Girls & Panzer (Anime) » Forum » RezensionenGirls und Panzer / ガールズ&パンツァー

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht09. Okt 2012
  • HauptgenresActionkomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Anime „Girls & Panzer“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Only in Japan… Wieder einmal wird einem eine Serie präsentiert, die, würde man sie Außenstehenden beschreiben, nur verständnislose oder entsetzten Blicke hervorrufen würde und wieder einmal bewahrt einen das Wissen um ihre Stupidität, ihre flachen Charaktere und ihre schlichte Lächerlichkeit nicht davor, insgeheim zugeben zu müssen, dass sie einem doch auch Spaß macht.


Seien es Strike Witches oder Busou Shinki aus der gleichen Saison wie Girls und Panzer, alles sind es Serien, die man eigentlich wider besseren Wissens schaut bzw. bei denen sich dann bewahrheitet, dass es für Unterhaltungswert keiner inhaltlichen Qualität bedarf. Und so stößt man sich auch nicht daran, dass hier das Panzerfahren als die edelste Sportart für Frauen deklariert wird, die am besten dazu geeignet ist deren Tugenden hervorzukehren. Ein Cast aus flachen Moe-Charakteren wirft sich in die Schlacht um Ruhm und Ehre für ihre Schule und schießt sich in Wettkämpfen mit Panzern aus dem Zweiten Weltkrieg über den Haufen. Logik und Realismus werden dabei des Feldes verwiesen, so dass die Mädchen ungestört Aktionen abliefern können, die eigentlich ihren Tod zur Folge haben müssten. Aber wer will sich schon mit solchen Kleinigkeiten aufhalten, wenn es im Gegenzug ordentlich bummt und kracht? Und genau davon lebt die Serie letztendlich. Die nicht vorhandenen charakterlichen Stärken des Casts werden gleich gar nicht erst strapaziert, denn man bietet dem Zuschauer stattdessen eine Fülle an Wettkämpfen, die jeden Battlefield 1942 und Codename: Panzers Nostalgiker das Herz erwärmen, wenn die in diesen Spielen vorkommenden und gespielten Panzer nun auch in einem Anime durch die Landschaft rollen und aufgrund der CGI in der Darstellung auch optisch an Computerspiele anknüpfen. Die Figuren und deren vereinzelten kleinen Dramen verkommen in der Wahrnehmung zur Nebensache und man konzentriert sich als Zuschauer lieber auf den Unterhaltungswert der Absurdität des Settings, sowie den Reiz von Tonnen von beweglichen Stahl, die wild schießend gegeneinander hetzen und die Serie bis zum Schluss unterhaltsam machen.
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Avatar: ECreed#2
Am Anfang hatte niemand, ja auch die Japaner nicht, damit gerechnet, dass Girls und Panzer (GnP) mehr als mittelmäßige Verkaufzahlen hat. Das Charackterdesign ist veraltet. Die Mädchen zählen auch in Japan nicht zu den Moetypen. Die Story schien ein Sclice-of-Life mix mit Panzerelementen zu werden. Das Studio ist extrem klein und macht normalerweise nur "Aushilfsarbeiten" für größere. Warum der Anime ein riesen Hype, so waren z.B. diese Jahr (2012) 70.000, ,also 3-mal so viele Besucher, auf dem Ankofest in Oorai und erfolgreichster Anime der Herbstsaison, mit 13.500 DVD/DB Vorbestellungen (zum Vergleich es waren 3.500 geplannt) und somit vor allen anderen Herbstanimes , wurde lässt sich durch folgende Punkte etwas mehr erklären:

- Die Charcktere sind "kawaii" (süß), jedoch nicht durch den klassischen moe Faktor, sondern viel mehr durch ihre Persönlichkeiten bzw. Verhalten haben sie die vielen japanischen und auch ausländische Zuschauer dazu gebracht sie zu mögen. Auch der starke Bund und die Freundschaft dieser, auch wenn es etwas nach Shounen aussieht, wirkt in einem All-Girl-Anime wie GnP Wunder, da das Charackterdesign wie bereits erwähnt eigentlich veraltet ist.

