Pretty Guardian Sailor Moon Crystal (Anime)Bishoujo Senshi Sailor Moon Crystal / 美少女戦士セーラームーン クリスタル

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  • TypWeb
  • Episoden26 (~)
  • Veröffentlicht30. Jun 2014
  • HauptgenresLiebesdrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeWeiblich

Anime Informationen

  • Anime: Pretty Guardian Sailor Moon Crystal
    © Naoko Takeuchi / PNP / KODANSHA / TOEI ANIMATION
    • Japanisch Bishoujo Senshi Sailor Moon Crystal
      Bishōjo Senshi Sailor Moon Crystal
      美少女戦士セーラームーン クリスタル
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 30.06.2014 ‑ 18.07.2015
    • Englisch Pretty Guardian Sailor Moon Crystal
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 05.07.2014 ‑ 18.07.2015
    • Deutsch Pretty Guardian Sailor Moon Crystal
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 05.07.2014 ‑ 18.07.2015
    • Synonyme: Pretty Guardian Sailor Moon Crystal Season 1 & 2

Anime Beschreibung

Usagi Tsukino, eine leicht unbeholfenes, weinerliches Mädchen, im zweiten Jahr der Mittelschule, trifft eines Tages auf eine schwarze Katze mit einem Halbmondsymbol auf der Stirn und verwandelt sich in Sailor Moon, die Hüterin von Gerechtigkeit und Liebe. Schnell stellt sich heraus, dass dieses Zusammentreffen kein Zufall war und Usagi erhält – zusammen mit den anderen Wächterinnen – den Auftrag, den Illusion Silver Crystal zu finden und die Prinzessin Serenity zu beschützen.
Währenddessen sendet auch Beryl, die Königin des dunklen Königreichs, ihre Lakaien aus, um den Illusion Silver Crystal zu finden. Ein Kampf um diesen unheimlich mächtigen Kristall scheint unvermeidlich.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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  • Usagi TSUKINO

    Mondstein Flieg und Sieg

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Anime Rezensionen

Avatar: Acuros
Redakteur
#1
Der wohl bekannteste und erfolgreichste Magical-Girl-Anime dürfte jedem ein Begriff sein. Ich habe damals auf RTL2 die 200 Folgen nicht nur einmal gesehen. Das würde ich heute natürlich nicht mehr machen, denn das erzählerische Niveau war nicht gerade das Gelbe vom Ei – teilweise wurde es so albern und käsig, dass man Zweifel haben musste, ob die Geschichte überhaupt ernst genommen wurde.
In der Neuauflage bleibt man davon weitestgehend verschont, die Grundstimmung ist ernster, die Dialoge und die Figuren wirken nicht mehr so aufgedreht. Das macht es zunächst erträglicher, aber weil sich der Anime viel strikter an den Manga hält, kam mir bald eine ungute Vermutung: Schon die Vorlage ist erzählerisch einfach schwach.

»Sailor Moon Crystal« setzt gleich zwei Handlungsbögen um, von denen bereits der erste keinen Preis gewinnen wird: Das »dunkle Königreich« (einfallsreicher Name) hatte einst die Erde zur Rebellion gegen das Mondkönigreich angestachelt, weil es das eben wollte, und damit fast Erfolg gehabt. Die Königin des Mondes nutzte ihrerseits die Macht des Silberkristalls, plättete Mond und Erde in einem Schlag und segnete dabei das Zeitliche. Diesen Kristall hätte die Anführerin der Bösen, Queen Metaria, gerne selbst, um endlich zünftig übers Universum herrschen zu können, denn das gehört schließlich zu den üblichen Aufgaben einer teuflischen, lilapink gefärbten Energieerscheinung.
Weil sie jedoch unpässlich ist, wird Queen Beryl als Vertretung ins Rennen geschickt, die sich aber auch nicht gern die Hände schmutzig macht; das überlässt sie meist ihren vier Schergen.
Merke: Wenn die Bösen in diesem Anime eines beherrschen, dann die hohe Kunst der Delegation.

