre Ziele erreichen zu können
- gepeinigt vom Leid der Welt, den Selbstopfern ihrer Freunde...

Dieser Charakter stellt für mich den absolut mitleiderregendsten und herzzerreißendsten aller
Charaktere dar, den ich bis jetzt kennen lernen durfte!


Soundtrack:

Opening, als auch Ending runden den Film auf angenehme Art und Weise ab.
Im Gegensatz zur Serie fand ich die Einstreuung der Soundtracks diesmal besser gelungen.

Die deutsche Synchro finde ich diesmal auch sehr gelungen!
Die Gefühle der Charaktere werden dem Zuschauer überzeugend vermittelt.
Tolle Arbeit der Synchronsprecher!


Fazit:

Wie bereits anfangs erwähnt dachte ich nicht, dass es eine Fortsetzung geben würde,
geschweige denn, einen noch würdigeren Abschluss der Serie darstellen würde!

Für mich stellt Puella Magi Madoka Magica: Der Film - Rebellion einen der ganz wenigen
Sonderlinge in der Welt der Animes dar.

Nicht nur allein wegen einer ausnahmsweise mal gelungenen Fortsetzung, sondern schon
allein durch den absolut interessanten Handlungsstrang, der Mystik und Fesselungskunst
der Zuschauer vor dem Bildschirm hat der Film eine Chance verdient.
Es wird sich hoffentlich für euch lohnen!

Dafür gibt es von mir 4,5 von 5 Sternen für ein absolutes Muss für
alle Anime-Fans mit offenen Augen und Ohren für neue Eindrücke, dringend empfehlenswert!!

 

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Avatar: Rabiator
V.I.P.
#3
Eines vorweg: Damit der Film sein volles Potential entfalten kann, ist es ziemlich wichtig, dass man vollkommen ungespoilert in das Erlebnis hineingeht. Nur auf diese Weise kann euch passieren, was mir widerfahren ist, und nur so kann der erste Rewatch komplett mit Aha-Erlebnissen gepflastert sein wie bei mir.

Ich bin nämlich beim ersten Mal in jede einzelne Falle hineingetappt, die der Film stellt. Ich habe das Ende so nicht kommen sehen, und ich konnte es nach dem ersten Mal Durchschauen auch nicht wirklich erklären. Da war nur so ein Gefühl, dass es irgendwie richtig sei, wobei mein Gefühl da noch eher auf dem Erlebnis der Serie beruhte. Dazu muss ich sagen, dass Rebellion einer der wenigen Filme ist, wo mir die Gedanken direkt während des Anschauens laufen gegangen sind. Da ich mir den Film beim ersten Mal nicht allein angeschaut habe, konnte ich auch nicht einfach zurückspulen, sodass ich zum Beispiel während der Schlüsselszene einfach mal gedanklich vollkommen abwesend war.