- Es zeigt den Respekt und die Hingabe, welche Japaner haben, um tödliche Kampfformen in Sportarten umwandeln, welche Geist und Seele fördern sollen. So ist das Senshado oder Panzerfahren nicht anders als Judo, Kendo, Bogenschießen, Nagimata-do. So kommt vorallem das letzte nah ans Panzerfahren, da dieser Sport vorallem von Frauen heutzutage ausgeübt wird, obwohl die Waffen durch die Soldaten des Heianzeitalters verwendet wurden, welche natürliche alles Männer waren. Die Waffen werden in Sportgeräte umgewandelt und so können Verletzungen enstehen, dies ist jedoch nicht beabsichtig und fast nie tödlich. So gilt das Prinzip "Frieden nicht Krieg", welches einen mit der Weile, trotz extremer Anfangszweifel, langsam überzeugt. Auch arbeiten die Charackter extrem hart für ihre Ziele. Es ist wie ein alter Sportshounenanime, nur neu.

- Die Panzer sind supergut umgesetzt. In fast jeder Situation, egal ob im Stillstand oder in der Bewegung, sind alle Aspekte von den Panzer realistisch umgesetzt. So z.B. wie schnell sich der Turm dreht, wie die Ketten sich bewegen, ja sogar wie die Munition nachgeladen und dabei gehalten wird. Dies erstaunt jeden der sich mit Panzern auskennt.

- Trotz des ebengerade genannten Punktes macht der Anime, auch wenn man nicht ein "Panzerfreak" ist, spaß. Im Gegenteil als Militärnovize freut man sich etwas über Panzer in diesem Anime zu erfahren. Dies führte in Japan und auch anders wo, dazu, dass Militärotakus und normale Otakus das Erste mal richtig mit einander kommunizierten und keine Seiten genervt war.

- Es sind viele kleine Anspielungen auf WW2 Ereignisse in jeder Folge. Um diese alle zu entdecken muss man sich jede Folge mehrfach anschauen, was jedoch Spaß durch diese Entdeckungen macht.

- Obwohl die Macher sich extrem viel Mühe (so wurde das Releasedatum der ersten DVD um einen Monat verschoben, um das OVA und die Serie selbst nochmals Animationstechnisch zu verbessern!) geben alles realistisch wirken zu lassen, so merkt man jedoch wie viel Freude ihnen das Projekt bereitet. Und dies erkennt man an den mit Absicht eingebauten Schmunzlern und Lachern. So z.B. die riesigen Flugzeugträger, der Panzer, welcher ins Restaurante kracht etc etc. (und diese Ereignisse werden sogar noch in der Show oder über Twitter näher erläutert)

- Auch verzichtet man im Gegensatz zu den genreähnlichen Animes wie Strike Witches, Upotte etc. auf sämtlichen Fanservice in der Serie selbst. So ziehen Pantyshots, Yurielemente, extremes Moe etc. einige bis viele Fans an, jedoch ist dies ein zweischneidiges Schwert, was ebenso viele Leute abschreckt.

Ich hoffe ich konnte das Phänomen GnP ein bisschen näher bringen. In dem Sinne unbedingt mal reinschauen und Panzer vor!
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Avatar: belisarius#3
Anspruch:1
Action:6
Humor:6
Spannung:1
Erotik:0
Natürlich gibt es bei diesem Anime viel zu kritisieren, was andere auch schon fleißig getan haben: Die Charaktere sind wirklich Stereotypen, die Handlung ist so vorhersehbar wie das Ergebnis einer nordkoreanischen Parlamentswahl, es wird mit Vorurteilen gegenüber anderen (Nationen) nur um sich geworfen:
Man denke nur an die angebliche Japani-Sowjetrussin, die zwar stilisierte Hammer und Sichel im Schulwappen trägt, aber gleichzeitig Darjeeling mit Britinnen trinkt während sie die Nussknackersuite hört.