Zu Beginn gefiel mir die Serie aber noch ganz gut, weil sich Zeit genommen wird, die Figuren einzuführen. Usagi ist der (zunächst) niedliche Tollpatsch mit konsequentem Hang zum Verschlafen, Ami das schüchterne aber nicht willensschwache Genie, während Rei diesmal relativ kühl, zuweilen sogar melancholisch rüberkommt; von der Hitzköpfigkeit der alten Version ist kaum etwas übrig gelieben. Gut so – die damaligen Querelen mit Usagi waren eher nervig.
Makoto ist zum Glück nicht mehr der Raufbold von damals, sondern einfach ein burschikoses aber liebenswertes Mädchen, dass auf Dinge wie Kochen und Blumen steht. Mamoru wirkt in der Neuauflage reifer und ist nicht mehr das Großmaul von einst. Er ist ein guter Gegenpol zu Usagi, die das auch gut gebrauchen kann. Neben ihrer Tollpatschigkeit glänzt sie gern mit Selbstzweifeln und vor allem Begriffsstutzigkeit – schon allein Mamorus andere Identität dürfte jedem Zuschauer auf Anhieb klar sein.
In der Summe sind die Figuren ziemlich sympathisch bis hin zu liebenswert – man hat nur leider nicht lange Freude daran: Charakterentwicklung findet so gut wie nicht statt und die Eigenschaften der Figuren kommen mit zunehmender Seriendauer auch immer weniger zu Geltung.

Großer Schwachpunkt der Serie sind die Konflikte mit den Schergen der Finsternis, die man einfach nicht ernst nehmen kann: Entweder agieren sie allein und scheitern, oder sie treten mal gebündelt auf, beenden die Sache aber nicht und machen nach dem Schwingen großer Reden einen mitunter dramatischen Abgang.
Die Kämpfe sind schlichtweg langweilig; der erste ist noch irgendwo lustig, aber grundsätzlich ist der Ablauf immer sehr ähnlich: Häufig schießen Usagis Mitstreiterinnen irgendeine Attacke auf den Gegner, meist ohne nennenswerten Erfolg, dann kommt Sailor Moon daher und beendet das Ganze ruckizucki mit dem gerade aktuellen Mondangriff. Und falls selbst sie nicht obsiegt, dann passiert entweder irgendein Wunder oder die Bösen zischen eben ab, obwohl sich jeder Zuschauer mühelos ausrechnen kann, dass ein gebündelter Angriff durch die Gegner den Anime schnurstracks beenden würde. Strategie oder gar Spannung sucht man also vergebens. Dass man auf technischer Seite diverse Standbilder, Speedlines und vor einiges an Recycling zu sehen bekommt, macht es nur noch ärgerlicher ...

Ergo fühlte ich mich als Zuschauer irgendwann verarscht – und genervt: Zusätzlich zu all den Verwandlungsszenen (zusammengerechnet mehr als eine Folge) sieht man immer wieder die gleichen Angriffe, von denen manche reichlich alberne Namen haben: Venus Love-Me Chain (…), Moon Healing Escalation (?), Sailor Planet Attack (!?). Selbstverständlich kündigen die Sailor-Kriegerinnen nahezu jede Attacke lautstark an, als wäre man in irgendeinem RPG. In denen gibt es wenigstens eine Spielmechanik; hier sind die Ergebnisse oft blanke Willkür.

