Blast of Tempest (Anime)Zetsuen no Tempest: The Civilization Blaster / 絶園のテンペスト The Civilization Blaster

  • TypTV-Serie
  • Episoden24 (~)
  • Veröffentlicht05. Okt 2012
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich, Weiblich

Anime Beschreibung

Anime: Blast of Tempest
Yoshino und Mahiro sind immer beste Freunde gewesen. Eines Tages verschwindet Mahiro jedoch spurlos. Yoshino hat Mahiro jedoch trotz der engen Bindung, die die beiden verbunden hat, nicht gefunden. Als er eines Tages Blumen auf das Grab von Mahiros Familie legt, stellt eine geheimnisvolle Frau fragen über Mahiro. Sie scheint etwas über das Verschwinden von ihm zu wissen und spricht davon, dass die japanische Regierung darin verwickelt sei und sie Mahiro ebenfalls suchen würden. Außerdem meint sie, dass Mahiro die Welt in eine katastrophale Situation stürzen kann. Und was hat Hakaze, eine Hexe, die auf einer einsamen Insel lebt, damit zu tun?
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Zitate

  • Yoshino TAKIGAWA
    What exactly would change if I wanted revenge, was consumed by hatred, or went insane with rage?
  • Mahiro FUWA
    Butterflies have always been said to carry souls of the dead or to bring bad omens.
  • Mahiro FUWA
    Hamlet’s mistake is that he believed in something like a ghost that doesn’t exist. The second he believed in something irrational, he was doomed. Those are just delusions imagined by the living. Once you’re dead, that’s it. The dead don’t return, nor do they hear our wishes. It’s all an illusion. Things you forgot to say, things you couldn’t say… they want ghosts to hear them, so they dream one up. It’s also possible that people imagine their desire as ghosts.
  • Mahiro FUWA
    We don’t know if this world is real or a dream. Maybe the world until now has been a convenient fake. But magic will probably disappear now. The dream is over.
  • Mahiro FUWA
    To you, life was just something you acted out and ended, all according to someone else’s script. That’s why you were always quoting Shakespeare. However, Aika, I say that you were wrong! You did what you shouldn’t have, and didn’t do as you should have. Because you relied on someone else’s script, you were wrong. I won’t live my life by another person’s script. Not by Hamlet or The Tempest. I don’t know how many years in the future it will be… but I’ll write and act my own ending.

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Es gibt Magie, weltenzerstörende Bäume, phantastische Seuchen, mysteriöse Regierungsorganisationen, usw…. und doch lässt sich die ganze Geschichte letztendlich auf ein klassisches „Whodunit?“ herunterbrechen, bei dem ein an sich schon toter Charakter dem restlichen Cast mit Leichtigkeit die Show stiehlt und damit gleich bester Ausdruck dafür ist, dass es hier einer akzeptablen "Krimi"-Geschichte bedarf um über die eher schwachen Figuren hinwegzuhelfen.