Wieso kommt von mir also eine derart hohe Bewertung? Das kann man wahrscheinlich nur verstehen, wenn man sich wie ich in der Freizeit mit Militärtechnologie des 2. Weltkrieges befasst hat: Die Panzer sind mit einer beträchtlichen Menge von Fachinformationen designt und müssen sich auch wie ihre historischen Vorgaben verhalten. Einem Außenstehenden mag es ziemlich egal sein ob der zerschossene Panzer nun ein P IV Ausf. D oder F2, ein anderer ein T34/76 oder 85 ist, für Interessierte hingegen macht es mordsmäßig Spaß, vor Allem da kaum Fehler in Hinsicht auf die Technik der Panzer begangen wurden! So sehr ich auch Moe in vielen Bereichen ablehne, so passen die Besatzungen doch wirklich gut zu ihren jeweiligen Fahrzeugen.
(am besten ist die wahnsinnig werdende Amerikanerin oder besagte "Russin" mit ihrem JS-2)

Fazit: Dieser Anime ist meiner Meinung nach wirklich Nur für den sehr eingeschränkten Personenkreis, der etwas mit technischen Problemen eines Pzkpfw. 38(t) anzufangen weiß oder der schonmal über die japanischen Panzerstreitkräfte von 37-45 gelesen hat. Für diese Leute gibt es für mich sogar 2 Fragen, die euch zum genaueren Hinschauen ermutigen sollen:
1. Welcher historische Zusammenhang wird in Folge 2 falsch dargestelt?
2. Wieso ist die Feuerrate des JS-2 in Folge 9 unrealistisch?

An alle anderen da draußen jetzt mal im Ernst:
Was erwartet ihr von dem Titel "Girls und Panzer"? Dass man von so einem Titel kaum ausgefeilte Charaktere und 10 Nebenhandlungen erwarten kann, muss euch doch klar sein, oder? Haltet euch an die Genres, die ihr bevorzugt, und lasst mir und anderen geistesgestörten "Militaristen" unseren Spaß!
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Avatar: kostuek#4
In der Zukunft gibt es am Land keine Schulen mehr. Statdessen werden riesige Schlachtschiffe gebaut, die auf dem Meer schippern und als Schulen fungieren.
Hä? Genau. Das ist so, weil nämlich... ist aber eigentlich auch egal.

Außerdem sind Panzergefechte zu einem beliebten Frauen- bzw. Mädchensport geworden. Gespielt wird zwar mit scharfer Munition, das Ganze ist aber trotzdem nicht so gefährlich, weil
die Panzer von innen mit Carbon beschichtet sind.
Hä? Egal.

An dieser Stelle wären eigentlich ein paar Worte über die Charaktere angebracht. Doch schon die Hauptprotagonistin ist in etwa so interessant, wie ein Stück Seife, ganz zu schweigen von der übrigen Crew. Deswegen spare ich mir die Mühe.

Wenn das Setting krude und die Figuren öde, so sind vielleicht die Panzergefechte top ins Szene gesetzt? Nun ja. Die Panzer an sich sind zwar mit viel Liebe zum Detail animiert, die Gefechte arten aber mitunter zu Autorennen aus, die von strammer Marschmusik begleitet werden.

Die Sogwirkung, die dieses Machwerk ohne Zweifel trotzdem ausübt, verdankt sich dem altbekannten "Aber-wie-werden-die-mit-dem-nächsten-Gegner-fertig?"-Prinzip. Außerdem hat die Serie auch ihre geniale Momente. Wenn zum Beispiel Nekota-san alte Bekannte trifft, bleibt kein Lachmuskel ungespannt.

Wer also auf der Suche nach leichter Kost für zwischendurch ist, dem sei gesagt:

Hirn aus - Panzer vor!
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Avatar: sorag7g7#5
Was braucht eine Sendung, um würdig zu sein, gesehen zu werden? Eine Story? Durchdachte Charaktere? Gar Realismus?
Ganz Ehrlich, ich hab immer gedacht, solange wenigstens die Story einer Geschichte was taugt, taugt auch die Serie, egal wie unrealistisch oder flach die Charaktere seinen mögen.
Der Anime "Girls und Panzer" (wobei ich mir immer noch unschlüssig bin, ob dies tatsächlich der Originaltitel sein soll...) hat mich in dieser Hinsicht belehrt, dass es immer nur eine dieser Sachen oder eine andere Sache braucht, um das gemeine Fernsehvolk zu begeistern. In diesem Fall, waren es tatsächlich schlicht und einfach die Panzerschlachten.