Damit keiner glaubt, es wäre Spaß, gibt es Kitsch, erzwungenes Drama und Plattitüden im Übermaß – auch außerhalb der Kämpfe, aber vor allem währenddessen. Dafür werden die Figuren natürlich gern mal verbogen bzw. aufs Notwendige reduziert. Boshaft formuliert verkommen Usagi und Mamoru zu Marionetten der Tragik und des Kitsches (was eben gerade passt), während die restlichen Kriegerinnen neben dem Aufsetzen von grimmigen oder betroffenen Mienen eher wenig zu bieten haben; in so mancher Szene sind die vier eigentlich nur noch optisch zu unterscheiden … und stimmlich, sofern sie nicht gerade – vorübergehend besiegt – in der Gegend herumliegen.
Der zweite Handlungsbogen setzt noch einen drauf. Nicht nur, dass das »Königreich des schwarzen Mondes« auch keinen wirklichen Hintergrund hat (der Obergegner ist so blass wie Metaria, seine Lakaien und deren Motivation sind kaum besser), es kommt auch noch das Zeitreise-Element ins Spiel, bei dem man sich einen feuchten Kehricht um Logik schert. Gegen Ende pfeift man sogar betont darauf, um aus der Handlung noch eine kitschige Szene mehr herauszuquetschen.

Da ist es fast schade um den Soundtrack, der für sich genommen ganz in Ordnung ist, doch leider übertreibt man es gern:
Schon so manche kitschige Szene wird mehr mit Streicherklängen untermalt, als gut ist, aber wenn gefühlt jeder Kampf zusätzlich(!) mit Chören vollgestopft wird, bis er aus der letzten Pore trieft, dann zeigt sich das Motto und gleichzeitig Problem des Werks: »Viel hilft viel« – oder eben auch nicht.

Fazit:
Ich fasse es mal gastronomisch zusammen: Es beginnt mit einer recht leckeren Vorspeise, doch dann kommt der riesige überwürzte Eintopf, der die ganze Woche immer wieder aufgewärmt wird und die Geschmacksnerven so verdirbt, dass selbst ein eingeschobenes Stück Schokolade nicht mehr schmeckt. Ich frage mich auch, wem man das servieren soll: Für die ursprüngliche Zielgruppe ist die Neuauflage vermutlich viel zu verbissen und betont tragisch. Und sofern die Nostalgiebrille nicht gar zu dicke Gläser hat, kann man den Rest damit auch nicht hinters Licht führen – dafür sind die genannten Schwächen einfach zu deutlich.

Update 29.09.2020: Andere Formulierung in Absatz 4, Satz 1 + einen Attackennamen entfernt – der kommt erst in der nächsten Staffel
Beitrag wurde zuletzt am 29.09.2020 um 22:28 geändert.
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2× Empfehlungen erhalten
Avatar: ChiruKaio#2
Nach einer Folge zu sagen die Neuauflage wäre eine Katastrophe oder ein reines Meisterwerk ist zu früh.

Zeichnerisch sind die Mädchen deutlich näher am Original. Die immer negativ ausgeführten emotionslosen Augen ... nun ja jeder hat andere Bewertungen ich finde sie nicht so emotionslos. Mir gefallen sie sogar ganz gut. ^^

Wie der Manga wird auch diese Anime-Version sehr schnell laufen. Direkt mit Folge 2 wird Ami ins Team kommen. Die erste Folge hält sich zumindest schon sehr stark am Manga. Selbst in der Kleidung des Monster.

Das Aussehen der Herren ist zumindest für Bishounen Fans ein kleines Schmankerln. Sie sehen allgemein besser aus als im ursprünglichen Anime.

Natürlich ähnelt die erste Folge von Crystal auch in gewisser Weise der des ersten Anime. Da kann man nicht viel drehen und wenden. 

Deutlicher dürfte es spätestens ab den Folgen mit Rei, Makoto werden. Denn da fällt im Vergleich zu Manga doch einiges ab.

Einziges Manko, dass mir auch nicht gefällt CGI in den Verwaltungszenen. Yeah, ich weiß seit glaube ich 2 - 3 Jahren ist es sowas wie State Of The Art, dass sowas mit CGI gemacht wird. Aber es wäre besser gewesen dies zu lassen.

Die Verwandlung ist zeitlich genauso lang wie im ersten Anime, okay Plus die Sekunden in denen die Feder-Haarspangen erscheinen. Zeichnerisch sowie man CGI als solches bezeichnen will ein graus. Die Arme zu lang und irgendwie keine Ahnung peitschenartig? Gefolgt vom Haar. Usagi hat natürlich sehr langes und entsprechend den Bildern eher feines Haar. Bekommt man schon bei kurzem Haar und CGI Probleme wird es hier augenfälliger. Es sieht entsprechend aus als hätte man einer Puppe Papierhaar angeklebt, kein Vergleich zum Rest des Anime.