Das phantastische Setting und die zahlreich eingeworfenen Anspielungen auf Shakespeares „Hamlet“ und „Der Sturm“ sind hier letztendlich eigentlich nicht viel mehr als Aufputz für eine Geschichte, die man auf „Who killed Aika and why?“ zusammenfassen kann. Es entbehrt nicht der Ironie, dass gerade die Tote in dieser Geschichte noch am lebendigstens bzw. zumindest am ansprechendsten wirkt und man freut sich immer sofort, wenn sie in den nicht wenigen Rückblenden wieder einen Auftritt hat. Aikas Tod ist Handlungskatalysator und Antriebsmotor für die beiden Hauptfiguren Mahiru und Yoshino, die beide dadurch glänzen, dass sie einem eigentlich völlig egal sind und die charakterlich ihre positiven Momente nur im späteren Verlauf haben, wo sie mitunter überraschend besonnen agieren. Dass sie das tun kann man dann auch nur als Glücksfall betrachtet, denn eine der größten Schwächen der Serie ist es, dass man hier weitgehend unfähig ist Emotionen ansprechend darzustellen. Während Mahiro überwiegend einseitig angelegt ist und Yoshino mitunter schon wie ein emotionsgestörter Zombie wirkt, schießt man bei anderen Figuren wirklich schon dermaßen übers Ziel hinaus, dass man sich fragt was nur in die Produzenten gefahren ist, dass sie in eine an sich stimmungstechnisch eher nüchtern und ruhig angelegte Serie Slapstick und Romantic Comedy Element eingebaut haben und damit etwa eine spätere Romanze zu einem Hort an Peinlichkeit degradiert haben. So ergibt es sich schließlich, dass man unterhaltungstechnisch nur bei der Handlung selbst sein Auslangen finden kann und hier scheiden sich dann mitunter die Geister. Besonders der erste Teil der Serie wird von Vielen für seinen gemächlichen Verlauf und seine Dialoglastigkeit kritisiert, was mich persönlich jetzt weniger gestört hat, da die Handlung sich letztendlich doch weiterentwickelt und die Inszenierung an sich passt, wobei diese auch sehr viel vom wirklich guten Soundtrack profitiert, dessen Mächtigkeit und bewusstes Hervorkehren sehr viel zur Stimmung beiträgt. Tiefpunkt der Serie ist hingegen der Beginn des zweiten Teils, der mehr Fokus auf die Figuren legt und nicht nur deren Schwächen ganz besonders offenbart, sondern auch die Stimmung durch die oben erwähnten Übertreibungen pulverisiert. Aber es wird im zweiten Teil dann unbestreitbar wieder besser, was auf die erwähnten vereinzelten Lichtblicke im Charakterverhalten zurückgeht, wie auch auf die nun wieder stärkeren Anknüpfungspunkten an Aika und ihr Schicksal. Auch beim Finale macht man eigentlich nichts falsch und man liefert auch noch befriedigende Abschlussszenen, so dass man am Schluss wieder etwas versöhnt wird mit der Serie.

Fazit:
Insgesamt erweist sich Zetsuen no Tempest dann als eine durchschnittliche Geschichte, bei der die nicht unansprechende Handlung über die Hintergründe von Aikas Tod einem noch irgendwie über die schwachen Charaktere hinweghilft, zumindest wenn man etwas mit nicht so fetzigen Anime mit nur vereinzelten Actioneinlagen anfangen kann. Auf lange Sicht wird es aber vor allem der Soundtrack sein, an den man sich erinnert.
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Avatar: Asravil#2
Zuerst dachte ich bei Zetsuen no Tempest würde es sich um einen dieser verkorksten pseudophilosophischen Pseudomystery-Anime halten, die nur durch cooles Charakterdesign punkten wollen. Zum Glück war ich da (zum Großteil) auf dem Holzweg. An sich hat man mit Tempest einen unterhaltsamen, dialoglastigen Mystery/Romance Anime, der aber auch so seine Schwächen hat, für zwischendurch. Kein Meisterwerk, aber auch keine Schande.


Story:

Yoshinos bester Kumpel und Kindheitsfreund Mahiro ist vor nem Monat verschwunden. Als er völlig unvermittelt zurückkommt, um Yoshino aus einer brenzligen Situation zu retten, stellt er auch gleichzeitig seine Welt auf den Kopf, da er noch ein wenig übernatürliches Zeug im Gepäck hat. Von da an schlagen sich beide zusammen durch eine Welt voller Magie. Es ist wirklich eine Art "magischer Roadtrip". So fühlen sich zumindest die ersten Folgen an.
Setting ist die Gegenwart, insgesamt spielt die Moderne sogar eine Rolle in der Story. Größter Nachteil der Story ist die Komplexität. Wenn man nicht wirklich aufpasst und jeden Dialog in sich aufsaugt, verpasst man irgendwann den Anschluss. Ich kann mich erinnern als ich in Folge 8 oder so kurz mal an die Tür musste, und nach ca. 30 Sekunden überhaupt keinen Plan mehr hatte um was es geht. Das erklärt vermutlich schon so einiges. Der Spannungsbogen verläuft auch eher unüblich. Der Anfang bzw insgesamt die ersten Folgen sind grandios, in der Mitte des Anime, als die Macher vermutlich die Spannung auf den Höhepunkt treiben wollten, war ich kurz davor abzubrechen weil die Charaktere 4 Folgen lang (!!) nur am rumdiskutieren waren. Was ja ganz nett war, aber irgendwann hat sichs einfach nur noch gezogen. Setting und Story an sich toll, Umsetzung mit Fehlern behaftet.