Audiovisuell hat der Film im Vergleich zur Serie eher noch zugelegt. Und da die Serie meiner Meinung nach schon Spitzenklasse war, wisst ihr, was das heißt. Was auch wieder zutrifft: Jede einzelne Szene hat ihre Bedeutung, und in diesem Film gibt es sogar stellenweise mehrfache mögliche Bedeutungsebenen; vor allem zum Ende hin. Das erklärt auch, wieso die Meinungen und Interpretationen der Zuschauer hinterher so breitgefächert ausgefallen sind.  
Ich habe im Nachhinein mitbekommen, dass die Fanbasis wegen Rebellion gespalten ist. Die einen meinen, Homuras Entwicklung sei "out of character", das Vermächtnis Madokas sei vergewaltigt worden und die Serie wäre genug und stünde für sich. Ich gehöre klar zu den anderen. Warum?
Homuras Wunsch® ("Ich möchte Madoka beschützen!") wurde nie wirklich erfüllt. Dieser Wunsch® wird durch Madokas Wunsch in der dritten Zeitlinie konkretisiert: Homura solle verhindern, dass Madoka auf Kyubey reinfällt. Nach Rebellion ist Homura so nahe dran wie noch nie: Das Vermächtnis Madokas (das Gesetz des Kreises) hat nach wie vor seine Gültigkeit. Mado|kami lebt! Homura hat ihren Wunsch® endlich erfüllt bekommen, Madokas Leben dem Einfluss Kyubeys entrissen und sie in den Kreis ihrer Lieben zurückgegeben - leider abzüglich ihrer allerbesten Freundin. Die ist wieder allein, und ihre Familiare begehen vor Langeweile Selbstmord. Die Kosten für Homura mögen hoch sein, aber wenn man bedenkt, wo sie noch kurz vorher stand - Freitod in ihrer Wirklichkeitsblase und/oder ewige Verdammnis - dann ist ihr freiwilliges Teufel-Spielen mehr als das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels. Darüber hinaus hat sie nicht nur Madoka in ihrem ursprünglichen Zustand wiedereingesetzt. Auch Sayaka und Nagisa bekommen eine zweite Chance.
Ehrlich mal: Homura - out of character? Die Szene im Blumenfeld erklärt ihre Motivation und beruft sich außerdem explizit auf die Serie, Folge 1! Homura hat sich weiterentwickelt, in Rebellion - der ganze Film gehört ihr. Was mir aber am Wichtigsten erscheint, und was wirklich neu ist: Das Rattengesicht Kyubey ist endlich da, wo es hingehört - in der leidvollsten Position des Universums... jetzt tut er einem fast schon wieder leid.
In meinen Augen ist Rebellion nicht nur einfach eine Fortsetzung, um mit dem Franchise Geld zu verdienen. Genauso wenig, wie das Ende von Rebellion nur deshalb so ausfällt, weil das Magica Quartet mit Folgefilm(en) weiterhin nur auf Kohle aus wäre. Die Geschichte war nach der Serie nicht zu Ende, und sie ist auch jetzt noch nicht zu Ende.
Der Konflikt lebt davon, dass Homuras Wunsch® (Madoka beschützen) genau komplementär zu Madokas Wunsch® (sich für alle aufopfern), und dieser wiederum nicht vereinbar mit Madokas Wünschen ohne Kyubeys Einfluss ist - und wie sich in verschiedenen Iterationen eine Lösung herausschält, mit der am Ende womöglich alle leben können. So wie's jetzt nach Rebellion ist, wird (außer Sayaka) zumindest Madoka etwas dagegen haben - wenn sie herausfindet, wer Homura wirklich ist und was sie auf sich genommen hat.
Ich warte wie bei kaum einer anderen Serie gespannt auf deren Fortsetzung - könnte aber auch damit leben, wenn nichts mehr kommt!
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Avatar: Xaardas
V.I.P.
#4
Der Dritte Film zu Mahou Shoujo Madoka Magika setzt an der Stelle ein an der die Serie (und natürlich auch der zweite Film) aufgehört haben. Ich war ziemlich Skeptisch was die Weiterführung der Erzählung angeht, da die Erwartungen gigantisch und die Chance, dass der Film floppt und die Geschichte völlig verschandelt wird groß waren. Nun zu meiner Überraschung war genau das eben nicht der Fall. Ich habe den Film nach mehrmaligem ansehen nun hoffentlich weit genug in den Kontext der vorhergehenden Geschichte bringen können um sagen zu können, dass der Film durchaus den Handlungsstrang durchdacht fortführt sowie den Erwartungen der Fans gerecht werden sollte, auch wenn der Film nicht unbedingt nötig gewesen wäre um die Handlung abzuschließen (ich für meinen Teil wurde jedenfalls nicht enttäuscht).


Mein Eindruck beim Ansehen war in etwa so überrascht und beeindruckt wie bei der Serie und gestaltete sich in etwa wie folgt:

"Ja wie kann das denn sein?...ah, ja klar so macht das Ganze durchaus Sinn.....oh, Puh dann ist ja doch noch alles Gut ausgega.....was zum F.....wow.....Ende!"


Setting:

Man kommt sich die ersten 30 Minuten, zugegeben tatsächlich etwas verloren vor, wenn man sich den Film ansieht, da einige Szenen und Charaktere vorkommen, welche man schon einmal in der Seire gesehen hat und welche nicht mehr leben sollten. Nichts desto trotz wird geschickt ein Handlungsbogen um die Ereignisse und neuen sowie alten Charaktere gesponnen und so Stück für Stück der Geschichte die Substanz verliehen. Fängt die Gruppe durchaus heiter in einer scheinbar neuen Welt und mit neuen Gegnern an, so werden die anfänglichen Fragen nach und nach geklärt und neue, düstere Elemente verdrängen das zu Beginn noch recht heitere Bild (Also ähnlich wie schon in der Serie).
Mit einigen durchaus überraschenden Wendungen kann sich die Geschichte des Films mit der Vorgeschichte der Serie messen, auch wenn ich zugeben muss, dass ein paar Sachen nicht auf Anhieb verstanden werden (jedenfalls hatte ich da so meine Schwierigkeiten).

Animationen:

Nicht umsonst stand der Film als einer von 5 Kandidaten des Jahres 2014 zur Wahl beim "Japan Academy Prize for Animation of the Year". Die Animationen sind Atemberaubend und der Stil so Surreal wie in der Serie und sogar darüber hinausgehend.
Die Charaktere sind durchweg flüssig und detailliert für diese Art von zeichenstil Animiert und die Umgebung ist akribisch, ja fast schon überladen Detailreich. In so gut wie jeder Szene kommen die kruden und surrealen Elemente zum Einsatz, welche den Zuschauer wortwörtlich überrollen.
Interessant ist auch, dass trotz der Farbenfülle eine düstere und Abstoßende Welt geschaffen wurde, welche, so fern man versucht sich in diese hineinzuversetzen, Neugier aber auch Abscheu beim Zuschauer verursacht.