Aber zum Glück besteht ein Anime nicht nur aus Verwandlungsszenen und momentan sieht es ingesamt sehr gut aus.
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Avatar: Trami#3
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Vorgeschichte – Mein Weg zum Anime
Ich hatte seit der Erscheinung dieser neuen Serie schon damit geliebäugelt, sie mir anzuschauen. Vor allem ist die Serie mit 26 Folgen ja gleich gesehen und ich könnte auch mal komplett mitreden, was »Sailor Moon« betrifft. :) Vor allem weil sich die neue Serie ja an den Manga hält. Aber dann hatte ich doch Hemmungen – mein Liebling Seiya wird ja wohl keinen Auftritt haben, und Mamoru soll ja im Manga ein echter Held sein und kein solcher Waschlappen wie im Anime. Ich hatte Bedenken, dass ich vielleicht nach der Serie die Seiten wechseln und meinem Seiya untreu werden könnte …^.^‘ xD Was hätte dann aus all meinen Fanfictions werden sollen? xD
Aber egal, die Sorge war unbegründet, auch wenn mir Mamoru in der Serie natürlich besser gefallen hat als im alten Anime aus den Neunzigern – was aber auch wirklich nicht schwer war. ;-)
Am Ende hab ich dann doch mit der Serie begonnen, weil ich angefangen habe, den Manga von der Bücherei auszuleihen und sie mir durchzulesen. Da einzig Band 4 nicht zur Verfügung stand, hab ich eben die Folgen aus dem vierten Band mir angeschaut und dadurch gemerkt, dass dieser neue Anime wirklich Eins zu Eins alles vom Manga übernimmt und jedes Kapitel eine Folge darstellt. Das haben sie wirklich gut gemacht!
Und zufällig zur gleichen Zeit ist die Serie ja mit deutscher Synchronisation Ende Januar 2016 bei Animax gelaufen. ^_^
 
Zeitraum: Mitte Februar – Ende Februar 2016
 
 
Meine persönliche Meinung – Eindrücke, Meinungen, Emotionen, …
Ja, wie wohl meine Meinung hier ausfällt … Es ist wirklich eine nette Serie, und es geht auch sehr viel schneller voran. Die Handlung steht hier im Vordergrund; auf nervige Filler, die die ganze Geschichte unnötig in die Länge ziehen, wurde großzügig verzichtet, was in meinen Augen einen gewaltigen Pluspunkt darstellt. :)
 
 
Lieblingsstellen&Lieblingszitate – Szenen, die einem in Erinnerung bleiben …
Hm, welche Stelle hat ich gut gefunden …
Okay, das gebe ich als Seiya-Verfechterin zwar ungern zu, aber eine Szene, die mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist die, wo Mamoru bzw. Tuxedo Mask erstmals seine Bombenattacke einsetzt und man sieht, dass auch er endlich draufhat und fähig ist, Sailor Moon zu beschützen (das hat mir im ursprünglichen Anime ja gefehlt bzw. habe ich an ihm am meisten bemängelt^^‘). xD


Für’s Auge – Animationen, Special-Effekte und Zeichenstil …
Natürlich kann man den heutigen Animationsstil nicht mit dem damaligen vergleichen. Der neue Stil ist natürlich um Welten besser, gar keine Frage. Auch wenn sie alle wirklich sehr dünn und hager aussehen, aber die Special Effects und Verwandlungen sahen echt nicht schlecht aus. Auch die Attacken – im Gegensatz zur alten Serie sahen sie nicht immer gleich aus, vor allem hatten die Kriegerinnen auch  mehrere Attacken gehabt und nicht bloß eine. Dadurch erschienen sie mir viel mächtiger als in der alten Serie. :)
 