Charaktere:

Jor. Besser als erwartet. Die Faustregel "umso schöner die Charaktere, desto flacher" greift hier zumindest nicht. Einer unserer Protagonisten, Yoshino, ist eigentlich so das Herz der Serie. Weil er einfach unglaublich undurchsichtig ist. Selbst als Zuschauer, der ja weiß was in den Charakteren vorgeht, konnte man nie erahnen was er letzendlich plant. Sehr durchtrieben der Kerl, mir gefallen so Charaktere. 
Unser zweiter Protagonist, Mahiro, ist da schon etwas flacher. Ist halt so n Rachetyp, glaub die müssen flach sein. Aber auch er hat so seine Momente.
Mehr hab ich mir von der Heroine, Hakaze, erwartet. Sie macht eine eher unglaubwürdige Entwicklung durch, und die Monologe die sie in diesem Zeitraum führt, hätten die Macher dieses Werkes eher in eine gut ausgearbeitete Persönlichkeit stecken sollen.
Die Nebencharaktere sind solala. Keine Perlen dabei, bis auf die Schwester von Mahiro, die storybedingt aber vielleicht nicht so viel Screentime hätte bekommen dürfen. Aber insgesamt ein interessantes Mädel. 
Die Beziehungen untereinander wurden gut dargestellt, nur der Romancepart hätte man irgendwie unvorhersehbarer inszenieren können, genau wie die "Freundschaft" zwischen Yoshino und Mahiro. Da wurde leider Potenzial verschenkt.


Animationen:

Überdurchschnittlich! Das Charakterdesign ist sehr ansprechend, sowohl bei Männlein als auch bei Weiblein. Die rar gesäten Kämpfe sind allesamt gut animiert und es geht flüssig rasant zu. Auch die Städte, die Backgrounds und die Animationen bei Magie sind allesamt sehr hochwertig. Besonders hervorzuheben ist die Mimik der Charaktere. Sehr gut dargestellt, bei allen emotionalen Szenen. 
Nur beim Einsatz von Magie hätte ich mir mehr Variationen gewünscht. 


Sound:

Ebenfalls überdurchschnittlich. Gute Openings und Endings, besonders das erste Opening in seinem rockigen Stil hat mir sehr gut gefallen. BGM wirkt nicht aufgesetzt sondern fügt sich nahtlos in die Szenen hinein. Es sind zwar keine auffälligen Superklasseklassiker dabei, aber wenn der Sound insgesamt gut ist dann ist er eben... gut. Yop. 



Fazit:

Hat auf jeden Fall schon Spaß gemacht. Fast hervorragend, aber eben nur fast. Es gibt Episoden, gerade in der Mitte des Anime, bei denen ich fast eingeschlafen wäre aufgrund der völlig übertrieben ausgeschmückten Diskussionen die eben irgendwann ihren Reiz verlieren. Dazu kommt noch das die Story wirklich schwer ist, das macht es anstrengend den Anime zu sehen. Aber vom Grundprinzip auf jeden Fall sehr interessant.
Für wen ich diesen Anime empfehle? Hm. Hmmm. Da wirds sehr schwierig. Am ehesten ist er für Leute geeignet die auf zeitgenössische Fantasy stehen und Gefallen an gut ausgearbeiteten (aber komplizierten!) Storys finden. Für Leute die eine gute Romanze haben wollen ischs nix. Genauso wenig für Actionfans. Für Pseudophilosophen ist es was! Und für Fans von undurchsichtigen Charakteren. 