Charaktere:

Die Charaktere des Films sind bis auf die Hauptcharaktere KyubeyHomura Akemi und Madoka Kaname eher im Hintergrund aktiv, so bekommen Sayaka MikiMami Tomoe und Kyouko Sakura nur kleinere Auftritte, welche zwar keinesfalls unbedeutend waren, aber nicht den Kern der Handlung ausmachen. Neu hinzu gekommen ist Charlotte. Sie ist das Mädchen, dass als Hexe "Bebe" in der Serie Mami den Kopf gekostet hat.
Den besonderen Fokus möchte ich hier aber auf Homura legen, um welche es sich in diesem Film hauptsächlich dreht.
Ihre charakterliche Entwicklung ist bei ihr am intensivsten und spannendsten zu beobachten, da die Einflüsse und Erlebnisse, welche sie in diesem Film macht sehr plötzlich auf sie und den Zuschauer hereinbrechen und nachhaltig verändern.
Zu beobachten wie sie auf unvorhersehbare Art und Weise reagiert, ergänzen ihren Charakter um eine weitere Sichtweise, die so in der Serie nicht zu erwarten war, welche aber der Geschichte einen weiteren interessanten Aspekt verleiht und so ein umfassenderes Gesamtbild abgibt.


Musik:

Einmal mehr ist der Soundtrack aus der Feder Yuki Kajiuras ein Meisterwerk. So finden einige neu aufgelegte Stücke der Serie in die BGM, aber auch völlig neue, fantastisch Inszenierte Stücke, welche den Anime musikalisch auf eine neue Ebene heben und nur schwer zu übertreffen sein dürften finden hier den Einzug.
In jeder Szene begleitet die BGM auf faszinierende Art und Weise das Geschehen. Das Opening und auch das Ending wirken ebenfalls stimmig und sind auch nach mehrmaligem hören nicht abgegriffen.


Fazit:

Der dritte Mahou Shoujo Madoka Magica Film ist eine meisterhafte Fortführung der bekannten Geschichte, welche ich bedenkenlos den Fans der Serie ans Herz legen kann. Das gilt besonders für die die noch mit sich hadern, ob der Film die Erlebnisse der Geschichte kaputt macht oder nicht. Der Film schafft es spielerisch Leicht, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und die Geschichte um ein weiteres und großartiges Kapitel zu bereichern.
Ich gebe dafür ohne bedenken 5 von 5 Sternen mit 7 von 9 Unterstufen und die Empfehlung für jeden sich den Film anzusehen.
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Avatar: Ixs#5
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Yuri
Ich habe Mahou Shoujo Madoka Magica: Rebellion erst nach der DVD-Veröffentlichung durchgesehen. Ich war mir nicht ganz sicher was ich davon hielt, obwohl ich es viel mehr mochte als viele Leute. Ich denke überraschend, wenn man bedenkt, dass Homura mein Favorit ist. Ich verstehe allerdings warum manche Leute es nicht mögen.