 
Für die Ohren – Musikalische Untermalung
Ein Lied ist mir besonders im Gedächtnis geblieben – irgendein trauriger Geigensong, der gespielt worden ist, als es um Tuxedo Mask und Sailor Moon ging. Im Großen und Ganzen war die Musik immer sehr passend und gelungen; sehr schön melancholisch, romantisch und traurig, was auch immer gerade aktuell war. :)
 
 
Fazit – Zum runden Abschluss
Was gibt es am Ende noch zu sagen … Ja, also ich werde mir die Folgen auch in Zukunft ganz gewiss noch etliche Male rewatchen – die Beziehung zwischen Seiya&Usagi hat meine Kindheit geprägt und mein Herz wird immer für die beiden schlagen. Deswegen kann ich nicht sagen, dass ich die Serie »Sailor Moon« liebe, sondern nur, dass ich das Pairing Seiya&Usagi hoch verehre und die fünfte Staffel nur wegen Seiya Kou so sehr geliebt habe. :3
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Avatar: Ixs
Redakteur
#4
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Zunächst kurz zur Animation. Ich persönlich habe wenige Probleme damit. Die CGI-Henshin-Sequenzen störten mich nicht. Verglichen mit, sagen wir, die schlecht animierten Episoden von Dragon Ball Super, ist Bishoujo Senshi Sailor Moon Crystal wahre Kunst. Was die Charakterdesigns angeht, ist es subjektiv, ob man der Original-Serie oder Crystal den Vorzug gibt. Mein liebster Sailor Guardian ist Sailor Mars und sie ist in beiden Versionen wunderschön. Im Original sieht sie besser aus, aber ihr Gegenstück in Crystal ist auch eine Beauty. Der Soundtrack ist ziemlich gut. Ich mag die Songs zum größten Teil. Vielleicht, weil ich ein Vorliebe für Chorgesänge habe, obwohl die Henshin-Gesänge ein wenig schräg sind. Nur ein wenig. Ich fand auch das OP und ED in Ordnung.
Was Magical Girls Shows angeht, so ist Sailor Moon einer der legendärsten, aber auch ziemlicher Standard. Dieser Neustart ist nicht anders. Süße Mädchen tun ihr Ding, als plötzlich eine Begegnung mit einer magischen Kreatur ihr Leben für immer veränderte und nun kämpfen sie gegen Monster und Außerirdische, um die Erde (und im Fall von Sailor Moon das Universum) vor Zerstörung zu schützen. In fast jeder Folge gibt es auch eine Henshin-Sequenz. Wieder basic Magical Girl Kost. Die Action-Szenen lassen sich am besten als „Special Moves“-Feste beschreiben. Man kann an ein Fighting Game denken, bei dem beide Seiten ihre Special Moves spammen und große Kämpfe mit einem Super-Special beenden. Dies ist einer der drei Hauptunterschiede von Crystal und dem Original. In Crystal gibt es kaum Schläge, Tritte oder Würfe, wohingegen Usagi im Original dies alles ausführen konnte. Nichts weltbewegendes, da die Effekte immer noch cool sind.