Und nein, ich beende meinen Kommentar nicht mit einem Hamlet-Zitat. Die paar Zitate im Anime, die wohlgemerkt nicht immer sinnvoll eingesetzt wurden, haben bei mir, obwohl ich ein Fan klassischer Literatur bin, rein überhaupt gar nichts bewirkt. 
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Avatar: NeoCortex#3
Nach einer beinahe unerträglich langen Durststrecke qualitativer Animationskunst wünschte ich mir sehnlichst mal wieder einen Toptitel, der mich noch Minuten nach dem finalen Abspann vor Ehrfurcht erstarrt in den Bildschirm dreinblicken ließe. Diese Hoffnungen verblassten angesichts der Tatsache dass nur noch Animes wie Girls und Panzer oder Code:Breaker releast wurden, zu meinem Leidwesen immer weiter und weiter. Bis ich eines schönen Tages schließlich eher zufällig den Namen Zetsuen no Tempest: The Civilization Blaster im Web aufschnappte, welcher aufgrund ansehnlicher Promo´s und etwaiger Empfehlungen einiger Mangaleser, das letzte Keimlein Hoffnung ihn mir langsam wieder gedeihen ließ. Dementprechend hoch waren auch meine Erwartungen als ich mir "Zetsuen no Tempest" schließlich annahm; so hoch, dass es eigentlich schon zum Enttäuschen verdammt war. Überraschenderweise wehrte sich "Tempest" äußerst tapfer gegen meinen vehementen Erwartungsdruck, ohne mir aber letztendlich meinen geliebten "WTF-Ausdruck" aufs Gesicht zu zaubern. Sowieso geht "Tempest" mit "WOW-Effekten" äußerst sparsam um, so ist nervenaufreibende Spannung etwas wovon "Tempest" sicherlich kein Lied zu singen weiß, die Story gönnt sich ab und zu ein paar Längen und auch das Finale war vielleicht unspektakulärer als so mancher erhofft hatte. Dies allem zum Trotz hat "Tempest" dennoch einen angenehm positiven Eindruck bei mir hinterlassen, was es größtenteils seiner einfach faszinierenden Atmosphäre zu verdanken hat. Ist Spice and Wolf durchwegs von einer wunderschönen und harmonischen Atmosphäre durchzogen, so wird hier eine fast schon mystisch-melancholische Atmosphäre erzeugt - woran auch die allgegenwärtigen Anspielungen auf Shakespeare´s "Hamlet" und "The Tempest" einen nicht zu verachtenen Anteil haben - was einen ähnlich wie bei "Spice and Wolf" unwiderruflich in den Bann zieht und dem Anime das nötige Leben einhaucht bzw. den Selbsterkennungwert verleiht, den ein guter Anime einfach haben muss und einem auch die sicherlich vorhandenen Schwächen weitestgehend verzeihen lässt.

Animation

Einer der Gründe, der "Tempest" in einem guten Licht stehen lässt, ist ohne Zweifel die makellose Optik. Die Charaktere sind alle wunderschön gezeichnet, die Animationen flüssig und fürs Auge, Farbtöne wurden immer passend zur jeweiligen Situation gewählt und auch der ein oder andere bildgewaltige Hintergrund, der zu beeindrucken versteht, ist hier vorzufinden. Eines der animationstechnischen Highlights ist schon gegen Ende von Folge 1 zu finden und führt vorbildhaft vor Augen wie ein Anime aus dem Jahr 2013 auzusehen hat. Natürlich wird diese Qualität nicht die volle Länge über gehalten - das kann man auch gar nicht erwarten -, gerade in der Mitte des Animes sind ein paar kleinere Schwächen auszumachen, allerdings könnte ich nicht sagen dass ich mich an irgendeinen wirklich unsauber gezeichneten Charakter oder schlampigen Hintergrund erinnere, was sicherlich keine Selbstverständlichkeit darstellt. Obendrein fällt noch positiv ins Gewicht, dass sich die Animation gegen Ende, zumindest für meine Begriffe, nochmals steigern. Somit lässt sich nur sagen: Starke Arbeit von BONES, welche die Animationen sicherlich zu einer der Stärken des Animes gemacht haben.