"Schlachten" sollte ich in Anführungszeichen setzten, da es sich hier ja um Wettkämpfe handelt.

Die Protagonistin ist der Stereotyp, wie er im Buche stehen würde. Der Anime handelt von Panzerführung und worin ist sie wohl das Ass der Serie? Wovor hat sie, merkwürdigerweise, wohl am meisten Angst in der Serie? Aber mal vom Stereotypischen abgesehen, sind alle Charaktere eigentlich ganz nett anzusehen, sowohl charakterlich, als auch äußerlich.

Aber... da der Anime schon vom Titel her "Girls und Panzer" heißt, kann man natürlich nicht nur die Menschlichen Charaktere bewerten, man muss auch die Kettenkrieger beachten, um die sich die Serie dreht. Als gestandener World of Tanks Zocker, könnte ich da natürlich ordentlich was erzählen, da beinahe alle im Anime vorkommenden Panzer, zufälligerweise in meiner Virtuellen Garage stehen/standen...
Denn mal von den Offensichtlich unrealistischen Digen abgesehen, wie dass Umgebaute Flugzeugträger, Schulen für Kinder sind, um ihnen ein Gefühl der Weltoffenheit zu geben oder dass es einen kleinen Typ-98 Panzer, beim Beschuss mit einer 122mm Granate nicht zerfetzt (der Typ-98 ist äußerst schwach gepanzert...), muss ich die Serie für eine äußerst realistische Darstellung der Panzer an sich loben. Ein Matilda ist kein Schneller Panzer, genauso wenig wie der Churchill, dafür haben beide nirgends weniger als 50mm Panzerung. Die stärken eines Panzer IV, liegen in der Mobilität und nicht in Panzerung oder Feuerkraft. Auch verschiedene Taktiken, sowie das sich immer weiter entwickelnde Vertrauen der Besatzungen miteinander und mit ihren Fahrzeugen wirkt äußert realistisch (/sind realistisch! Aber was weiß der WoT-Zocker denn schon?^^).

Persönlich hatte ich die ganze Zeit über das Gefühl, dass der Produzent der Serie wohl auch WoT spielt. Die Parallelen sind einfach schon äußerst verdächtig. Z.B. der in der Serie Vorkommende Porsche-Tiger, ist ein Versuchspanzer gewesen, der eigentlich nahezu gar nicht bekannt ist und von dem nur wenige Exemplare gebaut worden sind. Ausnahme: In WoT ist er ein beliebter Schwerer Panzer der Stufe VII und für seine außerordentliche Frontpanzerung von 200mm bekannt.

Soll man sich die Serie nun anschauen?
Antwort: Interessiert du dich für Mädchen und Tanks, so ist dies genau deine Serie.^^
Auch wenn man nicht allzu viel von diesen Fahrenden Festungen versteht, darf man sie sich ruhig ansehen, es werden eigentlich keine Fachkenntnisse abverlangt und Spaß macht es trotzdem.

Abschließend will ich noch sagen, dass mir die Serie sehr gefallen hat. Die relativ schwache Bewertung, hat die Serie den Unglaublich schwachen, menschlichen Charakteren zu verdankten (ich bemühe mich die Serien einheitlich zu bewerten, auch wenn es in diesem Fall, wohl sonst zu einer deutlich besser Bewertung gekommen wäre). Den Mechanischen, spreche ich meine Bewunderung zu.^^
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Avatar: Ensus#6
Girls und Panzer ist ein Anime, den ich zu Beginn der Season gar nicht bemerkt hatte, und der mir wohl ohne die Empfehlung eines Bekannten entgangen wäre. Doch nach dem Drängenden "Den musst du dir ansehen!" habe ich zum Glück doch einen Blick riskiert. Und siehe da, der Anime schafft es zum Geheimtipp seiner Season zu werden, womit niemand, selbst das verantwortliche Produktionsstudio nicht, gerechnet hat. Denn auch wenn die Vermutung naheliegt das der Anime für ein gewisses Panzer-Onlinespiel werben sollte, hat man am Ende doch mehr als nur eine einfache Werbeserie erschaffen.