Nun, da das Grundlegende geklärt ist, zur gesamten Show. Man kann es am besten als „direkt auf den Punkt“-Geschichte beschreiben. Dieser Ansatz hat mir bis zu einem gewissen Grad gefallen. Das bedeutete, dass ich mich nicht durch eine Episode mit Usagi quälen musste, die sich beispielsweise mit Gewichtsproblemen beschäftigte. Es gab sehr wenige „Monster der Woche“-Szenarien. Die obersten Leutnants, Generäle und schließlich auch große Bösewichte verschwendeten wenig Zeit bevor sie sich entschlossen sich auf dem Schlachtfeld die Hände schmutzig zu machen. Die Show konzentrierte sich auf zwei Bögen, die Bögen Dark Kingdom und Black Moon. Die Show war in gewissem Sinne auf den Fast Forward ausgerichtet, was bedeutete, dass sie sich hauptsächlich auf die Hauptereignisse jedes Bogens konzentrierte und somit schneller als das Original auf den Punkt kam. Dies ist jedoch auch der größte Fehler der Show.
Das Problem ist nicht der Ansatz, sondern wie er gehandhabt wurde. Es konzentrierte sich ausschließlich auf die wichtigen Ereignisse der Bögen und gab den Zuschauern und den Charakteren der Show kaum eine Atempause. Was ich damit meine, ist, dass es wenig oder gar keinen Fokus auf Charakterentwicklung oder Gefechte gab. Abgesehen von Sailor Moon (weil sie die Titelfigur ist) und Tuxedo Mask, hatten die anderen Sailor Guardians das absolute Minimum an Charakterentwicklung. Abgesehen von ihren einleitenden Fragen und kleinen Momenten im zweiten Bogen kannte ich die anderen vier Sailor Guardians nur als Freundinnen und Kampfpartnerinnen von Usagi. Ein weiteres Problem wegen der schnellen Vorwärtsbewegung von Crystal war, dass das Element der Überraschung verschwunden war. Nun wissen langjährige Fans und andere Anime-Fans, die von Sailor Moon-Geschichten gehört haben, was sie zu erwarten haben, aber was ist mit Neueinsteigern? Das Überraschungselement kann eine große Rolle für die Freude der Konsumenten spielen. Nur weil die Überraschungen der Show keine Rolle spielen müssen die Hinweise nicht offensichtlich sein. Crystal verbirgt kaum etwas und verringert die Effekte der Wendungen. Es gab auch Zeiten, in denen wichtige Ereignisse fehlten. Es gab mehrere Male, besonders während des Black Moon-Bogens, als ich mich fragte: „Wie ist das passiert?“.
Aus den oben genannten Gründen unter vielen anderen, die die Hardcore-Fans sicher erheben können, wird Crystal vorgeworfen, es sei eine gehetzte Gelddruckmaschine, die die Beliebtheit des Franchise ausnutzt und ich kann ihnen keine Vorwürfe daraus machen. Sailor Moon hat sich mit wenig bis gar keinem Setup aktualisiert. Es fühlte sich an als hätte es die meisten Verbesserungen durch Zufall bekommen. Sehr wenige der Feinde, denen unsere Heldinnen gegenüberstanden, rechtfertigten in diesem Moment die Notwendigkeit von Upgrades. Kurz gesagt: Viel zu hektisch und ein „Hurra für die Merchandise-Power!“
Ich verstehe was die Autoren anstrebten, abgesehen von der Merchandise-Power Entfesselung. Dragon Ball (Z) Kai hat meiner Meinung nach etwas Ähnliches und Besseres getan. Kai nahm auch das meiste Füllmaterial weg und konzentrierte sich vollständig auf die wichtigeren Ereignisse der vier großen Sagas. Was jedoch funktionierte, da es die wichtigen Charaktermomente außerhalb der Schlachten erhielt. Dies ermöglichte es den Zuschauern mit den Charakteren zu sympathisieren und während Schlachten mehr mitzufühlen. Crystal hat etwas davon, aber noch lange nicht genug. Es schnitt viel zu viel heraus, so dass es sich hektisch anfühlte, selbst wenn es die meisten wichtigen Teile abdeckte. Der Grund weshalb ich aus dem eine große Sache mache, ist, dass Sailor Moon eine Serie ist, die die Charakterentwicklung dringend erfordert. Crystal ist eine Show, die, obwohl sie einfach zu genießen ist, offensichtlich das Gefühl vermittelt, dass sie hätte so viel mehr sein können.
Obwohl Crystal dies für Neueinsteiger nicht klar macht, ist Sailor Moon ein ikonisches Franchise. Man kann sagen, dass diese Franchise Pionierarbeit für den Mainstream auf dem Gebiet des Yuri-Subtextes geleistet hat … ohnehin die ursprüngliche japanische Version. Wusstet ihr zum Beispiel, dass das Ship Ami x Makoto (Sailor Mercury x Sailor Jupiter) existiert und das Material im ursprünglichen Anime und im Manga enthalten ist um dies zu unterstützen? Fans, die Crystal sehen würden es überhaupt nicht merken. Mit zwei legendären Damen, Haruka und Michiru (Sailor Uranus und Sailor Neptun), die in Bishoujo Senshi Sailor Moon Crystal: Death Busters-hen siegreich zurückkehren, ist dieses Franchise auf jeden Fall Kult für Yuri-Fans.