Sound

Das erste Opening wirkt anfangs recht unspektakulär - was wohl daran liegt das es zwar einen rockigen aber eben auch sehr "dumpfen" Klang hat und somit etwas an Power einbüßt - weiß aber nach mehrmaligem Hören durchaus zu gefallen. Das erste Ending hingegen fand ich jetzt nicht so gelungen, obwohl es zugegebener Maßen sehr entspannend ist - tatsächlich bin ich einmal währenddessen eingeschlafen -. Opening/Ending Nummer 2 waren dann wieder nach meinem Geschmack. Das Gefühl, dass eines der Intros oder Outros wie die Faust aufs Auge zum Anime passt hatte ich allerdings nicht. Die, ausschließlich orchestrale, BGM (Komponist: Michiru Oshima) erfüllt ihren Zweck und untermalt die jeweiligen Szenen stets gekonnt, glänzt auf der anderen Seite aber nicht gerade durch Variation bzw. Variabilität. Ein akustisches Meisterwerk konnte ich auch nicht ausmachen, "Reminiscence", "Nostalgia" und vielleicht noch "Encounter" möchte ich dennoch hier mal als Werke, die sich auf jeden Fall im Qualitätsbereich oberes Mittelmaß bewegen, erwähnen. Die Synchronsprecher liefern alle eine grundsolide Leistung, ohne dass man jetzt einen besonders hervorheben müsste.

Story

Um mal drei Stichwörter zu nennen: Bäume, Magie und Tragik. Etwas genauer: Die ganze Geschichte beruht auf die Existenz zweier Bäume, den Baum des Anfangs und den Baum des Endes, die sich dummerweise nicht leiden können und deswegen mal vor langer so heftig gezankt haben, dass sie beide danach in einen tiefen, tiefen, Schlaf gefallen sind und jetzt wiederum darum wetteifern wer als erstes aufwacht, wobei der Baum des Anfangs einen kleinen Vorteil besitzt, hat er doch mit dem Kusaribe-Clan eine Schar bereitwilliger Menschen um sich, die im Gegenzug für ein bisschen Magiegebrauch dessen Auferstehung vorbereiten. Die Kusaribe-Familie dreht aber, so gemein wie Menschen nun mal sind, den Spieß um und entschließt sich nun dem Baum des Endes Beihilfe bei der bevorstehenden Renaissance zu liefern. Die loyale Anführerin des Klans, Hakaze Kusaribe, findet dass allerdings gar nicht lustig und stellt sich dem gesamten restlichen Clan in den Weg, worauf sie von jenen eher unfreiwillig und per Fass auf Urlaubsreise geschickt wird. Per Zufall oder Schicksal geraten der Schüler Mahiro und sein Halbkumpel Yoshino, aufgrund des Totes von Mahiro´s jüngerer Schwester Aika, zwischen die Fronten dieses Baumkrieges und den beiden Absichten des Clans und der Prinzessin. Es folgen 24 Folgen mit ein wenig magical Action, ein Haufen Rückblenden, einige manchmal mehr, manchmal weniger überraschende Storytwists, viele mit Shakespear-Zitaten angereicherte philosophische und taktische Konversationen, eine Prise Humor, sowie eine große Prise Dramatik und natürlich nicht zu vergessen: Bäume.