Aber was macht den Anime so gut? Das Szenario ist durchaus ungewöhnlich, denn Panzer, noch dazu welche aus dem 2.Weltkrieg, rollen eher selten durch einen Anime. Das das ganze dann noch als Kampfsport für Mädchen und junge Frauen angeprießen wird, dürfte wohl für noch mehr Verwunderung sorgen. Doch Logik ist sowieso nicht das worauf der Anime abzielt, stattdessen wird mitten im Gefecht munter auf dem Panzer herumgeturnt, selbst langsame Modelle wie der britische Mathilda sind plötzlich rasend schnell und nach einem schweren Treffer klettern natürlich alle Insassen nur mit etwas Schmutz im Gesicht aus dem qualmenden Wrack.

Womit man bei den Fahrern der Panzer wäre. Hier wurde zwar nicht an Klischees gespart, die vornehme Engländerin, die aufgedrehte und direkte Amerikanerin und die strenge Deutsche haben ihren Auftritt, doch zumindest hat man sich dabei mehr Mühe gegeben als bei vielen vergleichbaren Anime, und die Figuren heben sich so von der Masse ab. Besonders kurios sind dabei wohl die vier Geschichtsfanatikerinnen, die sich selbst in der Hitze des Gefechts darüber austauschen, an welche Schlacht sie die Situation erinnert.

Ansonsten sind natürlich die Gefechte das Highlight der Serie, immer gegen eine Übermacht, und meistens mit deutlich unterlegenen Panzern. Hier setzt man die Panzer sehr detailliert in Szene, und sorgt durch die hervorragenden Animationen und Effekte der Fahrzeuge dafür, das Schwung in die Kämpfe kommt. Dazu noch die passende Musik, und eine der oft sehr ungewöhnlichen Taktiken der Truppführerin, und schon steht dem Actionfeuerwerk nichts mehr im Weg. Interessanterweise hat sich gerade dabei auch ein Funke Realismus eingeschlichen, denn die Durchschlagskraft der einzelnen Geschütze und die Dicke der Panzerungen wurde von den Machern tatsächlich nicht völlig vernachlässigt, weshalb einige Panzer im Team auch eher als Lockvögel oder Späher funktionieren müssen, statt im Kampf eine große Hilfe zu sein.

Als Fazit kann man sagen, das man, wenn man einen Anime mit viel Action und netten Figuren sucht, hier genau richtig ist, solange man die oft fehlende Logik verschmerzen kann.
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Avatar: Daritus#7
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  • Charaktere
  • Musik
Wer hätte gedacht das sich hinter Girls und Panzer kein reiner Trash verbirgt. Auf den Ersten Blick wirkte die Serie für mich wie die typischen billigen Animes mit Moe-Girls. Da ich mich aber für den Zweiten Weltkrieg und Panzertechnik interessiere habe ich die Serie dann doch geschaut und ich wurde possitiv überrascht.

Zwar sind die Charaktere für das Genre typisch Flach und Stereotypisch, aber irgendwie sind alle liebenswürdig und man fängt schnell an sie zu mögen (Typisch für Moe, oder?) . Auch kristallisiert sich der ein oder andere Lieblingscharakter heraus.

Die Panzer sind in CGI gehalten und dazu bis ins kleinste Detail Originalgetreu nachgestellt. Mir sind keinerlei optische Fehler gegenüber den realen Vorbildern aufgefallen, abgesehen davon das manche Panzermodelle viel zu schnell fahren.

Was mich etwas stört sind die Verfolgungsjagden im Anime, die es im realen Krieg nicht gibt und die auch irgendwie keinerlei Sinn ergeben. Hier stellt sich einem die Frage "wozu?".