Insgesamt ist Bishoujo Senshi Sailor Moon Crystal letztendlich in Ordnung. Es ist super gehetzt, es fehlen viele wichtige Charaktere, die Momente entwickeln, Szenen, die wichtige Ereignisse erklären, und es fühlt sich die meiste Zeit an wie eine Zwei-Personen-Show (Usagi und Tuxedo Mask) an. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass die Show schlecht ist oder dass ich es bereue sie gesehen zu haben. Die anderen vier Sailor Guardians gefielen mir sehr gut, Usagi war zum größten Teil anständig und ärgerte mich nicht. Auch optisch sah es gut aus. Ich habe es nicht bereut, die erste und zweite Staffel gesehen zu haben und werde sie vielleicht sogar irgendwann wieder rewatchen. Was man bekommen hat war genug um die Show zu genießen. Ich würde sagen, interessierte Zuschauer können es mit Sailor Moon Crystal versuchen. Man sollte einfach nur wissen was man zu erwarten hat.
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Avatar: Thomas P#5
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Vorweg muß ich Sagen ich habe als Kind die Originalserie breites Gesehen und Geliebt die Mangas hingegen habe ich nie Gelesen da ich Kein Interesse am Lesen von Büchern und oder Mangas habe.
Deshalb war ich auch voll im Type als Sailor Moon Crystal Angekündigt wurde und da ich Grundsätzlich nur Deutsche Synchro Fassungen schau mußte ich etwas mehr als 2 Jahre darauf Warten. Und als der Release dann endlich da wahr bin ich sofort zum Müller ums Eck gespurtet und hab mir die Blue Ray der ersten Vol.  geholt und so ging das bis Vol. 4 weiter.
Ich wußte zwar schon das sich Crystal an den Manga hält und sich dadurch von der Original Serie unterscheiden wird aber wie Krass diese Unterschiede im bezug auf die Story sind hat mich dann doch ziemlich Geflascht nichts wahr mehr so wie ich's kannte aber um so vieles besser einfach Wahnsinn. Filler gibs nicht und die Story jedes Arcs wird innerhalb von 13 Folgen erzählt, was absolut ausreichend ist weil keine Plottholes bleiben und alles zum Abschluß gebracht wird. Keine ewig langen Backstorys die keiner braucht und nur stören so soll es sein.
Die Charaktere sind wie eh und je und sind mir deshalb sofort wieder ans Herz gewachsen, einzig Mamoru hat sich stark verändert was ich aber als absolut Positiv empfinde weil sind wir mal ehrlich im Original wahr er ein Klotz am Bein und jetzt kann er wirklich auch Helfend eingreifen einfach Super. Die Charakterdesigne unterscheiden sich zwar vom Original sind aber Schöner.   
Das absolute Highlight  aber ist die Optik diese ist ein wahrer Augenschmaus und natürlich auf Hochglanz poliert da kann das Original einpacken wenn ich dessen Alter aber bedenke ist das wiederum nicht wirklich verwunderlich. Einziges Manko sind die Fernwandlugs Sequenzen die mittels CGI gemacht wurden und unfreiwillig komisch wirken da die Gliedmaßen etwas zu Lange wirken dies hat mich zwar nur gering gestört muß aber zugeben das daß für den ein oder anderen vielleicht ein Minus sein könnte.
Intro und Outro sind super und Passen wie die Faust aufs Auge, auch die musikalische Untermalung ist Erstklassig wie ich's erwartet habe. Doch das Beste zum Schluß der Deutsche Sprechercast hat mich absolut überzeugt, die Sprecher haben einen Bombenjob hingelegt, außerdem finde ich die Sprecher Auswahl jedes Charakters perfekt gewählt. Und der Mega knaller wahr das Usagi von der Originalsprecherin vertont wurde, was mich sehr erfreut.    
Meiner Meinung ist Crystal die um Längen bessere Sailor Moon Serie und steckt das Original in allen belangen in die Tasche und ich Freue mich schon auf die Fortsetzungen.
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Anime Kommentare