Charaktere

Um eins schon mal vorweg zu nehmen: Charakterentwicklung sucht man hier vergebens. Da ich sowieso noch nie jemand war, der allzu großen Wert auf gerade erwähnten Aspekt gelegt hat, war das, im Gegensatz zu manch anderem, nun kein großes Thema für mich.
Wir hätten zum einen Mahiro, den temperamentvollen Macho, dessen einziger Antrieb sich in der puren Versessenheit , den Mörder seiner Schwester zu finden, spiegelt, und auch dementsprechend eindimensional handelt. Stets an seiner Seite dessen Kumpel Yoshino, dem leger gesagt alles scheißegal ist, niemals seine Gefühle offenbart und Mahiro quasi aus Langeweile hilft mal eben den Mörder seiner Schwester zu finden und dann, völlig unbeeindruckt versteht sich, in einen mit Magie ausgetragenen Krieg zwischen Magier und Bäume gerät. Ach und er hat er eine coole Frisur.
Dann hätten wir noch Prinzessin Hakaze, die schöne, ungenierte Prinzessin des Kusaribe-Clans, die nie so recht weiß was sie eigentlich will. Und zu guter Letzt den Charakter, der allen anderen mit einer Souveränität den Rang abläuft, und das obwohl er schon vor der eigentlichen Handlung das Zeitliche segnete. (Trommelwirbel)...Fuwa Aika. Die jüngere Schwester Mahiro´s ist wohl einer der faszinierendsten und gleichzeitig verführerischsten weiblichen Charaktere in der Animegeschichte und das, in allem Überfluss auch noch, ohne tatsächlich irgendwie übertrieben attraktiv zu sein. Tatsächlich hat sie vielmehr eine miese Persönlichkeit, trägt vorwiegend Schmuddelkleidung und legt auch sonst ein eher frivoles Benehmen an den Tag. Aika ist einfach komisch, absurd, anders... und genau das macht sie so interessant. So fand ich im Großen und Ganzen den Cast von "Zetsuen no Tempest" trotz vieler eindimensionaler Charaktere ohne jede persönliche Entwicklung insgesamt sehr stimmig, immerhin gab es keinen der mir großartig auf die Nerven ging oder mir unsympathisch erschien. Mir gefielen sie gerade deswegen, da man, obwohl man sich schon teilweise leicht stereotypischer Charakterzügen bediente, nie das Gefühl hatte irgendeinen Klon aus einem anderen Anime zu haben, sondern wirklich einen mehr oder weniger einzigartigen Charakter, der wirklich nur bei Zetsuen no Tempest seinen festen Platz hat.

Fazit

Gelungener Anime, der mittels starker Optik, interessanter Storyline und hauptsächlich der Atmosphäre wegen groß punkten kann. Der Rest ist eher durchschnittlich, was einen im Nachhinein schon dazu verleitet zu denken, dass der Anime eigentlich hätte besser sein können. Und ja, er hätte besser sein können. Etwas Potential wurde verschenkt; viel aber auch genutzt. Rewatch ist auf jeden Fall drin!
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Avatar: Eisbaervieh#4
(Update, jetzt vollständige Bewertung)

Zetsuen no Tempest - Ein neuer, moderner Anime, der durch seinen Genremix schwer direkt in eine Kategorie zu schieben ist(am ehesten evtl in Krimi/psychologisch), kreative Ansätze zeigt und vieles richtig macht. Dank schwacher Charaktere und schwachen Genre- sowie Handlungssprüngen versinkt der Anime aber in der Mittelmäßigkeit.


Worum geht es in diesem Anime?
Mahiro verschwindet, nachdem die Polizei ihre ergebnislosen Ermittlungen aufzugegeben scheint, nach Rache sinnend auf die Suche nach Spuren über den unbekannten Mörder seiner "Schwester". Hierbei verstrickt er sich in den internen Kampf einer magischen Organisation, die versucht die bevorstehende Apokalypse zu verhindern, sich aber völlig uneins ist wie das Unheil abzuwenden ist. Mahiro selbst macht mit Hakaze, der verstoßenen ehemaligen Anführerin der Organisation die Bekannschaft und ist somit trotz dem Verfolgen seiner eigenen Ziele dramatisch im Kampf gegen die Apocalypse und im internen Kampf der Organisation involviert.
Yoshino, der eigentliche Hauptcharakter, wird eigentlich nur durch die Beziehung zu Mahiro und dessen Schwester in diese Welt hineingezogen. Er steht verwirrt in Mitte der Kämpfe, ständig danach suchend, was wohl der sinnvollste Kurs für Ihn, für seine Nahestehenden und für die gesamte Welt wäre.


Die Art der Handlung wechselt irgendwo zwischen Action, psychologisch taktischen Spielchen, viel Kriminalthriller sowie Romantik.
Der Anime konzentriert sich auf wenige Charaktere, die eigentlich sehr simpel und häufig nahezu eindimensional sind, aber durch taktische Überlegungen und die sich immer weiter entfaltende Hauptstory ist der Anime kurzweilig und man überlegt mit, was jetzt wirklich hinter all dem steckt, was die Charaktere wohl als nächstes tun werden und was jede Person wirklich ist.