Dieser Film beginnt mit den Hauptcharakteren, die in ihrer idealen Welt als „Magical Girl“-Team mit Kyubey und der kleinen, süßen Version der Hexe Charlotte als ihren Vertrauten leben. (Die Mädchen bekommen sogar jeweils einen frechen/künstlerischen Henshin.) Mami ist begeistert, dass sie Freundinnen hat mit denen sie kämpfen kann. Sayaka und Kyouko leben zusammen mit Kyouko die auf Sayakas Schule geht, basierend auf der TV-Serie (dieser Film hat mich dazu gebracht, sie zu shippen und als ein Canon-Paar zu sehen.) Homura wechselt in Madokas Klasse, so wie es war, als sie sich das erste Mal trafen und Madoka selbst lebt ein glückliches, friedliches Leben.
Die Kosten für die Aufrechterhaltung ihrer idealen Welt und die Frage, ob dies gerechtfertigt ist, einschließlich der Frage nach dem freien Willen, scheinen im Mittelpunkt dieses Films zu stehen. Alles Themen, auf die Madokas Autor Urobuchi Gen zurückzugreifen scheint. Passend zum konstruierten Realitätsaspekt, dieser Film hat den gleichen Stil wie die Fernsehserie, geht aber noch weiter.
Jedenfalls wird Homura misstrauisch gegenüber der Wahrhaftigkeit dieser idealen Welt und geht – interessanterweise mit Kyouko – als Detektivin auf den Höhepunkt der Geschichte zu. Wie auch immer, unter den nicht schrecklich handlungs-verderbenden Dingen, die mir gefielen waren:
Sayakas Entwicklung hier ist gegeben, wo wir sie in der Fernsehsendung keine besondere Entwicklung durchmacht. Dass es im Grunde genommen erwachsen ist und sich mit den Problemen befasst, die man als Folge hat – Dinge, die nicht so laufen wie man träumte, wenn es um Liebe oder etwas anderes ging, was man wollte – und als stärkere, erwachsenere Person herauskommt. Es gibt immer noch Blödsinn im Leben, bist aber viel fähiger, damit umzugehen, so wie es Sayaka jetzt tut. Sie ist nicht nur cool, wie sie jetzt ist, sondern erkennt auch, dass Kyousuke eine Art Trottel ist und sein Dating mit Hitomi keine große Sache ist, wie sie es einst dachte und Kyoukos Weg ist sowieso besser. Habe ich schon erwähnt, dass Kyouko immer noch großartig ist?
Mami war nie einer meiner Lieblinge, aber für mich verlieh es ihrem Charakter ein wenig mehr Ausdruck zu sehen wie glücklich sie in einer idealen Welt war, von der ich wusste, dass sie enden würde. – Es gab coole Kämpfe. Ich kann nicht mehr hervorheben, ohne zu spoilen, also ...
Egal, ich mochte diesen Film wirklich, aber viele Leute haben es auch nicht wegen des dritten und letzten Akts getan. Aber vielleicht habe ich mir einen anderen Film angesehen, weil dieser Film war zwar düsterer und trippiger als die Fernsehserie, aber ich dachte nicht, dass es ein männlicher Blick war, was manche Leute zu sehen schienen?
Die zwei größten Fragen für mich nach dem ersten Anschauen dieses Films waren: „Was zur Hölle ist passiert?“ und „Wie genau soll man Homura sehen?“
Zum Ersten: Als Homura-Hexe/Sie konnte ihr Hexenlabyrinth ausdehnen um das Universum zu verschlingen und erschuf eine ideale Welt auf die gleiche Weise nur mit vollem Bewusstsein und eine viel größere Welt.
Was die Sicht auf Homura angeht – ich glaube, viele Leute haben sich zu sehr auf ihren Dialog mit Kyubey konzentriert, als sie die Realität wiederherstellte und nicht genug auf das Gespräch das sie mit Madoka das sie auf dem Blumenfeld geführt hat. Hier begann sie wirklich zu denken, dass Madoka es nicht tun würde, wenn sie die Wahl hätte, kein Gott zu werden und alles einschließlich ihrer Familie, zurückzulassen. Während Homuras Art, dies zu verwirklichen nicht unbedingt das Richtige war, hängt es davon ab, dass Madoka (und alle anderen) in eine Realität eingebunden werden, die auf einer Lüge beruht und sie (oder irgendjemand anderen) nicht wirklich mitreden kann, es trotz all ihrem „Sieh mich an, ich bin jetzt ein böser Dämon“, tat sie letztendlich genau das, was sie dachte, Madoka als Mensch hätte es gewollt. Auch ist Homura wie eine vierzehnjährige. Der Film selbst weiß, dass dies nicht der Fall war. Es ist nicht die beste Vorgehensweise und dieser Standpunkt wird durch Sayakas letztes Gespräch mit Homura vertreten.

Wie auch immer, ich mochte diesen Film, aber ich bin nicht 100% sicher warum. Ich habe das Gefühl, dass ich es weniger mögen sollte, aber ich tue es nicht und bereue nicht die Zeit, die ich damit verbracht habe, es mir anzusehen und darüber nachzudenken.
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Anime Kommentare

Avatar: TaZ
V.I.P.
#1
Der dritte Film hat mir im Vergleich zu den ersten beiden und der Serie überraschenderweise gut gefallen. Lag vor allen daran, dass dieses ganze SUFFERING* ausblieb. Herausragende Animationen und toller Soundtrack tun dann ihr übriges um mir die zufriedenstellende Geschichte in guter Erinnerung behalten zu lassen.
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Gewinnspiel: Gewinnspiel – 10 × 1 Monat Wakanim-VIP
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Titel

  • Japanisch Gekijouban Mahou Shoujo Madoka Magica (Shinpen): Hangyaku no Monogatari
    劇場版 魔法少女まどか☆マギカ[新編]叛逆の物語
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 26.10.2013
    Studio: SHAFT Inc.
  • Englisch Puella Magi Madoka Magica The Movie: Part 3 - Rebellion
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 06.12.2013
  • Deutsch Puella Magi Madoka Magica: Der Film - Rebellion
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 08.01.2016
    Publisher: Universum Anime
  • xx Synonyme
    Puella Magi Madoka Magica the Movie (Part 3): The Story of the Rebellion, Mahou Shoujo Madoka Magica the Movie (Part 3): The Story of the Rebellion, Puella Magi Madoka Magica New Feature: Rebellion

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