Avatar: Ypselon#1
Nun ich habe in meiner Jugend Sailor Moon gerne gesehen (Gott was das lange lange her) und muss sagen, ich finde die Neuauflage mehr als gut.
Sie ist wesentlich schneller, es gibt keinerlei Fillerfolgen mehr, und das Verhalten der Charaktere finde ich auch besser.
Nach 2-3 Folgen muss ich sagen, gefällt mir das aussehen der Figuren wesentlich besser als das der Original Serie, auch wenn die Verwandlungen und manchmal auch die Animationen nun ... Schwamm drüber.

Den Manga hab ich nicht gelesen, aber ich muss sagen schon Hammer, wie sich die Neuauflage von der Original Serie unterscheidet. Ich freue mich auf jedenfall schon auf Folge 9 .. doof nur das man noch ein 3/4 Jahr warten muss, bis die Serie beendet ist.
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Avatar: Akira125#2
Ich habe mich als Fan wirklich sehr auf das Remake gefreut bin aber mit jeder Folge mehr enttäuscht... Mag sein, dass der Anime nun mit dem Manga sehr überein stimmt aber es kommt mir vor, als hätte der Anime seine Seele verloren. Den Charakteren wird keine Gelegenheit gegeben sich zu entwickeln - so sehr ich die Filler-Episoden im 1990er Anime auch gehasst habe  , ich vermisse sie!
Außerdem ist Bunnys Stimme augesprochen nervig - alter Cast hin oder her! 
Bin trotzdem gespannt, wie der Anime weitergeht, werde ihn auf jeden Fall bis zum Ende schauen - aber an meiner Bewertung wird sich wohl nichts mehr ändern... 
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Avatar: Doflamingo#3
Jo, Sailor Moon war auch einer meiner ersten Animes und daher hat es mich schon gefreut, als ich hörte das es eine Neuauflage geben soll.

Nach 3 gesehenen Folgen kann ich natürlich noch nicht alles bewerten aber es steht für mich fest das ich weitergucken werde.
Zeichnerisch ist es sehr nahe am Manga gehalten, was einerseits gut ist, andererseits finde ich das die Anatomie da doch manchmal arg seltsam wirkt. Gerade die langen Gliedmaßen und die Duckface Lippen gefallen mir nicht so, aber gut, da kann ich mit leben denn so schaut es schon toll aus. Auch die Herren, die nun sehr Bishihaft wirken. xD
Die Verwandlungszenen sind dank CGI nicht so meins, das macht es irgendwie kaputt, ich mag es halt einfach nicht. Vielleicht sehen das andere wieder ganz anders.

Ja, der Anime ist schneller und das finde ich so ganz gut. Wird man wohl auch in den nächsten Folgen merken.

Synchro und die Musik finde ich auch gut gelungen, 'Moon Pride' kann man sich durchaus zwischendurch mal so anhören. ^^
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Avatar: Jarod#4
Ja die Jugend kommt irgendwann mal wieder..

So dachte ich zumindest also ich letztes Jahr hörte das Sailor Moon wieder kommt,aber die Entäuschung war riesig ^^ Augen sehen aus wie Tod sehr Emotionslos.Henshin Szene CGI ?? musste das tatsächlich sein es wirkt sehr billig.

Erst dachte ich mir das muss ein versehen sein sowas soll eine über 200 Episoden lange Serie in seiner Tradition Fortsetzen? Nein wird es nicht und tut es in der ersten Episode nicht.. werde mir es nicht mehr angucken.
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