Zur Optik:
Gute Animationen und gelungene Zeichnungen sind eine der Stärken des Animes. Man sieht ihm an, dass er von 2012/2013 ist, ohne dass jedoch das Rad neu erfunden wird, oder besonders kunstvolle Elemente vorhanden wären.

Zum Sound:
Opening, Ending und BGM sind für mich insgesamt unaufällig, aber Atmosphäre bildend. An einigen Stellen bleibt einem der Sound etwas im Ohr, und ist somit etwas überdurchschnittlich, ohne zu begeistern.

Fazit:
Insgesamt ein relativ abwechslungsreicher kurzweiliger Anime, der häufiger etwas konfus ist und durch fragwürdige Storyentwicklung, oder eindimensionale Charaktere abfällt. Auch die Genremixe werden etwas zuviel, diese werden von den schwachen Charakteren nicht getragen und ziehen die eigentlich kreative, aber schwer durchschaubare Hauptstory runter. So oder so ist Zetsuen no tempest ein kreativer Anime, der aber viel zu viel versucht zu sein und irgendwie etwas an sich selbst scheitert. Schlussendlich kann man ihn sich ruhig ansehen und vielleicht begeistert er den einen oder Anderen, ohne dass der Anime insgesamt herausragend wäre.
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Avatar: Devilcooker#5
Will man Zetsuen no Tempest in einem Wort beschreiben, so trifft "durchwachsen" es wohl am besten.


Eigentlich fängt alles so schön an: Der Bruder und dessen bester Freund machen sich auf die Suche nach dem Mörder von Aika, einer etwas verträumten Tsundere, die ihr Leben Shakespeare gewidmet zu haben scheint. Dann kommt auf einmal ein dubioses Fräulein ins Spiel, dann Magie und eine Schönheit auf einer verlassenen Insel im Ozean. Natürlich will die Welt auch mal wieder gerettet werden.

Soweit so gut, ist halt nen Anime, da ist man sowas gewöhnt. "Weniger ist mehr" ist hier ja selten ein beliebtes Motto.

Trotz, oder vielleicht auch gerade wegen der thematischen Überladung fängt der Anime unglaublich stark an, prischt 8 Folgen lang mit erheblichem Tempo hervor, schafft es aber dennoch glaubwürdige Charaktertiefe zu vermitteln. Wenn das nur so weitergehen würde! Man ahnt ja, dass irgendwas daneben gehen muss, wenn man Storytechnisch in Folge 8 schon quasi im Finale angekommen scheint.

Doch was passiert? 5 Folgen Nichts-tun-Dialog statt Finalkampf, dagegen sind Kämpfe in Dragon Ball wortkarg. Damit aber nicht genug. Nachdem in Folge 13 dann doch das erhoffte Finale irgendwie kommt, man kurz mit Mindfuck aufwartet, nur um das sofort wieder zu revidieren, ja, da bleibt nur ein leichter Nachgeschmack: Man schien bei der Produktion erstmal nur 13 Folgen geplant zu haben..und je nachdem, wie gut sich der Spaß verkauft, so würde man es im Chaos enden lassen.

Wäre es doch nur so gekommen, Zetsuen no Tempest wäre genial gewesen. Doch leider, leider, machte man weiter. Es folgen 8 Folgen absolut belangloser Kram, mit Emo-Drama-Einlagen, einem vollkommen unnützen neuen Charakter und Dialogen, die man lieber schnell vergessen sollte, sonst könnten sie bleibende Schäden hinterlassen. Von gewissen Plotholes mal abgesehen.

Abgerundet wird die Serie mit einem Finale, dass man irgendwie erwartete, wenn man's auch nicht wahr haben wollte. Irgendwie in sich schlüssig (wenn man mal so gewisse Logikfehler auf dem Weg dahin vergisst) wirkt es doch alles sehr konstruiert, was einem zur Auflösung geboten wird.

Letztendlich ist man am Ende einfach nur ein wenig traurig, dass hier soviel Potential verschenkt wurde. Etwas Gutes hatte die Serie allerdings: Ich werde wohl einige Werke von Shakespeare nochmal lesen...mit anderen Augen.
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