Ich habe die Serie bereits mehrfach gesehen  und insgesamt bin ich mit ihr doch sehr zufrieden. Wem die Hintergrundstory keine Probleme bereitet und der auf niedliche Mädchen steht sollte der Serie ruhig mal eine Chance geben.
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Avatar: Ixs#8
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Yuri
Bei Girls und Panzer handelt es sich um eine Show in der „süße Mädchen gelegentlich süße Sachen machen“, sich aber meistens mit Sensha-do beschäftigen. Girls und Panzer hat meine Erwartungen erfüllt. Die Show enthält zwar einige Slice of Life-Elemente, diese finden jedoch nur in den ersten paar Episoden statt, während die Teammitglieder rekrutiert werden und in den Pausen der Turniere. Der Großteil der Show konzentriert sich auf Panzerkampf und Charakterentwicklung.
Die beste Art die Handlung der Show ohne Spoiler zu beschreiben, ist, dass es sich um eine klassische Underdog-Sportgeschichte handelt. Es ist nichts Neues, aber wenn man sich im Jahr 2013 immer noch über mangelnde Originalität beschwert, muss man sich ein anderes Hobby suchen. In der heutigen Zeit geht es mehr darum eine basic Plot-Formel auf eine andere Weise auszuführen, als ein originelles Konzept. Wie auch immer, diese Show hat eine Menge zu bieten. Neben den Mädchen und Panzern. Man bekommt auch die Namen der verschiedenen Panzermodelle und einige Hintergründe für diejenigen, die dieses Zeug kennen. Apropos Geschichte: Es gibt ein Team, dessen gesamte Comic Routine darin besteht historische Zeiten und Persönlichkeiten während ihrer Gespräche herauszuposaunen. Es macht Sinn, da alle vier Mädchen nach historischen Persönlichkeiten benannt sind. Sie sind meine Lieblingsnebenmannschaft.
Die Panzerschlachten sind alle aufregend. Mein Lieblingskampf (abgesehen von dem Finalen-Match, in dem alle Arten von Wahnsinn gezeigt werden) war der Kampf gegen die US-Akademie. Was mich zum Animationsteil meiner Rezension bringt. Während der Kämpfe wechselt der Blickwinkel der Kamera manchmal aus dem Cockpit in die Perspektive der ersten Person, wodurch man einen genaueren Blick darauf wirft was unsere Heldinnen vor sich sehen. Ich kann nicht sagen, wie gut das CG für den Ersten-Person-Modus ist, aber ich finde sie sind ziemlich gut. Die Panzer sehen trotz CG sehr hübsch aus und die Mädchen sind offensichtlich süße Lolis und sexy Teenager, aber das ist von den japanischen Medien zu erwarten. Das OP ist nett, das ED in Ordnung und der Soundtrack passt zum Thema der Show. Die kurze Hymne der Russischen Academy hat auch Spaß gemacht.
Bei den Charakteren hat man den schüchternen und entschlossenen Hauptcharakter Miho, die nach Jungs verrückte Saori, die Panzer-Otaku Yukari, die düstere, scharfzüngige , niedrigen Blutdruck habende und leises sprechende Mako und mein Lieblingscharakter, die elegante, ruhige und besonnene Floristin, die Schüsse erregen, Hana. Jeder Charakter hat seine eigene Hintergrundgeschichte, mit Ausnahme von Saori. Ich habe bereits erwähnt, dass mein Lieblingsteam die History-Fans sind, aber das Schülerratsteam hat den Lakaien (die mir zuerst etwas Leid tat). Das ehemalige Volleyballteam bekam einige „Hintern“-Shots, Team Pinky, das nur aus erst Semestern besteht, hatte keinen großen Wiedererkennungswert, genau wie die drei weiteren Teams, die später hinzukamen.

Girls und Panzer ist eine unterhaltsame Komödie und obwohl sie kein Material für den Anime des Jahres darstellte, hinderte sie das nicht daran, amüsant zu sein ohne dabei dumm zu wirken. Der Anime ist sehr empfehlenswert für Leute, die die Mischung aus „Mädchen und Panzern“ fasziniert, Menschen, die Anime mit Militär-Girls mögen und Menschen, die nur nach Zerstreuung suchen.
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